SpO-Lotse – Disziplinen DSB und Landesverbände

1.01

KK-Zielfernrohrgewehr liegend aufgelegt 50 m

THAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 50 m.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt (Hocker)
  • Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel höchstens 60 mm aufliegen; Auflage mindestens 120 mm breit, glatte Fläche, der Vorderschaft darf nicht einsinken und muss in alle Richtungen frei beweglich sein, keine seitliche Anlage; ein seitlicher Schutz bis 20 mm Höhe ist erlaubt; eigene Auflagen möglich, keine Ein- oder Mehrbeine
  • Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
  • Hinterschaft darf die Unterlage (Matte, Pritsche, Tisch) nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden Hand (auch mit Schießhandschuh) liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite
  • Hocker (sitzend aufgelegt): ohne Lehne, mindestens 3 Beine, vom Schützen selbst zu stellen; kein Steh-Stuhl; Füße nicht an Hocker oder Standbegrenzung anstemmen

Schießzeit

45 Minuten einschließlich Probeschüsse

Ablauf

  • Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse, dann 30 Wertungsschüsse, 2 Schuss je Scheibe, Scheiben 1 bis 15 der Reihe nach (ThSpO)
  • Auswertung in Serien zu 10 Schuss
  • Ringgleichheit: mehr Mouchen, Zehner, Neuner usw., dann letzte Zehnerserie rückwärts; die Mouche zählt, wenn der schwarze Punkt ganz weggeschossen ist (ThSpO)

Waffe

  • Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle (DSB-SpO Teil 1), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Absehen und Vergrößerung beliebig
  • Gewicht höchstens 8000 g (ThSpO)

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

Scheibe Nr. 1TH (Thüringen, 6 Ringe, Ø 66 mm, Zehn Ø 6 mm, Mouche Ø 0,5 mm)

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (19.09.2026, Elxleben; Meldetermin 29.08.2026), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Landespokal 2026: 04.07.2026, Elxleben
  • Kennzahl beim TSB: T1.01
  • Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
1.1

Ordonnanzgewehr liegend aufgelegt 100 m

WTAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.3 × 10 Min.
Munition
30 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6–8 mm (.243–.323)

Historische Ordonnanzgewehre liegend aufgelegt auf 100 m: 3 Serien zu 10 Schuss.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)
  • Mit ärztlichem Attest (Eintrag im Wettkampfpass) oder Behindertenausweis mit mindestens „G“ sitzend auf einem Hocker statt liegend (Ausschreibung)

Schießzeit

3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten

Ablauf

  • 3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
  • Die Scheiben wechselt der Schütze selbst

Waffe

  • Einzellader und Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden, und deren Repliken; keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
1.1.6

KK-Unterhebelrepetierer 25 m Klappscheibe

STGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt8 Serien mit Laden
Munition
40 Patronen .22 lfBProbe laut Ausschreibung nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)

Unterhebelgewehre im Kleinkaliber stehend auf die Klappscheibe in 25 m: 8 Serien zu 5 Schuss.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

8 Serien à 5 Schuss, je Serie 50 Sek. laut Ausschreibung (Liste B: 20 Sek.)

Ablauf

  • 40 Schuss stehend in 8 Serien à 5 Schuss auf die fünf Ziele der Klappscheibe
  • Treffer ist jede abgeklappte Zielplatte

Waffe

  • Unterhebelrepetierer, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
  • Im Übrigen gelten die Regeln der DSB-SpO für Unterhebelgewehre (Regel 1.7)
  • Visierung Kimme/Korn

Bekleidung und Schutz

Wie Unterhebelgewehr (DSB-SpO 1.7.3), laut Ausschreibung auch für die Klappscheibe

Scheibe

Mechanische Klappscheibe: weiße Platte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm; Treffer = abgeklappte Zielplatte (auch elektronische Anlagen mit Lichtsignal zugelassen)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (13.–14.06.2026, Nienburg; Herren I und Damen I, Herren III, Herren IV; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
  • Unscharf: Die Ausschreibung nennt für KK und ZF je Serie 50 Sek., die Liste B für ST 1.1.6 20 Sek.; die Karte folgt der Ausschreibung (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
1.1.8

Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m

STGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.wie Unterhebelgewehr 1.56
Munition
40 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis .45 (≤ .45)

Unterhebelgewehre mit Zentralfeuerpatronen auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 50 Sekunden.

Anschlag

20 Schuss stehend, 20 Schuss kniend

Schießzeit

2 × 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 50 Sek.

Ablauf

  • 4 Serien à 5 Schuss stehend, dann 4 Serien à 5 Schuss kniend
  • Ablauf und Probe: DSB-SpO Regel 1.7 (Unterhebelgewehr)
  • Wertung laut Ausschreibung: Zentrumswertung (DSB-SpO 1.8.5)

Waffe

  • Unterhebelrepetierer, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
  • Im Übrigen gelten die Regeln der DSB-SpO für Unterhebelgewehre (Regel 1.7)
  • Visierung Kimme/Korn

Bekleidung und Schutz

Wie Unterhebelgewehr (DSB-SpO 1.7.3), laut Ausschreibung auch für die Zentralfeuer-Disziplinen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm
  • Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (13.–14.06.2026, Nienburg; Herren I und Damen I, Herren III, Herren IV; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
  • Unscharf: Die Ausschreibung schreibt „erfolgte die Wertung analog SpO 1.8.5“ (Vergangenheitsform); die Liste B nennt keine Zentrumswertung
1.1.9

Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 100 m

STGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.wie Unterhebelgewehr 1.56
Munition
40 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis .45 (≤ .45)

Unterhebelgewehre mit Zentralfeuerpatronen auf 100 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 50 Sekunden.

Anschlag

20 Schuss stehend, 20 Schuss kniend

Schießzeit

2 × 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 50 Sek.

Ablauf

  • 4 Serien à 5 Schuss stehend, dann 4 Serien à 5 Schuss kniend
  • Ablauf und Probe: DSB-SpO Regel 1.7 (Unterhebelgewehr)
  • Wertung laut Ausschreibung: Zentrumswertung (DSB-SpO 1.8.5)

Waffe

  • Unterhebelrepetierer, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
  • Im Übrigen gelten die Regeln der DSB-SpO für Unterhebelgewehre (Regel 1.7)
  • Visierung Kimme/Korn

Bekleidung und Schutz

Wie Unterhebelgewehr (DSB-SpO 1.7.3), laut Ausschreibung auch für die Zentralfeuer-Disziplinen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm
  • Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (13.–14.06.2026, Nienburg; nur eine Klasse: Herren I, Damen starten in Herren I)
  • Unscharf: Die Ausschreibung schreibt „erfolgte die Wertung analog SpO 1.8.5“ (Vergangenheitsform); die Liste B nennt keine Zentrumswertung
1.04

GK-Zielfernrohrgewehr liegend aufgelegt 100 m

THAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis einschließlich 8 mm (.323)

Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 100 m.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt (Hocker)
  • Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel höchstens 60 mm aufliegen; Auflage mindestens 120 mm breit, glatte Fläche, der Vorderschaft darf nicht einsinken und muss in alle Richtungen frei beweglich sein, keine seitliche Anlage; ein seitlicher Schutz bis 20 mm Höhe ist erlaubt; eigene Auflagen möglich, keine Ein- oder Mehrbeine
  • Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
  • Hinterschaft darf die Unterlage (Matte, Pritsche, Tisch) nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden Hand (auch mit Schießhandschuh) liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite
  • Hocker (sitzend aufgelegt): ohne Lehne, mindestens 3 Beine, vom Schützen selbst zu stellen; kein Steh-Stuhl; Füße nicht an Hocker oder Standbegrenzung anstemmen

Schießzeit

45 Minuten einschließlich Probeschüsse

Ablauf

  • Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse, dann 30 Wertungsschüsse, 2 Schuss je Scheibe, Scheiben 1 bis 15 der Reihe nach (ThSpO)
  • Auswertung in Serien zu 10 Schuss
  • Ringgleichheit: mehr Mouchen, Zehner, Neuner usw., dann letzte Zehnerserie rückwärts; die Mouche zählt, wenn der schwarze Punkt ganz weggeschossen ist (ThSpO)

Waffe

  • Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle (DSB-SpO Teil 1), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Absehen und Vergrößerung beliebig
  • Gewicht höchstens 8000 g (ThSpO)
  • Abzug beliebig; Schäftung beliebig, Auflagefläche höchstens 60 mm breit, Zusatzgewichte am Vorderschaft nur mit ebener Unterseite, Hinterschaft nicht verbreitert (ThSpO)
  • Handelsübliche oder wiedergeladene Patronen

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

Scheibe Nr. 1TH (Thüringen, 6 Ringe, Ø 66 mm, Zehn Ø 6 mm, Mouche Ø 0,5 mm)

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (17.10.2026, Meuselwitz; Meldetermin 26.09.2026), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Kennzahl beim TSB: T1.04
  • Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
  • Unscharf: Die Liste B schreibt „< 8 mm“ mit Unterstrich (bis einschließlich 8 mm), die ThSpO „<8 mm“ ohne Unterstrich (unter 8 mm)
1.4

KK-Zielfernrohrgewehr aufgelegt 50 m

WTAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 50 m: 30 Schuss in 45 Minuten.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)

Schießzeit

45 Minuten

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in 45 Minuten
  • Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
  • Die Scheiben wechselt der Schütze selbst

Waffe

  • Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle, keine Vorderschaftrepetierer
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig

Scheibe

KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
  • Die Liste B nennt für WT 1.4 „50 / 100 m“; 100 m führt die Ausschreibung als eigenen Wettbewerb WT 1.41
1.4.2

Luftgewehr Auflage 100 Schuss

STAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std.100 Min., an Zuganlagen 120 Min.
Munition
100 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 110 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert
Entfernung
10 m
Schusszahl
100
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftgewehr Auflage mit 100 Wertungsschüssen.

Anschlag

Stehend oder sitzend aufgelegt (Liste B)

Schießzeit

120 Minuten bei Scheibenzuganlagen, 100 Minuten bei anderen Systemen (Liste B)

Ablauf

  • 100 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Wertung in Zehntelringen (Anlage 5)
  • Im Übrigen nach den Auflage-Regeln der DSB-SpO (Teil 9)

Waffe

Waffe nach der Gewehrtabelle der DSB-SpO (Liste B), Diopter/Korn

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (17.–18.10.2026, Bitterfeld; Herren/Damen II und Senioren I bis VI, Mannschaften in Herren II und Senioren I)
1.4.3

Luftgewehr 100 Schuss

STGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.120 Min. Wettkampf plus Vorbereitung
Munition
100 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 115 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert
Entfernung
10 m
Schusszahl
100
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftgewehr stehend auf 10 m mit 100 Wertungsschüssen statt 40 oder 60.

Anschlag

Stehend frei

Schießzeit

120 Minuten (Liste B)

Ablauf

  • 100 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Wertung in Zehntelringen (Anlage 5)

Waffe

Waffe nach der Gewehrtabelle der DSB-SpO (Liste B), Diopter/Korn

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (17.10.2026, Bitterfeld; Junioren I m/w, Herren I und Damen I, Herren III und Damen III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
1.06

GK-Zielfernrohrgewehr liegend aufgelegt 300 m

THAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.Zeitvorgabe
Munition
20 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 25 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
20
Kaliber
Zentralfeuer bis einschließlich 8 mm (.323)

Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 300 m.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt (Hocker)
  • Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel höchstens 60 mm aufliegen; Auflage mindestens 120 mm breit, glatte Fläche, der Vorderschaft darf nicht einsinken und muss in alle Richtungen frei beweglich sein, keine seitliche Anlage; ein seitlicher Schutz bis 20 mm Höhe ist erlaubt; eigene Auflagen möglich, keine Ein- oder Mehrbeine
  • Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
  • Hinterschaft darf die Unterlage (Matte, Pritsche, Tisch) nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden Hand (auch mit Schießhandschuh) liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite
  • Hocker (sitzend aufgelegt): ohne Lehne, mindestens 3 Beine, vom Schützen selbst zu stellen; kein Steh-Stuhl; Füße nicht an Hocker oder Standbegrenzung anstemmen

Schießzeit

30 Minuten einschließlich Probeschüsse

Ablauf

  • Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse, dann 20 Wertungsschüsse, 10 Schuss je Scheibe (Ausschreibung, ThSpO)
  • Auswertung in Serien zu 10 Schuss
  • Ringgleichheit: mehr Mouchen, Zehner, Neuner usw., dann letzte Zehnerserie rückwärts; die Mouche zählt, wenn der schwarze Punkt ganz weggeschossen ist (ThSpO)

Waffe

  • Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle (DSB-SpO Teil 1), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Absehen und Vergrößerung beliebig
  • Gewicht höchstens 8000 g (ThSpO)
  • Abzug beliebig; Schäftung beliebig, Auflagefläche höchstens 60 mm breit, Zusatzgewichte am Vorderschaft nur mit ebener Unterseite, Hinterschaft nicht verbreitert (ThSpO)
  • Handelsübliche oder wiedergeladene Patronen

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

Scheibe Nr. 2TH (Thüringen, 7 Ringe, Ø 200 mm, Zehn Ø 20 mm, Mouche Ø 2 mm)

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (12.09.2026, Weimar; Meldetermin 22.08.2026), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Kennzahl beim TSB: T1.06
  • Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
  • Unscharf: Die Liste B schreibt „< 8 mm“ mit Unterstrich (bis einschließlich 8 mm), die ThSpO „<8 mm“ ohne Unterstrich (unter 8 mm)
  • Unscharf: Die Liste B nennt 30 Schuss in 45 Minuten; die Karte folgt der Ausschreibung LM 2026 und der ThSpO mit 20 Schuss in 30 Minuten (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
1.6

GK-Zielfernrohrgewehr aufgelegt 100 m

WTAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis einschließlich 8 mm (.323)

Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 45 Minuten.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)

Schießzeit

45 Minuten

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in 45 Minuten
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
  • Die Scheiben wechselt der Schütze selbst

Waffe

  • Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle, keine Vorderschaftrepetierer
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
1.6.7

Selbstladegewehr KK 50 m

STGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Probe = 25 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)

Selbstladegewehre im Kleinkaliber stehend auf 50 m: 4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend frei
  • Kein Gewehrriemen oder sonstige Befestigung

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 20 Sek. vor den Wettkampfserien
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.

Ablauf

Probeserie 5 Schuss in 20 Sek., dann 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.

Waffe

  • Selbstladebüchse (halbautomatisch), Magazinkapazität mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
  • Alle Selbstladebüchsen im Kaliber .22 lr
  • Visierung: Kimme/Korn, Diopter/Korn, Rotpunkt- oder Reflexvisier ohne optische Vergrößerung
  • Handelsübliche (auch selbst geladene) Munition

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm
  • Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (25.07.2026, Seehausen; Herren I und Damen I, Herren III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
  • Die Liste B nennt nur Kimme/Korn und Rotpunkt; Diopter laut Ausschreibung
1.07

Ordonnanzgewehr liegend aufgelegt 100 m

THAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.5 Min. Probe, 3 × 10 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6–8 mm (.243–.323)

Historische Ordonnanzgewehre bis Baujahr-Stichtag 1963 liegend aufgelegt auf 100 m: 3 Serien zu 10 Schuss.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt (Liste B)
  • Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel bis 160 mm aufliegen; er darf höchstens bis zur Hälfte seiner Höhe einsinken, keine seitliche Anlage; höhenverstellbare und eigene Auflagen erlaubt
  • Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
  • Hinterschaft darf die Unterlage nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden unbekleideten freien Hand liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite

Schießzeit

  • 3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
  • Vorher 5 Minuten Probeschießen, beliebig viele Probeschüsse (ThSpO)

Ablauf

  • 5 Minuten Probe, dann 3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten, in der Regel 10 Schuss je Scheibe
  • Beobachtungsfernrohre zulässig
  • Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12

Waffe

  • Einzel- und Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden, und deren Repliken; Lauflänge mindestens 42 cm
  • Keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten
  • Abzug unverändert, mindestens 1500 g (Schmidt-Rubin K31: 1300 g) (ThSpO)
  • Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte (ThSpO)
  • Visierung Kimme und Korn (Liste B); nur Balken- und Dachkorn, originale oder originalgetreue Visierung, kein Flimmerband, kein Adlerauge (ThSpO)
  • Schäftung original oder originalgetreu, keine Handballenauflage, Handstütze oder Schaftbacke; keine Mündungsbremsen, Kompensatoren oder Laufbeschwerungen (ThSpO)
  • Handelsübliche oder wiedergeladene Patronen, Reduzierhülsen zulässig (ThSpO)

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (21.–22.08.2026, Weimar; Meldetermin 01.08.2026), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Landespokal 2026: 08.–09.05.2026, Weimar
  • Kennzahl beim TSB: T1.07
  • Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
  • Unscharf: Die ThSpO erlaubt zusätzlich ein fabrikmäßiges Diopter für das jeweilige Modell und sitzend mit Hocker; die Liste B nennt nur Kimme/Korn und liegend aufgelegt, die Karte folgt der Liste B
1.8

KK-Ordonnanzgewehr 50 m stehend und liegend

WTGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
40 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Ordonnanzgewehre im Kleinkaliber auf 50 m: je 20 Schuss stehend und liegend.

Anschlag

  • 20 Schuss stehend, 20 Schuss liegend (Reihenfolge laut Liste B „stehend, liegend“)
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)

Schießzeit

45 Minuten

Ablauf

  • 2 × 20 Wertungsschüsse stehend und liegend in 45 Minuten
  • Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
  • Die Scheiben wechselt der Schütze selbst

Waffe

  • Ordonnanzgewehr (Mehrlader) im Sinne des DSB-Wettbewerbs 1.58, hier im Kaliber .22 lfB
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
  • Unscharf: Die Liste B verweist für die Waffe auf den DSB-Wettbewerb 1.58, der nur Zentralfeuer 6–8 mm kennt; welche Kleinkaliber-Gewehre als Ordonnanzgewehr gelten, ist offen
1.8.2.1

Selbstladegewehr Zentralfeuer 50 m

STGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Probe = 25 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm

Zentralfeuer-Selbstladegewehre stehend auf 50 m: 4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend frei
  • Kein Gewehrriemen oder sonstige Befestigung

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 20 Sek. vor den Wettkampfserien
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.

Ablauf

  • Probeserie 5 Schuss in 20 Sek., dann 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Wertung laut Ausschreibung: Zentrumswertung (DSB-SpO 1.8.5)

Waffe

  • Selbstladebüchse (halbautomatisch), Magazinkapazität mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
  • Alle Selbstladebüchsen mit Zentralfeuerzündung, Kaliber höchstens 8 mm
  • Visierung: Kimme/Korn, Diopter/Korn, Rotpunkt- oder Reflexvisier ohne optische Vergrößerung, Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung
  • Handelsübliche (auch selbst geladene) Munition

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm
  • Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (25.07.2026, Seehausen; Herren I und Damen I, Herren III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
  • Unscharf: In der Liste B steht „ST. 1.8.2.1“ ohne Entfernung in der Überschrift
1.8.2.6

Selbstladegewehr Zentralfeuer 100 m

STGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm

Zentralfeuer-Selbstladegewehre liegend auf 100 m: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell.

Anschlag

  • Liegend frei
  • Gewehrriemen wie beim Ordonnanzgewehr

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss auf die Präzisionsscheibe
  • 20 Schuss in 20 Min. (Präzision)
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. (Duell)

Ablauf

Probe, dann 20 Schuss Präzision in 20 Min., danach 20 Schuss Duell in 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.

Waffe

  • Selbstladebüchse (halbautomatisch), Magazinkapazität mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
  • Alle Selbstladelangwaffen mit Zentralfeuerzündung, Kaliber höchstens 8 mm
  • Visierung: Kimme/Korn, Diopter/Korn, Rotpunkt- oder Reflexvisier ohne optische Vergrößerung, Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung
  • Handelsübliche (auch selbst geladene) Munition

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm
  • Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (25.07.2026, Seehausen; Herren I und Damen I, Herren III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
  • Unscharf: Die Liste B nennt kein Zielfernrohr, die Ausschreibung erlaubt es bis 12-fach; die Karte folgt der Ausschreibung (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
1.8.6.1

Selbstladegewehr Zentralfeuer 300 m

STGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm

Zentralfeuer-Selbstladegewehre liegend auf 300 m: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell.

Anschlag

  • Liegend frei
  • Gewehrriemen wie beim Ordonnanzgewehr

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 150 Sek. vor den Wettkampfserien
  • 20 Schuss in 20 Min. (Präzision)
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. (Duell)

Ablauf

Probe, dann 20 Schuss Präzision in 20 Min., danach 20 Schuss Duell in 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.

