Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 50 m.
Anschlag
Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt (Hocker)
Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel höchstens 60 mm aufliegen; Auflage mindestens 120 mm breit, glatte Fläche, der Vorderschaft darf nicht einsinken und muss in alle Richtungen frei beweglich sein, keine seitliche Anlage; ein seitlicher Schutz bis 20 mm Höhe ist erlaubt; eigene Auflagen möglich, keine Ein- oder Mehrbeine
Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
Hinterschaft darf die Unterlage (Matte, Pritsche, Tisch) nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden Hand (auch mit Schießhandschuh) liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite
Hocker (sitzend aufgelegt): ohne Lehne, mindestens 3 Beine, vom Schützen selbst zu stellen; kein Steh-Stuhl; Füße nicht an Hocker oder Standbegrenzung anstemmen
Schießzeit
45 Minuten einschließlich Probeschüsse
Ablauf
Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse, dann 30 Wertungsschüsse, 2 Schuss je Scheibe, Scheiben 1 bis 15 der Reihe nach (ThSpO)
Auswertung in Serien zu 10 Schuss
Ringgleichheit: mehr Mouchen, Zehner, Neuner usw., dann letzte Zehnerserie rückwärts; die Mouche zählt, wenn der schwarze Punkt ganz weggeschossen ist (ThSpO)
Waffe
Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle (DSB-SpO Teil 1), Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr, Absehen und Vergrößerung beliebig
Gewicht höchstens 8000 g (ThSpO)
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Scheibe
Scheibe Nr. 1TH (Thüringen, 6 Ringe, Ø 66 mm, Zehn Ø 6 mm, Mouche Ø 0,5 mm)
Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
1.1
Ordonnanzgewehr liegend aufgelegt 100 m
WTAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.3 × 10 Min.
Munition
30 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6–8 mm (.243–.323)
Historische Ordonnanzgewehre liegend aufgelegt auf 100 m: 3 Serien zu 10 Schuss.
Anschlag
Liegend aufgelegt
Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)
Mit ärztlichem Attest (Eintrag im Wettkampfpass) oder Behindertenausweis mit mindestens „G“ sitzend auf einem Hocker statt liegend (Ausschreibung)
Schießzeit
3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Ablauf
3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Die Scheiben wechselt der Schütze selbst
Waffe
Einzellader und Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden, und deren Repliken; keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten
Lauflänge mindestens 42 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
1.1.6
KK-Unterhebelrepetierer 25 m Klappscheibe
STGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min. geschätzt8 Serien mit Laden
Munition
40 Patronen .22 lfBProbe laut Ausschreibung nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)
Unterhebelgewehre im Kleinkaliber stehend auf die Klappscheibe in 25 m: 8 Serien zu 5 Schuss.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
8 Serien à 5 Schuss, je Serie 50 Sek. laut Ausschreibung (Liste B: 20 Sek.)
Ablauf
40 Schuss stehend in 8 Serien à 5 Schuss auf die fünf Ziele der Klappscheibe
Treffer ist jede abgeklappte Zielplatte
Waffe
Unterhebelrepetierer, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
Im Übrigen gelten die Regeln der DSB-SpO für Unterhebelgewehre (Regel 1.7)
Visierung Kimme/Korn
Bekleidung und Schutz
Wie Unterhebelgewehr (DSB-SpO 1.7.3), laut Ausschreibung auch für die Klappscheibe
Scheibe
Mechanische Klappscheibe: weiße Platte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm; Treffer = abgeklappte Zielplatte (auch elektronische Anlagen mit Lichtsignal zugelassen)
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (13.–14.06.2026, Nienburg; Herren I und Damen I, Herren III, Herren IV; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
Unscharf: Die Ausschreibung nennt für KK und ZF je Serie 50 Sek., die Liste B für ST 1.1.6 20 Sek.; die Karte folgt der Ausschreibung (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
1.1.8
Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m
STGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.wie Unterhebelgewehr 1.56
Munition
40 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis .45 (≤ .45)
Unterhebelgewehre mit Zentralfeuerpatronen auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 50 Sekunden.
Anschlag
20 Schuss stehend, 20 Schuss kniend
Schießzeit
2 × 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 50 Sek.
Ablauf
4 Serien à 5 Schuss stehend, dann 4 Serien à 5 Schuss kniend
Ablauf und Probe: DSB-SpO Regel 1.7 (Unterhebelgewehr)
Wertung laut Ausschreibung: Zentrumswertung (DSB-SpO 1.8.5)
Waffe
Unterhebelrepetierer, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
Im Übrigen gelten die Regeln der DSB-SpO für Unterhebelgewehre (Regel 1.7)
Visierung Kimme/Korn
Bekleidung und Schutz
Wie Unterhebelgewehr (DSB-SpO 1.7.3), laut Ausschreibung auch für die Zentralfeuer-Disziplinen
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (13.–14.06.2026, Nienburg; Herren I und Damen I, Herren III, Herren IV; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
Unscharf: Die Ausschreibung schreibt „erfolgte die Wertung analog SpO 1.8.5“ (Vergangenheitsform); die Liste B nennt keine Zentrumswertung
1.1.9
Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 100 m
STGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.wie Unterhebelgewehr 1.56
Munition
40 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis .45 (≤ .45)
Unterhebelgewehre mit Zentralfeuerpatronen auf 100 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 50 Sekunden.
Anschlag
20 Schuss stehend, 20 Schuss kniend
Schießzeit
2 × 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 50 Sek.
Ablauf
4 Serien à 5 Schuss stehend, dann 4 Serien à 5 Schuss kniend
Ablauf und Probe: DSB-SpO Regel 1.7 (Unterhebelgewehr)
Wertung laut Ausschreibung: Zentrumswertung (DSB-SpO 1.8.5)
Waffe
Unterhebelrepetierer, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
Im Übrigen gelten die Regeln der DSB-SpO für Unterhebelgewehre (Regel 1.7)
Visierung Kimme/Korn
Bekleidung und Schutz
Wie Unterhebelgewehr (DSB-SpO 1.7.3), laut Ausschreibung auch für die Zentralfeuer-Disziplinen
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (13.–14.06.2026, Nienburg; nur eine Klasse: Herren I, Damen starten in Herren I)
Unscharf: Die Ausschreibung schreibt „erfolgte die Wertung analog SpO 1.8.5“ (Vergangenheitsform); die Liste B nennt keine Zentrumswertung
1.04
GK-Zielfernrohrgewehr liegend aufgelegt 100 m
THAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis einschließlich 8 mm (.323)
Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 100 m.
Anschlag
Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt (Hocker)
Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel höchstens 60 mm aufliegen; Auflage mindestens 120 mm breit, glatte Fläche, der Vorderschaft darf nicht einsinken und muss in alle Richtungen frei beweglich sein, keine seitliche Anlage; ein seitlicher Schutz bis 20 mm Höhe ist erlaubt; eigene Auflagen möglich, keine Ein- oder Mehrbeine
Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
Hinterschaft darf die Unterlage (Matte, Pritsche, Tisch) nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden Hand (auch mit Schießhandschuh) liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite
Hocker (sitzend aufgelegt): ohne Lehne, mindestens 3 Beine, vom Schützen selbst zu stellen; kein Steh-Stuhl; Füße nicht an Hocker oder Standbegrenzung anstemmen
Schießzeit
45 Minuten einschließlich Probeschüsse
Ablauf
Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse, dann 30 Wertungsschüsse, 2 Schuss je Scheibe, Scheiben 1 bis 15 der Reihe nach (ThSpO)
Auswertung in Serien zu 10 Schuss
Ringgleichheit: mehr Mouchen, Zehner, Neuner usw., dann letzte Zehnerserie rückwärts; die Mouche zählt, wenn der schwarze Punkt ganz weggeschossen ist (ThSpO)
Waffe
Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle (DSB-SpO Teil 1), Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr, Absehen und Vergrößerung beliebig
Gewicht höchstens 8000 g (ThSpO)
Abzug beliebig; Schäftung beliebig, Auflagefläche höchstens 60 mm breit, Zusatzgewichte am Vorderschaft nur mit ebener Unterseite, Hinterschaft nicht verbreitert (ThSpO)
Handelsübliche oder wiedergeladene Patronen
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Scheibe
Scheibe Nr. 1TH (Thüringen, 6 Ringe, Ø 66 mm, Zehn Ø 6 mm, Mouche Ø 0,5 mm)
Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
Unscharf: Die Liste B schreibt „< 8 mm“ mit Unterstrich (bis einschließlich 8 mm), die ThSpO „<8 mm“ ohne Unterstrich (unter 8 mm)
1.4
KK-Zielfernrohrgewehr aufgelegt 50 m
WTAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 50 m: 30 Schuss in 45 Minuten.
Anschlag
Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt
Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)
Schießzeit
45 Minuten
Ablauf
30 Wertungsschüsse in 45 Minuten
Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Die Scheiben wechselt der Schütze selbst
Waffe
Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle, keine Vorderschaftrepetierer
Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig
Scheibe
KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
Die Liste B nennt für WT 1.4 „50 / 100 m“; 100 m führt die Ausschreibung als eigenen Wettbewerb WT 1.41
1.4.2
Luftgewehr Auflage 100 Schuss
STAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std.100 Min., an Zuganlagen 120 Min.
Munition
100 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 110 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert
Entfernung
10 m
Schusszahl
100
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftgewehr Auflage mit 100 Wertungsschüssen.
Anschlag
Stehend oder sitzend aufgelegt (Liste B)
Schießzeit
120 Minuten bei Scheibenzuganlagen, 100 Minuten bei anderen Systemen (Liste B)
Ablauf
100 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Wertung in Zehntelringen (Anlage 5)
Im Übrigen nach den Auflage-Regeln der DSB-SpO (Teil 9)
Waffe
Waffe nach der Gewehrtabelle der DSB-SpO (Liste B), Diopter/Korn
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (17.–18.10.2026, Bitterfeld; Herren/Damen II und Senioren I bis VI, Mannschaften in Herren II und Senioren I)
1.4.3
Luftgewehr 100 Schuss
STGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.120 Min. Wettkampf plus Vorbereitung
Munition
100 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 115 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert
Entfernung
10 m
Schusszahl
100
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftgewehr stehend auf 10 m mit 100 Wertungsschüssen statt 40 oder 60.
Anschlag
Stehend frei
Schießzeit
120 Minuten (Liste B)
Ablauf
100 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Wertung in Zehntelringen (Anlage 5)
Waffe
Waffe nach der Gewehrtabelle der DSB-SpO (Liste B), Diopter/Korn
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (17.10.2026, Bitterfeld; Junioren I m/w, Herren I und Damen I, Herren III und Damen III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
1.06
GK-Zielfernrohrgewehr liegend aufgelegt 300 m
THAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.Zeitvorgabe
Munition
20 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 25 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
20
Kaliber
Zentralfeuer bis einschließlich 8 mm (.323)
Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 300 m.
Anschlag
Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt (Hocker)
Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel höchstens 60 mm aufliegen; Auflage mindestens 120 mm breit, glatte Fläche, der Vorderschaft darf nicht einsinken und muss in alle Richtungen frei beweglich sein, keine seitliche Anlage; ein seitlicher Schutz bis 20 mm Höhe ist erlaubt; eigene Auflagen möglich, keine Ein- oder Mehrbeine
Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
Hinterschaft darf die Unterlage (Matte, Pritsche, Tisch) nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden Hand (auch mit Schießhandschuh) liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite
Hocker (sitzend aufgelegt): ohne Lehne, mindestens 3 Beine, vom Schützen selbst zu stellen; kein Steh-Stuhl; Füße nicht an Hocker oder Standbegrenzung anstemmen
Schießzeit
30 Minuten einschließlich Probeschüsse
Ablauf
Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse, dann 20 Wertungsschüsse, 10 Schuss je Scheibe (Ausschreibung, ThSpO)
Auswertung in Serien zu 10 Schuss
Ringgleichheit: mehr Mouchen, Zehner, Neuner usw., dann letzte Zehnerserie rückwärts; die Mouche zählt, wenn der schwarze Punkt ganz weggeschossen ist (ThSpO)
Waffe
Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle (DSB-SpO Teil 1), Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr, Absehen und Vergrößerung beliebig
Gewicht höchstens 8000 g (ThSpO)
Abzug beliebig; Schäftung beliebig, Auflagefläche höchstens 60 mm breit, Zusatzgewichte am Vorderschaft nur mit ebener Unterseite, Hinterschaft nicht verbreitert (ThSpO)
Handelsübliche oder wiedergeladene Patronen
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Scheibe
Scheibe Nr. 2TH (Thüringen, 7 Ringe, Ø 200 mm, Zehn Ø 20 mm, Mouche Ø 2 mm)
Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
Unscharf: Die Liste B schreibt „< 8 mm“ mit Unterstrich (bis einschließlich 8 mm), die ThSpO „<8 mm“ ohne Unterstrich (unter 8 mm)
Unscharf: Die Liste B nennt 30 Schuss in 45 Minuten; die Karte folgt der Ausschreibung LM 2026 und der ThSpO mit 20 Schuss in 30 Minuten (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
1.6
GK-Zielfernrohrgewehr aufgelegt 100 m
WTAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis einschließlich 8 mm (.323)
Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 45 Minuten.
Anschlag
Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt
Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)
Schießzeit
45 Minuten
Ablauf
30 Wertungsschüsse in 45 Minuten
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Die Scheiben wechselt der Schütze selbst
Waffe
Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle, keine Vorderschaftrepetierer
Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
1.6.7
Selbstladegewehr KK 50 m
STGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Probe = 25 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)
Selbstladegewehre im Kleinkaliber stehend auf 50 m: 4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend frei
Kein Gewehrriemen oder sonstige Befestigung
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 20 Sek. vor den Wettkampfserien
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Ablauf
Probeserie 5 Schuss in 20 Sek., dann 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Waffe
Selbstladebüchse (halbautomatisch), Magazinkapazität mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
Alle Selbstladebüchsen im Kaliber .22 lr
Visierung: Kimme/Korn, Diopter/Korn, Rotpunkt- oder Reflexvisier ohne optische Vergrößerung
Handelsübliche (auch selbst geladene) Munition
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (25.07.2026, Seehausen; Herren I und Damen I, Herren III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
Die Liste B nennt nur Kimme/Korn und Rotpunkt; Diopter laut Ausschreibung
1.07
Ordonnanzgewehr liegend aufgelegt 100 m
THAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.5 Min. Probe, 3 × 10 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6–8 mm (.243–.323)
Historische Ordonnanzgewehre bis Baujahr-Stichtag 1963 liegend aufgelegt auf 100 m: 3 Serien zu 10 Schuss.
Anschlag
Liegend aufgelegt (Liste B)
Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel bis 160 mm aufliegen; er darf höchstens bis zur Hälfte seiner Höhe einsinken, keine seitliche Anlage; höhenverstellbare und eigene Auflagen erlaubt
Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
Hinterschaft darf die Unterlage nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden unbekleideten freien Hand liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite
Schießzeit
3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Vorher 5 Minuten Probeschießen, beliebig viele Probeschüsse (ThSpO)
Ablauf
5 Minuten Probe, dann 3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten, in der Regel 10 Schuss je Scheibe
Beobachtungsfernrohre zulässig
Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12
Waffe
Einzel- und Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden, und deren Repliken; Lauflänge mindestens 42 cm
Keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten
Abzug unverändert, mindestens 1500 g (Schmidt-Rubin K31: 1300 g) (ThSpO)
Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte (ThSpO)
Visierung Kimme und Korn (Liste B); nur Balken- und Dachkorn, originale oder originalgetreue Visierung, kein Flimmerband, kein Adlerauge (ThSpO)
Schäftung original oder originalgetreu, keine Handballenauflage, Handstütze oder Schaftbacke; keine Mündungsbremsen, Kompensatoren oder Laufbeschwerungen (ThSpO)
Handelsübliche oder wiedergeladene Patronen, Reduzierhülsen zulässig (ThSpO)
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
Unscharf: Die ThSpO erlaubt zusätzlich ein fabrikmäßiges Diopter für das jeweilige Modell und sitzend mit Hocker; die Liste B nennt nur Kimme/Korn und liegend aufgelegt, die Karte folgt der Liste B
1.8
KK-Ordonnanzgewehr 50 m stehend und liegend
WTGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
40 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Ordonnanzgewehre im Kleinkaliber auf 50 m: je 20 Schuss stehend und liegend.
Anschlag
20 Schuss stehend, 20 Schuss liegend (Reihenfolge laut Liste B „stehend, liegend“)
Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)
Schießzeit
45 Minuten
Ablauf
2 × 20 Wertungsschüsse stehend und liegend in 45 Minuten
Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Die Scheiben wechselt der Schütze selbst
Waffe
Ordonnanzgewehr (Mehrlader) im Sinne des DSB-Wettbewerbs 1.58, hier im Kaliber .22 lfB
Lauflänge mindestens 42 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
Unscharf: Die Liste B verweist für die Waffe auf den DSB-Wettbewerb 1.58, der nur Zentralfeuer 6–8 mm kennt; welche Kleinkaliber-Gewehre als Ordonnanzgewehr gelten, ist offen
1.8.2.1
Selbstladegewehr Zentralfeuer 50 m
STGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Probe = 25 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm
Zentralfeuer-Selbstladegewehre stehend auf 50 m: 4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend frei
Kein Gewehrriemen oder sonstige Befestigung
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 20 Sek. vor den Wettkampfserien
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Ablauf
Probeserie 5 Schuss in 20 Sek., dann 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Wertung laut Ausschreibung: Zentrumswertung (DSB-SpO 1.8.5)
Waffe
Selbstladebüchse (halbautomatisch), Magazinkapazität mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
Alle Selbstladebüchsen mit Zentralfeuerzündung, Kaliber höchstens 8 mm
Visierung: Kimme/Korn, Diopter/Korn, Rotpunkt- oder Reflexvisier ohne optische Vergrößerung, Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung
Handelsübliche (auch selbst geladene) Munition
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (25.07.2026, Seehausen; Herren I und Damen I, Herren III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
Unscharf: In der Liste B steht „ST. 1.8.2.1“ ohne Entfernung in der Überschrift
1.8.2.6
Selbstladegewehr Zentralfeuer 100 m
STGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm
Zentralfeuer-Selbstladegewehre liegend auf 100 m: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell.
Anschlag
Liegend frei
Gewehrriemen wie beim Ordonnanzgewehr
Schießzeit
Probe: 5 Schuss auf die Präzisionsscheibe
20 Schuss in 20 Min. (Präzision)
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. (Duell)
Ablauf
Probe, dann 20 Schuss Präzision in 20 Min., danach 20 Schuss Duell in 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Waffe
Selbstladebüchse (halbautomatisch), Magazinkapazität mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
Alle Selbstladelangwaffen mit Zentralfeuerzündung, Kaliber höchstens 8 mm
Visierung: Kimme/Korn, Diopter/Korn, Rotpunkt- oder Reflexvisier ohne optische Vergrößerung, Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung
Handelsübliche (auch selbst geladene) Munition
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (25.07.2026, Seehausen; Herren I und Damen I, Herren III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
Unscharf: Die Liste B nennt kein Zielfernrohr, die Ausschreibung erlaubt es bis 12-fach; die Karte folgt der Ausschreibung (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
1.8.6.1
Selbstladegewehr Zentralfeuer 300 m
STGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm
Zentralfeuer-Selbstladegewehre liegend auf 300 m: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell.
Anschlag
Liegend frei
Gewehrriemen wie beim Ordonnanzgewehr
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 150 Sek. vor den Wettkampfserien
20 Schuss in 20 Min. (Präzision)
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. (Duell)
Ablauf
Probe, dann 20 Schuss Präzision in 20 Min., danach 20 Schuss Duell in 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Waffe
Selbstladebüchse (halbautomatisch), Magazinkapazität mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
Alle Selbstladelangwaffen mit Zentralfeuerzündung, Kaliber höchstens 8 mm
Visierung: Kimme/Korn, Diopter/Korn, Rotpunkt- oder Reflexvisier ohne optische Vergrößerung, Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung
Handelsübliche (auch selbst geladene) Munition
Scheibe
Scheibe Nr. 5 (Gewehr 300 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (11.–12.07.2026, Naumburg; Herren I und Damen I, Herren III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
Teilnahme setzt die Kreismeisterschaft über 100 m (ST 1.8.2.6) voraus, wenn keine Kreismeisterschaft 300 m ausgeschrieben ist
Unscharf: Anlage 1 der Ausschreibung führt den Wettbewerb unter der Nummer ST 1.8.2.6
1.09
Ordonnanzgewehr liegend aufgelegt 300 m
THAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.5 Min. Probe, 3 × 10 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6–8 mm (.243–.323)
Historische Ordonnanzgewehre bis Baujahr-Stichtag 1963 liegend aufgelegt auf 300 m: 3 Serien zu 10 Schuss.
Anschlag
Liegend aufgelegt (Liste B)
Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel bis 160 mm aufliegen; er darf höchstens bis zur Hälfte seiner Höhe einsinken, keine seitliche Anlage; höhenverstellbare und eigene Auflagen erlaubt
Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
Hinterschaft darf die Unterlage nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden unbekleideten freien Hand liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite
Schießzeit
3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Vorher 5 Minuten Probeschießen, beliebig viele Probeschüsse (ThSpO)
Ablauf
5 Minuten Probe, dann 3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten, in der Regel 10 Schuss je Scheibe
Beobachtungsfernrohre zulässig
Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12
Waffe
Einzel- und Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden, und deren Repliken; Lauflänge mindestens 42 cm
Keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten
Abzug unverändert, mindestens 1500 g (Schmidt-Rubin K31: 1300 g) (ThSpO)
Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte (ThSpO)
Visierung Kimme und Korn (Liste B); nur Balken- und Dachkorn, originale oder originalgetreue Visierung, kein Flimmerband, kein Adlerauge (ThSpO)
Schäftung original oder originalgetreu, keine Handballenauflage, Handstütze oder Schaftbacke; keine Mündungsbremsen, Kompensatoren oder Laufbeschwerungen (ThSpO)
Handelsübliche oder wiedergeladene Patronen, Reduzierhülsen zulässig (ThSpO)
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
Unscharf: Die ThSpO erlaubt zusätzlich ein fabrikmäßiges Diopter für das jeweilige Modell und sitzend mit Hocker; die Liste B nennt nur Kimme/Korn und liegend aufgelegt, die Karte folgt der Liste B
1.10
Luftgewehr 10 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 30 Min.15 Min. Vorbereitung + 75 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 45 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
60
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Die olympische Grunddisziplin: Mit dem Luftgewehr wird stehend frei auf 10 m auf eine Scheibe geschossen, deren Zehn nur einen halben Millimeter groß ist.
Anschlag
Stehend frei (ohne Riemen, ohne Auflage)
Schießzeit
60 Schuss: 90 Minuten (Scheibenzuganlagen) bzw. 75 Minuten (elektronische Anlagen)
Zusätzlich vorab 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen (nicht in der Schießzeit enthalten)
Ablauf
60 Wertungsschüsse stehend in einem Durchgang (verkürzte Programme mit 40 bzw. 20 Schuss je nach Klasse und Meisterschaft)
Finale bei der Deutschen Meisterschaft in den Klassen Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: die 8 Besten des Vorkampfs, Wertung beginnt bei null: 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sekunden, danach 14 Einzelschüsse in je 50 Sekunden
Nach dem 12. Schuss und dann nach jedem zweiten Schuss scheidet der Letzte aus, insgesamt 24 Schuss
Waffe
Druckluft-/CO2-Gewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Max. 5500 g
Abzug frei, kein Stecher
Systemlänge max. 850 mm, Lauflänge 40–85 cm
Diopter/Korn, keine Zielfernrohre
Laufgewichte nur radial ≤30 mm um die Laufachse, nicht über die sichtbare Mündung
Korntunnel max. 50 mm lang / 25 mm Ø
Keine Handstütze, kein Lochschaft, keine Wasserwaage
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Schusszahl je Klasse: Herren I und II, Damen I und II, Junioren I und II sowie Juniorinnen I und II schießen bei der Deutschen Meisterschaft 60 Schuss, bei der Landesmeisterschaft 40 Schuss
Alle übrigen Klassen (Herren und Damen III bis V, Jugend) schießen bei Landes- und Deutscher Meisterschaft 40 Schuss, Schüler 20 Schuss
Wertung in Zehntelringen
Zeiten der verkürzten Programme: 40 Schuss 60 Min. (Zuganlagen) bzw. 50 Min. (andere Systeme), 20 Schuss 35 bzw. 30 Min.
Olympischer Wettbewerb (Herren I, Damen I, Junioren I, Juniorinnen I)
Norddeutscher Schützenbund
Beim NDSB werden Finals auf der Landesmeisterschaft nur nach Möglichkeit durchgeführt
Die Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 enthalten für 1.10 kein Finale
Quelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.4; NDSB-LM-Tabellen 2026/2027; NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (1.10)
1.11
Luftgewehr Auflage 10 m
DSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.45 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftgewehr-Wettbewerb für Senioren: Das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, geschossen wird stehend (ältere Klassen auch sitzend) auf 10 m.
Anschlag
Stehend aufgelegt (Senioren I und II)
Kein Körperteil darf die Auflage berühren, das Gewehr wird nur aufgelegt (nicht seitlich angelehnt), zwischen Hand und Auflage muss ein sichtbarer Abstand sein
Gehalten wird nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen)
Der ganze Wettkampf im gleichen Anschlag
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 45 Minuten bei anderen Systemen, jeweils inklusive Probe (beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertung)
Ablauf
30 Wertungsschüsse in einem Durchgang, auf Papierscheiben max. 1 Schuss je Scheibe
Auf Deutschen und Landesmeisterschaften Zehntelwertung
Endkampf bei der Deutschen Meisterschaft in den Klassen Senioren I und Senioren III (jeweils männlich und weiblich): 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sekunden, dann 14 Einzelschüsse à 50 Sekunden mit Ausscheiden ab dem 12. Schuss, 24 Schuss, Zehntelwertung
Bei 300 Ringen (volle Ringwertung) Stechen: 5 Minuten Probe, dann Einzelschüsse à 50 Sekunden
Waffe
Luftgewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Max. 5500 g
Abzug frei, kein Stecher
Systemlänge max. 850 mm
Diopter/Korn (eine vergrößernde Hilfe im Diopter oder Korntunnel erlaubt)
Korntunnel max. 80 mm lang / 25 mm Ø, darf die Mündung bis 50 mm überragen
Laufgewichte ≤60 mm unter Laufachse
Auflagepunkt max. 550 mm von der Systemeinbettung, Auflagebreite am Schaft max. 60 mm
Visierlinienrückverlagerung max. 200 mm
Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt, Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
Keine Stopper oder Ausfräsungen an der Schaftunterseite oder am Auflagekeil
Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
Hakenkappe beim Luftgewehr nicht erlaubt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Klassen nach Teil 9: Senioren I (51–60) bis VI (81+)
Höhermeldung möglich, ohne Wirkung auf die Freihandklassen
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: zusätzliche NDSB-Klassen 68 Herren Alt und 69 Damen Alt (36–50 Jahre, Mannschaft in 68), nur Landeswettbewerb, keine Meldung zur DMQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Nr. 1.2.1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), DSB-Auflage S. 1 (PDF-Seite 12); NDSB-Klasseneinteilung Sportjahr 2026 (Altersgrenzen Herren/Damen Alt)
Schützenverband Hamburg und Umgegend
Landesmeisterschaft 1.11 für die Klassen 70–79
Als 1.11 HH zusätzlich für die Klassen 10–13 ausgeschrieben
Ausschreibung mit den Einzelheiten noch nicht veröffentlicht
Quelle: Terminplan Landesmeisterschaften 2027 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Vorplanung, Stand 21.10.2026)
1.11.1
Luftgewehr Auflage
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
20 oder 30 DiabolosProbe laut Ausschreibung
Entfernung
10 m
Schusszahl
20 oder 30
Kaliber
4,5 mm, .177
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Luftgewehr Auflage.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 20 Schuss: 30 bzw. 35 min 30 Schuss: 45 bzw. 55 min
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 20 bzw. 30
Waffe
Langwaffe / Einzellader, Mehrlader als Einzellader
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Diopter / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 1
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.15
Luftgewehr liegend 10 m
NDSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 5 Min.15 Min. Vorbereitung + 50 Min. Wettkampf, Jugend 60 Schuss; Schüler 30 Schuss: 40 Min.; an Seilzuganlagen 75 bzw. 45 Min.
Nachwuchswettbewerb des NDSB: Schüler und Jugendliche schießen mit dem Luftgewehr liegend auf 10 m, Schüler 30 und Jugendliche 60 Schuss.
Anschlag
Liegend: Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, auf dem Standboden oder einer Matte
Das Gewehr wird nur von beiden Händen und einer Schulter gestützt und darf sonst nichts berühren
Wange am Schaft erlaubt
Ein Riemen über dem linken Oberarm darf das Gewehr stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Beide Unterarme sind sichtbar vom Boden abgehoben, der Riemenarm bildet mindestens 30° zur Waagerechten
Schießzeit
15 Minuten Vorbereitung mit Probe, danach Wertung: Elektronikanlagen 30 Schuss in 25 Minuten bzw. 60 Schuss in 50 Minuten
Seilzuganlagen 30 Schuss in 30 Minuten bzw. 60 Schuss in 60 Minuten
Ablauf
Nach 15 Minuten Vorbereitungs- und Probezeit folgen die Wertungsschüsse in einem Durchgang: Schüler 30 Schuss, Jugend 60 Schuss
Wertung in Zehntelringen (Ausschreibung der Landesmeisterschaft 2027)
Kein Finale geregelt
Waffe
Langwaffe/Einzellader: Druckluft-, Pressluft- oder CO2-Gewehr
Mehrlader nur als Einzellader
Visierung Diopter und Korn
Bekleidung und Schutz
Die NDSB-SpO regelt keine eigene Bekleidung, es gelten die DSB-Gewehrregeln
Schießjacke, -hose und -schuhe sind erlaubt, ebenso ein Schießhandschuh
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 1 der DSB-Sportordnung (Luftgewehrscheibe 10 m): Zehn Ø 0,5 mm (weißer Punkt), jeder Ring 5 mm größer bis Ring 1 Ø 45,5 mm
Innenzehn, wenn der weiße Punkt vollständig weggeschossen ist
Alternativ elektronische Scheibe
Hinweise
Klassen bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Schüler I (20) und Schüler I weiblich (21) 30 Schuss, Mannschaft in 20
Jugend (30) und Jugend weiblich (31) 60 Schuss, Mannschaft in 30
Parasportler (90/92, Klasse 93 startet bei 92) 60 Schuss nur Einzelwertung – die Tabelle führt diese Zeile unter der alten Nummer 1.18
Nur Landeswettbewerb, keine DM
Geschossen auf Elektronikanlagen
Altersgrenzen 2026: Schüler I 12–14, Jugend 15–16 Jahre
Was die NDSB-SpO nicht eigens regelt (Gewicht, Abzug, Bekleidung), richtet sich nach den allgemeinen Luftgewehrregeln des DSB: u. a. Gewicht höchstens 5.500 g, kein Stecherabzug, Systemlänge höchstens 850 mm, Geschossenergie bis 7,5 Joule
1.20
Luftgewehr 3-Stellung 10 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 45 Min.35 Min. kniend + 30 Min. liegend + 40 Min. stehend, jeweils inkl. Vorbereitung und Probe
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
60
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftgewehr in drei Stellungen: nacheinander kniend, liegend und stehend je 20 Schuss auf 10 m.
Anschlag
Kniend, liegend, stehend (in dieser Reihenfolge)
Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend
Schießzeit
3 × 20 Schuss: 35 Minuten kniend, 30 Minuten liegend, 40 Minuten stehend, jeweils inklusive Probe/Vorbereitung (gleich für Zuganlagen und andere Systeme)
Vor dem Kniendanschlag 15 Minuten Vorbereitungs-/Probezeit
Probe vor liegend und stehend nach Ermessen des Schützen
Luftgewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Max. 5500 g
Abzug frei, kein Stecher
Systemlänge max. 850 mm
Diopter/Korn
Laufgewichte nur radial ≤30 mm, nicht über die sichtbare Mündung
Für alle drei Stellungen dasselbe Gewehr
Korn, Diopterscheibe, Handstopp, Schaftkappenhöhe, Vorderschafterhöhung, Schaftlänge, Schaftbacke und sogar Korntunnel/Diopter dürfen zwischen den Stellungen gewechselt bzw. verstellt werden
Riemen im Liegend- und Kniendanschlag erlaubt, stehend verboten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Bei der Deutschen Meisterschaft wird 1.20 nur für Schüler und Jugend (jeweils männlich und weiblich) ausgeschrieben
Beide schießen das volle Programm 3 × 20 = 60 Schuss mit voller Ringwertung, ein Finale gibt es nicht
Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 3 × 10 Schuss (25/20/30 Minuten) wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen
Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft wird 1.20 nur für Schüler und Jugend (jeweils männlich und weiblich) ausgeschrieben
Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 3 × 10 Schuss (25/20/30 Minuten) wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht geschossen
Quelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026); NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (1.20)
1.22
Selbstladegewehr .22 lfB
NSGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Min. reine Schießzeit8 × 20 Sek., ohne Probeserie, Kommandos und Scheibenwechsel
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Niedersächsischer Wettbewerb für halbautomatische Kleinkalibergewehre auf 50 m mit 8 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend, Voranschlag erlaubt
Schießzeit
1 Probeserie zu 5 Schuss
8 Serien zu 5 Schuss, je 20 Sek.
Ablauf
1 Probeserie zu 5 Schuss in einer angesagten Schießzeit
8 Serien zu 5 Schuss stehend in je 20 Sek.; Start nach „Sind Sie bereit?“ mit „3, 2, 1, Start“
Mit 5 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
Nach den ersten 5 Schuss Gelegenheit, die Treffer zu sehen; nach 2 Serien (10 Schuss) Scheibenwechsel; keine Pause
Waffe
Halbautomatische Langwaffe, Magazin für mindestens 5 und höchstens 10 Patronen (größere Magazine auch blockiert nicht zugelassen)
Sportliche Zulassung nach § 6 AWaffV, Nachweis durch BKA-Feststellungsbescheid
Lauflänge mindestens 42 cm laut Liste B (unscharf: die Ausschreibung nennt 40 cm)
Visierung Kimme und Korn, Lochkimme erlaubt; Ringkorn laut Liste B erlaubt (unscharf: die Ausschreibung nennt nur „Lochkimme und Korn“)
Keine Zielfernrohre, Lichtpunktvisiere oder Vergrößerungen
Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Keine Zusatzgewichte, Laufbeschwerungen, Anbauten (z. B. Zweibein) oder Mündungsbremsen
Kein Flimmerband, keine Handballenauflage oder Handstütze, kein Schießriemen
Bekleidung und Schutz
Normale Alltags- und Straßenbekleidung
Nicht erlaubt: typische Westernkleidung, feste Motorradbekleidung, spezielle Schießbekleidung nach Teil 1 der DSB-SpO
Scheibe
Scheibe Nr. 3 laut Liste B (unscharf: die LM-Ausschreibung 2026 nennt „Scheibe Gewehr 100 m, Scheibe 4“, also Scheibe Nr. 4 – im Zweifel beim Ausrichter nachfragen)
10 Schuss je Scheibe
Hinweise
Niedersächsischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (06.06.2026, Wolfsburg-Barnstorf), keine DM
Offene Schützenklasse, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins)
Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern und 4 Mannschaften
Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
1.23
Selbstladegewehr Großkaliber 50 m
NSGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Min. reine Schießzeit8 × 20 Sek., ohne Probeserie, Kommandos und Scheibenwechsel
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,56 mm (.223) bis unter 8 mm, nur Büchsenpatronen, Hülsenlänge mindestens 40 mm (Liste B: 5,56 mm bis 8 mm)
Niedersächsischer Wettbewerb für halbautomatische Großkalibergewehre auf 50 m mit 8 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend, Voranschlag erlaubt
Schießzeit
1 Probeserie zu 5 Schuss
8 Serien zu 5 Schuss, je 20 Sek.
Ablauf
1 Probeserie zu 5 Schuss in einer angesagten Schießzeit
8 Serien zu 5 Schuss stehend in je 20 Sek.; Start nach „Sind Sie bereit?“ mit „3, 2, 1, Start“
Mit 5 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
Nach den ersten 5 Schuss Gelegenheit, die Treffer zu sehen; nach 2 Serien (10 Schuss) Scheibenwechsel; keine Pause
Waffe
Halbautomatische Langwaffe, Magazin für mindestens 5 und höchstens 10 Patronen (größere Magazine auch blockiert nicht zugelassen)
Sportliche Zulassung nach § 6 AWaffV, Nachweis durch BKA-Feststellungsbescheid
Lauflänge mindestens 42 cm laut Liste B (unscharf: die Ausschreibung nennt 40 cm)
Visierung Kimme und Korn, Lochkimme erlaubt; Ringkorn laut Liste B erlaubt (unscharf: die Ausschreibung nennt nur „Lochkimme und Korn“)
Keine Zielfernrohre, Lichtpunktvisiere oder Vergrößerungen
Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Keine Zusatzgewichte, Laufbeschwerungen, Anbauten (z. B. Zweibein) oder Mündungsbremsen
Kein Flimmerband, keine Handballenauflage oder Handstütze, kein Schießriemen
Bekleidung und Schutz
Normale Alltags- und Straßenbekleidung
Nicht erlaubt: typische Westernkleidung, feste Motorradbekleidung, spezielle Schießbekleidung nach Teil 1 der DSB-SpO
Scheibe
Scheibe Nr. 3 laut Liste B (unscharf: die LM-Ausschreibung 2026 nennt „Scheibe Gewehr 100 m, Scheibe 4“, also Scheibe Nr. 4 – im Zweifel beim Ausrichter nachfragen)
10 Schuss je Scheibe
Hinweise
Niedersächsischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (06.06.2026, Wolfsburg-Barnstorf), keine DM
Offene Schützenklasse, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins)
Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern und 4 Mannschaften
Wertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
1.30
Zimmerstutzen 15 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 55 Min.15 Min. Vorbereitung + 40 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen Zimmerstutzen 4,65 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
15 m (laut Wettbewerbsübersicht auch 10 m)
Schusszahl
30
Kaliber
≤4,65 mm, Randzünder (Zimmerstutzenmunition)
Traditionelles Kleinkaliber-Kurzdistanzschießen: mit dem Zimmerstutzen (Kaliber 4,65 mm) stehend frei auf 15 m.
Anschlag
Stehend frei
Schießzeit
30 Schuss: 45 Minuten (Zuganlagen) bzw. 40 Minuten (andere Systeme)
Zusätzlich vorab 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen (nicht in der Schießzeit enthalten)
Ablauf
30 Wertungsschüsse stehend in einem Durchgang
Waffe
Einzellader
Max. 7500 g
Abzug frei, Stecher erlaubt
Systemlänge frei
Diopter/Korn
Hakenkappe erlaubt, keine Handstütze
Laufbeschwerung bis 60 mm unter der Laufachse, nicht über die sichtbare Mündung
Lauflänge mind. 40 cm
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Zimmerstutzenscheibe 15 m (DSB Scheibe Nr. 2, Zehnerring Ø 4,5 mm, Ring 1 Ø 85,5 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Bei der Deutschen Meisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 30 Schuss (ab Herren I/Damen I)
Kein Finale
Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 15 Schuss (30/25 Minuten, Empfehlung) wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 30 Schuss (ab Herren I/Damen I, auf Papier 1 Schuss je Scheibe)
Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 15 Schuss (30/25 Minuten, Empfehlung) wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht geschossen
Quelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 1; NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaft 2022 (1.30)
1.31
Zimmerstutzen Auflage 15 m
DSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen Zimmerstutzen 4,65 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
15 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,65 mm Randfeuer
Auflageschießen für Seniorinnen und Senioren mit dem Zimmerstutzen auf 15 m: Das Kleinkalibergewehr liegt vorn auf einer Auflage, gezielt wird mit Diopter und Korn.
Anschlag
Stehend aufgelegt: das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage
Kein Körperteil darf die Auflage berühren, das Gewehr wird nur aufgelegt und nicht seitlich angelehnt
Zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand, die Hand darf die Auflage in Richtung Mündung nicht umgreifen
Die nicht abziehende Hand hält das Gewehr von oben, auf dem Fernrohr, auf dem Lauf, von unten oder seitlich vor der Abzugseinrichtung
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten, keine sonstigen Stützen
Der gesamte Wettkampf im gleichen Anschlag
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Minuten bei Zuganlagen, 50 Minuten bei anderen Systemen
Probezeit in der Schießzeit enthalten, beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertungsschüsse
Ablauf
30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Volle Ringwertung
Bei Ringgleichheit auf den Plätzen 1–6 entscheiden die letzten Zehnerserien rückwärts, dann die Anzahl der 10er, 9er usw., dann die Innenzehner, dann das Gesamtergebnis in Zehntelwertung
Bei 300 Ringen Stechen in Zehntelwertung: 5 Minuten Vorbereitung mit beliebig vielen Probeschüssen, 5 Schüsse in je 50 Sekunden, danach scheidet Schuss für Schuss der Schwächste aus
Eine optisch vergrößernde Hilfe im oder am Diopter oder im Korntunnel erlaubt, ebenso Farbgläser und Astigmatismusausgleich
Korntunnel höchstens 80 mm lang und 25 mm Ø, darf die Mündung um höchstens 50 mm überragen
Laufgewichte höchstens 60 mm unter der Laufachse, nicht über die Mündung
Auflagepunkt höchstens 550 mm von der Systemeinbettung, bei längeren Schäften von der Waffenkontrolle markiert
Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, keine Stopper oder Ausfräsungen an der Schaftunterseite oder am Auflagekeil
Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt, Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
Visierlinienrückverlagerung samt Anbauteilen höchstens 200 mm hinter dem Ende der Systemeinbettung
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 2 (15 m Gewehr): Zehn Ø 4,5 mm, Ringabstand 4,5 mm, Ring 1 Ø 85,5 mm
Spiegel Ø 40,5 mm, sichtbares Mindestformat 120 × 120 mm
Hinweise
Klassen nach Teil 9: Senioren I (51–60) bis Senioren VI (ab 81 Jahre), jeweils männlich und weiblich
Sitzend kein Anstemmen oder Einhaken der Füße, Schuhsohlen vollflächig am Boden
Para-Sportschützen mit Eintrag G/aG im Schwerbehindertenausweis dürfen ohne Hilfsmittelausweis mit Hocker ohne Lehne teilnehmen
Auflage aus Rundmaterial bis 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang, eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen 68 Herren Alt (auch Damen Alt), 70 Senioren I (auch Senioren II und Seniorinnen I/II), 74 Senioren III (auch Senioren III–VI und Seniorinnen III–VI), Mannschaft in 68
Beim NDSB nur Landesmeisterschaft, keine weitere Meldung zur DM (ersetzt ab 2027 den NDSB-Wettbewerb 9.30)
Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), DSB-Auflage S. 3 (PDF-Seite 14); NDSB-Sonderausschreibungen Auflage LM 2026 und 2027
1.32B
Zimmerstutzen 15 m Kombiwertung aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 85 Min.
Munition
30 Wertung + Probe nach Bedarfin der Vorbereitungszeit) = ca. 35 Patronen
Entfernung
15 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,65 mm (Randfeuer)
Zimmerstutzen aufgelegt auf 15 m: 15 Schuss mit Diopter und 15 Schuss mit Zielfernrohr.
Anschlag
Stehend oder sitzend aufgelegt
Schießzeit
15 Minuten Vorbereitung und Probe
Schießzeit 70 Minuten, an elektronischen Anlagen 60 Minuten
Ablauf
Teil 1: 15 Schuss mit Diopter und Korn
Teil 2: 15 Schuss mit Zielfernrohr
Im Übrigen laut Liste B wie Zimmerstutzen (DSB-Wettbewerb 1.30) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
Teil 1: Diopter/Korn; Teil 2: Zielfernrohr bis 12-fach
Scheibe
Scheibe Nr. 2 (Gewehr 15 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
1.35
KK Gewehr 100 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 55 Min.15 Min. Vorbereitung + 40 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkalibergewehr stehend frei auf die lange Distanz von 100 m.
Anschlag
Stehend frei (freihändig)
Schießzeit
30 Schuss: 45 Minuten (Zuganlagen) bzw. 40 Minuten (andere Systeme)
Zusätzlich vorab 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen (nicht in der Schießzeit enthalten)
Ablauf
30 Wertungsschüsse stehend in einem Durchgang
Waffe
Kleinkalibergewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Max. 7500 g
Abzug frei
Systemlänge frei
Diopter/Korn, kein Zielfernrohr
Hakenkappe erlaubt, keine Handstütze
Laufbeschwerung bis 60 mm unter der Laufachse, nicht über die sichtbare Mündung
Lauflänge mind. 40 cm
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Bei der Deutschen Meisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 30 Schuss
Kein Finale
Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 15 Schuss (30/25 Minuten, Empfehlung) wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 30 Schuss (auch Jugend, nur auf Landesebene)
Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 15 Schuss (30/25 Minuten, Empfehlung) wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht geschossen
Quelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Nr. 1.2.1; NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 2; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
1.35.01
Selbstladegewehr KK 50/100 m
HHGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Min. reine Schießzeit6 × 20 Sek., ohne Probe und Scheibenwechsel
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m oder 100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Hamburger Wettbewerb für KK-Selbstladegewehre mit 20-Sekunden-Serien.
Anschlag
Liegend oder stehend (laut Ausschreibung)
Schießzeit
6 Serien zu 5 Schuss, je 20 Sek.
Ablauf
6 Serien zu 5 Schuss
Waffe
Halbautomat, Magazin für mindestens 5 Patronen
Lauflänge mindestens 42 cm
Diopter, Korn, Ringkorn oder Zielfernrohr bis 18-fach
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (KK-Gewehr 50 m), laut Liste B für beide Entfernungen
Hinweise
Hamburger Wettbewerb nach Liste B
Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
1.36
KK Gewehr Auflage 100 m
DSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB) Randfeuer
Kleinkaliber-Auflageschießen für Seniorinnen und Senioren auf 100 m, bei dem das Gewehr vorn auf einer Auflage liegt und wahlweise mit Diopter oder Zielfernrohr gezielt wird.
Anschlag
Stehend aufgelegt: das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage
Kein Körperteil darf die Auflage berühren, das Gewehr wird nur aufgelegt und nicht seitlich angelehnt
Zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand, die Hand darf die Auflage in Richtung Mündung nicht umgreifen
Die nicht abziehende Hand hält das Gewehr von oben, auf dem Fernrohr, auf dem Lauf, von unten oder seitlich vor der Abzugseinrichtung
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten, keine sonstigen Stützen
Der gesamte Wettkampf im gleichen Anschlag
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Minuten bei Zuganlagen, 50 Minuten bei anderen Systemen
Probezeit in der Schießzeit enthalten, beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertungsschüsse
Ablauf
30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Ab Deutscher Meisterschaft höchstens 1 Schuss je Scheibe, darunter legt die Ausschreibung die Zahl fest (z. B. Hessische Meisterschaft 2026: 5 Schuss je Scheibe)
Bei Deutscher Meisterschaft und Landesmeisterschaften Zehntelwertung, bei Ringgleichheit entscheiden die Gesamtsumme in Zehnteln und dann die letzten Zehnerserien
Endkampf der Senioren, wenn ausgetragen: 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sekunden, danach 14 Einzelschüsse in je 50 Sekunden
Im Endkampf scheidet nach dem 12. Schuss und danach alle 2 Schüsse der Letzte aus, insgesamt 24 Schüsse in Zehntelwertung
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Gewicht höchstens 7500 g ohne Zielfernrohr, mit Zielfernrohr 8000 g
Abzug frei
Diopter und Korn oder Zielfernrohr bis 12-fach mit unbeleuchtetem Absehen, nur ein Zielmittel im ganzen Wettbewerb
Keine Magnum-Munition
Kompensatoren und Rückstoßbremsen nicht erlaubt
Korntunnel höchstens 80 mm lang und 25 mm Ø, darf die Mündung um höchstens 50 mm überragen
Laufgewichte höchstens 60 mm unter der Laufachse, nicht über die Mündung
Auflagepunkt höchstens 550 mm von der Systemeinbettung, bei längeren Schäften von der Waffenkontrolle markiert
Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, keine Stopper oder Ausfräsungen an der Schaftunterseite oder am Auflagekeil
Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt, Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
Visierlinienrückverlagerung samt Anbauteilen höchstens 200 mm hinter dem Ende der Systemeinbettung
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Klassen nach Teil 9: Senioren I (51–60) bis Senioren VI (ab 81 Jahre), jeweils männlich und weiblich
Sitzend kein Anstemmen oder Einhaken der Füße, Schuhsohlen vollflächig am Boden
Para-Sportschützen mit Eintrag G/aG im Schwerbehindertenausweis dürfen ohne Hilfsmittelausweis mit Hocker ohne Lehne teilnehmen
Auflage aus Rundmaterial bis 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang, eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: zusätzliche NDSB-Klassen 68 Herren Alt und 69 Damen Alt (36–50 Jahre, Mannschaft in 68), nur Landeswettbewerb, keine Meldung zur DM
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft wahlweise Diopter oder Zielfernrohr
Quelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Nr. 1.2.1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), DSB-Auflage S. 1 (PDF-Seite 12); NDSB-Klasseneinteilung Sportjahr 2026 (Altersgrenzen Herren/Damen Alt)
1.36.1
KK- Gewehr 100 m Auflage
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK- Gewehr 100 m Auflage.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 50 min bzw. 55 min
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 30
Waffe
Langwaffe / Einzellader, Mehrlader als Einzellader
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Diopter / Korn oder Zielfernrohr bis 12fache Vergrößerung
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.37
GK 50 m Feuerstutzen
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 55 Min.
Munition
Schusszahl laut Ausschreibung, dazu Probe25 %, mind. 5) – Patronen 8,15 × 46R
Entfernung
50 m
Schusszahl
laut Ausschreibung
Kaliber
8,38 mm (8,15 × 45R / 8,15 × 46R)
Großkaliber-Stehendschießen auf 50 m mit dem traditionellen Feuerstutzen im Kaliber 8,15 × 46R, gezielt mit Diopter und Korn.
Anschlag
Stehend frei mit beiden Füßen auf dem Boden, ohne jede andere Unterstützung
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Riemen verboten
Schießzeit
Zeitvorgabe 55 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten
Ablauf
Wettkampfschüsse stehend auf 50 m
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Langwaffe, Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Großkaliber-Patronen 8,15 × 45R oder 8,15 × 46R (8,38 mm)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Die DSB-Sportordnung nennt für diesen Wettbewerb keine Schusszahl; sie legt die jeweilige Ausschreibung fest
1.38
GK 100 m Feuerstutzen
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 55 Min.
Munition
15–30 Wertung + 5–10 Probe = bis ca. 40 Patronen 8,15 × 46R
Entfernung
100 m
Schusszahl
15–30
Kaliber
8,38 mm (8,15 × 45R / 8,15 × 46R)
Großkaliber-Stehendschießen auf 100 m mit dem traditionellen Feuerstutzen im Kaliber 8,15 × 46R, gezielt mit Diopter und Korn.
Anschlag
Stehend frei mit beiden Füßen auf dem Boden, ohne jede andere Unterstützung
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Riemen verboten
Schießzeit
Zeitvorgabe 55 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten
Ablauf
Wettkampfschüsse stehend auf 100 m, 15–30 Schuss
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Langwaffe, Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Großkaliber-Patronen 8,15 × 45R oder 8,15 × 46R (8,38 mm)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
In der Wettbewerbsübersicht als bayerischer Wettbewerb vermerkt: „BY: Feuerstutzen traditionell“
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.40
KK-Sportgewehr 50 m 3x20
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std.15 Min. Vorbereitung + 105 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 2 Std. 15 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Olympischer Kleinkaliber-Dreistellungskampf: je 20 Schuss kniend, liegend und stehend auf 50 m.
Anschlag
Kniend, liegend, stehend (in dieser Reihenfolge)
Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend
Schießzeit
60 Schuss: 120 Minuten (Zuganlagen) bzw. 105 Minuten (andere Systeme)
Vor dem Kniendanschlag 15 Minuten Vorbereitungs-/Probezeit (nicht in der Schießzeit), Probe vor liegend und stehend nach Ermessen
Gewehr und Zubehör dürfen zwischen den Stellungen gewechselt werden
Finale der 8 Besten (Wertung ab null): Ranking-Match mit je 2 × 5 Schuss kniend, liegend, stehend
Danach scheiden Platz 8/7 aus, zwei weitere Stehendserien à 5 Schuss in 250 Sekunden mit Ausscheiden von je zwei Finalisten (Bronze nach 40 Schuss)
Medaillen-Match der zwei Besten in Einzelschüssen à 50 Sekunden, je Schuss 2 Punkte für den Besseren (1 bei Gleichstand), Sieg mit 16 Punkten
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Max. 8000 g
Abzug frei
Systemlänge frei
Diopter/Korn, kein Zielfernrohr
Hakenkappe und Handstütze (nur im Stehendanschlag) erlaubt
Wasserwaage erlaubt
Laufbeschwerung beliebig
Riemen liegend/kniend erlaubt, stehend verboten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Halbprogramm 3 × 10 Schuss mit 70/65 Minuten (Empfehlung)
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB), Randzünder, keine Magnum-Munition
Kleinkaliber-Auflageschießen für Senioren auf 50 m: Das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, Visierung wahlweise Diopter oder Zielfernrohr.
Anschlag
Stehend aufgelegt (Senioren I und II)
Kein Körperteil darf die Auflage berühren, das Gewehr wird nur aufgelegt (nicht seitlich angelehnt), zwischen Hand und Auflage muss ein sichtbarer Abstand sein
Gehalten wird nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen)
Der ganze Wettkampf im gleichen Anschlag
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 50 Minuten bei anderen Systemen, jeweils inklusive Probe (beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertung)
Ablauf
30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Auf Deutschen und Landesmeisterschaften Zehntelwertung
Endkampf der Senioren (wo ausgetragen, zusätzlich zu den 30 Wertungsschüssen, nur für die Besten): 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sekunden, dann 14 Einzelschüsse à 50 Sekunden mit Ausscheiden ab dem 12. Schuss, höchstens 24 Endkampfschüsse, Zehntelwertung
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Max. 7500 g ohne Zielfernrohr bzw. 8000 g mit Zielfernrohr
Abzug frei
Diopter/Korn oder Zielfernrohr bis 12-fach mit unbeleuchtetem Absehen, aber nur eines der beiden Zielmittel pro Wettbewerb
Kompensatoren/Rückstoßbremsen nicht erlaubt
Laufgewichte ≤60 mm unter Laufachse
Korntunnel max. 80 mm / 25 mm Ø, darf die Mündung bis 50 mm überragen
Auflagepunkt max. 550 mm von der Systemeinbettung, Auflagebreite am Schaft max. 60 mm
Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt, Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
Keine Stopper oder Ausfräsungen an der Schaftunterseite oder am Auflagekeil
Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Klassen nach Teil 9: Senioren I (51–60) bis VI (81+)
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: zusätzliche NDSB-Klassen 68 Herren Alt und 69 Damen Alt (36–50 Jahre, Mannschaft in 68), nur Landeswettbewerb, keine Meldung zur DM
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft wahlweise Diopter oder Zielfernrohr
Quelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Nr. 1.2.1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), DSB-Auflage S. 2 (PDF-Seite 13); NDSB-Klasseneinteilung Sportjahr 2026 (Altersgrenzen Herren/Damen Alt)
Schützenverband Hamburg und Umgegend
Einzelwertung Klassen 70–81, Mannschaftswertung in 70–73 und 74–81
Ab Klasse 74 ist ein Hocker erlaubt
Als 1.41 HH zusätzlich zugelassen: Klassen 10/11 und 12/13, Mannschaftswertung in Klasse 10
30 Wertungsschüsse in 55 Min. an manuellen Scheiben (5 Schuss je Scheibe) oder 50 Min. an elektronischen Scheiben, Probe unbegrenzt
Wertung in Zehntelringen, bei Gleichstand entscheidet der letzte Durchgang
Quelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, KK Auflage 50 m)
1.41
KK-Zielfernrohrgewehr aufgelegt 100 m
WTAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 45 Minuten.
Anschlag
Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt
Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)
Schießzeit
45 Minuten
Ablauf
30 Wertungsschüsse in 45 Minuten
Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Die Scheiben wechselt der Schütze selbst
Waffe
Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle, keine Vorderschaftrepetierer
Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
In der Liste B ist das WT 1.4 mit „50 / 100 m“; die Ausschreibung führt 100 m als WT 1.41
1.41.1
KK-Gewehr – Auflage 50 m
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Gewehr 50 m Auflage.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 45 min bzw. 55 min
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 30
Waffe
Langwaffe / Einzellader, Mehrlader als Einzellader
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Diopter / Korn oder Zielfernrohr bis 12fache Vergrößerung
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 3
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.42
KK Gewehr 50 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 55 Min.15 Min. Vorbereitung + 40 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkalibergewehr stehend freihändig auf 50 m mit 30 Schuss, wahlweise mit Diopter oder Zielfernrohr.
Anschlag
Stehend frei mit beiden Füßen auf dem Boden, ohne jede andere Unterstützung
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Riemen verboten
Schießzeit
30 Schuss: 45 Minuten bei Zuganlagen, 40 Minuten bei anderen Systemen
Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit enthalten)
Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter
Ablauf
30 Wertungsschüsse stehend in einem Durchgang
Probeschüsse nur in der Vorbereitungszeit vor dem Start
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Gewicht höchstens 7500 g, gewogen ohne Zielfernrohr
Abzug und Systemlänge frei
Diopter und Korn oder Zielfernrohr bis 12-fach, wahlweise
Hakenkappe erlaubt, keine Handstütze
Laufgewichte höchstens 60 mm unter der Laufachse, nicht über die Mündung
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Bei Verwendung eines Zielfernrohrs ist ein beleuchtetes Absehen nicht erlaubt
1.43
KK Gewehr 50 m Zielfernrohr aufgelegt
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr, aufgelegt geschossen auf 50 m.
Anschlag
Aufgelegt
Schießzeit
Laut Wettbewerbsübersicht 'siehe Tabelle Teil 9'
Die Teil-9-Tabelle führt 1.43 nicht
Für 50-m-Auflagewettbewerbe gelten nach Teil 9: 55 Minuten (Zuganlagen) bzw. 50 Minuten (andere Systeme) inkl. Probe
Ablauf
30 Wertungsschüsse
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Lauflänge mind. 40 cm
Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung (Zielfernrohre sind in Teil 1 nur bei 1.36 und 1.41 bis 1.44 zugelassen)
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Der Wettbewerb wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht ausgeschrieben (Übersicht 2025–2028, Schusszahlentabelle 2026)
Klassen, Waffengewicht, Abzugswiderstand, Auflagemaße und Schießzeit legt die SpO nur in der Wettbewerbsübersicht von Teil 0 fest (Zielfernrohr bis 12-fach, 30 Schuss)
Weitere Festlegungen trifft die Ausschreibung des jeweiligen Veranstalters
Norddeutscher Schützenbund
Der Wettbewerb wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2026 und 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 2; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
1.44
KK Gewehr 100 m Zielfernrohr aufgelegt
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfB
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr, aufgelegt geschossen auf 100 m.
Anschlag
Aufgelegt
Schießzeit
55 Minuten (Zuganlagen) bzw. 50 Minuten (elektronische Anlagen)
Ablauf
30 Wertungsschüsse
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Lauflänge mind. 40 cm
Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Der Wettbewerb wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht ausgeschrieben (Übersicht 2025–2028, Schusszahlentabelle 2026)
Klassen, Waffengewicht, Abzugswiderstand, Auflagemaße und Schießzeit legt die SpO nur in der Wettbewerbsübersicht von Teil 0 fest (Zielfernrohr bis 12-fach, 30 Schuss)
Weitere Festlegungen trifft die Ausschreibung des jeweiligen Veranstalters
Norddeutscher Schützenbund
Der Wettbewerb wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2026 und 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 2; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
1.45
KK-Sportgewehr 50 m Mehrlader
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkalibergewehr stehend freihändig auf 50 m, geschossen mit einem Mehrlader.