Waffe

  • Selbstladebüchse (halbautomatisch), Magazinkapazität mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm (Liste B)
  • Alle Selbstladelangwaffen mit Zentralfeuerzündung, Kaliber höchstens 8 mm
  • Visierung: Kimme/Korn, Diopter/Korn, Rotpunkt- oder Reflexvisier ohne optische Vergrößerung, Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung
  • Handelsübliche (auch selbst geladene) Munition

Scheibe

Scheibe Nr. 5 (Gewehr 300 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (11.–12.07.2026, Naumburg; Herren I und Damen I, Herren III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
  • Teilnahme setzt die Kreismeisterschaft über 100 m (ST 1.8.2.6) voraus, wenn keine Kreismeisterschaft 300 m ausgeschrieben ist
  • Unscharf: Anlage 1 der Ausschreibung führt den Wettbewerb unter der Nummer ST 1.8.2.6
1.09

Ordonnanzgewehr liegend aufgelegt 300 m

THAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.5 Min. Probe, 3 × 10 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6–8 mm (.243–.323)

Historische Ordonnanzgewehre bis Baujahr-Stichtag 1963 liegend aufgelegt auf 300 m: 3 Serien zu 10 Schuss.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt (Liste B)
  • Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel bis 160 mm aufliegen; er darf höchstens bis zur Hälfte seiner Höhe einsinken, keine seitliche Anlage; höhenverstellbare und eigene Auflagen erlaubt
  • Zur sicheren Auflage darf die nicht abziehende Hand den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
  • Hinterschaft darf die Unterlage nicht berühren, darf aber auf der aufliegenden unbekleideten freien Hand liegen oder von ihr gehalten werden; keine Polsterung an der Unterseite

Schießzeit

  • 3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
  • Vorher 5 Minuten Probeschießen, beliebig viele Probeschüsse (ThSpO)

Ablauf

  • 5 Minuten Probe, dann 3 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten, in der Regel 10 Schuss je Scheibe
  • Beobachtungsfernrohre zulässig
  • Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12

Waffe

  • Einzel- und Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden, und deren Repliken; Lauflänge mindestens 42 cm
  • Keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten
  • Abzug unverändert, mindestens 1500 g (Schmidt-Rubin K31: 1300 g) (ThSpO)
  • Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte (ThSpO)
  • Visierung Kimme und Korn (Liste B); nur Balken- und Dachkorn, originale oder originalgetreue Visierung, kein Flimmerband, kein Adlerauge (ThSpO)
  • Schäftung original oder originalgetreu, keine Handballenauflage, Handstütze oder Schaftbacke; keine Mündungsbremsen, Kompensatoren oder Laufbeschwerungen (ThSpO)
  • Handelsübliche oder wiedergeladene Patronen, Reduzierhülsen zulässig (ThSpO)

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

Scheibe Nr. 5 (Gewehr 300 m)

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (12.09.2026, Weimar; Meldetermin 22.08.2026), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Landespokal 2026: 15.08.2026, Weimar
  • Kennzahl beim TSB: T1.09
  • Senioren I und II sitzend nur mit Hilfsmittelausweis, ab Senioren III sitzend erlaubt (Ausschreibung, Klassenlegende)
  • Unscharf: Die ThSpO erlaubt zusätzlich ein fabrikmäßiges Diopter für das jeweilige Modell und sitzend mit Hocker; die Liste B nennt nur Kimme/Korn und liegend aufgelegt, die Karte folgt der Liste B
1.10

Luftgewehr 10 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 30 Min.15 Min. Vorbereitung + 75 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 45 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
60
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Die olympische Grunddisziplin: Mit dem Luftgewehr wird stehend frei auf 10 m auf eine Scheibe geschossen, deren Zehn nur einen halben Millimeter groß ist.

Anschlag

Stehend frei (ohne Riemen, ohne Auflage)

Schießzeit

  • 60 Schuss: 90 Minuten (Scheibenzuganlagen) bzw. 75 Minuten (elektronische Anlagen)
  • Zusätzlich vorab 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen (nicht in der Schießzeit enthalten)

Ablauf

  • 60 Wertungsschüsse stehend in einem Durchgang (verkürzte Programme mit 40 bzw. 20 Schuss je nach Klasse und Meisterschaft)
  • Finale bei der Deutschen Meisterschaft in den Klassen Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: die 8 Besten des Vorkampfs, Wertung beginnt bei null: 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sekunden, danach 14 Einzelschüsse in je 50 Sekunden
  • Nach dem 12. Schuss und dann nach jedem zweiten Schuss scheidet der Letzte aus, insgesamt 24 Schuss

Waffe

  • Druckluft-/CO2-Gewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Max. 5500 g
  • Abzug frei, kein Stecher
  • Systemlänge max. 850 mm, Lauflänge 40–85 cm
  • Diopter/Korn, keine Zielfernrohre
  • Laufgewichte nur radial ≤30 mm um die Laufachse, nicht über die sichtbare Mündung
  • Korntunnel max. 50 mm lang / 25 mm Ø
  • Keine Handstütze, kein Lochschaft, keine Wasserwaage

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Schusszahl je Klasse: Herren I und II, Damen I und II, Junioren I und II sowie Juniorinnen I und II schießen bei der Deutschen Meisterschaft 60 Schuss, bei der Landesmeisterschaft 40 Schuss
  • Alle übrigen Klassen (Herren und Damen III bis V, Jugend) schießen bei Landes- und Deutscher Meisterschaft 40 Schuss, Schüler 20 Schuss
  • Wertung in Zehntelringen
  • Zeiten der verkürzten Programme: 40 Schuss 60 Min. (Zuganlagen) bzw. 50 Min. (andere Systeme), 20 Schuss 35 bzw. 30 Min.
  • Olympischer Wettbewerb (Herren I, Damen I, Junioren I, Juniorinnen I)

Norddeutscher Schützenbund

  • Beim NDSB werden Finals auf der Landesmeisterschaft nur nach Möglichkeit durchgeführt
  • Die Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 enthalten für 1.10 kein Finale
Quelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.4; NDSB-LM-Tabellen 2026/2027; NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (1.10)
1.11

Luftgewehr Auflage 10 m

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.45 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftgewehr-Wettbewerb für Senioren: Das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, geschossen wird stehend (ältere Klassen auch sitzend) auf 10 m.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt (Senioren I und II)
  • Kein Körperteil darf die Auflage berühren, das Gewehr wird nur aufgelegt (nicht seitlich angelehnt), zwischen Hand und Auflage muss ein sichtbarer Abstand sein
  • Gehalten wird nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen)
  • Der ganze Wettkampf im gleichen Anschlag
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 45 Minuten bei anderen Systemen, jeweils inklusive Probe (beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertung)

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in einem Durchgang, auf Papierscheiben max. 1 Schuss je Scheibe
  • Auf Deutschen und Landesmeisterschaften Zehntelwertung
  • Endkampf bei der Deutschen Meisterschaft in den Klassen Senioren I und Senioren III (jeweils männlich und weiblich): 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sekunden, dann 14 Einzelschüsse à 50 Sekunden mit Ausscheiden ab dem 12. Schuss, 24 Schuss, Zehntelwertung
  • Bei 300 Ringen (volle Ringwertung) Stechen: 5 Minuten Probe, dann Einzelschüsse à 50 Sekunden

Waffe

  • Luftgewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Max. 5500 g
  • Abzug frei, kein Stecher
  • Systemlänge max. 850 mm
  • Diopter/Korn (eine vergrößernde Hilfe im Diopter oder Korntunnel erlaubt)
  • Korntunnel max. 80 mm lang / 25 mm Ø, darf die Mündung bis 50 mm überragen
  • Laufgewichte ≤60 mm unter Laufachse
  • Auflagepunkt max. 550 mm von der Systemeinbettung, Auflagebreite am Schaft max. 60 mm
  • Visierlinienrückverlagerung max. 200 mm
  • Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt, Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
  • Keine Stopper oder Ausfräsungen an der Schaftunterseite oder am Auflagekeil
  • Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
  • Hakenkappe beim Luftgewehr nicht erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Klassen nach Teil 9: Senioren I (51–60) bis VI (81+)
  • Höhermeldung möglich, ohne Wirkung auf die Freihandklassen
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-Landesmeisterschaft 2027: zusätzliche NDSB-Klassen 68 Herren Alt und 69 Damen Alt (36–50 Jahre, Mannschaft in 68), nur Landeswettbewerb, keine Meldung zur DMQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Nr. 1.2.1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), DSB-Auflage S. 1 (PDF-Seite 12); NDSB-Klasseneinteilung Sportjahr 2026 (Altersgrenzen Herren/Damen Alt)

Schützenverband Hamburg und Umgegend

  • Landesmeisterschaft 1.11 für die Klassen 70–79
  • Als 1.11 HH zusätzlich für die Klassen 10–13 ausgeschrieben
  • Ausschreibung mit den Einzelheiten noch nicht veröffentlicht
Quelle: Terminplan Landesmeisterschaften 2027 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Vorplanung, Stand 21.10.2026)
1.11.1

Luftgewehr Auflage

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
20 oder 30 DiabolosProbe laut Ausschreibung
Entfernung
10 m
Schusszahl
20 oder 30
Kaliber
4,5 mm, .177

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Luftgewehr Auflage.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 20 Schuss: 30 bzw. 35 min 30 Schuss: 45 bzw. 55 min

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 20 bzw. 30

Waffe

  • Langwaffe / Einzellader, Mehrlader als Einzellader
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Diopter / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 1

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.15

Luftgewehr liegend 10 m

NDSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 5 Min.15 Min. Vorbereitung + 50 Min. Wettkampf, Jugend 60 Schuss; Schüler 30 Schuss: 40 Min.; an Seilzuganlagen 75 bzw. 45 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Diabolos 4,5 mmSchüler: 30 + 10 = 40
Entfernung
10 m
Schusszahl
30 (Schüler) / 60 (Jugend)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Nachwuchswettbewerb des NDSB: Schüler und Jugendliche schießen mit dem Luftgewehr liegend auf 10 m, Schüler 30 und Jugendliche 60 Schuss.

Anschlag

  • Liegend: Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, auf dem Standboden oder einer Matte
  • Das Gewehr wird nur von beiden Händen und einer Schulter gestützt und darf sonst nichts berühren
  • Wange am Schaft erlaubt
  • Ein Riemen über dem linken Oberarm darf das Gewehr stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Beide Unterarme sind sichtbar vom Boden abgehoben, der Riemenarm bildet mindestens 30° zur Waagerechten

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung mit Probe, danach Wertung: Elektronikanlagen 30 Schuss in 25 Minuten bzw. 60 Schuss in 50 Minuten
  • Seilzuganlagen 30 Schuss in 30 Minuten bzw. 60 Schuss in 60 Minuten

Ablauf

  • Nach 15 Minuten Vorbereitungs- und Probezeit folgen die Wertungsschüsse in einem Durchgang: Schüler 30 Schuss, Jugend 60 Schuss
  • Wertung in Zehntelringen (Ausschreibung der Landesmeisterschaft 2027)
  • Kein Finale geregelt

Waffe

  • Langwaffe/Einzellader: Druckluft-, Pressluft- oder CO2-Gewehr
  • Mehrlader nur als Einzellader
  • Visierung Diopter und Korn

Bekleidung und Schutz

  • Die NDSB-SpO regelt keine eigene Bekleidung, es gelten die DSB-Gewehrregeln
  • Schießjacke, -hose und -schuhe sind erlaubt, ebenso ein Schießhandschuh
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Scheibe Nr. 1 der DSB-Sportordnung (Luftgewehrscheibe 10 m): Zehn Ø 0,5 mm (weißer Punkt), jeder Ring 5 mm größer bis Ring 1 Ø 45,5 mm
  • Innenzehn, wenn der weiße Punkt vollständig weggeschossen ist
  • Alternativ elektronische Scheibe

Hinweise

  • Klassen bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Schüler I (20) und Schüler I weiblich (21) 30 Schuss, Mannschaft in 20
  • Jugend (30) und Jugend weiblich (31) 60 Schuss, Mannschaft in 30
  • Parasportler (90/92, Klasse 93 startet bei 92) 60 Schuss nur Einzelwertung – die Tabelle führt diese Zeile unter der alten Nummer 1.18
  • Nur Landeswettbewerb, keine DM
  • Geschossen auf Elektronikanlagen
  • Altersgrenzen 2026: Schüler I 12–14, Jugend 15–16 Jahre
  • Was die NDSB-SpO nicht eigens regelt (Gewicht, Abzug, Bekleidung), richtet sich nach den allgemeinen Luftgewehrregeln des DSB: u. a. Gewicht höchstens 5.500 g, kein Stecherabzug, Systemlänge höchstens 850 mm, Geschossenergie bis 7,5 Joule
Quelle: NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 1.15 (in 02/2023 Abschnitt 1.18, Wettbewerb N1.18); DSB-SpO 01.01.2027 Regel 1.1.1 Liegend (p113), Scheibe Nr. 1 (p81), Regel 0.5.1.1 (p32), Gewehrtabelle 1.10 (p131); NDSB-LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 1 Gewehr; Allgemeine Ausschreibung LM 2027 Ziffer 1.2.1; NDSB-Klasseneinteilung 2026; Bekleidung: NDSB-SpO 04/2024 Regel 0.2 und 1.15; DSB-SpO 01.01.2027 Teil 0 Regel 0.2 und 0.2.2 (p22–p23), 0.15 (p63), Teil 1 Regel 1.2 (p114–p119), Regel 1.1.1 (p113), 1.2.3 Nr. 16–17 (p117)
1.20

Luftgewehr 3-Stellung 10 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 45 Min.35 Min. kniend + 30 Min. liegend + 40 Min. stehend, jeweils inkl. Vorbereitung und Probe
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
60
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftgewehr in drei Stellungen: nacheinander kniend, liegend und stehend je 20 Schuss auf 10 m.

Anschlag

  • Kniend, liegend, stehend (in dieser Reihenfolge)
  • Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend

Schießzeit

  • 3 × 20 Schuss: 35 Minuten kniend, 30 Minuten liegend, 40 Minuten stehend, jeweils inklusive Probe/Vorbereitung (gleich für Zuganlagen und andere Systeme)
  • Vor dem Kniendanschlag 15 Minuten Vorbereitungs-/Probezeit
  • Probe vor liegend und stehend nach Ermessen des Schützen

Ablauf

20 Schuss kniend, 20 Schuss liegend, 20 Schuss stehend nacheinander

Waffe

  • Luftgewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Max. 5500 g
  • Abzug frei, kein Stecher
  • Systemlänge max. 850 mm
  • Diopter/Korn
  • Laufgewichte nur radial ≤30 mm, nicht über die sichtbare Mündung
  • Für alle drei Stellungen dasselbe Gewehr
  • Korn, Diopterscheibe, Handstopp, Schaftkappenhöhe, Vorderschafterhöhung, Schaftlänge, Schaftbacke und sogar Korntunnel/Diopter dürfen zwischen den Stellungen gewechselt bzw. verstellt werden
  • Riemen im Liegend- und Kniendanschlag erlaubt, stehend verboten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

Luftgewehrscheibe 10 m (DSB Scheibe Nr. 1, Zehnerring 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Bei der Deutschen Meisterschaft wird 1.20 nur für Schüler und Jugend (jeweils männlich und weiblich) ausgeschrieben
  • Beide schießen das volle Programm 3 × 20 = 60 Schuss mit voller Ringwertung, ein Finale gibt es nicht
  • Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 3 × 10 Schuss (25/20/30 Minuten) wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen
  • Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend

Norddeutscher Schützenbund

  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft wird 1.20 nur für Schüler und Jugend (jeweils männlich und weiblich) ausgeschrieben
  • Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 3 × 10 Schuss (25/20/30 Minuten) wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht geschossen
Quelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026); NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (1.20)
1.22

Selbstladegewehr .22 lfB

NSGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Min. reine Schießzeit8 × 20 Sek., ohne Probeserie, Kommandos und Scheibenwechsel
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Niedersächsischer Wettbewerb für halbautomatische Kleinkalibergewehre auf 50 m mit 8 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.

Anschlag

Stehend, Voranschlag erlaubt

Schießzeit

  • 1 Probeserie zu 5 Schuss
  • 8 Serien zu 5 Schuss, je 20 Sek.

Ablauf

  • 1 Probeserie zu 5 Schuss in einer angesagten Schießzeit
  • 8 Serien zu 5 Schuss stehend in je 20 Sek.; Start nach „Sind Sie bereit?“ mit „3, 2, 1, Start“
  • Mit 5 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
  • Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
  • Nach den ersten 5 Schuss Gelegenheit, die Treffer zu sehen; nach 2 Serien (10 Schuss) Scheibenwechsel; keine Pause

Waffe

  • Halbautomatische Langwaffe, Magazin für mindestens 5 und höchstens 10 Patronen (größere Magazine auch blockiert nicht zugelassen)
  • Sportliche Zulassung nach § 6 AWaffV, Nachweis durch BKA-Feststellungsbescheid
  • Lauflänge mindestens 42 cm laut Liste B (unscharf: die Ausschreibung nennt 40 cm)
  • Visierung Kimme und Korn, Lochkimme erlaubt; Ringkorn laut Liste B erlaubt (unscharf: die Ausschreibung nennt nur „Lochkimme und Korn“)
  • Keine Zielfernrohre, Lichtpunktvisiere oder Vergrößerungen
  • Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Keine Zusatzgewichte, Laufbeschwerungen, Anbauten (z. B. Zweibein) oder Mündungsbremsen
  • Kein Flimmerband, keine Handballenauflage oder Handstütze, kein Schießriemen

Bekleidung und Schutz

  • Normale Alltags- und Straßenbekleidung
  • Nicht erlaubt: typische Westernkleidung, feste Motorradbekleidung, spezielle Schießbekleidung nach Teil 1 der DSB-SpO

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 laut Liste B (unscharf: die LM-Ausschreibung 2026 nennt „Scheibe Gewehr 100 m, Scheibe 4“, also Scheibe Nr. 4 – im Zweifel beim Ausrichter nachfragen)
  • 10 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • Niedersächsischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (06.06.2026, Wolfsburg-Barnstorf), keine DM
  • Offene Schützenklasse, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins)
  • Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern und 4 Mannschaften
  • Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
  • Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
1.23

Selbstladegewehr Großkaliber 50 m

NSGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Min. reine Schießzeit8 × 20 Sek., ohne Probeserie, Kommandos und Scheibenwechsel
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,56 mm (.223) bis unter 8 mm, nur Büchsenpatronen, Hülsenlänge mindestens 40 mm (Liste B: 5,56 mm bis 8 mm)

Niedersächsischer Wettbewerb für halbautomatische Großkalibergewehre auf 50 m mit 8 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.

Anschlag

Stehend, Voranschlag erlaubt

Schießzeit

  • 1 Probeserie zu 5 Schuss
  • 8 Serien zu 5 Schuss, je 20 Sek.

Ablauf

  • 1 Probeserie zu 5 Schuss in einer angesagten Schießzeit
  • 8 Serien zu 5 Schuss stehend in je 20 Sek.; Start nach „Sind Sie bereit?“ mit „3, 2, 1, Start“
  • Mit 5 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
  • Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
  • Nach den ersten 5 Schuss Gelegenheit, die Treffer zu sehen; nach 2 Serien (10 Schuss) Scheibenwechsel; keine Pause

Waffe

  • Halbautomatische Langwaffe, Magazin für mindestens 5 und höchstens 10 Patronen (größere Magazine auch blockiert nicht zugelassen)
  • Sportliche Zulassung nach § 6 AWaffV, Nachweis durch BKA-Feststellungsbescheid
  • Lauflänge mindestens 42 cm laut Liste B (unscharf: die Ausschreibung nennt 40 cm)
  • Visierung Kimme und Korn, Lochkimme erlaubt; Ringkorn laut Liste B erlaubt (unscharf: die Ausschreibung nennt nur „Lochkimme und Korn“)
  • Keine Zielfernrohre, Lichtpunktvisiere oder Vergrößerungen
  • Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Keine Zusatzgewichte, Laufbeschwerungen, Anbauten (z. B. Zweibein) oder Mündungsbremsen
  • Kein Flimmerband, keine Handballenauflage oder Handstütze, kein Schießriemen

Bekleidung und Schutz

  • Normale Alltags- und Straßenbekleidung
  • Nicht erlaubt: typische Westernkleidung, feste Motorradbekleidung, spezielle Schießbekleidung nach Teil 1 der DSB-SpO

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 laut Liste B (unscharf: die LM-Ausschreibung 2026 nennt „Scheibe Gewehr 100 m, Scheibe 4“, also Scheibe Nr. 4 – im Zweifel beim Ausrichter nachfragen)
  • 10 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • Niedersächsischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (06.06.2026, Wolfsburg-Barnstorf), keine DM
  • Offene Schützenklasse, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins)
  • Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern und 4 Mannschaften
  • Wertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
  • Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
1.30

Zimmerstutzen 15 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 55 Min.15 Min. Vorbereitung + 40 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen Zimmerstutzen 4,65 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
15 m (laut Wettbewerbsübersicht auch 10 m)
Schusszahl
30
Kaliber
≤4,65 mm, Randzünder (Zimmerstutzenmunition)

Traditionelles Kleinkaliber-Kurzdistanzschießen: mit dem Zimmerstutzen (Kaliber 4,65 mm) stehend frei auf 15 m.