Anschlag
Stehend frei mit beiden Füßen auf dem Boden, ohne jede andere Unterstützung
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Riemen verboten
Schießzeit
Zeitvorgabe 30 Minuten
Ablauf
30 Wettkampfschüsse stehend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Oberpfälzer Schützenbund
Beim Oberpfälzer Schützenbund läuft unter 1.45 der Wettbewerb „KK-Mehrlader/Halbautomat“ auf Klappscheiben (Liste B OP 15) – eigene Karte „KK-Mehrlader / Halbautomat 50 m“Quelle: Übersicht der Bayerischen Meisterschaften 2026 des OSB; Ausschreibung KK-Mehrlader/Halbautomat 2026 des OSB
1.45.1
KK-Sportgewehr - Mehrlader
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Sportgewehr-Mehrlader.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 45 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 30
Waffe
Langwaffe / Mehrlader; in Magazin nur 5 Schuss
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 3
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.45.2
KK-Sportgewehr - Mehrlader mit Zielfernrohr
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Sportgewehr - Mehrlader mit Zielfernrohr.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 45 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 30
Waffe
Langwaffe / Mehrlader; in Magazin nur 5 Schuss
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Zielfernrohr 12 fache Vergrößerung
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 3
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.46
Unterhebelrepetierer 25 m (Kleinkaliber)
NDSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min. geschätzt5 Min. Vorbereitung, 1 Min. Probe, 8 Serien mit je 1 Min. Laden, Serie und Scheibenkontrolle
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Schnellfeuer mit historischen Kleinkaliber-Unterhebelgewehren (Modell vor 1900): Auf 25 m werden je fünf Schuss in 10 Sekunden stehend bzw. 20 Sekunden kniend auf fünf Spiegel geschossen.
Anschlag
Stehend (frei) und kniend, je 20 Schuss
Die Anschlagsstellung ist vor Beginn jeder Serie einzunehmen
Voranschlag erlaubt
Kein Riemen
Schießzeit
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Probe 5 Schuss in 1 Minute vor der ersten Serie im Stehendanschlag
Vorlaufzeit je Serie 7 Sekunden
Stehend 4 Serien à 5 Schuss in je 10 Sekunden, kniend 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
Laden der 5 Patronen innerhalb 1 Minute nach dem Kommando „Laden“
Ablauf
Je Anschlag (zuerst stehend, dann kniend) 4 Serien à 5 Schuss, je Spiegel der Herdplatte ein Schuss
Auf „Laden“ wird die Waffe innerhalb 1 Minute mit 5 Patronen geladen, danach folgt „Start“
Der Unterhebel darf erst nach „Start“ geschlossen werden
Nach Ablauf der Serienzeit folgt „Stop“
Bei Waffen- oder Munitionsstörung ist je Anschlagart eine Wiederholung erlaubt
Ringwertung: Berührt der Einschuss die Linie zum höheren Ring sichtbar, zählt der höhere Ring
Bei Mehrfachtreffern oder Überschießen auf einem Spiegel zählen die ringniedrigsten Treffer
Finale der 5 Besten ohne Probeschießen: 2 Serien à 5 Schuss stehend freihändig in je 10 Sekunden (Vorlaufzeit 7 Sekunden) auf die Herdplatte, Ringwertung, je Spiegel ein Schuss
Das Finalergebnis wird zum Vorkampf addiert
Störungen gehen zu Lasten des Schützen
Bei Gleichstand je eine Stechserie à 5 Schuss stehend bis zur Entscheidung
Waffe
Langwaffe/Mehrlader: Unterhebelrepetierer, deren Modell vor 1900 entwickelt wurde
Repliken sind den Originalen gleichgestellt, den Nachweis erbringt der Schütze
Schäftung: nur Originalschäftung
Lochschäfte, Handstützen, Handballenauflagen und Flimmerband sind nicht erlaubt, nachträglich angebrachte Umwicklungen (Tape oder Lederriemen) verboten
Visierung: nur Originalvisierung
Spezielle Visierungen, Diopter und Zielfernrohre sind nicht zugelassen
Trage-, Schieß- und Gewehrriemen dürfen nicht verwendet werden
Bekleidung und Schutz
Kleidung: normale Alltags- und Straßenkleidung
Nicht erlaubt sind typische Westernkleidung, feste Motorradkleidung o. ä. und spezielle Schießbekleidung (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Großkaliber-Finalscheibe („Herdplatte“): 550 × 550 mm, schwarze Fläche 530 × 530 mm mit 5 runden weißen Trefferflächen (Spiegeln) von je Ø 150 mm
Jede Trefferfläche hat 3 Ringe: Ring 3 Ø 50 mm, Ringe 2 und 1 je 25 mm breit
Je Spiegel ein Schuss
Hinweise
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 eine offene Klasse (Kennziffer 10), nur Landesmeisterschaft, 40 Schuss, Mannschaftswertung in Klasse 10 (3 Schützen eines Vereins, nur das Qualifikationsergebnis zählt), Austragungsort Quickborn
Bei der Landesmeisterschaft 2027 wird ein Finale der 5 Besten geschossen
Nicht zu verwechseln mit DSB 1.56 Unterhebelrepetierer (.22 lfB, 50 m, 4 Serien à 5 Schuss in je 50 Sekunden je Anschlag, Abzug mindestens 1.000 g)
1.46
Unterhebelrepetierer KK 25 m
NWGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min. geschätztProbe 5 Min., 8 Serien mit je 1 Min. Laden und 20 Sek. Serie
Munition
40 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Schnellfeuer mit Kleinkaliber-Unterhebelgewehren auf 25 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 20 Sekunden auf die Großkaliber-Finalscheibe.
Anschlag
Stehend und kniend, je 20 Schuss
Kein Gewehrriemen
Kniendrolle erlaubt
Schießzeit
Probe 5 Min. im Stehendanschlag vor den Wettkampfschüssen
4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend, je Serie 20 Sek.
Laden der Serie innerhalb 1 Min. nach dem Kommando „Laden“
Ablauf
Probe 5 Min. stehend, dann 4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend in je 20 Sek.
Nach „Laden“ (1 Min.) fragt der Schießleiter „Sind Sie bereit?“; ohne Widerruf nach ca. 5 Sek. „Start“
Bei Widerruf einmalig 15 Sek. zusätzliche Vorbereitung, dann „Achtung“ und nach ca. 5 Sek. „Start“
Nach 20 Sek. „Stop“: Ein Schuss danach zählt nicht, der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
Wertung: angeschossene Ringe zählen mit dem höheren Ringwert
Sind mehr Treffer als zulässig auf einer Scheibe und ist deren Herkunft nicht zu klären, werden die schlechtesten gewertet
Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12)
Störung an der Waffe: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; geladene Waffen dürfen nicht abgelegt werden; Waffentausch nur bei anerkanntem Waffendefekt
Munitionsstörung: kein Nachladen, nicht abgegebene Schüsse sind verloren
Störung der Standanlage: Die Serie wird annulliert und sofort wiederholt, ohne neue Probe
Waffe
Unterhebelrepetierer (Lever Action) für .22 lfB mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen, Repliken zugelassen
Gültige deutsche Beschusszeichen (Ausnahme: Originale vor Einführung der Beschusspflicht)
Abzug mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen; Gewicht ohne Limit, aber nicht schwerer als die Originalwaffe
Schäftung wie Original: kein Lochschaft, keine Handballenauflage, kein Flimmerband, keine nachträglichen Schaftkappen, keine Umwicklungen, keine Handstütze
Visierung: offene typgemäße Visierung (V-, U- oder Rechteckkimme; Blatt-, Dach-, Perl- oder Balkenkorn); typgemäße Lochkimme (Peep sight) oder Vernierdiopter mit diesen Kornen zugelassen
Nicht zugelassen: nachträglich für ein Modell entwickelte Diopter, seitlich angeschraubte fein verstellbare Peep sights (z. B. Williams, Lyman), moderne Matchvisierung, Ringkorn, optische Visiereinrichtungen; höchstens zwei Zielhilfen, keine Dreipunktvisierung
Munition: handelsübliche .22 lfB, keine .22 kurz, keine .22 Magnum
Kein Gewehrriemen, keine Zielhilfsmittel; Schießbrille und Irisblende erlaubt
Bekleidung und Schutz
Normale Alltags- und Straßenkleidung
Schießjacke, Schießhose und Schießschuhe (Regeln 1.2.3–1.2.5 SpO) sind nicht erlaubt
Erlaubt: Kniendrolle, Schießbrille, offene Fingerlinge (Handschuhe ohne Stützwirkung)
Scheibe
Großkaliber-Finalscheibe laut Liste B: 55 × 55 cm, schwarze Fläche 53 × 53 cm, 5 weiße Trefferflächen mit je 3 Ringkreisen
Durchmesser der 3: 50 mm, Ringabstand 25 mm
Laut Ausschreibung höchstens 10 Schuss je Scheibe
Hinweise
2026 als Rahmenwettbewerb der Landesverbandsmeisterschaft im Rahmen der LM UHR in Osnabrück ausgeschrieben (UHR KK am 20.06.2026); nur Klasse Herren I als offene Klasse, Mannschaftswertung ebenfalls offene Klasse Herren I
Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 27.10.2026)
Die Liste B (NW 1.46, S. 152) weicht ab: stehend 4 × 5 Schuss in je 10 Sek. (kniend 20 Sek.), Visierung nur Kimme/Korn, Lauflänge mindestens 42 cm, Unterhebelrepetierer vor 1900 (Replika = Original)
Unscharf: Die Ausschreibung nennt den Wettbewerb „1.56-2 Liste B NWDSB“, die Schusszahlentabelle und die Liste B „1.46“
Unscharf: höchstens 10 Schuss je Scheibe laut Ausschreibung, die Finalscheibe hat 5 Trefferflächen
Nicht zu verwechseln mit NDSB 1.46 (stehend 10 Sek., Finale) und DSB 1.56 (50 m, je Serie 50 Sek.)
1.47
Unterhebelrepetierer .22 lfB, 50 m
MVGewehr
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
40 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (2 x (4 x 5))
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Unterhebelrepetierer .22 lfB, 50 m.
Anschlag
Stehend, kniend
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 90 Sek.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 2 x (4 x 5)
Waffe
Langwaffe / Mehrlader; min. 5 Patronen im Magazin
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.47 A
Unterhebelrepetierer – Auflage .22 lfB 50 m
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Unterhebelrepetierer – Auflage .22 lfB 50 m.
Anschlag
Stehend aufgelegt bzw. sitzend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 40 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 30
Waffe
Langwaffe / Mehrlader; min. 5 Patronen im Magazin
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.47B
KK-Unterhebelrepetierer 50 m aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB
Kleinkaliber-Unterhebelgewehre im Originalzustand aufgelegt auf 50 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 30 Sekunden.
Anschlag
Stehend oder sitzend aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 3 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 30 Sekunden
Ablauf
5 Probeschüsse in 3 Minuten, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 30 Sek.
Im Übrigen laut Liste B wie Unterhebelgewehr (DSB-Wettbewerb 1.56) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Unterhebelrepetierer nur im Originalzustand ohne Veränderungen
Lauflänge mindestens 42 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 13.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
Unscharf: In der Liste B steht bei „Distanz“ 30 m, im Titel und in der Ausschreibung 50 m; die Schusszahl 60 ist in der Liste B durchgestrichen und durch 30 ersetzt
1.48
Selbstladegewehr .22 lfB, 50 m, stehend
MVGewehr
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
40 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (8 x 5)
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Selbstladegewehr .22 lfB, 50 m, stehend.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 30 Sek.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 8 x 5
Waffe
Langwaffe / Selbstlader
Lauflänge (cm): min. 40
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 3
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Selbstladebüchse – liegend Zielfernrohr 60 Schuss 50 m.
Anschlag
Liegend
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 30 Sek.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 10
Waffe
Langwaffe / Mehrlader; min. 10 Patronen im Magazin
Lauflänge (cm): min. 40
Visierung: Zielfernrohr bis 12 fache Vergrößerung
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 3
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.49
Unterhebelgewehr Großkaliber 50 m
NDSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.5 Min. Vorbereitung + 5 Min. Probe + 20 Min. stehend + 20 Min. kniend
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen Großkaliber.222 bis .45
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Großkaliber, .222 bis .45 (Wortlaut der NDSB-Sportordnung)
Westernflair mit Regeln: Mit historischen Großkaliber-Unterhebelgewehren (Modell vor 1900) wird auf 50 m stehend und kniend in Serien geschossen.
Anschlag
Stehend (frei) und kniend, je 20 Schuss
Die Anschlagsstellung ist vor Beginn jeder Serie einzunehmen
Kein Riemen
Schießzeit
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Probe 5 Schuss in 5 Minuten vor der ersten Serie im Stehendanschlag
Stehend: 20 Minuten für alle 4 Serien à 5 Schuss
Kniend: 20 Minuten für alle 4 Serien à 5 Schuss
Laden der 5 Patronen innerhalb 1 Minute nach dem Kommando „Laden“
Keine Vorlaufzeit in der Qualifikation: Nach der Lademinute folgt direkt das Kommando „Start“ (7 Sekunden Vorlaufzeit nur im Finale)
Ablauf
Je Anschlag (zuerst stehend, dann kniend) 4 Serien à 5 Schuss
Auf „Laden“ wird die Waffe innerhalb 1 Minute mit 5 Patronen geladen, danach folgt „Start“
Der Unterhebel darf erst nach „Start“ geschlossen werden
Innerhalb der 20 Minuten wird ohne Anweisung nachgeladen
Nach Ende der Wettkampfzeit folgt „Stop“
Waffenstörungen und Munitionsversagen behebt der Schütze innerhalb der Schießzeit
Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt
Finale der 5 Besten der Qualifikation ohne Probeschießen: 2 Serien à 5 Schuss stehend freihändig in je 20 Sekunden (Vorlaufzeit 7 Sekunden), Zentrumswertung auf der Schnellfeuerscheibe Nr. 10
Das Finalergebnis wird zum Vorkampf addiert
Störungen gehen zu Lasten des Schützen
Bei Gleichstand je eine Stechserie à 5 Schuss stehend bis zur Entscheidung
Waffe
Langwaffe/Mehrlader: Unterhebelrepetierer, deren Modell vor 1900 entwickelt wurde
Repliken sind den Originalen gleichgestellt, den Nachweis erbringt der Schütze
Schäftung: nur Originalschäftung
Lochschäfte, Handstützen, Handballenauflagen und Flimmerband sind nicht erlaubt, nachträglich angebrachte Umwicklungen (Tape oder Lederriemen) verboten
Visierung: nur Originalvisierung
Spezielle Visierungen, Diopter und Zielfernrohre sind nicht zugelassen
Trage-, Schieß- und Gewehrriemen dürfen nicht verwendet werden
Bekleidung und Schutz
Kleidung: normale Alltags- und Straßenkleidung
Nicht erlaubt sind typische Westernkleidung, feste Motorradkleidung o. ä. und spezielle Schießbekleidung (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 der DSB-Sportordnung (Gewehrscheibe 100 m, 10 Ringe): Zehn Ø 50 mm, Neun Ø 100 mm, jeder weitere Ring 50 mm größer bis Ring 1 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 25 mm
Finale: Schnellfeuerscheibe (DSB-Scheibe Nr. 10): schwarze Wertungsfläche mit den Ringen 5 bis 10, Zehn Ø 100 mm, jeder weitere Ring 80 mm größer bis Ring 5 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 50 mm (Ausschreibung Landesmeisterschaft 2027, Punkt 6.3.2; die NDSB-SpO nennt dazu irrtümlich „Scheibe Nr. 4“)
Hinweise
Ersetzt die bisherige Karte 1.56 (NDSB-SpO 02/2023: N1.56)
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 eine offene Klasse (Kennziffer 10), nur Landesmeisterschaft, 40 Schuss, 5 Schuss je Scheibe, Mannschaftswertung in Klasse 10, Austragungsort Quickborn
Nicht zu verwechseln mit DSB 1.56 Unterhebelrepetierer (.22 lfB, 50 m, 4 Serien à 5 Schuss in je 50 Sekunden je Anschlag, Abzug mindestens 1.000 g, Scheibe Nr. 4), den der NDSB 2027 ebenfalls ausschreibt
1.49 A
Zentralfeuer-, Selbstladegewehr, 100 m, stehend - aufgelegt
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
≤ 8 mm
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuer-, Selbstladegewehr, 100 m stehend - aufgelegt.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 15 Sek.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5
Waffe
Langwaffe / Halbautomat
Lauflänge (cm): min. 40
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.49 B
Zentralfeuer Selbstladegewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
≤ 8 mm
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuer Selbstladegewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss.
Anschlag
Sitzend aufgelegt oder Zweibein (Annex)
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 20 Sek.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5
Waffe
Zentralfeuer Selbstladegewehr
Lauflänge (cm): min. 16 Zoll, min. 40 cm
Visierung: Kimme / Korn; Lochkimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.49 C
Zentralfeuer Selbstladegewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss Zielfernrohr
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
≤ 8 mm
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuer Selbstladegewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss Zielfernrohr.
Anschlag
Sitzend aufgelegt, Auflagebock oder Zweibein (Annex)
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 20 Sek.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5
Waffe
Zentralfeuer Selbstladegewehr
Lauflänge (cm): min. 16 Zoll, min. 40 cm
Visierung: Zielfernrohr bis 12fache Vergrößerung
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.50
GK-Standardgewehr 300 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.15 Min. Vorbereitung + 120 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zentralfeuer bis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm Zentralfeuer
Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 300 m, je 20 Schuss kniend, liegend und stehend mit einem Gewehr, das engen Maß- und Gewichtsgrenzen unterliegt.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
60 Schuss: 135 Minuten bei Zuganlagen, 120 Minuten bei anderen Systemen
Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Kniendanschlag (nicht in der Schießzeit enthalten)
Probeschießen vor dem Liegend- und Stehendanschlag nach Ermessen des Schützen
Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter
Ablauf
Je 20 Wertungsschüsse kniend, liegend und stehend in dieser Reihenfolge
Für alle drei Stellungen dasselbe Gewehr
Erlaubt sind Wechsel von Korn und Diopterscheibe sowie Verstellen der Schaftkappe nach oben oder unten und des Handstopps, nicht der Austausch des ganzen Korntunnels oder Diopters
Schaftbacke darf nur zur Reinigung oder zum Schlagbolzenwechsel nach Anmeldung abgenommen werden, Abnahme durch Jury oder Schießleiter, Wiedereinbau ohne Änderung
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Gewicht höchstens 5500 g
Abzug mindestens 1500 g
Laufgewichte nur radial bis 30 mm um die Laufachse, nicht über die Mündung
Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
Kein Stecher oder Rückstecher
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm
Hinweise
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
In der Schießzeitentabelle als Wettbewerb der Männer geführt
1.51
GK-Standardgewehr 50 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm
Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 50 m, 60 Schuss kniend, liegend und stehend.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Gewicht höchstens 5500 g
Abzug mindestens 1500 g
Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
Kein Stecher oder Rückstecher
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.51B
KK-Selbstladebüchse 50 m Zielfernrohr liegend
BLGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
60 Wertung + 10 Probe = 70 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB
Kleinkaliber-Selbstlader mit Zielfernrohr liegend auf 50 m: 6 Serien zu 10 Schuss in je 30 Sekunden.
Anschlag
Liegend; Schießriemen erlaubt, Hakenkappe nicht erlaubt
Schießzeit
Probe: 10 Schuss in 3 Minuten
6 Serien à 10 Schuss in je 30 Sekunden
Ablauf
10 Probeschüsse in 3 Minuten, dann 6 Serien à 10 Schuss in je 30 Sek.
Störungen im Schießbetrieb: DSB-SpO Regel 1.7.8
Waffe
Mehrlader (Selbstlader), Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr bis 12-fach
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (Gewehr 50 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 13.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
1.52
GK-Standardgewehr 100 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm
Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 100 m, 60 Schuss kniend, liegend und stehend.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Gewicht höchstens 5500 g
Abzug mindestens 1500 g
Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
Kein Stecher oder Rückstecher
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.52B
KK-Selbstladebüchse 50 m Zielfernrohr aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
60 Wertung + 10 Probe = 70 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB
Kleinkaliber-Selbstlader mit Zielfernrohr aufgelegt auf 50 m: 6 Serien zu 10 Schuss in je 30 Sekunden.
Anschlag
Stehend oder sitzend aufgelegt (DSB-SpO Teil 9)
Schießzeit
Probe: 10 Schuss in 3 Minuten
6 Serien à 10 Schuss in je 30 Sekunden
Ablauf
10 Probeschüsse in 3 Minuten, dann 6 Serien à 10 Schuss in je 30 Sek.
Störungen im Schießbetrieb: DSB-SpO Regel 1.7.8
Waffe
Mehrlader (Selbstlader), Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr bis 12-fach
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (Gewehr 50 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 13.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
1.53
GK-Standardgewehr Mehrlader 300 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm
Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 300 m, geschossen mit einem Mehrlader.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Mehrlader, Einzellader zulässig
Gewicht höchstens 5500 g
Abzug mindestens 1500 g
Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
Kein Stecher oder Rückstecher
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.54
GK-Standardgewehr Mehrlader 50 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm
Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 50 m, geschossen mit einem Mehrlader.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Mehrlader, Einzellader zulässig
Gewicht höchstens 5500 g
Abzug mindestens 1500 g
Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
Kein Stecher oder Rückstecher
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.54B
GK-Unterhebelrepetierer 50 m aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis .45
Großkaliber-Unterhebelgewehre im Originalzustand aufgelegt auf 50 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.
Anschlag
Stehend oder sitzend aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Im Übrigen laut Liste B wie Unterhebelgewehr (DSB-Wettbewerb 1.56) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Unterhebelrepetierer nur im Originalzustand ohne Veränderungen
Lauflänge mindestens 42 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Unscharf: Die Wettbewerbstabelle Freihand führt 1.54B als „GK-Standardgewehr Mehrlader 50m“, Liste B und Terminliste als GK-Unterhebelrepetierer 50 m Auflage; Klasse nach der Freihand-Tabelle
1.55
GK-Standardgewehr Mehrlader 100 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm
Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 100 m, geschossen mit einem Mehrlader.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Mehrlader, Einzellader zulässig
Gewicht höchstens 5500 g
Abzug mindestens 1500 g
Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
Kein Stecher oder Rückstecher
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.56
Unterhebelrepetierer
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.inkl. 5 Min. Probe, 8 Serien mit Lade- und Pausenminuten
Munition
40 Wertung + 10 Probe = ca. 50 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Serienschießen mit historischen Unterhebelgewehren im Kaliber .22 lfB auf 50 m, je 20 Schuss stehend und kniend in Fünferserien zu je 50 Sekunden.
Anschlag
20 Schuss stehend frei, ohne Riemen
20 Schuss kniend ohne Riemen: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Die Stellung ist vor Beginn jeder Serie einzunehmen, Voranschlag zugelassen
Schießzeit
Probe: 5 Minuten im Stehendanschlag vor den Wettkampfschüssen
Je Serie 5 Schuss in 50 Sekunden, Beginn und Ende mit Signalton
Laden der 5 Patronen innerhalb 1 Minute auf Anweisung des Schießleiters
Nach jeder Probe- oder Wettkampfserie 1 Minute Pause bis zum nächsten Laden
Zeitvorgabe insgesamt 45 Minuten
Ablauf
4 Serien à 5 Schuss stehend, dann 4 Serien à 5 Schuss kniend
Nach dem Laden fragt der Schießleiter „Sind Sie bereit?“, ohne Widerspruch Start nach etwa 5 Sekunden
Bei Widerspruch einmalig 15 Sekunden zusätzliche Vorbereitung, dann „Achtung“ und Start nach etwa 5 Sekunden, wer dann nicht bereit ist, verliert die Serie
Wertung: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss die Ringlinie sichtbar berührt
Mehr Treffer als zulässig auf einer Scheibe und Herkunft unklar: die schlechtesten Schüsse zählen
Ein nach „Laden“, aber vor Serienbeginn abgegebener Schuss wird nicht gewertet
Waffenstörung: Behebung innerhalb der Serienzeit, nicht abgegebene Schüsse sind verloren, kein Waffentausch während eines Durchgangs
Munitionsstörung: kein Nachladen für die gestörte Patrone, Serie nach Entfernen fortsetzen
Störung der Standanlage: Serie wird annulliert und sofort wiederholt, keine neue Probeserie
Waffe
Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm
Größe und Gewicht frei, das Gewicht muss aber der Originalwaffe entsprechen, keine Laufbeschwerung oder Zusatzgewichte
Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
Schäftung wie Original: kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze, kein Flimmerband, keine nachträglichen Schaftkappen, keine Umwicklungen mit Tape oder Lederriemen
Keine Mündungsbremsen
Kein Gewehrriemen
Offene typgemäße Visierung: V-, U- oder Rechteckkimme mit Blatt-, Dach-, Perl- oder Balkenkorn
Typgemäße Lochkimme (Peep sight) oder Vernierdiopter mit diesen Kornen zulässig
Nicht zulässig: nachträglich für ein Modell entwickelte Diopter, seitlich anschraubbare fein verstellbare Peep sights (etwa Williams oder Lyman), optische und moderne Matchvisiere, Ringkorne, mehr als zwei Zielhilfen
Bekleidung und Schutz
Kleidung: normale Alltags- oder Straßenkleidung, keine typische Westernkleidung oder feste Motorradkleidung
Keine Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe oder Schießhandschuhe
Schießbrillen und Irisblenden dürfen verwendet werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben
Hinweise
Kniend ab Herren II/Damen II auch sitzend erlaubt
Schießbrille und Irisblende erlaubt
Norddeutscher Schützenbund
Der NDSB führt unter 1.49 einen eigenen Unterhebel-Wettbewerb mit anderem InhaltQuelle: NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 1.49
Schützenverband Hamburg und Umgegend
Hamburg schreibt einen eigenen Wettbewerb 1.56 HH aus: Unterhebelrepetierer KK und GK auf 25 m nach Liste B, mit eigener KarteQuelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, UHR 25 m 1.56 HH)
Oberpfälzer Schützenbund
Beim Oberpfälzer Schützenbund läuft unter 1.56 auch das 50-m-Programm für großkalibrige Unterhebelgewehre (stehend, 8 × 5 in je 50 Sek., Impuls unter 550) – eigene Karte „Unterhebelgewehr Großkaliber 50 m“
Der KK-Unterhebel 1.56 wird beim OSB nach den DSB-Regeln geschossen
Quelle: Ausschreibung Unterhebelwettbewerb GK 2026 und Regelwerk KK-Unterhebel 1.56 des OSB
1.56
Unterhebelrepetierer 25 m KK und GK
HHGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 9 Min. reine SchießzeitProbe 150 Sek. + 2 × 150 Sek. + 4 × 20 Sek., ohne Scheibenwechsel und Finale
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 PatronenFinale: 10 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
40 (Finale der besten 8: 10 mehr)
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB) bis .45 nach Liste B
Hamburger Wettbewerb für Unterhebelrepetierer in Klein- und Großkaliber auf 25 m mit Zeitserien und Finale der besten acht.
Anschlag
Stehend (laut Liste B)
Schießzeit
Probe 150 Sek.
2 × 150 Sek. für je 10 Schuss
4 × 20 Sek. für je 5 Schuss
Ablauf
Qualifikation: 5 Probeschüsse in 150 Sek.
2 Serien zu 10 Schuss in je 150 Sek. (5 Schuss laden, 5 Schuss selbst nachladen)
4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek.
Trefferaufnahme nach jeweils 10 Schuss
Finale der besten 8 (Viertelfinal-Modus): 2 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek., gewertet erst nach Treffern, dann nach Ringen
Waffe
Unterhebel- oder Vorderschaftrepetierer (Langwaffe, Mehrlader), KK und GK nach Liste B
Lauflänge mindestens 42 cm
Visierung Kimme und Korn
Abzugsgewicht mindestens 1.000 g
Scheibe
Qualifikation: Großkaliber-Qualifikationsscheibe (5-kreisig, Ø 250 mm, Maße laut Liste B)
Finale: Großkaliber-Finalscheibe (5 Trefferflächen Ø 150 mm auf schwarzer Fläche 530 × 530 mm, Maße laut Liste B)
Hinweise
Einzelwertung Klassen 40/41 und 10–19, Mannschaftswertung in Klasse 10
Hamburger Landeswettbewerb, keine DM
Anmeldung zur LM am Wettkampftag der Kreismeisterschaft auf der Startkarte, Startgeld gleich Reuegeld
Bekleidung: weder Ausschreibung noch Liste B machen Angaben
1.56 A
Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m Auflage
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
40 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (8 x 5)
Kaliber
≤ .45
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m Auflage.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 150 Sek.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 8 x 5
Waffe
Langwaffe / Mehrlader
Lauflänge (cm): min. 42 cm
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.56 S
KK-Unterhebelrepetierer stehend
NSGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min. reine SchießzeitProbe 5 Min. + 8 × 50 Sek., ohne Laden und Scheibenwechsel
Munition
40 Wertung + ca. 10 ProbeRichtwert) = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Niedersächsische Variante des Unterhebel-Wettbewerbs 1.56: 40 Schuss .22 lfB auf 50 m, nur stehend, in Fünferserien zu je 50 Sekunden.
Anschlag
Stehend frei, ohne Riemen, Voranschlag zugelassen
Schießzeit
Probe 5 Min.
8 Serien zu 5 Schuss, je 50 Sek.
Ablauf
Probe: 5 Min. vor den Wettkampfschüssen
8 Serien zu 5 Schuss stehend in je 50 Sek.; Ablauf sonst wie DSB 1.56 (Regel 1.7)
Wertung mit elektronischer Schießanlage
Waffe
Wie DSB 1.56 (Regel 1.7):
Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm
Größe und Gewicht frei, das Gewicht muss aber der Originalwaffe entsprechen, keine Laufbeschwerung oder Zusatzgewichte
Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
Schäftung wie Original: kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze, kein Flimmerband, keine nachträglichen Schaftkappen, keine Umwicklungen mit Tape oder Lederriemen
Keine Mündungsbremsen
Kein Gewehrriemen
Offene typgemäße Visierung: V-, U- oder Rechteckkimme mit Blatt-, Dach-, Perl- oder Balkenkorn
Typgemäße Lochkimme (Peep sight) oder Vernierdiopter mit diesen Kornen zulässig
Nicht zulässig: nachträglich für ein Modell entwickelte Diopter, seitlich anschraubbare fein verstellbare Peep sights (etwa Williams oder Lyman), optische und moderne Matchvisiere, Ringkorne, mehr als zwei Zielhilfen
Bekleidung und Schutz
Kleidung: normale Alltags- oder Straßenkleidung, keine typische Westernkleidung oder feste Motorradkleidung
Keine Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe oder Schießhandschuhe
Schießbrillen und Irisblenden dürfen verwendet werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Eigener Wettbewerb des NSSV auf der Landesverbandsmeisterschaft (Hannover), keine DM
Unterschied zu DSB 1.56: alle 40 Schuss stehend statt je 20 stehend und kniend
Klassen und Zusammenlegungen laut Disziplinenplan 01A1 des NSSV; Termin laut Tagesplan 01A3
Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern und 4 Mannschaften
1.57
Unterhebelrepetierer
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
40 Wertung + 10 Probe = ca. 50 Patronenbis .45
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
bis 11,63 mm (.45)
Schießen mit Unterhebelrepetierern in größeren Kalibern bis .45 auf 50 m, stehend und kniend mit offener Visierung.
Anschlag
Stehend und kniend
Stehend frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Schießzeit
Zeitvorgabe 45 Minuten
Ablauf
40 Wettkampfschüsse stehend und kniend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Unterhebelrepetierer (Mehrlader), Lauflänge mindestens 40 cm
Offene Visierung
Kaliber bis 11,63 mm (.45)
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche, die Jacke darf nicht unter Gesäß oder Knie gelegt werden
Das Verbot spezieller Schießbekleidung beim Unterhebelrepetierer .22 (Wettbewerb 1.56) ist für diesen Wettbewerb in der SpO nicht ausdrücklich geregelt
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Die ausführlichen Unterhebel-Regeln der DSB-SpO gelten ausdrücklich nur für den Wettbewerb .22 lfB; für diesen Wettbewerb gibt es nur die Eckdaten der Wettbewerbsübersicht, alles Weitere regelt die Ausschreibung
Norddeutscher Schützenbund
Der NDSB führt unter derselben Nummer einen anderen Wettbewerb (Unterhebelrepetierer 100 m, Kaliber .222 bis .45)Quelle: NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 1.50 (Wettbewerb 1.57, S. 10)
Hessischer Schützenverband
Bei der Hessischen Meisterschaft als hessischer Wettbewerb nach Liste B: 30 Schuss in 6 Serien zu 5 Schuss, je 2 Min., stehend und kniend
Eigene Karte „Unterhebelrepetierer 50 m (Hessen)“
Quelle: „Liste B“ des DSB, abweichende Disziplinen der Landesverbände (BVA-Bescheid vom 06.08.2026), HS B2 (S. 100); Ausschreibungsheft Sportjahr 2026 des Hessischen Schützenverbands (Stand 01.11.2025), Fußnote f
Nordwestdeutscher Schützenbund
Bei der Landesverbandsmeisterschaft des NWDSB als offene LM, landesverbandsintern (2026: 21.06.2026, Osnabrück)
Unterhebelrepetierer mit außenliegendem Hahn und Röhrenmagazin, Kaliber .32 bis .45 Colt (z. B. .32-20 WC, .38 spez., .357 Mag., .44-40 WC, .44 Mag., .45 Colt), keine Spitzgeschosse
50 m auf Scheibe Nr. 4, je 4 Serien à 5 Schuss stehend und kniend in je 50 Sek., Zentrumswertung
Ab dem 41. Lebensjahr sitzend statt kniend erlaubt
Klassen Herren I bis IV, Mannschaftswertung in der offenen Klasse Herren I
Beim Oberpfälzer Schützenbund (Bayerische Meisterschaft des OSB, Amberg) läuft unter 1.57 das 100-m-Programm: wahlweise kniend oder stehend, 8 × 5 in je 75 Sek., Impuls ab 550, Zentrumswertung – eigene Karte „Unterhebelgewehr Großkaliber 100 m“Quelle: Ausschreibung Unterhebelwettbewerb GK 2026 des OSB
Rheinischer Schützenbund
Beim Rheinischen Schützenbund läuft unter 1.57 landesverbandsintern ein eigener Unterhebel-Wettbewerb auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend (ab 41 sitzend) in Serien zu 5 Schuss in 50 Sek., Modelle vor 1898, Zentrumswertung – eigene Karte „Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m“ (Liste B RH 1.99)Quelle: Ausschreibung LVM 2027 des RSB, Anlage 5 (Stand 03.08.2026)
1.57
Unterhebelrepetierer 50 m
HSGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min. reine Schießzeit6 × 2 Min., ohne Probe und Scheibenwechsel
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
bis 11,63 mm (.45)
Hessischer Unterhebel-Wettbewerb auf 50 m mit 30 Schuss in Zwei-Minuten-Serien, stehend und kniend.
Anschlag
Stehend und kniend
Sitzend ab einer Altersklasse erlaubt (Liste B ohne nähere Angabe)
Schießzeit
6 Serien zu 5 Schuss, je 2 Min.
Ablauf
3 Serien zu 5 Schuss stehend, dann 3 Serien zu 5 Schuss kniend
Wer die Scheibe zweimal verfehlt (einschließlich Probe), scheidet aus
Waffe
Unterhebelrepetierer mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen
Lauflänge mindestens 40 cm, wie Original
Visierung Kimme und Korn
Abzugsgewicht mindestens 1.000 g
Magazine müssen verwendet werden
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr)
Hinweise
Bei der Hessischen Meisterschaft als 1.57 „GK-Unterhebelrepetierer nach Liste B Hessen“ ausgetragen, mit 30 statt 40 Schuss
1.57
Unterhebelgewehr Großkaliber 100 m
NDSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.5 Min. Vorbereitung + 5 Min. Probe + 20 Min. stehend + 20 Min. kniend
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen Großkaliber.222 bis .45
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Großkaliber, .222 bis .45 (Wortlaut der NDSB-Sportordnung)
Historische Großkaliber-Unterhebelgewehre (Modell vor 1900) auf 100 m, stehend und kniend in Serien geschossen.
Anschlag
Stehend (frei) und kniend, je 20 Schuss
Die Anschlagsstellung ist vor Beginn jeder Serie einzunehmen
Kein Riemen
Schießzeit
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Probe 5 Schuss in 5 Minuten vor der ersten Serie im Stehendanschlag
Stehend: 20 Minuten für alle 4 Serien à 5 Schuss
Kniend: 20 Minuten für alle 4 Serien à 5 Schuss
Laden der 5 Patronen innerhalb 1 Minute nach dem Kommando „Laden“
Keine Vorlaufzeit in der Qualifikation: Nach der Lademinute folgt direkt das Kommando „Start“ (7 Sekunden Vorlaufzeit nur im Finale)
Ablauf
Je Anschlag (zuerst stehend, dann kniend) 4 Serien à 5 Schuss
Auf „Laden“ wird die Waffe innerhalb 1 Minute mit 5 Patronen geladen, danach folgt „Start“
Der Unterhebel darf erst nach „Start“ geschlossen werden
Innerhalb der 20 Minuten wird ohne Anweisung nachgeladen
Nach Ende der Wettkampfzeit folgt „Stop“
Waffenstörungen und Munitionsversagen behebt der Schütze innerhalb der Schießzeit
Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt
Finale der 5 Besten der Qualifikation ohne Probeschießen: 2 Serien à 5 Schuss stehend freihändig in je 20 Sekunden (Vorlaufzeit 7 Sekunden), Zentrumswertung auf der Schnellfeuerscheibe Nr. 10
Das Finalergebnis wird zum Vorkampf addiert
Störungen gehen zu Lasten des Schützen
Bei Gleichstand je eine Stechserie à 5 Schuss stehend bis zur Entscheidung
Waffe
Langwaffe/Mehrlader: Unterhebelrepetierer, deren Modell vor 1900 entwickelt wurde
Repliken sind den Originalen gleichgestellt, den Nachweis erbringt der Schütze
Schäftung: nur Originalschäftung
Lochschäfte, Handstützen, Handballenauflagen und Flimmerband sind nicht erlaubt, nachträglich angebrachte Umwicklungen (Tape oder Lederriemen) verboten
Visierung: nur Originalvisierung
Spezielle Visierungen, Diopter und Zielfernrohre sind nicht zugelassen
Trage-, Schieß- und Gewehrriemen dürfen nicht verwendet werden
Bekleidung und Schutz
Kleidung: normale Alltags- und Straßenkleidung
Nicht erlaubt sind typische Westernkleidung, feste Motorradkleidung o. ä. und spezielle Schießbekleidung (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 der DSB-Sportordnung (Gewehrscheibe 100 m, 10 Ringe): Zehn Ø 50 mm, Neun Ø 100 mm, jeder weitere Ring 50 mm größer bis Ring 1 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 25 mm
Finale: Schnellfeuerscheibe (DSB-Scheibe Nr. 10): schwarze Wertungsfläche mit den Ringen 5 bis 10, Zehn Ø 100 mm, jeder weitere Ring 80 mm größer bis Ring 5 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 50 mm (Ausschreibung Landesmeisterschaft 2027, Punkt 6.3.2; die NDSB-SpO nennt dazu irrtümlich „Scheibe Nr. 4“)
Hinweise
In der NDSB-SpO 04/2024 steht der Wettbewerb im Abschnitt 1.50, die Wettbewerbsnummer ist 1.57 (in 02/2023 war die Abschnittsüberschrift fälschlich mit 50 m bezeichnet)
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 eine offene Klasse (Kennziffer 10), nur Landesmeisterschaft, 40 Schuss, Mannschaftswertung in Klasse 10, Austragungsort Quickborn
Die gleich nummerierte DSB-Disziplin 1.57 Unterhebelrepetierer ist ein anderer Wettbewerb (Kaliber bis 11,63 mm/.45, 50 m, 40 Schuss, 45 Minuten, Scheibe Nr. 4)
1.57
Unterhebelrepetierer Großkaliber 50 m
NSGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min. reine SchießzeitProbe 5 Min. + 8 × 50 Sek., ohne Endkampf und Scheibenwechsel
Munition
40 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 45 Patronen (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
Zentralfeuer .30 (7,62 mm) bis .45 (11,63 mm)
Niedersächsischer Wettbewerb für großkalibrige Unterhebelrepetierer auf 50 m mit 8 Serien zu 5 Schuss in je 50 Sekunden, nur stehend.
Anschlag
Stehend, Voranschlag erlaubt
Schießzeit
Probe 5 Min.
8 Serien zu 5 Schuss, je 50 Sek.
Ablauf
Probe: 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
8 Serien zu 5 Schuss stehend in je 50 Sek.; mit 5 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
Start nach „Sind Sie bereit?“ mit „Start“; bei Widerruf einmalig 15 Sek. Vorbereitung
Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
Nach den ersten 5 Schuss Gelegenheit, die Treffer zu sehen; nach 2 Serien (10 Schuss) Scheibenwechsel; keine Pause
Endkampf der besten 6 (Entscheidung vor Ort): 2 Serien zu 5 Schuss stehend in je 50 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird addiert
Stechen: 1 Schuss in 50 Sek.
Waffe
Unterhebelgewehre bis einschließlich Modell 1896 und deren Repliken, Magazin für mindestens 5 Patronen
Lauflänge mindestens 42 cm
Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte, Laufbeschwerungen oder Mündungsbremsen
Schäftung wie Original: kein Lochschaft, kein Flimmerband, keine Handballenauflage oder Handstütze
Offene Visierung wie Original, Lochkimme nur, wenn original; keine optischen Zieleinrichtungen und keine für ein Modell gefertigten Diopter
Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Geschossenergie höchstens 1.500 J
Kein Schießriemen
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
10 Schuss je Scheibe, Zentrumswertung
Hinweise
2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (30.05.2026, Barsinghausen-Nordgoltern), keine DM
Unscharf: Der Disziplinenplan führt 1.57 als „Liste B / keine DM“, im Teil des NSSV in der Liste B (S. 137–140) steht aber kein 1.57
Alle Altersklassen starten in der offenen Klasse (Klasse 10), Einzel- und Mannschaftswertung
Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern
Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
1.57
Unterhebelgewehr Großkaliber 50 m
SBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
40 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis einschließlich 11,63 mm (.45), Kurzwaffenpatronen
Unterhebelgewehre für Kurzwaffenpatronen bis .45 auf 50 m, kniend und stehend mit Kimme und Korn.
Anschlag
Stehend und kniend
Stehend frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Schießzeit
Zeitvorgabe 45 Minuten
Ablauf
40 Wettkampfschüsse: 2 × 2 × 10 Schuss kniend und stehend (Liste B)
Zentrumswertung: ein angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Sind mehr Treffer auf einer Scheibe als zulässig und ist ihre Herkunft unklar, werden die schlechtesten gewertet
Waffe
Unterhebelrepetierer (Mehrlader) mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen, Modelle vor 1900 entwickelt (Liste B)
Lauflänge mindestens 42 cm (Liste B)
Kimme und Korn
Vorderschaftrepetierer nicht zugelassen (Ausschreibung)
Handelsübliche oder selbst geladene Zentralfeuermunition, Kurzwaffenpatronen
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche, die Jacke darf nicht unter Gesäß oder Knie gelegt werden
Das Verbot spezieller Schießbekleidung beim Unterhebelrepetierer .22 (Wettbewerb 1.56) ist für diesen Wettbewerb in der SpO nicht ausdrücklich geregelt
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Landesmeisterschaft des Südbadischen Sportschützenverbands 2027, nur bis zur Landesmeisterschaft (in Anlage 3 klein geschrieben, keine DM) (19.06.2027, Hüfingen; Meldeschluss 19.04.2027)
Klassen laut Anlage 3: Herren I bis IV; Damen I und Junioren starten in Herren I, Damen II in Herren II, Damen III in Herren III, Damen IV sowie Herren und Damen V in Herren IV; Mannschaften nur in Herren I
Im Übrigen gelten die Regeln der DSB-SpO für den Wettbewerb 1.57 (Ausschreibung)
Unscharf: Die Liste B verlangt mindestens 42 cm Lauflänge und Modelle vor 1900, die DSB-SpO für 1.57 mindestens 40 cm; die Ausschreibung verweist auf die DSB-SpO 1.57 und zusätzlich auf Regel 1.56, die nur für .22 lfB gilt
1.57 Trad
Traditionswettbewerb Unterhebelrepetierer
MVGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m und 50 m
Schusszahl
20 (10 / 10)
Kaliber
≥ 7,62mm; .30
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Traditionswettbewerb Unterhebelrepetierer.
Anschlag
Liegend aufgelegt; stehend freihändig oder aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 2 × 6 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 10 / 10
Waffe
Unterhebelrepetierer, bis einschließlich 1896 und deren Repliken; Magazinkapazität mindestens 4 Patronen
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
Beschreibung laut Liste B: 100m: 10 Schuss liegend aufgelegt in 6 min.; 50m: 10 Schuss stehend freihändig oder aufgelegt in 6 min
1.58
Ordonnanzgewehr 100 m (1.58 O offene Visierung / 1.58 G geschlossene Visierung)
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std.15 Min. Standbelegung + 45 Min. Probe und Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 10 Min.
Munition
40 Wertung + 10 Probe liegend + 5 Probe stehend = ca. 55 Patronen6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer 6–8 mm, Munition wie Original (Kaliber, Ladung)
Historische Militär-Repetiergewehre (eingeführt bis 1963) im Originalzustand, geschossen auf 100 m liegend und stehend.
Anschlag
Liegend (20 Schuss) und stehend (20 Schuss)
Schießzeit
Gesamtzeit für Probe und Wettkampf 55 Minuten (Zuganlagen) bzw. 45 Minuten (andere Systeme)
Vorher 15 Minuten Standbelegung (Aufbau, Halte- und Trockenübungen)
Unbegrenzte Probeschüsse liegend vor den Wertungsschüssen
Vor dem Stehendanschlag eine Probeserie mit 5 Schuss, in der Zeit enthalten
Ablauf
Vorkampf 40 Schuss: 2 Serien à 10 Schuss liegend, 2 Serien à 10 Schuss stehend
Endkampf der 6 Besten: 2 Serien à 5 Schuss stehend in je 90 Sekunden ohne Probe, Ergebnis wird zum Vorkampf addiert
Bei Gleichstand ein Stechschuss in 75 Sekunden
Zentrumswertung (Einschussmitte muss auf der Ringlinie liegen)
Störungen in der regulären Zeit beheben, keine Zeitverlängerung
Waffe
Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden (Nachweis durch den Schützen)
Keine Einzellader, Unterhebelrepetierer oder Halbautomaten
Abzug mind. 1500 g
Ganzes Programm mit derselben Waffe, nur ein Magazin, nach jeder Serie entnehmen
Schäftung wie Original, keine Handballenauflage/Handstütze
Originalgetreue Visierung (O = offen, G = geschlossen/Diopter), keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
Originalriemen (beidseitig befestigt) nur liegend
Stehend abnehmen oder lose hängen lassen
Offene Visierung (O): originalgetreue Kimme und Korn des jeweiligen Waffenmodells
Ausnahmen: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die schwedischen Feinvisiere zugelassen; beim Mauser K98k ist neben V-Kimme/Dachkorn auch U-Kimme/Balkenkorn erlaubt
Geschlossene Visierung (G): originalgetreue Lochkimme (fest oder verstellbar) mit Korn, wie für das jeweilige Waffenmodell vorgesehen; zusätzliche Einsätze oder Veränderungen sind nicht erlaubt
Ausnahme: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die Diopter Pramm und Söderin zugelassen
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießhandschuh und Schießschuhe sind erlaubt
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Der Gewehrriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden; stehend muss er entfernt sein oder lose hängen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Zwei getrennte Wertungen: 1.58 O (offene Visierung) und 1.58 G (geschlossene Visierung)
Norddeutscher Schützenbund
Das NDSB-Auflage-Gegenstück 9.58 O und 9.58 G (50 m, aufgelegt) ist ein anderer WettbewerbQuelle: NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 9.58 (S. 20)
Hessischer Schützenverband
Bei der Hessischen Meisterschaft sind auch Einzellader zugelassen, ihre Ergebnisse zählen nicht für die Meldung zur DM
Wer die Scheibe zweimal verfehlt (einschließlich Probe), scheidet aus
Schießkleidung laut Teil 1 der SpO zugelassen
Quelle: Ausschreibungsheft Sportjahr 2026 des Hessischen Schützenverbands (Stand 01.11.2025), Fußnote g; „Liste B“ des DSB, abweichende Disziplinen der Landesverbände (BVA-Bescheid vom 06.08.2026), HS B4 (S. 101)
1.58
Ordonnanzgewehr 100 m Einzellader
HSGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Wettkampfzeit laut Liste B
Munition
40 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
bis 8 mm
Hessischer Ordonnanzgewehr-Wettbewerb für Einzellader auf 100 m mit 40 Schuss in 45 Minuten.
Anschlag
Liegend und stehend (Aufteilung laut Ausschreibung)
Schießzeit
45 Min.
Ablauf
40 Wettkampfschüsse
Wer die Scheibe zweimal verfehlt (einschließlich Probe), scheidet aus
Waffe
Einzellader
Lauflänge mindestens 42 cm
Visierung Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr)
Hinweise
Hessischer Wettbewerb nach Liste B
Bei der Hessischen Meisterschaft 1.58 sind Einzellader zugelassen, ihre Ergebnisse zählen nicht für die Meldung zur DM
Schießkleidung laut Teil 1 der SpO zugelassen
1.58 Trad
Traditionswettbewerb Ordonnanzgewehr Zentralfeuer- und Selbstladegewehr
MVGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m und 50 m
Schusszahl
20 (10 / 10)
Kaliber
6,5 mm – 8 mm
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Traditionswettbewerb Ordonnanzgewehr Zentralfeuer- und Selbstladegewehr.
Anschlag
Liegend aufgelegt / stehend freihändig oder aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 2 × 6 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 10 / 10
Waffe
Repetierer nach SpO Regel 1.58 und militärisch geführte Halbautomaten bis Einführungsjahr 1945; min. 5 Patronen im Magazin
Lauflänge (cm): min. 42, wie Original
Visierung: Kimme (auch Lochkimme) / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
Beschreibung laut Liste B: 100m: 10 Schuss liegend aufgelegt in 6 min.; 50m: 10 Schuss stehend freihändig oder aufgelegt in 6 min
1.58.1
Ordonnanzgewehr - Auflage
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
20 (2 x 10)
Kaliber
6,5 mm – 8 mm
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Ordonnanzgewehr.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 2 × 6 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 2 x 10
Waffe
Repetierer nach SpO Regel 1.58 bis Einführungs- jahr 1945 bzw. 1963 mindestens 5 Patronen im Magazin
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.58.2 Trad
Ordonnanzgewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss Zielfernrohr
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30 (3 x 10)
Kaliber
6,5 – 8 mm
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Ordonnanzgewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss Zielfernrohr.
Anschlag
Sitzend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 45 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 3 x 10
Waffe
Ordonnanzgewehr, Repetiergewehre die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden
Lauflänge (cm): min. 42
Visierung: Zielfernrohr bis 12fache Vergrößerung
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.59
GK-Sportgewehr 300 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.15 Min. Vorbereitung + 120 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zentralfeuer bis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm Zentralfeuer
Dreistellungskampf auf 300 m mit einem Großkalibergewehr, für das Gewicht bis 8000 g, Hakenkappe und Handstütze erlaubt sind, je 20 Schuss kniend, liegend und stehend.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
60 Schuss: 135 Minuten bei Zuganlagen, 120 Minuten bei anderen Systemen
Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Kniendanschlag (nicht in der Schießzeit enthalten)
Probeschießen vor dem Liegend- und Stehendanschlag nach Ermessen des Schützen
Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter
Ablauf
Je 20 Wertungsschüsse kniend, liegend und stehend in dieser Reihenfolge
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Gewicht höchstens 8000 g
Abzug und Systemlänge frei
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, Wasserwaage erlaubt
Hakenkappe erlaubt, Handstütze im Stehendanschlag erlaubt (höchstens 200 mm unter der Laufachse)
Laufbeschwerung beliebig
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm
Hinweise
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
In der Schießzeitentabelle als Wettbewerb der Frauen geführt („GK-Sportgewehr 3 x 20 Frauen“)
Ein Wechsel von Gewehr oder Zubehör zwischen den Stellungen ist nicht erlaubt; die SpO lässt ihn nur bei KK 3 × 20, KK 3 × 40 und dem 300-m-Freigewehr zu
Verbindlich ist dieser Wortlaut, bis der DSB Regel 1.6 offiziell über Fehlerteufel oder Änderungsindex korrigiert; ein Versehen ist denkbar, weil die Waffenvorgaben dieselben sind wie beim 300-m-Freigewehr
1.60
KK-Freigewehr 50 m 120 Schuss
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std.15 Min. Vorbereitung + 165 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 3 Std. 30 Min.
Munition
120 Wertung + 30 Probe = ca. 150 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
120
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Der lange Kleinkaliber-Dreistellungskampf: je 40 Schuss kniend, liegend und stehend auf 50 m.
Anschlag
Kniend, liegend, stehend (in dieser Reihenfolge)
Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend
Schießzeit
120 Schuss: 195 Minuten (Zuganlagen) bzw. 165 Minuten (andere Systeme)
Vor dem Kniendanschlag 15 Minuten Vorbereitungs-/Probezeit (nicht in der Schießzeit), Probe vor liegend und stehend nach Ermessen
Hakenkappe und Handstütze (im Stehendanschlag) erlaubt
Wasserwaage erlaubt
Laufbeschwerung beliebig
Riemen liegend/kniend erlaubt, stehend verboten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Bei der Deutschen Meisterschaft wird 1.60 auch für Damen ausgeschrieben: eigene Einzelwertung für Damen I und Juniorinnen I
Damen II starten bei Herren II, Damen III und IV bei Herren III
Damen dürfen das Sportgewehr verwenden
Alle Klassen schießen 120 Schuss
Ein Finale wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen
Die Schießzeitentabelle der SpO führt den Wettbewerb als 'KK-Freigewehr 3 × 40 Männer'
Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft starten Damen in den Herrenklassen (Damen I bei Herren I, Damen II bei Herren II, Damen III bis V bei Herren III), Juniorinnen II bei Juniorinnen I
Die NDSB-Ergebnislisten 2022/2024 enthalten kein Finale
Quelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 3; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 3; NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (1.60)
1.63
Unterhebelrepetierer KK 50 m
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)
Kleinkaliber-Unterhebelgewehre auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 60 Sekunden.
Anschlag
Stehend und kniend, je 20 Schuss
Kniend: statt kniend sind die in der PSSB-Liste B (S. 40) abgebildeten Stellungen erlaubt, nur ein Ellbogen darf gestützt werden
Schießzeit
Je Teil vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend, je Serie 60 Sek.
Ablauf
Teil 1: 20 Schuss stehend in 4 Serien à 5 Schuss, Teil 2: 20 Schuss kniend in 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 60 Sek.; vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
Der Schießleiter sagt Stellung und Serie an
Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. mit der vorgeschriebenen Patronenzahl geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; Voranschlag vor dem Start erlaubt; die Schießzeit endet mit „Stop“
Ein Schuss nach „Stop“ zählt nicht und wird als Fehler gewertet
Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regeln 0.12.1 und 0.12.2)
Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer
Waffe
Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen oder Kastenmagazin
Lauflänge mindestens 40 cm
Visierung: originalgetreue offene Visierung (Kimme/Korn); keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
Kein Gewehrriemen; Schießbrille (mit oder ohne Irisblende) erlaubt
Kniendrolle erlaubt
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 13.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.64
Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis .45, Geschossform beliebig
Zentralfeuer-Unterhebelgewehre auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 60 Sekunden.
Anschlag
Stehend und kniend, je 20 Schuss
Kniend: statt kniend sind die in der PSSB-Liste B (S. 40) abgebildeten Stellungen erlaubt, nur ein Ellbogen darf gestützt werden
Schießzeit
Je Teil vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend, je Serie 60 Sek.
Ablauf
Teil 1: 20 Schuss stehend in 4 Serien à 5 Schuss, Teil 2: 20 Schuss kniend in 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 60 Sek.; vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
Der Schießleiter sagt Stellung und Serie an
Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. mit der vorgeschriebenen Patronenzahl geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; Voranschlag vor dem Start erlaubt; die Schießzeit endet mit „Stop“
Ein Schuss nach „Stop“ zählt nicht und wird als Fehler gewertet
Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regeln 0.12.1 und 0.12.2)
Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer
Waffe
Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen oder Kastenmagazin
Lauflänge mindestens 40 cm
Visierung: originalgetreue offene Visierung (Kimme/Korn); keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
Kein Gewehrriemen; Schießbrille (mit oder ohne Irisblende) erlaubt
Kniendrolle erlaubt
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 13.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.65
Unterhebelrepetierer KK 25 m
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)
Kleinkaliber-Unterhebelgewehre auf 25 m: 8 Serien zu 5 Schuss stehend in 60 Sekunden auf die Großkaliber-Finalscheibe.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
Vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
8 Serien à 5 Schuss stehend, je Serie 60 Sek.
Ablauf
40 Schuss stehend in 8 Serien à 5 Schuss, je Serie 60 Sek.; vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
Je Serie wird jede der 5 Trefferflächen einmal beschossen
Der Schießleiter sagt Stellung und Serie an
Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. mit der vorgeschriebenen Patronenzahl geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; Voranschlag vor dem Start erlaubt; die Schießzeit endet mit „Stop“
Ein Schuss nach „Stop“ zählt nicht und wird als Fehler gewertet
Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regeln 0.12.1 und 0.12.2)
Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer
Waffe
Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen oder Kastenmagazin
Lauflänge mindestens 40 cm
Visierung: originalgetreue offene Visierung (Kimme/Korn); keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
Kein Gewehrriemen; Schießbrille (mit oder ohne Irisblende) erlaubt
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Scheibe
Großkaliber-Finalscheibe (PSSB-Annex): 550 × 550 mm, schwarze Fläche 530 × 530 mm, 5 weiße Trefferflächen Ø 150 mm mit je 3 Ringen (Ring 3 Ø 50 mm, Ringe 1 und 2 je 25 mm breit)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 12.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.66
Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 25 m
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.38 bis .45 Long Colt
Zentralfeuer-Unterhebelgewehre auf 25 m: 8 Serien zu 5 Schuss stehend in 60 Sekunden auf die Großkaliber-Finalscheibe.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
Vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
8 Serien à 5 Schuss stehend, je Serie 60 Sek.
Ablauf
40 Schuss stehend in 8 Serien à 5 Schuss, je Serie 60 Sek.; vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
Je Serie wird jede der 5 Trefferflächen einmal beschossen
Der Schießleiter sagt Stellung und Serie an
Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. mit der vorgeschriebenen Patronenzahl geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; Voranschlag vor dem Start erlaubt; die Schießzeit endet mit „Stop“
Ein Schuss nach „Stop“ zählt nicht und wird als Fehler gewertet
Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regeln 0.12.1 und 0.12.2)
Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer
Waffe
Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen oder Kastenmagazin
Lauflänge mindestens 40 cm
Visierung: originalgetreue offene Visierung (Kimme/Korn); keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
Kein Gewehrriemen; Schießbrille (mit oder ohne Irisblende) erlaubt
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Scheibe
Großkaliber-Finalscheibe (PSSB-Annex): 550 × 550 mm, schwarze Fläche 530 × 530 mm, 5 weiße Trefferflächen Ø 150 mm mit je 3 Ringen (Ring 3 Ø 50 mm, Ringe 1 und 2 je 25 mm breit)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 12.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.70
GK-Freigewehr 300 m 120 Schuss
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 15 Min.15 Min. Vorbereitung + 180 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 3 Std. 45 Min.
Munition
120 Wertung + ca. 30 Probe = ca. 150 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zentralfeuer bis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
120 (3 × 40)
Kaliber
bis 8 mm Zentralfeuer
Klassischer Großkaliber-Dreistellungskampf auf 300 m mit 120 Schuss, je 40 kniend, liegend und stehend mit einem freien Gewehr bis 8000 g.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
120 Schuss: 210 Minuten bei Zuganlagen, 180 Minuten bei anderen Systemen
Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Kniendanschlag (nicht in der Schießzeit enthalten)
Probeschießen vor dem Liegend- und Stehendanschlag nach Ermessen des Schützen
Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter
Ablauf
Je 40 Wertungsschüsse kniend, liegend und stehend in dieser Reihenfolge
Gewehr und Zubehör dürfen zwischen den Stellungen gewechselt werden
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Gewicht höchstens 8000 g
Abzug und Systemlänge frei
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, Wasserwaage erlaubt
Hakenkappe erlaubt, Handstütze im Stehendanschlag erlaubt (höchstens 200 mm unter der Laufachse)
Laufbeschwerung beliebig
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm
Hinweise
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Unterhalb der Landesmeisterschaft (Kreis- und Vereinsmeisterschaft) kann der Veranstalter nach eigenem Ermessen ein Halbprogramm ausschreiben (3 × 20 statt 3 × 40 Schuss); ab der Landesmeisterschaft ist das volle Programm vorgeschrieben
In der Schießzeitentabelle als Wettbewerb der Männer geführt
1.71
GK-Freigewehr 50 m 120 Schuss
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std.Zeitvorgabe kniend 45 + liegend 75 + stehend 60 Min.; an Zuganlagen ca. 4 Std. 30 Min.