Anschlag

Stehend frei

Schießzeit

  • 30 Schuss: 45 Minuten (Zuganlagen) bzw. 40 Minuten (andere Systeme)
  • Zusätzlich vorab 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen (nicht in der Schießzeit enthalten)

Ablauf

30 Wertungsschüsse stehend in einem Durchgang

Waffe

  • Einzellader
  • Max. 7500 g
  • Abzug frei, Stecher erlaubt
  • Systemlänge frei
  • Diopter/Korn
  • Hakenkappe erlaubt, keine Handstütze
  • Laufbeschwerung bis 60 mm unter der Laufachse, nicht über die sichtbare Mündung
  • Lauflänge mind. 40 cm

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

Zimmerstutzenscheibe 15 m (DSB Scheibe Nr. 2, Zehnerring Ø 4,5 mm, Ring 1 Ø 85,5 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Bei der Deutschen Meisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 30 Schuss (ab Herren I/Damen I)
  • Kein Finale
  • Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 15 Schuss (30/25 Minuten, Empfehlung) wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen

Norddeutscher Schützenbund

  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 30 Schuss (ab Herren I/Damen I, auf Papier 1 Schuss je Scheibe)
  • Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 15 Schuss (30/25 Minuten, Empfehlung) wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht geschossen
Quelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 1; NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaft 2022 (1.30)
1.31

Zimmerstutzen Auflage 15 m

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen Zimmerstutzen 4,65 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
15 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,65 mm Randfeuer

Auflageschießen für Seniorinnen und Senioren mit dem Zimmerstutzen auf 15 m: Das Kleinkalibergewehr liegt vorn auf einer Auflage, gezielt wird mit Diopter und Korn.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage
  • Kein Körperteil darf die Auflage berühren, das Gewehr wird nur aufgelegt und nicht seitlich angelehnt
  • Zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand, die Hand darf die Auflage in Richtung Mündung nicht umgreifen
  • Die nicht abziehende Hand hält das Gewehr von oben, auf dem Fernrohr, auf dem Lauf, von unten oder seitlich vor der Abzugseinrichtung
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten, keine sonstigen Stützen
  • Der gesamte Wettkampf im gleichen Anschlag
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 55 Minuten bei Zuganlagen, 50 Minuten bei anderen Systemen
  • Probezeit in der Schießzeit enthalten, beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertungsschüsse

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Volle Ringwertung
  • Bei Ringgleichheit auf den Plätzen 1–6 entscheiden die letzten Zehnerserien rückwärts, dann die Anzahl der 10er, 9er usw., dann die Innenzehner, dann das Gesamtergebnis in Zehntelwertung
  • Bei 300 Ringen Stechen in Zehntelwertung: 5 Minuten Vorbereitung mit beliebig vielen Probeschüssen, 5 Schüsse in je 50 Sekunden, danach scheidet Schuss für Schuss der Schwächste aus

Waffe

  • Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 7500 g, Abzug frei, Stecher erlaubt
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Eine optisch vergrößernde Hilfe im oder am Diopter oder im Korntunnel erlaubt, ebenso Farbgläser und Astigmatismusausgleich
  • Korntunnel höchstens 80 mm lang und 25 mm Ø, darf die Mündung um höchstens 50 mm überragen
  • Laufgewichte höchstens 60 mm unter der Laufachse, nicht über die Mündung
  • Auflagepunkt höchstens 550 mm von der Systemeinbettung, bei längeren Schäften von der Waffenkontrolle markiert
  • Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, keine Stopper oder Ausfräsungen an der Schaftunterseite oder am Auflagekeil
  • Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt, Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
  • Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
  • Visierlinienrückverlagerung samt Anbauteilen höchstens 200 mm hinter dem Ende der Systemeinbettung

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 2 (15 m Gewehr): Zehn Ø 4,5 mm, Ringabstand 4,5 mm, Ring 1 Ø 85,5 mm
  • Spiegel Ø 40,5 mm, sichtbares Mindestformat 120 × 120 mm

Hinweise

  • Klassen nach Teil 9: Senioren I (51–60) bis Senioren VI (ab 81 Jahre), jeweils männlich und weiblich
  • Sitzend kein Anstemmen oder Einhaken der Füße, Schuhsohlen vollflächig am Boden
  • Para-Sportschützen mit Eintrag G/aG im Schwerbehindertenausweis dürfen ohne Hilfsmittelausweis mit Hocker ohne Lehne teilnehmen
  • Auflage aus Rundmaterial bis 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang, eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen

Norddeutscher Schützenbund

  • NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen 68 Herren Alt (auch Damen Alt), 70 Senioren I (auch Senioren II und Seniorinnen I/II), 74 Senioren III (auch Senioren III–VI und Seniorinnen III–VI), Mannschaft in 68
  • Beim NDSB nur Landesmeisterschaft, keine weitere Meldung zur DM (ersetzt ab 2027 den NDSB-Wettbewerb 9.30)
Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), DSB-Auflage S. 3 (PDF-Seite 14); NDSB-Sonderausschreibungen Auflage LM 2026 und 2027
1.32B

Zimmerstutzen 15 m Kombiwertung aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 85 Min.
Munition
30 Wertung + Probe nach Bedarfin der Vorbereitungszeit) = ca. 35 Patronen
Entfernung
15 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,65 mm (Randfeuer)

Zimmerstutzen aufgelegt auf 15 m: 15 Schuss mit Diopter und 15 Schuss mit Zielfernrohr.

Anschlag

Stehend oder sitzend aufgelegt

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung und Probe
  • Schießzeit 70 Minuten, an elektronischen Anlagen 60 Minuten

Ablauf

  • Teil 1: 15 Schuss mit Diopter und Korn
  • Teil 2: 15 Schuss mit Zielfernrohr
  • Im Übrigen laut Liste B wie Zimmerstutzen (DSB-Wettbewerb 1.30) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Teil 1: Diopter/Korn; Teil 2: Zielfernrohr bis 12-fach

Scheibe

Scheibe Nr. 2 (Gewehr 15 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
1.35

KK Gewehr 100 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 55 Min.15 Min. Vorbereitung + 40 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkalibergewehr stehend frei auf die lange Distanz von 100 m.

Anschlag

Stehend frei (freihändig)

Schießzeit

  • 30 Schuss: 45 Minuten (Zuganlagen) bzw. 40 Minuten (andere Systeme)
  • Zusätzlich vorab 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen (nicht in der Schießzeit enthalten)

Ablauf

30 Wertungsschüsse stehend in einem Durchgang

Waffe

  • Kleinkalibergewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Max. 7500 g
  • Abzug frei
  • Systemlänge frei
  • Diopter/Korn, kein Zielfernrohr
  • Hakenkappe erlaubt, keine Handstütze
  • Laufbeschwerung bis 60 mm unter der Laufachse, nicht über die sichtbare Mündung
  • Lauflänge mind. 40 cm

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Bei der Deutschen Meisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 30 Schuss
  • Kein Finale
  • Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 15 Schuss (30/25 Minuten, Empfehlung) wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen

Norddeutscher Schützenbund

  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 30 Schuss (auch Jugend, nur auf Landesebene)
  • Das in der SpO vorgesehene Halbprogramm 15 Schuss (30/25 Minuten, Empfehlung) wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht geschossen
Quelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Nr. 1.2.1; NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 2; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
1.35.01

Selbstladegewehr KK 50/100 m

HHGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Min. reine Schießzeit6 × 20 Sek., ohne Probe und Scheibenwechsel
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m oder 100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Hamburger Wettbewerb für KK-Selbstladegewehre mit 20-Sekunden-Serien.

Anschlag

Liegend oder stehend (laut Ausschreibung)

Schießzeit

6 Serien zu 5 Schuss, je 20 Sek.

Ablauf

6 Serien zu 5 Schuss

Waffe

  • Halbautomat, Magazin für mindestens 5 Patronen
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Diopter, Korn, Ringkorn oder Zielfernrohr bis 18-fach

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (KK-Gewehr 50 m), laut Liste B für beide Entfernungen

Hinweise

  • Hamburger Wettbewerb nach Liste B
  • Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
1.36

KK Gewehr Auflage 100 m

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB) Randfeuer

Kleinkaliber-Auflageschießen für Seniorinnen und Senioren auf 100 m, bei dem das Gewehr vorn auf einer Auflage liegt und wahlweise mit Diopter oder Zielfernrohr gezielt wird.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage
  • Kein Körperteil darf die Auflage berühren, das Gewehr wird nur aufgelegt und nicht seitlich angelehnt
  • Zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand, die Hand darf die Auflage in Richtung Mündung nicht umgreifen
  • Die nicht abziehende Hand hält das Gewehr von oben, auf dem Fernrohr, auf dem Lauf, von unten oder seitlich vor der Abzugseinrichtung
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten, keine sonstigen Stützen
  • Der gesamte Wettkampf im gleichen Anschlag
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 55 Minuten bei Zuganlagen, 50 Minuten bei anderen Systemen
  • Probezeit in der Schießzeit enthalten, beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertungsschüsse

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Ab Deutscher Meisterschaft höchstens 1 Schuss je Scheibe, darunter legt die Ausschreibung die Zahl fest (z. B. Hessische Meisterschaft 2026: 5 Schuss je Scheibe)
  • Bei Deutscher Meisterschaft und Landesmeisterschaften Zehntelwertung, bei Ringgleichheit entscheiden die Gesamtsumme in Zehnteln und dann die letzten Zehnerserien
  • Endkampf der Senioren, wenn ausgetragen: 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sekunden, danach 14 Einzelschüsse in je 50 Sekunden
  • Im Endkampf scheidet nach dem 12. Schuss und danach alle 2 Schüsse der Letzte aus, insgesamt 24 Schüsse in Zehntelwertung

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 7500 g ohne Zielfernrohr, mit Zielfernrohr 8000 g
  • Abzug frei
  • Diopter und Korn oder Zielfernrohr bis 12-fach mit unbeleuchtetem Absehen, nur ein Zielmittel im ganzen Wettbewerb
  • Keine Magnum-Munition
  • Kompensatoren und Rückstoßbremsen nicht erlaubt
  • Korntunnel höchstens 80 mm lang und 25 mm Ø, darf die Mündung um höchstens 50 mm überragen
  • Laufgewichte höchstens 60 mm unter der Laufachse, nicht über die Mündung
  • Auflagepunkt höchstens 550 mm von der Systemeinbettung, bei längeren Schäften von der Waffenkontrolle markiert
  • Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, keine Stopper oder Ausfräsungen an der Schaftunterseite oder am Auflagekeil
  • Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt, Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
  • Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
  • Visierlinienrückverlagerung samt Anbauteilen höchstens 200 mm hinter dem Ende der Systemeinbettung

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Klassen nach Teil 9: Senioren I (51–60) bis Senioren VI (ab 81 Jahre), jeweils männlich und weiblich
  • Sitzend kein Anstemmen oder Einhaken der Füße, Schuhsohlen vollflächig am Boden
  • Para-Sportschützen mit Eintrag G/aG im Schwerbehindertenausweis dürfen ohne Hilfsmittelausweis mit Hocker ohne Lehne teilnehmen
  • Auflage aus Rundmaterial bis 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang, eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen

Norddeutscher Schützenbund

  • NDSB-Landesmeisterschaft 2027: zusätzliche NDSB-Klassen 68 Herren Alt und 69 Damen Alt (36–50 Jahre, Mannschaft in 68), nur Landeswettbewerb, keine Meldung zur DM
  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft wahlweise Diopter oder Zielfernrohr
Quelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Nr. 1.2.1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), DSB-Auflage S. 1 (PDF-Seite 12); NDSB-Klasseneinteilung Sportjahr 2026 (Altersgrenzen Herren/Damen Alt)
1.36.1

KK- Gewehr 100 m Auflage

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK- Gewehr 100 m Auflage.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 50 min bzw. 55 min

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 30

Waffe

  • Langwaffe / Einzellader, Mehrlader als Einzellader
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Diopter / Korn oder Zielfernrohr bis 12fache Vergrößerung

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.37

GK 50 m Feuerstutzen

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 55 Min.
Munition
Schusszahl laut Ausschreibung, dazu Probe25 %, mind. 5) – Patronen 8,15 × 46R
Entfernung
50 m
Schusszahl
laut Ausschreibung
Kaliber
8,38 mm (8,15 × 45R / 8,15 × 46R)

Großkaliber-Stehendschießen auf 50 m mit dem traditionellen Feuerstutzen im Kaliber 8,15 × 46R, gezielt mit Diopter und Korn.

Anschlag

  • Stehend frei mit beiden Füßen auf dem Boden, ohne jede andere Unterstützung
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Riemen verboten

Schießzeit

Zeitvorgabe 55 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten

Ablauf

  • Wettkampfschüsse stehend auf 50 m
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Langwaffe, Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Großkaliber-Patronen 8,15 × 45R oder 8,15 × 46R (8,38 mm)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • Die DSB-Sportordnung nennt für diesen Wettbewerb keine Schusszahl; sie legt die jeweilige Ausschreibung fest
1.38

GK 100 m Feuerstutzen

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 55 Min.
Munition
15–30 Wertung + 5–10 Probe = bis ca. 40 Patronen 8,15 × 46R
Entfernung
100 m
Schusszahl
15–30
Kaliber
8,38 mm (8,15 × 45R / 8,15 × 46R)

Großkaliber-Stehendschießen auf 100 m mit dem traditionellen Feuerstutzen im Kaliber 8,15 × 46R, gezielt mit Diopter und Korn.

Anschlag

  • Stehend frei mit beiden Füßen auf dem Boden, ohne jede andere Unterstützung
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Riemen verboten

Schießzeit

Zeitvorgabe 55 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten

Ablauf

  • Wettkampfschüsse stehend auf 100 m, 15–30 Schuss
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Langwaffe, Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Großkaliber-Patronen 8,15 × 45R oder 8,15 × 46R (8,38 mm)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • In der Wettbewerbsübersicht als bayerischer Wettbewerb vermerkt: „BY: Feuerstutzen traditionell“
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.40

KK-Sportgewehr 50 m 3x20

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std.15 Min. Vorbereitung + 105 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 2 Std. 15 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Olympischer Kleinkaliber-Dreistellungskampf: je 20 Schuss kniend, liegend und stehend auf 50 m.

Anschlag

  • Kniend, liegend, stehend (in dieser Reihenfolge)
  • Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend

Schießzeit

  • 60 Schuss: 120 Minuten (Zuganlagen) bzw. 105 Minuten (andere Systeme)
  • Vor dem Kniendanschlag 15 Minuten Vorbereitungs-/Probezeit (nicht in der Schießzeit), Probe vor liegend und stehend nach Ermessen

Ablauf

  • 20 Schuss kniend, 20 Schuss liegend, 20 Schuss stehend
  • Gewehr und Zubehör dürfen zwischen den Stellungen gewechselt werden
  • Finale der 8 Besten (Wertung ab null): Ranking-Match mit je 2 × 5 Schuss kniend, liegend, stehend
  • Danach scheiden Platz 8/7 aus, zwei weitere Stehendserien à 5 Schuss in 250 Sekunden mit Ausscheiden von je zwei Finalisten (Bronze nach 40 Schuss)
  • Medaillen-Match der zwei Besten in Einzelschüssen à 50 Sekunden, je Schuss 2 Punkte für den Besseren (1 bei Gleichstand), Sieg mit 16 Punkten

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Max. 8000 g
  • Abzug frei
  • Systemlänge frei
  • Diopter/Korn, kein Zielfernrohr
  • Hakenkappe und Handstütze (nur im Stehendanschlag) erlaubt
  • Wasserwaage erlaubt
  • Laufbeschwerung beliebig
  • Riemen liegend/kniend erlaubt, stehend verboten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Halbprogramm 3 × 10 Schuss mit 70/65 Minuten (Empfehlung)
  • Olympischer Wettbewerb (Männer, Frauen, Junioren, Juniorinnen)
  • Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend
1.41

KK-Sportgewehr Auflage 50 m

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB), Randzünder, keine Magnum-Munition

Kleinkaliber-Auflageschießen für Senioren auf 50 m: Das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, Visierung wahlweise Diopter oder Zielfernrohr.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt (Senioren I und II)
  • Kein Körperteil darf die Auflage berühren, das Gewehr wird nur aufgelegt (nicht seitlich angelehnt), zwischen Hand und Auflage muss ein sichtbarer Abstand sein
  • Gehalten wird nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen)
  • Der ganze Wettkampf im gleichen Anschlag
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 50 Minuten bei anderen Systemen, jeweils inklusive Probe (beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertung)

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Auf Deutschen und Landesmeisterschaften Zehntelwertung
  • Endkampf der Senioren (wo ausgetragen, zusätzlich zu den 30 Wertungsschüssen, nur für die Besten): 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sekunden, dann 14 Einzelschüsse à 50 Sekunden mit Ausscheiden ab dem 12. Schuss, höchstens 24 Endkampfschüsse, Zehntelwertung

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Max. 7500 g ohne Zielfernrohr bzw. 8000 g mit Zielfernrohr
  • Abzug frei
  • Diopter/Korn oder Zielfernrohr bis 12-fach mit unbeleuchtetem Absehen, aber nur eines der beiden Zielmittel pro Wettbewerb
  • Kompensatoren/Rückstoßbremsen nicht erlaubt
  • Laufgewichte ≤60 mm unter Laufachse
  • Korntunnel max. 80 mm / 25 mm Ø, darf die Mündung bis 50 mm überragen
  • Auflagepunkt max. 550 mm von der Systemeinbettung, Auflagebreite am Schaft max. 60 mm
  • Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt, Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
  • Keine Stopper oder Ausfräsungen an der Schaftunterseite oder am Auflagekeil
  • Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Klassen nach Teil 9: Senioren I (51–60) bis VI (81+)
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen

Norddeutscher Schützenbund

  • NDSB-Landesmeisterschaft 2027: zusätzliche NDSB-Klassen 68 Herren Alt und 69 Damen Alt (36–50 Jahre, Mannschaft in 68), nur Landeswettbewerb, keine Meldung zur DM
  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft wahlweise Diopter oder Zielfernrohr
Quelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Nr. 1.2.1; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), DSB-Auflage S. 2 (PDF-Seite 13); NDSB-Klasseneinteilung Sportjahr 2026 (Altersgrenzen Herren/Damen Alt)

Schützenverband Hamburg und Umgegend

  • Einzelwertung Klassen 70–81, Mannschaftswertung in 70–73 und 74–81
  • Ab Klasse 74 ist ein Hocker erlaubt
  • Als 1.41 HH zusätzlich zugelassen: Klassen 10/11 und 12/13, Mannschaftswertung in Klasse 10
  • 30 Wertungsschüsse in 55 Min. an manuellen Scheiben (5 Schuss je Scheibe) oder 50 Min. an elektronischen Scheiben, Probe unbegrenzt
  • Wertung in Zehntelringen, bei Gleichstand entscheidet der letzte Durchgang
Quelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, KK Auflage 50 m)
1.41

KK-Zielfernrohrgewehr aufgelegt 100 m

WTAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend oder sitzend aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 45 Minuten.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt oder sitzend aufgelegt
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)

Schießzeit

45 Minuten

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in 45 Minuten
  • Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben
  • Die Scheiben wechselt der Schütze selbst

Waffe

  • Freigewehre (Einzellader oder Repetierer) laut Gewehrtabelle, keine Vorderschaftrepetierer
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
  • In der Liste B ist das WT 1.4 mit „50 / 100 m“; die Ausschreibung führt 100 m als WT 1.41
1.41.1

KK-Gewehr – Auflage 50 m

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Gewehr 50 m Auflage.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 45 min bzw. 55 min

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 30

Waffe

  • Langwaffe / Einzellader, Mehrlader als Einzellader
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Diopter / Korn oder Zielfernrohr bis 12fache Vergrößerung

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 3

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.42

KK Gewehr 50 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 55 Min.15 Min. Vorbereitung + 40 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkalibergewehr stehend freihändig auf 50 m mit 30 Schuss, wahlweise mit Diopter oder Zielfernrohr.

Anschlag

  • Stehend frei mit beiden Füßen auf dem Boden, ohne jede andere Unterstützung
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Riemen verboten

Schießzeit

  • 30 Schuss: 45 Minuten bei Zuganlagen, 40 Minuten bei anderen Systemen
  • Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit enthalten)
  • Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse stehend in einem Durchgang
  • Probeschüsse nur in der Vorbereitungszeit vor dem Start

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 7500 g, gewogen ohne Zielfernrohr
  • Abzug und Systemlänge frei
  • Diopter und Korn oder Zielfernrohr bis 12-fach, wahlweise
  • Hakenkappe erlaubt, keine Handstütze
  • Laufgewichte höchstens 60 mm unter der Laufachse, nicht über die Mündung
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • Bei Verwendung eines Zielfernrohrs ist ein beleuchtetes Absehen nicht erlaubt
1.43

KK Gewehr 50 m Zielfernrohr aufgelegt

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr, aufgelegt geschossen auf 50 m.

Anschlag

Aufgelegt

Schießzeit

  • Laut Wettbewerbsübersicht 'siehe Tabelle Teil 9'
  • Die Teil-9-Tabelle führt 1.43 nicht
  • Für 50-m-Auflagewettbewerbe gelten nach Teil 9: 55 Minuten (Zuganlagen) bzw. 50 Minuten (andere Systeme) inkl. Probe

Ablauf

30 Wertungsschüsse

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Lauflänge mind. 40 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung (Zielfernrohre sind in Teil 1 nur bei 1.36 und 1.41 bis 1.44 zugelassen)

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Der Wettbewerb wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht ausgeschrieben (Übersicht 2025–2028, Schusszahlentabelle 2026)
  • Klassen, Waffengewicht, Abzugswiderstand, Auflagemaße und Schießzeit legt die SpO nur in der Wettbewerbsübersicht von Teil 0 fest (Zielfernrohr bis 12-fach, 30 Schuss)
  • Weitere Festlegungen trifft die Ausschreibung des jeweiligen Veranstalters

Norddeutscher Schützenbund

Der Wettbewerb wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2026 und 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 2; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
1.44

KK Gewehr 100 m Zielfernrohr aufgelegt

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfB
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr, aufgelegt geschossen auf 100 m.

Anschlag

Aufgelegt

Schießzeit

55 Minuten (Zuganlagen) bzw. 50 Minuten (elektronische Anlagen)

Ablauf

30 Wertungsschüsse

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Lauflänge mind. 40 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fache Vergrößerung

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Der Wettbewerb wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht ausgeschrieben (Übersicht 2025–2028, Schusszahlentabelle 2026)
  • Klassen, Waffengewicht, Abzugswiderstand, Auflagemaße und Schießzeit legt die SpO nur in der Wettbewerbsübersicht von Teil 0 fest (Zielfernrohr bis 12-fach, 30 Schuss)
  • Weitere Festlegungen trifft die Ausschreibung des jeweiligen Veranstalters

Norddeutscher Schützenbund

Der Wettbewerb wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2026 und 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 2; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
1.45

KK-Sportgewehr 50 m Mehrlader

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.Zeitvorgabe
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkalibergewehr stehend freihändig auf 50 m, geschossen mit einem Mehrlader.

Anschlag

  • Stehend frei mit beiden Füßen auf dem Boden, ohne jede andere Unterstützung
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Riemen verboten

Schießzeit

Zeitvorgabe 30 Minuten

Ablauf

  • 30 Wettkampfschüsse stehend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Stehend: Das Gewehr darf die Jacke nur im Bereich der rechten Schulter und Brust berühren, der Gürtelverschluss darf den linken Arm nicht stützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt

Oberpfälzer Schützenbund

Beim Oberpfälzer Schützenbund läuft unter 1.45 der Wettbewerb „KK-Mehrlader/Halbautomat“ auf Klappscheiben (Liste B OP 15) – eigene Karte „KK-Mehrlader / Halbautomat 50 m“Quelle: Übersicht der Bayerischen Meisterschaften 2026 des OSB; Ausschreibung KK-Mehrlader/Halbautomat 2026 des OSB
1.45.1

KK-Sportgewehr - Mehrlader

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Sportgewehr-Mehrlader.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 45 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 30

Waffe

  • Langwaffe / Mehrlader; in Magazin nur 5 Schuss
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 3

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.45.2

KK-Sportgewehr - Mehrlader mit Zielfernrohr

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Sportgewehr - Mehrlader mit Zielfernrohr.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 45 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 30

Waffe

  • Langwaffe / Mehrlader; in Magazin nur 5 Schuss
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Zielfernrohr 12 fache Vergrößerung

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 3

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.46

Unterhebelrepetierer 25 m (Kleinkaliber)

NDSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt5 Min. Vorbereitung, 1 Min. Probe, 8 Serien mit je 1 Min. Laden, Serie und Scheibenkontrolle
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Schnellfeuer mit historischen Kleinkaliber-Unterhebelgewehren (Modell vor 1900): Auf 25 m werden je fünf Schuss in 10 Sekunden stehend bzw. 20 Sekunden kniend auf fünf Spiegel geschossen.