Munition
120 Wertung + 30 Probe = ca. 150 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
120
Kaliber
bis 8 mm
Großkaliber-Dreistellungskampf mit 120 Schuss auf 50 m mit dem Freigewehr, geschossen kniend, liegend und stehend.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
Kniend 75 Min., liegend 105 Min., stehend 90 Min. (Zuganlagen)
Bei elektronischen Anlagen kniend 45 Min., liegend 75 Min., stehend 60 Min.
Zuordnung in der Reihenfolge der Anschlagspalte der Wettbewerbsübersicht gelesen, die SpO erläutert sie nicht ausdrücklich
Ablauf
120 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Gewicht höchstens 8000 g
Abzug und Systemlänge frei
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, Wasserwaage erlaubt
Hakenkappe erlaubt, Handstütze im Stehendanschlag erlaubt (höchstens 200 mm unter der Laufachse)
Laufbeschwerung beliebig
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zum Ablauf bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Die Waffenvorgaben sind aus der Waffenklasse GK-Freigewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.70)
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.72
GK-Freigewehr 100 m 120 Schuss
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std.Zeitvorgabe kniend 45 + liegend 75 + stehend 60 Min.; an Zuganlagen ca. 4 Std. 30 Min.
Munition
120 Wertung + 30 Probe = ca. 150 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
120
Kaliber
bis 8 mm
Großkaliber-Dreistellungskampf mit 120 Schuss auf 100 m mit dem Freigewehr, geschossen kniend, liegend und stehend.
Anschlag
Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Schießzeit
Kniend 75 Min., liegend 105 Min., stehend 90 Min. (Zuganlagen)
Bei elektronischen Anlagen kniend 45 Min., liegend 75 Min., stehend 60 Min.
Zuordnung in der Reihenfolge der Anschlagspalte der Wettbewerbsübersicht gelesen, die SpO erläutert sie nicht ausdrücklich
Ablauf
120 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Gewicht höchstens 8000 g
Abzug und Systemlänge frei
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, Wasserwaage erlaubt
Hakenkappe erlaubt, Handstütze im Stehendanschlag erlaubt (höchstens 200 mm unter der Laufachse)
Laufbeschwerung beliebig
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zum Ablauf bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Die Waffenvorgaben sind aus der Waffenklasse GK-Freigewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.70)
Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.72
Selbstladegewehr 50 m
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 10 Min. geschätzt
Munition
20 Wertung + 10 Probe = ca. 30 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
.22 lfB bis 8 mm Zentralfeuer (höchstens 7.000 J)
Selbstladegewehre aufgelegt auf 50 m: 20 Schuss liegend und sitzend aufgelegt in Serien zu 5 Schuss in 10 Sekunden.
Eine Auflage am Vorderschaft (DSB-SpO 9.6), keine zweite Auflage am Schaftende
Schießzeit
Vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
4 Serien à 5 Schuss, je Serie 10 Sek.
Ablauf
2 Serien à 5 Schuss liegend aufgelegt und 2 Serien à 5 Schuss sitzend aufgelegt, je Serie 10 Sek.; vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; die Schießzeit endet mit „Stop“
Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1.2)
Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer
Waffe
Halbautomaten und Mehrlader, Magazin für mindestens 5 Patronen
Lauflänge mindestens 40 cm; Gewicht höchstens 6,0 kg mit Zielfernrohr; Abzug mindestens 1.000 g, keine elektronischen Abzüge
Visierung: Diopter, Korn, Lochkimme, Ringkorn oder Zielfernrohr bis 8-fach
Kein Gewehrriemen; Hülsenfänger erwünscht
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (KK 50 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 05.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
Unscharf: Die BVA-Liste B führt 50 m und 100 m gemeinsam als PF 1.72 (Scheibe Nr. 3 bzw. Nr. 4); der PSSB trennt in 1.72 (50 m) und 1.73 (100 m), Festlegung des Herausgebers 28.10.2026
1.73
Selbstladegewehr 100 m
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 10 Min. geschätzt
Munition
20 Wertung + 10 Probe = ca. 30 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
20
Kaliber
.22 lfB bis 8 mm Zentralfeuer (höchstens 7.000 J)
Selbstladegewehre aufgelegt auf 100 m: 20 Schuss liegend und sitzend aufgelegt in Serien zu 5 Schuss in 10 Sekunden.
Eine Auflage am Vorderschaft (DSB-SpO 9.6), keine zweite Auflage am Schaftende
Schießzeit
Vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
4 Serien à 5 Schuss, je Serie 10 Sek.
Ablauf
2 Serien à 5 Schuss liegend aufgelegt und 2 Serien à 5 Schuss sitzend aufgelegt, je Serie 10 Sek.; vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; die Schießzeit endet mit „Stop“
Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1.2)
Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer
Waffe
Halbautomaten und Mehrlader, Magazin für mindestens 5 Patronen
Lauflänge mindestens 40 cm; Gewicht höchstens 6,0 kg mit Zielfernrohr; Abzug mindestens 1.000 g, keine elektronischen Abzüge
Visierung: Diopter, Korn, Lochkimme, Ringkorn oder Zielfernrohr bis 8-fach
Kein Gewehrriemen; Hülsenfänger erwünscht
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 05.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
Unscharf: Die Nummer 1.73 steht nur in der PSSB-Liste B; in der BVA-Liste B ist die 100-m-Variante Teil von PF 1.72 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
1.80
KK-Liegendkampf 50 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 5 Min.15 Min. Vorbereitung + 50 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 15 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkalibergewehr liegend mit Riemen auf 50 m, 60 Schuss.
Anschlag
Liegend
Schießzeit
60 Schuss: 60 Minuten (Zuganlagen) bzw. 50 Minuten (andere Systeme)
Zusätzlich vorab 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen (nicht in der Schießzeit enthalten)
Ablauf
60 Wertungsschüsse liegend in einem Durchgang
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Max. 8000 g
Abzug frei
Systemlänge frei
Diopter/Korn, kein Zielfernrohr
Hakenkappe erlaubt
Wasserwaage erlaubt
Laufbeschwerung beliebig
Riemen erlaubt
Liegend: beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm-Unterarm mind. 30° zur Horizontalen
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Alle Klassen schießen 60 Schuss
Bei Landes- und Deutscher Meisterschaft wird in Zehntelringen gewertet
Bei der Deutschen Meisterschaft wird kein Finale geschossen
Für Veranstaltungen mit Liegend-Finale gelten verkürzte Zeiten: 150 Sekunden je 5er-Serie und 30 Sekunden je Einzelschuss
Norddeutscher Schützenbund
Die NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 enthalten kein FinaleQuelle: NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (1.80); NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 3
1.85
KK-Liegendkampf Mehrlader 50 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkalibergewehr liegend mit Riemen auf 50 m, 60 Schuss mit einem Mehrlader.
Anschlag
Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Schießzeit
Zeitvorgabe 45 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse liegend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.90
GK-Liegendkampf 300 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.15 Min. Vorbereitung + 60 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zentralfeuer bis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm Zentralfeuer
Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 300 m, 60 Schuss.
Anschlag
Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Schießzeit
60 Schuss: 75 Minuten bei Zuganlagen, 60 Minuten bei anderen Systemen
Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit enthalten)
Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter
Ablauf
60 Wertungsschüsse liegend in einem Durchgang
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Gewicht höchstens 8000 g
Abzug und Systemlänge frei
Hakenkappe und Wasserwaage erlaubt
Laufbeschwerung beliebig
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm
Hinweise
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.91
GK-Liegendkampf 50 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm
Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 50 m, 60 Schuss.
Anschlag
Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Schießzeit
Zeitvorgabe 90 Minuten, bei elektronischen Anlagen 75 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse liegend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.92
GK-Liegendkampf 100 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm
Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 100 m, 60 Schuss.
Anschlag
Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Schießzeit
Zeitvorgabe 90 Minuten, bei elektronischen Anlagen 75 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse liegend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
Schützenverband Hamburg und Umgegend
Landesmeisterschaft als Halbprogramm: 15 Min. Vorbereitung mit Probe, dann 45 Min. Wettkampf (Zuganlage)
5 Probeschüsse, 30 Wertungsschüsse liegend in 3 Serien zu 10 Schuss
Visierung beliebig, bestehend aus zwei Zielmitteln
Schießjacke, -hose, -handschuh und -schuhe erlaubt
Munition muss dem Original entsprechen (Kaliber, Ladung)
Einzelwertung Klassen 10–19, Mannschaftswertung in Klasse 10
Anmeldung am Wettkampftag der Kreismeisterschaft auf der Startkarte oder mit dem Meldevordruck an die Geschäftsstelle
Quelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, GK-Liegendkampf 100 m)
1.93B
GK-Gewehr 300 m Zielfernrohr liegend aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm
Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend aufgelegt auf 300 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.
Anschlag
Liegend aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Im Übrigen laut Liste B wie GK-Liegendkampf 300 m (DSB-Wettbewerb 1.90) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr bis 12-fach
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 11.06.2027, DEVA Wannsee, Stahnsdorfer Damm 12, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Unscharf: Die Liste B nennt für 300 m die Scheibe Nr. 4 (100-m-Scheibe), die DSB-Wettbewerbe auf 300 m nutzen Scheibe Nr. 5
1.94
Großkalibergewehr mit Zielfernrohr 300 m
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
30 Min. Wettkampfzeit
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm (höchstens 7.000 J)
Großkalibergewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 300 m: 30 Schuss in 30 Minuten.
30 Min. einschließlich 5 Probeschüssen vor dem ersten Wertungsschuss
Ablauf
30 Schuss sitzend aufgelegt in 30 Min.; innerhalb der Wettkampfzeit vor dem ersten Wertungsschuss 5 Probeschüsse
Schüsse nach „Stop“: die entsprechend besten Treffer werden abgezogen
Falsche oder fremde Scheibe: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.11.4 ff)
Waffe
Einzel- und Mehrlader, Großkalibergewehre bis 8 mm, Laufdurchmesser an der Mündung höchstens 22 mm
Lauflänge mindestens 40 cm; Gewicht höchstens 6,0 kg mit Zielfernrohr
Visierung: Zielfernrohr höchstens 8-fach
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff)
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 27.06.2026, Philippsburg (in der Terminliste „Phillipsburg“); alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.95
GK-Liegendkampf Mehrlader 300 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm
Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 300 m, 60 Schuss mit einem Mehrlader.
Anschlag
Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Schießzeit
Zeitvorgabe 60 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse liegend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.95B
GK-Gewehr 300 m Zielfernrohr sitzend aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm
Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 300 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.
Anschlag
Sitzend aufgelegt (Titel); die Liste B nennt bei „Anschlagart“ liegend aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Im Übrigen laut Liste B wie GK-Liegendkampf 300 m (DSB-Wettbewerb 1.90) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr bis 12-fach
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 11.06.2027, DEVA Wannsee, Stahnsdorfer Damm 12, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Unscharf: Titel „sitzend“, Anschlagart in der Liste B „liegend Auflage“; Scheibe Nr. 4 auf 300 m
1.96
GK-Liegendkampf Mehrlader 50 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm
Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 50 m, 60 Schuss mit einem Mehrlader.
Anschlag
Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Schießzeit
Zeitvorgabe 60 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse liegend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.96B
GK-Gewehr 100 m Zielfernrohr sitzend aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm
Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.
Anschlag
Sitzend aufgelegt (Titel); die Liste B nennt bei „Anschlagart“ liegend aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Im Übrigen laut Liste B wie KK-Gewehr Auflage 100 m (DSB-Wettbewerb 1.36) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr bis 12-fach
Scheibe
Laut Liste B Scheibe Nr. 17
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Unscharf: Titel „sitzend“, Anschlagart in der Liste B „liegend Auflage“; die Liste B nennt Scheibe Nr. 17 (in der DSB-SpO die Armbrust-national-Scheibe)
1.97
GK-Liegendkampf Mehrlader 100 m
DSBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm
Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 100 m, 60 Schuss mit einem Mehrlader.
Anschlag
Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Schießzeit
Zeitvorgabe 60 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten
Ablauf
60 Wettkampfschüsse liegend
Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters
Waffe
Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Keine Voll- oder Halbautomaten
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.97 O
Ordonnanzgewehr liegend 100 m – offene Visierung
SBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Gesamtzeit
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm
Ordonnanzgewehre liegend auf 100 m mit offener Visierung: 30 Schuss in 45 Minuten einschließlich Probe.
Anschlag
Liegend
Schießzeit
Gesamtzeit 45 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse vor dem ersten Wettkampfschuss
Ablauf
Beliebig viele Probeschüsse, danach 30 Wettkampfschüsse liegend, alles in 45 Minuten
Waffe
Einzel- oder Mehrlader, Lauflänge mindestens 42 cm (Liste B)
Offene Visierung (Kimme und Korn)
Kaliber 6–8 mm
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Landesmeisterschaft des Südbadischen Sportschützenverbands 2027, nur bis zur Landesmeisterschaft (in Anlage 3 klein geschrieben, keine DM) (29.05.2027, Hüfingen; Meldeschluss 19.04.2027)
Klassen laut Anlage 3: Herren I, III und IV; Junioren, Damen I, Herren II und Damen II starten in Herren I, Damen III in Herren III, Damen IV sowie Herren und Damen V in Herren IV; Mannschaften nur in Herren I
Nicht zu verwechseln mit DSB 1.97 (GK-Liegendkampf Mehrlader, 60 Schuss)
Unscharf: Die Liste B kennt nur einen Wettbewerb SB 1.97 mit „offene und geschlossene Visierung“; die Aufteilung in 1.97 O und 1.97 G steht nur in der Ausschreibung
Unscharf: Welche Gewehre als Ordonnanzgewehr gelten, legt weder die Liste B noch die Ausschreibung fest
1.97 G
Ordonnanzgewehr liegend 100 m – geschlossene Visierung
SBGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.Gesamtzeit
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm
Ordonnanzgewehre liegend auf 100 m mit geschlossener Visierung: 30 Schuss in 45 Minuten einschließlich Probe.
Anschlag
Liegend
Schießzeit
Gesamtzeit 45 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse vor dem ersten Wettkampfschuss
Ablauf
Beliebig viele Probeschüsse, danach 30 Wettkampfschüsse liegend, alles in 45 Minuten
Waffe
Einzel- oder Mehrlader, Lauflänge mindestens 42 cm (Liste B)
Geschlossene Visierung
Kaliber 6–8 mm
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Landesmeisterschaft des Südbadischen Sportschützenverbands 2027, nur bis zur Landesmeisterschaft (in Anlage 3 klein geschrieben, keine DM) (19.06.2027, Hüfingen; Meldeschluss 19.04.2027)
Klassen laut Anlage 3: Herren I, III und IV; Junioren, Damen I, Herren II und Damen II starten in Herren I, Damen III in Herren III, Damen IV sowie Herren und Damen V in Herren IV; Mannschaften nur in Herren I
Nicht zu verwechseln mit DSB 1.97 (GK-Liegendkampf Mehrlader, 60 Schuss)
Unscharf: Die Liste B kennt nur einen Wettbewerb SB 1.97 mit „offene und geschlossene Visierung“; die Aufteilung in 1.97 O und 1.97 G steht nur in der Ausschreibung
Unscharf: Welche Gewehre als Ordonnanzgewehr gelten, legt weder die Liste B noch die Ausschreibung fest
1.98
Feuerstutzen und historische Blockbüchsen
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min.2 × 15 Min. und Wechsel des Anschlags
Munition
20 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 25 Patronen
Entfernung
100 bis 130 m
Schusszahl
20
Kaliber
Schützenpatrone 8,15 × 46 R und Zentralfeuerpatronen bis 45-70, vor 1945 vorgestellt
Traditionelle Feuerstutzen und Blockbüchsen auf 100 bis 130 m: je 10 Schuss liegend frei und sitzend aufgelegt in je 15 Minuten.
Anschlag
Teil 1: 10 Schuss liegend frei (DSB-SpO 1.1.1)
Teil 2: 10 Schuss sitzend aufgelegt (DSB-SpO 9.7.6)
Schießzeit
Je Teil 15 Min.; Probeschüsse beliebig, innerhalb der Wettkampfzeit vor dem ersten Wertungsschuss
Ablauf
Teil 1: 10 Schuss liegend frei in 15 Min., Teil 2: 10 Schuss sitzend aufgelegt in 15 Min.
Beliebig viele Probeschüsse innerhalb der Wettkampfzeit vor dem ersten Wertungsschuss
Waffe
Feuerstutzen und historische Blockbüchsen (Einzel- und Mehrlader) bis Kaliber 45-70, vor 1945
Lauflänge mindestens 40 cm
Schäftung: normale Form, Schweizer, Bayerische und Tiroler Schäftung sowie Daumenauflagen erlaubt
Visierung: originalgetreu, Kimme und Korn oder Diopter und Korn
Munition mit Mantel- oder Bleigeschossen
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff)
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 06.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
Es können 100-m-Stände oder 130-m-Traditionsstände genutzt werden
Unscharf: Die BVA-Liste B nennt „8,15 x 56 R“ (vermutlich Tippfehler, das Regelwerk des PSSB nennt 8,15 × 46 R) und 100 m (PSSB: 100 bis 130 m); Festlegung des Herausgebers 28.10.2026: PSSB-Angaben
1.98B
Ordonnanzgewehr 100 m sitzend aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm
Ordonnanzgewehre sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.
Anschlag
Sitzend aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Im Übrigen laut Liste B wie Ordonnanzgewehr offene Visierung (DSB-Wettbewerb 1.58 O) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
Diopter oder Kimme und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
1.99
Großkalibergewehr mit Zielfernrohr 100 m
PFGewehr
Auf einen Blick
Dauer
30 Min. Wettkampfzeit
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm (höchstens 7.000 J)
Großkalibergewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 30 Minuten.
30 Min. einschließlich 5 Probeschüssen vor dem ersten Wertungsschuss
Ablauf
30 Schuss sitzend aufgelegt in 30 Min.; innerhalb der Wettkampfzeit vor dem ersten Wertungsschuss 5 Probeschüsse
Schüsse nach „Stop“: die entsprechend besten Treffer werden abgezogen
Falsche oder fremde Scheibe: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.11.4 ff)
Waffe
Einzel- und Mehrlader, Großkalibergewehre bis 8 mm, Laufdurchmesser an der Mündung höchstens 22 mm
Lauflänge mindestens 40 cm; Gewicht höchstens 6,0 kg mit Zielfernrohr
Visierung: Zielfernrohr höchstens 8-fach
Bekleidung und Schutz
Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff)
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (KK 50 m)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 27.06.2026, Philippsburg (in der Terminliste „Phillipsburg“); alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.99
Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m
RHGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min. geschätztProbeserie, 8 Serien mit je 1 Min. Laden und 50 Sek. Serie
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer
Zentralfeuer-Unterhebelgewehre auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 50 Sekunden, Zentrumswertung.
Anschlag
20 Schuss stehend und 20 Schuss kniend
Ab dem 41. Lebensjahr statt kniend sitzend (DSB-SpO 1.1.3)
Kein Gewehrriemen
Schießzeit
Vorher eine Probeserie von 5 Schuss stehend in 50 Sek.
4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend, je Serie 50 Sek.
Ablauf
Probeserie 5 Schuss stehend in 50 Sek., dann 4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend (ab 41 sitzend) in je 50 Sek.
Nach „Laden“ (1 Min.) fragt der Schießleiter „Sind Sie bereit?“; ohne Widerruf nach ca. 5 Sek. „Start“, bei Widerruf einmalig 15 Sek. Vorbereitung, dann „Achtung“ und „Start“
Nach 50 Sek. „Stop“: Ein Schuss danach zählt nicht, der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
Höchstens 10 Schuss je Scheibe
Wertung: Zentrumswertung (die Einschussmitte muss auf dem Ringkreis liegen)
Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12)
Störung der Anlage: Serie wird wiederholt, ohne zusätzliche Probe; Waffen- oder Munitionsstörung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Waffentausch nicht erlaubt
Waffe
Unterhebelrepetierer mit Röhrenmagazin, Modelle vor 1898 entwickelt, Repliken zugelassen; mindestens 5 Patronen
Gültige deutsche Beschusszeichen (Ausnahme: Originale vor Einführung der Beschusspflicht)
Abzug mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen; Gewicht nicht über dem der Originalwaffe
Schäftung wie Original: kein Lochschaft, keine Handballenauflage, keine Handstütze
Visierung: offene typgemäße Visierung, alternativ typgemäße Lochkimme oder Vernierdiopter (Modelle vor 1898); höchstens zwei Zielhilfen, keine Dreipunktvisierung; keine Zielhilfsmittel
Munition: handelsübliche oder selbst geladene Zentralfeuermunition
Schießbrille und Irisblende erlaubt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose und Schießschuhe sind nicht erlaubt
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Bei der Landesverbandsmeisterschaft des RSB 2027 als „GK-Unterhebelrepetierer“ unter der Nummer 1.57, landesverbandsintern (26.06.2027, Euskirchen, Herren I, Einzel und Mannschaft)
Die Karte folgt der LVM 2027 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
Unscharf: Die Liste B (RH 1.99) nennt je Serie 75 Sek., Modelle vor 1900, Kimme/Korn oder Diopter/Korn, Kaliber ohne Begrenzung, Lauflänge mindestens 42 cm und „kniend bzw. sitzend“ ohne Altersgrenze
1.99B
Ordonnanzgewehr 100 m Zielfernrohr sitzend aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm
Ordonnanzgewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.
Anschlag
Sitzend aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Im Übrigen laut Liste B wie Ordonnanzgewehr offene Visierung (DSB-Wettbewerb 1.58 O) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr bis 12-fach
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
2.01
KK-Sportpistole Präzision 25 m
THPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.7 × 5 Min. plus Wechsel
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkaliber-Sportpistole auf 25 m: 30 Schuss Präzision in Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt)
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Ablauf
Eine Probeserie mit 5 Schuss in 5 Minuten, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Durchführung wie Präzisionsschießen der DSB-SpO (Regel 2.16.3.2)
Auswertung in Serien zu 10 Schuss; Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12
Beobachtungsfernrohre zulässig
Waffe
Kleinkaliber-Pistolen laut Pistolentabelle (DSB-SpO Teil 2), Lauflänge 10 bis 15,3 cm (6 Zoll)
Kimme und Korn
Störungen: DSB-SpO Regel 2.5
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Halbautomatische Dienstpistolen im Originalzustand auf 25 m: 20 Schuss in 150-Sekunden-Serien und 20 Schuss in 20-Sekunden-Serien.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden (Duellscheibe)
Ablauf
20 Schuss Präzision (4 × 5 in je 150 Sek.), dann 20 Schuss in 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Alle unveränderten halbautomatischen Pistolen im Originalzustand
Lauflänge 9 bis 20 cm
Kimme und Korn
Scheibe
150-Sekunden-Serien: Scheibe Nr. 4; 20-Sekunden-Serien: Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
2.1.3.1
Luftpistole Auflage 100 Schuss
STAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std.100 Min., an Zuganlagen 120 Min.
Munition
100 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 110 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert
Entfernung
10 m
Schusszahl
100
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftpistole Auflage mit 100 Wertungsschüssen.
Anschlag
Stehend oder sitzend aufgelegt (Liste B)
Schießzeit
120 Minuten bei Scheibenzuganlagen, 100 Minuten bei anderen Systemen (Liste B)
Ablauf
100 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Wertung in Zehntelringen (Anlage 5)
Im Übrigen nach den Auflage-Regeln der DSB-SpO (Teil 9)
Waffe
Waffe nach der Pistolentabelle der DSB-SpO (Liste B), Kimme/Korn, Lauflänge im Prüfkasten
Bekleidung und Schutz
Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
Handschuh erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; Schießarm und Handgelenk dürfen weder gestützt noch bandagiert sein
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole), 1 Schuss je Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (17.–18.10.2026, Bitterfeld; Herren/Damen II und Senioren I bis VI, Mannschaften in Herren II und Senioren I)
2.1.3.5
Luftpistole 100 Schuss
STPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.120 Min. Wettkampf plus Vorbereitung
Munition
100 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 115 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert
Entfernung
10 m
Schusszahl
100
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftpistole stehend auf 10 m mit 100 Wertungsschüssen statt 40 oder 60.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
120 Minuten (Liste B)
Ablauf
100 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Waffe
Waffe nach der Pistolentabelle der DSB-SpO (Liste B), Kimme/Korn, Lauflänge im Prüfkasten
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole): Zehn Ø 11,5 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ring 1 Ø 155,5 mm
Papier: bei Deutschen Meisterschaften 1 Schuss je Scheibe, sonst bis zu 5 Schuss je Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (17.10.2026, Bitterfeld; Junioren I m/w, Herren I und Damen I, Herren III und Damen III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
2.02
KK-Revolver Präzision 25 m
THPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.7 × 5 Min. plus Wechsel
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkaliber-Revolver auf 25 m: 30 Schuss Präzision in Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt)
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Ablauf
Eine Probeserie mit 5 Schuss in 5 Minuten, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Durchführung wie Präzisionsschießen der DSB-SpO (Regel 2.16.3.2)
Auswertung in Serien zu 10 Schuss; Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12
Beobachtungsfernrohre zulässig
Waffe
Kleinkaliber-Revolver laut Pistolentabelle (DSB-SpO Teil 2), Lauflänge 10 bis 15,3 cm (6 Zoll)
Kimme und Korn
Störungen: DSB-SpO Regel 2.5
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
ca. 8 Min. reine SchießzeitProbe 5 Min. + 3 × 60 Sek., ohne Endkampf
Munition
18 Wertung + ca. 6 ProbeRichtwert) = ca. 24 Patronen (Endkampf: 12 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
18 (Endkampf der besten 6: 12 mehr)
Kaliber
9 mm bis .45 (11,63 mm), einschließlich .44-40 Win
Niedersächsischer Wettbewerb für historische Single-Action-Revolver auf 25 m mit 3 Serien zu 6 Schuss in je 60 Sekunden.
Anschlag
Stehend freihändig, ein- oder beidhändig, Voranschlag erlaubt
Schießzeit
Probe 5 Min.
3 Serien zu 6 Schuss, je 60 Sek.
Ablauf
Probe: 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
3 Serien zu 6 Schuss stehend in je 60 Sek.; mit 6 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
Nach jeder Serie Gelegenheit, die Treffer zu sehen; Scheibenwechsel nach 18 Schuss; keine Pause
Endkampf der besten 6 (Entscheidung vor Ort): 2 Serien zu 6 Schuss in je 60 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird addiert
Stechen: 1 Schuss in 30 Sek.
Waffe
Single-Action-Revolver, vor 1900 entwickelt, und deren Repliken für mindestens 6 Patronen (LM: Single Action Revolver „A“)
Unverstellbare Visierung (LM; die Liste B kennt auch b) mit verstellbarer Visierung)
Lauflänge 4 bis 8 Zoll
Visierung Kimme und Korn wie Original, keine optischen Zieleinrichtungen
Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte, Laufbeschwerungen oder Mündungsbremsen
Griff wie Original, keine Formgriffe, Gummiüberzüge oder Sportgriffe
Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Geschossenergie höchstens 1.500 J
Scheibe
Scheibe Nr. 4 laut Liste B (unscharf: die Ausschreibung nennt „Scheibe Pistole 25 m“ ohne Nummer)
18 Schuss auf eine Scheibe, Zentrumswertung
Hinweise
Niedersächsischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (30.05.2026, Barsinghausen-Nordgoltern), keine DM
Alle Altersklassen starten in der offenen Klasse (Klasse 10), Einzel- und Mannschaftswertung
Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern
Variante b) der Liste B mit verstellbarer Visierung ist 2026 nicht ausgeschrieben
Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
2.3
Vorderlader-Drehscheibe 25 m (Perkussionsrevolver)
WTVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min. geschätztmit Laden
Munition
15 SchussPulver, Kugeln, Zündhütchen; Probe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
Bis einschließlich .45
Perkussionsrevolver auf 25 m auf die Drehscheibe: 3 Serien zu 5 Schuss, die Scheibe ist je Schuss 3 Sekunden sichtbar.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
3 Serien à 5 Schuss; je Schuss Scheibe 3 Sekunden sichtbar und 7 Sekunden abgewandt
Ablauf
3 Serien à 5 Schuss auf die Drehscheibe (3 Sek. sichtbar, 7 Sek. abgewandt)
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Perkussionsrevolver, Lauflänge mindestens 10 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
2.4
KK-Revolver 25 m
WTPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
40 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkaliber-Revolver auf 25 m: 20 Schuss in 50-Sekunden-Serien und 20 Schuss in 20-Sekunden-Serien.
Anschlag
Stehend, ein- oder beidhändig
Schießzeit
4 Serien à 5 Schuss in je 50 Sekunden
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
Ablauf
20 Schuss in 4 Serien à 5 Schuss in je 50 Sek., dann 20 Schuss in 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Revolver, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
2.07
Ordonnanzpistole 1 25 m
THPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
7,62 mm bis 9 mm Makarov (9×18)
Historische Dienstpistolen im Kaliber 7,62 mm bis 9 mm Makarov auf 25 m: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell.
Anschlag
Stehend, ein- oder beidhändig
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden (Duellscheibe)
Ablauf
Probeserie 5 Schuss in 150 Sek., dann 20 Schuss Präzision (4 × 5 in je 150 Sek.) und 20 Schuss Duell (4 × 5 in je 20 Sek.)
Nach „LADEN“ eine Minute zum Laden, dann „ACHTUNG“, Start mit „3–2–1–START“, Ende mit „STOP“
Auswertung in Serien zu 10 Schuss; die ersten drei Plätze werden bei Gleichstand durch ein Stechen entschieden: eine Serie in 20 Sek. auf die Präzisionsscheibe (ThSpO)
Treffer nur vom Stand aus beobachten, Ferngläser erlaubt
Waffe
Pistolen im Originalzustand, die früher von Polizei oder Armee geführt wurden
Zugelassene Modelle: Walther PPK, Walther PP, Sauer & Sohn M38, Makarov, Luger 08 (7,65 Para), CZ 50, Mauser HSc, Mauser C 96; weitere können zugelassen werden
Aktuelle Modelle sind nicht zugelassen (ThSpO: P5, P6, P7, P10, P99, P2000)
Lauflänge frei (Liste B)
Kimme und Korn im Originalzustand, keine Mikrometervisierung (Ausnahme historische Schiebevisiere)
Abzug mindestens 1000 g, keine Mündungsbremse, keine Sportschäftung, Magazin für mindestens 5 Patronen (ThSpO)
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4; Duell: Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)
Hinweise
Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (30.05.2026, Breitenbach; Meldetermin 09.05.2026; Herren I und Damen I), nur landesverbandsintern (keine DM)
Kennzahl beim TSB: T2.07
Unscharf: Liste B und ThSpO nennen für das Duell „Scheibe Nr. 9“; in der DSB-SpO 2027 ist Nr. 9 die Luftpistolen-Klappscheibe, die Duellscheibe ist Nr. 10
2.08
Ordonnanzpistole 2 25 m
THPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
9 mm Luger (9×19)
Historische Dienstpistolen im Kaliber 9 mm Luger auf 25 m: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell.
Anschlag
Stehend, ein- oder beidhändig
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden (Duellscheibe)
Ablauf
Probeserie 5 Schuss in 150 Sek., dann 20 Schuss Präzision (4 × 5 in je 150 Sek.) und 20 Schuss Duell (4 × 5 in je 20 Sek.)
Nach „LADEN“ eine Minute zum Laden, dann „ACHTUNG“, Start mit „3–2–1–START“, Ende mit „STOP“
Auswertung in Serien zu 10 Schuss; die ersten drei Plätze werden bei Gleichstand durch ein Stechen entschieden: eine Serie in 20 Sek. auf die Präzisionsscheibe (ThSpO)
Treffer nur vom Stand aus beobachten, Ferngläser erlaubt
Waffe
Pistolen im Originalzustand, die früher von Polizei oder Armee geführt wurden
Zugelassene Modelle: Walther P 38 / P1, Browning 1935, Radom, Luger 08, Mauser C 96 (Rote Neun), CZ 38, Llama, Star, Ungarn M 29/37; weitere können zugelassen werden
Kimme und Korn im Originalzustand, keine Mikrometervisierung (Ausnahme historische Schiebevisiere)
Abzug mindestens 1000 g, keine Mündungsbremse, keine Sportschäftung, Magazin für mindestens 5 Patronen (ThSpO)
Bekleidung und Schutz
Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4; Duell: Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)
Hinweise
Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (30.05.2026, Breitenbach; Meldetermin 09.05.2026; Herren I und Damen I), nur landesverbandsintern (keine DM)
Kennzahl beim TSB: T2.08
In der Liste B steht Luger 08 auch bei Ordonnanzpistole 2, in der ThSpO nicht
Unscharf: Liste B und ThSpO nennen für das Duell „Scheibe Nr. 9“; in der DSB-SpO 2027 ist Nr. 9 die Luftpistolen-Klappscheibe, die Duellscheibe ist Nr. 10
2.10
10 m Luftpistole
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 30 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 75 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 45 Min.; 40 Schuss: 65 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; 40 Schuss: ca. 50
Entfernung
10 m
Schusszahl
60
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Olympische Disziplin: Mit einer Druckluftpistole wird einhändig stehend auf 10 m auf eine Ringscheibe geschossen. Präzision und ruhiger Anschlag entscheiden.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Schießzeit
60 Schuss: 90 Min. an Zuganlagen bzw. 75 Min. an elektronischen Anlagen
40 Schuss: 60 Min. bzw. 50 Min.
20 Schuss: 35 Min. bzw. 30 Min.
Zusätzlich vor dem Start 15 Min. gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen, nicht in der Schießzeit enthalten, für Zuganlagen und elektronische Anlagen gleich
Ablauf
Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
Start mit Kommando START, der Schießleiter sagt Anzahl der Wettkampfschüsse und Wettkampfzeit an
Finale bei der Deutschen Meisterschaft in den Klassen Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: die 8 Besten des Vorkampfs
2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sek., danach 14 Einzelschüsse in je 50 Sek.
Ab dem 12. Schuss scheidet nach jedem zweiten Schuss der Letzte aus, nach 24 Schuss sind Platz 1 und 2 entschieden
Muss in Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm passen (Toleranz 0 bis +1 mm), Lauflänge und Visierlinie damit begrenzt
Gasentlastung und Kompensator erlaubt
Einschüssig (Mehrlader nur als Einzellader)
Pistole darf nur mit einem Geschoss geladen werden
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole): Zehn Ø 11,5 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ring 1 Ø 155,5 mm
Papier: bei Deutschen Meisterschaften 1 Schuss je Scheibe, sonst bis zu 5 Schuss je Scheibe
Hinweise
Schusszahl je Klasse: Herren I und II, Damen I und II, Junioren I und II sowie Juniorinnen I und II schießen bei der Deutschen Meisterschaft 60 Schuss, bei der Landesmeisterschaft 40 Schuss
Alle übrigen Klassen (Herren und Damen III bis V, Jugend) schießen 40 Schuss, Schüler 20 Schuss
Ein Finale wird bei der Deutschen Meisterschaft in den Klassen Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I geschossen
Auslösen der Treibladung ohne Geschoss nach Aufziehen der ersten Wettkampfscheibe zählt als Fehler
Norddeutscher Schützenbund
Beim NDSB werden Finals auf der Landesmeisterschaft nur nach Möglichkeit durchgeführt, die Ergebnislisten 2022 und 2024 enthalten für 2.10 keinesQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.4; NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (2.10)
2.11
10 m Luftpistole Auflage
DSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.45 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftpistolen-Wettbewerb für Senioren: Die Pistole liegt beim Zielen auf einer Auflage, geschossen wird stehend oder in höheren Seniorenklassen sitzend auf 10 m.
Anschlag
Stehend aufgelegt (Senioren I und II, Klassen 70–73)
Pistole wird nur auf die Auflage gelegt, nicht seitlich angelehnt
Kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage muss ein deutlich sichtbarer Abstand sein
Die nicht abziehende Hand darf Auflage und Waffe nicht umfassen
Schießarm und Handgelenk ungestützt, Handschuh erlaubt
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Min. bei Zuganlagen, 45 Min. bei anderen Systemen, jeweils einschließlich Probe
Vor Beginn der Wertungsschüsse beliebig viele Probeschüsse innerhalb der Schießzeit
Ablauf
30 Wertungsschüsse als Einzelschüsse innerhalb der Schießzeit, max. 1 Schuss je Scheibe
Wertung bei Deutscher Meisterschaft und Landesmeisterschaften in Zehntelringen
Bei 300 Ringen (volle Ringwertung) Stechen: 5 Min. Vorbereitung mit beliebig vielen Probeschüssen, dann Einzelschüsse in je 50 Sek. mit Ausscheiden des Letzten
Waffe
Gewicht ≤ 1.500 g
Abzugswiderstand ≥ 500 g
Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm
Einzellader (Mehrlader als Einzellader)
Keine Kompensatoren/Rückstoßbremsen
Offene Visierung, keine optischen Zielhilfsmittel
Auflagefläche unterhalb des Griffs, höchstens 50 mm breit
Auflage: Rundmaterial max. 50 mm Ø oder Halbrund mit 25 mm Radius, mind. 100 mm lang (eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt)
Luftpistole Kaliber 4,5 mm mit max. 7,5 Joule Geschossenergie
Visierung nur offen (Kimme und Korn), optische und elektronische Hilfen verboten
Bekleidung und Schutz
Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
Handschuh erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; Schießarm und Handgelenk dürfen weder gestützt noch bandagiert sein
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole), 1 Schuss je Scheibe
Hinweise
Wettkampfklassen ab Senioren I (51–60 Jahre) bis Senioren VI (ab 81)
Para-Sportschützen dürfen ihre eingetragenen Hilfsmittel verwenden
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
2.11.1
Luftpistole Auflage
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 DiabolosProbe laut Ausschreibung
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,5 mm
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Luftpistole Auflage.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 45 min bzw. 55 min
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 30
Waffe
Kurzwaffe / Einzellader, Mehrlader als Einzellader
Lauflänge (cm): min. 10
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 7
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.16
10 m Mehrschüssige Luftpistole
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.3 Min. Vorbereitung + 150 Sek. Einschießen + 13 Serien à 10 Sek. mit Lademinute, geschätzt
Munition
60 Wertung + 15 ProbeEinschießen und Probeserie) = ca. 75 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
60
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Schnellfeuer mit der Luftpistole: In 10 Sekunden müssen fünf kleine Klappscheiben getroffen werden. Gezählt wird nur Treffer oder Fehler.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Fertighaltung vor jeder Serie: Arm mit der Pistole um mindestens 45° aus der Waagerechten gesenkt, erst mit dem Startsignal anheben
Schießzeit
Jede Serie 5 Schuss in 10 Sek.
3 Min. Vorbereitungszeit
Vor Wettkampfbeginn Einschießen auf eine stehende 10 m Pistolenscheibe in 150 Sek.
Vor jedem Durchgang eine Probeserie
Ablauf
60-Schuss-Durchgang: 12 Serien à 5 Schuss in je 10 Sek. (30-Schuss-Durchgang: 6 Serien)
Jede Serie 5 Schuss auf 5 Klappscheiben
Kommando LADEN, nach 1 Min. ACHTUNG 3–2–1–START
Die Schießzeit beginnt mit dem Erlöschen der Ampel nach 3 Sek. (± 1 Sek.)
Treffer, wenn die Klappe innerhalb der Schießzeit fällt
Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm, gemessen ohne Magazin (Toleranz 0 bis +1 mm)
Gasentlastung und Kompensator erlaubt
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 9 (Klappscheiben): Klappscheibe Ø 40,0 mm im Erwachsenenbereich, Ø 59,5 mm im Nachwuchsbereich
1 Schuss je Klappe
Hinweise
Wettkampf als 60 oder 30 Schuss
Die SpO ordnet die beiden Programme keiner Klasse zu
Der Wettbewerb wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht ausgeschrieben (Übersicht 2025–2028)
Welches Programm geschossen wird, legt der jeweilige Veranstalter fest
Nachwuchs schießt auf größere Klappscheiben (Ø 59,5 mm)
Norddeutscher Schützenbund
Der Wettbewerb wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2026 und 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 4; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026)
2.17
10 m Luftpistole Mehrkampf
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.2 × 3 Min. Vorbereitung, je Durchgang Probeserie + 4 Serien, geschätzt
Munition
40 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 50 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
40 (20 Präzision + 20 Schnellfeuer)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftpistolen-Wettbewerb auf 10 m mit einer mehrschüssigen Luftpistole: Auf 20 Präzisionsschüsse folgen 20 Schnellfeuerschüsse, bei denen die Scheibe für jeden Schuss nur 3 Sekunden sichtbar ist.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Frei verschiebbare Kleidungsstücke erlaubt
Im Schnellfeuerteil vor jedem Schuss Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
Schießzeit
Präzision: 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
Schnellfeuer: 4 Serien à 5 Schuss im Schnellfeuermodus, Scheibe je Schuss 3 Sek. sichtbar und 7 Sek. weggedreht
Vorbereitungszeit 3 Min. vor dem Präzisions- und 3 Min. vor dem Schnellfeuerdurchgang
Vor dem Präzisions- und vor dem Schnellfeuerdurchgang je eine Probeserie von 5 Schuss
Ablauf
Durchgang 1 Präzision auf die Präzisionsscheibe, Durchgang 2 Schnellfeuer auf die Schnellfeuerscheibe
Präzision: Der Schießleiter sagt die Serie an, nach LADEN innerhalb 1 Min. laden, dann Start der Serie auf Kommando oder Signal
Schnellfeuer: Nach LADEN 1 Min. Ladezeit, dann ACHTUNG, nach 7 Sek. (± 1) erscheint die Scheibe erstmals
Je Serie erscheint die Scheibe fünfmal für 3 Sek., je Erscheinen ein Schuss
Bei Standscheiben: ACHTUNG, nach 7 Sek. START, nach 3 Sek. STOP, viermal wiederholt bis die Serie abgeschlossen ist
Anerkannte Störung: in Präzision und Schnellfeuer je einmal zulässig, die unterbrochene Serie wird mit den fehlenden Schüssen komplettiert (im Präzisionsteil 1 Min. je restlichem Schuss)
Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine Schnellfeuerserie
Waffe
Mehrschüssige Luftpistolen jeder Art im Kaliber 4,5 mm (.177), max. Geschossenergie 7,5 Joule
Gewicht ≤ 1.500 g
Abzugswiderstand ≥ 500 g
Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm (Toleranz 0 bis +1 mm), gemessen ohne Magazin
Lauflänge mindestens 100 mm, Lauflänge und Visierlinie innerhalb des Prüfkastens
Gasentlastung und Kompensator erlaubt
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen, abzugsauslösende Zielgeräte und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole): Zehn Ø 11,5 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ring 1 Ø 155,5 mm
Schnellfeuer: Scheibe Nr. 8 (10 m Pistole Schnellfeuerteil): Zehn Ø 22,0 mm, Innenzehn Ø 11,0 mm, Ring 5 Ø 154,5 mm (Ringe 10 bis 5)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
In Teil 2 heißt der Wettbewerb „10 m Pistole Mehrkampf“, in der Pistolentabelle „10 m LP Mehrkampf“
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen Herren I (ab Junioren II m/w, auch Damen), Schüler (auch Schüler weiblich) und Jugend (auch Jugend weiblich), keine MannschaftswertungQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 1
2.18
10 m Luftpistole Standard
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
40
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftpistolen-Wettbewerb auf 10 m mit einer mehrschüssigen Luftpistole: 20 Schüsse in 150-Sekunden-Serien und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien auf die normale 10-m-Pistolenscheibe.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Frei verschiebbare Kleidungsstücke erlaubt
In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung bis zum Erscheinen der Scheibe: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
Schießzeit
Teil 1: 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
Teil 2: 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
Vorbereitungszeit 3 Minuten
Vor dem Wettkampf eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sekunden
Ablauf
Der Schießleiter sagt Serie und Wettkampfzeit an
Nach dem Kommando LADEN innerhalb 1 Min. laden, dann Kommando ACHTUNG und Start der Anlage
Nach 7 Sek. (± 1) erscheint die Scheibe, nach Ablauf der Schießzeit der Fünf-Schuss-Serie wird sie weggedreht
Anerkannte Störung: im 150-Sekunden-Durchgang und im 20-Sekunden-Durchgang je einmal zulässig, die Serie wird wiederholt und je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte beider Serien
Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
Waffe
Mehrschüssige Luftpistolen jeder Art im Kaliber 4,5 mm (.177), max. Geschossenergie 7,5 Joule
Gewicht ≤ 1.500 g
Abzugswiderstand ≥ 500 g
Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm (Toleranz 0 bis +1 mm), gemessen ohne Magazin
Lauflänge mindestens 100 mm, Lauflänge und Visierlinie innerhalb des Prüfkastens
Gasentlastung und Kompensator erlaubt
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen, abzugsauslösende Zielgeräte und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole): Zehn Ø 11,5 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ring 1 Ø 155,5 mm
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
In Teil 2 heißt der Wettbewerb „10 m Pistole Standard“, in der Pistolentabelle „10 m LP Standard“
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen Herren I (ab Junioren II m/w, auch Damen), Schüler (auch Schüler weiblich), Jugend (auch Jugend weiblich) und Parasportler (ohne Hilfsmittel, Klasse 93 startet in 92), keine MannschaftswertungQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 1
2.20
50 m Pistole
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 90 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 2 Std.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Präzisionsschießen mit einer Kleinkaliberpistole auf 50 m, für die es kaum Waffenbeschränkungen gibt (Abzug, Gewicht und Griff frei).
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Schießzeit
60 Schuss: 105 Min. bei Zuganlagen, 90 Min. bei anderen Systemen
Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit). 30-Schuss-Programm: empfohlen 65 bzw. 55 Min.
Ablauf
Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
Der Schießleiter sagt Anzahl der Wettkampfschüsse und die Zeit an und startet mit START
Max. 10 Schuss je Papierscheibe
Waffe
Gewicht, Abzugswiderstand, Lauflänge, Visierlinie und Prüfkasten frei (Mindestlauflänge 100 mm)
Einschüssig (Mehrlader nur als Einzellader)
Abzug darf mit bloßer Hand regulierbar sein, darf aber durch Erschütterung nicht selbst auslösen
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Handschuhgriff (Formgriff) erlaubt, darf die Hand bis zur Handwurzel umschließen, aber keine Verlängerung als Handgelenkstütze haben
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Hinweise
Umgangssprachlich 'Freie Pistole' (so auch in SpO Teil 9 genannt)
Bei der Deutschen Meisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 60 Schuss
Ein Finale wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen
Das in der SpO vorgesehene 30-Schuss-Programm (empfohlen 65 bzw. 55 Min.) wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht verwendet
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 60 Schuss
Das in der SpO vorgesehene 30-Schuss-Programm (empfohlen 65 bzw. 55 Min.) wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht verwendet
Quelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 5; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 2 (PDF-Seite 5); NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (2.20)
2.21
50 m Pistole Auflage
DSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Seniorenwettbewerb mit der Freien Pistole (Kleinkaliber) auf 50 m, bei dem die Pistole beim Zielen auf einer Auflage liegt; geschossen wird stehend oder ab Senioren III auch sitzend.
Anschlag
Stehend aufgelegt, ab Senioren III (Klassen 74–81) auch sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Pistole nur aufgelegt, nicht seitlich an der Auflage angelehnt
Kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage deutlich sichtbarer Abstand
Die nicht abziehende Hand darf Auflage und Waffe nicht umfassen
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, Handgelenk frei beweglich, Handschuh erlaubt
Keine sonstigen Stützen und kein Anlehnen des Körpers
Der ganze Wettkampf im gleichen Anschlag (stehend oder sitzend)
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Min. bei Zuganlagen, 50 Min. bei anderen Systemen, jeweils einschließlich Probe
Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse innerhalb der Schießzeit
Ablauf
30 Wertungsschüsse als Einzelschüsse innerhalb der Schießzeit
Laden und Einstechen nur mit Lauf in Richtung Geschossfang (sonst Disqualifikation)
Wertung in vollen Ringen, bei Ringgleichheit Vergleich der Zehnerserien rückwärts, dann Anzahl der 10er, 9er usw., dann Innenzehner, dann Zehntelwertung
Bei 300 Ringen Stechen in Zehntelwertung: 5 Min. Vorbereitung mit beliebig vielen Probeschüssen, 5 Schuss in je 50 Sek. auf Kommando, danach Einzelschüsse mit Ausscheiden des Letzten
Waffe
Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Gewicht und Abzugswiderstand frei, Abzug auch von Hand regulierbar, darf aber durch Erschütterung nicht auslösen
Handschuhgriff erlaubt, umschließt die Hand höchstens bis zur Handwurzel, keine Verlängerung als Handgelenkstütze
Lauflänge mindestens 100 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn), keine optischen Zielhilfsmittel
Auflagefläche unterhalb des Griffs, max. 50 mm breit, Länge parallel zur Laufachse von der Vorderkante bis zur Fingerrille (kleiner Finger) 40 mm
Zusatzgewichte und Anbauteile nur vor dem Abzugsbügel, nicht tiefer als die Unterkante des Griffstücks und nicht breiter als der Griff
Auflage: Rundmaterial max. 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang, glatt verkleidet erlaubt; eigene Auflage nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Bekleidung und Schutz
Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
Handschuh erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; Schießarm und Handgelenk dürfen weder gestützt noch bandagiert sein
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist; geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Holster sind verboten
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Hinweise
Wettkampfklassen ab Senioren I (51–60 Jahre, Klasse 70/71) über Senioren II (61–65), III (66–70), IV (71–75), V (76–80) bis Senioren VI (ab 81, Klasse 80/81)
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen Senioren I bis V (Damen jeweils mit den Herren, Senioren VI m/w in Senioren V), 30 Schuss auf Elektronikanlage, Mannschaften in den Gruppen 70 und 74Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) Auflage S. 2
2.30
25 m Schnellfeuerpistole
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.2 Durchgänge mit je 3 Min. Vorbereitung, Probeserie und 6 Serien, geschätzt
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer), Geschossgewicht mind. 2,53 g (39 Grain), Mündungsgeschwindigkeit mind. 250 m/s
Olympische Schnellfeuerdisziplin: Mit einer Kleinkaliberpistole werden in 8, 6 und 4 Sekunden jeweils fünf Schüsse auf fünf nebeneinanderstehende Scheiben abgegeben.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Vor jeder Serie Fertighaltung: Arm mindestens 45° aus der Waagerechten gesenkt, erst beim Erscheinen der Scheiben/grünen Lichter anheben
Schießzeit
2 Durchgänge à 30 Schuss
Je Serie 8, 6 bzw. 4 Sek.
Vor jedem Durchgang eine Probeserie (5 Schuss) in 8 Sek.
3 Min. Vorbereitungszeit
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Je Durchgang 6 Serien à 5 Schuss: 2 Serien in je 8 Sek., 2 Serien in je 6 Sek., 2 Serien in je 4 Sek.
Jede Serie 5 Schuss auf 5 nebeneinanderstehende Scheiben, je Scheibe 1 Schuss
Nach ACHTUNG erscheinen die Scheiben/grünen Lichter nach 7 Sek. (± 0,1 Sek.) (Altanlagen: 3–2–1–START, Scheiben nach 3 Sek. ± 1)
Der erste Durchgang muss von allen beendet sein, bevor der zweite beginnt
An einem Tag zweiter Durchgang in derselben Rotte mit Platztausch im gleichen Standabschnitt, an zwei Tagen Standvergabe nach Ergebnis des ersten Durchgangs
Stechen um Platz 1–3: 4-Sekunden-Serie
Finale (Teil 15): die 6 besten
8 Serien à 5 Schuss in 4 Sek., Wertung Treffer/Fehler (Treffer ab 9,7), ab der 4. Serie scheidet nach jeder Serie der Letzte aus
Waffe
Nur selbstladende Pistolen
Gewicht ≤ 1.400 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
Lauflänge ≤ 153 mm (mind. 100 mm)
Visierlinie ≤ 220 mm
Gasentlastung, Kompensatoren und Mündungsbremsen nicht erlaubt
Laden mit max. 5 Patronen und nur einem Magazin
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Scheibe Nr. 10 (25 m Schnellfeuerpistole): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm
Fünfergruppe, Mittenabstand 75 cm
Hinweise
Nachwuchswettbewerb 2.31: nur 8- und 6-Sek.-Serien (je 3 Serien pro Durchgang), Stechen 6 Sek. Schützenstand 1,50 m breit
Schützenverband Hamburg und Umgegend
Zusätzlich als 2.30 HH: Pistole mit Kaliber .22 kurz nach Liste B, Lauflänge 100–153 mm
Einzelwertung Klassen 40/41 und 10–19, Mannschaftswertung in Klasse 10
Bei der Kreismeisterschaft folgt der zweite Durchgang nach 5 Min. Pause direkt auf den ersten
Trefferaufnahme nach jeweils 10 Schuss, kein Finale
Quelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, Schnellfeuerpistole 2.30 und 2.30 HH)
2.31
25 m Schnellfeuerpistole Nachwuchswettbewerb
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.2 Durchgänge mit je 3 Min. Vorbereitung, ggf. Probeserie und 6 Serien, geschätzt
Munition
60 Wertung + höchstens 2 Probeserien à 5 = bis 70 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
60 (2 × 30)
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Nachwuchsform der Schnellfeuerpistole: Auf fünf Scheiben wird in Serien von je fünf Schuss in 8 oder 6 Sekunden geschossen; die schnellste 4-Sekunden-Serie der Erwachsenen entfällt.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Frei verschiebbare Kleidungsstücke erlaubt
Vor jeder Serie Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt, Heben erst beim Drehen der Scheiben bzw. beim grünen Signal
Schießzeit
2 Durchgänge à 30 Schuss
Je Durchgang 6 Serien à 5 Schuss: 3 Serien in je 8 Sekunden und 3 Serien in je 6 Sekunden
Vorbereitungszeit 3 Minuten
Ablauf
Jede Serie 5 Schuss auf 5 nebeneinander stehende Scheiben, je Scheibe 1 Schuss
Der Schießleiter sagt vor LADEN die Serie an, nach LADEN 1 Min. zum Laden und Vorbereiten
Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
Nach ACHTUNG rote Lichter bzw. Scheiben in Seitenstellung, nach 7 Sek. (± 0,1) grünes Licht bzw. Scheiben in Sichtstellung, nach Ablauf der Zeit rotes Licht bzw. Scheiben weggedreht
Ersatzweise auf Altanlagen: ACHTUNG 3–2–1–START, Scheiben erscheinen 3 Sek. (± 1) nach START (muss in der Ausschreibung angekündigt werden)
Schützen im selben Stand schießen gleichzeitig, möglichst alle Stände auf ein gemeinsames Kommando
Erster Durchgang für alle beendet, bevor der zweite beginnt; an einem Tag gleiche Rotte mit Platztausch
Anerkannte Störung: in jedem 30-Schuss-Durchgang einmal, die Serie wird wiederholt und je Scheibe der niedrigere Wert gewertet
Stechserie: 6 Sekunden
Waffe
Selbstladende Pistolen
Gewicht ≤ 1.400 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm (Toleranz 0 bis +1 mm)
Lauflänge 100–153 mm, Visierlinie ≤ 220 mm
Gasentlastung, Kompensatoren und Mündungsbremsen nicht erlaubt
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen, abzugsauslösende Zielgeräte und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
1 Schuss je Scheibe und Serie
Hinweise
Schützenstand für Schnellfeuerpistole 1,50 m breit und 1,50 m tief
Ob vor jedem Durchgang eine Probeserie erlaubt ist, regelt die SpO für den Nachwuchswettbewerb nicht ausdrücklich; die App rechnet wie bei 2.30 mit höchstens einer Probeserie je Durchgang, maßgeblich ist die Ausschreibung
Norddeutscher Schützenbund
Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschrieben, dort schießen Junioren die 25 m Schnellfeuerpistole (2.30)Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
2.32
25 m Schnellfeuerpistole .22 kurz
RHPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.2 Durchgänge mit je 3 Min. Vorbereitung, Probeserie und 6 Serien, geschätzt
Munition
60 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 70 Patronen .22 kurz
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 kurz (5,6 mm)
Die 25 m Schnellfeuerpistole im Kaliber .22 kurz: 2 Durchgänge zu 30 Schuss in Serien zu 8, 6 und 4 Sekunden.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Vor jeder Serie Fertighaltung: Arm mindestens 45° aus der Waagerechten gesenkt, erst beim Erscheinen der Scheiben/grünen Lichter anheben
Schießzeit
2 Durchgänge à 30 Schuss
Je Serie 8, 6 bzw. 4 Sek.
Vor jedem Durchgang eine Probeserie (5 Schuss) in 8 Sek.
3 Min. Vorbereitungszeit
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Je Durchgang 6 Serien à 5 Schuss: 2 Serien in je 8 Sek., 2 Serien in je 6 Sek., 2 Serien in je 4 Sek.
Jede Serie 5 Schuss auf 5 nebeneinanderstehende Scheiben, je Scheibe 1 Schuss
Nach ACHTUNG erscheinen die Scheiben/grünen Lichter nach 7 Sek. (± 0,1 Sek.) (Altanlagen: 3–2–1–START, Scheiben nach 3 Sek. ± 1)
Der erste Durchgang muss von allen beendet sein, bevor der zweite beginnt
An einem Tag zweiter Durchgang in derselben Rotte mit Platztausch im gleichen Standabschnitt, an zwei Tagen Standvergabe nach Ergebnis des ersten Durchgangs
Stechen um Platz 1–3: 4-Sekunden-Serie
Finale (Teil 15): die 6 besten
8 Serien à 5 Schuss in 4 Sek., Wertung Treffer/Fehler (Treffer ab 9,7), ab der 4. Serie scheidet nach jeder Serie der Letzte aus
Laden mit höchstens 5 Patronen und nur einem Magazin
Nur offene Visierung (Kimme und Korn)
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Scheibe Nr. 9 laut Liste B (Schnellfeuer-Duellscheibe); Fünfergruppe, je Scheibe und Serie 1 Schuss
Hinweise
Bei der Landesverbandsmeisterschaft des RSB 2027 landesverbandsintern (22.05.2027, Bingen, Herren I, Einzel und Mannschaft); Durchführung laut Ausschreibung wie die 25 m Schnellfeuerpistole (2.30)
Unscharf: Die Liste B nennt Scheibe Nr. 9, die DSB-Schnellfeuerpistole 2.30 schießt auf Scheibe Nr. 10
Waffenmaße außer Gewicht und Abzug aus der Liste B bzw. der Schnellfeuerpistole übernommen
2.32B
Schnellfeuerpistole .22 kurz 25 m
BLPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.
Munition
60 Wertung + 10 Probe = 70 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 kurz (5,6 mm)
Schnellfeuerpistole im Kaliber .22 kurz auf 25 m mit 8-, 6- und 4-Sekunden-Serien.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
2 Durchgänge mit je 5 Probeschüssen in 8 Sekunden
je Durchgang 2 × 5 Schuss in 8, 6 und 4 Sekunden
Ablauf
Probeserie 5 Schuss in 8 Sek. je Durchgang, dann je 2 Serien in 8, 6 und 4 Sek.
Im Übrigen laut Liste B wie Schnellfeuerpistole (DSB-Wettbewerb 2.30)
Waffe
Mehrlader, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 27.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
In der Liste B ist die Scheibe „Nr. 9“ durchgestrichen und durch Nr. 10 ersetzt
2.35
Schnellfeuerpistole .22 kurz
HSPistole
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibungreine Schießzeit 12 Serien zu 4 bis 8 Sek.
Munition
60 Patronen .22 kurzProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
5,6 mm (.22 kurz)
Hessische Schnellfeuerpistole mit dem Kaliber .22 kurz: zwei Durchgänge zu 30 Schuss in 8-, 6- und 4-Sekunden-Serien.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
Je Durchgang: 2 Serien zu 5 Schuss in 8 Sek.
2 Serien zu 5 Schuss in 6 Sek.
2 Serien zu 5 Schuss in 4 Sek.
Ablauf
2 Durchgänge zu 30 Schuss
Waffe
Pistole (Mehrlader)
Lauflänge mindestens 10 cm
Visierung Kimme und Korn
Weitere Anforderungen laut Pistolentabelle
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 9
Hinweise
Hessischer Wettbewerb nach Liste B
Im Ausschreibungsheft 2026 nicht als Hessische Meisterschaft ausgeschrieben
Scheibennummer laut Liste B, vor dem Wettkampf mit der Ausschreibung abgleichen
2.35
NDSB-Schnellfeuerpistole
NDSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min.3 Min. Vorbereitung + 2 Durchgänge mit je Probeserie und 6 Serien direkt hintereinander, geschätzt
Munition
60 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 70 Patronen .22 kurz
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 kurz
Landesverbandswettbewerb des NDSB: Schnellfeuerschießen mit dem Programm der olympischen Schnellfeuerpistole, aber mit .22-kurz-Pistolen und freieren Waffenregeln (freier Abzug, Kompensatoren erlaubt).
Anschlag
Stehend freihändig, die Pistole nur mit einer Hand
Schießarm und Handgelenk frei, ohne Stütze oder Bandage, keine Armbänder oder Uhren am Schießarm
Vor jeder Serie Fertighaltung: Arm mit der Waffe mindestens 45° aus der Waagerechten gesenkt, ohne sichtbare Bewegung bis zum Startsignal
Schießzeit
Vorbereitungszeit 3 Minuten vor dem Wettkampf. 2 Durchgänge à 30 Schuss, je Durchgang 2 Serien à 5 Schuss in je 8, 6 und 4 Sekunden
Vor jedem Durchgang eine Probeserie in 8 Sekunden
Vor dem Stechen eine Probeserie in 4 Sekunden
Laden mit 5 Patronen innerhalb 1 Minute
Ablauf
Je Durchgang 6 Serien à 5 Schuss: 2 in je 8 Sekunden, 2 in je 6 Sekunden, 2 in je 4 Sekunden
Jede der 5 Scheiben je Serie nur mit einem Schuss
Die beiden Durchgänge dürfen direkt hintereinander geschossen werden
Teilnehmer im selben Stand schießen gleichzeitig
Hat einer eine Störung, wird die Wiederholungsserie vor der nächsten Wettkampfserie geschossen
Ablauf je Serie: Der Schießleiter sagt die Serienzeit an, auf LADEN wird innerhalb 1 Minute geladen
Bei ACHTUNG schalten rote Lichter ein bzw. drehen die Papierscheiben weg, nach 7 Sekunden erscheinen grünes Licht bzw. die Scheiben
Wo die Anlage das nicht erlaubt: ACHTUNG – 3–2–1–START, Fertighaltung bei „1“, Scheiben erscheinen 3 Sekunden (± 1) nach START
Ohne Finale wird Gleichstand auf Platz 1–3 durch Stechen entschieden: je eine Serie 5 Schuss in 4 Sekunden bis zur Entscheidung
Waffe
Kurzwaffe/Mehrlader: selbstladende Pistolen
Abzugsgewicht frei
Gewicht höchstens 1.260 g
Muss in einen Prüfkasten 330 × 150 × 50 mm passen (Toleranz bis +5 % je Maß)
Gasentlastungen und Kompensatoren erlaubt
Handschuhgriff gestattet
Offene Visierung, Kimme und Korn beliebiger Form
Laden mit 5 Patronen
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Scheibe Nr. 10 der DSB-Sportordnung (Schnellfeuerscheibe): Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 50 mm
5 Scheiben nebeneinander, je Scheibe und Serie ein Schuss
Hinweise
Unterschiede zur DSB 25 m Schnellfeuerpistole (2.30): Kaliber .22 kurz statt .22 lfB, Abzug frei statt mindestens 1.000 g, Gewicht höchstens 1.260 g statt 1.400 g, Prüfkasten 330 statt 300 mm lang, Kompensatoren und Handschuhgriff erlaubt, Durchgänge dürfen direkt hintereinander geschossen werden
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: eine offene Klasse (Kennziffer 10), nur Landesmeisterschaft, nur Einzelwertung, kein Finale – Sieger ist das höchste Gesamtergebnis, Gleichstand auf Platz 1–3 wird gestochen
Die Ausschreibung begrenzt die Lauflänge auf 10 bis 15,3 cm
Vorbereitungszeit: Die NDSB-SpO legt keine fest
Die 3 Minuten entsprechen der DSB-Schnellfeuerpistole 2.30, deren Regeln gelten, wo der NDSB nichts eigenes regelt
2.40
25 m Pistole
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.je 3 Min. Vorbereitung, Präzision mit Probe 6 × 5 Min., Duell mit Probe 6 Serien, geschätzt
Kleinkaliber-Pistolenwettbewerb in zwei Teilen: erst langsames Präzisionsschießen, dann ein Duellteil, in dem die Scheibe für jeden Schuss nur 3 Sekunden sichtbar ist.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt)
Schießzeit
Präzision: 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min.
Duell: 6 Serien à 5 Schuss, Scheibe je Schuss 3 Sek. sichtbar und 7 Sek. weggedreht
Vor dem Präzisionsteil eine Probeserie 5 Schuss in 5 Min., vor dem Duellteil eine Probeserie 5 Schuss im Duellmodus
Vorbereitungszeit je Durchgang 3 Min.
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Durchgang 1 Präzision: 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min. auf die Präzisionsscheibe
Durchgang 2 Duell: 6 Serien à 5 Schuss
Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 1) und dreht fünfmal für je 3 Sek. zu und für je 7 Sek. weg, je Erscheinen 1 Schuss
Mit nur einem Stand müssen alle den Präzisionsteil beendet haben, bevor das Duell beginnt
Bei Störungen wird die Serie komplettiert
Stechen um Platz 1–3: eine Schnellfeuerserie
Finale (Teil 15, Frauen): die 8 besten, 10 Serien à 5 Schuss im Schnellfeuermodus (3 Sek.) auf die Schnellfeuerscheibe, Wertung Treffer/Fehler (Treffer ab 10,2), ab der 4. Serie Ausscheiden des Letzten
Waffe
Revolver und selbstladende Pistolen
Gewicht ≤ 1.400 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
Lauflänge 100–153 mm
Visierlinie ≤ 220 mm
Laden mit max. 5 Patronen
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Nachwuchswettbewerb 2.41: 40 Schuss
Olympischer Wettbewerb der Frauen, dort mit Finale
2.40.01
KK-Pistole/Revolver Klappscheiben 25 m
HHPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Min. reine Schießzeit6 × 15 Sek., ohne Probe und Aufstellen der Ziele
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Hamburger KK-Wettbewerb für Pistole und Revolver auf fünf Klappziele in 15-Sekunden-Serien.
Anschlag
Stehend, freihändig oder beidhändig
Schießzeit
6 Serien zu 5 Schuss, je 15 Sek.
Ablauf
6 Serien zu 5 Schuss
Als Treffer zählt jede abgeklappte Zielplatte
Waffe
Pistole oder Revolver (Mehrlader)
Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Visierung Kimme und Korn
Weitere Anforderungen laut Pistolentabelle
Scheibe
Klappscheibe mit 5 Zielöffnungen Ø 30,5 mm, Mittenabstand 300 mm
Mechanisch abklappend oder elektronisch, alternativ weiße Zielflächen vor dunklem Hintergrund
Hinweise
Hamburger Wettbewerb nach Liste B
Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
2.40.1
KK-Sportpistole -Präzision 25 m, Präzision 30 Schuss
MVPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Sportpistole -Präzision 25 m, Präzision 30 Schuss.
Anschlag
Stehend einhändig / zweihändig
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 5 pro Serie Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5
Waffe
Kurzwaffe / Mehrlader
Lauflänge (cm): min. 10; max. 15,3
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.41
25 m Pistole Nachwuchswettbewerb
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 55 Min.je 3 Min. Vorbereitung, Präzision und Duell mit je Probeserie, geschätzt
Verkürzte Nachwuchsform der 25 m Pistole: 20 Präzisionsschüsse mit 5 Minuten je Serie und 20 Duellschüsse, bei denen die Scheibe für jeden Schuss nur 3 Sekunden sichtbar ist.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Frei verschiebbare Kleidungsstücke erlaubt
Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
Schießzeit
Präzision: 4 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Duell: 4 Serien à 5 Schuss, Scheibe je Schuss 3 Sek. sichtbar und 7 Sek. weggedreht
Vorbereitungszeit 3 Min. je Durchgang
Vor dem Präzisionsteil eine Probeserie 5 Schuss in 5 Min., vor dem Duellteil eine Probeserie 5 Schuss im Duellmodus
Ablauf
Durchgang 1 Präzision auf die Präzisionsscheibe, Durchgang 2 Duell auf die Duellscheibe
Präzision: Der Schießleiter sagt die Serie an, nach LADEN innerhalb 1 Min. laden, Start auf Kommando oder Signal
Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
Duell: nach der Lademinute ACHTUNG, nach 7 Sek. (± 1) erscheint die Scheibe erstmals, je Serie fünfmal für 3 Sek., je Erscheinen ein Schuss
Bei Standscheiben: ACHTUNG, nach 7 Sek. START, nach 3 Sek. STOP, viermal wiederholt
Bei nur einem Stand müssen alle den Präzisionsteil beendet haben, bevor das Duell beginnt
Anerkannte Störung: in Präzision und Duell je einmal zulässig, die unterbrochene Serie wird komplettiert
Ergebnisgleichheit um die Plätze 1 bis 3: Stechen mit je einer Duellserie
Waffe
Revolver und selbstladende Pistolen
Gewicht ≤ 1.400 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm (Toleranz 0 bis +1 mm)
Lauflänge 100–153 mm, Visierlinie ≤ 220 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen, abzugsauslösende Zielgeräte und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Duell: Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief
Schusszahl: Regel 2.19.2 und die Schießzeitentabelle nennen 40 Schuss (je 4 Serien Präzision und Duell); die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt abweichend 60 Schuss
Norddeutscher Schützenbund
Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschrieben, dort schießt die Jugend die 25 m Pistole (2.40) mit 60 SchussQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
2.41.01
Sportpistole beidhändig 25 m
HHPistole
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 oder 60 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 oder 60
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Hamburger Variante der Sportpistole, beidhändig geschossen, mit 30 oder 60 Schuss.
Anschlag
Stehend beidhändig
Schießzeit
Präzision: Serien zu 5 Schuss in je 150 Sek.
Duell: Serien zu 5 Schuss im Duell-Rhythmus
Ablauf
30 Schuss: 3 Serien Präzision und 3 Serien Duell
60 Schuss: 6 Serien Präzision und 6 Serien Duell
Waffe
Sportpistole mit den Anforderungen des Wettbewerbs 2.40
Visierung Kimme und Korn
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4
Duell: Scheibe laut Liste B Nr. 9
Hinweise
Hamburger Wettbewerb nach Liste B
Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
Scheibennummer laut Liste B, vor dem Wettkampf mit der Ausschreibung abgleichen
2.42
25 m Sportpistole Auflage - Präzision
DSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min. geschätztVorbereitung, 1 Probeserie und 6 Wertungsserien à 5 Schuss in je 150 s mit Laden und Trefferaufnahme
Munition
30 Wertung + 5 Probe = ca. 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Seniorenwettbewerb mit der Kleinkaliber-Sportpistole auf 25 m, bei dem die Pistole auf einer Auflage liegt und sechs Präzisionsserien von je fünf Schuss in 150 Sekunden geschossen werden.
Anschlag
Stehend aufgelegt, ab Senioren III (Klassen 74–81) auch sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Pistole nur aufgelegt, nicht seitlich an der Auflage angelehnt
Kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage deutlich sichtbarer Abstand
Die nicht abziehende Hand darf Auflage und Waffe nicht umfassen
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, Handgelenk frei beweglich, Handschuh erlaubt
Keine sonstigen Stützen und kein Anlehnen des Körpers
Der ganze Wettkampf im gleichen Anschlag (stehend oder sitzend)
Die Pistole darf vor dem Startkommando aufgelegt werden
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
6 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
Vor den Wertungsserien eine Probeserie in 150 Sekunden
Ablauf
Reines Präzisionsprogramm: 6 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
Laden und Einstechen nur mit Lauf in Richtung Geschossfang (sonst Disqualifikation)
Laden auf Kommando LADEN innerhalb 1 Minute, mehr als 5 Patronen oder mehr als ein gefülltes Magazin führen zur Disqualifikation
Nach dem Entladen 1 Minute Pause bis zum nächsten Kommando LADEN
Anerkannte Störung: unterbrochene Serie wird nicht abgeklebt und wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der zwei Serien, nur 1 Wiederholung im ganzen Programm
Wertung in vollen Ringen, bei Ringgleichheit Vergleich der Zehnerserien rückwärts, dann Anzahl der 10er, 9er usw., dann Innenzehner, dann Zehntelwertung
Waffe
Kleinkaliber-Sportpistole oder Revolver, Mehrlader
Gewicht ≤ 1.400 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm (Toleranz +1 mm)
Lauflänge 100–153 mm
Visierlinie höchstens 220 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn), keine optischen Zielhilfsmittel, keine Kompensatoren
Auflagefläche unterhalb des Griffs, Breite laut Prüfkasten, Länge parallel zur Laufachse von der Vorderkante bis zur Fingerrille (kleiner Finger) 40 mm
Auflage: Rundmaterial max. 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang, glatt verkleidet erlaubt; eigene Auflage nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Bekleidung und Schutz
Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
Handschuh erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; Schießarm und Handgelenk dürfen weder gestützt noch bandagiert sein
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist; geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Holster sind verboten
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Wettkampfklassen ab Senioren I (51–60 Jahre, Klasse 70/71) über Senioren II (61–65), III (66–70), IV (71–75), V (76–80) bis Senioren VI (ab 81, Klasse 80/81)
Die Auflagetabelle der DSB-Sportordnung (Teil 9) nennt 1 Schuss je Scheibe – das ist offensichtlich aus den 10-m-Wettbewerben übernommen; auf 25 m gelten wie bei der 25 m Pistole höchstens 5 Schuss je Papierscheibe (so auch die NDSB-LM-Tabelle 2027)
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen Senioren I bis VI (teils Damen mit den Herren), 30 Schuss, 5 Schuss je Scheibe bzw. Serie, Mannschaften in den Gruppen 70 und 74Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) Auflage S. 3
2.42
KK- Sportpistole Auflage
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK- Sportpistole Auflage.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 50 min bzw. 55 min
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5
Waffe
Selbstladepistole oder Revolver
Lauflänge (cm): min. 10, max. 15,3
Visierung: Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.43
25 m Pistole – stehend beidhändig
RHPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätztProbeserie und 6 Serien à 150 Sek. mit Laden
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)
Präzisionsprogramm mit der Kleinkaliberpistole, stehend beidhändig: 6 Serien zu 5 Schuss in je 150 Sekunden.
Anschlag
Stehend beidhändig
Schießzeit
Vorher eine Probeserie in 150 Sek.
6 Serien à 5 Schuss Präzision, je Serie 150 Sek.
Ablauf
Reines Präzisionsprogramm: Probeserie in 150 Sek., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
Bei Ringgleichheit kein Stechen; die Plätze 1 bis 5 werden nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1) festgelegt
Waffe
Kleinkaliber-Pistole oder Revolver (Mehrlader), .22 lfB
Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Visierung Kimme/Korn
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Präzisionsscheibe)
Hinweise
Bei der Landesverbandsmeisterschaft des RSB 2027 landesverbandsintern (05.06.2027, Essen-Bergeborbeck, Klasse Senioren I laut Terminliste, Einzel und Mannschaft)
Die Karte folgt der LVM 2027 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
Unscharf: Die Liste B (RH 2.43) nennt je Serie 5 Min. statt 150 Sek.
Unscharf: Die Terminliste nennt nur Senioren I; ob weitere Seniorenklassen starten, ist nicht angegeben
2.43B
25 m Pistole Zweihand
BLPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB
Kleinkaliber-Pistole beidhändig auf 25 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 2,5 Minuten.
Anschlag
Stehend, beidhändig
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 2,5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 2,5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Min.
Im Übrigen laut Liste B wie Sportpistole Auflage (DSB-Wettbewerb 2.42)
Waffe
Mehrlader, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 19.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
2.45
25 m Zentralfeuerpistole
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.je 3 Min. Vorbereitung, Präzision mit Probe 6 × 5 Min., Duell mit Probe 6 Serien, geschätzt
Munition
60 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 70 Patronen Kal. 7,62–9,65 mm.30–.38
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
7,62–9,65 mm (.30–.38), Zentralfeuer
Großkaliber-Variante der 25 m Pistole: Präzisions- und Duellteil mit je 30 Schuss, geschossen mit Zentralfeuerpistolen oder -revolvern im Kaliber .30 bis .38.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt)
Schießzeit
Präzision: 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min.
Duell: 6 Serien à 5 Schuss, Scheibe je Schuss 3 Sek. sichtbar und 7 Sek. weggedreht
Vor dem Präzisionsteil eine Probeserie 5 Schuss in 5 Min., vor dem Duellteil eine Probeserie 5 Schuss im Duellmodus
Vorbereitungszeit je Durchgang 3 Min.
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Durchgang 1 Präzision: 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min. auf die Präzisionsscheibe
Durchgang 2 Duell: 6 Serien à 5 Schuss
Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 1) und dreht fünfmal für je 3 Sek. zu und für je 7 Sek. weg, je Erscheinen 1 Schuss
Bei Störungen wird die Serie komplettiert
Stechen um Platz 1–3: eine Schnellfeuerserie
Waffe
Revolver und selbstladende Pistolen
Gewicht ≤ 1.400 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
Lauflänge 100–153 mm
Visierlinie ≤ 220 mm
Munition nur mit Bleigeschossen oder Geschossen aus ähnlich weichem Material, keine Mantelgeschosse, keine Munition mit verstärkter Ladung und keine Magnummunition
Laden mit max. 5 Patronen
Nur offene Visierung, Kimme und Korn müssen schwarz sein
Weiße Punkte sind bei 2.45 nicht zulässig (die Ausnahme für weiße Punkte gilt nur für die Großkaliberwettbewerbe mit den Nummern 2.50 bis 2.59)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 10 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Langlochlehre für Treffer während der Drehung: 11,0 mm bei Kaliber 7,62–9,65 mm
2.45.1
Zentralfeuer-Sportpistole - Präzision 25 m, 30 Schuss
MVPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
7,62 mm - 9,65 mm
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuer-Sportpistole - Präzision 25 m, 30 Schuss.
Anschlag
Stehend einhändig / zweihändig
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 5 pro Serie Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5
Waffe
Kurzwaffe / Mehrlader
Lauflänge (cm): min. 10; max. 15,3
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.45.2
Zentralfeuerpistole Auflage
MVAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 18 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
.32 - .38
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuerpistole Auflage.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5
Waffe
Kurzwaffe Mehrlader
Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.47
KK-Pistole und Revolver ab Seniorenklasse
PFPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)
Wie Großkaliberpistole und -revolver, aber im Kaliber .22 lfB für Senioren: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell auf 25 m.
Anschlag
Stehend freihändig
Schießzeit
Vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Präzision: 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
Duell: 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Ablauf
40 Schuss in zwei Durchgängen zu je 20 Schuss: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf Scheibe Nr. 4, Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf Scheibe Nr. 9
Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Start mit „3 – 2 – 1 – Start“
Waffe
Selbstladende Pistolen oder Revolver, mindestens 5 Patronen, .22 lfB
Lauflänge Pistole 7,62 bis 15,54 cm, Revolver ab 10 cm
Waffen der Sportpistole 25 m (2.40) dürfen verwendet werden
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Duell: Scheibe Nr. 9 (Duellscheibe)
Hinweise
Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 05.07.2026, Kirchheimbolanden, ausgeschrieben für die Klassen 70–79
Unscharf: Die BVA-Liste B nennt nur Scheibe Nr. 4; das Regelwerk des PSSB nimmt für das Duell Scheibe Nr. 9 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
2.48
Ordonnanzpistole
NSPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min. reine SchießzeitProbe 5 Min. + 3 × 5 Min., ohne Endkampf
Munition
15 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 20 Patronen (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
15 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
.17 bis .50, dem Original entsprechend
Niedersächsischer Wettbewerb für Ordonnanzpistolen und -revolver bis 1963 auf 25 m mit 3 Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.
Anschlag
Stehend freihändig, ein- oder beidhändig, Voranschlag erlaubt
Schießzeit
Probe 5 Min.
3 Serien zu 5 Schuss, je 5 Min.
Ablauf
Probe: 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
3 Serien zu 5 Schuss stehend in je 5 Min.; mit 5 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
Nach jeder Serie Gelegenheit, die Treffer zu sehen; Scheibenwechsel nach 15 Schuss; keine Pause
Endkampf der besten 6 (Entscheidung vor Ort): 2 Serien zu 5 Schuss in je 60 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird addiert
Stechen: 1 Schuss in 30 Sek.
Waffe
Ordonnanzpistolen und -revolver im Originalzustand einschließlich zeitgenössischer Änderungen, bis 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe eingeführt: a) Selbstladepistolen, b) Revolver
Ohne Anschlagschaft (LM; die Liste B erlaubt auch c) Pistolen und Revolver mit Anschlagschaft)
Lauflänge 7,62 bis 15,3 cm
Unverstellbare Visierung, Kimme und Korn wie Original, keine optischen Zieleinrichtungen
Keine Laufbeschwerungen oder Mündungsbremsen
Griff wie Original, keine Formgriffe, Gummiüberzüge oder Sportgriffe
Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Geschossenergie höchstens 1.500 J
Bekleidung und Schutz
Nach Teil 2 der DSB-SpO (Ausschreibung: „nach SpO 2.2“)
Scheibe
Scheibe Nr. 4
15 Schuss auf eine Scheibe, Zentrumswertung
Hinweise
Niedersächsischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (30.05.2026, Barsinghausen-Nordgoltern), keine DM
Alle Altersklassen starten in der offenen Klasse (Klasse 10), Einzel- und Mannschaftswertung
Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern
Unscharf: Die Liste B nennt als Zeitvorgabe nur „3 x 5“; die Ausschreibung legt 5 Min. je Serie fest
Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
2.50
Großkaliberpistole/-revolver 25 m
HHPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 9 Min. reine SchießzeitProbe 150 Sek. + 2 × 150 Sek. + 4 × 20 Sek., ohne Scheibenwechsel und Finale
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 PatronenFinale: 10 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
40 (Finale der besten 8: 10 mehr)
Kaliber
größer als 9 × 19 mm bzw. größer als .357 Magnum
Hamburger Wettbewerb für großkalibrige Pistolen und Revolver nach Liste B auf 25 m mit Zeitserien und Finale der besten acht.
Anschlag
Stehend (laut Liste B)
Schießzeit
Probe 150 Sek.
2 × 150 Sek. für je 10 Schuss
4 × 20 Sek. für je 5 Schuss
Ablauf
Qualifikation: 5 Probeschüsse in 150 Sek.
2 Serien zu 10 Schuss in je 150 Sek. (5 Schuss laden, 5 Schuss selbst nachladen)
4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek.
Trefferaufnahme nach jeweils 10 Schuss
Finale der besten 8 (Viertelfinal-Modus): 2 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek., gewertet erst nach Treffern, dann nach Ringen
Waffe
Mehrlader als Selbstladepistole oder Revolver
Lauflänge 10 cm bis 25,4 cm (10 Zoll)
Abzugsgewicht mindestens 1.000 g
Visierung Kimme und Korn
Scheibe
Qualifikation: Großkaliber-Qualifikationsscheibe (5-kreisig, Ø 250 mm, Maße laut Liste B)
Finale: Großkaliber-Finalscheibe (5 Trefferflächen Ø 150 mm auf schwarzer Fläche 530 × 530 mm, Maße laut Liste B)
Hinweise
Einzelwertung Klassen 40/41 und 10–19, Mannschaftswertung in Klasse 10
Hamburger Landeswettbewerb, keine DM
Anmeldung zur LM am Wettkampftag der Kreismeisterschaft auf der Startkarte, Startgeld gleich Reuegeld
Bekleidung: weder Ausschreibung noch Liste B machen Angaben
Unscharf: Die Liste B nennt „> 9mm Luger; > .357 Magnum“ (also über 9 mm bzw. über .357), ohne Unterstrich; gemeint ist vermutlich „ab“ – andere Verbände schreiben „≥“
2.51
Großkaliberpistole .30
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m für Pistolen im Kaliber .30 mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
Voranschlag erlaubt
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Schießzeit
Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
Insgesamt 40 Wettkampfschüsse
Ablauf
Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
Waffe
Pistole, Mehrlader
Kaliber 7,62–7,63 mm (.30)
Lauflänge 100–153 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
Hinweise
Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief
Norddeutscher Schützenbund
Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 1–3 (PDF-Seiten 4–6; Wettbewerb nicht aufgeführt)
2.52
Großkaliberpistole .32
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m für Pistolen im Kaliber .32 (7,65 mm) mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
Voranschlag erlaubt
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Schießzeit
Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
Insgesamt 40 Wettkampfschüsse
Ablauf
Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
Waffe
Pistole, Mehrlader
Kaliber 7,65 mm (.32)
Lauflänge 100–153 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
Hinweise
Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief
Norddeutscher Schützenbund
Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 1–3 (PDF-Seiten 4–6; Wettbewerb nicht aufgeführt)
2.53
25 m Pistole 9 mm
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt; Endkampf nicht enthalten
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen 9 mm Luger
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
9 mm Luger (9×19)
Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m mit 9-mm-Pistolen: 20 Präzisionsschüsse mit viel Zeit und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien; die sechs Besten schießen einen Endkampf.
Anschlag
Stehend freihändig
Die Waffe darf mit einer oder beiden Händen gehalten werden, Voranschlag erlaubt
Arm/Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage
Schießzeit
Vorkampf: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek., Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Vorbereitungszeit 3 Min. (auch im Endkampf 3 Min.)
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Vorkampf: Durchgang 1 = 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Durchgang 2 = 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe (Scheibe erscheint nach ACHTUNG nach 7 Sek. ± 0,1, Fertighaltung)
Endkampf: die 6 Besten des Vorkampfs, nach einer Probeserie in 20 Sek. 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe
Das Endkampfergebnis wird zum Vorkampfergebnis addiert
Gleichstand nach dem Endkampf: Stechen mit einer 20-Sekunden-Serie ohne weiteres Probeschießen
Drehanlagen oder Standscheiben möglich
Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt
Waffe
Pistolen
Gewicht ≤ 1.500 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Lauflänge 100–153 mm
Visierlinie ≤ 220 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz; weiße Punkte bei den Großkaliberwettbewerben 2.5x zulässig)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Griff: keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
Griffschalen original oder dem Original in Form und Griffigkeit entsprechend
Munition: handelsübliche oder selbst geladene, waffentypische Munition (Pistole: Patronen ohne Rand, Revolver: Patronen mit Rand), die den Mindestimpuls erreicht
Kontrolle durch Entnahme von bis zu 6 Patronen, Wiegen und Messen von bis zu 3 Schüssen
Wird der Mindestimpuls nicht erreicht: Disqualifikation
Munitionswechsel nur mit Genehmigung des Schießleiters
Mindestimpuls 250
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Gewertet wird getrennt nach Pistole und Revolver sowie nach Kaliber (Regel 2.21: 2.53 9 mm Luger, 2.59 .45 ACP, 2.55 .357 Magnum, 2.58 .44 Magnum)
Wertung nach dem Endkampf: Vorkampf (40 Schuss) + Endkampf (10 Schuss)
2.53B
25 m Großkaliberpistole 9 mm Luger einhändig aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
9 mm Luger (9 × 19)
Großkaliber-Pistole einhändig aufgelegt auf 25 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 2,5 Minuten.
Anschlag
Stehend oder sitzend, einhändig aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 2,5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 2,5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Min.
Im Übrigen laut Liste B wie 50-m-Pistole Auflage (DSB-SpO Regel 2.21) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Mehrlader, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
2.53.1
Großkaliberpistole 9 mm Luger
MVPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
9 mm Luger (9x19)
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Großkaliberpistole 9 mm Luger.
Anschlag
Stehend beidhändig
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5
Waffe
Kurzwaffe, Mehrlader
Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.53.03
Großkaliber-Kombinationswettbewerb
HHPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 7 Min. reine Schießzeit2 × (150 Sek. + 2 × 20 Sek.), ohne Probe und Finale
Munition
40 Patronen, je 20 für Revolver und PistoleProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
Teil A Revolver über .357 Magnum, Teil B Pistole über 9 mm Luger
Hamburger Großkaliber-Wettbewerb mit Revolver und Pistole, je 20 Schuss, mit Finale.
Anschlag
Stehend beidhändig
Schießzeit
Je Teil 10 Schuss in 150 Sek., dann 2 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek.
Ablauf
Teil A mit dem Revolver, Teil B mit der selbstladenden Pistole, je 20 Schuss
Finale auf der Großkaliber-Finalscheibe
Waffe
Teil A Revolver, Teil B selbstladende Pistole (Mehrlader)
Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
Unscharf: Die Liste B nennt „> 9mm Luger; > .357 Magnum“ (also über 9 mm bzw. über .357), ohne Unterstrich; gemeint ist vermutlich „ab“ – andere Verbände schreiben „≥“
2.54
Großkaliberpistole .38
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.geschätzt mit 3 Min. Vorbereitung und einer Probeserie, laut Ausschreibung
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronen Kal. .38Probe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.38
Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m im Kaliber .38 mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
Voranschlag erlaubt
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Schießzeit
Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
Insgesamt 40 Wettkampfschüsse
Ablauf
Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
Waffe
Pistole, Mehrlader
Kaliber .38
Lauflänge 100–153 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
Hinweise
Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief
Auf Landes- und Deutschen Meisterschaften nicht ausgeschrieben (NDSB 2027, Hamburg, Hessen, Bayern), auf Vereins- und Kreisebene üblicherweise ohne Endkampf
Gehört zur Familie der Großkaliberpistolen (.30, .32, .38), deren Einzelheiten die Ausschreibung festlegt; der Verweis der Wettbewerbsübersicht auf den Pistolenteil ist offenbar aus der Zeile der 25 m Pistole 9 mm übernommen
Nicht geregelt und daher von der Ausschreibung abhängig: Endkampf, Mindestimpuls der Munition, Vorbereitungszeit und Probe
Sächsischer Schützenbund
Beim Sächsischen Schützenbund als Landesmeisterschaft „Landesprogramm .38 Spezial“ unter der Nummer 2.54 (Revolver .38 Spezial), Klasse Herren, Einzel und Mannschaft, Endkampf nach der Sportordnung des DSB (2026: 06.06.2026, Reichenbach/Vogtl.)
Unscharf: Die Bezeichnung „Landesprogramm“ passt nicht zur Liste B; dort hat der SSB keinen Wettbewerb 2.54
Quelle: Ausschreibungsheft des SSB 2026 (Stand 15.12.2025)
2.55
25 m Revolver .357 Magn.
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt; Endkampf nicht enthalten
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen .357 Magnum
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.357 Magnum
Großkaliber-Revolverwettbewerb auf 25 m im Kaliber .357 Magnum: 20 Präzisionsschüsse und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien; die sechs Besten schießen einen Endkampf.
Anschlag
Stehend freihändig
Die Waffe darf mit einer oder beiden Händen gehalten werden, Voranschlag erlaubt
Arm/Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage
Schießzeit
Vorkampf: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek., Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Vorbereitungszeit 3 Min. (auch im Endkampf 3 Min.)
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Vorkampf: Durchgang 1 = 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Durchgang 2 = 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe (Scheibe erscheint nach ACHTUNG nach 7 Sek. ± 0,1, Fertighaltung)
Endkampf: die 6 Besten des Vorkampfs, nach einer Probeserie in 20 Sek. 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe
Das Endkampfergebnis wird zum Vorkampfergebnis addiert
Gleichstand nach dem Endkampf: Stechen mit einer 20-Sekunden-Serie ohne weiteres Probeschießen
Drehanlagen oder Standscheiben möglich
Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt
Waffe
Revolver
Gewicht ≤ 1.500 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Lauflänge 100–153 mm
Visierlinie ≤ 220 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz; weiße Punkte bei den Großkaliberwettbewerben 2.5x zulässig)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Griff: keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
Griffschalen original oder dem Original in Form und Griffigkeit entsprechend
Munition: handelsübliche oder selbst geladene, waffentypische Munition (Pistole: Patronen ohne Rand, Revolver: Patronen mit Rand), die den Mindestimpuls erreicht
Kontrolle durch Entnahme von bis zu 6 Patronen, Wiegen und Messen von bis zu 3 Schüssen
Wird der Mindestimpuls nicht erreicht: Disqualifikation
Munitionswechsel nur mit Genehmigung des Schießleiters
Mindestimpuls 350
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Gewertet wird getrennt nach Pistole und Revolver sowie nach Kaliber (Regel 2.21: 2.53 9 mm Luger, 2.59 .45 ACP, 2.55 .357 Magnum, 2.58 .44 Magnum)
Wertung nach dem Endkampf: Vorkampf (40 Schuss) + Endkampf (10 Schuss)
2.55B
25 m Großkaliberrevolver .357 Magnum einhändig aufgelegt
BLAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.357 Magnum
Großkaliber-Revolver einhändig aufgelegt auf 25 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 2,5 Minuten.
Anschlag
Stehend oder sitzend, einhändig aufgelegt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss in 2,5 Minuten
6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse in 2,5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Min.
Im Übrigen laut Liste B wie 50-m-Pistole Auflage (DSB-SpO Regel 2.21) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Mehrlader, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
Die Wettbewerbstabelle schreibt „Großkaliberrevolver“, die Liste B „Großkaliberpistole .357 Mag.“
2.55.1
Großkaliberrevolver .357 Mag
MVPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
.357 Magnum
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Großkaliberrevolver .357 Mag.
Anschlag
Stehend beidhändig
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5
Waffe
Kurzwaffe Mehrlader
Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.56
Großkaliberpistole 10 mm
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen Kal. 10 mm
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
10 mm
Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m für Pistolen im Kaliber 10 mm mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
Voranschlag erlaubt
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Schießzeit
Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
Insgesamt 40 Wettkampfschüsse
Ablauf
Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
Waffe
Pistole, Mehrlader
Kaliber 10 mm
Lauflänge 100–153 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
Hinweise
Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief
Norddeutscher Schützenbund
Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 1–3 (PDF-Seiten 4–6; Wettbewerb nicht aufgeführt)
2.57
Großkaliberrevolver .41
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen Kal. .41
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.41
Großkaliber-Revolverwettbewerb auf 25 m im Kaliber .41 mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
Voranschlag erlaubt
Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
Schießzeit
Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
Insgesamt 40 Wettkampfschüsse
Ablauf
Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
Waffe
Revolver, Mehrlader
Kaliber .41
Lauflänge 100–153 mm (ohne Trommel gemessen)
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
Bei Revolvern muss die Patronenzuführung auf 12 Uhr liegen
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
Hinweise
Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief
Norddeutscher Schützenbund
Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 1–3 (PDF-Seiten 4–6; Wettbewerb nicht aufgeführt)
2.58
25 m Revolver .44 Magn.
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt; Endkampf nicht enthalten
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen .44 Magnum
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.44 Magnum
Großkaliber-Revolverwettbewerb auf 25 m im Kaliber .44 Magnum: 20 Präzisionsschüsse und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien; die sechs Besten schießen einen Endkampf.
Anschlag
Stehend freihändig
Die Waffe darf mit einer oder beiden Händen gehalten werden, Voranschlag erlaubt
Arm/Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage
Schießzeit
Vorkampf: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek., Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Vorbereitungszeit 3 Min. (auch im Endkampf 3 Min.)
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Vorkampf: Durchgang 1 = 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Durchgang 2 = 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe (Scheibe erscheint nach ACHTUNG nach 7 Sek. ± 0,1, Fertighaltung)
Endkampf: die 6 Besten des Vorkampfs, nach einer Probeserie in 20 Sek. 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe
Das Endkampfergebnis wird zum Vorkampfergebnis addiert
Gleichstand nach dem Endkampf: Stechen mit einer 20-Sekunden-Serie ohne weiteres Probeschießen
Drehanlagen oder Standscheiben möglich
Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt
Waffe
Revolver
Gewicht ≤ 1.550 g (Sonderregel Revolver .44 Magnum)
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Lauflänge 100–166 mm
Visierlinie ≤ 220 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz; weiße Punkte bei den Großkaliberwettbewerben 2.5x zulässig)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Griff: keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
Griffschalen original oder dem Original in Form und Griffigkeit entsprechend
Munition: handelsübliche oder selbst geladene, waffentypische Munition (Pistole: Patronen ohne Rand, Revolver: Patronen mit Rand), die den Mindestimpuls erreicht
Kontrolle durch Entnahme von bis zu 6 Patronen, Wiegen und Messen von bis zu 3 Schüssen
Wird der Mindestimpuls nicht erreicht: Disqualifikation
Munitionswechsel nur mit Genehmigung des Schießleiters
Mindestimpuls 450
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Gewertet wird getrennt nach Pistole und Revolver sowie nach Kaliber (Regel 2.21: 2.53 9 mm Luger, 2.59 .45 ACP, 2.55 .357 Magnum, 2.58 .44 Magnum)
Wertung nach dem Endkampf: Vorkampf (40 Schuss) + Endkampf (10 Schuss)
2.58.1
Großkaliberrevolver .44 Mag
MVPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
.44 Magnum
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Großkaliberrevolver .44 Mag.
Anschlag
Stehend beidhändig
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5
Waffe
Kurzwaffe Mehrlader
Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.59
25 m Pistole .45
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt; Endkampf nicht enthalten
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen .45 ACP
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.45 ACP
Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m im Kaliber .45 ACP: 20 Präzisionsschüsse und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien; die sechs Besten schießen einen Endkampf.
Anschlag
Stehend freihändig
Die Waffe darf mit einer oder beiden Händen gehalten werden, Voranschlag erlaubt
Arm/Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage
Schießzeit
Vorkampf: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek., Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Vorbereitungszeit 3 Min. (auch im Endkampf 3 Min.)
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Vorkampf: Durchgang 1 = 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
Durchgang 2 = 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe (Scheibe erscheint nach ACHTUNG nach 7 Sek. ± 0,1, Fertighaltung)
Endkampf: die 6 Besten des Vorkampfs, nach einer Probeserie in 20 Sek. 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe
Das Endkampfergebnis wird zum Vorkampfergebnis addiert
Gleichstand nach dem Endkampf: Stechen mit einer 20-Sekunden-Serie ohne weiteres Probeschießen
Drehanlagen oder Standscheiben möglich
Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt
Waffe
Pistolen
Gewicht ≤ 1.500 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Lauflänge mindestens 100 mm
Höchstlänge in der Sportordnung widersprüchlich (siehe Hinweise), empfohlen höchstens 153 mm
Visierlinie ≤ 220 mm
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz; weiße Punkte bei den Großkaliberwettbewerben 2.5x zulässig)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Griff: keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
Griffschalen original oder dem Original in Form und Griffigkeit entsprechend
Munition: handelsübliche oder selbst geladene, waffentypische Munition (Pistole: Patronen ohne Rand, Revolver: Patronen mit Rand), die den Mindestimpuls erreicht
Kontrolle durch Entnahme von bis zu 6 Patronen, Wiegen und Messen von bis zu 3 Schüssen
Wird der Mindestimpuls nicht erreicht: Disqualifikation
Munitionswechsel nur mit Genehmigung des Schießleiters
Mindestimpuls 300
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Gewertet wird getrennt nach Pistole und Revolver sowie nach Kaliber (Regel 2.21: 2.53 9 mm Luger, 2.59 .45 ACP, 2.55 .357 Magnum, 2.58 .44 Magnum)
Wertung nach dem Endkampf: Vorkampf (40 Schuss) + Endkampf (10 Schuss)
Lauflänge: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 der DSB-SpO nennt für 2.59 nur eine Mindestlänge von 100 mm, die Pistolentabelle in Teil 2 dagegen für 2.53/2.59/2.55/2.58 höchstens 153 mm
Empfehlung: Lauf nicht länger als 153 mm, damit die Waffe bei jeder Waffenkontrolle zugelassen wird
2.59.1
Großkaliber Pistole .45 ACP
MVPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
.45
Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Großkaliber Pistole .45 ACP.
Anschlag
Stehend beidhändig
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.
Ablauf
Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5
Waffe
Kurzwaffe, Mehrlader
Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
Visierung: Kimme / Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 4
Hinweise
Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.60
25 m Standardpistole
DSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + je 4 Serien in 150, 20 und 10 Sek., geschätzt
Munition
60 Wertung + 5 Probe = 65 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Kleinkaliber-Pistolenwettbewerb mit immer kürzerer Zeit: je 20 Schuss in Serien von 150, 20 und 10 Sekunden, alles auf dieselbe Präzisionsscheibe.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Bei den 20- und 10-Sek.-Serien Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, erst beim Erscheinen der Scheibe anheben)
Schießzeit
12 Serien à 5 Schuss: 4 in je 150 Sek., 4 in je 20 Sek., 4 in je 10 Sek.
Vor Beginn eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek.
3 Min. Vorbereitungszeit
Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Durchgang 1: 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
Durchgang 2: 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Durchgang 3: 4 Serien à 5 Schuss in je 10 Sek.
Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 1), nach Ablauf der Zeit wird sie weggedreht
Bei zwei Halbprogrammen je 2 Serien in 150, 20 und 10 Sek.
Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt
Stechen um Platz 1–3: 10-Sekunden-Serie
Waffe
Revolver und selbstladende Pistolen
Gewicht ≤ 1.400 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
Lauflänge 100–153 mm
Visierlinie ≤ 220 mm
Munition .22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Laden mit max. 5 Patronen
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Scheibe Nr. 4 für alle Serien (Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Max. 10 Schuss je Papierscheibe
2.70
Ordonnanzrevolver 25 m
HHPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.6 × 5 Min.
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
bis .455
Hamburger Wettbewerb für historische Ordonnanzrevolver auf 25 m.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
6 Serien zu 5 Schuss, je 5 Min.
Ablauf
6 Serien zu 5 Schuss
Waffe
Unveränderte Revolver im Originalzustand, die bis 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden
Lauflänge 8,6 bis 18,1 cm
Visierung Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Pistole 25 m)
Hinweise
Hamburger Wettbewerb nach Liste B
Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
2.80
Ordonnanzpistole 25/50 m
HHPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 15 Min.10 Min. auf 25 m + 5 Min. auf 50 m
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m und 50 m
Schusszahl
20 (15 auf 25 m, 5 auf 50 m)
Kaliber
.17 bis .50, dem Original entsprechend
Hamburger Wettbewerb für historische Ordonnanzpistolen und -revolver auf 25 und 50 m.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
25 m: 15 Schuss in 10 Min.
50 m: 5 Schuss in 5 Min.
Ablauf
15 Schuss auf 25 m, dann 5 Schuss auf 50 m
Waffe
Ordonnanzpistolen und -revolver im Originalzustand, zeitgenössische Änderungen erlaubt
Selbstladepistolen, Revolver sowie Pistolen und Revolver mit Anschlagschaft
Lauflänge 7,62 bis 15,3 cm
Visierung Kimme und Korn
Scheibe
25 m: Scheibe Nr. 4
50 m: Scheibe laut Liste B Nr. 9
Hinweise
Hamburger Wettbewerb nach Liste B
Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
Scheibennummer für 50 m laut Liste B, vor dem Wettkampf mit der Ausschreibung abgleichen
2.90
NDSB Pistole
NDSBPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 15 Min.4 Min. Probe + 2 Serien à 10 Schuss in je 150 Sek., geschätzt; K.-o.-Finale nicht enthalten
Munition
20 Wertung + ca. 5 Probe = 25 Patronen Kal. .38/9 mm bis .45Probe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Finale je Runde 5–10 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (Qualifikation), danach K.-o.-Finale
Kaliber
.38 Special / 9 mm bis .45 (einschließlich .357 Magnum)
Großkaliberwettbewerb des NDSB auf 25 m: Nach 20 Qualifikationsschüssen treten die Besten im K.-o.-System gegeneinander an und müssen in 10 oder 20 Sekunden fünf Trefferfelder treffen.
Anschlag
Stehend freihändig
Die Waffe kann mit einer oder beiden Händen gehalten werden
Voranschlag erlaubt
Schießzeit
Probe: 4 Minuten mit beliebig vielen Probeschüssen auf die Großkaliber-5er-Ringscheibe vor der Qualifikation, vor dem Finale keine Probe
Qualifikation: 2 Serien à 10 Schuss in je 150 Sekunden
Finale: Achtel- und Viertelfinale je 5 Schuss in 20 Sekunden, Halbfinale 5 Schuss in 10 Sekunden, Finale 2 × 5 Schuss in je 10 Sekunden
Stechserien zur Finalteilnahme: erste und zweite in 20 Sekunden, alle weiteren in 10 Sekunden
Stechserie im Finale 10 Sekunden
Ablauf
Qualifikation: Vor jeder 10-Schuss-Serie legt der Schütze 10 Patronen auf die Ablage, Ladehilfen und vorgeladene Magazine sind nicht erlaubt
Auf LADEN innerhalb 1 Minute mit 5 Patronen laden, dann ACHTUNG (Scheiben drehen weg) und 3–2–1–START (Vorlaufzeit beginnt)
Kein Widerruf
Innerhalb der 150 Sekunden wird ohne Anweisung nachgeladen
Trefferanzeige nach jeder 10-Schuss-Serie
Ringwertung (keine Zentrumswertung)
In die Mannschaftswertung geht nur die Qualifikation ein, im Einzel dient sie nur der Finalteilnahme
Ringgleichheit um die Finalplätze: Stechserie à 5 Schuss auf die Finalscheibe – zuerst zählen die Treffer in den Feldern, bei Gleichheit zusätzlich die Ringe, je Feld nur ein Treffer (bei Mehrfachbeschuss der höchste Wert)
Finale der besten 16 im K.-o.-System, die Paare stehen nebeneinander, ein frei bleibender Platz wird nicht nachbesetzt, jede Serie wird einzeln angesagt: Achtelfinale (16) und Viertelfinale (8) je 5 Schuss in 20 Sekunden, Halbfinale (4) 5 Schuss in 10 Sekunden, kleines und großes Finale (je 2) je 2 Serien à 5 Schuss in 10 Sekunden
Pro Trefferfeld nur ein Schuss, Wertung zuerst nach Treffern, dann Ringen
Bei Gleichheit Stechserien à 5 Schuss in 10 Sekunden
Störungen: bei Munitionsversagen darf in der Serienzeit nachgeladen werden
Bei Waffenstörung bleiben nicht abgegebene Schüsse ohne Wertung
Keine Wiederholung
Schüsse vor Beginn oder nach Ende der Schießzeit gelten als Fehler
Waffe
Kurzwaffe/Mehrlader: Pistolen und Revolver
Mündungsbremsen und Kompensatoren zugelassen
Abzugsgewicht mindestens 1.000 g
Höchstgewicht 2.200 g einschließlich Zusatzgewichten
Kein Handschuhgriff, keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
Offene Visierung, Kimme und Korn beliebiger Form, Zielhilfsmittel nicht gestattet
Geladene Waffen dürfen nicht abgelegt werden
Sicherheitsverstöße führen zur sofortigen Disqualifikation, die Waffe ist sofort zu entladen und der Stand zu verlassen
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Qualifikation: Großkaliber-5er-Ringscheibe: 5 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Ring 5 Ø 50 mm mit Innen-Fünf (Mouche) Ø 25 mm, Ringe 1 bis 4 je 25 mm breit
Je Serie eine Scheibe
Finale und Stechen: Großkaliber-Finalscheibe („Herdplatte“): 550 × 550 mm, schwarze Fläche 530 × 530 mm mit 5 runden weißen Trefferflächen (Spiegeln) von je Ø 150 mm
Jede Trefferfläche hat 3 Ringe: Ring 3 Ø 50 mm, Ringe 2 und 1 je 25 mm breit
Je Trefferfeld ein Schuss
Hinweise
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: eine offene Klasse (Kennziffer 10) ab Junioren I männlich/weiblich, nur Landesmeisterschaft, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins, nur Qualifikationsergebnis)
Die besten 16 schießen das Finale, bei ausreichender Teilnehmerzahl mit Achtel-, Viertel-, Halbfinale und Finale
Die Ausschreibung verlangt zusätzlich eine Lauflänge von 10 bis 15,3 cm, nennt „Pistolen und Revolver ab Kaliber .38 / 9 mm“ und Munition bis Kaliber .45 und verweist für das Finale noch auf die SpO-Ausgabe 02/2023
3.01 LP
Historische Ordonnanzkurzwaffen
SCPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätzt5 Min. Vorbereitung, Probe und Wertung auf 25 m, 5 Schuss auf 50 m
Munition
15 Wertung + 5 Probe = 20 Patronen
Entfernung
25 m und 50 m
Schusszahl
15
Kaliber
Dem Original entsprechend
Präzisionsschießen mit originalen deutschen Ordonnanzpistolen und -revolvern von 1900 bis 1945 auf 25 und 50 Meter auf eine historische 12er-Ringscheibe.
Anschlag
Stehend, einhändig oder beidhändig
Waffen, die für einen Anschlagschaft vorgesehen sind, nur mit Anschlagschaft (eigene Wertungsklasse)
Schießzeit
5 Min. Vorbereitungszeit
25 m: 5 Schuss Probe, dann 2 × 5 Schuss Wertung; je 1 Min. Ladezeit, 3 Min. je 5er-Serie bzw. 6 Min. für 2 × 5 Schuss mit selbständigem Nachladen
Trefferbeobachtung mit Spektiv oder Fernglas nicht erlaubt; die Probescheibe darf nach dem Probedurchgang eingesehen werden
Wertung: Summe aller Ringe; gewertet werden nur die Ringe 12 bis 8, auf 50 m zählt ein Treffer unter Ring 8 oder auf der Hintergrundscheibe 1 Ring
Gleichstand: zuerst das bessere 25-m-Ergebnis, dann die Zahl der 12er, 11er, 10er, 9er und 8er; um die Plätze 1 bis 3 Stechen (1 Serie à 5 Schuss, dann einzelne Schüsse), ab Platz 4 gleiche Platzziffern
Waffe
Ordonnanzpistolen und -revolver, die zwischen 1900 und 1945 ordonnanzmäßig im deutschen Militär oder bei der Polizei im Gebrauch waren, z. B. Mauser C96, Selbstladepistole Modell 1904 (Marine), Lange Pistole 08, Pistole 08, Walther PP, PPK, P38, Sauer & Sohn 38, Mauser 34, HSC, Browning HP, Radom VIS-35, Reichsrevolver Mod. 93
Waffen aus der Einsatzzeit und unverändert; belegte zeitgenössische Anpassungen erlaubt; keine Replika
Anschlagschaft nur bei Waffen, die nachweislich so geschossen wurden oder die Vorrichtungen im Original haben; handelsübliche originalgetreue Nachbildungen erlaubt
Munition dem Waffentyp entsprechend, fabrikmäßig oder wiedergeladen
Bekleidung und Schutz
Schutzbrille und Sicherheitsbändchen sind Pflicht
Scheibe
25 m: historisch nachempfundene 12er-Ringscheibe: Ring 12 Ø 10 cm weiß, jeder weitere Ring 5 cm breit, 11 und 10 schwarz; Karton bis zur 7, in den Ecken bis zur 6; Ringe quer durchnummeriert
50 m: dieselbe Scheibe mit einer Hintergrundscheibe bis zum Boden; ohne 50-m-Bahn wird der 2. Durchgang auf 25 m auf die im Maßstab 1:2 verkleinerte Scheibe geschossen
Hinweise
2026 als Landesbestenermittlung des SSB ausgeschrieben (keine Landesmeisterschaft): 10.10.2026, PSSG zu Dresden; Wertungsklassen ohne Anschlagschaft Herren I+II, Herren III, Herren IV, offene Damenklasse; mit Anschlagschaft offene Klasse; Reichsrevolver offene Klasse; nur Einzelwertung
Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
Unscharf: Liste B und Landessportprogramm nennen unbegrenzte Zeit, nur einhändig (Senioren über 60 und Damen auch aufgelegt bzw. beidhändig), Karton bis zur 8; das Landessportprogramm wertet nur die 25 m (50 m: mindestens 3 Treffer) und erlaubt Fernrohre
3.1
Westernschießen Revolver Großkaliber 25 m
WTPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
20
Kaliber
.30 bis .45
Single-Action-Revolver im Großkaliber auf 25 m: 4 Serien zu 5 Schuss in je 150 Sekunden.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
Ablauf
4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Single-Action-Revolver ohne Sportgriff mit starrer Visierung
Lauflänge 10 bis 19 cm (4 bis 7,5 Zoll)
Kimme und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.02 LP
KK-Sportpistole 30 Schuss Präzision
SCPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung, Probeserie und 6 Serien à 5 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)
Der Präzisionsteil der Sportpistole als eigener Wettbewerb: 30 Schuss in 6 Serien zu je 5 Minuten.
Anschlag
Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
Schießzeit
Probeserie 5 Schuss in 5 Min.
6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min.
Vorbereitungszeit 3 Min.; Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN
Ablauf
Nur der Präzisionsteil der Sportpistole (DSB-SpO 2.40.2.1.1): 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min. auf die Präzisionsscheibe
Alle weiteren Festlegungen wie bei der Sportpistole (DSB-SpO Regel 2.40)
Waffe
Revolver und selbstladende Pistolen
Gewicht ≤ 1.400 g
Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
Lauflänge 100–153 mm
Visierlinie ≤ 220 mm
Laden mit max. 5 Patronen
Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Holster sind verboten
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Präzisionsscheibe)
Hinweise
2026 beim Senioren-Landessportfest des SSB ausgeschrieben (Teilnehmer ab 41 Jahre, auch aus anderen Landesverbänden; Klassen laut Sportordnung des DSB), keine Landesmeisterschaft
3.2
Westernschießen Revolver Kleinkaliber 25 m
WTPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
20
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Single-Action-Revolver im Kleinkaliber auf 25 m: 4 Serien zu 5 Schuss in je 150 Sekunden.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
Ablauf
4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Single-Action-Revolver ohne Sportgriff mit starrer Visierung
Lauflänge 10 bis 19 cm (4 bis 7,5 Zoll)
Kimme und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.3
Westernschießen Unterhebelrepetierer Kleinkaliber 50 m
WTGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min.2 × 10 Min.
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Unterhebelgewehre im Kleinkaliber stehend auf 50 m auf die Elchscheibe: 2 Serien zu 10 Schuss.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Ablauf
2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Unterhebelrepetierer mit offener Visierung
Lauflänge mindestens 42 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe mit Elchmotiv (Württemberg): 55 × 55 cm, schwarzer Tierkörper mit 3 Ringen, Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.4
Westernschießen Unterhebelrepetierer Großkaliber 50 m
WTGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min.2 × 10 Min.
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
.30 bis .45
Unterhebelgewehre im Großkaliber stehend auf 50 m auf die Bisonscheibe: 2 Serien zu 10 Schuss.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Ablauf
2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Unterhebelrepetierer mit offener Visierung
Lauflänge mindestens 42 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe mit Bisonmotiv (Württemberg): 55 × 55 cm, schwarzer Tierkörper mit 3 Ringen, Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.5
Westernschießen Unterhebelrepetierer Kurzwaffenpatrone 25 m
WTGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
20
Kaliber
.32 bis .45
Unterhebelgewehre für Kurzwaffenpatronen stehend auf 25 m auf die Bisonscheibe: 4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
Ablauf
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Alle serienmäßig hergestellten Unterhebelrepetierer für Zentralfeuerpatronen, Original oder Replika
Lauflänge mindestens 42 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe mit Bisonmotiv (Württemberg): 55 × 55 cm, schwarzer Tierkörper mit 3 Ringen, Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.7
Westernschießen Langwaffe Großkaliber 100 m liegend aufgelegt
WTAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min.2 × 10 Min.
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
100 m
Schusszahl
20
Kaliber
.30 bis .45
Westerntypische Einzellader wie Rolling Block oder Sharps liegend aufgelegt auf 100 m auf die Bisonscheibe: 2 Serien zu 10 Schuss.
Anschlag
Liegend aufgelegt
Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel bis 160 mm aufliegen und höchstens bis zur Hälfte seiner Höhe einsinken; höhenverstellbare und eigene Auflagen erlaubt, keine seitliche Anlage
Die nicht abziehende Hand darf den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
Kolben darf die Unterlage nicht berühren; er darf mit der freien Hand gehalten werden, zwischen Hand und Unterlage muss ein Freiraum erkennbar sein
Mit ärztlichem Attest (Eintrag im Wettkampfpass) oder Behindertenausweis mit mindestens „G“ sitzend auf einem Hocker statt liegend (Ausschreibung)
Schießzeit
2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Ablauf
2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Westerntypische Einzellader-Langwaffen (z. B. Rolling Block, Sharps)
Lauflänge mindestens 42 cm
Kimme/Korn oder Diopter/Korn
Scheibe
Scheibe mit Bisonmotiv (Württemberg): 55 × 55 cm, schwarzer Tierkörper mit 3 Ringen, Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.10
Trap
DSBFlinte
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Serien à ca. 25 Min., oft auf 1–3 Tage verteilt
Munition
125 Scheiben × bis zu 2 Schuss = 250 + 2 Funktionsschüsse = ca. 252 PatronenHöchstbedarf
Entfernung
15 m bis Graben, Wurfweite 76 m
Schusszahl
125 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 24,5 g
Olympische Wurfscheibendisziplin: Von fünf Ständen werden Tonscheiben beschossen, die aus einem Graben vor den Schützen in unbekannter Richtung weggeworfen werden.