Anschlag

  • Stehend (frei) und kniend, je 20 Schuss
  • Die Anschlagsstellung ist vor Beginn jeder Serie einzunehmen
  • Voranschlag erlaubt
  • Kein Riemen

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 5 Minuten
  • Probe 5 Schuss in 1 Minute vor der ersten Serie im Stehendanschlag
  • Vorlaufzeit je Serie 7 Sekunden
  • Stehend 4 Serien à 5 Schuss in je 10 Sekunden, kniend 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
  • Laden der 5 Patronen innerhalb 1 Minute nach dem Kommando „Laden“

Ablauf

  • Je Anschlag (zuerst stehend, dann kniend) 4 Serien à 5 Schuss, je Spiegel der Herdplatte ein Schuss
  • Auf „Laden“ wird die Waffe innerhalb 1 Minute mit 5 Patronen geladen, danach folgt „Start“
  • Der Unterhebel darf erst nach „Start“ geschlossen werden
  • Nach Ablauf der Serienzeit folgt „Stop“
  • Bei Waffen- oder Munitionsstörung ist je Anschlagart eine Wiederholung erlaubt
  • Ringwertung: Berührt der Einschuss die Linie zum höheren Ring sichtbar, zählt der höhere Ring
  • Bei Mehrfachtreffern oder Überschießen auf einem Spiegel zählen die ringniedrigsten Treffer
  • Finale der 5 Besten ohne Probeschießen: 2 Serien à 5 Schuss stehend freihändig in je 10 Sekunden (Vorlaufzeit 7 Sekunden) auf die Herdplatte, Ringwertung, je Spiegel ein Schuss
  • Das Finalergebnis wird zum Vorkampf addiert
  • Störungen gehen zu Lasten des Schützen
  • Bei Gleichstand je eine Stechserie à 5 Schuss stehend bis zur Entscheidung

Waffe

  • Langwaffe/Mehrlader: Unterhebelrepetierer, deren Modell vor 1900 entwickelt wurde
  • Repliken sind den Originalen gleichgestellt, den Nachweis erbringt der Schütze
  • Schäftung: nur Originalschäftung
  • Lochschäfte, Handstützen, Handballenauflagen und Flimmerband sind nicht erlaubt, nachträglich angebrachte Umwicklungen (Tape oder Lederriemen) verboten
  • Visierung: nur Originalvisierung
  • Spezielle Visierungen, Diopter und Zielfernrohre sind nicht zugelassen
  • Trage-, Schieß- und Gewehrriemen dürfen nicht verwendet werden

Bekleidung und Schutz

  • Kleidung: normale Alltags- und Straßenkleidung
  • Nicht erlaubt sind typische Westernkleidung, feste Motorradkleidung o. ä. und spezielle Schießbekleidung (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Großkaliber-Finalscheibe („Herdplatte“): 550 × 550 mm, schwarze Fläche 530 × 530 mm mit 5 runden weißen Trefferflächen (Spiegeln) von je Ø 150 mm
  • Jede Trefferfläche hat 3 Ringe: Ring 3 Ø 50 mm, Ringe 2 und 1 je 25 mm breit
  • Je Spiegel ein Schuss

Hinweise

  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 eine offene Klasse (Kennziffer 10), nur Landesmeisterschaft, 40 Schuss, Mannschaftswertung in Klasse 10 (3 Schützen eines Vereins, nur das Qualifikationsergebnis zählt), Austragungsort Quickborn
  • Bei der Landesmeisterschaft 2027 wird ein Finale der 5 Besten geschossen
  • Nicht zu verwechseln mit DSB 1.56 Unterhebelrepetierer (.22 lfB, 50 m, 4 Serien à 5 Schuss in je 50 Sekunden je Anschlag, Abzug mindestens 1.000 g)
1.46

Unterhebelrepetierer KK 25 m

NWGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min. geschätztProbe 5 Min., 8 Serien mit je 1 Min. Laden und 20 Sek. Serie
Munition
40 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Schnellfeuer mit Kleinkaliber-Unterhebelgewehren auf 25 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 20 Sekunden auf die Großkaliber-Finalscheibe.

Anschlag

  • Stehend und kniend, je 20 Schuss
  • Kein Gewehrriemen
  • Kniendrolle erlaubt

Schießzeit

  • Probe 5 Min. im Stehendanschlag vor den Wettkampfschüssen
  • 4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend, je Serie 20 Sek.
  • Laden der Serie innerhalb 1 Min. nach dem Kommando „Laden“

Ablauf

  • Probe 5 Min. stehend, dann 4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend in je 20 Sek.
  • Nach „Laden“ (1 Min.) fragt der Schießleiter „Sind Sie bereit?“; ohne Widerruf nach ca. 5 Sek. „Start“
  • Bei Widerruf einmalig 15 Sek. zusätzliche Vorbereitung, dann „Achtung“ und nach ca. 5 Sek. „Start“
  • Nach 20 Sek. „Stop“: Ein Schuss danach zählt nicht, der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
  • Wertung: angeschossene Ringe zählen mit dem höheren Ringwert
  • Sind mehr Treffer als zulässig auf einer Scheibe und ist deren Herkunft nicht zu klären, werden die schlechtesten gewertet
  • Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12)
  • Störung an der Waffe: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; geladene Waffen dürfen nicht abgelegt werden; Waffentausch nur bei anerkanntem Waffendefekt
  • Munitionsstörung: kein Nachladen, nicht abgegebene Schüsse sind verloren
  • Störung der Standanlage: Die Serie wird annulliert und sofort wiederholt, ohne neue Probe

Waffe

  • Unterhebelrepetierer (Lever Action) für .22 lfB mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen, Repliken zugelassen
  • Gültige deutsche Beschusszeichen (Ausnahme: Originale vor Einführung der Beschusspflicht)
  • Abzug mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen; Gewicht ohne Limit, aber nicht schwerer als die Originalwaffe
  • Schäftung wie Original: kein Lochschaft, keine Handballenauflage, kein Flimmerband, keine nachträglichen Schaftkappen, keine Umwicklungen, keine Handstütze
  • Visierung: offene typgemäße Visierung (V-, U- oder Rechteckkimme; Blatt-, Dach-, Perl- oder Balkenkorn); typgemäße Lochkimme (Peep sight) oder Vernierdiopter mit diesen Kornen zugelassen
  • Nicht zugelassen: nachträglich für ein Modell entwickelte Diopter, seitlich angeschraubte fein verstellbare Peep sights (z. B. Williams, Lyman), moderne Matchvisierung, Ringkorn, optische Visiereinrichtungen; höchstens zwei Zielhilfen, keine Dreipunktvisierung
  • Munition: handelsübliche .22 lfB, keine .22 kurz, keine .22 Magnum
  • Kein Gewehrriemen, keine Zielhilfsmittel; Schießbrille und Irisblende erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Normale Alltags- und Straßenkleidung
  • Schießjacke, Schießhose und Schießschuhe (Regeln 1.2.3–1.2.5 SpO) sind nicht erlaubt
  • Erlaubt: Kniendrolle, Schießbrille, offene Fingerlinge (Handschuhe ohne Stützwirkung)

Scheibe

  • Großkaliber-Finalscheibe laut Liste B: 55 × 55 cm, schwarze Fläche 53 × 53 cm, 5 weiße Trefferflächen mit je 3 Ringkreisen
  • Durchmesser der 3: 50 mm, Ringabstand 25 mm
  • Laut Ausschreibung höchstens 10 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • 2026 als Rahmenwettbewerb der Landesverbandsmeisterschaft im Rahmen der LM UHR in Osnabrück ausgeschrieben (UHR KK am 20.06.2026); nur Klasse Herren I als offene Klasse, Mannschaftswertung ebenfalls offene Klasse Herren I
  • Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 27.10.2026)
  • Die Liste B (NW 1.46, S. 152) weicht ab: stehend 4 × 5 Schuss in je 10 Sek. (kniend 20 Sek.), Visierung nur Kimme/Korn, Lauflänge mindestens 42 cm, Unterhebelrepetierer vor 1900 (Replika = Original)
  • Unscharf: Die Ausschreibung nennt den Wettbewerb „1.56-2 Liste B NWDSB“, die Schusszahlentabelle und die Liste B „1.46“
  • Unscharf: höchstens 10 Schuss je Scheibe laut Ausschreibung, die Finalscheibe hat 5 Trefferflächen
  • Nicht zu verwechseln mit NDSB 1.46 (stehend 10 Sek., Finale) und DSB 1.56 (50 m, je Serie 50 Sek.)
1.47

Unterhebelrepetierer .22 lfB, 50 m

MVGewehr

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
40 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (2 x (4 x 5))
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Unterhebelrepetierer .22 lfB, 50 m.

Anschlag

Stehend, kniend

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 90 Sek.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 2 x (4 x 5)

Waffe

  • Langwaffe / Mehrlader; min. 5 Patronen im Magazin
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.47 A

Unterhebelrepetierer – Auflage .22 lfB 50 m

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Unterhebelrepetierer – Auflage .22 lfB 50 m.

Anschlag

Stehend aufgelegt bzw. sitzend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 40 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 30

Waffe

  • Langwaffe / Mehrlader; min. 5 Patronen im Magazin
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.47B

KK-Unterhebelrepetierer 50 m aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Unterhebelgewehre im Originalzustand aufgelegt auf 50 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 30 Sekunden.

Anschlag

Stehend oder sitzend aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 3 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 30 Sekunden

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 3 Minuten, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 30 Sek.
  • Im Übrigen laut Liste B wie Unterhebelgewehr (DSB-Wettbewerb 1.56) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Unterhebelrepetierer nur im Originalzustand ohne Veränderungen
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 13.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
  • Unscharf: In der Liste B steht bei „Distanz“ 30 m, im Titel und in der Ausschreibung 50 m; die Schusszahl 60 ist in der Liste B durchgestrichen und durch 30 ersetzt
1.48

Selbstladegewehr .22 lfB, 50 m, stehend

MVGewehr

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
40 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (8 x 5)
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Selbstladegewehr .22 lfB, 50 m, stehend.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 30 Sek.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 8 x 5

Waffe

  • Langwaffe / Selbstlader
  • Lauflänge (cm): min. 40
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 3

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.48 A

KK-Selbstladegewehr liegend Zielfernrohr 60 Schuss .22 lfB

MVGewehr

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
60 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (6 x 10)
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Selbstladebüchse – liegend Zielfernrohr 60 Schuss 50 m.

Anschlag

Liegend

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 30 Sek.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 10

Waffe

  • Langwaffe / Mehrlader; min. 10 Patronen im Magazin
  • Lauflänge (cm): min. 40
  • Visierung: Zielfernrohr bis 12 fache Vergrößerung

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 3

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.49

Unterhebelgewehr Großkaliber 50 m

NDSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.5 Min. Vorbereitung + 5 Min. Probe + 20 Min. stehend + 20 Min. kniend
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen Großkaliber.222 bis .45
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Großkaliber, .222 bis .45 (Wortlaut der NDSB-Sportordnung)

Westernflair mit Regeln: Mit historischen Großkaliber-Unterhebelgewehren (Modell vor 1900) wird auf 50 m stehend und kniend in Serien geschossen.

Anschlag

  • Stehend (frei) und kniend, je 20 Schuss
  • Die Anschlagsstellung ist vor Beginn jeder Serie einzunehmen
  • Kein Riemen

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 5 Minuten
  • Probe 5 Schuss in 5 Minuten vor der ersten Serie im Stehendanschlag
  • Stehend: 20 Minuten für alle 4 Serien à 5 Schuss
  • Kniend: 20 Minuten für alle 4 Serien à 5 Schuss
  • Laden der 5 Patronen innerhalb 1 Minute nach dem Kommando „Laden“
  • Keine Vorlaufzeit in der Qualifikation: Nach der Lademinute folgt direkt das Kommando „Start“ (7 Sekunden Vorlaufzeit nur im Finale)

Ablauf

  • Je Anschlag (zuerst stehend, dann kniend) 4 Serien à 5 Schuss
  • Auf „Laden“ wird die Waffe innerhalb 1 Minute mit 5 Patronen geladen, danach folgt „Start“
  • Der Unterhebel darf erst nach „Start“ geschlossen werden
  • Innerhalb der 20 Minuten wird ohne Anweisung nachgeladen
  • Nach Ende der Wettkampfzeit folgt „Stop“
  • Waffenstörungen und Munitionsversagen behebt der Schütze innerhalb der Schießzeit
  • Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt
  • Finale der 5 Besten der Qualifikation ohne Probeschießen: 2 Serien à 5 Schuss stehend freihändig in je 20 Sekunden (Vorlaufzeit 7 Sekunden), Zentrumswertung auf der Schnellfeuerscheibe Nr. 10
  • Das Finalergebnis wird zum Vorkampf addiert
  • Störungen gehen zu Lasten des Schützen
  • Bei Gleichstand je eine Stechserie à 5 Schuss stehend bis zur Entscheidung

Waffe

  • Langwaffe/Mehrlader: Unterhebelrepetierer, deren Modell vor 1900 entwickelt wurde
  • Repliken sind den Originalen gleichgestellt, den Nachweis erbringt der Schütze
  • Schäftung: nur Originalschäftung
  • Lochschäfte, Handstützen, Handballenauflagen und Flimmerband sind nicht erlaubt, nachträglich angebrachte Umwicklungen (Tape oder Lederriemen) verboten
  • Visierung: nur Originalvisierung
  • Spezielle Visierungen, Diopter und Zielfernrohre sind nicht zugelassen
  • Trage-, Schieß- und Gewehrriemen dürfen nicht verwendet werden

Bekleidung und Schutz

  • Kleidung: normale Alltags- und Straßenkleidung
  • Nicht erlaubt sind typische Westernkleidung, feste Motorradkleidung o. ä. und spezielle Schießbekleidung (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 der DSB-Sportordnung (Gewehrscheibe 100 m, 10 Ringe): Zehn Ø 50 mm, Neun Ø 100 mm, jeder weitere Ring 50 mm größer bis Ring 1 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 25 mm
  • Finale: Schnellfeuerscheibe (DSB-Scheibe Nr. 10): schwarze Wertungsfläche mit den Ringen 5 bis 10, Zehn Ø 100 mm, jeder weitere Ring 80 mm größer bis Ring 5 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 50 mm (Ausschreibung Landesmeisterschaft 2027, Punkt 6.3.2; die NDSB-SpO nennt dazu irrtümlich „Scheibe Nr. 4“)

Hinweise

  • Ersetzt die bisherige Karte 1.56 (NDSB-SpO 02/2023: N1.56)
  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 eine offene Klasse (Kennziffer 10), nur Landesmeisterschaft, 40 Schuss, 5 Schuss je Scheibe, Mannschaftswertung in Klasse 10, Austragungsort Quickborn
  • Nicht zu verwechseln mit DSB 1.56 Unterhebelrepetierer (.22 lfB, 50 m, 4 Serien à 5 Schuss in je 50 Sekunden je Anschlag, Abzug mindestens 1.000 g, Scheibe Nr. 4), den der NDSB 2027 ebenfalls ausschreibt
1.49 A

Zentralfeuer-, Selbstladegewehr, 100 m, stehend - aufgelegt

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
≤ 8 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuer-, Selbstladegewehr, 100 m stehend - aufgelegt.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 15 Sek.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5

Waffe

  • Langwaffe / Halbautomat
  • Lauflänge (cm): min. 40
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.49 B

Zentralfeuer Selbstladegewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
≤ 8 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuer Selbstladegewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss.

Anschlag

Sitzend aufgelegt oder Zweibein (Annex)

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 20 Sek.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5

Waffe

  • Zentralfeuer Selbstladegewehr
  • Lauflänge (cm): min. 16 Zoll, min. 40 cm
  • Visierung: Kimme / Korn; Lochkimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.49 C

Zentralfeuer Selbstladegewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss Zielfernrohr

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
≤ 8 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuer Selbstladegewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss Zielfernrohr.

Anschlag

Sitzend aufgelegt, Auflagebock oder Zweibein (Annex)

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 20 Sek.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5

Waffe

  • Zentralfeuer Selbstladegewehr
  • Lauflänge (cm): min. 16 Zoll, min. 40 cm
  • Visierung: Zielfernrohr bis 12fache Vergrößerung

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.50

GK-Standardgewehr 300 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.15 Min. Vorbereitung + 120 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zentralfeuer bis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm Zentralfeuer

Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 300 m, je 20 Schuss kniend, liegend und stehend mit einem Gewehr, das engen Maß- und Gewichtsgrenzen unterliegt.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

  • 60 Schuss: 135 Minuten bei Zuganlagen, 120 Minuten bei anderen Systemen
  • Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Kniendanschlag (nicht in der Schießzeit enthalten)
  • Probeschießen vor dem Liegend- und Stehendanschlag nach Ermessen des Schützen
  • Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter

Ablauf

  • Je 20 Wertungsschüsse kniend, liegend und stehend in dieser Reihenfolge
  • Für alle drei Stellungen dasselbe Gewehr
  • Erlaubt sind Wechsel von Korn und Diopterscheibe sowie Verstellen der Schaftkappe nach oben oder unten und des Handstopps, nicht der Austausch des ganzen Korntunnels oder Diopters
  • Schaftbacke darf nur zur Reinigung oder zum Schlagbolzenwechsel nach Anmeldung abgenommen werden, Abnahme durch Jury oder Schießleiter, Wiedereinbau ohne Änderung

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Gewicht höchstens 5500 g
  • Abzug mindestens 1500 g
  • Laufgewichte nur radial bis 30 mm um die Laufachse, nicht über die Mündung
  • Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
  • Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
  • Kein Stecher oder Rückstecher
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
  • Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
  • Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
  • Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
  • Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
  • Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
  • Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
  • Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm

Hinweise

  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • In der Schießzeitentabelle als Wettbewerb der Männer geführt
1.51

GK-Standardgewehr 50 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm

Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 50 m, 60 Schuss kniend, liegend und stehend.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Gewicht höchstens 5500 g
  • Abzug mindestens 1500 g
  • Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
  • Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
  • Kein Stecher oder Rückstecher
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
  • Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
  • Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
  • Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
  • Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
  • Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
  • Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.51B

KK-Selbstladebüchse 50 m Zielfernrohr liegend

BLGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
60 Wertung + 10 Probe = 70 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Selbstlader mit Zielfernrohr liegend auf 50 m: 6 Serien zu 10 Schuss in je 30 Sekunden.

Anschlag

Liegend; Schießriemen erlaubt, Hakenkappe nicht erlaubt

Schießzeit

  • Probe: 10 Schuss in 3 Minuten
  • 6 Serien à 10 Schuss in je 30 Sekunden

Ablauf

  • 10 Probeschüsse in 3 Minuten, dann 6 Serien à 10 Schuss in je 30 Sek.
  • Störungen im Schießbetrieb: DSB-SpO Regel 1.7.8

Waffe

  • Mehrlader (Selbstlader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fach

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (Gewehr 50 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 13.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
1.52

GK-Standardgewehr 100 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm

Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 100 m, 60 Schuss kniend, liegend und stehend.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Gewicht höchstens 5500 g
  • Abzug mindestens 1500 g
  • Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
  • Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
  • Kein Stecher oder Rückstecher
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
  • Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
  • Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
  • Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
  • Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
  • Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
  • Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.52B

KK-Selbstladebüchse 50 m Zielfernrohr aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
60 Wertung + 10 Probe = 70 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Selbstlader mit Zielfernrohr aufgelegt auf 50 m: 6 Serien zu 10 Schuss in je 30 Sekunden.

Anschlag

Stehend oder sitzend aufgelegt (DSB-SpO Teil 9)

Schießzeit

  • Probe: 10 Schuss in 3 Minuten
  • 6 Serien à 10 Schuss in je 30 Sekunden

Ablauf

  • 10 Probeschüsse in 3 Minuten, dann 6 Serien à 10 Schuss in je 30 Sek.
  • Störungen im Schießbetrieb: DSB-SpO Regel 1.7.8

Waffe

  • Mehrlader (Selbstlader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fach

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (Gewehr 50 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 13.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
1.53

GK-Standardgewehr Mehrlader 300 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm

Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 300 m, geschossen mit einem Mehrlader.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Mehrlader, Einzellader zulässig
  • Gewicht höchstens 5500 g
  • Abzug mindestens 1500 g
  • Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
  • Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
  • Kein Stecher oder Rückstecher
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
  • Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
  • Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
  • Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
  • Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
  • Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
  • Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
  • Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.54

GK-Standardgewehr Mehrlader 50 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm

Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 50 m, geschossen mit einem Mehrlader.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Mehrlader, Einzellader zulässig
  • Gewicht höchstens 5500 g
  • Abzug mindestens 1500 g
  • Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
  • Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
  • Kein Stecher oder Rückstecher
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
  • Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
  • Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
  • Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
  • Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
  • Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
  • Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.54B

GK-Unterhebelrepetierer 50 m aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis .45

Großkaliber-Unterhebelgewehre im Originalzustand aufgelegt auf 50 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.