Anschlag
Stehend, beide Füße im markierten Schützenstand (100 × 100 cm)
Schießzeit
Keine Gesamtzeit, Ablauf nach Rottenplan
Je Scheibe 12 Sekunden: Stellung einnehmen, laden und abrufen, nachdem der Vorschütze geschossen hat
Erster Verstoß innerhalb einer Serie: Verwarnung (gelbe Karte), jeder weitere: Scheibe gilt als Fehler
Ablauf
5 Serien zu je 25 Scheiben, an 1 bis 3 Tagen
Rotte aus 6 Schützen auf 5 Ständen, Stand 6 ist Warteposition
Bis zu 2 Schüsse je Scheibe
Je Serie schießt jeder Schütze von jedem Stand 5 Scheiben: 2 von links, 2 von rechts, 1 von der mittleren Maschine, Reihenfolge unbekannt
Der Schütze ruft die Scheibe laut ab, sie wird sofort geworfen
Wechsel zum nächsten Stand erst, wenn der rechte Nachbar geschossen hat und das Ergebnis feststeht
Treffer, wenn mindestens ein sichtbares Stück abspringt
Höchstens 2 anerkannte Funktionsstörungen je Serie
Waffe
Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen
Gewehrriemen und Kompensatoren verboten, kombinierte Waffen und mehr als zwei Läufe nicht zugelassen
Geportete Läufe und Chokes erlaubt, Porting höchstens 200 mm hinter der Mündung
Tiefster Punkt des Schafts höchstens 170 mm unter der Basküle
Wechsel der Flinte oder von Flintenteilen (auch Chokes) während einer Serie nicht erlaubt, außer bei anerkanntem Waffenfehler
Munition: Schrotladung höchstens 24,5 g, kugelförmige Schrote höchstens 2,6 mm, nur transparente Schrotbecher
Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten
Bekleidung und Schutz
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Sport- und Trainingshosen, Trainingsjacken, Kleider und Röcke erlaubt
Bermudashorts erlaubt, wenn das Hosenbein höchstens 15 cm über der Kniescheibenmitte endet
Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sowie Camouflage-Bekleidung sind nicht erlaubt
Offene Schuhe (Sandalen) nur mit Fersenriemchen
Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) für Schützen während des Wettkampfs Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Seitenblenden an Brille, Mütze oder Hut höchstens 60 mm hoch und 30 mm über die Stirn, aus Kunststoff o. Ä. (kein Papier), an Brille oder Gehörschutz fixiert
Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz soll getragen werden
Scheibe
Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25 bis 26 mm, Gewicht 105 g (± 5 g)
Erlaubte Farben: einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange, oder Oberteil bzw. Ring weiß, gelb oder orange
15 Wurfmaschinen in 5 Dreiergruppen im Graben, Einstellung nach einem von 9 ausgelosten Schemen
Wurfweite 76 m (± 1 m), mindestens 66 m bei begrenzter Flugweite, Wurfhöhe 1,50 bis 3,00 m in 10 m Entfernung
Hinweise
Schüler (Klassen 20, 21): 75 Geradeausscheiben in 3 Serien, nur 1 Schuss je Scheibe
Finale der besten 6 in Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: 1 Schuss je Scheibe, ab 25 Scheiben scheidet alle 5 Scheiben der Letzte aus, Sieg nach 50 Scheiben
Andere Klassen: Stechen bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 6
Wurfscheibenkosten zahlt jeder Teilnehmer vor Ort, Rotten nach Leistung
Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen
Gewehrriemen und Kompensatoren verboten, kombinierte Waffen und mehr als zwei Läufe nicht zugelassen
Geportete Läufe und Chokes erlaubt, Porting höchstens 200 mm hinter der Mündung
Tiefster Punkt des Schafts höchstens 170 mm unter der Basküle
Wechsel der Flinte oder von Flintenteilen (auch Chokes) während einer Serie nicht erlaubt, außer bei anerkanntem Waffenfehler
Munition: Schrotladung höchstens 24,5 g, kugelförmige Schrote höchstens 2,6 mm, nur transparente Schrotbecher
Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten
Bekleidung und Schutz
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Sport- und Trainingshosen, Trainingsjacken, Kleider und Röcke erlaubt
Bermudashorts erlaubt, wenn das Hosenbein höchstens 15 cm über der Kniescheibenmitte endet
Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sowie Camouflage-Bekleidung sind nicht erlaubt
Offene Schuhe (Sandalen) nur mit Fersenriemchen
Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) für Schützen während des Wettkampfs Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Seitenblenden an Brille, Mütze oder Hut höchstens 60 mm hoch und 30 mm über die Stirn, aus Kunststoff o. Ä. (kein Papier), an Brille oder Gehörschutz fixiert
Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz soll getragen werden
Scheibe
Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25 bis 26 mm, Gewicht 105 g (± 5 g)
Erlaubte Farben: einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange, oder Oberteil bzw. Ring weiß, gelb oder orange
Trapstand mit 15 Wurfmaschinen in 5 Dreiergruppen, Wurfweite 76 m (± 1 m)
Hinweise
Finale (Klassen Erwachsene und Junioren): Ablauf eines Trapfinales, nach jeweils 5 Scheiben wechselt der Schütze im Team, jedes Teammitglied schießt im Finale 25 Scheiben
Im Finale hat jedes Team eine Auszeit von 1 Minute
Stechen: die Teammitglieder wechseln sich im Modus 1-2-2-1-1-2-2 ab
3.15
Doppeltrap
DSBFlinte
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 50 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Serien à ca. 20 Min., oft auf 1–3 Tage verteilt
Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen
Gewehrriemen und Kompensatoren verboten, kombinierte Waffen und mehr als zwei Läufe nicht zugelassen
Geportete Läufe und Chokes erlaubt, Porting höchstens 200 mm hinter der Mündung
Tiefster Punkt des Schafts höchstens 170 mm unter der Basküle
Wechsel der Flinte oder von Flintenteilen (auch Chokes) während einer Serie nicht erlaubt, außer bei anerkanntem Waffenfehler
Munition: Schrotladung höchstens 24,5 g, kugelförmige Schrote höchstens 2,6 mm, nur transparente Schrotbecher
Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten
Bekleidung und Schutz
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Sport- und Trainingshosen, Trainingsjacken, Kleider und Röcke erlaubt
Bermudashorts erlaubt, wenn das Hosenbein höchstens 15 cm über der Kniescheibenmitte endet
Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sowie Camouflage-Bekleidung sind nicht erlaubt
Offene Schuhe (Sandalen) nur mit Fersenriemchen
Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) für Schützen während des Wettkampfs Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Seitenblenden an Brille, Mütze oder Hut höchstens 60 mm hoch und 30 mm über die Stirn, aus Kunststoff o. Ä. (kein Papier), an Brille oder Gehörschutz fixiert
Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz soll getragen werden
Scheibe
Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25 bis 26 mm, Gewicht 105 g (± 5 g)
Erlaubte Farben: einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange, oder Oberteil bzw. Ring weiß, gelb oder orange
3 Wurfmaschinen (im olympischen Graben die mittlere Gruppe 7, 8, 9)
Schema A: Maschinen 7 und 8, Schema B: 8 und 9, Schema C: 7 und 9
Wurfrichtung 5° links, 0° und 5° rechts, Wurfhöhe 3,00 m bzw. 3,50 m (mittlere Maschine) in 10 m Entfernung, Wurfweite 55 m (± 1 m)
Hinweise
Wettkampfprogramm für alle Klassen: 150 Scheiben in 5 Serien zu je 15 Doubletten, kein eigenes Nachwuchsprogramm
Finale der besten 6 in Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: nach 15 Doubletten scheidet alle 5 Doubletten der Letzte aus, Sieg nach 40 Doubletten
Stechen nur mit Doublette 3 (äußere Maschinen) von Stand zu Stand
Wurfscheibenkosten zahlt jeder Teilnehmer vor Ort, Rotten nach Leistung
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: 150 ScheibenQuelle: NDSB-Zusatzausschreibung Wurfscheiben zur Landesmeisterschaft 2027
3.20
Skeet
DSBFlinte
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 50 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Serien à ca. 20 Min., oft auf 1–3 Tage verteilt
Wurfscheibendisziplin, bei der Scheiben aus einem hohen und einem niedrigen Haus quer vor den Schützen fliegen und von acht Stationen aus einzeln und als Doublette getroffen werden müssen.
Anschlag
Stehend, beide Füße im Schützenstand
Fertighaltung bis zum Erscheinen der Scheibe: Schaft am Körper, unteres Kolbenende an oder unter der Markierung an der Schießkleidung
Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze
Schießzeit
Keine Gesamtzeit, Ablauf nach Rottenplan
10 Sekunden zum Betreten der Station
Danach 30 Sekunden, um alle Scheiben dieser Station abzurufen
Die Scheibe erscheint nach dem Abruf mit zufälliger Verzögerung von 0,1 bis 3 Sekunden
Ablauf
5 Serien zu je 25 Scheiben, an 1 bis 3 Tagen
1 Schuss je Scheibe
Stationen 1 bis 7 auf einem Halbkreis, Station 8 in der Mitte zwischen Hochhaus und Niederhaus
Wurffolge je Serie: Station 1 bis 3 je Hochhaus-Einzel und Doublette HN, Station 4 Hochhaus und Niederhaus einzeln, Station 5 und 6 je Niederhaus-Einzel und Doublette NH, Station 7 Doublette NH, Station 4 Doubletten HN und NH, Station 8 Hochhaus und Niederhaus einzeln
Jeder Schütze der Rotte schießt auf einer Station, bevor gewechselt wird
Auf Einzelscheiben jeweils nur eine Patrone laden (Station 4: zwei), Station 8: Hochhaus und Niederhaus mit getrennt geladener Patrone
Scheibe muss innerhalb der Schussgrenze (40,3 m vom Haus) getroffen werden
Zu Beginn wird von Station 1 aus je eine Probescheibe aus jedem Haus gezeigt
Waffe
Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen
Gewehrriemen und Kompensatoren verboten, kombinierte Waffen und mehr als zwei Läufe nicht zugelassen
Geportete Läufe und Chokes erlaubt, Porting höchstens 200 mm hinter der Mündung
Tiefster Punkt des Schafts höchstens 170 mm unter der Basküle
Wechsel der Flinte oder von Flintenteilen (auch Chokes) während einer Serie nicht erlaubt, außer bei anerkanntem Waffenfehler
Munition: Schrotladung höchstens 24,5 g, kugelförmige Schrote höchstens 2,6 mm, nur transparente Schrotbecher
Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten
Bekleidung und Schutz
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Sport- und Trainingshosen, Trainingsjacken, Kleider und Röcke erlaubt
Bermudashorts erlaubt, wenn das Hosenbein höchstens 15 cm über der Kniescheibenmitte endet
Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sowie Camouflage-Bekleidung sind nicht erlaubt
Offene Schuhe (Sandalen) nur mit Fersenriemchen
Markierungsstreifen (25–30 cm lang, 3 cm breit) fest auf der äußeren Schießkleidung, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze, bei der Kontrolle Taschen am Oberkörper leer
Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) für Schützen während des Wettkampfs Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Seitenblenden an Brille, Mütze oder Hut höchstens 60 mm hoch und 30 mm über die Stirn, aus Kunststoff o. Ä. (kein Papier), an Brille oder Gehörschutz fixiert
Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz soll getragen werden
Scheibe
Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25 bis 26 mm, Gewicht 105 g (± 5 g)
Erlaubte Farben: einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange, oder Oberteil bzw. Ring weiß, gelb oder orange
Je eine fest eingestellte Wurfmaschine im Hochhaus und im Niederhaus
Wurfweite 68 m (± 1 m), Schussgrenze 40,3 m von jedem Haus
Hinweise
Schüler (Klassen 20, 21): 75 Scheiben in 3 Serien (Schülerprogramm), bei Einzelscheiben nur einzeln laden
Finale der besten 6 in Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: nur Doubletten von den Stationen 3, 4 und 5, ab 20 Scheiben scheidet alle 10 Scheiben der Letzte aus, Sieg nach 60 Scheiben
Stechen von Station 4 mit wechselnden Doubletten HN und NH
Wurfscheibenkosten zahlt jeder Teilnehmer vor Ort, Rotten nach Leistung
ca. 1 Std. 50 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Durchgänge à ca. 20 Min.; bei 75 Scheiben ca. 70 Min.
Munition
125 Scheiben: je Durchgang bis zu 38 Schuss13 Einzel à 2 + 12 Doublettenscheiben à 1) = 190 + 2 Funktionsschüsse = ca. 192 Patronen (Höchstbedarf; bei 75 Scheiben ca. 116
Entfernung
Stände 4–8 m vor Flugfeld
Schusszahl
75 oder 125 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 28,5 g
Jagdnahe Wurfscheibendisziplin nach FITASC-Regeln, bei der von fünf Ständen nebeneinander abwechslungsreiche Einzelscheiben und Doubletten aus sechs Wurfmaschinen beschossen werden.
Anschlag
Stehend im markierten Stand (1 × 1 m) mit Schussfeldbegrenzung (Käfig)
Anschlag beim Abruf frei wählbar (mit oder ohne Voranschlag)
Geschossen wird immer mit der Flinte an der Schulter
Schießzeit
Keine Gesamtzeit
10 Sekunden zum Abruf, nachdem der Vorschütze geschossen hat und das Ergebnis feststeht
Ablauf
Durchgang zu 25 Scheiben: von jedem der 5 Stände 5 Scheiben
Je Stand eine von 5 Layout-Gruppen: 5 Einzelscheiben, 3 Einzel und 1 Doublette auf Schuss, 3 Einzel und 1 Simultandoublette, 1 Einzel und 2 Doubletten auf Schuss oder 1 Einzel und 2 Simultandoubletten
Auf Einzelscheiben bis zu 2 Schüsse, bei Doubletten 1 Schuss je Scheibe
Rotte bis 6 Schützen, Wechsel nach jeweils 5 Scheiben einen Stand nach rechts, der sechste wartet hinter Stand 1
Wurfschema hängt gut lesbar an jedem Stand
Einzelscheiben und Simultandoubletten werden morgens der ersten Rotte vorgeworfen
Nur eine anerkannte Funktionsstörung je 25 Scheiben
Waffe
Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät, Mikrokameras an der Flinte
Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen, Hülsenauswurf darf niemanden stören
Gewehrriemen verboten
Wechsel von Flinte oder Chokes während einer Runde nicht erlaubt, zwischen den Runden erlaubt
Munition: Schrotladung höchstens 28,5 g, kugelförmige Schrote 1,9 bis 2,6 mm, keine gemischten Schrotgrößen
Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten
Bekleidung und Schutz
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Bermudashorts nur bis höchstens 5 cm über der Kniescheibenmitte
Hemden und T-Shirts ohne Ärmel nicht gestattet, kein nackter Oberkörper unter der Schießweste
Sandalen sind aus Sicherheitsgründen verboten
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) ist Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz ist Pflicht
Scheibe
Standard-Wurfscheiben sowie Sonderscheiben: Minischeibe 60 mm, Midischeibe 90 mm, Battue (Segelscheibe), Rollhase
Sonderscheiben höchstens 40 % aller Scheiben
Mindestens 6 Wurfmaschinen (A bis F), Flugbahnen über ein Rechteck von 25 m Tiefe und 40 m Breite
Pflicht-Flugbahnen: links nach rechts, rechts nach links und eine abgehende Bahn
Hinweise
Compak®-Sporting ist ein geschützter Begriff der FITASC
Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3 zuerst eine Runde über 25 Scheiben, danach KO-Stechen mit Layout-Gruppe 5 (1 Einzel, 2 Simultandoubletten)
Scheibenzahl: Die Regeln für Compak nennen keine Gesamtzahl; 75 oder 125 Scheiben stammen aus der Wettbewerbsübersicht, die genaue Zahl legt die Ausschreibung fest
Schrotgewicht: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt 24,5 g; maßgeblich sind die FITASC-Regeln des Flintenteils (höchstens 28,5 g, ausdrücklich in Regel 3.45.4) – 24,5 g gilt nur für die ISSF-Disziplinen Trap, Doppeltrap und Skeet
3.35
Parcours
DSBFlinte
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 30 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 8 Durchgänge à ca. 25 Min.
Munition
200 Scheiben: je Durchgang bis zu 40 Schuss15 Einzel à 2 + 5 Doubletten à 2 × 1) = 320 + 2 Funktionsschüsse = ca. 322 Patronen (Höchstbedarf
Entfernung
Gelände, waidgerechte Schussentfernung
Schusszahl
200 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 28,5 g
Jagdnahe Wurfscheibendisziplin im Gelände, bei der die Flugbahnen das Verhalten von Federwild und Hasen nachahmen und aus Jagdanschlag geschossen wird.
Anschlag
Stehend im markierten Stand (Quadrat 100 × 100 cm oder Kreis 100 cm)
Bis die Scheibe erscheint, liegt der höchste Punkt des Schafts unter einer Markierung 25 cm unter der Schulterachse
Flinte erst beim Erscheinen der Scheibe an die Schulter, immer im korrekten Anschlag
Bei Doubletten ist der Anschlag zwischen den Scheiben frei
Schießzeit
Keine Gesamtzeit
15 Sekunden nach Betreten der Position bis zum Abruf, ebenso zwischen Einzelscheiben und Doubletten
Überschreitung: Verwarnung (gelbe Karte)
Ablauf
Nationaler Wettbewerb: 8 Durchgänge zu je 25 Scheiben
Rotten zu 6 Schützen, Startreihenfolge wechselt auf jedem Stand
Je Stand zuerst Einzelscheiben, dann im Wechsel Doubletten (auf Schuss, simultan oder Rafale)
Auf Einzelscheiben bis zu 2 Schüsse
Alle Flugbahnen werden dem ersten Schützen vorgeworfen, auf Wunsch ein zweites Mal
Layouts: 5 Maschinen auf 3 Ständen oder Linie mit 4 bzw. 5 Ständen, je 15 Einzelscheiben und 5 Doubletten
Ziel- und Anschlagsübungen sind nicht erlaubt
Nur eine anerkannte Funktionsstörung je 25 Scheiben
Waffe
Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät, Mikrokameras an der Flinte
Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen, Hülsenauswurf darf niemanden stören
Gewehrriemen verboten
Wechsel von Flinte oder Chokes während einer Runde nicht erlaubt, zwischen den Runden erlaubt
Munition: Schrotladung höchstens 28,5 g, kugelförmige Schrote 1,9 bis 2,6 mm, keine gemischten Schrotgrößen
Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten
Bekleidung und Schutz
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Bermudashorts nur bis höchstens 5 cm über der Kniescheibenmitte
Hemden und T-Shirts ohne Ärmel nicht gestattet, kein nackter Oberkörper unter der Schießweste
Sandalen sind aus Sicherheitsgründen verboten
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Markierte Linie an der Schießkleidung 25 cm unterhalb der Schulterachse, der Schaft muss in der Fertighaltung darunter sein
Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) ist Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz ist Pflicht
Scheibe
Standard-Wurfscheiben sowie Minischeibe 60 mm, Midischeibe 90 mm, Battue (Segelscheibe), Rollhase, Flash- oder Elektroscheiben
Wurfmaschinen je Stand mit A bis E von links nach rechts gekennzeichnet, Scheibentyp wird nicht angegeben
Flugbahnen ahmen Wild nach (z. B. Rebhuhn, Ente, Fasan, Hase), Schwierigkeitsklassen A, B und C
Hinweise
Die Jury kann die Scheibenzahl unter besonderen Umständen ändern
Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3 zuerst eine Runde über 25 Scheiben, danach KO-Stechen mit von der Jury festgelegten Scheiben
Wer beim Aufruf fehlt und sich nicht rechtzeitig der Rotte anschließt, erhält alle verpassten Scheiben als Fehler
Scheibenzahl: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt 75 oder 125 Scheiben, die Parcours-Regeln für nationale Wettbewerbe 200 Scheiben in 8 Durchgängen; die Ausschreibung kann abweichen
Schrotgewicht: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt 24,5 g; maßgeblich sind die FITASC-Regeln des Flintenteils (höchstens 28,5 g, ausdrücklich in Regel 3.45.4) – 24,5 g gilt nur für die ISSF-Disziplinen Trap, Doppeltrap und Skeet
3.40
Universaltrap
DSBFlinte
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 50 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Serien à ca. 20 Min.
Munition
125 Scheiben × bis zu 2 Schuss = 250 + 2 Funktionsschüsse = ca. 252 PatronenHöchstbedarf
Entfernung
15 m bis Graben, Wurfweite 60–75 m
Schusszahl
125 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 28,5 g
Trap-Variante nach FITASC-Regeln mit nur fünf Wurfmaschinen, bei der die Schützen nach jeder Scheibe den Stand wechseln.
Anschlag
Stehend, beide Füße im markierten Schützenstand
Schießzeit
Keine Gesamtzeit
10 Sekunden zum Abruf, nachdem der Vordermann geschossen hat und das Ergebnis feststeht
Ablauf
Serien zu je 25 Scheiben, nationaler Wettkampf über 125 Scheiben
Rotte aus 3 bis 6 Schützen auf 5 Ständen, der sechste wartet hinter Stand 1
Bis zu 2 Schüsse je Scheibe
Nach jeder Scheibe wechseln alle Schützen einen Stand nach rechts
Je Serie erhält jeder Schütze von jeder Position eine Scheibe aus jeder der 5 Maschinen in zufälliger Reihenfolge
Abruf mit LOS, PULL, GO oder ähnlich über eine Sonopull-Anlage
Zu Beginn und nach Unterbrechungen über 5 Minuten werden die 5 Maschinen vorgeworfen
Funktionsschüsse nur zu Beginn des ersten Durchgangs, 1 Schuss je Lauf
Waffe
Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät, Mikrokameras an der Flinte
Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen, Hülsenauswurf darf niemanden stören
Gewehrriemen verboten
Wechsel von Flinte oder Chokes während einer Runde nicht erlaubt, zwischen den Runden erlaubt
Munition: Schrotladung höchstens 28,5 g, kugelförmige Schrote 1,9 bis 2,6 mm, keine gemischten Schrotgrößen
Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten
Bekleidung und Schutz
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Bermudashorts nur bis höchstens 5 cm über der Kniescheibenmitte
Hemden und T-Shirts ohne Ärmel nicht gestattet, kein nackter Oberkörper unter der Schießweste
Sandalen sind aus Sicherheitsgründen verboten
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) ist Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz ist Pflicht
Scheibe
Nur Standard-Wurfscheiben: Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Gewicht 105 g (± 5 g), Höhe 25 bis 26 mm
5 Wurfmaschinen in einer Linie im Graben, Einstellung nach einem von 10 ausgelosten Schemen
Wurfweite 60 bis 75 m (± 5 m), Wurfhöhe 1,5 bis 3,5 m in 10 m Entfernung, Winkel bis 45° links oder rechts
Hinweise
Im Zweifelsfall können die Regeln von Trap angewendet werden
Schützenstände 2,5 m von Mitte zu Mitte voneinander entfernt
Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3 zuerst eine Runde über 25 Scheiben, danach KO-Stechen
Schrotgewicht: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt 24,5 g; maßgeblich sind die FITASC-Regeln des Flintenteils (höchstens 28,5 g, ausdrücklich in Regel 3.45.4) – 24,5 g gilt nur für die ISSF-Disziplinen Trap, Doppeltrap und Skeet
4.1
KK-Mehrladergewehr 50 m Klappscheibe
WTGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 60 Min. geschätzt24 Serien mit Laden
Munition
120 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
120 (60 / 60)
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkaliber-Mehrlader und -Selbstlader liegend und stehend auf die Klappscheibe in 50 m, in Serien zu 5 Schuss in 10 und 20 Sekunden.
Anschlag
Liegend und stehend
Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)
Schießzeit
Je 12 Serien à 5 Schuss in 10 Sekunden und 12 Serien à 5 Schuss in 20 Sekunden
Ablauf
Liste B: Wettkampfschüsse „60 / 60“, Zeit „je 12 × 5 in 10 sek., 12 × 5 in 20 sek.“
Treffer ist jede abgeklappte Zielplatte
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Mehrlader mit mindestens 5 Patronen Magazinkapazität, Selbstlader zugelassen
Lauflänge mindestens 40 cm
Diopter/Korn, Zielfernrohr bis 12-fach oder Leuchtpunktvisier
Mündungsfeuerdämpfer (Gase zur Seite oder nach oben, unten und zur Seite) erlaubt, Kompensatoren (Gase nur nach oben) nicht (Ausschreibung)
Scheibe
Mechanische Klappscheibe: weiße Platte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm; Treffer = abgeklappte Zielplatte (auch elektronische Anlagen mit Lichtsignal)
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
Unscharf: Die Liste B nennt „60 / 60“ Schuss und „je 12 × 5 in 10 sek., 12 × 5 in 20 sek.“; welche Zeit für welche Stellung gilt, ist nicht angegeben
Mündungsfeuerdämpfer (Gase zur Seite oder nach oben, unten und zur Seite) erlaubt, Kompensatoren (Gase nur nach oben) nicht (Ausschreibung)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
Die Liste B nennt 50 m und 100 m; die Ausschreibung 2026 schreibt 50 m aus
Unscharf: Welche Zeit (10 oder 20 Sek.) für welche Stellung gilt, nennt die Liste B nicht
Mündungsfeuerdämpfer (Gase zur Seite oder nach oben, unten und zur Seite) erlaubt, Kompensatoren (Gase nur nach oben) nicht (Ausschreibung)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
Die Liste B nennt 50 m und 100 m; die Ausschreibung 2026 schreibt 50 m aus
Unscharf: Welche Zeit (10 oder 20 Sek.) für welche Stellung gilt, nennt die Liste B nicht
4.4
Selbstladegewehr Kurzwaffenpatronen 50 m
WTGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
60 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (30 / 30)
Kaliber
.30 Carbine, 9 mm Luger, .45 ACP
Selbstladegewehr Kurzwaffenpatronen liegend und stehend auf 50 m in Serien zu 5 Schuss in 10 und 20 Sekunden.
Anschlag
Liegend und stehend
Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)
Schießzeit
6 Serien à 5 Schuss in je 10 Sekunden und 6 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
Ablauf
Liste B: Wettkampfschüsse „30 / 30“, Zeit „6 × 5 in 10 sek., 6 × 5 in 20 sek.“
Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
Waffe
Selbstladegewehr mit mindestens 5 Patronen Magazinkapazität, Lauflänge mindestens 40 cm
Kimme und Korn, Lochkimme zulässig
Kaliber: .30 Carbine, 9 mm Luger, .45 ACP
Mündungsfeuerdämpfer (Gase zur Seite oder nach oben, unten und zur Seite) erlaubt, Kompensatoren (Gase nur nach oben) nicht (Ausschreibung)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
Die Liste B nennt 50 m und 100 m; die Ausschreibung 2026 schreibt 50 m aus
Unscharf: Welche Zeit (10 oder 20 Sek.) für welche Stellung gilt, nennt die Liste B nicht
4.10
Laufende Scheibe 10 m
DSBLaufende Scheibe
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 30 Langsam- + 30 Schnellläufe mit je 4 Probeschüssen
Munition
60 Wertung + 8 Probe = ca. 68 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
60 (30 LL + 30 SL)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftgewehrdisziplin, bei der auf eine Scheibe geschossen wird, die sich in 10 m Entfernung waagerecht durch eine schmale Öffnung bewegt, zuerst langsam und dann schnell.
Anschlag
Stehend frei, Gewehr nur mit beiden Händen gestützt
Der vordere Arm darf nicht an Hüfte oder Brust anliegen, keine Stütze durch Bank, Tisch oder Wand
Fertighaltung, bis die Scheibe sichtbar wird: Spitze der Schaftkappe auf oder unter dem Markierungsstreifen an der Schießjacke
Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 2 bis 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze
Vorbereitungszeit 2 Minuten bis zur ersten Fertigmeldung
Höchstens 18 Sekunden vom Ende eines Laufs bis zum nächsten
Ablauf
Erste Hälfte im Langsamlauf, zweite Hälfte im Schnelllauf
Der Langsamlauf muss von allen Teilnehmern beendet sein, bevor der Schnelllauf beginnt
Vor Langsam- und vor Schnelllauf je 4 Probeschüsse (2 von links, 2 von rechts)
Nach dem zweiten Probelauf darf die Scheibe bis 60 Sekunden zur Visierkorrektur angehalten werden
Der Schütze ruft FERTIG, die Scheibe erscheint spätestens nach 4 Sekunden
Der erste Lauf geht immer von rechts nach links, je Lauf ein Schuss
Wert und Lage jedes Schusses werden mindestens 4 Sekunden angezeigt
Kein Schuss oder Schuss vor Erscheinen der Scheibe zählt als Fehler (0)
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm, Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
Abzugswiderstand frei, kein Stecher
Visierung beliebig: offene Visierung oder Zielfernrohr
Schaftkappe höchstens 20 mm tief und 150 mm lang
Systemlänge einschließlich Verlängerung höchstens 1000 mm
Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm
Kein Gewehrwechsel und keine Veränderung an Waffe oder Zielfernrohr zwischen Langsam- und Schnelllauf
Bekleidung und Schutz
Übliche Schießbekleidung (z. B. Schießjacke) und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
Auf der äußeren Schießkleidung muss ein fest angebrachter Markierungsstreifen sein: 25–30 cm lang, mind. 2–3 cm breit, Oberkante auf Höhe der unteren Ellbogenspitze (Abzugsarm am Körper, ganz abgebogen)
In der Fertighaltung muss die Markierung für Jury und Standaufsicht sichtbar sein, die untere Spitze der Schaftkappe auf oder unter ihr
Medaillenmatch: Teilnehmer müssen bei der Vorstellung ihre komplette Schießbekleidung tragen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 12 a: Zehn Ø 5,5 mm, Innenzehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 50,5 mm, Ringabstand 2,5 mm
Alternativ Scheibe Nr. 12 b (Spiegel mit zwei Schuss zu beschießen), je Klasse nur eine Scheibenart
Die Scheibe bewegt sich waagerecht abwechselnd in beide Richtungen über eine 2 m breite Schneise
Hinweise
60 Schuss bei Landes- und Deutscher Meisterschaft, sonst 20 Langsam- und 20 Schnellläufe
Medaillenmatch der besten 4 in allen 10-m-Klassen außer Schüler und Jugend: Schnelllauf Schuss gegen Schuss, wer zuerst 6 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung hat, gewinnt
Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3 ohne Medaillenmatch: Stechen mit 2 Probe- und 2 Wettkampfschüssen im Schnelllauf, Schüler im Langsamlauf
Nachwuchswettbewerb 10 m mit eigener Scheibe Nr. 14/15 und 4 Probeschüssen vor der Wettkampfserie
4.11
Laufende Scheibe 10 m Auflage
NDSBLaufende Scheibe
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 2 Durchgänge mit je 4 Probe- und 20 Wettkampfschüssen im Langsamlauf
Munition
40 Wertung + 8 Probe = ca. 48 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
40 (2 × 20)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Seniorinnen und Senioren ab 51 Jahren schießen mit dem Luftgewehr auf eine 10 m entfernte, seitlich vorbeilaufende Scheibe, wobei das Gewehr auf einem Auflageschlitten aufliegt. Der Wettbewerb wird nur bei der NDSB-Landesmeisterschaft ausgetragen.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Gewehr mit dem Vorderschaft auf dem Auflageschlitten (Auflagebock)
Gewehr darf mit beiden Händen, der Wange und der Schulter gehalten bzw. abgestützt werden, nicht mit der Brust
Die nicht abziehende Hand hält den Vorderschaft von unten oder oben
Fertighaltung: Gewehr bereits in der Schulter und auf dem Auflageschlitten
Schießzeit
Nur Langsamlauf: die Scheibe läuft in 5 Sekunden durch die Schneise (Plustoleranz 0,2 Sekunden)
Kein Schnelllauf
Vorbereitungszeit 2 Minuten bis zur ersten Fertigmeldung
Höchstens 18 Sekunden vom Ende eines Laufs bis zum nächsten
Keine Gesamtschießzeit
Ablauf
Zwei Durchgänge mit je 4 Probeschüssen und anschließend 20 Wettkampfschüssen im Langsamlauf
Die Waffe darf erst ab dem Erscheinen der Scheibe in der Schneise geführt werden
Je Lauf nur ein Schuss
Der Schütze ruft FERTIG, danach startet die Scheibe
Die Schneise ist 2 m breit, die Scheibe läuft abwechselnd von rechts und links
Der erste Wettkampflauf beginnt von rechts nach links
Waffe
Luftgewehr für Laufende Scheibe 10 m, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
Abzug frei, kein Stecher
Schaftkappe höchstens 20 mm tief und 150 mm lang
Systemlänge einschließlich Verlängerung höchstens 1000 mm
Offene Visierung oder Zielfernrohr erlaubt
Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm
Bekleidung und Schutz
Die NDSB-SpO enthält keine eigenen Bekleidungsvorschriften für diesen Wettbewerb (nur in der Ausschreibung geregelt); es gelten die allgemeinen DSB-Regeln
Übliche Schießbekleidung und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 12 a (10 m Laufende Scheibe): Zehn Ø 5,5 mm, Ring 1 Ø 50,5 mm
Alternativ Scheibe Nr. 12 b, deren Spiegel mit zwei Schuss beschossen wird
In einem Wettkampf ist je Klasse nur eine Scheibenart zugelassen
Hinweise
Nur NDSB-Landesmeisterschaft, keine Meldung zur Deutschen Meisterschaft
Eine offene Klasse ab dem 51. Lebensjahr (Gesamttabelle: Klasse 70, Senioren I)
Einzel- und Mannschaftswertung, Mannschaft aus 3 Teilnehmern eines Vereins
LM 2027 in Ahrensburg, Meldeschluss zur LM 30.03.2027
Gewehr, Kaliber, Scheibe und Laufzeit regelt die NDSB-Ausschreibung nicht selbst, sie stammen aus den DSB-Regeln für die Laufende Scheibe 10 m, die für alle nicht aufgeführten Punkte gelten
Der Wettbewerb wird nicht ausgetragen, wenn weniger als 8 Einzelteilnehmer bzw. 4 Mannschaften gemeldet werden
Was die Ausschreibung nicht regelt (Waffe, Scheibe, Wertung, Papier- oder elektronische Scheiben), richtet sich laut Ausschreibung nach den DSB-Regeln für die Laufende Scheibe
4.15
Laufende Scheibe 10 m Mix
DSBLaufende Scheibe
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 2 Durchgänge à 20 gemischte Läufe mit je 4 Probeschüssen
Munition
40 Wertung + 4 Probe = 44 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
40 (gemischte Läufe)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
Luftgewehrdisziplin auf die laufende Scheibe in 10 m, bei der langsame und schnelle Läufe zufällig gemischt sind, sodass der Schütze das Tempo vorher nicht kennt.
Anschlag
Stehend frei, Gewehr nur mit beiden Händen gestützt
Der vordere Arm darf nicht an Hüfte oder Brust anliegen, keine Stütze durch Bank, Tisch oder Wand
Fertighaltung, bis die Scheibe sichtbar wird: Spitze der Schaftkappe auf oder unter dem Markierungsstreifen an der Schießjacke
Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 2 bis 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze
Probeschüsse: 2 Serien mit je 2 Schüssen, von jeder Seite ein Langsam- und ein Schnelllauf
Der erste Lauf geht immer von rechts nach links, je Lauf ein Schuss
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm, Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
Abzugswiderstand frei, kein Stecher
Visierung beliebig: offene Visierung oder Zielfernrohr
Schaftkappe höchstens 20 mm tief und 150 mm lang
Systemlänge einschließlich Verlängerung höchstens 1000 mm
Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm
Kein Gewehrwechsel und keine Veränderung an Waffe oder Zielfernrohr zwischen Langsam- und Schnelllauf
Bekleidung und Schutz
Übliche Schießbekleidung (z. B. Schießjacke) und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
Auf der äußeren Schießkleidung muss ein fest angebrachter Markierungsstreifen sein: 25–30 cm lang, mind. 2–3 cm breit, Oberkante auf Höhe der unteren Ellbogenspitze (Abzugsarm am Körper, ganz abgebogen)
In der Fertighaltung muss die Markierung für Jury und Standaufsicht sichtbar sein, die untere Spitze der Schaftkappe auf oder unter ihr
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Scheibe Nr. 12 a: Zehn Ø 5,5 mm, Innenzehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 50,5 mm, Ringabstand 2,5 mm
Alternativ Scheibe Nr. 12 b (Spiegel mit zwei Schuss zu beschießen), je Klasse nur eine Scheibenart
Die Scheibe bewegt sich waagerecht abwechselnd in beide Richtungen über eine 2 m breite Schneise
Hinweise
Bei einer Unterbrechung über 5 Minuten können 4 zusätzliche Probeschüsse verlangt werden
Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3: Stechen mit 2 Probe- und 2 Wettkampfschüssen im Schnelllauf
4.20
Laufende Scheibe 50 m
DSBLaufende Scheibe
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 30 Langsam- + 30 Schnellläufe mit je 4 Probeschüssen
Munition
60 Wertung + 8 Probe = ca. 68 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (30 LL + 30 SL)
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkaliberdisziplin, bei der auf eine in 50 m Entfernung quer laufende Wildscheibe geschossen wird, zuerst im Langsam- und dann im Schnelllauf.
Anschlag
Stehend frei, Gewehr nur mit beiden Händen gestützt
Der vordere Arm darf nicht an Hüfte oder Brust anliegen, keine Stütze durch Bank, Tisch oder Wand
Fertighaltung, bis die Scheibe sichtbar wird: Spitze der Schaftkappe auf oder unter dem Markierungsstreifen an der Schießjacke
Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 2 bis 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze
Vorbereitungszeit 2 Minuten bis zur ersten Fertigmeldung
Höchstens 18 Sekunden vom Ende eines Laufs bis zum nächsten
Ablauf
30 Schuss im Langsamlauf, danach 30 Schuss im Schnelllauf
Der Langsamlauf muss von allen Teilnehmern beendet sein, bevor der Schnelllauf beginnt
Vor Langsam- und vor Schnelllauf je 4 Probeschüsse (2 von links, 2 von rechts)
Der Schütze ruft FERTIG, die Scheibe erscheint spätestens nach 4 Sekunden
Der erste Lauf geht immer von rechts nach links, je Lauf ein Schuss
Bei zwei Wettkampftagen startet am zweiten Tag der Schwächste des ersten Tages zuerst
Waffe
Kleinkalibergewehr 5,6 mm (.22 lfB), Einzellader oder Mehrlader als Einzellader
Lauflänge 40 bis 100 cm
Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
Abzugswiderstand mindestens 500 g, kein Stecher
Visierung beliebig: offene Visierung oder Zielfernrohr
Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm
Bekleidung und Schutz
Übliche Schießbekleidung (z. B. Schießjacke) und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
Auf der äußeren Schießkleidung muss ein fest angebrachter Markierungsstreifen sein: 25–30 cm lang, mind. 2–3 cm breit, Oberkante auf Höhe der unteren Ellbogenspitze (Abzugsarm am Körper, ganz abgebogen)
In der Fertighaltung muss die Markierung für Jury und Standaufsicht sichtbar sein, die untere Spitze der Schaftkappe auf oder unter ihr
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 13: Zehn Ø 60 mm, Innenzehn Ø 30 mm, Ring 1 Ø 366 mm
Die Scheibe bewegt sich waagerecht abwechselnd in beide Richtungen über eine 10 m breite Schneise
Probeschüsse auf Papierscheiben werden schwarz, Wettkampfschüsse transparent abgeklebt
Hinweise
Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3: Stechen mit 2 Probe- und 2 Wettkampfschüssen im Schnelllauf
Bei Gleichstand auf späteren Plätzen entscheidet zuerst das bessere Schnelllaufergebnis, dann der niedrigste Schusswert, dann die Zahl der Innenzehner
4.25
Laufende Scheibe 50 m Mix
DSBLaufende Scheibe
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 2 Durchgänge à 20 gemischte Läufe mit je 4 Probeschüssen
Munition
40 Wertung + 4 Probe = 44 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (gemischte Läufe)
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Kleinkaliberdisziplin auf die laufende Scheibe in 50 m, bei der langsame und schnelle Läufe zufällig gemischt werden.
Anschlag
Stehend frei, Gewehr nur mit beiden Händen gestützt
Der vordere Arm darf nicht an Hüfte oder Brust anliegen, keine Stütze durch Bank, Tisch oder Wand
Fertighaltung, bis die Scheibe sichtbar wird: Spitze der Schaftkappe auf oder unter dem Markierungsstreifen an der Schießjacke
Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 2 bis 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze
Probeschüsse: 2 Serien mit je 2 Schüssen, von jeder Seite ein Langsam- und ein Schnelllauf
Der erste Lauf geht immer von rechts nach links, je Lauf ein Schuss
Waffe
Kleinkalibergewehr 5,6 mm (.22 lfB), Einzellader oder Mehrlader als Einzellader
Lauflänge 40 bis 100 cm
Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
Abzugswiderstand mindestens 500 g, kein Stecher
Visierung beliebig: offene Visierung oder Zielfernrohr
Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm
Bekleidung und Schutz
Übliche Schießbekleidung (z. B. Schießjacke) und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
Auf der äußeren Schießkleidung muss ein fest angebrachter Markierungsstreifen sein: 25–30 cm lang, mind. 2–3 cm breit, Oberkante auf Höhe der unteren Ellbogenspitze (Abzugsarm am Körper, ganz abgebogen)
In der Fertighaltung muss die Markierung für Jury und Standaufsicht sichtbar sein, die untere Spitze der Schaftkappe auf oder unter ihr
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 13: Zehn Ø 60 mm, Innenzehn Ø 30 mm, Ring 1 Ø 366 mm
Die Scheibe bewegt sich waagerecht abwechselnd in beide Richtungen über eine 10 m breite Schneise
Probeschüsse auf Papierscheiben werden schwarz, Wettkampfschüsse transparent abgeklebt
Hinweise
Bei Gleichstand auf späteren Plätzen entscheidet zuerst das bessere Ergebnis des zweiten Durchgangs, dann der niedrigste Schusswert, dann die Zahl der Innenzehner
5.10
Armbrust 10 m
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 90 Min. Wettkampf
Munition
40 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 50 Bolzen 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
40
Kaliber
Bolzen Ø 4,5 mm (Toleranz +0/–0,05 mm)
Präzisionsschießen stehend freihändig mit einer Matchkarbonarmbrust auf 10 m, deren Bolzen 4,5 mm Durchmesser hat; die Scheibe entspricht der des Luftgewehrs.
Anschlag
Stehend freihändig: frei und ohne Unterstützung mit beiden Füßen auf dem Boden des Schützenstands
Armbrust nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Riemen verboten
Schießzeit
40 Schuss: 90 Min.
Ablauf
Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
1 Schuss je Scheibe
Waffe
10-m-Armbrust mit Pfeil-/Bolzenführungsbahn und Schlitten
Gewicht einschließlich Visier max. 6750 g
Sehnenlänge max. 608 mm (+3 %), Visierlinie max. 760 mm
Visierung beliebig aus zwei Zielmitteln (Diopter/Korn), Korntunnel max. 50 mm, Wasserwaage erlaubt
Schaftkappe höhenverstellbar, seitlich max. 15 mm verschiebbar oder um eine senkrechte Achse drehbar, ausziehbar erlaubt
Lochschaft, Handballenauflage, Daumenauflage und Schafterhöhung im Haltebereich erlaubt
Abzug beliebig, Bogenmaterial von der Technischen Kommission des DSB genehmigt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh nach den Gewehrregeln erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
Schießhose höchstens 2,5 mm dick, oberer Rand höchstens 50 mm über dem Hüftknochen; Halt nur durch Gürtel (höchstens 40 mm breit, 3 mm dick) oder elastische Hosenträger
Statt der Schießhose ist eine normale Hose ohne Stützwirkung erlaubt; darunter nur normale, nicht stützende Unter- oder Trainingskleidung (höchstens 2,5 mm)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe erlaubt: Oberteil höchstens 4 mm stark, Sohle am Ballen biegsam wie bei einem Straßenschuh
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk hinaus, ohne Verschluss
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 1 (auch 10 m Luftgewehr): Zehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm, Spiegel Ø 30,5 mm
Innenzehn gilt, wenn der weiße Punkt vollständig weggeschossen ist
Hinweise
Scheibenunterlage aus Holz mit Bleizentrum von mind. 50 mm
Ab Herren II/Damen II dürfen Linsen mit Vergrößerung verwendet werden
Bei Armbrustdefekt bis 20 Min. Reparaturzeit und beliebig viele Probeschüsse
5.11
Armbrust 10 m Auflage
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 10 Min.Schießzeit einschließlich Probe
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Bolzen 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
Bolzen Ø 4,5 mm
Die 10-m-Armbrust wird hier für Seniorinnen und Senioren auf einer Auflage abgelegt geschossen, ab Seniorenklasse III auch im Sitzen.
Anschlag
Stehend aufgelegt (Seniorenklassen I und II)
Kein Körperteil berührt die Auflage, deutlich sichtbarer Abstand zwischen Hand und Auflage
Armbrust nur aufgelegt, nicht seitlich angelehnt, keine weiteren Stützen
Gesamter Wettkampf im gleichen Anschlag
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
30 Schuss: 70 Min. einschließlich Probe, an allen Anlagen
Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse innerhalb der Schießzeit
Ablauf
Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
1 Schuss je Scheibe
Waffe
Gewicht max. 6750 g, Abzug frei
Schaftbeschwerung unterhalb des Schaftes erlaubt
Wasserwaage erlaubt, Visierlänge max. 860 mm
Sehnenlänge max. 608 mm, Auflagenbreite am Schaft 60 mm
Auflagepunkt bis zum Schaftende
Auflage aus Rundmaterial max. Ø 50 mm oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mind. 100 mm lang
Bekleidung und Schutz
Schießkleidung nach den Gewehrregeln erlaubt (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe, Schießhandschuh)
Sitzend (ab Senioren III auf Hocker ohne Lehne): Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren
Jacke oder Brust dürfen die Armbrust außerhalb des Bereichs der rechten Schulter nicht zusätzlich abstützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe erlaubt: Oberteil höchstens 4 mm stark, Sohle am Ballen biegsam wie bei einem Straßenschuh
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 1 (auch 10 m Luftgewehr): Zehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm, Spiegel Ø 30,5 mm
Hinweise
Wettkampfklassen: Senioren/Seniorinnen I bis VI (ab 51 Jahren)
Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Bei sitzenden Schützen muss die Jacke an der Sitzfläche enden oder über dem Hocker frei hängen
Die allgemeine Auflage-Regel nennt für 10-m-Wettbewerbe 55 Min. (Zuganlagen) bzw. 45 Min. (andere Systeme); für die Armbrust gilt der eigene Wert von 70 Min., einen gesonderten Wert für elektronische Anlagen nennt die SpO nicht
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
5.20
Armbrust international 30 m
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.15 Min. Vorbereitung + 90 Min. stehend + 30 Min. Umbau + 90 Min. kniend
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Bolzen 6,0 mm
Entfernung
30 m
Schusszahl
60 (2 × 30)
Kaliber
Bolzen Ø 6,0 mm (Toleranz +0/–0,05 mm)
Präzisionsschießen mit der Armbrust im Freien auf 30 m, je 30 Schuss stehend und kniend auf eine kleine Zehnerringscheibe.
Anschlag
30 Schuss stehend, danach 30 Schuss kniend
Stehend freihändig: frei und ohne Unterstützung mit beiden Füßen auf dem Boden des Schützenstands
Armbrust nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Im Stehendanschlag ist eine Handstütze erlaubt
Kniend: Bodenkontakt nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Linker Ellbogen auf dem linken Knie abgestützt, Riemen erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Zwei Kissen oder ein Kissen und eine Kniendrolle zulässig (Kissen max. 250 × 350 × 150 mm)
Kniendrolle oder Kissen unter dem Rist des rechten Fußes, zweites Kissen ggf. zwischen Ferse und Gesäß (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Ab Herren II/Damen II statt kniend auch sitzend: Füße auf gleicher Höhe mit dem Gesäß, Oberarme bzw. Ellbogen auf Knie oder Oberschenkel gestützt
Sitzend: Armbrust mit beiden Händen und der rechten Schulter gehalten, Riemen erlaubt, keine Rollen oder Kissen, Matte als Unterlage erlaubt, Füße nicht an der Standeinfassung angestemmt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Schießzeit
Stehend 30 Schuss: 90 Min.
Kniend 30 Schuss: 90 Min.
Umbauzeit zwischen den Anschlägen 30 Min.
Ablauf
Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
1 Schuss je Scheibe
Bis zu zwei eigene Geräte zur Windbeobachtung erlaubt
Waffe
30-m-Armbrust mit Pfeil-/Bolzenführungsbahn und Schlitten
Schäftung beliebig mit Schaftkappe und Haken (Haken max. 153 mm vom tiefsten Punkt der Schaftkappe, Außenlänge max. 178 mm)
Griff der rechten Hand darf nicht auf dem Riemen oder dem linken Arm aufliegen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Sehnenlänge max. 608 mm (+3 %), Visierlinie max. 760 mm
Visierung beliebig aus zwei Zielmitteln (Diopter/Korn), Korntunnel max. 50 mm, Wasserwaage erlaubt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh nach den Gewehrregeln erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
Schießhose höchstens 2,5 mm dick, oberer Rand höchstens 50 mm über dem Hüftknochen; Halt nur durch Gürtel (höchstens 40 mm breit, 3 mm dick) oder elastische Hosenträger
Statt der Schießhose ist eine normale Hose ohne Stützwirkung erlaubt; darunter nur normale, nicht stützende Unter- oder Trainingskleidung (höchstens 2,5 mm)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe erlaubt: Oberteil höchstens 4 mm stark, Sohle am Ballen biegsam wie bei einem Straßenschuh
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk hinaus, ohne Verschluss
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 16 (Armbrust international 30 m): Innenzehn Ø 2 mm, Zehn Ø 6 mm, Ring 1 Ø 114 mm, Ringabstand 6 mm, Spiegel Ø 90 mm
Hinweise
Ab Herren II/Damen II darf der Kniendanschlag sitzend geschossen werden
Scheibenunterlage aus Holz mit Bleizentrum von mind. 90 mm und 20 mm Dicke
Ab Herren II/Damen II dürfen Linsen mit Vergrößerung verwendet werden
5.31
Armbrust national Scheibe
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.Schießzeit einschließlich Probe; Veranstalter kann auf 40 Min. kürzen
Munition
20 Wertung + max. 10 Probe = 30 Bolzen 6,0 mm
Entfernung
30 m
Schusszahl
20
Kaliber
Bolzen Ø 6,0 mm (Toleranz 0,05 mm)
Nationaler Armbrustwettbewerb auf 30 m mit 20 Schuss stehend auf eine Scheibe mit nur sechs Ringen.
Anschlag
Stehend freihändig: frei und ohne Unterstützung mit beiden Füßen auf dem Boden des Schützenstands
Armbrust nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Riemen verboten
Schießzeit
20 Schuss: 50 Min.
Veranstalter kann die Schießzeit um bis zu 10 Min. (auf 40 Min.) verkürzen
Max. 10 Probeschüsse während der gesamten Wettkampfzeit
Ablauf
Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
1 Schuss je Scheibe
Waffe
30-m-Armbrust mit Pfeil-/Bolzenführungsbahn und Schlitten
Schäftung beliebig mit Schaftkappe und Haken
Visierung beliebig aus zwei Zielmitteln (Diopter/Korn), Wasserwaage erlaubt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh nach den Gewehrregeln erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
Schießhose höchstens 2,5 mm dick, oberer Rand höchstens 50 mm über dem Hüftknochen; Halt nur durch Gürtel (höchstens 40 mm breit, 3 mm dick) oder elastische Hosenträger
Statt der Schießhose ist eine normale Hose ohne Stützwirkung erlaubt; darunter nur normale, nicht stützende Unter- oder Trainingskleidung (höchstens 2,5 mm)
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe erlaubt: Oberteil höchstens 4 mm stark, Sohle am Ballen biegsam wie bei einem Straßenschuh
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk hinaus, ohne Verschluss
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 17 (Armbrust national 30 m): 6-kreisig, Ring 6 Ø 20 mm, 5 Ø 40 mm, 4 Ø 70 mm, 3 Ø 100 mm, 2 Ø 130 mm, 1 Ø 160 mm
Hinweise
Ergebnisgleichheit: weniger schlechte Schüsse, dann Schusswerte vom Ende her, dann Innensechser, dann Mouchen, zuletzt Abstand des letzten Schusses vom Zentrum
Bis zu zwei Geräte zur Windbeobachtung erlaubt
Kann mit dem Sternschießen zur Kombinationswertung verbunden werden
5.32
Armbrust national Stern
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
ohne Zeitbegrenzung; 17 Runden, Dauer hängt von der Teilnehmerzahl abbei 20 Schützen grob 4–6 Std.
Munition
15 Wertung + 2 Proberunden = 17 Bolzen mit Metallkopf
Entfernung
Vogelbaum (29 m hoch)
Schusszahl
15
Kaliber
Bolzen mit Metallkopf, rund Ø 26,8 mm oder quadratisch 24,3 mm
Traditionelles Armbrustschießen senkrecht nach oben auf einen am 29 m hohen Vogelbaum befestigten Stern, von dem kleine Holzplättchen (Plattl) der Reihe nach abgeschossen werden.
Anschlag
Stehend, beim Schuss in Tuchfühlung mit der Vorderkante des Schusstisches
Schusstisch 4,00 m vom Vogelbaum entfernt, 2,00 m breit, 0,90–1,05 m hoch
Schießzeit
Ohne Zeitbegrenzung
Ablauf
Ein Schuss je Durchgang in ausgeloster Reihenfolge, Platztausch vor Beginn zulässig
Wer nicht rechtzeitig am Stand ist, verliert den Schuss
Zwei Proberunden (Vereins- bis Deutsche Meisterschaft)
Erst der äußere, dann der innere Kranz, jeweils von links nach rechts (im Uhrzeigersinn)
Plattl zählt, wenn es fällt oder mind. der halbe Bolzenkopfabdruck (12 mm) sichtbar ist
Abpraller, Treffer am Haltestab und Plattl außerhalb der Reihenfolge zählen nicht
Gleichstand um Platz 1 bis 3 durch Ritterrunden (Stechen, max. 10)
Waffe
Vogel- oder Hocharmbrust mit beliebiger Schäftung, ohne Gewichtsbeschränkung, Zusatzgewichte und Abzug beliebig
Bogen aus genehmigtem Material, Sicherung gegen unbeabsichtigtes Auslösen vorgeschrieben
Stahlbögen (Armbrüste ab Herstellung 01.01.2005): Sehnenlänge max. 660 mm, Bogenlänge max. 670 mm, Spannung max. 195 mm
Bogen mit Sicherungsblech oder zwei Sicherungsbändern zu sichern
Als Visier nur ein Diopter, das Korn sitzt auf dem Bolzen
Bolzen mit Metallkopf, rund max. Ø 26,8 mm oder quadratisch max. 24,3 mm Kantenlänge, mind. 115 g
Bolzen frei sichtbar auf der Schiene, mit einer Feder gegen Herabfallen gesichert
Spannen selbst mit dem Spannbock am dafür bestimmten Platz, ab Altersklasse andere Spanngeräte oder Spannen durch andere Personen erlaubt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke oder Sakko ist am Vogelbaum Pflicht
Im Übrigen ist die Kleidung freigestellt, aus Tradition sollen möglichst Schützenanzüge getragen werden
Wer den Sicherheitsbereich unter dem Schutzgitter verlässt, muss eine geeignete Kopfbedeckung tragen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Stern auf dem Vogelbaum aus 18 Plattl in zwei Kränzen zu je neun
Plattl 85 × 85 mm aus Schichtholz, schwarz mit weißer Kreisfläche Ø 50 mm
Plattlmitte außen 930 mm, innen 730 mm von der Achse des Vogelbaums
Hinweise
Armbrust nach dem Spannen sofort sichern und erst im Anschlag entsichern
Hinter dem Schützen darf nur ein Betreuer stehen, die übrigen Schützen bleiben unter dem Schutzgitter
Bei Versagen der Armbrust oder Bogenbruch darf der Schuss nach dem zehnten nachfolgenden Schützen nachgeholt werden
Kann mit dem Scheibenschießen national zur Kombinationswertung verbunden werden
Ab Herren II/Damen II dürfen Linsen mit Vergrößerung verwendet werden
5.33
Armbrust national – Kombiniert
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
Scheibe 50 Min. + Sternschießen ohne Zeitbegrenzungteilnehmerabhängig
Munition
Scheibe 20 Wertung + max. 10 Probe, Stern 15 + 2 Proberunden = 47 Bolzen6,0 mm und Metallkopf
Entfernung
30 m und Vogelbaum
Schusszahl
20 Scheibe + 15 Stern
Kaliber
Bolzen Ø 6,0 mm (Scheibe), Bolzenkopf Ø 26,8 mm rund oder 24,3 mm quadratisch (Stern)
Kombinationswertung aus dem nationalen 30-m-Scheibenschießen und dem Sternschießen am Vogelbaum, bei der jedes Plattl sechs Ringpunkten entspricht.
Anschlag
Stehend in beiden Teilen
Stern: in Tuchfühlung mit der Vorderkante des Schusstisches
Schießzeit
Scheibe: 20 Schuss in 50 Min. (verkürzbar auf 40 Min.)
Stern: ohne Zeitbegrenzung
Ablauf
Teilnahme am Scheibenschießen national 30 m und am Sternschießen
Jedes abgeschossene Plattl zählt 6 Punkte
Gesamtpunktzahl: sechsfaches Plattlergebnis plus Ringzahl der Scheibe
Bei Gleichstand entscheidet das bessere Scheibenergebnis
Waffe
Scheibe: 30-m-Armbrust mit Pfeil-/Bolzenführungsbahn und Schlitten
Stern: Vogel- oder Hocharmbrust, als Visier nur ein Diopter, Korn auf dem Bolzen
Bekleidung und Schutz
Scheibenschießen: Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh nach den Gewehrregeln erlaubt
Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
Sternschießen am Vogelbaum: Schießjacke oder Sakko ist Pflicht, sonst ist die Kleidung freigestellt, Schützenanzüge sind erwünscht
Wer den Sicherheitsbereich unter dem Schutzgitter verlässt, muss eine geeignete Kopfbedeckung tragen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 17: 6-kreisig, Ring 6 Ø 20 mm bis Ring 1 Ø 160 mm
Stern aus 18 Plattl 85 × 85 mm, schwarz mit weißer Kreisfläche Ø 50 mm
Hinweise
Die Kombinationswertung „kann“ erfolgen, Scheibe/Stern laut Übersicht entsprechend Ausschreibung
Schusszahl: Die Kombination fasst das Scheibenschießen (20 Schuss) und das Sternschießen (15 Schuss) zusammen; die 15 Schuss der Wettbewerbsübersicht beziehen sich nur auf den Stern
5.34
Armbrust national Adler
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
nicht festgelegt; bis der Adler abgeschossen istVeranstalter bestimmt die Schusszeit
Munition
keine Probeschüsse; Bolzenzahl offen, bis der Adler fällt
Entfernung
Vogelbaum (29 m hoch)
Schusszahl
Bis der Adler abgeschossen ist
Kaliber
Bolzen mit Metallkopf, rund Ø 26,8 mm oder quadratisch 24,3 mm
Traditionelles Adlerschießen am Vogelbaum, bei dem nacheinander Prämien und dann Holzteile von einem Holzadler geschossen werden; gewertet wird das Gewicht des abgeschossenen Holzes.
Anschlag
Stehend, beim Schuss in Tuchfühlung mit der Vorderkante des Schusstisches
Schusstisch 4,00 m vom Vogelbaum entfernt, 2,00 m breit, 0,90–1,05 m hoch
Schießzeit
Schusszeit bestimmt der Veranstalter
Ablauf
Reihenfolge der Schützen ausgelost, Platztausch vor Beginn zulässig
Keine Probeschüsse
Zuerst die Prämien in der Reihenfolge Krone, Schwertgewaffe, Apfelgewaffe
Die Prämie gewinnt, wer die Blechmarke abschießt
Jedes abgeschossene Holzstück wird gewogen, Sieger ist der Schütze mit dem höchsten Gesamtgewicht
Bei mehreren Abteilungen gleiche Schusszahl je Abteilung, festgelegt durch die erste Abteilung
Waffe
Vogel- oder Hocharmbrust mit beliebiger Schäftung, ohne Gewichtsbeschränkung, Zusatzgewichte und Abzug beliebig
Bogen aus genehmigtem Material, Sicherung gegen unbeabsichtigtes Auslösen vorgeschrieben
Stahlbögen (Armbrüste ab Herstellung 01.01.2005): Sehnenlänge max. 660 mm, Bogenlänge max. 670 mm, Spannung max. 195 mm
Bogen mit Sicherungsblech oder zwei Sicherungsbändern zu sichern
Als Visier nur ein Diopter, das Korn sitzt auf dem Bolzen
Bolzen mit Metallkopf, rund max. Ø 26,8 mm oder quadratisch max. 24,3 mm Kantenlänge, mind. 115 g
Bolzen frei sichtbar auf der Schiene, mit einer Feder gegen Herabfallen gesichert
Spannen selbst mit dem Spannbock am dafür bestimmten Platz, ab Altersklasse andere Spanngeräte oder Spannen durch andere Personen erlaubt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke oder Sakko ist am Vogelbaum Pflicht
Im Übrigen ist die Kleidung freigestellt, aus Tradition sollen möglichst Schützenanzüge getragen werden
Wer den Sicherheitsbereich unter dem Schutzgitter verlässt, muss eine geeignete Kopfbedeckung tragen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Holzadler auf dem Vogelbaum, ca. 2,15 m hoch und 1,80 m breit, schwarz
Prämienholz (Krone, Schwertgewaffe, Apfelgewaffe) gelb/rot mit Blechmarke 30–35 mm
Hinweise
Armbrust nach dem Spannen sofort sichern und erst im Anschlag entsichern
Hinter dem Schützen darf nur ein Betreuer stehen, die übrigen Schützen bleiben unter dem Schutzgitter
Bei Versagen der Armbrust oder Bogenbruch darf der Schuss nach dem zehnten nachfolgenden Schützen nachgeholt werden
Ergebnisgleichheit: weniger Treffer zählt schlechter, dann geringeres Holzgewicht beim letzten Treffer
Eine feste Schusszahl gibt es nicht: Geschossen wird, bis der Adler vollständig abgeschossen ist; bei mehreren Abteilungen bestimmt die erste Abteilung die Schusszahl
5.41
Feldarmbrust IAU 600 – 18 m
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 45 Min.2 Probeserien à 5 Min. + 20 Serien à 3 Pfeile in 3 Min. mit Trefferaufnahme, geschätzt
Munition
3 Pfeile je Serie + 2–3 ErsatzpfeilePfeile werden wiederverwendet
Entfernung
18 m
Schusszahl
60
Kaliber
Pfeile 304–457 mm
Feldarmbrustschießen in der Halle auf 18 m mit 60 Pfeilen in Dreierserien auf eine Dreifachauflage.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
Je Serie 3 Pfeile in 3 Min.
Probeserien je 3 Pfeile in 5 Min., zwei Probeserien
Ablauf
Serien zu je 3 Pfeilen
Hallenwettbewerb an einem Tag auf 18 m
Zeitanzeige durch Tafeln, Lichtzeichen, Uhren oder Signaltöne
Waffe
Armbrust jeder Art mit mechanisch funktionierendem Abzug und Pfeilsperre (außer bei Konstruktion für aufgesetzte Nocken)
Gewicht max. 10000 g, Sehnenlänge max. 900 mm, Schäftung frei, Visierlinie max. 760 mm
Metallbögen ummantelt, Spanngewicht und Spannlänge dauerhaft auf dem Bogen markiert
Sehne nicht aus Metall, Nockpunkte und Marken auf dem Schaft erlaubt
Wasserwaage erlaubt, Visiereinrichtung mit Zubehör max. 150 mm
Pfeile 304–457 mm lang, Spitzenwinkel max. 65 Grad, mit den Initialen des Schützen gekennzeichnet
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießkleidung und Handschuhe sind verboten, z. B. Schießjacken, Schießwesten, stützende Unterbekleidung sowie gepolsterte oder enge Kleidung
Normale Schuhe oder Sportschuhe mit flexibler Sohle sind während des ganzen Wettkampfs Pflicht und dürfen nicht über die Knöchel reichen
Bei schlechtem Wetter sind weiche Gummistiefel oder Überschuhe ohne Stützwirkung und wasserdichte Schutzkleidung erlaubt
Nur ein Gürtel mit höchstens 30 mm Breite; ein Gürtelköcher muss daran befestigt sein
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz darf getragen werden
Scheibe
Scheibe Nr. 18: Dreifachauflage, je Spot Ringe 10 bis 6, Zehn Ø 40 mm, Innenzehn Ø 20 mm, Ringabstand 20 mm
Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 blau
Hinweise
Bei Armbrustdefekt drei zusätzliche Probeschüsse
Ergebnisgleichheit: mehr Treffer, dann mehr Innenzehner, dann mehr Zehner, sonst gleicher Rang
5.42
Feldarmbrust IAU 600 – 25 m
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 45 Min.angenommen 2 Probeserien à 5 Min. + 20 Serien à 3 Pfeile in 3 Min. mit Trefferaufnahme, geschätzt
Munition
3 Pfeile je Serie + 2–3 ErsatzpfeilePfeile werden wiederverwendet
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
Pfeile 304–457 mm
Feldarmbrustschießen auf 25 m mit 60 Pfeilen in Dreierserien.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
Je Serie 3 Pfeile in 3 Min.
Probeserien je 3 Pfeile in 5 Min.; ihre Anzahl ist für 25 m nicht geregelt und richtet sich nach der Ausschreibung (auf 18 m zwei, auf 35 m und 50 m eine Probeserie)
Ablauf
Serien zu je 3 Pfeilen
Zeitanzeige durch Tafeln, Lichtzeichen, Uhren oder Signaltöne
Waffe
Armbrust jeder Art mit mechanisch funktionierendem Abzug und Pfeilsperre (außer bei Konstruktion für aufgesetzte Nocken)
Gewicht max. 10000 g, Sehnenlänge max. 900 mm, Schäftung frei, Visierlinie max. 760 mm
Metallbögen ummantelt, Spanngewicht und Spannlänge dauerhaft auf dem Bogen markiert
Sehne nicht aus Metall, Nockpunkte und Marken auf dem Schaft erlaubt
Wasserwaage erlaubt, Visiereinrichtung mit Zubehör max. 150 mm
Pfeile 304–457 mm lang, Spitzenwinkel max. 65 Grad, mit den Initialen des Schützen gekennzeichnet
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießkleidung und Handschuhe sind verboten, z. B. Schießjacken, Schießwesten, stützende Unterbekleidung sowie gepolsterte oder enge Kleidung
Normale Schuhe oder Sportschuhe mit flexibler Sohle sind während des ganzen Wettkampfs Pflicht und dürfen nicht über die Knöchel reichen
Bei schlechtem Wetter sind weiche Gummistiefel oder Überschuhe ohne Stützwirkung und wasserdichte Schutzkleidung erlaubt
Nur ein Gürtel mit höchstens 30 mm Breite; ein Gürtelköcher muss daran befestigt sein
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz darf getragen werden
Scheibe
Scheibe Nr. 21: Ringauflage 40 cm, 11-kreisig, Zehn Ø 40 mm, Innenzehn Ø 20 mm, Ringabstand 20 mm
Die in der Wettbewerbsübersicht genannte Scheibe Nr. 18 (Dreifachauflage) gilt für die 18-m-Variante der IAU 600, auf 25 m wird die 40-cm-Auflage geschossen
Hinweise
Bei Armbrustdefekt drei zusätzliche Probeschüsse
Ergebnisgleichheit: mehr Treffer, dann mehr Innenzehner, dann mehr Zehner, sonst gleicher Rang
5.43
Feldarmbrust IAU 900
DSBArmbrust
Auf einen Blick
Dauer
ca. 5 Std.4 Probeserien + 30 Serien à 3 Pfeile auf 65/50/35 m mit Trefferaufnahme und Distanzwechsel, geschätzt
Munition
3 Pfeile je Serie + 2–3 ErsatzpfeilePfeile werden wiederverwendet
Entfernung
65 m, 50 m, 35 m
Schusszahl
90 (3 × 30)
Kaliber
Pfeile 304–457 mm
Feldarmbrustschießen im Freien über drei Distanzen von 65, 50 und 35 m mit je 30 Pfeilen in Dreierserien.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
Je Serie 3 Pfeile in 3 Min.
Probeserien je 3 Pfeile in 5 Min.: zwei auf 65 m, eine auf 50 m und 35 m
Ablauf
An einem Tag in der Reihenfolge 65 m – 50 m – 35 m
30 Pfeile je Distanz in Serien zu je 3 Pfeilen
Zeitanzeige durch Tafeln, Lichtzeichen, Uhren oder Signaltöne
Waffe
Armbrust jeder Art mit mechanisch funktionierendem Abzug und Pfeilsperre (außer bei Konstruktion für aufgesetzte Nocken)
Gewicht max. 10000 g, Sehnenlänge max. 900 mm, Schäftung frei, Visierlinie max. 760 mm
Metallbögen ummantelt, Spanngewicht und Spannlänge dauerhaft auf dem Bogen markiert
Sehne nicht aus Metall, Nockpunkte und Marken auf dem Schaft erlaubt
Wasserwaage erlaubt, Visiereinrichtung mit Zubehör max. 150 mm
Pfeile 304–457 mm lang, Spitzenwinkel max. 65 Grad, mit den Initialen des Schützen gekennzeichnet
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießkleidung und Handschuhe sind verboten, z. B. Schießjacken, Schießwesten, stützende Unterbekleidung sowie gepolsterte oder enge Kleidung
Normale Schuhe oder Sportschuhe mit flexibler Sohle sind während des ganzen Wettkampfs Pflicht und dürfen nicht über die Knöchel reichen
Bei schlechtem Wetter sind weiche Gummistiefel oder Überschuhe ohne Stützwirkung und wasserdichte Schutzkleidung erlaubt
Nur ein Gürtel mit höchstens 30 mm Breite; ein Gürtelköcher muss daran befestigt sein
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Gehörschutz darf getragen werden
Scheibe
Scheibe Nr. 21: Ringauflage 60 cm, 11-kreisig, Zehn Ø 60 mm, Innenzehn Ø 30 mm, Ringabstand 30 mm (65 m und 50 m)
Scheibe Nr. 18: Dreifachauflage, je Spot Ringe 10 bis 6, Zehn Ø 40 mm, Innenzehn Ø 20 mm, Ringabstand 20 mm, Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 blau (35 m)
Hinweise
Bei Wettkämpfen im Freien Windfahnen an den Scheibenständen
Bei Armbrustdefekt drei zusätzliche Probeschüsse
Ergebnisgleichheit: mehr Treffer, dann mehr Innenzehner, dann mehr Zehner, sonst gleicher Rang
6.10
Bogen WA im Freien Recurve
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 10 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 12 Passen à ca. 13 Min.
Munition
72 Wertungspfeile: 6 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
70 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Recurvebogen
Olympische Bogendisziplin im Freien: Mit dem Recurvebogen und Visier werden 72 Pfeile auf eine 122-cm-Auflage in 70 m Entfernung geschossen.
Anschlag
Stehend, aufrecht und ohne Stütze
Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
Bogen mit einer Hand gehalten, die Finger der anderen Hand ziehen, halten und lösen die Sehne
Schießzeit
Passen zu 6 Pfeilen in 4 Minuten
10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil
Ablauf
Qualifikationsrunde mit 72 Pfeilen auf 70 m in 12 Passen zu 6 Pfeilen
Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
Trefferaufnahme nach jeder Passe, Innenzehn wird als X notiert, äußere Zehn als 10
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der X, dann die Zahl der Zehnen (einschließlich X)
Finalrunde ab Achtelfinale, unterhalb der Deutschen Meisterschaft auch ab Viertelfinale, auf Landesebene freigestellt
Finalrunde Recurve im Satzsystem: höchstens 5 Sätze zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
Satzgewinn 2 Satzpunkte, Ringgleichheit je 1 Satzpunkt, Sieg mit 6 Satzpunkten
Bei 5:5 Stechen mit einem Pfeil in 40 Sek., der Pfeil näher am Zentrum gewinnt
Team (3 Schützen) und Mixed Team (1 Frau, 1 Mann): höchstens 4 Sätze zu 6 bzw. 4 Pfeilen, Sieg mit 5 Satzpunkten, 20 Sek. je Pfeil
Waffe
Recurvebogen aus Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei Wurfarmen, gespannt mit einer einzigen Sehne
Ein Visier mit nur einem Zielpunkt erlaubt, ohne Linse, Prisma, Wasserwaage oder Elektronik
Kein Peepsight und keine Zielmarkierung auf der Sehne, Lippen- oder Nasenmarke erlaubt
Druckpunkt höchstens 4 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (4 cm Overdraw)
Auszugskontrolle (hörbar, sichtbar oder tastbar) erlaubt, nicht elektrisch oder elektronisch
Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer erlaubt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sport- oder geländeangepasste Schuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 21: 122-cm-Auflage, 11-kreisig (Ringe 1–10 und Innenzehn X)
Zehn Ø 122 mm, Ringbreite 61 mm
Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 und 5 blau, 4 und 3 schwarz, 2 und 1 weiß
Scheibenmitte 130 cm über dem Boden, Neigung 10 bis 15 Grad
Bei Wettkämpfen mit WA-Rekord oder WA-Abzeichen nur Auflagen von Herstellern mit WA-Lizenz
Hinweise
Recurve Junioren, Herren, Damen: 70 m, 122-cm-Auflage
Jugend und Masterklasse: 60 m, 122-cm-Auflage
Seniorenklasse: 50 m, 122-cm-Auflage
Schüler A: 40 m, 122-cm-Auflage
Schüler B (nur Landesebene, Empfehlung): 72 Pfeile auf 25 m, 80-cm-Auflage
Schüler C (nur Landesebene, Empfehlung): 36 Pfeile auf 15 m, 80-cm-Auflage
Teamfinale Masters auf 60 m und Senioren auf 50 m, Senioren dann 30 Sek. je Pfeil
Meisterschaften: 72 Pfeile; die zusätzlich in Teil 0 genannte 144-Pfeile-Runde auf 30 bis 90 m (1440-Runde) wird nur bei internationalen Sternturnieren geschossen
Weitere Turnierformen: 70-m-Runde, 60-m-Runde für Jugend und Altersklasse, 900er-Runde mit je 30 Pfeilen auf 60, 50 und 40 m
Olympischer Wettbewerb (70 m Bogen Runde) für Männer und Frauen
6.15
Bogen WA im Freien Compound
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 12 Passen à ca. 12,5 Min.
Munition
72 Wertungspfeile: 6 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
50 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Compoundbogen
Bogenschießen im Freien mit dem Compoundbogen, der mit Umlenkrollen, Lupenvisier und Release geschossen wird: 72 Pfeile auf eine 80-cm-Auflage mit sechs Wertungsringen in 50 m Entfernung.
Anschlag
Stehend, aufrecht und ohne Stütze
Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
Lösen der Sehne mit Release (Ablasshilfe) erlaubt
Schießzeit
Passen zu 6 Pfeilen in 4 Minuten
10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil
Ablauf
Qualifikationsrunde mit 72 Pfeilen auf 50 m in 12 Passen zu 6 Pfeilen
Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
Trefferaufnahme nach jeder Passe, Innenzehn wird als X notiert, äußere Zehn als 10
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der X, dann die Zahl der Zehnen (einschließlich X)
Finalrunde ab Achtelfinale, unterhalb der Deutschen Meisterschaft auch ab Viertelfinale, auf Landesebene freigestellt
Finalrunde Compound kumulativ: 5 Passen zu 3 Pfeilen in je 2 Min., höchste Gesamtringzahl gewinnt
Bei Gleichstand Stechen mit einem Pfeil in 40 Sek., der Pfeil näher am Zentrum gewinnt
Team (3 Schützen) und Mixed Team (1 Frau, 1 Mann): 4 Passen zu 6 bzw. 4 Pfeilen kumulativ, 20 Sek. je Pfeil
Im Teamfinale Release erst auf der Schießlinie nach dem Startsignal in die Sehne einhaken
Waffe
Compoundbogen: Auszug wird mechanisch über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verändert, Mittelstück darf Durchschusstyp sein
Zuggewicht höchstens 60 lbs
Visier mit Seiten- und Höhenverstellung, Wasserwaage, Vergrößerungslinse und Prisma erlaubt
Peepsight in der Sehne erlaubt
Release (Ablasshilfe) erlaubt, darf nicht am Bogen befestigt sein
Druckpunkt höchstens 6 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (6 cm Overdraw)
Keinerlei elektrische oder elektronische Ausrüstung
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sport- oder geländeangepasste Schuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
Jede Art von Fingerschutz erlaubt, Ablasshilfe (Release) erlaubt, sofern nicht am Bogen befestigt, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt
Brille, Schießbrille oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 20: 80-cm-6-Ring-Auflage (Wertungszonen 5–10), als Mehrfachauflage zu 2, 3 oder 4 Stück auf einer Scheibe
Zehn Ø 80 mm, Ringbreite 40 mm, Innenzehn (X)
Vier Auflagen im Quadrat (A links oben, B rechts oben, C links unten, D rechts unten) oder drei im Dreieck
Scheibenmitte 130 cm über dem Boden, Neigung 10 bis 15 Grad
Toleranz im Wertungsbereich 10–8 ± 1 mm, 7–5 ± 2 mm
Hinweise
Alle Compound-Klassen ab Jugend: 50 m, 80-cm-6-Ring-Auflage
Schüler A: 40 m, 80-cm-6-Ring-Auflage (Spot, Wertungszonen 5–10, Scheibe Nr. 20)
Meisterschaften: 72 Pfeile; die zusätzlich in Teil 0 genannte 144-Pfeile-Runde auf 30 bis 90 m (1440-Runde) wird nur bei internationalen Sternturnieren geschossen
Weitere Turnierform: 50-m-Runde für Compound (Scheibennadelturnier)
Finale: zwei 80-cm-6-Ring-Auflagen mit mindestens 10 cm Abstand auf einer Scheibe, ab Viertelfinale möglichst eigene Scheibe
6.16
Bogen WA im Freien Blankbogen
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 72 Pfeile in Passen zu 6 bzw. 3 Pfeilen
Munition
72 Wertungspfeile: 6oder 3) Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
50 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Blankbogen
Bogenschießen im Freien mit dem Blankbogen, also einem Recurvebogen ohne Visier und ohne Stabilisatoren: 72 Pfeile auf eine 122-cm-Auflage in 50 m Entfernung.
Anschlag
Stehend, aufrecht und ohne Stütze
Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
Bogen mit einer Hand gehalten, die Finger der anderen Hand ziehen, halten und lösen die Sehne
Schießzeit
Passen zu 6 Pfeilen in 4 Min. oder Passen zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil
Ablauf
72 Pfeile auf 50 m
Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
Trefferaufnahme nach jeder Passe, Innenzehn wird als X notiert, äußere Zehn als 10
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der X, dann die Zahl der Zehnen (einschließlich X)
Waffe
Blankbogen: Bogen wie Recurve, aber blank ohne Visier, Visier- oder sonstige Markierungen
Bogen mit allem Zubehör muss ungespannt durch einen Ring von 12,2 cm Innendurchmesser passen
Keine Auszugskontrolle, keine Lippen- oder Nasenmarke, kein Peepsight
Fingerposition an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden
Druckpunkt höchstens 2 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (2 cm Overdraw)
Tab mit einheitlichen Markierungen erlaubt, Ablasshilfe verboten
Gewichte und Dämpfer nur, soweit der Bogen durch den 12,2-cm-Ring passt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sport- oder geländeangepasste Schuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, Markierungen auf dem Tab nur einheitlich in Größe, Form und Farbe, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 21: 122-cm-Auflage, 11-kreisig (Ringe 1–10 und Innenzehn X)
Zehn Ø 122 mm, Ringbreite 61 mm
Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 und 5 blau, 4 und 3 schwarz, 2 und 1 weiß
Scheibenmitte 130 cm über dem Boden, Neigung 10 bis 15 Grad
Bei Wettkämpfen mit WA-Rekord oder WA-Abzeichen nur Auflagen von Herstellern mit WA-Lizenz
Hinweise
Blankbogen ab Jugend: 50 m, 122-cm-Auflage
Schüler A: 30 m, 122-cm-Auflage
Weitere Turnierform: 50-m-Runde für Blankbogen (Scheibennadelturnier)
Bei Feldbogen- und 3D-Meisterschaften darf die Mittelwicklung der Sehne abweichend im Blickfeld enden, im Freien nicht
6.17
Langbogen im Freien
HSBogen
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
72 Wertungspfeile, dazu Ersatzpfeile
Entfernung
laut Ausschreibung
Schusszahl
72 Pfeile (2 × 36)
Kaliber
Langbogen
Hessischer Langbogen-Wettbewerb im Freien, nur innerhalb des Landesverbands ausgetragen.
Ablauf
2 Durchgänge zu 36 Pfeilen
Offene Klasse ab Jugend
Nur bis zur Hessischen Meisterschaft (landesinterner Wettbewerb)
Waffe
Langbogen
Alle Pfeilarten zugelassen, aber nur mit Naturfedern
Scheibe
Auflage laut Ausschreibung
Hinweise
Entfernung, Auflage und Schießzeit stehen nicht im Ausschreibungsheft
Nur Schützen mit einer Startnummer des Hessischen Schützenverbands
6.20
Bogen WA Halle Recurve
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 40 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 20 Passen à ca. 6,5 Min.
Munition
60 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
18 m
Schusszahl
60 Pfeile
Kaliber
Recurvebogen
Hallenwettbewerb mit dem Recurvebogen: 60 Pfeile in Passen zu drei Pfeilen auf 18 m, bei Meisterschaften meist auf drei übereinander angeordnete 40-cm-Scheibenbilder.
Anschlag
Stehend, aufrecht und ohne Stütze
Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
Bogen mit einer Hand gehalten, die Finger der anderen Hand ziehen, halten und lösen die Sehne
Schießzeit
Passen zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil
Ablauf
Qualifikationsrunde mit 60 Pfeilen auf 18 m in 20 Passen zu 3 Pfeilen
Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
Innere und äußere Zehn zählen bei Hallenmeisterschaften beide 10
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Zehnen, dann die Zahl der Neunen
Finalrunde ab Achtelfinale, unterhalb der Deutschen Meisterschaft auch ab Viertelfinale, auf Landesebene freigestellt
Finalrunde Recurve im Satzsystem: höchstens 5 Sätze zu 3 Pfeilen in 2 Min., Sieg mit 6 Satzpunkten
Bei 5:5 Stechen mit einem Pfeil in 40 Sek. auf das mittlere Scheibenbild
Im Finale je Match zwei vertikale Dreifachauflagen mit mindestens 25 cm Abstand auf einer Scheibe
Waffe
Recurvebogen aus Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei Wurfarmen, gespannt mit einer einzigen Sehne
Ein Visier mit nur einem Zielpunkt erlaubt, ohne Linse, Prisma, Wasserwaage oder Elektronik
Kein Peepsight und keine Zielmarkierung auf der Sehne, Lippen- oder Nasenmarke erlaubt
Druckpunkt höchstens 4 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (4 cm Overdraw)
Auszugskontrolle (hörbar, sichtbar oder tastbar) erlaubt, nicht elektrisch oder elektronisch
Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer erlaubt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sportschuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 19: vertikale Dreifachauflage, drei 40-cm-Scheibenbilder übereinander, nur Wertungszonen 6–10
Abstand der Zentren 22 cm, mittleres Scheibenbild 130 cm über dem Boden
Je Passe ein Pfeil pro Scheibenbild, Reihenfolge beliebig
Pfeil außerhalb der blauen Wertungszone oder zweiter Pfeil im selben Bild zählt als Fehler (M)
Jugend und Seniorenklasse: 40-cm-Auflage oder Las-Vegas-Dreifachauflage (Wahl bei der Deutschen Meisterschaft verpflichtend)
Schüler A: 60 Pfeile auf 18 m, 60-cm-Auflage
Schüler B (Empfehlung): 60 Pfeile auf 18 m, 80-cm-Auflage
Schüler C (Empfehlung): 30 Pfeile auf 10 m, 80-cm-Auflage
Weitere Turnierformen: 18-m-Runde und 25-m-Runde mit je 60 Pfeilen (Scheibennadelturniere)
Las-Vegas-Dreifachauflage: Scheibe Nr. 18, drei 40-cm-Scheibenbilder mit Wertungszonen 6–10, Toleranz 10–8 ± 1 mm und 7–6 ± 2 mm
6.25
Bogen WA Halle Compound
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 40 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 20 Passen à ca. 6,5 Min.
Munition
60 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
18 m
Schusszahl
60 Pfeile
Kaliber
Compoundbogen
Hallenwettbewerb mit dem Compoundbogen: 60 Pfeile auf 18 m auf drei übereinander angeordnete 40-cm-Scheibenbilder, bei denen nur die kleine Innenzehn volle zehn Ringe bringt.
Anschlag
Stehend, aufrecht und ohne Stütze
Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
Lösen der Sehne mit Release (Ablasshilfe) erlaubt
Schießzeit
Passen zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil
Ablauf
Qualifikationsrunde mit 60 Pfeilen auf 18 m in 20 Passen zu 3 Pfeilen
Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
Bei Hallenmeisterschaften zählt nur die innere Zehn 10, die äußere Zehn zählt 9
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Innenzehnen, dann die Zahl der Neunen
Finalrunde ab Achtelfinale, unterhalb der Deutschen Meisterschaft auch ab Viertelfinale, auf Landesebene freigestellt
Finalrunde kumulativ: 5 Passen zu 3 Pfeilen in je 2 Min., höchste Gesamtringzahl gewinnt
Bei Gleichstand Stechen mit einem Pfeil in 40 Sek. auf das mittlere Scheibenbild
Waffe
Compoundbogen: Auszug wird mechanisch über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verändert, Mittelstück darf Durchschusstyp sein
Zuggewicht höchstens 60 lbs
Visier mit Seiten- und Höhenverstellung, Wasserwaage, Vergrößerungslinse und Prisma erlaubt
Peepsight in der Sehne erlaubt
Release (Ablasshilfe) erlaubt, darf nicht am Bogen befestigt sein
Druckpunkt höchstens 6 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (6 cm Overdraw)
Keinerlei elektrische oder elektronische Ausrüstung
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sportschuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
Jede Art von Fingerschutz erlaubt, Ablasshilfe (Release) erlaubt, sofern nicht am Bogen befestigt, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt
Brille, Schießbrille oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 19: vertikale Dreifachauflage, drei 40-cm-Scheibenbilder übereinander, nur Wertungszonen 6–10
Abstand der Zentren 22 cm, mittleres Scheibenbild 130 cm über dem Boden
Je Passe ein Pfeil pro Scheibenbild, Reihenfolge beliebig
Pfeil außerhalb der blauen Wertungszone oder zweiter Pfeil im selben Bild zählt als Fehler (M)
Scheibenneigung 0 bis 10 Grad
Hinweise
Alle Compound-Klassen ab Jugend: vertikale Dreifachauflage (bei Wettkämpfen außer Meisterschaften auch 40-cm-Auflage)
Schüler A (Empfehlung 60 Pfeile): 18 m, 60-cm-Spot-Auflage mit Wertungszonen 6–10, X zählt 10
Weitere Turnierformen: 18-m-Runde und 25-m-Runde mit je 60 Pfeilen (Scheibennadelturniere)
6.26
Blankbogen Halle
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 2 Std. 40 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 20 Passen à ca. 6,5 Min.
Munition
60 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
18 m
Schusszahl
60 Pfeile
Kaliber
Blankbogen
Hallenwettbewerb mit dem Blankbogen ohne Visier: 60 Pfeile in Passen zu drei Pfeilen auf eine 40-cm-Auflage in 18 m Entfernung.
Anschlag
Stehend, aufrecht und ohne Stütze
Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
Bogen mit einer Hand gehalten, die Finger der anderen Hand ziehen, halten und lösen die Sehne
Schießzeit
Passen zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil
Ablauf
Qualifikationsrunde mit 60 Pfeilen auf 18 m in 20 Passen zu 3 Pfeilen
Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
Innere und äußere Zehn zählen bei Hallenmeisterschaften beide 10
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Zehnen, dann die Zahl der Neunen
Waffe
Blankbogen: Bogen wie Recurve, aber blank ohne Visier, Visier- oder sonstige Markierungen
Bogen mit allem Zubehör muss ungespannt durch einen Ring von 12,2 cm Innendurchmesser passen
Keine Auszugskontrolle, keine Lippen- oder Nasenmarke, kein Peepsight
Fingerposition an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden
Druckpunkt höchstens 2 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (2 cm Overdraw)
Tab mit einheitlichen Markierungen erlaubt, Ablasshilfe verboten
Gewichte und Dämpfer nur, soweit der Bogen durch den 12,2-cm-Ring passt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sportschuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, Markierungen auf dem Tab nur einheitlich in Größe, Form und Farbe, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 21: 40-cm-Auflage, 11-kreisig (Ringe 1–10 und Innenzehn)
Zehn Ø 40 mm, Ringbreite 20 mm
Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 und 5 blau, 4 und 3 schwarz, 2 und 1 weiß
Vier 40-cm-Auflagen je Scheibe (A links oben, B rechts oben, C links unten, D rechts unten)
Scheibenmitte 130 cm über dem Boden, Scheibenneigung 0 bis 10 Grad
Hinweise
Blankbogen ab Jugend: 18 m, 40-cm-Auflage
Schüler A (Empfehlung 60 Pfeile): 18 m, 60-cm-Auflage
Blankbogenklassen schießen auch bei Meisterschaften nicht auf die vertikale Dreifachauflage
6.27
Langbogen Halle
HSBogen
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
60 Wertungspfeile, dazu Ersatzpfeile
Entfernung
laut Ausschreibung
Schusszahl
60 Pfeile (2 × 30)
Kaliber
Langbogen
Hessischer Langbogen-Wettbewerb in der Halle, nur innerhalb des Landesverbands ausgetragen.
Ablauf
2 Durchgänge zu 30 Pfeilen
Offene Klasse ab Jugend
Nur bis zur Hessischen Meisterschaft (landesinterner Wettbewerb)
Waffe
Langbogen
Alle Pfeilarten zugelassen, aber nur mit Naturfedern
Scheibe
Auflage laut Ausschreibung
Hinweise
Entfernung, Auflage und Schießzeit stehen nicht im Ausschreibungsheft
Nur Schützen mit einer Startnummer des Hessischen Schützenverbands
6.30
Feldbogen Recurve
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 4 Std. 30 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Scheiben à ca. 10 Min. im Parcours
Munition
72 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Scheibe + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
10–60 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Recurvebogen
Bogenschießen mit dem Recurvebogen im Gelände: Auf einem Parcours werden 24 Scheiben auf bekannte und unbekannte Entfernungen bis 60 m mit je drei Pfeilen beschossen.
Anschlag
Stehend oder kniend
Schießposition hinter einer gedachten Linie durch den Abschusspflock parallel zur Scheibe
Bis etwa 1 m neben oder hinter dem Pflock, je nach Gelände
Schießzeit
3 Min. je Scheibe für 3 Pfeile, ab Einnahme der Position am Pflock
Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils der Scheibe
Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung
Ablauf
Meisterschaftsrunde: 24 Scheiben mit je 3 Pfeilen, davon 12 Scheiben mit bekannten und 12 mit unbekannten Entfernungen
Möglich auch als zweimaliger Durchgang durch dieselbe Einheit von 12 Scheiben
Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig links und rechts des Pflocks (AB-CD, CD-AB)
Wertung nach allen Pfeilen der Gruppe, Schützen schreiben gegenseitig, Kampfrichter nur bei Uneinigkeit
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Sechsen, dann die Zahl der Fünfen
Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt
Waffe
Recurvebogen aus Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei Wurfarmen, gespannt mit einer einzigen Sehne
Ein Visier mit nur einem Zielpunkt erlaubt, ohne Linse, Prisma, Wasserwaage oder Elektronik
Kein Peepsight und keine Zielmarkierung auf der Sehne, Lippen- oder Nasenmarke erlaubt
Druckpunkt höchstens 4 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (4 cm Overdraw)
Auszugskontrolle (hörbar, sichtbar oder tastbar) erlaubt, nicht elektrisch oder elektronisch
Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer erlaubt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
Rückenköcher zulässig
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten
Scheibe
Lizenzierte WA-Feldauflage in Ø 20, 40, 60 und 80 cm, Wertungszonen 1–6
80-cm-Auflage einzeln, 60-cm-Auflagen bei bekannten Entfernungen auch zu zweit, 40-cm-Auflagen zu viert im Quadrat
20-cm-Auflagen als Dreifachauflagen in vier senkrechten Reihen, je Scheibenbild ein Pfeil
Je Auflagengröße 2–4 Scheiben (unbekannte Entfernungen) bzw. 3 Scheiben (bekannte Entfernungen), zusammen 12 Scheiben je Einheit
Auflage mindestens 15 cm über dem Boden
Hinweise
Herren, Damen, Junioren, Master, Senioren:
Roter Pflock, unbekannte Entfernungen: Ø 20 cm 10–15 m, Ø 40 cm 15–25 m, Ø 60 cm 20–35 m, Ø 80 cm 35–55 m
Roter Pflock, bekannte Entfernungen: Ø 20 cm 10/15/20 m, Ø 40 cm 20/25/30 m, Ø 60 cm 35/40/45 m, Ø 80 cm 50/55/60 m
Jugend schießt vom blauen Pflock (bis 50 m), Schüler A vom gelben Pflock (bis 40 m)
Bekannte Entfernungen dürfen geländebedingt um ± 2 m angepasst werden, die tatsächliche Distanz steht dann am Pflock
Rückenköcher erlaubt
Weitere Turnierform: Arrowhead-Runde mit 24 oder 48 Scheiben zu je 3 Pfeilen
6.40
Feldbogen Blank
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 4 Std. 30 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Scheiben à ca. 10 Min. im Parcours
Munition
72 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Scheibe + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–50 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Blankbogen
Bogenschießen mit dem Blankbogen ohne Visier im Gelände: Auf einem Parcours werden 24 Scheiben auf bekannte und unbekannte Entfernungen bis 50 m mit je drei Pfeilen beschossen.
Anschlag
Stehend oder kniend
Schießposition hinter einer gedachten Linie durch den Abschusspflock parallel zur Scheibe
Bis etwa 1 m neben oder hinter dem Pflock, je nach Gelände
Schießzeit
3 Min. je Scheibe für 3 Pfeile, ab Einnahme der Position am Pflock
Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils der Scheibe
Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung
Ablauf
Meisterschaftsrunde: 24 Scheiben mit je 3 Pfeilen, davon 12 Scheiben mit bekannten und 12 mit unbekannten Entfernungen
Möglich auch als zweimaliger Durchgang durch dieselbe Einheit von 12 Scheiben
Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig links und rechts des Pflocks (AB-CD, CD-AB)
Wertung nach allen Pfeilen der Gruppe, Schützen schreiben gegenseitig, Kampfrichter nur bei Uneinigkeit
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Sechsen, dann die Zahl der Fünfen
Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt
Waffe
Blankbogen: Bogen wie Recurve, aber blank ohne Visier, Visier- oder sonstige Markierungen
Bogen mit allem Zubehör muss ungespannt durch einen Ring von 12,2 cm Innendurchmesser passen
Keine Auszugskontrolle, keine Lippen- oder Nasenmarke, kein Peepsight
Fingerposition an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden
Druckpunkt höchstens 2 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (2 cm Overdraw)
Tab mit einheitlichen Markierungen erlaubt, Ablasshilfe verboten
Gewichte und Dämpfer nur, soweit der Bogen durch den 12,2-cm-Ring passt
Bei Feldbogenmeisterschaften darf die Mittelwicklung der Sehne im Blickfeld enden
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
Rückenköcher zulässig
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, Markierungen auf dem Tab nur einheitlich in Größe, Form und Farbe, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten
Scheibe
Lizenzierte WA-Feldauflage in Ø 20, 40, 60 und 80 cm, Wertungszonen 1–6
80-cm-Auflage einzeln, 60-cm-Auflagen bei bekannten Entfernungen auch zu zweit, 40-cm-Auflagen zu viert im Quadrat
20-cm-Auflagen als Dreifachauflagen in vier senkrechten Reihen, je Scheibenbild ein Pfeil
Je Auflagengröße 2–4 Scheiben (unbekannte Entfernungen) bzw. 3 Scheiben (bekannte Entfernungen), zusammen 12 Scheiben je Einheit
Auflage mindestens 15 cm über dem Boden
Hinweise
Herren, Damen, Junioren, Master, Senioren:
Blauer Pflock, unbekannte Entfernungen: Ø 20 cm 5–10 m, Ø 40 cm 10–20 m, Ø 60 cm 15–30 m, Ø 80 cm 30–45 m
Blauer Pflock, bekannte Entfernungen: Ø 20 cm 5/10/15 m, Ø 40 cm 15/20/25 m, Ø 60 cm 30/35/40 m, Ø 80 cm 40/45/50 m
Jugend schießt vom gelben Pflock (bis 40 m)
Bekannte Entfernungen dürfen geländebedingt um ± 2 m angepasst werden, die tatsächliche Distanz steht dann am Pflock
Rückenköcher erlaubt
Weitere Turnierform: Arrowhead-Runde mit 24 oder 48 Scheiben zu je 3 Pfeilen
Schüler A schießt vom gelben Pflock (in der Pflocktabelle nicht genannt, abgeleitet: Compound teilt in jeder Klasse den Pflock mit Recurve, Blank steht nie weiter hinten als Recurve, und Gelb ist der kürzeste Pflock)
6.41
Feldbogen Langbogen
HSBogen
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
Pfeilzahl laut Ausschreibung, dazu Ersatzpfeile
Entfernung
laut Ausschreibung
Schusszahl
laut Ausschreibung
Kaliber
Langbogen
Hessischer Feldbogen-Wettbewerb mit dem Langbogen; das Ausschreibungsheft nennt nur Nummer und Klassen.
Ablauf
Feldbogen-Wettbewerb mit dem Langbogen, Einzelheiten laut Ausschreibung
Waffe
Langbogen
Scheibe
Feldbogen-Auflagen laut Ausschreibung
Hinweise
Einzelheiten stehen nicht im Ausschreibungsheft
6.50
Feldbogen Compound
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 4 Std. 30 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Scheiben à ca. 10 Min. im Parcours
Munition
72 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Scheibe + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
10–60 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Compoundbogen
Bogenschießen mit dem Compoundbogen im Gelände: Auf einem Parcours werden 24 Scheiben auf bekannte und unbekannte Entfernungen bis 60 m mit je drei Pfeilen beschossen.
Anschlag
Stehend oder kniend
Schießposition hinter einer gedachten Linie durch den Abschusspflock parallel zur Scheibe
Bis etwa 1 m neben oder hinter dem Pflock, je nach Gelände
Schießzeit
3 Min. je Scheibe für 3 Pfeile, ab Einnahme der Position am Pflock
Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils der Scheibe
Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung
Ablauf
Meisterschaftsrunde: 24 Scheiben mit je 3 Pfeilen, davon 12 Scheiben mit bekannten und 12 mit unbekannten Entfernungen
Möglich auch als zweimaliger Durchgang durch dieselbe Einheit von 12 Scheiben
Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig links und rechts des Pflocks (AB-CD, CD-AB)
Wertung nach allen Pfeilen der Gruppe, Schützen schreiben gegenseitig, Kampfrichter nur bei Uneinigkeit
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Sechsen, dann die Zahl der Fünfen
Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt
Waffe
Compoundbogen: Auszug wird mechanisch über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verändert, Mittelstück darf Durchschusstyp sein
Zuggewicht höchstens 60 lbs
Visier mit Seiten- und Höhenverstellung, Wasserwaage, Vergrößerungslinse und Prisma erlaubt
Peepsight in der Sehne erlaubt
Release (Ablasshilfe) erlaubt, darf nicht am Bogen befestigt sein
Druckpunkt höchstens 6 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (6 cm Overdraw)
Keinerlei elektrische oder elektronische Ausrüstung
Mehrere Zielpunkte und Peep-Eliminator nur auf bekannten Entfernungen
Auf unbekannten Entfernungen darf kein Teil des Visiers als Entfernungsmesser verändert werden
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
Rückenköcher zulässig
Jede Art von Fingerschutz erlaubt, Ablasshilfe (Release) erlaubt, sofern nicht am Bogen befestigt, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt
Brille, Schießbrille oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten
Scheibe
Lizenzierte WA-Feldauflage in Ø 20, 40, 60 und 80 cm, Wertungszonen 1–6
80-cm-Auflage einzeln, 60-cm-Auflagen bei bekannten Entfernungen auch zu zweit, 40-cm-Auflagen zu viert im Quadrat
20-cm-Auflagen als Dreifachauflagen in vier senkrechten Reihen, je Scheibenbild ein Pfeil
Je Auflagengröße 2–4 Scheiben (unbekannte Entfernungen) bzw. 3 Scheiben (bekannte Entfernungen), zusammen 12 Scheiben je Einheit
Auflage mindestens 15 cm über dem Boden
Hinweise
Herren, Damen, Junioren, Master, Senioren:
Roter Pflock, unbekannte Entfernungen: Ø 20 cm 10–15 m, Ø 40 cm 15–25 m, Ø 60 cm 20–35 m, Ø 80 cm 35–55 m
Roter Pflock, bekannte Entfernungen: Ø 20 cm 10/15/20 m, Ø 40 cm 20/25/30 m, Ø 60 cm 35/40/45 m, Ø 80 cm 50/55/60 m
Jugend schießt vom blauen Pflock (bis 50 m)
Bekannte Entfernungen dürfen geländebedingt um ± 2 m angepasst werden, die tatsächliche Distanz steht dann am Pflock
Rückenköcher erlaubt
Weitere Turnierform: Arrowhead-Runde mit 24 oder 48 Scheiben zu je 3 Pfeilen
Schüler A schießt vom gelben Pflock (in der Pflocktabelle nicht genannt, abgeleitet: Compound teilt in jeder Klasse den Pflock mit Recurve, Blank steht nie weiter hinten als Recurve, und Gelb ist der kürzeste Pflock)
6.60
Bogen 3D Recurve
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–45 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Recurvebogen
Bogenschießen mit dem Recurvebogen auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen werden mit je zwei Pfeilen beschossen.
Anschlag
Stehend oder kniend
Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen
Schießzeit
120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung
Ablauf
Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt
Waffe
Recurvebogen aus Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei Wurfarmen, gespannt mit einer einzigen Sehne
Ein Visier mit nur einem Zielpunkt erlaubt, ohne Linse, Prisma, Wasserwaage oder Elektronik
Kein Peepsight und keine Zielmarkierung auf der Sehne, Lippen- oder Nasenmarke erlaubt
Druckpunkt höchstens 4 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (4 cm Overdraw)
Auszugskontrolle (hörbar, sichtbar oder tastbar) erlaubt, nicht elektrisch oder elektronisch
Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer erlaubt
Visier ohne mehrere Zielpunkte, kein Teil des Visiers als Entfernungsmesser veränderbar
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
Rückenköcher zulässig
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten
Scheibe
Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours
Hinweise
Deutsche Meisterschaft: roter Pflock 5–45 m
Bis zur Landesmeisterschaft roter Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 30–45 m, Gruppe 2 20–35 m, Gruppe 3 10–25 m, Gruppe 4 5–15 m
Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
Rückenköcher erlaubt
6.65
Bogen 3D Compound
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–45 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Compoundbogen
Bogenschießen mit dem Compoundbogen auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen werden mit je zwei Pfeilen beschossen.
Anschlag
Stehend oder kniend
Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen
Lösen der Sehne mit Release erlaubt
Schießzeit
120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung
Ablauf
Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt
Waffe
Compoundbogen: Auszug wird mechanisch über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verändert, Mittelstück darf Durchschusstyp sein
Zuggewicht höchstens 60 lbs
Visier mit Seiten- und Höhenverstellung, Wasserwaage, Vergrößerungslinse und Prisma erlaubt
Peepsight in der Sehne erlaubt
Release (Ablasshilfe) erlaubt, darf nicht am Bogen befestigt sein
Druckpunkt höchstens 6 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (6 cm Overdraw)
Keinerlei elektrische oder elektronische Ausrüstung
Bei 3D kein Visier mit mehreren Zielpunkten und keine Peep-Eliminator-Einrichtung
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
Rückenköcher zulässig
Jede Art von Fingerschutz erlaubt, Ablasshilfe (Release) erlaubt, sofern nicht am Bogen befestigt, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt
Brille, Schießbrille oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten
Scheibe
Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours
Hinweise
Deutsche Meisterschaft: roter Pflock 5–45 m
Bis zur Landesmeisterschaft roter Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 30–45 m, Gruppe 2 20–35 m, Gruppe 3 10–25 m, Gruppe 4 5–15 m
Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
Rückenköcher erlaubt
6.66
Bogen 3D Blankbogen
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–30 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Blankbogen
Bogenschießen mit dem Blankbogen ohne Visier auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen bis 30 m werden mit je zwei Pfeilen beschossen.
Anschlag
Stehend oder kniend
Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen
Schießzeit
120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung
Ablauf
Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt
Waffe
Blankbogen: Bogen wie Recurve, aber blank ohne Visier, Visier- oder sonstige Markierungen
Bogen mit allem Zubehör muss ungespannt durch einen Ring von 12,2 cm Innendurchmesser passen
Keine Auszugskontrolle, keine Lippen- oder Nasenmarke, kein Peepsight
Fingerposition an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden
Druckpunkt höchstens 2 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (2 cm Overdraw)
Tab mit einheitlichen Markierungen erlaubt, Ablasshilfe verboten
Gewichte und Dämpfer nur, soweit der Bogen durch den 12,2-cm-Ring passt
Bei 3D-Meisterschaften darf die Mittelwicklung der Sehne im Blickfeld enden
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
Rückenköcher zulässig
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, Markierungen auf dem Tab nur einheitlich in Größe, Form und Farbe, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten
Scheibe
Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours
Hinweise
Deutsche Meisterschaft: blauer Pflock 5–30 m
Bis zur Landesmeisterschaft blauer Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 20–30 m, Gruppe 2 15–25 m, Gruppe 3 10–20 m, Gruppe 4 5–15 m
Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
Rückenköcher erlaubt
6.67
Bogen 3D Langbogen
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–30 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Langbogen
Bogenschießen mit dem Langbogen ohne Visier auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen bis 30 m werden mit je zwei Pfeilen beschossen.
Anschlag
Stehend oder kniend
Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen
Schießzeit
120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung
Ablauf
Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt
Waffe
Langbogen in traditioneller Form, Sehne berührt den gespannten Bogen nur an den Sehnennocken
Mindestlänge 150 cm, gemessen am gespannten Bogen
Kein Visier, keine Markierungen, keine Stabilisatoren oder Schwingungsdämpfer
Keine Auszugskontrolle, Fingerposition an der Sehne und im Gesicht unveränderlich
Mediterraner Griff oder Finger unter der Nocke (Zeigefinger höchstens 2 mm darunter) mit festem Ankerpunkt, keine Ankerplatte
Nur Holzpfeile mit Naturfedern und kugelförmigen oder konischen Feldspitzen
Pfeilauflage nur auf dem Shelf (Aussparung), Auskleidung erlaubt
Bekleidung und Schutz
Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
Rückenköcher zulässig
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, keine Ankerplatte am Tab, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten
Scheibe
Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours
Hinweise
Deutsche Meisterschaft: blauer Pflock 5–30 m
Bis zur Landesmeisterschaft blauer Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 20–30 m, Gruppe 2 15–25 m, Gruppe 3 10–20 m, Gruppe 4 5–15 m
Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
Rückenköcher erlaubt
6.68
Bogen 3D Traditioneller Bogen
DSBBogen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–30 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Traditioneller Bogen
Bogenschießen mit dem traditionellen Holzbogen ohne Visier auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen bis 30 m werden mit je zwei Pfeilen beschossen.
Anschlag
Stehend oder kniend
Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen
Schießzeit
120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung
Ablauf
Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt
Waffe
Traditioneller Bogen mit Mittelstück aus Holzschichten oder einem Stück Holz, zerlegbar erlaubt
Kein Visier, keine Markierungen, keine Stabilisatoren oder Schwingungsdämpfer
Pfeilauflage nicht verstellbar: einfache aufgeklebte Plastikauflage, Federauflage oder Shelf
Keine Auszugskontrolle, Fingerposition an der Sehne unveränderlich, Position im Gesicht darf wechseln
Mediterraner Griff oder Finger unter der Nocke (Zeigefinger höchstens 3 mm darunter), keine Ankerplatte, keine eigenen Markierungen am Tab
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken
Bekleidung und Schutz
Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
Rückenköcher zulässig
Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, keine Ankerplatte und keine selbst angebrachten Markierungen am Tab, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten
Scheibe
Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours
Hinweise
Deutsche Meisterschaft: blauer Pflock 5–30 m
Bis zur Landesmeisterschaft blauer Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 20–30 m, Gruppe 2 15–25 m, Gruppe 3 10–20 m, Gruppe 4 5–15 m
Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
Rückenköcher erlaubt
7.10
Perkussionsgewehr 50 m
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Kaliber beliebig) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig
Präzisionsschießen stehend freihändig auf 50 m mit einem historischen Perkussionsgewehr, das vor jedem Schuss von vorn mit Schwarzpulver und Blei geladen wird.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Kein Riemen
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Waffe
Perkussionsscheiben- oder Jagdgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, seitlich verstellbar mit passendem Kornsockel erlaubt
Kimme: V- oder U-Kimme, höhenverstellbar, keine Rechteckkimme
Diopter erlaubt, wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt und dem historischen Original entspricht
Kein Ring- oder Balkenkorn, keine Wasserwaage und kein Pendel (bei einem Freigewehr müssen diese funktionsunfähig sein)
Handstütze im Stehendanschlag erlaubt, höchstens 200 mm unterhalb der Laufachse
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss beliebig, aus Blei, bei Rundkugel Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Die aufgelegte Variante ist ein eigener Wettbewerb (DSB 7.11)
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klassen Herren I, Damen I, Herren II, Damen II (auch Damen III, IV und V), Herren III und Herren IV, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027
Die aufgelegte Variante ist beim NDSB ein eigener Wettbewerb (NDSB 9.70)
Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10); NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 9.70 (S. 21)
7.11
Perkussionsgewehr 50 m – Auflage
DSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe; an Zuganlagen 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 SchussProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Rundkugel/Geschoss + Schwarzpulver, Zündhütchen
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig
Präzisionsschießen auf 50 m mit einem historischen Perkussionsgewehr, das beim Schießen auf einer Auflage liegt; ein Wettbewerb vor allem für Senioren.
Anschlag
Stehend aufgelegt, ab Seniorenklasse III auch sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Gewehr nur aufgelegt, nicht seitlich an die Auflage angelehnt
Kein Körperteil berührt die Auflage, sichtbarer Abstand zwischen Hand und Auflage
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Ganzer Wettkampf im gleichen Anschlag
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Min. bei Zuganlagen, 45 Min. bei anderen Systemen, jeweils einschließlich Probe
Beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertungsschüsse
Ablauf
15 Wertungsschüsse, 7 bzw. 8 Schuss je Scheibe
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen, Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Waffe
Perkussionsgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
Gewicht und Abzugswiderstand frei
Schäftung dem Original entsprechend
Visierung Diopter/Korn, keine optischen Zielhilfsmittel, keine Visierhilfe
Laufbeschwerung nicht erlaubt
Auflagepunkt höchstens 550 mm von der Systemeinbettung
Geschoss: zur Waffe gehörend
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind nicht gestattet
Schießjacke, Schießhose und Schießschuhe sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Augenschutz (Schutz mindestens von vorne und seitlich) und Gehörschutz sind Pflicht; Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Seniorenklassen I bis VI (ab 51 Jahre), Klassen 70–73 stehend aufgelegt, Klassen 74–81 auch sitzend
Auflage aus Rundmaterial bis 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mind. 100 mm lang
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschrieben (dort gibt es den NDSB-Wettbewerb 9.70 Perkussionsgewehr-Auflage)Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; 7.11 nicht aufgeführt, 9.70 auf S. 1); NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 9.70 (S. 21)
Rheinischer Schützenbund
Beim Rheinischen Schützenbund landesverbandsintern (LVM 2027: 24.04.2027, Leverkusen): Senioren I bis VI in einer gemeinsamen Einzel- und Mannschaftswertung
Unterlegkeile, Stopper, Ausfräsungen u. ä. sind nicht erlaubt; Schaftendungen dürfen nicht als Stopper oder Anlagepunkt dienen
Sind Ladestockösen vorhanden, muss auch der Ladestock angebracht sein, sonst sind die Ösen zu entfernen
Unscharf: Die Liste B (RH 7.11) nennt nur „stehend aufgelegt“ und 40 Min. Zeitvorgabe; die LVM schießt nach den Auflage-Regeln (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
Quelle: Ausschreibung LVM 2027 des RSB, Anlage 1 (Stand 03.08.2026) und Anlage 2 (Stand 23.10.2026); „Liste B“ des DSB, RH 7.11 (S. 180)
7.11B
Perkussionsgewehr 50 m aufgelegt
BLVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.10
Perkussionsgewehr aufgelegt auf 50 m: 15 Wertungsschüsse.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
40 Minuten
Ablauf
15 Wertungsschüsse
Im Übrigen laut Liste B wie Perkussionsgewehr (DSB-Wettbewerb 7.10) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Langwaffe, Einzellader, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 42 cm
Visierung und Kaliber wie Perkussionsgewehr (DSB-Wettbewerb 7.10)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
Unscharf: 7.11B steht nur noch in der Liste B 2025 (BVA-Bescheid 08.07.2025), nicht mehr in der Fassung 2026, wird aber in der Ausschreibung 2027 ausgetragen
7.15
Perkussionsfreigewehr 100 m
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Kaliber beliebig) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
100 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig
Liegendschießen auf 100 m mit einem Perkussionsgewehr, bei dem im Unterschied zum Perkussionsgewehr 50 m Ringkorn, Wasserwaage und Pendel erlaubt sind.
Anschlag
Liegend, Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, Ellbogen auf dem Boden oder einer Matte
Gewehr nur durch beide Hände und eine Schulter abgestützt, Wange am Schaft erlaubt
Beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Trageriemen erlaubt: an beiden Enden am Gewehr befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert
Abstand zwischen hinterer und vorderer Riemenbefestigung mindestens 20,3 cm
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Waffe
Perkussionsscheiben- oder Jagdgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
Korn: originalgetreu, Korntunnel verstellbar, Ring- oder Balkenkorn erlaubt
Kimme: wie Original, verstellbar
Diopter erlaubt, wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt, Irisblende zulässig
Wasserwaage oder Pendel als zusätzliches Zielhilfsmittel erlaubt
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss beliebig, aus Blei, bei Rundkugel Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klasse Herren I (ab 18 J., mit Herren II und Damen I + II) und Herren III (mit Herren IV und Damen III + IV), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.16
Perkussionsfreigewehr 300 m
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Kaliber beliebig) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
300 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig
Liegendschießen auf 300 m mit einem Perkussionsgewehr auf die große 300-m-Scheibe, mit erlaubtem Ringkorn, Wasserwaage oder Pendel.
Anschlag
Liegend, Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, Ellbogen auf dem Boden oder einer Matte
Gewehr nur durch beide Hände und eine Schulter abgestützt, Wange am Schaft erlaubt
Beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Trageriemen erlaubt: an beiden Enden am Gewehr befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert
Abstand zwischen hinterer und vorderer Riemenbefestigung mindestens 20,3 cm
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Waffe
Perkussionsscheiben- oder Jagdgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
Korn: originalgetreu, Korntunnel verstellbar, Ring- oder Balkenkorn erlaubt
Kimme: wie Original, verstellbar
Diopter erlaubt, wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt, Irisblende zulässig
Wasserwaage oder Pendel als zusätzliches Zielhilfsmittel erlaubt
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss beliebig, aus Blei, bei Rundkugel Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 5 (10-kreisig): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
Ringabstand 50 mm, Spiegel Ø 600 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; Wettbewerb nicht aufgeführt)
7.20
Perkussionsdienstgewehr 100 m
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; mind. 13,5 mm) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
100 m
Schusszahl
15
Kaliber
mind. 13,5 mm
Liegendschießen auf 100 m mit einem historischen militärischen Perkussionsgewehr mit festem Originalvisier und großem Kaliber.
Anschlag
Liegend, Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, Ellbogen auf dem Boden oder einer Matte
Gewehr nur durch beide Hände und eine Schulter abgestützt, Wange am Schaft erlaubt
Beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Trageriemen erlaubt: an beiden Enden am Gewehr befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert
Abstand zwischen hinterer und vorderer Riemenbefestigung mindestens 20,3 cm
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Waffe
Militärisches Perkussionsdienstgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Kaliber mind. 13,5 mm
Schäftung originalgetreu, kein Stecher
Korn wie Original, fest, nur mit Werkzeug in Höhe und Seite veränderbar, Form bleibt originalgetreu
Kimme wie Original, höhenverstellbar
Kein Diopter
Zum Laden nur ein Trichter mit Laderohr von höchstens 100 mm Gesamthöhe
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss wie in Form und Funktion für diese Waffe üblich (z. B. Minié-Geschoss), aus Blei
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Das Dienstgewehr „Enfield Volunteer 2-Band“ (Pattern 1858, Kal. .577) ist laut TK-Mitteilung von 2015 für DSB-Wettbewerbe zugelassen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klasse Herren I (ab 18 J., mit Herren II und Damen I + II) und Herren III (mit Herren IV und Damen III + IV), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.21
Perkussionsdienstgewehr
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; mind. 13,5 mm) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
mind. 13,5 mm
Stehend freihändiges Schießen auf 50 m mit einem historischen militärischen Perkussionsgewehr mit festem Originalvisier und großem Kaliber.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Kein Riemen
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Waffe
Militärisches Perkussionsdienstgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Kaliber mind. 13,5 mm
Schäftung originalgetreu, kein Stecher
Korn wie Original, fest, nur mit Werkzeug in Höhe und Seite veränderbar, Form bleibt originalgetreu
Kimme wie Original, höhenverstellbar
Kein Diopter
Zum Laden nur ein Trichter mit Laderohr von höchstens 100 mm Gesamthöhe
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss wie in Form und Funktion für diese Waffe üblich (z. B. Minié-Geschoss), aus Blei
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Das Dienstgewehr „Enfield Volunteer 2-Band“ (Pattern 1858, Kal. .577) ist laut TK-Mitteilung von 2015 für DSB-Wettbewerbe zugelassen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, keine Mannschaftswertung, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.30
Steinschlossgewehr
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit Schwarzpulverladung und PfannenpulverProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)
Stehend freihändiges Schießen auf 50 m mit einem Steinschlossgewehr, bei dem ein Feuerstein das Zündkraut in der Pfanne entzündet.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Kein Riemen
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast
Waffe
Steinschlossgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Kimme wie Original, höhenverstellbar, nur V- oder U-Kimme, keine Rechteckkimme
Diopter erlaubt (laut Vorderladertabelle), wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Zündkraut nur Schwarzpulver ohne Zusätze aus kleiner Pulverflasche (max. 16,2 g) mit Verschluss
Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Steinschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klasse Herren I (ab 18 J., mit Herren II und Damen I + II) und Herren III (mit Herren IV und Damen III + IV), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.31
Steinschlossgewehr 100 m
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit Schwarzpulverladung und PfannenpulverProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
100 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)
Liegendschießen auf 100 m mit einem Steinschlossgewehr, das mit Rundkugel geladen und durch Feuersteinfunken gezündet wird.
Anschlag
Liegend, Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, Ellbogen auf dem Boden oder einer Matte
Gewehr nur durch beide Hände und eine Schulter abgestützt, Wange am Schaft erlaubt
Beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm mindestens 30 Grad zur Horizontalen
Trageriemen erlaubt: an beiden Enden am Gewehr befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert
Abstand zwischen hinterer und vorderer Riemenbefestigung mindestens 20,3 cm
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast
Waffe
Steinschlossgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Kimme wie Original, verstellbar, nur V- oder U-Kimme, keine Rechteckkimme
Diopter erlaubt, wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Zündkraut nur Schwarzpulver ohne Zusätze aus kleiner Pulverflasche (max. 16,2 g) mit Verschluss
Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Steinschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, keine Mannschaftswertung, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.32
Luntenschlossgewehr
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit SchwarzpulverladungProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zündung per Lunte
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)
Stehend freihändiges Schießen auf 50 m mit einem glattläufigen Luntenschlossgewehr, bei dem eine glimmende Lunte das Zündkraut entzündet.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Kein Riemen
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Lunte nur bei geschlossener Abdeckung der Zündladung und mit Lauf in Richtung Geschossfang anbringen
Glimmende Lunten vorher in einem unbrennbaren, belüfteten Behältnis verwahren und gegen Wegfliegen über 50 cm sichern
Waffe
Luntenschlossgewehr mit glattem Lauf, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Schäftung und Stecher originalgetreu
Korn und Kimme originalgetreu und fest, nur Korne in Originalform
Rechteckkimme erlaubt, japanische Visierungen u. a. auch Lochkimme
Kein Diopter
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 6 (Ringe 5–10): Zehn Ø 80 mm, Ring 5 Ø 480 mm
Ringabstand 40 mm, Spiegel Ø 400 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Glimmende Lunten gelten nicht als offenes Feuer und dürfen auf dem Stand angezündet werden
Luntenschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben
Die Wettbewerbsübersicht nennt Scheibe Nr. 4; laut Scheibenbeschreibung ist Scheibe Nr. 6 aber ausdrücklich für Muskete und Luntenschlossgewehr bestimmt
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; Wettbewerb nicht aufgeführt)
7.32B
Steinschlossgewehr 50 m aufgelegt
BLVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.30
Steinschlossgewehr aufgelegt auf 50 m: 15 Wertungsschüsse.
Anschlag
Stehend oder sitzend aufgelegt
Schießzeit
10 Minuten Vorbereitung, 40 Minuten Schießzeit
Ablauf
15 Wertungsschüsse
Im Übrigen laut Liste B wie Steinschlossgewehr (DSB-Wettbewerb 7.30) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)
Waffe
Langwaffe, Einzellader, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 42 cm
Visierung und Kaliber wie Steinschlossgewehr (DSB-Wettbewerb 7.30)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
7.35
Muskete 50 m
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 RundkugelnProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; mind. 16,5 mm) mit Schwarzpulverladung und Pfannenpulver
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
mind. 16,5 mm (Rundkugel)
Stehend freihändiges Schießen auf 50 m mit einer glattläufigen militärischen Steinschlossmuskete ohne Kimme auf eine Scheibe mit großem Zehner.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Trageriemen erlaubt: an beiden Enden befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert, Befestigungen mind. 20,3 cm auseinander
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast
Waffe
Militärische Steinschlossmuskete mit glattem Lauf, Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Kaliber mind. 16,5 mm
Schäftung originalgetreu, kein Stecher
Korn wie Original, fest
Keine Kimme: Musketen mit fester Kimme sind nicht zugelassen, Entfernen einer Kimme ist verboten
Musketen mit abnehmbarer Kimme dürfen ohne Kimme verwendet werden
Kein Diopter
Zum Laden nur ein Trichter mit Laderohr von höchstens 100 mm Gesamthöhe
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 6 (Ringe 5–10): Zehn Ø 80 mm, Ring 5 Ø 480 mm
Ringabstand 40 mm, Spiegel Ø 400 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Steinschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, keine Mannschaftswertung, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.40
25 m Perkussionsrevolver
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Kaliber beliebig) mit Schwarzpulverladung, Abdichtmittel und Zündhütchen
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig
Präzisionsschießen einhändig auf 25 m mit einem historischen Perkussionsrevolver, dessen Trommelkammern von vorn mit Pulver, Kugel und Abdichtmittel geladen werden.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage, Armband oder Uhr
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Revolver wird in drei Ladevorgängen geladen
Vor oder hinter dem Geschoss muss ein Abdichtmittel geladen werden (nicht aus undurchsichtiger Pulverflasche)
Alle geladenen Kammern mit Zündhütchen versehen
Trommel darf ausgebaut geladen werden (ganz hinter dem Schützen), Zündhütchen erst nach dem Wiedereinsetzen
Waffe
Perkussionsrevolver, Lauflänge mind. 10 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn wie Original, fest, nur mit Werkzeug in Höhe und Seite veränderbar, Form bleibt erhalten
Nicht originale Schwalbenschwanzführung muss laufbündig beigefeilt sein
Kimme wie Original
Max. 7 Züge, kein Polygonlauf
Ladehilfe erlaubt
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss beliebig, aus Blei
Griff (Schäftung): nur glatt
Kein Stecher
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten
Nur geschlossene Halbschuhe, Knöchel völlig frei
Keine Armbänder, Uhren oder Bandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Holster sind verboten
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Seitenblenden zwischen den Ständen sollen vorhanden sein
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klassen Herren I (ab 18 J., mit Herren II und Damen I + II), Herren III (mit Damen III), Herren IV (mit Damen IV), Herren V (mit Damen V), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.41B
Perkussionsrevolver 25 m Zweihand
BLVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.40
Perkussionsrevolver beidhändig auf 25 m: 15 Wertungsschüsse.