Anschlag

Stehend oder sitzend aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Im Übrigen laut Liste B wie Unterhebelgewehr (DSB-Wettbewerb 1.56) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Unterhebelrepetierer nur im Originalzustand ohne Veränderungen
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Unscharf: Die Wettbewerbstabelle Freihand führt 1.54B als „GK-Standardgewehr Mehrlader 50m“, Liste B und Terminliste als GK-Unterhebelrepetierer 50 m Auflage; Klasse nach der Freihand-Tabelle
1.55

GK-Standardgewehr Mehrlader 100 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm

Dreistellungskampf mit dem Großkaliber-Standardgewehr auf 100 m, geschossen mit einem Mehrlader.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

Zeitvorgabe 150 Minuten, bei elektronischen Anlagen 135 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Mehrlader, Einzellader zulässig
  • Gewicht höchstens 5500 g
  • Abzug mindestens 1500 g
  • Lauflänge mindestens 40 cm und höchstens 762 mm (Ende Patronenlager bis Mündung bzw. Laufverlängerung)
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, keine Wasserwaage, kein Richtkreuz
  • Korntunnel höchstens 50 mm lang und 25 mm Ø, darf die sichtbare Laufmündung nicht überragen
  • Kein Stecher oder Rückstecher
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage, Fingermulden oder Handstütze, keine orthopädischen Griff- oder Schaftformen, kein griffverbesserndes Material
  • Keine Zweibeine oder Stabilisatoren
  • Vorderschaft höchstens 140 mm tief und 60 mm breit, Pistolengriff höchstens 160 mm unter der Laufachse, Kornzentrum höchstens 80 mm über der Laufachse
  • Schaftkappe: Pfeilhöhe höchstens 20 mm, Sehne höchstens 153 mm, seitlich höchstens 30 mm verstellbar
  • Schaftbacke nicht mit bloßer Hand verstellbar und während des Wettkampfs unverändert
  • Handstopp und Riemenhalter im Stehendanschlag nicht erlaubt
  • Zusatzgewichte nur innerhalb der Schaftabmessungen, Laufgewichte nur im Radius von 30 mm um die Laufmitte, nur mit Werkzeug lösbar
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • Gewicht und Abzug sind aus der Waffenklasse GK-Standardgewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.50); Einzelheiten legt die Ausschreibung fest
1.56

Unterhebelrepetierer

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.inkl. 5 Min. Probe, 8 Serien mit Lade- und Pausenminuten
Munition
40 Wertung + 10 Probe = ca. 50 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Serienschießen mit historischen Unterhebelgewehren im Kaliber .22 lfB auf 50 m, je 20 Schuss stehend und kniend in Fünferserien zu je 50 Sekunden.

Anschlag

  • 20 Schuss stehend frei, ohne Riemen
  • 20 Schuss kniend ohne Riemen: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Die Stellung ist vor Beginn jeder Serie einzunehmen, Voranschlag zugelassen

Schießzeit

  • Probe: 5 Minuten im Stehendanschlag vor den Wettkampfschüssen
  • Je Serie 5 Schuss in 50 Sekunden, Beginn und Ende mit Signalton
  • Laden der 5 Patronen innerhalb 1 Minute auf Anweisung des Schießleiters
  • Nach jeder Probe- oder Wettkampfserie 1 Minute Pause bis zum nächsten Laden
  • Zeitvorgabe insgesamt 45 Minuten

Ablauf

  • 4 Serien à 5 Schuss stehend, dann 4 Serien à 5 Schuss kniend
  • Nach dem Laden fragt der Schießleiter „Sind Sie bereit?“, ohne Widerspruch Start nach etwa 5 Sekunden
  • Bei Widerspruch einmalig 15 Sekunden zusätzliche Vorbereitung, dann „Achtung“ und Start nach etwa 5 Sekunden, wer dann nicht bereit ist, verliert die Serie
  • Wertung: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss die Ringlinie sichtbar berührt
  • Mehr Treffer als zulässig auf einer Scheibe und Herkunft unklar: die schlechtesten Schüsse zählen
  • Ein nach „Laden“, aber vor Serienbeginn abgegebener Schuss wird nicht gewertet
  • Waffenstörung: Behebung innerhalb der Serienzeit, nicht abgegebene Schüsse sind verloren, kein Waffentausch während eines Durchgangs
  • Munitionsstörung: kein Nachladen für die gestörte Patrone, Serie nach Entfernen fortsetzen
  • Störung der Standanlage: Serie wird annulliert und sofort wiederholt, keine neue Probeserie

Waffe

  • Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Größe und Gewicht frei, das Gewicht muss aber der Originalwaffe entsprechen, keine Laufbeschwerung oder Zusatzgewichte
  • Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
  • Schäftung wie Original: kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze, kein Flimmerband, keine nachträglichen Schaftkappen, keine Umwicklungen mit Tape oder Lederriemen
  • Keine Mündungsbremsen
  • Kein Gewehrriemen
  • Offene typgemäße Visierung: V-, U- oder Rechteckkimme mit Blatt-, Dach-, Perl- oder Balkenkorn
  • Typgemäße Lochkimme (Peep sight) oder Vernierdiopter mit diesen Kornen zulässig
  • Nicht zulässig: nachträglich für ein Modell entwickelte Diopter, seitlich anschraubbare fein verstellbare Peep sights (etwa Williams oder Lyman), optische und moderne Matchvisiere, Ringkorne, mehr als zwei Zielhilfen

Bekleidung und Schutz

  • Kleidung: normale Alltags- oder Straßenkleidung, keine typische Westernkleidung oder feste Motorradkleidung
  • Keine Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe oder Schießhandschuhe
  • Schießbrillen und Irisblenden dürfen verwendet werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm
  • Höhe der Scheibenzentren nicht vorgeschrieben

Hinweise

  • Kniend ab Herren II/Damen II auch sitzend erlaubt
  • Schießbrille und Irisblende erlaubt

Norddeutscher Schützenbund

Der NDSB führt unter 1.49 einen eigenen Unterhebel-Wettbewerb mit anderem InhaltQuelle: NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 1.49

Schützenverband Hamburg und Umgegend

Hamburg schreibt einen eigenen Wettbewerb 1.56 HH aus: Unterhebelrepetierer KK und GK auf 25 m nach Liste B, mit eigener KarteQuelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, UHR 25 m 1.56 HH)

Oberpfälzer Schützenbund

  • Beim Oberpfälzer Schützenbund läuft unter 1.56 auch das 50-m-Programm für großkalibrige Unterhebelgewehre (stehend, 8 × 5 in je 50 Sek., Impuls unter 550) – eigene Karte „Unterhebelgewehr Großkaliber 50 m“
  • Der KK-Unterhebel 1.56 wird beim OSB nach den DSB-Regeln geschossen
Quelle: Ausschreibung Unterhebelwettbewerb GK 2026 und Regelwerk KK-Unterhebel 1.56 des OSB
1.56

Unterhebelrepetierer 25 m KK und GK

HHGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 9 Min. reine SchießzeitProbe 150 Sek. + 2 × 150 Sek. + 4 × 20 Sek., ohne Scheibenwechsel und Finale
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 PatronenFinale: 10 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
40 (Finale der besten 8: 10 mehr)
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB) bis .45 nach Liste B

Hamburger Wettbewerb für Unterhebelrepetierer in Klein- und Großkaliber auf 25 m mit Zeitserien und Finale der besten acht.

Anschlag

Stehend (laut Liste B)

Schießzeit

  • Probe 150 Sek.
  • 2 × 150 Sek. für je 10 Schuss
  • 4 × 20 Sek. für je 5 Schuss

Ablauf

  • Qualifikation: 5 Probeschüsse in 150 Sek.
  • 2 Serien zu 10 Schuss in je 150 Sek. (5 Schuss laden, 5 Schuss selbst nachladen)
  • 4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Trefferaufnahme nach jeweils 10 Schuss
  • Finale der besten 8 (Viertelfinal-Modus): 2 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek., gewertet erst nach Treffern, dann nach Ringen

Waffe

  • Unterhebel- oder Vorderschaftrepetierer (Langwaffe, Mehrlader), KK und GK nach Liste B
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Visierung Kimme und Korn
  • Abzugsgewicht mindestens 1.000 g

Scheibe

  • Qualifikation: Großkaliber-Qualifikationsscheibe (5-kreisig, Ø 250 mm, Maße laut Liste B)
  • Finale: Großkaliber-Finalscheibe (5 Trefferflächen Ø 150 mm auf schwarzer Fläche 530 × 530 mm, Maße laut Liste B)

Hinweise

  • Einzelwertung Klassen 40/41 und 10–19, Mannschaftswertung in Klasse 10
  • Hamburger Landeswettbewerb, keine DM
  • Anmeldung zur LM am Wettkampftag der Kreismeisterschaft auf der Startkarte, Startgeld gleich Reuegeld
  • Bekleidung: weder Ausschreibung noch Liste B machen Angaben
Quelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, UHR 25 m 1.56 HH); „Liste B“ des DSB (BVA-Bescheid vom 06.08.2026), Scheiben-Annex HH (S. 95–97)
1.56 A

Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m Auflage

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
40 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (8 x 5)
Kaliber
≤ .45

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m Auflage.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: pro Serie 150 Sek.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 8 x 5

Waffe

  • Langwaffe / Mehrlader
  • Lauflänge (cm): min. 42 cm
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.56 S

KK-Unterhebelrepetierer stehend

NSGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min. reine SchießzeitProbe 5 Min. + 8 × 50 Sek., ohne Laden und Scheibenwechsel
Munition
40 Wertung + ca. 10 ProbeRichtwert) = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Niedersächsische Variante des Unterhebel-Wettbewerbs 1.56: 40 Schuss .22 lfB auf 50 m, nur stehend, in Fünferserien zu je 50 Sekunden.

Anschlag

Stehend frei, ohne Riemen, Voranschlag zugelassen

Schießzeit

  • Probe 5 Min.
  • 8 Serien zu 5 Schuss, je 50 Sek.

Ablauf

  • Probe: 5 Min. vor den Wettkampfschüssen
  • 8 Serien zu 5 Schuss stehend in je 50 Sek.; Ablauf sonst wie DSB 1.56 (Regel 1.7)
  • Wertung mit elektronischer Schießanlage

Waffe

  • Wie DSB 1.56 (Regel 1.7):
  • Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Größe und Gewicht frei, das Gewicht muss aber der Originalwaffe entsprechen, keine Laufbeschwerung oder Zusatzgewichte
  • Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
  • Schäftung wie Original: kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze, kein Flimmerband, keine nachträglichen Schaftkappen, keine Umwicklungen mit Tape oder Lederriemen
  • Keine Mündungsbremsen
  • Kein Gewehrriemen
  • Offene typgemäße Visierung: V-, U- oder Rechteckkimme mit Blatt-, Dach-, Perl- oder Balkenkorn
  • Typgemäße Lochkimme (Peep sight) oder Vernierdiopter mit diesen Kornen zulässig
  • Nicht zulässig: nachträglich für ein Modell entwickelte Diopter, seitlich anschraubbare fein verstellbare Peep sights (etwa Williams oder Lyman), optische und moderne Matchvisiere, Ringkorne, mehr als zwei Zielhilfen

Bekleidung und Schutz

  • Kleidung: normale Alltags- oder Straßenkleidung, keine typische Westernkleidung oder feste Motorradkleidung
  • Keine Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe oder Schießhandschuhe
  • Schießbrillen und Irisblenden dürfen verwendet werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

  • Eigener Wettbewerb des NSSV auf der Landesverbandsmeisterschaft (Hannover), keine DM
  • Unterschied zu DSB 1.56: alle 40 Schuss stehend statt je 20 stehend und kniend
  • Klassen und Zusammenlegungen laut Disziplinenplan 01A1 des NSSV; Termin laut Tagesplan 01A3
  • Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern und 4 Mannschaften
1.57

Unterhebelrepetierer

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
40 Wertung + 10 Probe = ca. 50 Patronenbis .45
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
bis 11,63 mm (.45)

Schießen mit Unterhebelrepetierern in größeren Kalibern bis .45 auf 50 m, stehend und kniend mit offener Visierung.

Anschlag

  • Stehend und kniend
  • Stehend frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie (bei Linksschützen seitenverkehrt)

Schießzeit

Zeitvorgabe 45 Minuten

Ablauf

  • 40 Wettkampfschüsse stehend und kniend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Unterhebelrepetierer (Mehrlader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Offene Visierung
  • Kaliber bis 11,63 mm (.45)

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche, die Jacke darf nicht unter Gesäß oder Knie gelegt werden
  • Das Verbot spezieller Schießbekleidung beim Unterhebelrepetierer .22 (Wettbewerb 1.56) ist für diesen Wettbewerb in der SpO nicht ausdrücklich geregelt
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Die ausführlichen Unterhebel-Regeln der DSB-SpO gelten ausdrücklich nur für den Wettbewerb .22 lfB; für diesen Wettbewerb gibt es nur die Eckdaten der Wettbewerbsübersicht, alles Weitere regelt die Ausschreibung

Norddeutscher Schützenbund

Der NDSB führt unter derselben Nummer einen anderen Wettbewerb (Unterhebelrepetierer 100 m, Kaliber .222 bis .45)Quelle: NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 1.50 (Wettbewerb 1.57, S. 10)

Hessischer Schützenverband

  • Bei der Hessischen Meisterschaft als hessischer Wettbewerb nach Liste B: 30 Schuss in 6 Serien zu 5 Schuss, je 2 Min., stehend und kniend
  • Eigene Karte „Unterhebelrepetierer 50 m (Hessen)“
Quelle: „Liste B“ des DSB, abweichende Disziplinen der Landesverbände (BVA-Bescheid vom 06.08.2026), HS B2 (S. 100); Ausschreibungsheft Sportjahr 2026 des Hessischen Schützenverbands (Stand 01.11.2025), Fußnote f

Nordwestdeutscher Schützenbund

  • Bei der Landesverbandsmeisterschaft des NWDSB als offene LM, landesverbandsintern (2026: 21.06.2026, Osnabrück)
  • Unterhebelrepetierer mit außenliegendem Hahn und Röhrenmagazin, Kaliber .32 bis .45 Colt (z. B. .32-20 WC, .38 spez., .357 Mag., .44-40 WC, .44 Mag., .45 Colt), keine Spitzgeschosse
  • 50 m auf Scheibe Nr. 4, je 4 Serien à 5 Schuss stehend und kniend in je 50 Sek., Zentrumswertung
  • Ab dem 41. Lebensjahr sitzend statt kniend erlaubt
  • Klassen Herren I bis IV, Mannschaftswertung in der offenen Klasse Herren I
Quelle: Ausschreibung NWDSB Landesverbandsmeisterschaften 2026, Unterhebelrepetierer 1.57; Ausschreibung Rahmenwettbewerbe LM NWDSB 2026 (1.57-1); Austragungsorte LVM 2026 (Stand 02.02.2026)

Oberpfälzer Schützenbund

Beim Oberpfälzer Schützenbund (Bayerische Meisterschaft des OSB, Amberg) läuft unter 1.57 das 100-m-Programm: wahlweise kniend oder stehend, 8 × 5 in je 75 Sek., Impuls ab 550, Zentrumswertung – eigene Karte „Unterhebelgewehr Großkaliber 100 m“Quelle: Ausschreibung Unterhebelwettbewerb GK 2026 des OSB

Rheinischer Schützenbund

Beim Rheinischen Schützenbund läuft unter 1.57 landesverbandsintern ein eigener Unterhebel-Wettbewerb auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend (ab 41 sitzend) in Serien zu 5 Schuss in 50 Sek., Modelle vor 1898, Zentrumswertung – eigene Karte „Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m“ (Liste B RH 1.99)Quelle: Ausschreibung LVM 2027 des RSB, Anlage 5 (Stand 03.08.2026)
1.57

Unterhebelrepetierer 50 m

HSGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min. reine Schießzeit6 × 2 Min., ohne Probe und Scheibenwechsel
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
bis 11,63 mm (.45)

Hessischer Unterhebel-Wettbewerb auf 50 m mit 30 Schuss in Zwei-Minuten-Serien, stehend und kniend.

Anschlag

  • Stehend und kniend
  • Sitzend ab einer Altersklasse erlaubt (Liste B ohne nähere Angabe)

Schießzeit

6 Serien zu 5 Schuss, je 2 Min.

Ablauf

  • 3 Serien zu 5 Schuss stehend, dann 3 Serien zu 5 Schuss kniend
  • Wer die Scheibe zweimal verfehlt (einschließlich Probe), scheidet aus

Waffe

  • Unterhebelrepetierer mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen
  • Lauflänge mindestens 40 cm, wie Original
  • Visierung Kimme und Korn
  • Abzugsgewicht mindestens 1.000 g
  • Magazine müssen verwendet werden

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr)

Hinweise

Bei der Hessischen Meisterschaft als 1.57 „GK-Unterhebelrepetierer nach Liste B Hessen“ ausgetragen, mit 30 statt 40 Schuss
1.57

Unterhebelgewehr Großkaliber 100 m

NDSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.5 Min. Vorbereitung + 5 Min. Probe + 20 Min. stehend + 20 Min. kniend
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen Großkaliber.222 bis .45
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Großkaliber, .222 bis .45 (Wortlaut der NDSB-Sportordnung)

Historische Großkaliber-Unterhebelgewehre (Modell vor 1900) auf 100 m, stehend und kniend in Serien geschossen.

Anschlag

  • Stehend (frei) und kniend, je 20 Schuss
  • Die Anschlagsstellung ist vor Beginn jeder Serie einzunehmen
  • Kein Riemen

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 5 Minuten
  • Probe 5 Schuss in 5 Minuten vor der ersten Serie im Stehendanschlag
  • Stehend: 20 Minuten für alle 4 Serien à 5 Schuss
  • Kniend: 20 Minuten für alle 4 Serien à 5 Schuss
  • Laden der 5 Patronen innerhalb 1 Minute nach dem Kommando „Laden“
  • Keine Vorlaufzeit in der Qualifikation: Nach der Lademinute folgt direkt das Kommando „Start“ (7 Sekunden Vorlaufzeit nur im Finale)

Ablauf

  • Je Anschlag (zuerst stehend, dann kniend) 4 Serien à 5 Schuss
  • Auf „Laden“ wird die Waffe innerhalb 1 Minute mit 5 Patronen geladen, danach folgt „Start“
  • Der Unterhebel darf erst nach „Start“ geschlossen werden
  • Innerhalb der 20 Minuten wird ohne Anweisung nachgeladen
  • Nach Ende der Wettkampfzeit folgt „Stop“
  • Waffenstörungen und Munitionsversagen behebt der Schütze innerhalb der Schießzeit
  • Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt
  • Finale der 5 Besten der Qualifikation ohne Probeschießen: 2 Serien à 5 Schuss stehend freihändig in je 20 Sekunden (Vorlaufzeit 7 Sekunden), Zentrumswertung auf der Schnellfeuerscheibe Nr. 10
  • Das Finalergebnis wird zum Vorkampf addiert
  • Störungen gehen zu Lasten des Schützen
  • Bei Gleichstand je eine Stechserie à 5 Schuss stehend bis zur Entscheidung

Waffe

  • Langwaffe/Mehrlader: Unterhebelrepetierer, deren Modell vor 1900 entwickelt wurde
  • Repliken sind den Originalen gleichgestellt, den Nachweis erbringt der Schütze
  • Schäftung: nur Originalschäftung
  • Lochschäfte, Handstützen, Handballenauflagen und Flimmerband sind nicht erlaubt, nachträglich angebrachte Umwicklungen (Tape oder Lederriemen) verboten
  • Visierung: nur Originalvisierung
  • Spezielle Visierungen, Diopter und Zielfernrohre sind nicht zugelassen
  • Trage-, Schieß- und Gewehrriemen dürfen nicht verwendet werden

Bekleidung und Schutz

  • Kleidung: normale Alltags- und Straßenkleidung
  • Nicht erlaubt sind typische Westernkleidung, feste Motorradkleidung o. ä. und spezielle Schießbekleidung (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 der DSB-Sportordnung (Gewehrscheibe 100 m, 10 Ringe): Zehn Ø 50 mm, Neun Ø 100 mm, jeder weitere Ring 50 mm größer bis Ring 1 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 25 mm
  • Finale: Schnellfeuerscheibe (DSB-Scheibe Nr. 10): schwarze Wertungsfläche mit den Ringen 5 bis 10, Zehn Ø 100 mm, jeder weitere Ring 80 mm größer bis Ring 5 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 50 mm (Ausschreibung Landesmeisterschaft 2027, Punkt 6.3.2; die NDSB-SpO nennt dazu irrtümlich „Scheibe Nr. 4“)

Hinweise

  • In der NDSB-SpO 04/2024 steht der Wettbewerb im Abschnitt 1.50, die Wettbewerbsnummer ist 1.57 (in 02/2023 war die Abschnittsüberschrift fälschlich mit 50 m bezeichnet)
  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 eine offene Klasse (Kennziffer 10), nur Landesmeisterschaft, 40 Schuss, Mannschaftswertung in Klasse 10, Austragungsort Quickborn
  • Die gleich nummerierte DSB-Disziplin 1.57 Unterhebelrepetierer ist ein anderer Wettbewerb (Kaliber bis 11,63 mm/.45, 50 m, 40 Schuss, 45 Minuten, Scheibe Nr. 4)
1.57

Unterhebelrepetierer Großkaliber 50 m

NSGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min. reine SchießzeitProbe 5 Min. + 8 × 50 Sek., ohne Endkampf und Scheibenwechsel
Munition
40 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 45 Patronen (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
Zentralfeuer .30 (7,62 mm) bis .45 (11,63 mm)

Niedersächsischer Wettbewerb für großkalibrige Unterhebelrepetierer auf 50 m mit 8 Serien zu 5 Schuss in je 50 Sekunden, nur stehend.

Anschlag

Stehend, Voranschlag erlaubt

Schießzeit

  • Probe 5 Min.
  • 8 Serien zu 5 Schuss, je 50 Sek.

Ablauf

  • Probe: 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
  • 8 Serien zu 5 Schuss stehend in je 50 Sek.; mit 5 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
  • Start nach „Sind Sie bereit?“ mit „Start“; bei Widerruf einmalig 15 Sek. Vorbereitung
  • Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
  • Nach den ersten 5 Schuss Gelegenheit, die Treffer zu sehen; nach 2 Serien (10 Schuss) Scheibenwechsel; keine Pause
  • Endkampf der besten 6 (Entscheidung vor Ort): 2 Serien zu 5 Schuss stehend in je 50 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird addiert
  • Stechen: 1 Schuss in 50 Sek.