Anschlag
Stehend, beidhändig
Schießzeit
10 Minuten Vorbereitung, 40 Minuten Schießzeit
Ablauf
15 Wertungsschüsse
Im Übrigen laut Liste B wie Perkussionsrevolver (DSB-Wettbewerb 7.40)
Waffe
Kurzwaffe, Mehrlader, mindestens fünfschüssig, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 10 cm
Visierung und Kaliber wie Perkussionsrevolver (DSB-Wettbewerb 7.40)
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
Die Wettbewerbstabelle nennt den Wettbewerb „Perkussionsrevolver Duell“, die Liste B „Zweihand“
7.45
Vorderlader-Drehscheibe
HSVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
laut AusschreibungLaden bis 4 Min. je Serie
Munition
15 KugelnProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
.36 oder .45 (Perkussionsrevolver)
Hessischer Vorderlader-Wettbewerb: Perkussionsrevolver auf 25 m, drei Serien zu fünf Schuss auf die Drehscheibe.
Anschlag
Stehend
Schießzeit
Zeitvorgabe laut Liste B: 3 Sek. (ob je Schuss oder je Serie, ist nicht angegeben)
Laden innerhalb von 4 Min. nach dem Kommando „LADEN“, danach „ACHTUNG“
Ablauf
Der Schießleiter sagt die Serie an
5 Schuss je Scheibe
Hessische Meisterschaft in der offenen Klasse
Waffe
Perkussionsrevolver
Lauflänge mindestens 10 cm, wie Original
Visierung Kimme und Korn
Scheibe
Scheibe laut Liste B: Nr. 9
Hinweise
Hessischer Wettbewerb nach Liste B, bei der Hessischen Meisterschaft als 7.45 „Revolver-Drehscheibe“
Den Sprengstoffschein bei der Waffenkontrolle im Original vorlegen
Scheibennummer laut Liste B, vor dem Wettkampf mit der Ausschreibung abgleichen
7.50
25 m Perkussionspistole
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit Schwarzpulverladung und ZündhütchenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)
Präzisionsschießen einhändig auf 25 m mit einer einschüssigen Perkussionspistole, die vor jedem Schuss mit Pulver und Rundkugel von vorn geladen wird.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage, Armband oder Uhr
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Waffe
Perkussionspistole, Einzellader, Lauflänge mind. 10 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest, höchstens 5 mm hoch (bei verjüngtem Lauf gemessen an der dicksten Stelle)
Abflachung des Dachkorns bzw. Blattkornbreite max. 2 mm
Kimme: V- oder U-Kimme, höhenverstellbar, keine Rechteckkimme
Kein Diopter
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten
Nur geschlossene Halbschuhe, Knöchel völlig frei
Keine Armbänder, Uhren oder Bandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Holster sind verboten
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Die aufgelegte Variante ist der eigene Wettbewerb 7.51
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klassen Herren I, Damen I (alle Damen), Herren II, III, IV und V, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.51
25 m Perkussionspistole – Auflage
DSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe; an Zuganlagen 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 SchussProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Rundkugel + Schwarzpulver, Zündhütchen
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)
Präzisionsschießen auf 25 m mit einer Perkussionspistole, die beim Schießen auf einer Auflage liegt; ein Wettbewerb vor allem für Senioren.
Anschlag
Stehend aufgelegt, ab Seniorenklasse III auch sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Pistole nur aufgelegt, nicht seitlich an die Auflage angelehnt, darf vor dem Startkommando aufgelegt werden
Kein Körperteil berührt die Auflage, sichtbarer Abstand zwischen Hand und Auflage
Die nicht abziehende Hand umfasst weder Auflage noch Waffe
Schießarm und Handgelenk weder gehalten noch gestützt oder bandagiert, Handschuh erlaubt
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Min. bei Zuganlagen, 45 Min. bei anderen Systemen, jeweils einschließlich Probe
Beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertungsschüsse
Ablauf
15 Wertungsschüsse, 7 bzw. 8 Schuss je Scheibe
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen, Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Waffe
Perkussionspistole, Einzellader, Lauflänge mind. 10 cm
Gewicht und Abzugswiderstand frei
Schäftung dem Original entsprechend
Offene Visierung Kimme/Korn, keine optischen Zielhilfsmittel, keine Visierhilfe
Korn höchstens 5 mm hoch, nur Dach-, Perl-, Buckel- oder Blattkorn, nur V- oder U-Kimme
Laufbeschwerung nicht erlaubt
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss Rundkugel aus Blei
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind nicht gestattet
Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist; geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
Holster sind verboten
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Augenschutz (Schutz mindestens von vorne und seitlich) und Gehörschutz sind Pflicht; Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Seniorenklassen I bis VI (ab 51 Jahre), Klassen 70–73 stehend aufgelegt, Klassen 74–81 auch sitzend
Auflage aus Rundmaterial bis 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mind. 100 mm lang
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; Wettbewerb nicht aufgeführt)
7.51B
Perkussionspistole 25 m Zweihand
BLVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.50
Perkussionspistole beidhändig auf 25 m: 15 Wertungsschüsse.
Anschlag
Stehend, beidhändig
Schießzeit
10 Minuten Vorbereitung, 40 Minuten Schießzeit
Ablauf
15 Wertungsschüsse
Im Übrigen laut Liste B wie Perkussionspistole (DSB-Wettbewerb 7.50)
Waffe
Kurzwaffe, Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 10 cm
Visierung und Kaliber wie Perkussionspistole (DSB-Wettbewerb 7.50)
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
7.60
25 m Steinschlosspistole
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit Schwarzpulverladung und PfannenpulverProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)
Präzisionsschießen einhändig auf 25 m mit einer einschüssigen Steinschlosspistole, bei der ein Feuerstein das Zündkraut entzündet.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage, Armband oder Uhr
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast
Waffe
Steinschlosspistole, Einzellader, Lauflänge mind. 10 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest, höchstens 5 mm hoch
Abflachung des Dachkorns bzw. Blattkornbreite max. 2 mm
Kimme: V- oder U-Kimme, fest, keine Rechteckkimme
Kein Diopter
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten
Nur geschlossene Halbschuhe, Knöchel völlig frei
Keine Armbänder, Uhren oder Bandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Holster sind verboten
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Steinschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klassen Herren I (ab 18 J., mit Damen I + II und Herren II), Herren III (mit Damen III), Herren IV (mit Damen IV + V und Herren V), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 2 (PDF-Seite 11)
7.61
Luntenschlosspistole
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 RundkugelnProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; mind. 8,6 mm) mit Schwarzpulverladung (Zündung per Lunte
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
mind. 8,6 mm (Rundkugel)
Präzisionsschießen einhändig auf 25 m mit einer glattläufigen Luntenschlosspistole, bei der eine glimmende Lunte das Zündkraut entzündet.
Anschlag
Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage, Armband oder Uhr
Schießzeit
Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.
Ablauf
Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
Lunte nur bei geschlossener Abdeckung der Zündladung und mit Lauf in Richtung Geschossfang anbringen
Glimmende Lunten vorher in einem unbrennbaren, belüfteten Behältnis verwahren und gegen Wegfliegen über 50 cm sichern
Waffe
Luntenschlosspistole mit glattem Lauf, Lauflänge mind. 10 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
Kaliber mind. 8,6 mm
Schäftung und Stecher originalgetreu
Korn und Kimme wie Original und fest, nur Korne in Originalform
Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten
Nur geschlossene Halbschuhe, Knöchel völlig frei
Keine Armbänder, Uhren oder Bandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Holster sind verboten
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
Glimmende Lunten gelten nicht als offenes Feuer und dürfen auf dem Stand angezündet werden
Luntenschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben
Die Luntenschlosspistole der Firma Artax ist laut TK-Mitteilung (MLAIC-Entscheidung 2013) nicht zugelassen
Norddeutscher Schützenbund
Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; Wettbewerb nicht aufgeführt)
7.61B
Steinschlosspistole 25 m Zweihand
BLVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.60
Steinschlosspistole beidhändig auf 25 m: 15 Wertungsschüsse.
Anschlag
Stehend, beidhändig
Schießzeit
40 Minuten
Ablauf
15 Wertungsschüsse
Im Übrigen laut Liste B wie Steinschlosspistole (DSB-Wettbewerb 7.60)
Waffe
Kurzwaffe, Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 10 cm
Visierung und Kaliber wie Steinschlosspistole (DSB-Wettbewerb 7.60)
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
7.71
Perkussionsflinte
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 5 Min.5 Min. Vorbereiten der Waffen + 60 Min. Wettkampfzeit je Rotte; bei 6 Schützen 10 Min. mehr
Munition
25 Wurfscheiben × 1 Schuss = ca. 25 Schrotladungen mit Schwarzpulver und Zündhütchenkeine Probe; DM: 50
Entfernung
Wurfscheiben, Wurfweite 60 m
Schusszahl
25 Wurfscheiben
Kaliber
beliebig (Schrot max. 2,6 mm)
Wurfscheibenschießen mit einer historischen Perkussionsflinte, die vor jedem Schuss von vorn mit Schwarzpulver und Schrot geladen wird.
Anschlag
Stehend
Sportlicher Voranschlag oder jagdlicher Anschlag erlaubt
Schießzeit
Wettkampfzeit je Rotte 60 Min. (5 Schützen, bei 6 Schützen 10 Min. mehr)
Vorbereiten der Waffen 5 Min. direkt vor dem Wurf der Probescheibe, unter Aufsicht des Hauptrichters
Zeit für den Durchgang beginnt mit dem Wurf der Probescheibe
Ablauf
Einmaschinenstand mit 5 Ständen (Stationen), je Stand 5 Wurfscheiben
Wurfrichtung gerade in Linie von Stand 3 über die Wurfmaschine, 10 m vor dem Aufschlagpunkt 2 m über Standniveau, Wurfweite 60 m ± 5 m
Eine für alle sichtbare Probescheibe wird geworfen, Probeschießen gibt es nicht
Erster Schuss auf dem zugelosten Stand, die weiteren auf den folgenden Ständen, sobald der Schütze geladen hat
Scheiben vom falschen Stand gelten als NO TARGET und werden vom richtigen Stand wiederholt
Erlaubt ist eine Funktionsstörung je Durchgang (Wiederholung als NO TARGET auf demselben Stand), jede weitere gilt als Fehler
Nach maximal 6 Störungen beendet der Schütze seinen Durchgang
Eine zusätzliche Störung bei mechanischem Versagen der Waffe (nicht bei Zündproblemen)
Waffe erst nach Beginn der Wettkampfzeit laden, vorzeitiges Laden: 1 Scheibe Abzug
Zündhütchen abschlagen oder Ölschuss erst nach Freigabe und mit Waffe in Schussrichtung
Leerschießen und Reparaturen nur am Reparaturtisch, nie mit geladener Waffe zurück zum Ladetisch
Abwesenheit zu Beginn des Durchgangs: 3 Scheiben Abzug
Waffe
Perkussionsflinte
Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika)
Schäftung originalgetreu, kein Stecher, Schaftkappe aus Leder erlaubt (nicht gepolstert)
Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest
Kimme: V- oder U-Kimme, fest
Kein Diopter
Pulverladung max. 6,2 g Schwarzpulver ohne Zusätze
Schrot aus Blei oder nicht-toxischem Monometall, Ø max. 2,6 mm, Schrotgewicht max. 35 g
Doppelflinte: je Wurfscheibe nur ein Lauf geladen
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sind nicht erlaubt
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Ø 110 mm, Höhe 25–26 mm, Gewicht 105 g
Farbe einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange oder mit so gefärbtem Oberteil bzw. Ring
Hinweise
Deutsche Meisterschaft: 50 Wurfscheiben in zwei getrennten Durchgängen
Perkussionsflinte und Steinschlossflinte sind zwei selbstständige Wettbewerbe mit getrennter Wertung
Ergebnisgleichheit auf Platz 1–6: Stechen über 5 Scheiben (je eine von jedem Stand), danach bis zum ersten Fehler
Ab Platz 7 gleiche Platzierung bei Treffergleichheit
Ergänzend gelten sinngemäß die allgemeinen Regeln für das Flintenschießen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Kaltenkirchen: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, 25 Scheiben, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 2 (PDF-Seite 11)
7.72
Steinschlossflinte
DSBVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 20 Min.5 Min. Vorbereiten der Waffen + 75 Min. Wettkampfzeit je Rotte
Munition
25 Wurfscheiben × 1 Schuss = ca. 25 Schrotladungen mit Schwarzpulver und Pfannenpulverkeine Probe; DM: 50
Entfernung
Wurfscheiben, Wurfweite 60 m
Schusszahl
25 Wurfscheiben
Kaliber
beliebig (Schrot max. 2,6 mm)
Wurfscheibenschießen mit einer historischen Steinschlossflinte, bei der ein Feuerstein das Pulver in der Pfanne entzündet.
Anschlag
Stehend
Sportlicher Voranschlag oder jagdlicher Anschlag erlaubt
Schießzeit
Wettkampfzeit je Rotte 75 Min. (5 Schützen)
Vorbereiten der Waffen 5 Min. direkt vor dem Wurf der Probescheibe, unter Aufsicht des Hauptrichters
Zeit für den Durchgang beginnt mit dem Wurf der Probescheibe
Ablauf
Einmaschinenstand mit 5 Ständen (Stationen), je Stand 5 Wurfscheiben
Wurfrichtung gerade in Linie von Stand 3 über die Wurfmaschine, 10 m vor dem Aufschlagpunkt 2 m über Standniveau, Wurfweite 60 m ± 5 m
Eine für alle sichtbare Probescheibe wird geworfen, Probeschießen gibt es nicht
Erster Schuss auf dem zugelosten Stand, die weiteren auf den folgenden Ständen, sobald der Schütze geladen hat
Scheiben vom falschen Stand gelten als NO TARGET und werden vom richtigen Stand wiederholt
Erlaubt sind drei Funktionsstörungen je Durchgang (Wiederholung als NO TARGET auf demselben Stand), jede weitere gilt als Fehler
Nach maximal 6 Störungen beendet der Schütze seinen Durchgang
Eine zusätzliche Störung bei mechanischem Versagen der Waffe (nicht bei Zündproblemen)
Waffe erst nach Beginn der Wettkampfzeit laden, vorzeitiges Laden: 1 Scheibe Abzug
Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast
Pfannenpulver abbrennen oder Ölschuss erst nach Freigabe und mit Waffe in Schussrichtung
Leerschießen und Reparaturen nur am Reparaturtisch, nie mit geladener Waffe zurück zum Ladetisch
Abwesenheit zu Beginn des Durchgangs: 3 Scheiben Abzug
Waffe
Steinschlossflinte oder glattes Steinschlossgewehr, auch Steinschlossmuskete
Lauflänge mind. 40 cm
Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika)
Schäftung originalgetreu, kein Stecher, Schaftkappe aus Leder erlaubt (nicht gepolstert)
Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest
Kimme: V- oder U-Kimme, fest
Kein Diopter
Pulverladung max. 6,2 g Schwarzpulver ohne Zusätze
Schrot aus Blei oder nicht-toxischem Monometall, Ø max. 2,6 mm, Schrotgewicht max. 35 g
Doppelflinte: je Wurfscheibe nur ein Lauf geladen
Bekleidung und Schutz
Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sind nicht erlaubt
Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Ø 110 mm, Höhe 25–26 mm, Gewicht 105 g
Farbe einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange oder mit so gefärbtem Oberteil bzw. Ring
Hinweise
Deutsche Meisterschaft: 50 Wurfscheiben in zwei getrennten Durchgängen
Perkussionsflinte und Steinschlossflinte sind zwei selbstständige Wettbewerbe mit getrennter Wertung
Ergebnisgleichheit auf Platz 1–6: Stechen über 5 Scheiben (je eine von jedem Stand), danach bis zum ersten Fehler
Ab Platz 7 gleiche Platzierung bei Treffergleichheit
Ergänzend gelten sinngemäß die allgemeinen Regeln für das Flintenschießen
Norddeutscher Schützenbund
NDSB-LM 2027 in Kaltenkirchen: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, 25 Scheiben, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 2 (PDF-Seite 11)
7.91B
Modellkanone Klasse 1
BLVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 55 Min.
Munition
10 SchussBleirundkugeln, Schwarzpulver, Zündmittel), keine Probe
Entfernung
25 m
Schusszahl
10
Kaliber
Laufbohrung glatt 12 bis 20 mm
Schwarzpulver-Modellkanonen der Klasse 1 auf 25 m.
Keine Markierungen auf dem Schießtisch; Versager: Kanone mindestens 30 Sek. im Anschlag lassen, dann Störung selbst beseitigen
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Ringgleichheit: mehr 100er, 90er, 80er usw.
Kein Schuss auf fremde Scheiben, keine Mehrabgabe
Waffe
Einschüssige Schwarzpulver-Vorderlader-Modellkanone eines Feld-, Schiffs- oder Festungsgeschützes, maßstabsgetreu nach einem Vorderlader-Original vor 1871, vom Beschussamt beschossen
Nur Bleirundkugeln, Schwarzpulver und zugelassene Zündmittel; zulässige Bewegungsenergie des Standes einhalten
Die Kanone steht auf mindestens 2 Rädern und einem Auflagepunkt; Sicherungsseile lose
Rohrlänge höchstens 80 cm, Laufbohrung glatt 12 bis 20 mm
Scheibe
DMKV-Doppelscheibe 1a (2 Spiegel diagonal)
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: noch offen
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
Termin laut Ausschreibung: wird noch bekannt gegeben
7.94B
Modellkanone Klasse 5
BLVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 70 Min.
Munition
10 SchussBleirundkugeln, Schwarzpulver, Zündmittel), keine Probe
Entfernung
50 m
Schusszahl
10
Kaliber
Laufbohrung glatt 12 bis 20 mm
Schwarzpulver-Modellkanonen der Klasse 5 auf 50 m.
Keine Markierungen auf dem Schießtisch; Versager: Kanone mindestens 30 Sek. im Anschlag lassen, dann Störung selbst beseitigen
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Ringgleichheit: mehr 100er, 90er, 80er usw.
Kein Schuss auf fremde Scheiben, keine Mehrabgabe
Waffe
Einschüssige Schwarzpulver-Vorderlader-Modellkanone eines Feld-, Schiffs- oder Festungsgeschützes, maßstabsgetreu nach einem Vorderlader-Original vor 1871, vom Beschussamt beschossen
Nur Bleirundkugeln, Schwarzpulver und zugelassene Zündmittel; zulässige Bewegungsenergie des Standes einhalten
Die Kanone steht auf mindestens 2 Rädern und einem Auflagepunkt; Sicherungsseile lose
Rohrlänge höchstens 80 cm, Laufbohrung glatt 12 bis 20 mm
Scheibe
DMKV-Scheibe 1
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: noch offen
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
Termin laut Ausschreibung: wird noch bekannt gegeben
7.95B
Modellkanone Klasse 6
BLVorderlader
Auf einen Blick
Dauer
ca. 70 Min.
Munition
7 SchussBleirundkugeln, Schwarzpulver, Zündmittel), keine Probe
Entfernung
50 m
Schusszahl
7
Kaliber
Laufbohrung glatt 21 bis 35,9 mm
Schwarzpulver-Modellkanonen der Klasse 6 auf 50 m.
Keine Markierungen auf dem Schießtisch; Versager: Kanone mindestens 30 Sek. im Anschlag lassen, dann Störung selbst beseitigen
Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
Ringgleichheit: mehr 100er, 90er, 80er usw.
Kein Schuss auf fremde Scheiben, keine Mehrabgabe
Waffe
Einschüssige Schwarzpulver-Vorderlader-Modellkanone eines Feld-, Schiffs- oder Festungsgeschützes, maßstabsgetreu nach einem Vorderlader-Original vor 1871, vom Beschussamt beschossen
Nur Bleirundkugeln, Schwarzpulver und zugelassene Zündmittel; zulässige Bewegungsenergie des Standes einhalten
Die Kanone steht auf mindestens 2 Rädern und einem Auflagepunkt; Sicherungsseile lose
Rohrlänge höchstens 80 cm, Laufbohrung glatt 21 bis 35,9 mm
Scheibe
Scheibe Nr. 6; das Zentrum darf mit einem weißen Schusspflaster abgeklebt werden
Hinweise
Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: noch offen
Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
Termin laut Ausschreibung: wird noch bekannt gegeben
In der Liste B ist die Schusszahl 5 durchgestrichen und durch 7 ersetzt, von denen die besten 5 gewertet werden
8.10
Sommerbiathlon LG Sprint
DSBSommerbiathlon
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 15 Min. Rennen über 3 km mit 2 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
10 Wertung + 5 Anschießen = ca. 15 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 3 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo
Kürzeste Einzeldisziplin des Sommerbiathlons: Laufen im Wechsel mit je einer Schießeinlage liegend und stehend, Fehlschüsse kosten Strafrunden.
Anschlag
Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
Mündung muss über die Schießlinie hinausragen
Schießzeit
Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden
Ablauf
Einzelstart im Abstand von 30 Sekunden oder 1 Minute (Gruppen- oder Doppelstart möglich)
3 Laufrunden zu je 1,0 km
Schießen nach 1,0 km liegend und nach 2,0 km stehend, je 5 Schuss auf 5 Ziele
Für jeden Fehlschuss sofort eine Strafrunde von 70 m
Freie Wahl der Schießbahn, liegend auf der rechten, stehend auf der linken Standhälfte
Wettkampfzeit vom Start bis zum Ziel
Schussentfernung 10 m
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein
Bekleidung und Schutz
Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen
Scheibe
Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer
Hinweise
Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
Jugend: 3 km (3 × 1,0 km)
Schüler: 2,4 km (3 × 0,8 km)
Die beiden jüngeren Schülerjahrgänge schießen nur liegend und werden getrennt gewertet
Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.11
Sommerbiathlon LG Massenstart
DSBSommerbiathlon
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen über 5 km mit 4 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Anschießen = ca. 25 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 5 km)
Schusszahl
4 × 5 Schuss
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo
Sommerbiathlon mit gemeinsamem Start aller Teilnehmer und vier Schießeinlagen, bei dem die Reihenfolge des Zieleinlaufs zählt.
Anschlag
Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
Mündung muss über die Schießlinie hinausragen
Schießzeit
Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden
Ablauf
Simultanstart aller Teilnehmer, ggf. in mehreren Startgruppen
5 Laufrunden zu je 1,0 km
Schießen nach 1,0, 2,0, 3,0 und 4,0 km in der Reihenfolge liegend, liegend, stehend, stehend
Schießbahnen der Reihe nach ab Bahn 1 belegen
Für jeden Fehlschuss sofort eine Strafrunde von 70 m
Wer zuerst die Ziellinie überquert, gewinnt
Schussentfernung 10 m
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein
Bekleidung und Schutz
Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen
Scheibe
Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer
Hinweise
Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
Jugend: 4 km (5 × 0,8 km, 4 Schießeinlagen)
Schüler: 3,2 km (4 × 0,8 km, 3 Schießeinlagen liegend, liegend, stehend)
Bei Deutschen Meisterschaften werden überrundete Teilnehmer aus dem Rennen genommen
Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.12
Sommerbiathlon LG Einzel
DSBSommerbiathlon
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen über 5 km mit 4 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Anschießen = ca. 25 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 5 km)
Schusszahl
4 × 5 Schuss
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo
Längste Einzeldisziplin des Sommerbiathlons mit vier Schießeinlagen, bei der jeder Fehlschuss eine Zeitstrafe statt einer Strafrunde bringt.
Anschlag
Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
Mündung muss über die Schießlinie hinausragen
Schießzeit
Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden
Ablauf
Einzelstart im Abstand von 30 Sekunden oder 1 Minute
5 Laufrunden zu je 1,0 km
Schießen nach 1,0, 2,0, 3,0 und 4,0 km in der Reihenfolge liegend, stehend, liegend, stehend
Für jeden Fehlschuss 30 Sekunden Zeitstrafe statt einer Strafrunde
Wettkampfzeit vom Start bis zum Ziel plus Zeitstrafen
Schussentfernung 10 m
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein
Bekleidung und Schutz
Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen
Scheibe
Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer
Hinweise
Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
Jugend und Schüler: 4 km (5 × 0,8 km)
Die beiden jüngeren Schülerjahrgänge schießen nur liegend und werden getrennt gewertet
Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.13
Sommerbiathlon LG Staffel / Mannschaft
DSBSommerbiathlon
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 40 Min. Staffelrennen (3 Läufer à ca. 12 Min.), geschätzt
Munition
je Läufer 10 Wertung + bis 6 Nachlader + 5 Anschießen = max. 21 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 3 × 2,4 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss je Läufer
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo
Sommerbiathlon für Dreierteams, bei der die Läufer nacheinander laufen und schießen und Fehlschüsse mit Reservepatronen ausgleichen können.
Anschlag
Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
Mündung muss über die Schießlinie hinausragen
Schießzeit
Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden
Ablauf
Staffel: Simultanstart der ersten Läufer, Übergabe durch Berühren in der 15 m langen Wechselzone
Jeder der 3 Läufer läuft 3 Runden zu je 0,8 km
Je Läufer 2 Schießeinlagen, liegend und stehend
Je Schießeinlage 5 Schuss aus dem Magazin, für stehen gebliebene Ziele bis zu 3 Reservepatronen einzeln von Hand laden
Für jedes nach 8 Schuss noch stehende Ziel sofort eine Strafrunde von 70 m
Mannschaft: die Mitglieder laufen ihren Einzelwettkampf (z. B. Sprint) nach Startliste, die Zeiten werden addiert
Schussentfernung 10 m
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein
Bekleidung und Schutz
Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen
Scheibe
Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer
Hinweise
Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
Jugend: 3 × 2,4 km
Schüler: 3 × 1,5 km (3 × 0,5 km je Läufer), beide Schießeinlagen liegend
Mehr als 8 Schuss je Schießeinlage führt zur Disqualifikation
Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.14
Sommerbiathlon LG Single Mixed-Staffel
DSBSommerbiathlon
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen (2 Teilnehmer im Wechsel), geschätzt
Munition
je Teilnehmer 10 Wertung + bis 6 Nachlader + 5 Anschießen = max. 21 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 2 × 2,4 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss je Einsatz
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo
Staffelwettbewerb des Sommerbiathlons für ein gemischtes Zweierteam, bei dem Frau und Mann abwechselnd laufen und schießen.
Anschlag
Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
Mündung muss über die Schießlinie hinausragen
Schießzeit
Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden
Ablauf
Team aus einer Frau und einem Mann
Simultanstart, Übergabe durch Berühren in der Wechselzone
Je Teilnehmer 3 Runden zu je 0,8 km mit 2 Schießeinlagen, liegend und stehend
Je Schießeinlage 5 Schuss aus dem Magazin, dazu bis zu 3 Reservepatronen einzeln von Hand
Für jedes nach 8 Schuss noch stehende Ziel sofort eine Strafrunde von 70 m
Schussentfernung 10 m
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein
Bekleidung und Schutz
Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen
Scheibe
Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer
Hinweise
Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
Laut Tabelle nur für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen vorgesehen
Mehr als 8 Schuss je Schießeinlage führt zur Disqualifikation
Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.20
Sommerbiathlon KK Sprint
DSBSommerbiathlon
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 15 Min. Rennen über 3 km mit 2 Schießeinlagen, geschätzt
Target-Sprint-Wettbewerb für ein gemischtes Paar, das sich nach jeder Schießeinlage abwechselt.
Anschlag
Nur stehend: frei, ohne jede Unterstützung, beide Füße auf der Schießbahn oder Matte
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich neben der Schulter gehalten
Handstopp und Schießriemen sind verboten
Der Fuß darf die Feuerlinie nicht berühren
Schießzeit
Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Start bis zum Ziel
Vorbereitungszeit vor dem Start mit Anschießen
Ablauf
Team aus einer Frau und einem Mann aus demselben Landesverband
Simultanstart, 10 Minuten Vorbereitungszeit
Wechsel nach jedem Schießen: Läufer 1 laufen und schießen, Läufer 2 laufen und schießen, Läufer 1 laufen und schießen, Läufer 2 laufen, schießen und ins Ziel laufen
Die Frau läuft 2 × 0,4 km, der Mann 3 × 0,4 km
Je Schießeinlage alle 5 Ziele treffen, höchstens 15 Schuss (5 plus 10 Reserve)
Für jedes nach 15 Schuss stehende Ziel 15 Sekunden Wartezeit in der Penalty-Box
Gewehr bleibt beim Laufen im Gewehrständer an der eigenen Schießbahn
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm (.177) mit Pressluft oder CO2, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
Einzellader oder Mehrlader mit Einzelmagazin, vor jedem Schuss von Hand laden
Nur ein Gewehr je Wettkampf, Ersatz nur mit Genehmigung der Jury
Keine optischen oder lichtverstärkenden Visiere, Diopter mit Korn
Korntunnel höchstens 60 mm lang und 25 mm Durchmesser, Vorderschafthöhe höchstens 140 mm, Systemlänge höchstens 850 mm
Abzugsgewicht frei, elektronische Abzüge unter Bedingungen erlaubt
Keine schwingungsdämpfenden Systeme, kein Daumenloch, keine Handballenauflage
Munition: Diabolos 4,5 mm Flachkopf
Bekleidung und Schutz
Handelsübliche Sportsocken, -schuhe, -shorts, -hemden und -westen, spezielle Schießkleidung ist nicht erlaubt
Schießhandschuh erlaubt: höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kinesiotape o. Ä. nur an den Beinen, nicht an Armen oder anderen Körperteilen, die Halt bieten könnten
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Kappe oder Stirnband erlaubt, Seitenblenden höchstens 40 mm hoch, Schirm höchstens 80 mm über die Stirn
Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen
Scheibe
Klappscheibe mit 5 Zielen, schwarz auf weißer Frontplatte, Abstand von Mitte zu Mitte 78 bis 85 mm
Zielfläche Ø 35 mm, Trefferzone stehend Ø 35 mm
Scheibenhöhe 1,40 m (± 0,10 m) über der Feuerlinie
Nur gefallene Ziele mit sichtbarem Signal zählen als Treffer
Hinweise
Ob Frau oder Mann beginnt, legt der Ausrichter in der Mannschaftsführersitzung für alle Teams fest
Mehr als 15 Schuss oder Weiterlaufen mit weniger als 15 Schuss bei stehenden Zielen führt zur Disqualifikation
Schießen auf fremde Scheiben oder von einer fremden Bahn führt zur Disqualifikation
Laufabschnitte 400 bis 500 m einschließlich Schießstandbereich
Zugelassene jüngere Schülerjahrgänge schießen nur liegend
8.33
Target Sprint Mixed Team
DSBSommerbiathlon
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.10 Min. Vorbereitung mit Anschießen + ca. 20 Min. Teamrennen (3 Läufer), geschätzt
Munition
je Läufer 2 × max. 15 Schuss + 5 Anschießen = max. 35 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 3 × 1,2 km)
Schusszahl
2 × 5 Ziele je Läufer
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo
Target-Sprint-Staffel für ein gemischtes Dreierteam, in dem jede Person nacheinander einen kompletten Einzellauf absolviert.
Anschlag
Nur stehend: frei, ohne jede Unterstützung, beide Füße auf der Schießbahn oder Matte
Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich neben der Schulter gehalten
Handstopp und Schießriemen sind verboten
Der Fuß darf die Feuerlinie nicht berühren
Schießzeit
Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Start bis zum Ziel
Vorbereitungszeit vor dem Start mit Anschießen
Ablauf
Team aus 3 Athleten: erste Person weiblich, zweite weiblich oder männlich, dritte männlich
Simultanstart, 10 Minuten Vorbereitungszeit
Jeder Athlet läuft nacheinander 3 × 0,4 km mit 2 Schießeinlagen stehend
Übergabe durch Abschlagen in der Wechselzone
Je Schießeinlage alle 5 Ziele treffen, höchstens 15 Schuss (5 plus 10 Reserve)
Für jedes nach 15 Schuss stehende Ziel 15 Sekunden Wartezeit in der Penalty-Box
Gewehr bleibt beim Laufen im Gewehrständer an der eigenen Schießbahn
Waffe
Luftgewehr 4,5 mm (.177) mit Pressluft oder CO2, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
Einzellader oder Mehrlader mit Einzelmagazin, vor jedem Schuss von Hand laden
Nur ein Gewehr je Wettkampf, Ersatz nur mit Genehmigung der Jury
Keine optischen oder lichtverstärkenden Visiere, Diopter mit Korn
Korntunnel höchstens 60 mm lang und 25 mm Durchmesser, Vorderschafthöhe höchstens 140 mm, Systemlänge höchstens 850 mm
Abzugsgewicht frei, elektronische Abzüge unter Bedingungen erlaubt
Keine schwingungsdämpfenden Systeme, kein Daumenloch, keine Handballenauflage
Munition: Diabolos 4,5 mm Flachkopf
Bekleidung und Schutz
Handelsübliche Sportsocken, -schuhe, -shorts, -hemden und -westen, spezielle Schießkleidung ist nicht erlaubt
Schießhandschuh erlaubt: höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
Kinesiotape o. Ä. nur an den Beinen, nicht an Armen oder anderen Körperteilen, die Halt bieten könnten
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Kappe oder Stirnband erlaubt, Seitenblenden höchstens 40 mm hoch, Schirm höchstens 80 mm über die Stirn
Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen
Scheibe
Klappscheibe mit 5 Zielen, schwarz auf weißer Frontplatte, Abstand von Mitte zu Mitte 78 bis 85 mm
Zielfläche Ø 35 mm, Trefferzone stehend Ø 35 mm
Scheibenhöhe 1,40 m (± 0,10 m) über der Feuerlinie
Nur gefallene Ziele mit sichtbarem Signal zählen als Treffer
Hinweise
Höchstens zwei Athleten gleichen Geschlechts je Team
Mehr als 15 Schuss oder Weiterlaufen mit weniger als 15 Schuss bei stehenden Zielen führt zur Disqualifikation
Schießen auf fremde Scheiben oder von einer fremden Bahn führt zur Disqualifikation
Laufabschnitte 400 bis 500 m einschließlich Schießstandbereich
Zugelassene jüngere Schülerjahrgänge schießen nur liegend
9.10
KK-Sportkarabiner 50 m liegend offene Visierung
BRGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB
Kleinkaliber-Karabiner mit offener Visierung liegend auf 50 m: 30 Schuss in 45 Minuten.
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 20.06.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 02.06.2026)
Einzel: offene Herren I und offene Damen I (alle Altersklassen); Mannschaft: offene Herren I
9.10
Luftgewehr-Auflage 10 m
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.45 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo
NDSB-Auflagewettbewerb: LG Auflage auf 10 m, das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, 30 Schuss mit Zehntelwertung.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 45 Minuten bei elektronischen Anlagen, jeweils inklusive beliebig vieler Probeschüsse vor Beginn der Wertung
Ablauf
30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Vorher beliebig viele Probeschüsse (nur vor Beginn der Wertung)
Wertung in Zehntelringen
Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 weitere Probeschüsse
Kein Finale geregelt
Waffe
Druckluft-, Pressluft- oder CO2-Gewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
Auflagepunkt höchstens 550 mm vor der Systemeinbettung, Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, Unterlegkeile erlaubt, keine Stopper/Ausfräsungen am Schaftunterteil
Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
Visierung Diopter und Korn (Korntunnel höchstens 80 mm lang, Ø höchstens 25 mm, darf die Mündung höchstens 50 mm überragen; Visierlinienrückverlagerung höchstens 200 mm)
Kein Zielfernrohr
Erlaubt sind Korrekturgläser, Farbgläser und eine vergrößernde Hilfe im oder am Diopter oder im Korntunnel (Adlerauge), Letztere beim NDSB ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69)
Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
Hakenkappe beim Luftgewehr nicht erlaubt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben
Scheibe
Luftgewehrscheibe 10 m (Scheibe Nr. 1 der DSB-Sportordnung, Zehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Seit der NDSB-SpO 04/2024 nicht mehr eigens geregelt (Nummer nur noch in der Überschrift von Teil 9)
Bei den NDSB-Landesmeisterschaften wird der Wettbewerb als DSB 1.11 Luftgewehr Auflage 10 m geschossen, mit den NDSB-Zusatzklassen 1.11.68 Herren Alt und 1.11.69 Damen Alt (Mannschaft in .68; Gewehranschlag der DSB-Auflagewettbewerbe, nur Landeswettbewerb, keine DM) neben den DSB-Klassen Senioren I–VI (70–81)
30 Schuss auf Elektronikanlagen, LLZ Kellinghusen
Herren Alt (68) und Damen Alt (69) sind NDSB-Klassen für 36- bis 50-Jährige (Klasseneinteilung 2026: Jahrgänge 1976–1990), nur bis zur Landesmeisterschaft
Senioren I 51–60, II 61–65, III 66–70, IV 71–75, V 76–80, VI ab 81 Jahre
Bisherige Regeln (Stand 02/2023): Ab Senioren III darf sitzend aufgelegt geschossen werden
Ein Adlerauge ist ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
Klassifizierte Para-Schützen dürfen ihren bewilligten Schießstuhl/Hocker nutzen
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.11
KK-Gewehr aufgelegt 50 m Diopter
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 65 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB
Kleinkaliber-Gewehre mit Diopter aufgelegt auf 50 m: 30 Schuss in 50 Minuten.
Anschlag
Stehend aufgelegt (DSB-SpO Teil 9), ab Senioren III auch sitzend auf einem Hocker aufgelegt
Einzellader (Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
Diopter
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Einzel: Senioren I–VI, getrennt nach Männern und Frauen; Mannschaft: Senioren I und III
Unscharf: Die Liste B nennt 55 (Seilzuganlagen) bzw. 50 Minuten, die Ausschreibung 15 Minuten Vorbereitung und 55 Minuten Wettkampfzeit; die Karte folgt der Ausschreibung
9.15
KK-Gewehr aufgelegt 100 m Zielfernrohr
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 70 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB
Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 55 Minuten.
Anschlag
Stehend aufgelegt (DSB-SpO Teil 9), ab Senioren III auch sitzend auf einem Hocker aufgelegt
Einzellader (Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr bis 12-fach
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Einzel: Senioren I–VI, getrennt nach Männern und Frauen; Mannschaft: Senioren I und III
Unscharf: Die Liste B nennt 55 (Seilzuganlagen) bzw. 50 Minuten, die Ausschreibung 15 Minuten Vorbereitung und 55 Minuten Wettkampfzeit; die Karte folgt der Ausschreibung
9.18
GK-Gewehr 100 m sitzend aufgelegt Zielfernrohr
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)
GK-Gewehr sitzend auf dem Sandsack aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss.
Anschlag
Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen
Einzellader oder Mehrlader (Repetierer, Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig, kein Leuchtabsehen; Leuchtpunktvisiere nicht gestattet
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 18.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 30.06.2026)
Einzel: Senioren I und III (Senioren II starten in I, Senioren IV–VI in III); Mannschaft: offene Seniorenklasse
9.19
Ordonnanzgewehr 100 m sitzend aufgelegt geschlossene Visierung
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6 mm bis einschließlich 8 mm
Ordonnanzgewehr sitzend auf dem Sandsack aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss.
Anschlag
Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen
Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden; keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten; Lauflänge mindestens 42 cm
Geschlossene Visierung: Diopter und Korn; zugelassen sind Standkorn und diopterähnliche Visierungen (Pramm, Söderin, Elit, Spindel-Enfield)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 12.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 23.06.2026)
Einzel: Senioren I und III (Senioren II starten in I, Senioren IV–VI in III); Mannschaft: offene Seniorenklasse
9.20
Ordonnanzgewehr 100 m sitzend aufgelegt offene Visierung
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6 mm bis unter 8 mm (Liste B ohne Unterstrich)
Ordonnanzgewehr sitzend auf dem Sandsack aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss.
Anschlag
Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen
Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden; keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten; Lauflänge mindestens 42 cm
Offene Visierung mit Standkorn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 11.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 23.06.2026)
Einzel: Senioren I und III (Senioren II starten in I, Senioren IV–VI in III); Mannschaft: offene Seniorenklasse
Unscharf: Bei 9.20 steht „6 mm < 8 mm“ ohne Unterstrich (unter 8 mm), bei 9.19 „6mm ≤ 8mm“; die Liste B nennt bei der Visierung „Diopter / Korn – offene Visierung“
9.21
GK-Freigewehr 100 m sitzend aufgelegt
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)
GK-Freigewehr sitzend auf dem Sandsack aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss.
Anschlag
Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen
Schießzeit
Zeitvorgabe 45 Minuten (Liste B)
Ablauf
30 Schuss sitzend aufgelegt, 10 Schuss je Scheibe
Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1
Waffe
Einzellader (Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
Diopter und Korn
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 19.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 30.06.2026)
Einzel: Senioren I und III (Senioren II starten in I, Senioren IV–VI in III); Mannschaft: offene Seniorenklasse
Die Ausschreibung nennt bei 9.21 keine Zeit; Zeit laut Liste B
9.22
GK-Gewehr 100 m liegend Diopter oder Zielfernrohr
BRGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)
Großkaliber-Gewehre liegend auf 100 m mit Diopter oder Zielfernrohr: 30 Schuss in 45 Minuten.
Einzellader oder Mehrlader, Lauflänge mindestens 42 cm
Diopter oder Zielfernrohr (Vergrößerung beliebig, kein Leuchtabsehen, keine Leuchtpunktvisiere)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 19.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 30.06.2026)
Einzel und Mannschaft: offene Herren I (Damen starten in Herren I)
Unscharf: Die Liste B nennt im Titel nur Zielfernrohr, die Ausschreibung „Diopter oder Zielfernrohr“
9.23
GK-Selbstladegewehr 100 m sitzend aufgelegt – offene Visierung
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)
Großkaliber-Selbstlader mit offene Visierung sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 60 Sekunden.
Anschlag
Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen
Schießzeit
15 Minuten Vorbereitung
Probe: 5 Schuss in 60 Sekunden
6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sekunden
Ablauf
Probeserie 5 Schuss in 60 Sek., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sek., 10 Schuss je Scheibe
Waffe
Halbautomat (Mehrlader), Lauflänge mindestens 42 cm
Offene Kimme (Rechteck, Dreieck, U-Form) und Standkorn ohne Loch (Balken- oder Dreieckskorn)
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 25.07.2026, Templin (Meldeschluss 07.07.2026)
Einzel: offene Herren I (Damen starten in Herren I)
In der Ausschreibung als „Rahmenwettbewerb (bis 2026)“ gekennzeichnet
9.24
GK-Selbstladegewehr 100 m sitzend aufgelegt – geschlossene Visierung
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)
Großkaliber-Selbstlader mit geschlossene Visierung sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 60 Sekunden.
Anschlag
Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen
Schießzeit
15 Minuten Vorbereitung
Probe: 5 Schuss in 60 Sekunden
6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sekunden
Ablauf
Probeserie 5 Schuss in 60 Sek., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sek., 10 Schuss je Scheibe
Waffe
Halbautomat (Mehrlader), Lauflänge mindestens 42 cm
Geschlossene Visierung: alle Visierungen, die keine offene Visierung sind; Leuchtpunktvisierung verboten
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 25.07.2026, Templin (Meldeschluss 07.07.2026)
Einzel: offene Herren I (Damen starten in Herren I)
In der Ausschreibung als „Rahmenwettbewerb (bis 2026)“ gekennzeichnet
9.25
GK-Selbstladegewehr 100 m sitzend aufgelegt – Zielfernrohr
BRAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)
Großkaliber-Selbstlader mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 60 Sekunden.
Anschlag
Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen
Schießzeit
15 Minuten Vorbereitung
Probe: 5 Schuss in 60 Sekunden
6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sekunden
Ablauf
Probeserie 5 Schuss in 60 Sek., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sek., 10 Schuss je Scheibe
Waffe
Halbautomat (Mehrlader), Lauflänge mindestens 42 cm
Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig, kein Leuchtabsehen; Leuchtpunktvisiere nicht gestattet
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 25.07.2026, Templin (Meldeschluss 07.07.2026)
Einzel: offene Herren I und III; Mannschaft: offene Herren I
9.30
Zimmerstutzen-Auflage 15 m
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen Zimmerstutzen 4,65 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
15 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,65 mm (Randfeuer)
Auflagewettbewerb mit dem Zimmerstutzen auf 15 m: Das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, 30 Schuss mit Zehntelwertung.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Minuten bei Scheibenzuganlagen, 50 Minuten bei elektronischen Anlagen, jeweils einschließlich beliebig vieler Probeschüsse vor der Wertung (Zeiten der DSB-Zimmerstutzen-Auflage 1.31, nach der ab der Landesmeisterschaft 2027 geschossen wird)
Ablauf
30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Innerhalb der Wettkampfzeit vor Beginn der Wertung beliebig viele Probeschüsse
Ringwertung in Zehntelringen
Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 Probeschüsse
Kein Finale geregelt
Waffe
Zimmerstutzen, Gewicht höchstens 7.500 g
Abzug frei, Stecher erlaubt
Laufbeschwerung höchstens 60 mm unter der Laufachse und nicht über die Mündung
Schäftung: Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt
Auflagepunkt höchstens 550 mm vor der Systemeinbettung (bei längeren Schäften markiert die Waffenkontrolle den Punkt)
Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm
Keine Stopper oder Ausfräsungen am Schaftunterteil oder Auflagekeil
Haltegriffe unter dem Schaft nur, wenn sie dem Schaftverlauf folgen
Schaftkappe darf nicht auf Schulter/Schlüsselbein aufgelegt werden, Sehnenlänge mindestens 70 mm
Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Visierung Diopter und Korn (Korntunnel höchstens 80 mm lang, Ø höchstens 25 mm, darf die Mündung höchstens 50 mm überragen; Visierlinienrückverlagerung höchstens 200 mm)
Kein Zielfernrohr
Erlaubt sind Korrekturgläser, Farbgläser und eine vergrößernde Hilfe im oder am Diopter oder im Korntunnel (Adlerauge), Letztere beim NDSB ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69)
Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
Wer sitzend schießt, muss die Jacke an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen lassen
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießbekleidung (Schießjacke, -hose, -schuhe) ist erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 2 der DSB-Sportordnung (Zimmerstutzenscheibe 15 m): Zehn Ø 4,5 mm, jeder Ring 9 mm größer bis Ring 1 Ø 85,5 mm
Bzw. elektronische Scheibe
Auf Papier ein Schuss je Spiegel
Hinweise
Ab 2027 wird Zimmerstutzen-Auflage bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht mehr als 9.30, sondern als DSB 1.31 Zimmerstutzen Auflage geschossen (LM-Gesamttabelle 2027: nur Landesmeisterschaft, keine weitere Meldung zur DM)
Die Auflage-Sonderausschreibung 2027 führt N 9.30 nicht mehr
Klassen 2027: 1.31.68 Herren Alt (auch Damen Alt), 1.31.70 Senioren I (auch Senioren II und Seniorinnen I/II), 1.31.74 Senioren III (auch Senioren III–VI und Seniorinnen III–VI)
Mannschaft in 68
30 Schuss auf Elektronikanlagen, Zehntelwertung, Elmenhorst
Herren Alt (68) und Damen Alt (69) sind NDSB-Klassen für 36- bis 50-Jährige (Klasseneinteilung 2026: Jahrgänge 1976–1990), nur bis zur Landesmeisterschaft
Die LM-Ausschreibung 2026 nannte für 9.30 noch die Klassen 68, 70 und 74, 1 Schuss je Spiegel, 45 Minuten (Zuganlagen 55)
Para-Schützen dürfen in ihrer Altersklasse die im Hilfsmittelnachweis eingetragenen Hilfsmittel nutzen
Bis 2026 galten beim NDSB an elektronischen Anlagen 45 Minuten
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.35
Kleinkaliber-Auflage 100 m
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
NDSB-Auflagewettbewerb: KK Auflage 100 m auf 100 m, das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, 30 Schuss mit Zehntelwertung.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 50 Minuten bei elektronischen Anlagen, jeweils inklusive beliebig vieler Probeschüsse vor Beginn der Wertung
Ablauf
30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Vorher beliebig viele Probeschüsse (nur vor Beginn der Wertung)
Wertung in Zehntelringen
Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 weitere Probeschüsse
Kein Finale geregelt
Waffe
Kleinkalibergewehr, Mehrlader nur als Einzellader
Auflagepunkt höchstens 550 mm vor der Systemeinbettung, Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, Unterlegkeile erlaubt, keine Stopper/Ausfräsungen am Schaftunterteil
Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
Visierung wahlweise Diopter und Korn oder Zielfernrohr (höchstens 12-fach, unbeleuchtetes Absehen)
Innerhalb eines Wettbewerbs nur ein Zielmittel
Gewicht höchstens 7.500 g ohne bzw. 8.000 g mit Zielfernrohr
Ein Adlerauge ist beim NDSB ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (Scheibe Nr. 4 der DSB-Sportordnung, Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Seit der NDSB-SpO 04/2024 nicht mehr eigens geregelt (Nummer nur noch in der Überschrift von Teil 9)
Bei den NDSB-Landesmeisterschaften wird der Wettbewerb als DSB 1.36 KK Gewehr Auflage 100 m geschossen, mit den NDSB-Zusatzklassen 1.36.68 Herren Alt und 1.36.69 Damen Alt (Mannschaft in .68; Gewehranschlag der DSB-Auflagewettbewerbe, nur Landeswettbewerb, keine DM) neben den DSB-Klassen Senioren I–VI (70–81)
30 Schuss auf Elektronikanlagen, LLZ Kellinghusen
Herren Alt (68) und Damen Alt (69) sind NDSB-Klassen für 36- bis 50-Jährige (Klasseneinteilung 2026: Jahrgänge 1976–1990), nur bis zur Landesmeisterschaft
Senioren I 51–60, II 61–65, III 66–70, IV 71–75, V 76–80, VI ab 81 Jahre
Die LM-Tabelle 2027 nennt dafür ausdrücklich „Diopter oder Zielfernrohr“
Die NDSB-SpO 04/2024 setzt in den allgemeinen Auflageregeln für Kleinkalibergewehr bei Elektronikanlagen 50 statt 45 Minuten an
Bisherige Regeln (Stand 02/2023): Ab Senioren III darf sitzend aufgelegt geschossen werden
Ein Adlerauge ist ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
Klassifizierte Para-Schützen dürfen ihren bewilligten Schießstuhl/Hocker nutzen
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.40
KK-Pistole/Revolver 8 × 5 Schuss
BRPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
50 m (Liste B)
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB
Kleinkaliber-Pistolen und -Revolver: 20 Schuss in 150-Sekunden-Serien und 20 Schuss in 20-Sekunden-Serien.
Anschlag
Stehend, ein- oder beidhändig
Schießzeit
Probe: 5 Schuss
4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden (Scheibe Nr. 4)
4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden (Duellscheibe Nr. 10)
Ablauf
5 Probeschüsse, dann 20 Schuss in 150-Sekunden-Serien und 20 Schuss in 20-Sekunden-Serien
Waffe
Pistole oder Revolver, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Kimme und Korn
Scheibe
150-Sekunden-Serien: Scheibe Nr. 4; 20-Sekunden-Serien: Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 04.07.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 16.06.2026)
Einzel: Herren I und III, Damen I und III; Mannschaft: offene Herren I
Unscharf: Die Liste B nennt 50 m und für das Duell „0.20 Nr. 9“, die Ausschreibung nennt keine Entfernung und die Duellscheibe Nr. 10
9.40
KK-Gewehr Auflage 50 m
HHAuflage
Auf einen Blick
Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
Hamburger Auflage-Wettbewerb mit dem KK-Gewehr auf 50 m, getrennt von der DSB-Landesmeisterschaft 1.41.
Anschlag
Stehend oder sitzend aufgelegt
Abweichend vom DSB-Teil 9 darf die Nichtschusshand die Auflage berühren
Das Gewehr darf seitlich an der Auflage angelehnt werden
Schießzeit
laut Ausschreibung
Ablauf
30 Wettkampfschüsse
Waffe
Einzellader, Mehrlader nur als Einzellader
Lauflänge mindestens 42 cm
Diopter oder Zielfernrohr bis 12-fach, kein beleuchtetes Absehen
Weitere Anforderungen laut Gewehrtabelle
Scheibe
Scheibe Nr. 3 (KK-Gewehr 50 m)
Hinweise
Hamburger Landeswettbewerb nach Liste B mit eigener Landesmeisterschaft
Für die Schießzeit und die Klassen gilt die Ausschreibung des Schützenverbands Hamburg
9.40
Kleinkaliber-Auflage 50 m
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)
NDSB-Auflagewettbewerb: KK Auflage 50 m auf 50 m, das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, 30 Schuss mit Zehntelwertung.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 50 Minuten bei elektronischen Anlagen, jeweils inklusive beliebig vieler Probeschüsse vor Beginn der Wertung
Ablauf
30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
Vorher beliebig viele Probeschüsse (nur vor Beginn der Wertung)
Wertung in Zehntelringen
Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 weitere Probeschüsse
Kein Finale geregelt
Waffe
Kleinkalibergewehr, Mehrlader nur als Einzellader
Auflagepunkt höchstens 550 mm vor der Systemeinbettung, Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, Unterlegkeile erlaubt, keine Stopper/Ausfräsungen am Schaftunterteil
Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
Visierung wahlweise Diopter und Korn oder Zielfernrohr (höchstens 12-fach, unbeleuchtetes Absehen)
Innerhalb eines Wettbewerbs nur ein Zielmittel
Gewicht höchstens 7.500 g ohne bzw. 8.000 g mit Zielfernrohr
Ein Adlerauge ist beim NDSB ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
KK-Gewehrscheibe 50 m (Scheibe Nr. 3 der DSB-Sportordnung, Zehn Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Seit der NDSB-SpO 04/2024 nicht mehr eigens geregelt (Nummer nur noch in der Überschrift von Teil 9)
Bei den NDSB-Landesmeisterschaften wird der Wettbewerb als DSB 1.41 KK-Sportgewehr Auflage 50 m geschossen, mit den NDSB-Zusatzklassen 1.41.68 Herren Alt und 1.41.69 Damen Alt (Mannschaft in .68; Gewehranschlag der DSB-Auflagewettbewerbe, nur Landeswettbewerb, keine DM) neben den DSB-Klassen Senioren I–VI (70–81)
30 Schuss auf Elektronikanlagen, LLZ Kellinghusen
Herren Alt (68) und Damen Alt (69) sind NDSB-Klassen für 36- bis 50-Jährige (Klasseneinteilung 2026: Jahrgänge 1976–1990), nur bis zur Landesmeisterschaft
Senioren I 51–60, II 61–65, III 66–70, IV 71–75, V 76–80, VI ab 81 Jahre
Die LM-Tabelle 2027 nennt dafür ausdrücklich „Diopter oder Zielfernrohr“
Die NDSB-SpO 04/2024 setzt in den allgemeinen Auflageregeln für Kleinkalibergewehr bei Elektronikanlagen 50 statt 45 Minuten an
Bisherige Regeln (Stand 02/2023): Ab Senioren III darf sitzend aufgelegt geschossen werden
Ein Adlerauge ist ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
Klassifizierte Para-Schützen dürfen ihren bewilligten Schießstuhl/Hocker nutzen
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.50
KK-Sportpistole 30 Schuss Präzision
BRPistole
Auf einen Blick
Dauer
ca. 40 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB
KK-Sportpistole auf 25 m: 30 Schuss Präzision in 6 Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.