Waffe

  • Unterhebelgewehre bis einschließlich Modell 1896 und deren Repliken, Magazin für mindestens 5 Patronen
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte, Laufbeschwerungen oder Mündungsbremsen
  • Schäftung wie Original: kein Lochschaft, kein Flimmerband, keine Handballenauflage oder Handstütze
  • Offene Visierung wie Original, Lochkimme nur, wenn original; keine optischen Zieleinrichtungen und keine für ein Modell gefertigten Diopter
  • Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Geschossenergie höchstens 1.500 J
  • Kein Schießriemen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
  • 10 Schuss je Scheibe, Zentrumswertung

Hinweise

  • 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (30.05.2026, Barsinghausen-Nordgoltern), keine DM
  • Unscharf: Der Disziplinenplan führt 1.57 als „Liste B / keine DM“, im Teil des NSSV in der Liste B (S. 137–140) steht aber kein 1.57
  • Alle Altersklassen starten in der offenen Klasse (Klasse 10), Einzel- und Mannschaftswertung
  • Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern
  • Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
  • Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
1.57

Unterhebelgewehr Großkaliber 50 m

SBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
40 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis einschließlich 11,63 mm (.45), Kurzwaffenpatronen

Unterhebelgewehre für Kurzwaffenpatronen bis .45 auf 50 m, kniend und stehend mit Kimme und Korn.

Anschlag

  • Stehend und kniend
  • Stehend frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie (bei Linksschützen seitenverkehrt)

Schießzeit

Zeitvorgabe 45 Minuten

Ablauf

  • 40 Wettkampfschüsse: 2 × 2 × 10 Schuss kniend und stehend (Liste B)
  • Zentrumswertung: ein angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Sind mehr Treffer auf einer Scheibe als zulässig und ist ihre Herkunft unklar, werden die schlechtesten gewertet

Waffe

  • Unterhebelrepetierer (Mehrlader) mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen, Modelle vor 1900 entwickelt (Liste B)
  • Lauflänge mindestens 42 cm (Liste B)
  • Kimme und Korn
  • Vorderschaftrepetierer nicht zugelassen (Ausschreibung)
  • Handelsübliche oder selbst geladene Zentralfeuermunition, Kurzwaffenpatronen

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche, die Jacke darf nicht unter Gesäß oder Knie gelegt werden
  • Das Verbot spezieller Schießbekleidung beim Unterhebelrepetierer .22 (Wettbewerb 1.56) ist für diesen Wettbewerb in der SpO nicht ausdrücklich geregelt
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des Südbadischen Sportschützenverbands 2027, nur bis zur Landesmeisterschaft (in Anlage 3 klein geschrieben, keine DM) (19.06.2027, Hüfingen; Meldeschluss 19.04.2027)
  • Klassen laut Anlage 3: Herren I bis IV; Damen I und Junioren starten in Herren I, Damen II in Herren II, Damen III in Herren III, Damen IV sowie Herren und Damen V in Herren IV; Mannschaften nur in Herren I
  • Im Übrigen gelten die Regeln der DSB-SpO für den Wettbewerb 1.57 (Ausschreibung)
  • Unscharf: Die Liste B verlangt mindestens 42 cm Lauflänge und Modelle vor 1900, die DSB-SpO für 1.57 mindestens 40 cm; die Ausschreibung verweist auf die DSB-SpO 1.57 und zusätzlich auf Regel 1.56, die nur für .22 lfB gilt
1.57 Trad

Traditionswettbewerb Unterhebelrepetierer

MVGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m und 50 m
Schusszahl
20 (10 / 10)
Kaliber
≥ 7,62mm; .30

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Traditionswettbewerb Unterhebelrepetierer.

Anschlag

Liegend aufgelegt; stehend freihändig oder aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 2 × 6 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 10 / 10

Waffe

  • Unterhebelrepetierer, bis einschließlich 1896 und deren Repliken; Magazinkapazität mindestens 4 Patronen
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
  • Beschreibung laut Liste B: 100m: 10 Schuss liegend aufgelegt in 6 min.; 50m: 10 Schuss stehend freihändig oder aufgelegt in 6 min
1.58

Ordonnanzgewehr 100 m (1.58 O offene Visierung / 1.58 G geschlossene Visierung)

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std.15 Min. Standbelegung + 45 Min. Probe und Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 10 Min.
Munition
40 Wertung + 10 Probe liegend + 5 Probe stehend = ca. 55 Patronen6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer 6–8 mm, Munition wie Original (Kaliber, Ladung)

Historische Militär-Repetiergewehre (eingeführt bis 1963) im Originalzustand, geschossen auf 100 m liegend und stehend.

Anschlag

Liegend (20 Schuss) und stehend (20 Schuss)

Schießzeit

  • Gesamtzeit für Probe und Wettkampf 55 Minuten (Zuganlagen) bzw. 45 Minuten (andere Systeme)
  • Vorher 15 Minuten Standbelegung (Aufbau, Halte- und Trockenübungen)
  • Unbegrenzte Probeschüsse liegend vor den Wertungsschüssen
  • Vor dem Stehendanschlag eine Probeserie mit 5 Schuss, in der Zeit enthalten

Ablauf

  • Vorkampf 40 Schuss: 2 Serien à 10 Schuss liegend, 2 Serien à 10 Schuss stehend
  • Endkampf der 6 Besten: 2 Serien à 5 Schuss stehend in je 90 Sekunden ohne Probe, Ergebnis wird zum Vorkampf addiert
  • Bei Gleichstand ein Stechschuss in 75 Sekunden
  • Zentrumswertung (Einschussmitte muss auf der Ringlinie liegen)
  • Störungen in der regulären Zeit beheben, keine Zeitverlängerung

Waffe

  • Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden (Nachweis durch den Schützen)
  • Keine Einzellader, Unterhebelrepetierer oder Halbautomaten
  • Abzug mind. 1500 g
  • Ganzes Programm mit derselben Waffe, nur ein Magazin, nach jeder Serie entnehmen
  • Schäftung wie Original, keine Handballenauflage/Handstütze
  • Originalgetreue Visierung (O = offen, G = geschlossen/Diopter), keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
  • Originalriemen (beidseitig befestigt) nur liegend
  • Stehend abnehmen oder lose hängen lassen
  • Offene Visierung (O): originalgetreue Kimme und Korn des jeweiligen Waffenmodells
  • Ausnahmen: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die schwedischen Feinvisiere zugelassen; beim Mauser K98k ist neben V-Kimme/Dachkorn auch U-Kimme/Balkenkorn erlaubt
  • Geschlossene Visierung (G): originalgetreue Lochkimme (fest oder verstellbar) mit Korn, wie für das jeweilige Waffenmodell vorgesehen; zusätzliche Einsätze oder Veränderungen sind nicht erlaubt
  • Ausnahme: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die Diopter Pramm und Söderin zugelassen

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießhandschuh und Schießschuhe sind erlaubt
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Der Gewehrriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden; stehend muss er entfernt sein oder lose hängen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

Zwei getrennte Wertungen: 1.58 O (offene Visierung) und 1.58 G (geschlossene Visierung)

Norddeutscher Schützenbund

Das NDSB-Auflage-Gegenstück 9.58 O und 9.58 G (50 m, aufgelegt) ist ein anderer WettbewerbQuelle: NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 9.58 (S. 20)

Hessischer Schützenverband

  • Bei der Hessischen Meisterschaft sind auch Einzellader zugelassen, ihre Ergebnisse zählen nicht für die Meldung zur DM
  • Wer die Scheibe zweimal verfehlt (einschließlich Probe), scheidet aus
  • Schießkleidung laut Teil 1 der SpO zugelassen
Quelle: Ausschreibungsheft Sportjahr 2026 des Hessischen Schützenverbands (Stand 01.11.2025), Fußnote g; „Liste B“ des DSB, abweichende Disziplinen der Landesverbände (BVA-Bescheid vom 06.08.2026), HS B4 (S. 101)
1.58

Ordonnanzgewehr 100 m Einzellader

HSGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Wettkampfzeit laut Liste B
Munition
40 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
bis 8 mm

Hessischer Ordonnanzgewehr-Wettbewerb für Einzellader auf 100 m mit 40 Schuss in 45 Minuten.

Anschlag

Liegend und stehend (Aufteilung laut Ausschreibung)

Schießzeit

45 Min.

Ablauf

  • 40 Wettkampfschüsse
  • Wer die Scheibe zweimal verfehlt (einschließlich Probe), scheidet aus

Waffe

  • Einzellader
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Visierung Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr)

Hinweise

  • Hessischer Wettbewerb nach Liste B
  • Bei der Hessischen Meisterschaft 1.58 sind Einzellader zugelassen, ihre Ergebnisse zählen nicht für die Meldung zur DM
  • Schießkleidung laut Teil 1 der SpO zugelassen
Quelle: „Liste B“ des DSB, abweichende Disziplinen der Landesverbände (BVA-Bescheid vom 06.08.2026), HS B4 (S. 101); Ausschreibungsheft Sportjahr 2026 des Hessischen Schützenverbands (Stand 01.11.2025), Fußnote g
1.58 Trad

Traditionswettbewerb Ordonnanzgewehr Zentralfeuer- und Selbstladegewehr

MVGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m und 50 m
Schusszahl
20 (10 / 10)
Kaliber
6,5 mm – 8 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Traditionswettbewerb Ordonnanzgewehr Zentralfeuer- und Selbstladegewehr.

Anschlag

Liegend aufgelegt / stehend freihändig oder aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 2 × 6 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 10 / 10

Waffe

  • Repetierer nach SpO Regel 1.58 und militärisch geführte Halbautomaten bis Einführungsjahr 1945; min. 5 Patronen im Magazin
  • Lauflänge (cm): min. 42, wie Original
  • Visierung: Kimme (auch Lochkimme) / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
  • Beschreibung laut Liste B: 100m: 10 Schuss liegend aufgelegt in 6 min.; 50m: 10 Schuss stehend freihändig oder aufgelegt in 6 min
1.58.1

Ordonnanzgewehr - Auflage

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
20 (2 x 10)
Kaliber
6,5 mm – 8 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Ordonnanzgewehr.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 2 × 6 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 2 x 10

Waffe

  • Repetierer nach SpO Regel 1.58 bis Einführungs- jahr 1945 bzw. 1963 mindestens 5 Patronen im Magazin
  • Lauflänge (cm): min. 42 cm, wie Original
  • Visierung: Kimme / Korn (offene / geschlossene Visierung)

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.58.1 Trad

Ordonnanzgewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30 (3 x 10)
Kaliber
6,5 – 8 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Ordonnanzgewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss.

Anschlag

Sitzend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 45 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 3 x 10

Waffe

  • Ordonnanzgewehre, Repetiergewehre die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.58.2

Ordonnanzgewehr Auflage

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
20 (2 x 10)
Kaliber
6,5 mm – 8 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Ordonnanzgewehr.

Anschlag

Liegend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 2 × 6 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 2 x 10

Waffe

  • Repetierer nach SpO Regel 1.58 bis Einführungs- jahr 1945 bzw. 1963 mindestens 5 Patronen im Magazin
  • Lauflänge (cm): min. 42 cm, wie Original
  • Visierung: Kimme / Korn (offene / geschlossene Visierung)

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.58.2 Trad

Ordonnanzgewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss Zielfernrohr

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
100 m
Schusszahl
30 (3 x 10)
Kaliber
6,5 – 8 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Ordonnanzgewehr 100m sitzend Auflage 30 Schuss Zielfernrohr.

Anschlag

Sitzend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 45 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 3 x 10

Waffe

  • Ordonnanzgewehr, Repetiergewehre die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden
  • Lauflänge (cm): min. 42
  • Visierung: Zielfernrohr bis 12fache Vergrößerung

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
1.59

GK-Sportgewehr 300 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.15 Min. Vorbereitung + 120 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 2 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zentralfeuer bis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60 (3 × 20)
Kaliber
bis 8 mm Zentralfeuer

Dreistellungskampf auf 300 m mit einem Großkalibergewehr, für das Gewicht bis 8000 g, Hakenkappe und Handstütze erlaubt sind, je 20 Schuss kniend, liegend und stehend.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

  • 60 Schuss: 135 Minuten bei Zuganlagen, 120 Minuten bei anderen Systemen
  • Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Kniendanschlag (nicht in der Schießzeit enthalten)
  • Probeschießen vor dem Liegend- und Stehendanschlag nach Ermessen des Schützen
  • Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter

Ablauf

Je 20 Wertungsschüsse kniend, liegend und stehend in dieser Reihenfolge

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 8000 g
  • Abzug und Systemlänge frei
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, Wasserwaage erlaubt
  • Hakenkappe erlaubt, Handstütze im Stehendanschlag erlaubt (höchstens 200 mm unter der Laufachse)
  • Laufbeschwerung beliebig
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
  • Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm

Hinweise

  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • In der Schießzeitentabelle als Wettbewerb der Frauen geführt („GK-Sportgewehr 3 x 20 Frauen“)
  • Ein Wechsel von Gewehr oder Zubehör zwischen den Stellungen ist nicht erlaubt; die SpO lässt ihn nur bei KK 3 × 20, KK 3 × 40 und dem 300-m-Freigewehr zu
  • Verbindlich ist dieser Wortlaut, bis der DSB Regel 1.6 offiziell über Fehlerteufel oder Änderungsindex korrigiert; ein Versehen ist denkbar, weil die Waffenvorgaben dieselben sind wie beim 300-m-Freigewehr
1.60

KK-Freigewehr 50 m 120 Schuss

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std.15 Min. Vorbereitung + 165 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 3 Std. 30 Min.
Munition
120 Wertung + 30 Probe = ca. 150 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
120
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Der lange Kleinkaliber-Dreistellungskampf: je 40 Schuss kniend, liegend und stehend auf 50 m.

Anschlag

  • Kniend, liegend, stehend (in dieser Reihenfolge)
  • Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend

Schießzeit

  • 120 Schuss: 195 Minuten (Zuganlagen) bzw. 165 Minuten (andere Systeme)
  • Vor dem Kniendanschlag 15 Minuten Vorbereitungs-/Probezeit (nicht in der Schießzeit), Probe vor liegend und stehend nach Ermessen

Ablauf

40 Schuss kniend, 40 Schuss liegend, 40 Schuss stehend

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Max. 8000 g
  • Abzug frei
  • Systemlänge frei
  • Diopter/Korn, kein Zielfernrohr
  • Hakenkappe und Handstütze (im Stehendanschlag) erlaubt
  • Wasserwaage erlaubt
  • Laufbeschwerung beliebig
  • Riemen liegend/kniend erlaubt, stehend verboten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Bei der Deutschen Meisterschaft wird 1.60 auch für Damen ausgeschrieben: eigene Einzelwertung für Damen I und Juniorinnen I
  • Damen II starten bei Herren II, Damen III und IV bei Herren III
  • Damen dürfen das Sportgewehr verwenden
  • Alle Klassen schießen 120 Schuss
  • Ein Finale wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen
  • Die Schießzeitentabelle der SpO führt den Wettbewerb als 'KK-Freigewehr 3 × 40 Männer'
  • Ab Herren II/Damen II sitzend statt kniend

Norddeutscher Schützenbund

  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft starten Damen in den Herrenklassen (Damen I bei Herren I, Damen II bei Herren II, Damen III bis V bei Herren III), Juniorinnen II bei Juniorinnen I
  • Die NDSB-Ergebnislisten 2022/2024 enthalten kein Finale
Quelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 3; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 3; NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (1.60)
1.63

Unterhebelrepetierer KK 50 m

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)

Kleinkaliber-Unterhebelgewehre auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 60 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend und kniend, je 20 Schuss
  • Kniend: statt kniend sind die in der PSSB-Liste B (S. 40) abgebildeten Stellungen erlaubt, nur ein Ellbogen darf gestützt werden

Schießzeit

  • Je Teil vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • 4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend, je Serie 60 Sek.

Ablauf

  • Teil 1: 20 Schuss stehend in 4 Serien à 5 Schuss, Teil 2: 20 Schuss kniend in 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 60 Sek.; vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • Der Schießleiter sagt Stellung und Serie an
  • Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. mit der vorgeschriebenen Patronenzahl geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; Voranschlag vor dem Start erlaubt; die Schießzeit endet mit „Stop“
  • Ein Schuss nach „Stop“ zählt nicht und wird als Fehler gewertet
  • Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
  • Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regeln 0.12.1 und 0.12.2)
  • Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer

Waffe

  • Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen oder Kastenmagazin
  • Lauflänge mindestens 40 cm
  • Visierung: originalgetreue offene Visierung (Kimme/Korn); keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
  • Kein Gewehrriemen; Schießbrille (mit oder ohne Irisblende) erlaubt
  • Kniendrolle erlaubt

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 13.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.64

Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 10 Probe = ca. 50 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer bis .45, Geschossform beliebig

Zentralfeuer-Unterhebelgewehre auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 60 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend und kniend, je 20 Schuss
  • Kniend: statt kniend sind die in der PSSB-Liste B (S. 40) abgebildeten Stellungen erlaubt, nur ein Ellbogen darf gestützt werden

Schießzeit

  • Je Teil vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • 4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend, je Serie 60 Sek.

Ablauf

  • Teil 1: 20 Schuss stehend in 4 Serien à 5 Schuss, Teil 2: 20 Schuss kniend in 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 60 Sek.; vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • Der Schießleiter sagt Stellung und Serie an
  • Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. mit der vorgeschriebenen Patronenzahl geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; Voranschlag vor dem Start erlaubt; die Schießzeit endet mit „Stop“
  • Ein Schuss nach „Stop“ zählt nicht und wird als Fehler gewertet
  • Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
  • Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regeln 0.12.1 und 0.12.2)
  • Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer

Waffe

  • Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen oder Kastenmagazin
  • Lauflänge mindestens 40 cm
  • Visierung: originalgetreue offene Visierung (Kimme/Korn); keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
  • Kein Gewehrriemen; Schießbrille (mit oder ohne Irisblende) erlaubt
  • Kniendrolle erlaubt

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 13.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.65

Unterhebelrepetierer KK 25 m

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)

Kleinkaliber-Unterhebelgewehre auf 25 m: 8 Serien zu 5 Schuss stehend in 60 Sekunden auf die Großkaliber-Finalscheibe.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • Vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • 8 Serien à 5 Schuss stehend, je Serie 60 Sek.

Ablauf

  • 40 Schuss stehend in 8 Serien à 5 Schuss, je Serie 60 Sek.; vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • Je Serie wird jede der 5 Trefferflächen einmal beschossen
  • Der Schießleiter sagt Stellung und Serie an
  • Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. mit der vorgeschriebenen Patronenzahl geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; Voranschlag vor dem Start erlaubt; die Schießzeit endet mit „Stop“
  • Ein Schuss nach „Stop“ zählt nicht und wird als Fehler gewertet
  • Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
  • Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regeln 0.12.1 und 0.12.2)
  • Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer

Waffe

  • Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen oder Kastenmagazin
  • Lauflänge mindestens 40 cm
  • Visierung: originalgetreue offene Visierung (Kimme/Korn); keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
  • Kein Gewehrriemen; Schießbrille (mit oder ohne Irisblende) erlaubt

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht

Scheibe

Großkaliber-Finalscheibe (PSSB-Annex): 550 × 550 mm, schwarze Fläche 530 × 530 mm, 5 weiße Trefferflächen Ø 150 mm mit je 3 Ringen (Ring 3 Ø 50 mm, Ringe 1 und 2 je 25 mm breit)

Hinweise

Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 12.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.66

Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 25 m

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = ca. 45 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.38 bis .45 Long Colt

Zentralfeuer-Unterhebelgewehre auf 25 m: 8 Serien zu 5 Schuss stehend in 60 Sekunden auf die Großkaliber-Finalscheibe.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • Vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • 8 Serien à 5 Schuss stehend, je Serie 60 Sek.

Ablauf

  • 40 Schuss stehend in 8 Serien à 5 Schuss, je Serie 60 Sek.; vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • Je Serie wird jede der 5 Trefferflächen einmal beschossen
  • Der Schießleiter sagt Stellung und Serie an
  • Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. mit der vorgeschriebenen Patronenzahl geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; Voranschlag vor dem Start erlaubt; die Schießzeit endet mit „Stop“
  • Ein Schuss nach „Stop“ zählt nicht und wird als Fehler gewertet
  • Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
  • Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regeln 0.12.1 und 0.12.2)
  • Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer

Waffe

  • Unterhebelgewehre mit Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen oder Kastenmagazin
  • Lauflänge mindestens 40 cm
  • Visierung: originalgetreue offene Visierung (Kimme/Korn); keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
  • Kein Gewehrriemen; Schießbrille (mit oder ohne Irisblende) erlaubt

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht

Scheibe

Großkaliber-Finalscheibe (PSSB-Annex): 550 × 550 mm, schwarze Fläche 530 × 530 mm, 5 weiße Trefferflächen Ø 150 mm mit je 3 Ringen (Ring 3 Ø 50 mm, Ringe 1 und 2 je 25 mm breit)

Hinweise

Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 12.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.70

GK-Freigewehr 300 m 120 Schuss

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 15 Min.15 Min. Vorbereitung + 180 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 3 Std. 45 Min.
Munition
120 Wertung + ca. 30 Probe = ca. 150 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zentralfeuer bis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
120 (3 × 40)
Kaliber
bis 8 mm Zentralfeuer

Klassischer Großkaliber-Dreistellungskampf auf 300 m mit 120 Schuss, je 40 kniend, liegend und stehend mit einem freien Gewehr bis 8000 g.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

  • 120 Schuss: 210 Minuten bei Zuganlagen, 180 Minuten bei anderen Systemen
  • Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Kniendanschlag (nicht in der Schießzeit enthalten)
  • Probeschießen vor dem Liegend- und Stehendanschlag nach Ermessen des Schützen
  • Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter

Ablauf

  • Je 40 Wertungsschüsse kniend, liegend und stehend in dieser Reihenfolge
  • Gewehr und Zubehör dürfen zwischen den Stellungen gewechselt werden

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 8000 g
  • Abzug und Systemlänge frei
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, Wasserwaage erlaubt
  • Hakenkappe erlaubt, Handstütze im Stehendanschlag erlaubt (höchstens 200 mm unter der Laufachse)
  • Laufbeschwerung beliebig
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
  • Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm

Hinweise

  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
  • Unterhalb der Landesmeisterschaft (Kreis- und Vereinsmeisterschaft) kann der Veranstalter nach eigenem Ermessen ein Halbprogramm ausschreiben (3 × 20 statt 3 × 40 Schuss); ab der Landesmeisterschaft ist das volle Programm vorgeschrieben
  • In der Schießzeitentabelle als Wettbewerb der Männer geführt
1.71

GK-Freigewehr 50 m 120 Schuss

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std.Zeitvorgabe kniend 45 + liegend 75 + stehend 60 Min.; an Zuganlagen ca. 4 Std. 30 Min.
Munition
120 Wertung + 30 Probe = ca. 150 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
120
Kaliber
bis 8 mm

Großkaliber-Dreistellungskampf mit 120 Schuss auf 50 m mit dem Freigewehr, geschossen kniend, liegend und stehend.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

  • Kniend 75 Min., liegend 105 Min., stehend 90 Min. (Zuganlagen)
  • Bei elektronischen Anlagen kniend 45 Min., liegend 75 Min., stehend 60 Min.
  • Zuordnung in der Reihenfolge der Anschlagspalte der Wettbewerbsübersicht gelesen, die SpO erläutert sie nicht ausdrücklich

Ablauf

  • 120 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 8000 g
  • Abzug und Systemlänge frei
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, Wasserwaage erlaubt
  • Hakenkappe erlaubt, Handstütze im Stehendanschlag erlaubt (höchstens 200 mm unter der Laufachse)
  • Laufbeschwerung beliebig
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zum Ablauf bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Die Waffenvorgaben sind aus der Waffenklasse GK-Freigewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.70)
  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.72

GK-Freigewehr 100 m 120 Schuss

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std.Zeitvorgabe kniend 45 + liegend 75 + stehend 60 Min.; an Zuganlagen ca. 4 Std. 30 Min.
Munition
120 Wertung + 30 Probe = ca. 150 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
120
Kaliber
bis 8 mm

Großkaliber-Dreistellungskampf mit 120 Schuss auf 100 m mit dem Freigewehr, geschossen kniend, liegend und stehend.