Anschlag
Stehend, nur einhändig
Schießzeit
Probe: 5 Schuss
6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Waffe
Pistole, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 04.07.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 16.06.2026)
Einzel: Herren I und III, Damen I und III; Mannschaft: offene Herren I
9.58 O
Ordonnanzgewehr-Auflage 50 m – offene Visierung
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; 6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm Zentralfeuer, handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition
Historische Ordonnanzgewehre (bis 1963 im Militärdienst) werden auf 50 m stehend aufgelegt geschossen, wahlweise mit offener (O) oder geschlossener (G) Visierung.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
In der NDSB-SpO nicht ausdrücklich geregelt: Die allgemeine Auflage-Regel nennt nur Luftgewehr und Kleinkaliber (Scheibenzug 55 Minuten, Elektronik 45 bzw. 50 Minuten, jeweils einschließlich Probe)
Bei der Landesmeisterschaft 2027: 45 Minuten einschließlich Probe
Ablauf
30 Wertungsschüsse, auf Papier 3 Scheiben mit je 10 Schuss, oder alle Schüsse auf Elektronikscheiben
Vorher beliebig viele Probeschüsse in der Wettkampfzeit
Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt, gewertet in ganzen Ringen
Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 Probeschüsse
Kein Finale geregelt
Waffe
Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden, in ordonnanzmäßiger Ausführung
Unterhebelrepetierer und Halbautomaten nicht zugelassen
Abzugswiderstand mindestens 1.500 g
Schäftung wie Original, keine Handballenauflagen oder Handstützen
Flimmerband höchstens 60 mm
Visierung originalgetreu, keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
Zielhilfsmittel nicht erlaubt
Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
Offene Visierung (O): originalgetreue Kimme und Korn des jeweiligen Waffenmodells
Ausnahmen: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die schwedischen Feinvisiere zugelassen; beim Mauser K98k ist neben V-Kimme/Dachkorn auch U-Kimme/Balkenkorn erlaubt
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Reduzierte Ordonnanzgewehrscheibe Krüger 2200 (halb so groß wie die 100-m-Gewehrscheibe): Scheibe 34 × 34 cm, 10 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Spiegel (Ringe 7–10) Ø 100 mm, Zehn Ø 25 mm mit Mouche Ø 12,5 mm, jeder Ring 12,5 mm breit
Oder elektronische Scheibe
Auf Papier 10 Schuss je Scheibe
Hinweise
Eigene Wertung mit offener Visierung; mit geschlossener Visierung gibt es 9.58 G
NDSB-Landesmeisterschaft 2027 (Sonderausschreibung Ordonnanzgewehr-Auflage): eine offene Klasse ab dem 46. Lebensjahr, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins), 30 Schuss (3 × 10) auf die reduzierte Scheibe Krüger 2200, 45 Minuten einschließlich Probe, keine Zielhilfsmittel
Zusätzlich gibt es 9.59 auf 100 m
Die allgemeine NDSB-Auflage-Ausschreibung 2027 nennt außerdem Zehntelwertung und ein Adlerauge ab Klasse 68/69 – das widerspricht der SpO (ganze Ringe, keine Zielhilfsmittel) und der Ordonnanz-Ausschreibung (keine Zielhilfsmittel)
Das DSB-Gegenstück 1.58 O/G wird auf 100 m liegend und stehend frei geschossen
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.58 G
Ordonnanzgewehr-Auflage 50 m – geschlossene Visierung
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; 6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm Zentralfeuer, handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition
Historische Ordonnanzgewehre (bis 1963 im Militärdienst) werden auf 50 m stehend aufgelegt geschossen, wahlweise mit offener (O) oder geschlossener (G) Visierung.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
In der NDSB-SpO nicht ausdrücklich geregelt: Die allgemeine Auflage-Regel nennt nur Luftgewehr und Kleinkaliber (Scheibenzug 55 Minuten, Elektronik 45 bzw. 50 Minuten, jeweils einschließlich Probe)
Bei der Landesmeisterschaft 2027: 45 Minuten einschließlich Probe
Ablauf
30 Wertungsschüsse, auf Papier 3 Scheiben mit je 10 Schuss, oder alle Schüsse auf Elektronikscheiben
Vorher beliebig viele Probeschüsse in der Wettkampfzeit
Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt, gewertet in ganzen Ringen
Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 Probeschüsse
Kein Finale geregelt
Waffe
Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden, in ordonnanzmäßiger Ausführung
Unterhebelrepetierer und Halbautomaten nicht zugelassen
Abzugswiderstand mindestens 1.500 g
Schäftung wie Original, keine Handballenauflagen oder Handstützen
Flimmerband höchstens 60 mm
Visierung originalgetreu, keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
Zielhilfsmittel nicht erlaubt
Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
Geschlossene Visierung (G): originalgetreue Lochkimme (fest oder verstellbar) mit Korn, wie für das jeweilige Waffenmodell vorgesehen; zusätzliche Einsätze oder Veränderungen sind nicht erlaubt
Ausnahme: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die Diopter Pramm und Söderin zugelassen
Bekleidung und Schutz
Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Reduzierte Ordonnanzgewehrscheibe Krüger 2200 (halb so groß wie die 100-m-Gewehrscheibe): Scheibe 34 × 34 cm, 10 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Spiegel (Ringe 7–10) Ø 100 mm, Zehn Ø 25 mm mit Mouche Ø 12,5 mm, jeder Ring 12,5 mm breit
Oder elektronische Scheibe
Auf Papier 10 Schuss je Scheibe
Hinweise
Eigene Wertung mit geschlossener Visierung; mit offener Visierung gibt es 9.58 O
NDSB-Landesmeisterschaft 2027 (Sonderausschreibung Ordonnanzgewehr-Auflage): eine offene Klasse ab dem 46. Lebensjahr, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins), 30 Schuss (3 × 10) auf die reduzierte Scheibe Krüger 2200, 45 Minuten einschließlich Probe, keine Zielhilfsmittel
Zusätzlich gibt es 9.59 auf 100 m
Die allgemeine NDSB-Auflage-Ausschreibung 2027 nennt außerdem Zehntelwertung und ein Adlerauge ab Klasse 68/69 – das widerspricht der SpO (ganze Ringe, keine Zielhilfsmittel) und der Ordonnanz-Ausschreibung (keine Zielhilfsmittel)
Das DSB-Gegenstück 1.58 O/G wird auf 100 m liegend und stehend frei geschossen
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.59 O
Ordonnanzgewehr-Auflage 100 m – offene Visierung
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm Zentralfeuer, handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition
Historische Ordonnanzgewehre (bis 1963 im Militärdienst) stehend aufgelegt auf 100 m, wahlweise mit offener (O) oder geschlossener (G) Visierung.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Die nicht abziehende Hand hält den Vorderschaft von unten oder oben
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
45 Minuten einschließlich Probe
Ablauf
30 Wertungsschüsse in 3 Serien à 10 Schuss (10 Schuss je Papierscheibe) oder alle Schüsse auf Elektronikscheiben
Vorher Probeschüsse innerhalb der Wettkampfzeit
Die Wertungsart (ganze Ringe oder Zehntel) legt die Ausschreibung nicht fest
Waffe
Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden
Unterhebelrepetierer und Halbautomaten nicht zugelassen
Abzug mindestens 1.500 g
Keine Mündungsbremse, keine Laufbeschwerung, nur ein Magazin
Gewicht und Schäftung wie Original
Visierung originaltreu, keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen und keine Zielhilfsmittel
Gewehrriemen darf an der Waffe sein, aber nicht benutzt werden
Keine Flimmerbänder
Offene Visierung (O): originalgetreue Kimme und Korn des jeweiligen Waffenmodells
Ausnahmen: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die schwedischen Feinvisiere zugelassen; beim Mauser K98k ist neben V-Kimme/Dachkorn auch U-Kimme/Balkenkorn erlaubt
Bekleidung und Schutz
Die NDSB-SpO enthält keine eigenen Bekleidungsvorschriften für diesen Wettbewerb (nur in der Ausschreibung geregelt); es gelten die allgemeinen DSB-Regeln
Übliche Schießbekleidung und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Reduzierte Ordonnanzgewehrscheibe Krüger 2200 (halb so groß wie die 100-m-Gewehrscheibe): Scheibe 34 × 34 cm, 10 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Spiegel (Ringe 7–10) Ø 100 mm, Zehn Ø 25 mm mit Mouche Ø 12,5 mm, jeder Ring 12,5 mm breit
Laut Ausschreibung wird dieselbe Scheibe auch auf 100 m verwendet, oder eine elektronische Scheibe
Auf Papier 10 Schuss je Scheibe
Hinweise
Nur in der Ausschreibung der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 geregelt, nicht in der NDSB-Sportordnung
Eine offene Klasse ab dem 46. Lebensjahr, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins)
Eigene Wertung mit offener Visierung; mit geschlossener Visierung gibt es 9.59 G
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.59 G
Ordonnanzgewehr-Auflage 100 m – geschlossene Visierung
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm Zentralfeuer, handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition
Historische Ordonnanzgewehre (bis 1963 im Militärdienst) stehend aufgelegt auf 100 m, wahlweise mit offener (O) oder geschlossener (G) Visierung.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Die nicht abziehende Hand hält den Vorderschaft von unten oder oben
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
45 Minuten einschließlich Probe
Ablauf
30 Wertungsschüsse in 3 Serien à 10 Schuss (10 Schuss je Papierscheibe) oder alle Schüsse auf Elektronikscheiben
Vorher Probeschüsse innerhalb der Wettkampfzeit
Die Wertungsart (ganze Ringe oder Zehntel) legt die Ausschreibung nicht fest
Waffe
Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden
Unterhebelrepetierer und Halbautomaten nicht zugelassen
Abzug mindestens 1.500 g
Keine Mündungsbremse, keine Laufbeschwerung, nur ein Magazin
Gewicht und Schäftung wie Original
Visierung originaltreu, keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen und keine Zielhilfsmittel
Gewehrriemen darf an der Waffe sein, aber nicht benutzt werden
Keine Flimmerbänder
Geschlossene Visierung (G): originalgetreue Lochkimme (fest oder verstellbar) mit Korn, wie für das jeweilige Waffenmodell vorgesehen; zusätzliche Einsätze oder Veränderungen sind nicht erlaubt
Ausnahme: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die Diopter Pramm und Söderin zugelassen
Bekleidung und Schutz
Die NDSB-SpO enthält keine eigenen Bekleidungsvorschriften für diesen Wettbewerb (nur in der Ausschreibung geregelt); es gelten die allgemeinen DSB-Regeln
Übliche Schießbekleidung und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten
Scheibe
Reduzierte Ordonnanzgewehrscheibe Krüger 2200 (halb so groß wie die 100-m-Gewehrscheibe): Scheibe 34 × 34 cm, 10 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Spiegel (Ringe 7–10) Ø 100 mm, Zehn Ø 25 mm mit Mouche Ø 12,5 mm, jeder Ring 12,5 mm breit
Laut Ausschreibung wird dieselbe Scheibe auch auf 100 m verwendet, oder eine elektronische Scheibe
Auf Papier 10 Schuss je Scheibe
Hinweise
Nur in der Ausschreibung der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 geregelt, nicht in der NDSB-Sportordnung
Eine offene Klasse ab dem 46. Lebensjahr, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins)
Eigene Wertung mit geschlossener Visierung; mit offener Visierung gibt es 9.59 O
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
Zentralfeuer .30 bis .45 (7,62 mm bis unter 11,58 mm), nur Kaliber, die auch laut DSB-SpO zugelassen sind
GK-Sportpistole/Revolver auf 25 m: 30 Schuss Präzision in 6 Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.
Anschlag
Stehend, beidhändig erlaubt
Schießzeit
Probe: 5 Schuss
6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Ablauf
5 Probeschüsse, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
Waffe
Halbautomatische Pistolen und Revolver, Lauflänge mindestens 10 cm, bei Revolvern höchstens 15,3 cm, bei .44 Magnum höchstens 16,6 cm
Kimme und Korn
Scheibe
Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
Max. 5 Schuss je Papierscheibe
Hinweise
Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 11.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 23.06.2026)
Einzel: offene Herren I und III (Damen starten bei den Herren ihrer Altersklasse); Mannschaft: offene Herren I
Zentrumswertung (Ausschreibung)
Unscharf: Kaliber in der Liste B „7,62 mm < 11,58 mm“ ohne Unterstrich, .45 entspricht 11,43 mm
9.70
Perkussionsgewehr-Auflage 50 m
NDSBAuflage
Auf einen Blick
Dauer
ca. 50 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 40 Min. Wettkampf; an Zuganlagen 50 Min. inkl. Probe
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 SchussProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Rundkugel/Geschoss + Schwarzpulver, Zündhütchen
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Original oder originalgetreue Replik)
Vorderlader-Wettbewerb für Ältere: Perkussionsgewehre werden auf 50 m stehend aufgelegt geschossen, 15 Wertungsschüsse.
Anschlag
Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
Schießzeit
50 Minuten für Probe- und Wertungsschüsse bei Scheibenzuganlagen
Bei Elektronikanlagen kann die Zeit verkürzt werden (Festlegung in der NDSB-Meisterschaftsausschreibung)
Landesmeisterschaft 2027: 10 Minuten Vorbereitung mit Probe, danach 40 Minuten Wettkampfzeit
Ablauf
15 Wertungsschüsse auf Papier- oder Elektronikscheiben
Vorher beliebig viele Probeschüsse in der Wettkampfzeit
Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt, gewertet in ganzen Ringen
Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 Probeschüsse
Kein Finale geregelt
Augen- und Gehörschutz sind Pflicht
Pulver nur einzeln abgemessen, nur fabrikmäßiges Schwarzpulver, Geschosse aus Blei
Waffe
Perkussionsscheiben- und Jagdgewehre als Original oder originalgetreue Replik (Nachbau im Stil von Visierung, Schloss, Abzug, Lauf und Schaft; zeitgenössische Abweichungen erlaubt; Nachweis durch den Schützen)
Abzug frei, Stecher erlaubt
Schäftung wie Original, keine zusätzliche Laufbeschwerung
Visierung Kimme und Korn oder Diopter in der Form der Originalwaffe: Dach-, Perl-, Buckel- oder Blattkorn auf Lauf oder Laufring, seitlich verstellbar
V- oder U-Kimme (U höchstens so tief wie breit), höhenverstellbar, keine Rechteckkimme
Diopter aus der Zeit des Gewehrs, originalgetreu verstellbar, Irisblende erlaubt
Zielfernrohre, optische Visierungen, Wasserwaage und sonstige Zielhilfsmittel nicht erlaubt
Ladung höchstens 0,25 g Schwarzpulver je Millimeter Laufinnendurchmesser
Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
Bekleidung und Schutz
Keine Traditions- oder Tarnkleidung (auch keine Teile davon)
Schießbekleidung erlaubt
Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
Augenschutz (Schutz mindestens von vorne und seitlich) und Gehörschutz sind Pflicht; Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille
Scheibe
Scheibe Nr. 4 der DSB-Sportordnung (Gewehrscheibe 100 m, 10 Ringe): Zehn Ø 50 mm, Neun Ø 100 mm, jeder weitere Ring 50 mm größer bis Ring 1 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 25 mm
Bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
NDSB-Landesmeisterschaft 2027: eine offene Seniorenklasse ab dem 51. Lebensjahr (Kennziffer 70), nur Einzelwertung, 15 Schuss auf Scheibe Nr. 4, verteilt auf zwei Papierscheiben mit 7 bzw. 8 Schuss, keine Mannschaftswertung, nur Landesmeisterschaft, Quickborn
Der DSB hat einen eigenen Wettbewerb 7.11 Perkussionsgewehr Auflage (50 m, 15 Schuss, 55 Minuten Zuganlagen bzw. 45 Minuten andere Systeme, Auflagepunkt höchstens 550 mm)
Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
11.10
Lichtgewehr
DSBLichtschießen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 30 Min. Wettkampf
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
10 m
Schusszahl
20
Kaliber
Lichtpunkt
Wettkampforientiertes Schießen für Kinder mit einem Lichtgewehr, das statt eines Geschosses einen Lichtpunkt auf die Scheibe wirft, stehend freihändig auf 10 m.
Anschlag
Stehend freihändig
Schießzeit
20 Schuss: 30 Min.
Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit)
Ablauf
Wettkampforientierte Veranstaltung mit Einzelschüssen innerhalb der Gesamtschießzeit
Waffe
Lichtgewehr mit max. 3000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
Systemlänge max. 850 mm
Schaftkappe max. 30 mm seitlich aus der Hinterschaftmitte versetzbar
Keine Visierhilfen und keine optischen Zielhilfsmittel
Laufbeschwerungen radial max. 30 mm, nicht über die Mündung
Bekleidung und Schutz
Schießkleidung der Schülerklassen erlaubt (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe, Schießhandschuh nach den Gewehrregeln)
Statt der Schießjacke darf ein Nierengurt getragen werden, aber nicht beides zusammen
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Zielbild der Luftgewehrscheibe 10 m (DSB-Scheibe Nr. 1) auf dem Lichtsystem
Wertung wie im Luftgewehr der Schülerklassen
Hinweise
Klassen: Schüler III und Schüler II (10 m)
Standerhöhungen in den Schülerklassen erlaubt
Scheibe und Wertung regelt die SpO für das Lichtschießen nicht ausdrücklich; abgeleitet aus der Vorgabe, dass der wettkampforientierte Wettbewerb wie die Kugelwettbewerbe der Schüler ausgetragen wird – maßgeblich ist das verwendete Lichtsystem bzw. die Ausschreibung
Norddeutscher Schützenbund
Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3 (Sonderausschreibungen, u. a. Faszination Lichtschießen)
11.11
Faszination Lichtgewehr
DSBLichtschießen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 30 Min. Wettkampf
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
5–10 m
Schusszahl
20
Kaliber
Lichtpunkt
Spielerischer Wettbewerb „Faszination Lichtschießen“ für Kinder, bei dem aufgelegt mit dem Lichtgewehr geschossen und mit Bewegungs- und Konzentrationsaufgaben kombiniert wird.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
20 Schuss: 30 Min.
Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit)
Ablauf
Lichtschießen als Teil eines Wettkampfs mit Kondition, Koordination, Schnelligkeit und Konzentration
Die übrigen Wettkampfteile wählt der Veranstalter frei
Waffe
Lichtgewehr mit max. 3000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
Systemlänge max. 850 mm
Schaftkappe max. 30 mm seitlich aus der Hinterschaftmitte versetzbar
Keine Visierhilfen und keine optischen Zielhilfsmittel
Laufbeschwerungen radial max. 30 mm, nicht über die Mündung
Bekleidung und Schutz
Keine Schießkleidung, nur übliche Sport- oder Vereinskleidung
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Scheibe, Wertung und die weiteren Wettkampfteile (Kondition, Koordination, Schnelligkeit, Konzentration) legt der Veranstalter fest
Hinweise
Klassen: Schüler IV, III und II, Entfernung 5–10 m
Standerhöhungen in den Schülerklassen erlaubt
Arbeitshilfen bietet die Deutsche Schützenjugend
Norddeutscher Schützenbund
Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB-Ausschreibung Landesmeisterschaft Lichtschießen Auflage 2027; NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3
11.20
Lichtgewehr 3-Stellung
DSBLichtschießen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.25 Min. kniend + 20 Min. liegend + 30 Min. stehend, jeweils inkl. Vorbereitung und Probe
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
10 m
Schusszahl
30 (3 × 10)
Kaliber
Lichtpunkt
Dreistellungswettbewerb mit dem Lichtgewehr für Kinder mit je zehn Schuss kniend, liegend und stehend.
Anschlag
Je 10 Schuss kniend, liegend, stehend
Alle Anschläge freihändig
Liegend und kniend Riemen erlaubt, stehend Riemen verboten
Kniend Kniendrolle unter dem Rist des rechten Fußes erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
15 Min. Vorbereitungs-/Probezeit vor dem Kniendanschlag
Probeschießen vor liegend und stehend liegt im Ermessen des Schützen
Ablauf
Reihenfolge kniend, liegend, stehend
Waffe
Lichtgewehr mit max. 3000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
Systemlänge max. 850 mm
Schaftkappe max. 30 mm seitlich aus der Hinterschaftmitte versetzbar
Keine Visierhilfen und keine optischen Zielhilfsmittel
Laufbeschwerungen radial max. 30 mm, nicht über die Mündung
Bekleidung und Schutz
Schießkleidung der Schülerklassen erlaubt (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe, Schießhandschuh nach den Gewehrregeln)
Statt der Schießjacke darf ein Nierengurt getragen werden, aber nicht beides zusammen
Im Kniendanschlag dürfen zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterbekleidung sein, die Jacke nicht
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Zielbild der Luftgewehrscheibe 10 m (DSB-Scheibe Nr. 1) auf dem Lichtsystem
Wertung wie im Luftgewehr der Schülerklassen
Hinweise
Klassen: Schüler III und Schüler II (10 m)
Scheibe und Wertung regelt die SpO für das Lichtschießen nicht ausdrücklich; abgeleitet aus der Vorgabe, dass der wettkampforientierte Wettbewerb wie die Kugelwettbewerbe der Schüler ausgetragen wird – maßgeblich ist das verwendete Lichtsystem bzw. die Ausschreibung
Norddeutscher Schützenbund
Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3 (Sonderausschreibungen, u. a. Faszination Lichtschießen)
11.50
Lichtpistole
DSBLichtschießen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 30 Min. Wettkampf
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
10 m
Schusszahl
20
Kaliber
Lichtpunkt
Wettkampforientiertes Schießen für Kinder mit einer Lichtpistole, die einen Lichtpunkt statt eines Geschosses abgibt, stehend freihändig auf 10 m.
Anschlag
Stehend freihändig
Lichtpistole nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
Schießzeit
20 Schuss: 30 Min.
Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit)
Ablauf
Wettkampforientierte Veranstaltung mit Einzelschüssen innerhalb der Gesamtschießzeit
Waffe
Lichtpistole mit max. 1000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
Muss in den Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm passen (Lauflänge und Visierlinie innerhalb des Prüfkastens)
Nur offene Visierung, optische, Laser- und elektronische Zielhilfen verboten
Bekleidung und Schutz
Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Zielbild der Luftpistolenscheibe 10 m (DSB-Scheibe Nr. 7) auf dem Lichtsystem
Wertung wie in der Luftpistole der Schülerklassen
Hinweise
Klassen: Schüler III und Schüler II (10 m)
Standerhöhungen in den Schülerklassen erlaubt
Scheibe und Wertung regelt die SpO für das Lichtschießen nicht ausdrücklich; abgeleitet aus der Vorgabe, dass der wettkampforientierte Wettbewerb wie die Kugelwettbewerbe der Schüler ausgetragen wird – maßgeblich ist das verwendete Lichtsystem bzw. die Ausschreibung
Norddeutscher Schützenbund
Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3 (Sonderausschreibungen, u. a. Faszination Lichtschießen)
11.51
Faszination Lichtpistole
DSBLichtschießen
Auf einen Blick
Dauer
ca. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 30 Min. Wettkampf
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
5–10 m
Schusszahl
20
Kaliber
Lichtpunkt
Spielerischer Wettbewerb „Faszination Lichtschießen“ für Kinder mit aufgelegter Lichtpistole, kombiniert mit Bewegungs- und Konzentrationsaufgaben.
Anschlag
Stehend aufgelegt
Schießzeit
20 Schuss: 30 Min.
Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit)
Ablauf
Lichtschießen als Teil eines Wettkampfs mit Kondition, Koordination, Schnelligkeit und Konzentration
Die übrigen Wettkampfteile wählt der Veranstalter frei
Waffe
Lichtpistole mit max. 1000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
Muss in den Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm passen (Lauflänge und Visierlinie innerhalb des Prüfkastens)
Bekleidung und Schutz
Keine Schießkleidung, nur übliche Sport- oder Vereinskleidung
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Scheibe, Wertung und die weiteren Wettkampfteile (Kondition, Koordination, Schnelligkeit, Konzentration) legt der Veranstalter fest
Hinweise
Klassen: Schüler IV, III und II, Entfernung 5–10 m
Arbeitshilfen bietet die Deutsche Schützenjugend
Norddeutscher Schützenbund
Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB-Ausschreibung Landesmeisterschaft Lichtschießen Auflage 2027; NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3
12
Unterhebelgewehr Großkaliber 100 m
OPGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min. geschätztProbe 5 Min., 8 Serien mit Laden auf Kommando, ohne Endkampf
Munition
40 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 45 Patronen (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
100 m
Schusszahl
40 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
Zentralfeuer bis 11,63 mm (.45), Impuls ab 550
Großkalibrige Unterhebelgewehre auf 100 m: 8 Serien zu 5 Schuss in je 75 Sekunden, wahlweise kniend oder stehend, Zentrumswertung.
Anschlag
Entweder kniend oder stehend, ohne Riemen
Schießzeit
Probe 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
8 Serien à 5 Schuss in je 75 Sek.
Ablauf
Probe 5 Min., dann 8 Serien à 5 Schuss in je 75 Sek., Schießen auf Kommando, Laden auf Kommando
Schüsse vor Beginn oder nach Ende der Schießzeit gelten als Fehler
Wertung: Zentrumswertung; Trefferbeobachtung mit Fernglas erlaubt, keine Anzeige
Endkampf der besten 6: 2 Serien à 5 Schuss in je 75 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird zum Vorkampf addiert
Gleichstand im Vorkampf: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1); im Endkampf sofort je eine Stechserie bis zur Entscheidung, ohne Probe
Störungen nur innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung
Ganzes Programm mit derselben Waffe; Wechsel nur bei Waffendefekt mit Erlaubnis des Schießleiters, ohne zusätzliche Probe
Falsche Munition oder falscher Impuls: Disqualifikation
Waffe
Unterhebelrepetierer für Zentralfeuerpatronen, Kaliber bis 11,63 mm (.45), Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen
Abzug mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen; Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte
Kein Flimmerband; Schäftung wie Original, kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
Visierung originaltreu; keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen, keine Zielhilfsmittel
Kein Gewehrriemen
Munition: handelsübliche oder selbst geladene Zentralfeuermunition; der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Bei der Bayerischen Meisterschaft des OSB 2026 (Landesmeisterschaft, Amberg, Mai 2026, Meldetermin 26.03.2026) als „GK-Unterhebelrepetierer“ unter der Nummer 1.57 ausgetragen
Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 27.10.2026)
Die Liste B (OP 12) nennt „kniend; stehend“, pro Serie 75 Sek., Kimme/Korn, Lauflänge mindestens 42 cm; Impuls nicht genannt
Der Wettbewerb wird nur ausgetragen, wenn sich mindestens 5 Einzelschützen melden
Unscharf: Die Übersicht 2026 nennt für den GK-Unterhebel keine Klassen
12.10
Blasrohr
DSBBlasrohr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 1 Std. 30 Min.2 Einschießpassen + 10 Passen à 6 Pfeile in 180 Sek. mit Trefferaufnahme + mind. 10 Min. Pause, geschätzt
Munition
6 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
7 m
Schusszahl
60 Pfeile (2 × 30)
Kaliber
Pfeile max. Ø 4 mm
Beim Blasrohrsport werden kleine Pfeile mit der eigenen Atemluft durch ein bis zu 1,70 m langes Rohr auf eine Mehrfachauflage in 7 m Entfernung geblasen.
Anschlag
Stehend, aufrecht ohne Stütze unmittelbar hinter der Schießlinie
Schießlinie darf nicht betreten oder berührt werden (Ausnahme: dauerhafte Behinderung)
Schießzeit
10 Passen zu je 6 Pfeilen in je 180 Sekunden
Vorher 2 Passen zum Einschießen
Nach der Trefferaufnahme der 5. Passe Pause von mind. 10 Min.
Ablauf
Signale: zweimal = zur Schießlinie, einmal nach 10 Sekunden = Schießbeginn, dreimal = Ende und Trefferaufnahme
Gelblicht 30 Sekunden vor Ablauf der Schießzeit
Je Spot ein Pfeil in beliebiger Reihenfolge, stecken mehrere im selben Spot, zählt nur der niedrigere
Trefferaufnahme nach jeder Passe durch die Schützen selbst, immer zu zweit
Berührt der Pfeilschaft die Trennlinie, zählt der höhere Ring
Pfeile, die in die 3-m-Zone vor der Schießlinie fallen, gelten als nicht geschossen
Höchstens 2 Schützen je Scheibe
Waffe
Rundes Rohr mit Mundstück, Gesamtlänge 100–170 cm
Innendurchmesser max. 16 mm, Gewicht max. 2500 g
Zielhilfsmittel jeder Art verboten
Griffe, Kompensatoren und Laufgewichte erlaubt, wenn sie zentrisch um das Rohr gehen und nicht als Visier nutzbar sind
Griffstück glatt, zylindrisch, ohne Anschlag, max. 20 cm lang und max. doppelter Rohrdurchmesser
Umwicklungen und Pistolengriffe verboten
Pfeil mit eigener Atemluft geschossen
Pfeile mit Schaft, Spitze, Konus und Kennzeichnung, max. Ø 4 mm, in einer Passe identisch
Jagd-, Stöpsel-, Multi-, Soft-, Helikopter-, Folien- und Leuchtpfeile sowie angespitzte Carbonpfeile verboten
Bekleidung und Schutz
Oberbekleidung muss Vorder- und Rückseite bedecken, über beide Schultern Träger haben und den Taillenbereich bedecken
Shorts und Röcke mindestens so lang, wie die Fingerspitzen bei seitlich ausgestreckten Armen reichen
Sportschuhe, die Fuß und Ferse vollständig bedecken, sind jederzeit Pflicht
Normale Brillen, Schießbrillen und Sonnenbrillen sind erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Markierung als Zielhilfe
Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
Scheibe
Scheibe Nr. 24 (Blasrohrscheibe DSB, Sechsfachauflage): Ringe 10 bis 6, Abstand der Spotzentren 22 cm
Toleranz Ringe 10–8 ± 1 mm, Ringe 7–6 ± 2 mm
Alternativ Dreifachauflage Scheibe Nr. 19 (senkrecht, Abstand der Zentren 22 cm)
Hinweise
Wettkampfklassen wie bei den Kugelwettbewerben, Schülerklassen abweichend
Schüler III: 5 m Entfernung und Blasrohr max. 130 cm, Zentrumshöhe 115 cm
Entfernungstoleranz ± 10 cm
Reinigung mit Druckluft verboten, Reinigung nur im Geräte- oder Aufenthaltsbereich
Ergebnisgleichheit: mehr Zehner, dann mehr Neuner usw., sonst gleicher Rang
Norddeutscher Schützenbund
Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführt (auch für Parasportler)Quelle: NDSB-Ausschreibung offene Landesmeisterschaft Blasrohr 2027; NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3 (Sonderausschreibungen Blasrohr und Blasrohr Parasportler)
13
Unterhebelgewehr Großkaliber 50 m
OPGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min. geschätztProbe 5 Min., 8 Serien mit Laden auf Kommando, ohne Endkampf
Munition
40 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 45 Patronen (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
Zentralfeuer bis 11,63 mm (.45), Impuls unter 550
Großkalibrige Unterhebelgewehre auf 50 m: 8 Serien zu 5 Schuss in je 50 Sekunden stehend, Zentrumswertung.
Anschlag
Stehend, ohne Riemen
Schießzeit
Probe 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
8 Serien à 5 Schuss in je 50 Sek.
Ablauf
Probe 5 Min., dann 8 Serien à 5 Schuss in je 50 Sek., Schießen auf Kommando, Laden auf Kommando
Schüsse vor Beginn oder nach Ende der Schießzeit gelten als Fehler
Wertung: Zentrumswertung; Trefferbeobachtung mit Fernglas erlaubt, keine Anzeige
Endkampf der besten 6: 2 Serien à 5 Schuss in je 50 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird zum Vorkampf addiert
Gleichstand im Vorkampf: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1); im Endkampf sofort je eine Stechserie bis zur Entscheidung, ohne Probe
Störungen nur innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung
Ganzes Programm mit derselben Waffe; Wechsel nur bei Waffendefekt mit Erlaubnis des Schießleiters, ohne zusätzliche Probe
Falsche Munition oder falscher Impuls: Disqualifikation
Waffe
Unterhebelrepetierer für Zentralfeuerpatronen, Kaliber bis 11,63 mm (.45), Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen
Abzug mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen; Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte
Kein Flimmerband; Schäftung wie Original, kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
Visierung originaltreu; keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen, keine Zielhilfsmittel
Kein Gewehrriemen
Munition: handelsübliche oder selbst geladene Zentralfeuermunition; der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
Scheibe
Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
Hinweise
Bei der Bayerischen Meisterschaft des OSB 2026 (Landesmeisterschaft, Amberg, Mai 2026, Meldetermin 26.03.2026) als „GK-Unterhebelrepetierer“ unter der Nummer 1.56 ausgetragen
Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 27.10.2026)
Die Liste B (OP 13) weicht deutlich ab: kniend und stehend, 4 × 5 Schuss in 75 Sek. und 4 × 5 Schuss in 50 Sek., Großkaliber-Qualifikationsscheibe (Ø 250 mm, Ring 5 Ø 50 mm, Mouche Ø 25 mm, Ringe 1–4 je 25 mm), Lauflänge mindestens 42 cm
Unscharf: Die Übersicht 2026 nennt für den GK-Unterhebel keine Klassen
13 Kurz
Bogenlauf Einzelwettbewerb Kurzdistanz
DSBBogenlauf
Auf einen Blick
Dauer
ca. 18 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 13 Min. Rennen über ca. 1,4 km mit 3 Schießphasen
Munition
9 Pfeile mitführen3 × 3) + 2–3 Ersatzpfeile in der Schießzone
Entfernung
10 m
Schusszahl
9 Pfeile (3 × 3)
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen
Bogenlaufen für Kinder bis 10 Jahre: Viermal 300 bis 400 m Laufen, dazwischen dreimal drei Pfeile stehend auf 10 m.
Anschlag
Nur stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
Schießzeit
Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen
Ablauf
Vier Laufphasen von je 300–400 m und drei Schießphasen, Start und Ende mit einer Laufphase
Je Schießphase 3 Pfeile auf eine einzige Auflage
Es zählt nur Treffer oder Fehler, für jeden Fehler eine Strafrunde (etwa 15 % der Laufstrecke) vor der nächsten Laufphase
Sieger ist, wer mit der besten Gesamtzeit ins Ziel kommt
Waffe
Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
Compoundbögen nicht zugelassen
Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich
Bekleidung und Schutz
Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein
Scheibe
Standardbogen: eine 40-cm-Auflage
Traditionell: eine 60-cm-Auflage
Papierauflage auf fester Scheibe, Zentrum 130 cm über dem Boden
Berührt der Pfeilschaft die Begrenzungslinie, zählt er als Treffer
Hinweise
Altersklasse U10 (bis 10 Jahre), nur bis zur Landesmeisterschaft
Getrennte Wertung für Mädchen und Jungen sowie für die Bogenarten Standard und Traditionell
Zeitstrafen bis U15: je nicht gelaufener Strafrunde oder nicht geschossenem Pfeil 45 Sek., die dritte Zeitstrafe führt zur Disqualifikation
Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Kurz“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.1.4.1 beschrieben)
13 Lang
Bogenlauf Einzelwettbewerb Langdistanz
DSBBogenlauf
Auf einen Blick
Dauer
ca. 35 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 30 Min. Rennen über ca. 3,6 km mit 3 Schießphasen
Munition
12 Pfeile mitführen3 × 4) + 2–3 Ersatzpfeile in der Schießzone
Entfernung
20 m
Schusszahl
12 Pfeile (3 × 4)
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen
Bogenlaufen verbindet Laufen und Bogenschießen ähnlich dem Biathlon: Auf der Langdistanz werden viermal 800 bis 1000 m gelaufen und dazwischen dreimal je vier Pfeile auf 20 m geschossen, jeder Fehlschuss kostet eine Strafrunde.
Anschlag
Erste Schießphase stehend, zweite kniend, dritte stehend (U18 bis Ü50)
Ü65 schießt nur stehend
Stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
Kniend: genau ein Knie auf dem Boden oder der Unterlage, Knie oder Fuß darf vor der Schießlinie stehen
Unterlage oder gepolsterter Knieschoner für das Knien erlaubt
Schießzeit
Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen
Ablauf
Vier Laufphasen von je 800–1000 m und drei Schießphasen, Start und Ende mit einer Laufphase
Je Schießphase 4 Pfeile auf vier Trefferzonen, je Zone genau ein Pfeil
Es zählt nur Treffer oder Fehler, für jeden Fehler eine Strafrunde (etwa 15 % der Laufstrecke) vor der nächsten Laufphase
Zwei Pfeile in derselben Zone: einer gilt als Fehler
Scheibenrichter sagt jeden Schuss an und zeigt nach der Schießphase die Zahl der Strafrunden
Bei zu vielen Meldungen Vorläufe mit drei Laufphasen und zwei Schießphasen (stehend, kniend), die Schnellsten erreichen den Finallauf
Sieger ist, wer mit der besten Gesamtzeit ins Ziel kommt
Waffe
Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
Compoundbögen nicht zugelassen
Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich
Bekleidung und Schutz
Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
Für das kniende Schießen ist ein gepolsterter Knieschoner oder eine Unterlage erlaubt
Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein
Scheibe
Standardbogen: vier kreisrunde Trefferzonen Ø 20 cm (± 2 mm) nebeneinander, Abstand 2 cm, beschriftet A bis D
Traditionell: vier 40-cm-Auflagen im Quadrat
Papierauflagen auf festen Scheiben, Mitte etwa 130 cm (± 5 cm) über dem Boden
Berührt der Pfeilschaft die Begrenzungslinie, zählt er als Treffer
Getrennte Wertung für Frauen und Männer sowie für die Bogenarten Standard und Traditionell
Klassen werden ab drei Meldungen eröffnet, sonst Zusammenlegung (erst Geschlecht, dann Bogenart, dann Altersklasse)
Zeitstrafen: je nicht gelaufener Strafrunde oder nicht geschossenem Pfeil 90 Sek., Nichtbeachtung oder falsche Ausführung der knienden Position 90 Sekunden
Höchstens zwei Zeitstrafen, die dritte führt zur Disqualifikation
Die tatsächliche Laufstrecke und die Zahl der Scheiben stehen in der Ausschreibung
Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Lang“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.1.4.1 beschrieben)
13 Mittel
Bogenlauf Einzelwettbewerb Mitteldistanz
DSBBogenlauf
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 15 Min. Rennen über ca. 2 km mit 3 Schießphasen
Munition
9 Pfeile mitführen3 × 3) + 2–3 Ersatzpfeile in der Schießzone
Entfernung
20 m
Schusszahl
9 Pfeile (3 × 3)
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen
Bogenlaufen für Kinder und Jugendliche der Klassen U12 und U15: Viermal 400 bis 600 m Laufen, dazwischen dreimal drei Pfeile stehend auf 20 m.
Anschlag
Nur stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
Schießzeit
Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen
Ablauf
Vier Laufphasen von je 400–600 m und drei Schießphasen, Start und Ende mit einer Laufphase
Je Schießphase 3 Pfeile auf eine einzige Auflage
Es zählt nur Treffer oder Fehler, für jeden Fehler eine Strafrunde (etwa 15 % der Laufstrecke) vor der nächsten Laufphase
Sieger ist, wer mit der besten Gesamtzeit ins Ziel kommt
Waffe
Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
Compoundbögen nicht zugelassen
Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich
Bekleidung und Schutz
Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein
Scheibe
Standardbogen: eine 40-cm-Auflage
Traditionell: eine 60-cm-Auflage
Papierauflage auf fester Scheibe, Zentrum 130 cm über dem Boden
Berührt der Pfeilschaft die Begrenzungslinie, zählt er als Treffer
Hinweise
Altersklassen U12 (11–12 Jahre) und U15 (13–15 Jahre)
Getrennte Wertung für Mädchen und Jungen sowie für die Bogenarten Standard und Traditionell
Zeitstrafen bis U15: je nicht gelaufener Strafrunde oder nicht geschossenem Pfeil 45 Sek., die dritte Zeitstrafe führt zur Disqualifikation
Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Mittel“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.1.4.1 beschrieben)
13 Mixed
Bogenlauf Mannschaftswettbewerb Mixed-Team
DSBBogenlauf
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 25 Min. Rennen mit 5 Laufphasen und 4 Schießphasen
Munition
je Athlet 12 Pfeile mitführen2 × 4 + je 2 Zusatzpfeile; U12/U15: 2 × 3) + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
20 m
Schusszahl
4 × 4 Pfeile + je 2 Zusatzpfeile
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen
Staffelwettbewerb im Bogenlaufen für eine Frau und einen Mann, die sich abwechselnd laufen und schießen, bis jeder zweimal auf 20 m geschossen hat.
Anschlag
Ab U18: erste Runde beider Athleten stehend, zweite Runde kniend
U12/U15: laut Tabelle 3 alle stehend
Stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
Kniend: genau ein Knie auf dem Boden oder der Unterlage, Knie oder Fuß darf vor der Schießlinie stehen
Unterlage oder gepolsterter Knieschoner für das Knien erlaubt
Schießzeit
Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen
Ablauf
Mannschaft aus einer Athletin und einem Athleten, Reihenfolge frei
Athlet A läuft und schießt, Wechsel auf Athlet B, B läuft und schießt, wieder A, dann B mit Schlussrunde ins Ziel
A absolviert zwei, B drei Laufphasen, jeder zwei Schießphasen
Schießen jeweils wie im Team-Sprint der Altersklasse (ab U18 4 + 2 Zusatzpfeile, U12/U15 3 Pfeile)
Wechselbereich nach dem Ende der Strafrunde, mindestens 15 m lang und 4 m breit
Waffe
Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
Compoundbögen nicht zugelassen
Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich
Bekleidung und Schutz
Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
Für das kniende Schießen ist ein gepolsterter Knieschoner oder eine Unterlage erlaubt
Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein
Scheibe
Je Athlet eine eigene Auflage seiner Bogenart, nebeneinander auf einer Scheibe (erster Athlet links, zweiter rechts)
Hinweise
Getrennte Wertung U12/U15 und ab U18
Alle Staffeln laufen auf der Strecke der Klassen U12/U15 (400–600 m)
Bei Deutschen Meisterschaften nur Mannschaften aus einem Verein in der Wertung
Zeitstrafen für Mannschaften wie im Einzel U10 bis U15 (45 Sek.), die dritte führt zur Disqualifikation
Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Mixed“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.2.3.2 beschrieben)
13 Sprint
Bogenlauf Einzelwettbewerb Sprint
DSBBogenlauf
Auf einen Blick
Dauer
ca. 15 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 10 Min. Rennen über ca. 1 km mit 2 Schießphasen
Munition
12 Pfeile mitführen2 × 4 + bis zu 4 Zusatzpfeile) + 2–3 Ersatzpfeile in der Schießzone
Entfernung
20 m
Schusszahl
8 Pfeile (2 × 4) + bis zu 4 Zusatzpfeile
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen
Kurze Form des Bogenlaufens für Altersklassen ab U18: Dreimal 300 bis 400 m Laufen, dazwischen zweimal vier Pfeile auf 20 m, mit zwei Zusatzpfeilen je Schießphase.
Anschlag
Erste Schießphase stehend, zweite kniend (U18 bis Ü50)
Ü65 schießt nur stehend
Stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
Kniend: genau ein Knie auf dem Boden oder der Unterlage, Knie oder Fuß darf vor der Schießlinie stehen
Unterlage oder gepolsterter Knieschoner für das Knien erlaubt
Schießzeit
Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen
Ablauf
Drei Laufphasen von je 300–400 m und zwei Schießphasen
Je Schießphase 4 Pfeile auf vier Trefferzonen, bei Fehlern bis zu 2 Zusatzpfeile
Jede nach 6 Pfeilen nicht getroffene Zone ist ein Fehler, für jeden Fehler eine Strafrunde
Alle Pfeile einschließlich benötigter Zusatzpfeile müssen geschossen werden
Sieger ist, wer mit der besten Gesamtzeit ins Ziel kommt
Waffe
Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
Compoundbögen nicht zugelassen
Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich
Bekleidung und Schutz
Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
Für das kniende Schießen ist ein gepolsterter Knieschoner oder eine Unterlage erlaubt
Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein
Scheibe
Standardbogen: vier kreisrunde Trefferzonen Ø 20 cm (± 2 mm) nebeneinander, Abstand 2 cm, beschriftet A bis D
Traditionell: vier 40-cm-Auflagen im Quadrat
Papierauflagen auf festen Scheiben, Mitte etwa 130 cm (± 5 cm) über dem Boden
Getrennte Wertung für Frauen und Männer sowie für die Bogenarten Standard und Traditionell
Zeitstrafen: je nicht gelaufener Strafrunde oder nicht geschossenem Pfeil 45 Sek., kniende Position nicht beachtet oder falsch ausgeführt 90 Sekunden
Höchstens zwei Zeitstrafen, die dritte führt zur Disqualifikation
Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Sprint“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.1.4.1 beschrieben)
13 Team
Bogenlauf Mannschaftswettbewerb Team-Sprint
DSBBogenlauf
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 25 Min. Staffel mit 3 Athleten; je Athlet ca. 8 Min. Rennen
Staffelwettbewerb im Bogenlaufen: Drei Athleten eines Vereins laufen nacheinander je zwei Runden und schießen dazwischen einmal auf 20 m, gewertet wird die Gesamtzeit der Mannschaft.
Anschlag
Ab U18: erster Athlet stehend, zweiter kniend, dritter stehend
U12/U15: alle stehend
Stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
Kniend: genau ein Knie auf dem Boden oder der Unterlage, Knie oder Fuß darf vor der Schießlinie stehen
Unterlage oder gepolsterter Knieschoner für das Knien erlaubt
Schießzeit
Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen
Ablauf
Staffel aus drei Athleten beliebigen Geschlechts, jeder läuft zwei Laufphasen mit einer Schießphase dazwischen
Ab U18 je Athlet 4 Pfeile auf seine Auflage, bei Fehlern 2 Zusatzpfeile, je fehlendem Treffer eine Strafrunde
U12/U15 je Athlet 3 Pfeile, je Fehler eine Strafrunde
Wechsel durch Berühren des nächsten Läufers im Wechselbereich (mindestens 15 m lang, 4 m breit) an der Zeitmesslinie
Die Zeit läuft vom Startsignal bis zum Zieleinlauf des dritten Athleten
Waffe
Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
Compoundbögen nicht zugelassen
Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich
Bekleidung und Schutz
Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
Für das kniende Schießen ist ein gepolsterter Knieschoner oder eine Unterlage erlaubt
Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein
Scheibe
Je Athlet eine Auflage in der Größe seiner Bogenart, dreieckig angeordnet (oben links, oben rechts, unten mittig)
U12/U15 mit verschiedenen Bogenarten: Auflagen links und rechts, bei nur traditionellen Bögen eine gemeinsame Auflage
Hinweise
Getrennte Wertung U12/U15 und ab U18
Alle Staffeln laufen auf der Strecke der Klassen U12/U15 (400–600 m)
In einer Mannschaft dürfen verschiedene Bogenarten starten
Bei Deutschen Meisterschaften nur Mannschaften aus einem Verein in der Wertung, vereinsübergreifende Mannschaften außer Wertung
Zeitstrafen für Mannschaften wie im Einzel U10 bis U15 (45 Sek.), die dritte führt zur Disqualifikation
Wechselfehler führt zur Disqualifikation
Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Team“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.2.3.1 beschrieben)
15
KK-Mehrlader / Halbautomat 50 m
OPGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 20 Min. geschätzt2 Probeserien, 8 Serien mit Laden nach Ansage und Aufstellen der Klappen
Munition
40 Wertung + 10 Probe2 Probeserien) = ca. 50 Patronen .22 lfB (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
Schnellfeuer mit Kleinkalibergewehren auf Klappscheiben: je 20 Schuss liegend in Serien zu 10 Sekunden und stehend in Serien zu 20 Sekunden.
Anschlag
Liegend und stehend, je 20 Schuss
Kein Gewehrriemen
Schießzeit
Vor jedem Durchgang eine Probeserie
Liegend 4 Serien à 5 Schuss in je 10 Sek., stehend 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
Ablauf
Je Durchgang (zuerst liegend, dann stehend) eine Probeserie, dann 4 Serien à 5 Schuss auf die Klappscheibe, Schüsse nach Ansage, Laden nach Ansage
Wertung: Ein Ziel gilt als getroffen, wenn es nach dem Schuss innerhalb der Schießzeit umklappt; Schüsse vor „Start“ oder nach „Stop“ gelten als Fehler
Trefferbeobachtung mit Fernglas erlaubt, keine Anzeige
Anerkannte Waffenstörung: je Durchgang (10 Sek. und 20 Sek.) eine Wiederholungsserie; Störung bei der Probe wird nicht notiert
Endkampf der besten 6: 2 Serien à 5 Schuss in 20 Sek. stehend ohne Probe, das Ergebnis wird zum Vorkampf addiert
Gleichstand ohne Finale: Stechen mit 5 Schuss in 20 Sek. stehend, bei Gleichheit Wiederholung; im Endkampf sofort je eine Stechserie ohne Probe
Ganzes Programm mit derselben Waffe; Wechsel nur bei anerkanntem Defekt mit Erlaubnis des Schießleiters
Waffe
Langwaffen: Mehrlader, Halbautomaten und Einzellader, .22 lfB
Magazin mit höchstens 5 Patronen
Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen, kein Flimmerband; Gewicht höchstens 7.500 g
Keine Handballenauflage, keine Handstütze
Visierung: Diopter, Kimme und Korn oder Zielfernrohr
Kein Gewehrriemen
Bekleidung und Schutz
Ohne Schießbekleidung (keine Schießhose, Schießjacke, Schießschuhe, kein Schießhandschuh)
Scheibe
Mechanische Klappscheibe laut Liste B: weiße Zielflächenplatte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm, dahinter 5 abklappbare schwarze Platten
Als Treffer gilt jede abgeklappte Zielplatte; zugelassen sind auch elektronische Anlagen, bei denen das Ziel nach hinten gedrückt wird und ein Lichtsignal anzeigt
Hinweise
Bei der Bayerischen Meisterschaft des OSB 2026 (Landesmeisterschaft, Amberg, Mai 2026, Meldetermin 26.03.2026) als „KK-Mehrlader“ unter der Nummer 1.45 ausgetragen, Klasse Herren I (Damen I starten in Herren I)
Nicht zu verwechseln mit DSB 1.45 KK-Sportgewehr 50 m Mehrlader
Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 27.10.2026)
Die Liste B (OP 15) weicht ab: Magazin mindestens 5 Patronen (Ausschreibung: höchstens 5), Diopter/Korn, Zielfernrohr oder Leuchtpunkt, Lauflänge mindestens 40 cm, Gesamtlänge mindestens 60 cm
B.11
Bayerisches Ordonnanzgewehr 100 m
BYGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 70 Min.8 Serien mit Pausen, 20 Min. zwischen den Durchgängen
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer ab 6,5 mm, Geschossform beliebig
Historische Repetier-Ordonnanzgewehre auf 100 m: je 20 Schuss liegend (90-Sekunden-Serien) und stehend (150-Sekunden-Serien).
Anschlag
Teil 1 liegend: beliebiger Liegendanschlag, nur mit dem ordonnanzmäßigen Riemen, an zwei Punkten befestigt (Vorderschaft und Kolben)
Teil 2 stehend freihändig
Schießzeit
Probe: 5 Minuten vor Teil 1; vor Teil 2 keine Probe
Teil 1 liegend: 2 Durchgänge à 2 Serien à 5 Schuss, je Serie 90 Sekunden
Teil 2 stehend: 2 Durchgänge à 2 Serien à 5 Schuss, je Serie 150 Sekunden
2 Minuten Pause zwischen den Serien, 20 Minuten zwischen den Durchgängen
Ablauf
Auf Anweisung mit 5 Patronen laden; auf „Sind Sie bereit?“ ohne Widerruf startet nach etwa 5 Sek. ein Signalton die Serie; bei Widerruf einmalig 15 Sek. Zeit, danach gilt die Waffe als gestört
Zentrumswertung; sind mehr Treffer auf einer Scheibe als zulässig und ist ihre Herkunft unklar, zählen die schlechtesten
Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Fünf-Schuss-Serien in je 75 Sek. im Play-off, Vorkampf zählt nicht
Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz
Waffe
Repetiergewehre, die bis 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe eingeführt wurden, Magazin für mindestens 5 Patronen (Nachweis im Zweifel durch den Schützen); keine Ladegurte
Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte; Originalabzug, mindestens 1500 g, nur mit Werkzeug verstellbar
Keine Mündungsbremsen; Schäftung wie Original, keine Handballenauflage oder Handstütze
Nur offene Visierung wie Original, Lochkimme erlaubt, wenn original; keine modellspezifischen Diopter, keine Optik
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
Schießbrille erlaubt
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Bayerische Meisterschaft 2026: 17.05.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Junioren I (19 Jahre)
Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
Bis zur Gaumeisterschaft darf (nach Rücksprache mit dem Bezirk) alles auf 50 m geschossen werden, dann auf eine reduzierte 100-m-Scheibe (z. B. Krüger 2200)
Unscharf: Die Liste B nennt nur „Kimme / Korn“, das Regelwerk erlaubt eine originale Lochkimme
B.12
Unterhebelgewehr A (Lever-Action) 100 m
BYGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.8 Serien mit Laden und Pausen
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronenplus Reserve für die Energieprüfung
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer, Impulswert über 550; bis einschließlich 11,63 mm (.45) laut Liste B
Unterhebelgewehre im Großkaliber auf 100 m: 20 Schuss kniend oder stehend und 20 Schuss stehend in Fünf-Schuss-Serien.
Anschlag
Teil 1 kniend oder stehend freihändig
Teil 2 stehend freihändig
Kein Schießriemen
Schießzeit
Probe: 5 Minuten vor Teil 1
Teil 1: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 75 Sekunden
Teil 2: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 75 Sekunden
Nach 2 Serien soll eine Pause von 2 Minuten sein; 1 Minute Ladezeit
Ablauf
Auf Anweisung mit 5 Patronen laden; auf „Sind Sie bereit?“ ohne Widerruf startet nach etwa 5 Sek. ein Signalton die Serie; bei Widerruf einmalig 15 Sek. Zeit, danach gilt die Waffe als gestört
Zentrumswertung; sind mehr Treffer auf einer Scheibe als zulässig und ist ihre Herkunft unklar, zählen die schlechtesten; Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1.2
Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Serien à 5 Schuss in höchstens 30 Sek., ohne Probe
Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz
Waffe
Unterhebelgewehre mit Magazin für mindestens 5 Patronen
Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte; Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
Nur offene Visierung, Kimme und Korn schwarz; keine Leuchtkorne, fluoreszierenden oder farbigen Visierungen, keine modellspezifischen Diopter, keine Optik
Zentralfeuerpatronen mit einem Impulswert über 550 (eine Unterschreitung führt zur Disqualifikation); keine Spitz- und Hohlspitzgeschosse; genug Patronen für eine Energieprüfung mitbringen
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
Schießbrille erlaubt
Scheibe
Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe
Hinweise
Bayerische Meisterschaft 2026: 24.10.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Junioren I (19 Jahre)
Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
Unscharf: Das Regelwerk regelt die Munition nur über den Impulswert; das Kaliber „bis einschließlich 11,63 mm (.45)“ steht nur in der Liste B
B.13
Unterhebelgewehr B (Lever-Action) 50 m
BYGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.8 Serien mit Laden und Pausen
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronenplus Reserve für die Energieprüfung
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer, Impulswert unter 550; bis einschließlich 11,63 mm (.45) laut Liste B
Unterhebelgewehre im Großkaliber auf 50 m: 20 Schuss kniend oder stehend und 20 Schuss stehend in Fünf-Schuss-Serien.
Anschlag
Teil 1 kniend oder stehend freihändig
Teil 2 stehend freihändig
Kein Schießriemen
Schießzeit
Probe: 5 Minuten vor Teil 1
Teil 1: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 75 Sekunden
Teil 2: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 50 Sekunden
Nach 2 Serien soll eine Pause von 2 Minuten sein; 1 Minute Ladezeit
Ablauf
Auf Anweisung mit 5 Patronen laden; auf „Sind Sie bereit?“ ohne Widerruf startet nach etwa 5 Sek. ein Signalton die Serie; bei Widerruf einmalig 15 Sek. Zeit, danach gilt die Waffe als gestört
Zentrumswertung; sind mehr Treffer auf einer Scheibe als zulässig und ist ihre Herkunft unklar, zählen die schlechtesten; Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1
Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Serien à 5 Schuss in höchstens 30 Sek., ohne Probe
Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz
Waffe
Unterhebelgewehre mit Magazin für mindestens 5 Patronen
Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte; Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
Nur offene Visierung, Kimme und Korn schwarz; keine Leuchtkorne, fluoreszierenden oder farbigen Visierungen, keine modellspezifischen Diopter, keine Optik
Zentralfeuerpatronen mit einem Impulswert unter 550 (eine Überschreitung führt zur Disqualifikation); keine Spitz- und Hohlspitzgeschosse; genug Patronen für eine Energieprüfung mitbringen
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
Schießbrille erlaubt
Scheibe
Großkaliber-Qualifikationsscheibe: 5 Ringe, Ø 250 mm, Ring 5 Ø 50 mm mit Mouche Ø 25 mm, Ringbreite 25 mm
Hinweise
Bayerische Meisterschaft 2026: 24.10.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Junioren I (19 Jahre)
Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
Unscharf: Das Regelwerk regelt die Munition nur über den Impulswert; das Kaliber „bis einschließlich 11,63 mm (.45)“ steht nur in der Liste B
Unscharf: Im Ausschreibungsheft steht bei B.13 und B.21 der 04.05.2026 in der Meldespalte, bei B.12 (gleicher Termin) der 04.10.2026
B.14
Unterhebelgewehr C (Lever-Action) 25 m Klappscheibe
BYGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 30 Min.8 Serien mit Laden und Beobachtung
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (Randfeuer)
Kleinkaliber-Unterhebelgewehre stehend auf 25 m auf die Klappscheibe: 8 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.
Anschlag
Stehend freihändig
Kein Schießriemen
Schießzeit
Probe: 5 Minuten vor Beginn
8 Serien à 5 Schuss, je Serie 20 Sekunden
Ablauf
Auf „LADEN“ 1 Minute zum Laden von 5 Patronen, auf „ACHTUNG“ in Anschlag, nach 7 Sek. „START“ (Licht, Ton oder Ansage), auf „ENTLADEN“ entladen und ablegen; danach 1 Minute Ergebnisbeobachtung
Treffer: die Klappe fällt innerhalb der Schießzeit; auf Papierscheiben zählen nur Innentreffer
Gleichstand: die Fünfer-Serien rückwärts vergleichen
Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Serien à 5 Schuss in höchstens 10 Sek.
Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz
Waffe
Unterhebelgewehre für Randfeuerpatronen bis .22 lfB, Magazin für mindestens 5 Patronen
Keine Zusatzgewichte; Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
Kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
Nur offene Visierung, Kimme und Korn schwarz; keine Leuchtkorne oder farbigen Visierungen, keine Optik
Nur Randfeuerpatronen .22 lfB; Geschoss höchstens 2,6 g (40 grain), nur Blei-Rundkopf, keine Hohlspitz- und keine beschichteten Geschosse; höchstens 350 m/s an der Mündung (Nachweis durch den Schützen)
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
Schießbrille erlaubt
Scheibe
Mechanische Klappscheibe: weiße Platte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm; Treffer = Zielplatte klappt innerhalb der Schießzeit um
Hinweise
Bayerische Meisterschaft 2026: 13.09.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Jugend (15 Jahre)
Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
B.15
KK-Mehrladergewehr 50 m Klappscheibe
BYGewehr
Auf einen Blick
Dauer
ca. 25 Min.8 Serien mit Laden und Beobachtung
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (Randfeuer)
Kleinkaliber-Halbautomaten auf 50 m auf die Klappscheibe: 20 Schuss liegend in 10-Sekunden-Serien und 20 Schuss stehend in 20-Sekunden-Serien.
Anschlag
Teil 1 liegend
Teil 2 stehend freihändig
Kein Schießriemen
Schießzeit
Probe: 5 Minuten vor Teil 1
Teil 1 liegend: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 10 Sekunden
Teil 2 stehend: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 20 Sekunden
Ablauf
Auf „LADEN“ 1 Minute zum Laden von 5 Patronen, auf „ACHTUNG“ in Anschlag, nach 7 Sek. „START“ (Licht, Ton oder Ansage), auf „ENTLADEN“ entladen und ablegen; danach 1 Minute Ergebnisbeobachtung
Treffer: die Klappe fällt innerhalb der Schießzeit; Gleichstand: die Fünfer-Serien rückwärts vergleichen
Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Fünf-Schuss-Serien in je 10 Sek. im Play-off
Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz
Waffe
Halbautomaten für Randfeuerpatronen bis .22 lfB, Lauflänge mindestens 40 cm, Gesamtlänge über 60 cm, Magazin für mindestens 5 Patronen, in oder vor der Abzugseinheit
Schaft sportlich oder jagdlich ohne Anbauten: kein separater Handschutz, kein Lochschaft, kein klapp- oder schiebbarer Hinterschaft
Kein militärisches Aussehen (laut BSSB z. B. Pistolengriff mit Magazin davor, Magazin über 10 Schuss)
Offene Visierung, Diopter oder Zielfernrohr bis 12-fach ohne Leuchtabsehen; keine Reflexvisiere
Nur Randfeuerpatronen .22 lfB; Geschoss höchstens 2,6 g (40 grain), nur Blei-Rundkopf, keine Hohlspitz- und keine beschichteten Geschosse; höchstens 350 m/s an der Mündung (Nachweis durch den Schützen)
Bekleidung und Schutz
Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
Schießbrille erlaubt
Scheibe
Mechanische Klappscheibe: weiße Platte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm; Treffer = Zielplatte klappt innerhalb der Schießzeit um
Hinweise
Bayerische Meisterschaft 2026: 12.09.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Jugend (15 Jahre)
Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
Unscharf: Die Liste B nennt nur Diopter oder Zielfernrohr; das Regelwerk erlaubt auch offene Visierung
Teil A Revolver ab .357, Teil B Pistole ab 9 mm; Zentralfeuer bis .45
Revolver ab .357 und Pistole ab 9 mm auf 25 m: je 10 Schuss in 150 Sekunden und 10 Schuss in schnellen Duellserien.
Anschlag
Stehend freihändig, ein- oder beidhändig
In den Duellserien Fertighaltung: Arm(e) mit der Waffe zwischen waagerecht und 45 Grad gesenkt
Schießzeit
Je Teil vorher eine Probeserie: 5 Schuss in 150 Sekunden
Teil A Revolver: 10 Schuss in 150 Sekunden (mit Nachladen), dann 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
Teil B Pistole: 10 Schuss in 150 Sekunden (mit Magazinwechsel), dann 2 Serien à 5 Schuss in je 10 Sekunden
Ablauf
Für die 10-Schuss-Serie liegen 10 Patronen (Revolver, Speedloader erlaubt) bzw. zwei Magazine mit je 5 Patronen sichtbar bereit
Die kurzen Serien werden einzeln angesagt; nach „Sind Sie bereit?“ wird die Scheibe nach etwa 5 Sek. für 7 Sek. weggedreht, dann beginnt die Serie
Ringwertung: ein angeschossener Ring zählt nach oben; um Finalplätze entscheidet ein Stechen (eine Serie in 10 Sek. mit einer Waffe nach Wahl)
Finale (wenn ausgeschrieben): Play-off, Serie 1 Revolver in 20 Sek., Serie 2 Pistole in 10 Sek., Serie 3 Waffe nach Wahl in 10 Sek.; jedes Trefferfeld nur einmal
Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz
Waffe
Teil A: Revolver ab .357; Teil B: selbstladende Pistole ab 9 mm; Lauflänge mindestens 4 Zoll; höchstens 1500 Joule
Mindestimpulswerte: Pistole 250, Revolver 350
Kein Prüfkasten; Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
Keine Mündungsbremsen; nur offene Visierung, keine Optik
Bekleidung und Schutz
Kleidung laut DSB-SpO Teil 2 (Pistole)
Scheibe
Qualifikation: Großkaliber-Qualifikationsscheibe (5 Ringe, Ø 250 mm, Ring 5 Ø 50 mm); Finale: Großkaliber-Finalscheibe (5 Trefferflächen Ø 150 mm auf schwarzer Platte 550 × 550 mm)
Hinweise
Bayerische Meisterschaft 2026: 24.10.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Junioren I (19 Jahre)
Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
Stand muss für mindestens 1500 Joule zugelassen sein
Unscharf: Im Ausschreibungsheft steht bei B.13 und B.21 der 04.05.2026 in der Meldespalte, bei B.12 (gleicher Termin) der 04.10.2026
Stand der Daten: Oktober 2026 – alle Wettbewerbe der DSB-Sportordnung (Stand 01.01.2027) und der NDSB-Sportordnung (Ausgabe 04/2024), ergänzt um die NDSB-Meisterschaftsausschreibungen 2026/2027. Ohne Gewähr – verbindlich sind die jeweils gültige Sportordnung des DSB sowie die Regelwerke und Ausschreibungen der Landesverbände.