Anschlag

  • Drei Anschläge in der Reihenfolge kniend, liegend, stehend
  • Kniend: Boden nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß berührt, linker Ellbogen auf dem linken Knie, Riemen und Kniendrolle (bis 250 mm lang, 180 mm Ø) erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Liegend: Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben
  • Stehend: frei ohne Riemen, Gewehr nur mit Händen, Schulter, Wange und Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten

Schießzeit

  • Kniend 75 Min., liegend 105 Min., stehend 90 Min. (Zuganlagen)
  • Bei elektronischen Anlagen kniend 45 Min., liegend 75 Min., stehend 60 Min.
  • Zuordnung in der Reihenfolge der Anschlagspalte der Wettbewerbsübersicht gelesen, die SpO erläutert sie nicht ausdrücklich

Ablauf

  • 120 Wettkampfschüsse in den Anschlägen kniend, liegend und stehend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 8000 g
  • Abzug und Systemlänge frei
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr, Wasserwaage erlaubt
  • Hakenkappe erlaubt, Handstütze im Stehendanschlag erlaubt (höchstens 200 mm unter der Laufachse)
  • Laufbeschwerung beliebig
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft nur eine Jacke (für alle drei Stellungen verwendbar), eine Hose und ein Paar Schuhe
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kniend: zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterwäsche (ohne Gesäßfleck ist ein Kissen 200 × 200 × 20 mm erlaubt); liegend: Jackenärmel nicht über das Handgelenk des Riemenarms
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zum Ablauf bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Die Waffenvorgaben sind aus der Waffenklasse GK-Freigewehr abgeleitet (Wettbewerbstabelle Gewehr, Zeile 1.70)
  • Ab Herren II/Damen II darf statt kniend auch sitzend geschossen werden (Füße auf Höhe des Gesäßes, Ellbogen auf Knien oder Oberschenkeln, keine Rollen oder Kissen)
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.72

Selbstladegewehr 50 m

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 10 Min. geschätzt
Munition
20 Wertung + 10 Probe = ca. 30 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
.22 lfB bis 8 mm Zentralfeuer (höchstens 7.000 J)

Selbstladegewehre aufgelegt auf 50 m: 20 Schuss liegend und sitzend aufgelegt in Serien zu 5 Schuss in 10 Sekunden.

Anschlag

  • 2 × 5 Schuss liegend aufgelegt und 2 × 5 Schuss sitzend aufgelegt
  • Eine Auflage am Vorderschaft (DSB-SpO 9.6), keine zweite Auflage am Schaftende

Schießzeit

  • Vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 10 Sek.

Ablauf

  • 2 Serien à 5 Schuss liegend aufgelegt und 2 Serien à 5 Schuss sitzend aufgelegt, je Serie 10 Sek.; vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; die Schießzeit endet mit „Stop“
  • Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
  • Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1.2)
  • Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer

Waffe

  • Halbautomaten und Mehrlader, Magazin für mindestens 5 Patronen
  • Lauflänge mindestens 40 cm; Gewicht höchstens 6,0 kg mit Zielfernrohr; Abzug mindestens 1.000 g, keine elektronischen Abzüge
  • Visierung: Diopter, Korn, Lochkimme, Ringkorn oder Zielfernrohr bis 8-fach
  • Kein Gewehrriemen; Hülsenfänger erwünscht

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (KK 50 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 05.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
  • Unscharf: Die BVA-Liste B führt 50 m und 100 m gemeinsam als PF 1.72 (Scheibe Nr. 3 bzw. Nr. 4); der PSSB trennt in 1.72 (50 m) und 1.73 (100 m), Festlegung des Herausgebers 28.10.2026
1.73

Selbstladegewehr 100 m

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 10 Min. geschätzt
Munition
20 Wertung + 10 Probe = ca. 30 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
20
Kaliber
.22 lfB bis 8 mm Zentralfeuer (höchstens 7.000 J)

Selbstladegewehre aufgelegt auf 100 m: 20 Schuss liegend und sitzend aufgelegt in Serien zu 5 Schuss in 10 Sekunden.

Anschlag

  • 2 × 5 Schuss liegend aufgelegt und 2 × 5 Schuss sitzend aufgelegt
  • Eine Auflage am Vorderschaft (DSB-SpO 9.6), keine zweite Auflage am Schaftende

Schießzeit

  • Vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 10 Sek.

Ablauf

  • 2 Serien à 5 Schuss liegend aufgelegt und 2 Serien à 5 Schuss sitzend aufgelegt, je Serie 10 Sek.; vor jedem Teil eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek.
  • Nach „Laden“ wird innerhalb 1 Min. geladen, dann „Achtung – 3 – 2 – 1 – Start“; die Schießzeit endet mit „Stop“
  • Wertung: Ringwertung, jeder angeschossene Ring zählt nach oben
  • Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1.2)
  • Störung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Munitionsstörung: kein Nachladen der gestörten Patrone, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; anerkannte Störung: Wiederholungsserie, gewertet werden je Scheibe die niedrigsten Treffer

Waffe

  • Halbautomaten und Mehrlader, Magazin für mindestens 5 Patronen
  • Lauflänge mindestens 40 cm; Gewicht höchstens 6,0 kg mit Zielfernrohr; Abzug mindestens 1.000 g, keine elektronischen Abzüge
  • Visierung: Diopter, Korn, Lochkimme, Ringkorn oder Zielfernrohr bis 8-fach
  • Kein Gewehrriemen; Hülsenfänger erwünscht

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff); geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 05.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
  • Unscharf: Die Nummer 1.73 steht nur in der PSSB-Liste B; in der BVA-Liste B ist die 100-m-Variante Teil von PF 1.72 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
1.80

KK-Liegendkampf 50 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 5 Min.15 Min. Vorbereitung + 50 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 15 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkalibergewehr liegend mit Riemen auf 50 m, 60 Schuss.

Anschlag

Liegend

Schießzeit

  • 60 Schuss: 60 Minuten (Zuganlagen) bzw. 50 Minuten (andere Systeme)
  • Zusätzlich vorab 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen (nicht in der Schießzeit enthalten)

Ablauf

60 Wertungsschüsse liegend in einem Durchgang

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Max. 8000 g
  • Abzug frei
  • Systemlänge frei
  • Diopter/Korn, kein Zielfernrohr
  • Hakenkappe erlaubt
  • Wasserwaage erlaubt
  • Laufbeschwerung beliebig
  • Riemen erlaubt
  • Liegend: beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm-Unterarm mind. 30° zur Horizontalen

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

KK-Gewehrscheibe 50 m (DSB Scheibe Nr. 3, Zehnerring Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Alle Klassen schießen 60 Schuss
  • Bei Landes- und Deutscher Meisterschaft wird in Zehntelringen gewertet
  • Bei der Deutschen Meisterschaft wird kein Finale geschossen
  • Für Veranstaltungen mit Liegend-Finale gelten verkürzte Zeiten: 150 Sekunden je 5er-Serie und 30 Sekunden je Einzelschuss

Norddeutscher Schützenbund

Die NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 enthalten kein FinaleQuelle: NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (1.80); NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 3
1.85

KK-Liegendkampf Mehrlader 50 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkalibergewehr liegend mit Riemen auf 50 m, 60 Schuss mit einem Mehrlader.

Anschlag

  • Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
  • Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
  • Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
  • Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen

Schießzeit

Zeitvorgabe 45 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse liegend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.90

GK-Liegendkampf 300 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.15 Min. Vorbereitung + 60 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zentralfeuer bis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm Zentralfeuer

Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 300 m, 60 Schuss.

Anschlag

  • Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
  • Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
  • Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
  • Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen

Schießzeit

  • 60 Schuss: 75 Minuten bei Zuganlagen, 60 Minuten bei anderen Systemen
  • Zusätzlich 15 Minuten gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit enthalten)
  • Die Zeiten für die Standbelegung regelt der Veranstalter

Ablauf

60 Wertungsschüsse liegend in einem Durchgang

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Gewicht höchstens 8000 g
  • Abzug und Systemlänge frei
  • Hakenkappe und Wasserwaage erlaubt
  • Laufbeschwerung beliebig
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
  • Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm

Hinweise

Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.91

GK-Liegendkampf 50 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm

Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 50 m, 60 Schuss.

Anschlag

  • Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
  • Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
  • Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
  • Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen

Schießzeit

Zeitvorgabe 90 Minuten, bei elektronischen Anlagen 75 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse liegend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.92

GK-Liegendkampf 100 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std. 30 Min.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm

Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 100 m, 60 Schuss.

Anschlag

  • Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
  • Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
  • Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
  • Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen

Schießzeit

Zeitvorgabe 90 Minuten, bei elektronischen Anlagen 75 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse liegend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader), Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt

Schützenverband Hamburg und Umgegend

  • Landesmeisterschaft als Halbprogramm: 15 Min. Vorbereitung mit Probe, dann 45 Min. Wettkampf (Zuganlage)
  • 5 Probeschüsse, 30 Wertungsschüsse liegend in 3 Serien zu 10 Schuss
  • Visierung beliebig, bestehend aus zwei Zielmitteln
  • Schießjacke, -hose, -handschuh und -schuhe erlaubt
  • Munition muss dem Original entsprechen (Kaliber, Ladung)
  • Einzelwertung Klassen 10–19, Mannschaftswertung in Klasse 10
  • Anmeldung am Wettkampftag der Kreismeisterschaft auf der Startkarte oder mit dem Meldevordruck an die Geschäftsstelle
Quelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, GK-Liegendkampf 100 m)
1.93B

GK-Gewehr 300 m Zielfernrohr liegend aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm

Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr liegend aufgelegt auf 300 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.

Anschlag

Liegend aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Im Übrigen laut Liste B wie GK-Liegendkampf 300 m (DSB-Wettbewerb 1.90) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fach

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 11.06.2027, DEVA Wannsee, Stahnsdorfer Damm 12, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Unscharf: Die Liste B nennt für 300 m die Scheibe Nr. 4 (100-m-Scheibe), die DSB-Wettbewerbe auf 300 m nutzen Scheibe Nr. 5
1.94

Großkalibergewehr mit Zielfernrohr 300 m

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
30 Min. Wettkampfzeit
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm (höchstens 7.000 J)

Großkalibergewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 300 m: 30 Schuss in 30 Minuten.

Anschlag

Sitzend aufgelegt (Auflagewettbewerbe, DSB-SpO 9.7.6)

Schießzeit

30 Min. einschließlich 5 Probeschüssen vor dem ersten Wertungsschuss

Ablauf

  • 30 Schuss sitzend aufgelegt in 30 Min.; innerhalb der Wettkampfzeit vor dem ersten Wertungsschuss 5 Probeschüsse
  • Schüsse nach „Stop“: die entsprechend besten Treffer werden abgezogen
  • Falsche oder fremde Scheibe: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.11.4 ff)

Waffe

  • Einzel- und Mehrlader, Großkalibergewehre bis 8 mm, Laufdurchmesser an der Mündung höchstens 22 mm
  • Lauflänge mindestens 40 cm; Gewicht höchstens 6,0 kg mit Zielfernrohr
  • Visierung: Zielfernrohr höchstens 8-fach

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff)

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 27.06.2026, Philippsburg (in der Terminliste „Phillipsburg“); alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.95

GK-Liegendkampf Mehrlader 300 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
300 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm

Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 300 m, 60 Schuss mit einem Mehrlader.

Anschlag

  • Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
  • Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
  • Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
  • Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen

Schießzeit

Zeitvorgabe 60 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse liegend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 5 (300 m Gewehr): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ringabstand 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
  • Spiegel Ø 600 mm, sichtbares Mindestformat 1020 × 1220 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.95B

GK-Gewehr 300 m Zielfernrohr sitzend aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
300 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm

Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 300 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.

Anschlag

Sitzend aufgelegt (Titel); die Liste B nennt bei „Anschlagart“ liegend aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Im Übrigen laut Liste B wie GK-Liegendkampf 300 m (DSB-Wettbewerb 1.90) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fach

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 11.06.2027, DEVA Wannsee, Stahnsdorfer Damm 12, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Unscharf: Titel „sitzend“, Anschlagart in der Liste B „liegend Auflage“; Scheibe Nr. 4 auf 300 m
1.96

GK-Liegendkampf Mehrlader 50 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm

Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 50 m, 60 Schuss mit einem Mehrlader.

Anschlag

  • Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
  • Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
  • Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
  • Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen

Schießzeit

Zeitvorgabe 60 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse liegend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 3 (50 m Gewehr): Zehn Ø 10,4 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ringabstand 8 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm
  • Spiegel Ø 112,4 mm, sichtbares Mindestformat 250 × 250 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.96B

GK-Gewehr 100 m Zielfernrohr sitzend aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm

Großkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.

Anschlag

Sitzend aufgelegt (Titel); die Liste B nennt bei „Anschlagart“ liegend aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Im Übrigen laut Liste B wie KK-Gewehr Auflage 100 m (DSB-Wettbewerb 1.36) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fach

Scheibe

Laut Liste B Scheibe Nr. 17

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Unscharf: Titel „sitzend“, Anschlagart in der Liste B „liegend Auflage“; die Liste B nennt Scheibe Nr. 17 (in der DSB-SpO die Armbrust-national-Scheibe)
1.97

GK-Liegendkampf Mehrlader 100 m

DSBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Zeitvorgabe; an Zuganlagen 1 Std.
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Patronenbis 8 mm
Entfernung
100 m
Schusszahl
60
Kaliber
bis 8 mm

Großkalibergewehr liegend mit Riemen auf 100 m, 60 Schuss mit einem Mehrlader.

Anschlag

  • Liegend ausgestreckt, Kopf in Richtung Scheibe, Ellbogen dürfen auf der Matte aufliegen
  • Gewehr nur durch beide Hände, eine Schulter und den Riemen gestützt, sonst kein Kontakt zu Gegenständen
  • Beide Unterarme und die Jackenärmel vor den Ellbogen sichtbar von der Standoberfläche abgehoben
  • Unterarm am Riemen mindestens 30 Grad zur Horizontalen

Schießzeit

Zeitvorgabe 60 Minuten, bei elektronischen Anlagen 45 Minuten

Ablauf

  • 60 Wettkampfschüsse liegend
  • Ablauf im Einzelnen nach Ausschreibung des Veranstalters

Waffe

  • Mehrlader, Einzellader zulässig, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter und Korn, kein Zielfernrohr
  • Riemen höchstens 40 mm breit, nur über dem linken Oberarm (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Keine Voll- oder Halbautomaten

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh sind erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke: höchstens 2,5 mm stark (5 mm doppelt), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust, muss lose sitzen (Verschluss noch um 70 mm überlappbar), keine stützenden Riemen oder Schnüre
  • Schießhose: höchstens 2,5 mm stark, oberer Rand max. 50 mm über dem Hüftknochen, Gürtel max. 40 mm breit und 3 mm dick; alternativ normale, nicht stützende Hose; darunter nur normale Unter- oder Trainingskleidung (zusammen max. 2,5 mm, keine Jeans)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe (Oberteil max. 4 mm, Sohle am Ballen biegsam wie ein Straßenschuh); Schießhandschuh max. 12 mm stark, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Liegend: Jackenärmel dürfen nicht über das Handgelenk des Riemenarms vorstehen und nicht zwischen Hand und Vorderschaft eingeklemmt werden
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Die SpO legt nur die Eckdaten in der Wettbewerbsübersicht fest, Einzelheiten zu Ablauf und Waffe bestimmt die jeweilige Ausschreibung
  • Linsen mit Vergrößerung sind erst ab Herren II/Damen II erlaubt
1.97 O

Ordonnanzgewehr liegend 100 m – offene Visierung

SBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Gesamtzeit
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm

Ordonnanzgewehre liegend auf 100 m mit offener Visierung: 30 Schuss in 45 Minuten einschließlich Probe.

Anschlag

Liegend

Schießzeit

Gesamtzeit 45 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse vor dem ersten Wettkampfschuss

Ablauf

Beliebig viele Probeschüsse, danach 30 Wettkampfschüsse liegend, alles in 45 Minuten

Waffe

  • Einzel- oder Mehrlader, Lauflänge mindestens 42 cm (Liste B)
  • Offene Visierung (Kimme und Korn)
  • Kaliber 6–8 mm

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des Südbadischen Sportschützenverbands 2027, nur bis zur Landesmeisterschaft (in Anlage 3 klein geschrieben, keine DM) (29.05.2027, Hüfingen; Meldeschluss 19.04.2027)
  • Klassen laut Anlage 3: Herren I, III und IV; Junioren, Damen I, Herren II und Damen II starten in Herren I, Damen III in Herren III, Damen IV sowie Herren und Damen V in Herren IV; Mannschaften nur in Herren I
  • Nicht zu verwechseln mit DSB 1.97 (GK-Liegendkampf Mehrlader, 60 Schuss)
  • Unscharf: Die Liste B kennt nur einen Wettbewerb SB 1.97 mit „offene und geschlossene Visierung“; die Aufteilung in 1.97 O und 1.97 G steht nur in der Ausschreibung
  • Unscharf: Welche Gewehre als Ordonnanzgewehr gelten, legt weder die Liste B noch die Ausschreibung fest
1.97 G

Ordonnanzgewehr liegend 100 m – geschlossene Visierung

SBGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.Gesamtzeit
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm

Ordonnanzgewehre liegend auf 100 m mit geschlossener Visierung: 30 Schuss in 45 Minuten einschließlich Probe.

Anschlag

Liegend

Schießzeit

Gesamtzeit 45 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse vor dem ersten Wettkampfschuss

Ablauf

Beliebig viele Probeschüsse, danach 30 Wettkampfschüsse liegend, alles in 45 Minuten

Waffe

  • Einzel- oder Mehrlader, Lauflänge mindestens 42 cm (Liste B)
  • Geschlossene Visierung
  • Kaliber 6–8 mm

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (100 m Gewehr): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des Südbadischen Sportschützenverbands 2027, nur bis zur Landesmeisterschaft (in Anlage 3 klein geschrieben, keine DM) (19.06.2027, Hüfingen; Meldeschluss 19.04.2027)
  • Klassen laut Anlage 3: Herren I, III und IV; Junioren, Damen I, Herren II und Damen II starten in Herren I, Damen III in Herren III, Damen IV sowie Herren und Damen V in Herren IV; Mannschaften nur in Herren I
  • Nicht zu verwechseln mit DSB 1.97 (GK-Liegendkampf Mehrlader, 60 Schuss)
  • Unscharf: Die Liste B kennt nur einen Wettbewerb SB 1.97 mit „offene und geschlossene Visierung“; die Aufteilung in 1.97 O und 1.97 G steht nur in der Ausschreibung
  • Unscharf: Welche Gewehre als Ordonnanzgewehr gelten, legt weder die Liste B noch die Ausschreibung fest
1.98

Feuerstutzen und historische Blockbüchsen

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.2 × 15 Min. und Wechsel des Anschlags
Munition
20 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 25 Patronen
Entfernung
100 bis 130 m
Schusszahl
20
Kaliber
Schützenpatrone 8,15 × 46 R und Zentralfeuerpatronen bis 45-70, vor 1945 vorgestellt

Traditionelle Feuerstutzen und Blockbüchsen auf 100 bis 130 m: je 10 Schuss liegend frei und sitzend aufgelegt in je 15 Minuten.

Anschlag

  • Teil 1: 10 Schuss liegend frei (DSB-SpO 1.1.1)
  • Teil 2: 10 Schuss sitzend aufgelegt (DSB-SpO 9.7.6)

Schießzeit

Je Teil 15 Min.; Probeschüsse beliebig, innerhalb der Wettkampfzeit vor dem ersten Wertungsschuss

Ablauf

  • Teil 1: 10 Schuss liegend frei in 15 Min., Teil 2: 10 Schuss sitzend aufgelegt in 15 Min.
  • Beliebig viele Probeschüsse innerhalb der Wettkampfzeit vor dem ersten Wertungsschuss

Waffe

  • Feuerstutzen und historische Blockbüchsen (Einzel- und Mehrlader) bis Kaliber 45-70, vor 1945
  • Lauflänge mindestens 40 cm
  • Schäftung: normale Form, Schweizer, Bayerische und Tiroler Schäftung sowie Daumenauflagen erlaubt
  • Visierung: originalgetreu, Kimme und Korn oder Diopter und Korn
  • Munition mit Mantel- oder Bleigeschossen

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff)

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 06.09.2026, Ludwigshafen; alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
  • Es können 100-m-Stände oder 130-m-Traditionsstände genutzt werden
  • Unscharf: Die BVA-Liste B nennt „8,15 x 56 R“ (vermutlich Tippfehler, das Regelwerk des PSSB nennt 8,15 × 46 R) und 100 m (PSSB: 100 bis 130 m); Festlegung des Herausgebers 28.10.2026: PSSB-Angaben
1.98B

Ordonnanzgewehr 100 m sitzend aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm

Ordonnanzgewehre sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.

Anschlag

Sitzend aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Im Übrigen laut Liste B wie Ordonnanzgewehr offene Visierung (DSB-Wettbewerb 1.58 O) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Diopter oder Kimme und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
1.99

Großkalibergewehr mit Zielfernrohr 100 m

PFGewehr

Auf einen Blick

Dauer
30 Min. Wettkampfzeit
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm (höchstens 7.000 J)

Großkalibergewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 30 Minuten.

Anschlag

Sitzend aufgelegt (Auflagewettbewerbe, DSB-SpO 9.7.6)

Schießzeit

30 Min. einschließlich 5 Probeschüssen vor dem ersten Wertungsschuss

Ablauf

  • 30 Schuss sitzend aufgelegt in 30 Min.; innerhalb der Wettkampfzeit vor dem ersten Wertungsschuss 5 Probeschüsse
  • Schüsse nach „Stop“: die entsprechend besten Treffer werden abgezogen
  • Falsche oder fremde Scheibe: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.11.4 ff)

Waffe

  • Einzel- und Mehrlader, Großkalibergewehre bis 8 mm, Laufdurchmesser an der Mündung höchstens 22 mm
  • Lauflänge mindestens 40 cm; Gewicht höchstens 6,0 kg mit Zielfernrohr
  • Visierung: Zielfernrohr höchstens 8-fach

Bekleidung und Schutz

Bekleidung der Gewehrwettbewerbe (DSB-SpO 1.2 ff)

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (KK 50 m)

Hinweise

Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 27.06.2026, Philippsburg (in der Terminliste „Phillipsburg“); alle starten in Klasse Herren I (offene Klasse)
1.99

Unterhebelrepetierer Zentralfeuer 50 m

RHGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min. geschätztProbeserie, 8 Serien mit je 1 Min. Laden und 50 Sek. Serie
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer

Zentralfeuer-Unterhebelgewehre auf 50 m: je 20 Schuss stehend und kniend in Serien zu 5 Schuss in 50 Sekunden, Zentrumswertung.

Anschlag

  • 20 Schuss stehend und 20 Schuss kniend
  • Ab dem 41. Lebensjahr statt kniend sitzend (DSB-SpO 1.1.3)
  • Kein Gewehrriemen

Schießzeit

  • Vorher eine Probeserie von 5 Schuss stehend in 50 Sek.
  • 4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend, je Serie 50 Sek.

Ablauf

  • Probeserie 5 Schuss stehend in 50 Sek., dann 4 Serien à 5 Schuss stehend und 4 Serien à 5 Schuss kniend (ab 41 sitzend) in je 50 Sek.
  • Nach „Laden“ (1 Min.) fragt der Schießleiter „Sind Sie bereit?“; ohne Widerruf nach ca. 5 Sek. „Start“, bei Widerruf einmalig 15 Sek. Vorbereitung, dann „Achtung“ und „Start“
  • Nach 50 Sek. „Stop“: Ein Schuss danach zählt nicht, der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
  • Höchstens 10 Schuss je Scheibe
  • Wertung: Zentrumswertung (die Einschussmitte muss auf dem Ringkreis liegen)
  • Gleichstand: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12)
  • Störung der Anlage: Serie wird wiederholt, ohne zusätzliche Probe; Waffen- oder Munitionsstörung: innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung; Waffentausch nicht erlaubt

Waffe

  • Unterhebelrepetierer mit Röhrenmagazin, Modelle vor 1898 entwickelt, Repliken zugelassen; mindestens 5 Patronen
  • Gültige deutsche Beschusszeichen (Ausnahme: Originale vor Einführung der Beschusspflicht)
  • Abzug mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen; Gewicht nicht über dem der Originalwaffe
  • Schäftung wie Original: kein Lochschaft, keine Handballenauflage, keine Handstütze
  • Visierung: offene typgemäße Visierung, alternativ typgemäße Lochkimme oder Vernierdiopter (Modelle vor 1898); höchstens zwei Zielhilfen, keine Dreipunktvisierung; keine Zielhilfsmittel
  • Munition: handelsübliche oder selbst geladene Zentralfeuermunition
  • Schießbrille und Irisblende erlaubt

Bekleidung und Schutz

Schießjacke, Schießhose und Schießschuhe sind nicht erlaubt

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

  • Bei der Landesverbandsmeisterschaft des RSB 2027 als „GK-Unterhebelrepetierer“ unter der Nummer 1.57, landesverbandsintern (26.06.2027, Euskirchen, Herren I, Einzel und Mannschaft)
  • Die Karte folgt der LVM 2027 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
  • Unscharf: Die Liste B (RH 1.99) nennt je Serie 75 Sek., Modelle vor 1900, Kimme/Korn oder Diopter/Korn, Kaliber ohne Begrenzung, Lauflänge mindestens 42 cm und „kniend bzw. sitzend“ ohne Altersgrenze
1.99B

Ordonnanzgewehr 100 m Zielfernrohr sitzend aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer bis 8 mm

Ordonnanzgewehre mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 3 Minuten.

Anschlag

Sitzend aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 3 Min.
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Im Übrigen laut Liste B wie Ordonnanzgewehr offene Visierung (DSB-Wettbewerb 1.58 O) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fach

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
2.01

KK-Sportpistole Präzision 25 m

THPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.7 × 5 Min. plus Wechsel
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliber-Sportpistole auf 25 m: 30 Schuss Präzision in Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
  • Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt)

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten

Ablauf

  • Eine Probeserie mit 5 Schuss in 5 Minuten, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
  • Durchführung wie Präzisionsschießen der DSB-SpO (Regel 2.16.3.2)
  • Auswertung in Serien zu 10 Schuss; Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12
  • Beobachtungsfernrohre zulässig

Waffe

  • Kleinkaliber-Pistolen laut Pistolentabelle (DSB-SpO Teil 2), Lauflänge 10 bis 15,3 cm (6 Zoll)
  • Kimme und Korn
  • Störungen: DSB-SpO Regel 2.5

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (05.09.2026, Erfurt; Meldetermin 15.08.2026), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Landespokal 2026: 16.05.2026, Erfurt
  • Kennzahl beim TSB: T2.01
2.1

Ordonnanz- und Dienstpistole 25 m

WTPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
40 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.30 bis .45

Halbautomatische Dienstpistolen im Originalzustand auf 25 m: 20 Schuss in 150-Sekunden-Serien und 20 Schuss in 20-Sekunden-Serien.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden (Duellscheibe)

Ablauf

  • 20 Schuss Präzision (4 × 5 in je 150 Sek.), dann 20 Schuss in 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Alle unveränderten halbautomatischen Pistolen im Originalzustand
  • Lauflänge 9 bis 20 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

150-Sekunden-Serien: Scheibe Nr. 4; 20-Sekunden-Serien: Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
2.1.3.1

Luftpistole Auflage 100 Schuss

STAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std.100 Min., an Zuganlagen 120 Min.
Munition
100 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 110 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert
Entfernung
10 m
Schusszahl
100
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftpistole Auflage mit 100 Wertungsschüssen.

Anschlag

Stehend oder sitzend aufgelegt (Liste B)

Schießzeit

120 Minuten bei Scheibenzuganlagen, 100 Minuten bei anderen Systemen (Liste B)

Ablauf

  • 100 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Wertung in Zehntelringen (Anlage 5)
  • Im Übrigen nach den Auflage-Regeln der DSB-SpO (Teil 9)

Waffe

Waffe nach der Pistolentabelle der DSB-SpO (Liste B), Kimme/Korn, Lauflänge im Prüfkasten

Bekleidung und Schutz

  • Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
  • Handschuh erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; Schießarm und Handgelenk dürfen weder gestützt noch bandagiert sein
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole), 1 Schuss je Scheibe

Hinweise

Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (17.–18.10.2026, Bitterfeld; Herren/Damen II und Senioren I bis VI, Mannschaften in Herren II und Senioren I)
2.1.3.5

Luftpistole 100 Schuss

STPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.120 Min. Wettkampf plus Vorbereitung
Munition
100 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 115 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert
Entfernung
10 m
Schusszahl
100
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftpistole stehend auf 10 m mit 100 Wertungsschüssen statt 40 oder 60.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

120 Minuten (Liste B)

Ablauf

100 Wertungsschüsse in einem Durchgang

Waffe

Waffe nach der Pistolentabelle der DSB-SpO (Liste B), Kimme/Korn, Lauflänge im Prüfkasten

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole): Zehn Ø 11,5 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ring 1 Ø 155,5 mm
  • Papier: bei Deutschen Meisterschaften 1 Schuss je Scheibe, sonst bis zu 5 Schuss je Scheibe

Hinweise

Landesmeisterschaft des LSV Sachsen-Anhalt 2026, nur landesverbandsintern (keine DM) (17.10.2026, Bitterfeld; Junioren I m/w, Herren I und Damen I, Herren III und Damen III; Damen-Mannschaft startet in Herren I)
2.02

KK-Revolver Präzision 25 m

THPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.7 × 5 Min. plus Wechsel
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliber-Revolver auf 25 m: 30 Schuss Präzision in Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
  • Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt)

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten

Ablauf

  • Eine Probeserie mit 5 Schuss in 5 Minuten, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
  • Durchführung wie Präzisionsschießen der DSB-SpO (Regel 2.16.3.2)
  • Auswertung in Serien zu 10 Schuss; Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12
  • Beobachtungsfernrohre zulässig

Waffe

  • Kleinkaliber-Revolver laut Pistolentabelle (DSB-SpO Teil 2), Lauflänge 10 bis 15,3 cm (6 Zoll)
  • Kimme und Korn
  • Störungen: DSB-SpO Regel 2.5

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (05.09.2026, Erfurt; Meldetermin 15.08.2026), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Kennzahl beim TSB: T2.02
2.03

Single Action Revolver

NSPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 8 Min. reine SchießzeitProbe 5 Min. + 3 × 60 Sek., ohne Endkampf
Munition
18 Wertung + ca. 6 ProbeRichtwert) = ca. 24 Patronen (Endkampf: 12 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
18 (Endkampf der besten 6: 12 mehr)
Kaliber
9 mm bis .45 (11,63 mm), einschließlich .44-40 Win

Niedersächsischer Wettbewerb für historische Single-Action-Revolver auf 25 m mit 3 Serien zu 6 Schuss in je 60 Sekunden.

Anschlag

Stehend freihändig, ein- oder beidhändig, Voranschlag erlaubt

Schießzeit

  • Probe 5 Min.
  • 3 Serien zu 6 Schuss, je 60 Sek.

Ablauf

  • Probe: 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
  • 3 Serien zu 6 Schuss stehend in je 60 Sek.; mit 6 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
  • Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
  • Nach jeder Serie Gelegenheit, die Treffer zu sehen; Scheibenwechsel nach 18 Schuss; keine Pause
  • Endkampf der besten 6 (Entscheidung vor Ort): 2 Serien zu 6 Schuss in je 60 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird addiert
  • Stechen: 1 Schuss in 30 Sek.

Waffe

  • Single-Action-Revolver, vor 1900 entwickelt, und deren Repliken für mindestens 6 Patronen (LM: Single Action Revolver „A“)
  • Unverstellbare Visierung (LM; die Liste B kennt auch b) mit verstellbarer Visierung)
  • Lauflänge 4 bis 8 Zoll
  • Visierung Kimme und Korn wie Original, keine optischen Zieleinrichtungen
  • Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte, Laufbeschwerungen oder Mündungsbremsen
  • Griff wie Original, keine Formgriffe, Gummiüberzüge oder Sportgriffe
  • Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Geschossenergie höchstens 1.500 J

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 laut Liste B (unscharf: die Ausschreibung nennt „Scheibe Pistole 25 m“ ohne Nummer)
  • 18 Schuss auf eine Scheibe, Zentrumswertung

Hinweise

  • Niedersächsischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (30.05.2026, Barsinghausen-Nordgoltern), keine DM
  • Alle Altersklassen starten in der offenen Klasse (Klasse 10), Einzel- und Mannschaftswertung
  • Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern
  • Variante b) der Liste B mit verstellbarer Visierung ist 2026 nicht ausgeschrieben
  • Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
  • Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
2.3

Vorderlader-Drehscheibe 25 m (Perkussionsrevolver)

WTVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätztmit Laden
Munition
15 SchussPulver, Kugeln, Zündhütchen; Probe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
Bis einschließlich .45

Perkussionsrevolver auf 25 m auf die Drehscheibe: 3 Serien zu 5 Schuss, die Scheibe ist je Schuss 3 Sekunden sichtbar.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

3 Serien à 5 Schuss; je Schuss Scheibe 3 Sekunden sichtbar und 7 Sekunden abgewandt

Ablauf

  • 3 Serien à 5 Schuss auf die Drehscheibe (3 Sek. sichtbar, 7 Sek. abgewandt)
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Perkussionsrevolver, Lauflänge mindestens 10 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
2.4

KK-Revolver 25 m

WTPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
40 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliber-Revolver auf 25 m: 20 Schuss in 50-Sekunden-Serien und 20 Schuss in 20-Sekunden-Serien.

Anschlag

Stehend, ein- oder beidhändig

Schießzeit

  • 4 Serien à 5 Schuss in je 50 Sekunden
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden

Ablauf

  • 20 Schuss in 4 Serien à 5 Schuss in je 50 Sek., dann 20 Schuss in 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Revolver, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
2.07

Ordonnanzpistole 1 25 m

THPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
7,62 mm bis 9 mm Makarov (9×18)

Historische Dienstpistolen im Kaliber 7,62 mm bis 9 mm Makarov auf 25 m: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell.

Anschlag

Stehend, ein- oder beidhändig

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden (Duellscheibe)

Ablauf

  • Probeserie 5 Schuss in 150 Sek., dann 20 Schuss Präzision (4 × 5 in je 150 Sek.) und 20 Schuss Duell (4 × 5 in je 20 Sek.)
  • Nach „LADEN“ eine Minute zum Laden, dann „ACHTUNG“, Start mit „3–2–1–START“, Ende mit „STOP“
  • Auswertung in Serien zu 10 Schuss; die ersten drei Plätze werden bei Gleichstand durch ein Stechen entschieden: eine Serie in 20 Sek. auf die Präzisionsscheibe (ThSpO)
  • Treffer nur vom Stand aus beobachten, Ferngläser erlaubt

Waffe

  • Pistolen im Originalzustand, die früher von Polizei oder Armee geführt wurden
  • Zugelassene Modelle: Walther PPK, Walther PP, Sauer & Sohn M38, Makarov, Luger 08 (7,65 Para), CZ 50, Mauser HSc, Mauser C 96; weitere können zugelassen werden
  • Aktuelle Modelle sind nicht zugelassen (ThSpO: P5, P6, P7, P10, P99, P2000)
  • Lauflänge frei (Liste B)
  • Kimme und Korn im Originalzustand, keine Mikrometervisierung (Ausnahme historische Schiebevisiere)
  • Abzug mindestens 1000 g, keine Mündungsbremse, keine Sportschäftung, Magazin für mindestens 5 Patronen (ThSpO)

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

Präzision: Scheibe Nr. 4; Duell: Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (30.05.2026, Breitenbach; Meldetermin 09.05.2026; Herren I und Damen I), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Kennzahl beim TSB: T2.07
  • Unscharf: Liste B und ThSpO nennen für das Duell „Scheibe Nr. 9“; in der DSB-SpO 2027 ist Nr. 9 die Luftpistolen-Klappscheibe, die Duellscheibe ist Nr. 10
2.08

Ordonnanzpistole 2 25 m

THPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
9 mm Luger (9×19)

Historische Dienstpistolen im Kaliber 9 mm Luger auf 25 m: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell.

Anschlag

Stehend, ein- oder beidhändig

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden (Präzisionsscheibe)
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden (Duellscheibe)

Ablauf

  • Probeserie 5 Schuss in 150 Sek., dann 20 Schuss Präzision (4 × 5 in je 150 Sek.) und 20 Schuss Duell (4 × 5 in je 20 Sek.)
  • Nach „LADEN“ eine Minute zum Laden, dann „ACHTUNG“, Start mit „3–2–1–START“, Ende mit „STOP“
  • Auswertung in Serien zu 10 Schuss; die ersten drei Plätze werden bei Gleichstand durch ein Stechen entschieden: eine Serie in 20 Sek. auf die Präzisionsscheibe (ThSpO)
  • Treffer nur vom Stand aus beobachten, Ferngläser erlaubt

Waffe

  • Pistolen im Originalzustand, die früher von Polizei oder Armee geführt wurden
  • Zugelassene Modelle: Walther P 38 / P1, Browning 1935, Radom, Luger 08, Mauser C 96 (Rote Neun), CZ 38, Llama, Star, Ungarn M 29/37; weitere können zugelassen werden
  • Nicht zugelassen: PPX, PPS, PPQ, P5, P6, P7, P10, P99, P2000, CZ 75/85, Glock, SIG-Sauer P210/1911
  • Lauflänge frei (Liste B)
  • Kimme und Korn im Originalzustand, keine Mikrometervisierung (Ausnahme historische Schiebevisiere)
  • Abzug mindestens 1000 g, keine Mündungsbremse, keine Sportschäftung, Magazin für mindestens 5 Patronen (ThSpO)

Bekleidung und Schutz

Bekleidung, die über den Rahmen der DSB-SpO hinausgeht, ist nicht gestattet (ThSpO)

Scheibe

Präzision: Scheibe Nr. 4; Duell: Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)

Hinweise

  • Thüringer Landesmeisterschaft 2026 (30.05.2026, Breitenbach; Meldetermin 09.05.2026; Herren I und Damen I), nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Kennzahl beim TSB: T2.08
  • In der Liste B steht Luger 08 auch bei Ordonnanzpistole 2, in der ThSpO nicht
  • Unscharf: Liste B und ThSpO nennen für das Duell „Scheibe Nr. 9“; in der DSB-SpO 2027 ist Nr. 9 die Luftpistolen-Klappscheibe, die Duellscheibe ist Nr. 10
2.10

10 m Luftpistole

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 30 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 75 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 1 Std. 45 Min.; 40 Schuss: 65 Min.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; 40 Schuss: ca. 50
Entfernung
10 m
Schusszahl
60
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Olympische Disziplin: Mit einer Druckluftpistole wird einhändig stehend auf 10 m auf eine Ringscheibe geschossen. Präzision und ruhiger Anschlag entscheiden.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr

Schießzeit

  • 60 Schuss: 90 Min. an Zuganlagen bzw. 75 Min. an elektronischen Anlagen
  • 40 Schuss: 60 Min. bzw. 50 Min.
  • 20 Schuss: 35 Min. bzw. 30 Min.
  • Zusätzlich vor dem Start 15 Min. gemeinsame Vorbereitungszeit mit beliebig vielen Probeschüssen, nicht in der Schießzeit enthalten, für Zuganlagen und elektronische Anlagen gleich

Ablauf

  • Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
  • Start mit Kommando START, der Schießleiter sagt Anzahl der Wettkampfschüsse und Wettkampfzeit an
  • Finale bei der Deutschen Meisterschaft in den Klassen Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: die 8 Besten des Vorkampfs
  • 2 Serien à 5 Schuss in je 250 Sek., danach 14 Einzelschüsse in je 50 Sek.
  • Ab dem 12. Schuss scheidet nach jedem zweiten Schuss der Letzte aus, nach 24 Schuss sind Platz 1 und 2 entschieden

Waffe

  • Luftpistolen jeder Art, max. Geschossenergie 7,5 Joule
  • Gewicht ≤ 1.500 g
  • Abzugswiderstand ≥ 500 g
  • Muss in Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm passen (Toleranz 0 bis +1 mm), Lauflänge und Visierlinie damit begrenzt
  • Gasentlastung und Kompensator erlaubt
  • Einschüssig (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Pistole darf nur mit einem Geschoss geladen werden
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole): Zehn Ø 11,5 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ring 1 Ø 155,5 mm
  • Papier: bei Deutschen Meisterschaften 1 Schuss je Scheibe, sonst bis zu 5 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • Schusszahl je Klasse: Herren I und II, Damen I und II, Junioren I und II sowie Juniorinnen I und II schießen bei der Deutschen Meisterschaft 60 Schuss, bei der Landesmeisterschaft 40 Schuss
  • Alle übrigen Klassen (Herren und Damen III bis V, Jugend) schießen 40 Schuss, Schüler 20 Schuss
  • Ein Finale wird bei der Deutschen Meisterschaft in den Klassen Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I geschossen
  • Auslösen der Treibladung ohne Geschoss nach Aufziehen der ersten Wettkampfscheibe zählt als Fehler

Norddeutscher Schützenbund

Beim NDSB werden Finals auf der Landesmeisterschaft nur nach Möglichkeit durchgeführt, die Ergebnislisten 2022 und 2024 enthalten für 2.10 keinesQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.4; NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (2.10)
2.11

10 m Luftpistole Auflage

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.45 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftpistolen-Wettbewerb für Senioren: Die Pistole liegt beim Zielen auf einer Auflage, geschossen wird stehend oder in höheren Seniorenklassen sitzend auf 10 m.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt (Senioren I und II, Klassen 70–73)
  • Pistole wird nur auf die Auflage gelegt, nicht seitlich angelehnt
  • Kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage muss ein deutlich sichtbarer Abstand sein
  • Die nicht abziehende Hand darf Auflage und Waffe nicht umfassen
  • Schießarm und Handgelenk ungestützt, Handschuh erlaubt
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 55 Min. bei Zuganlagen, 45 Min. bei anderen Systemen, jeweils einschließlich Probe
  • Vor Beginn der Wertungsschüsse beliebig viele Probeschüsse innerhalb der Schießzeit

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse als Einzelschüsse innerhalb der Schießzeit, max. 1 Schuss je Scheibe
  • Wertung bei Deutscher Meisterschaft und Landesmeisterschaften in Zehntelringen
  • Bei 300 Ringen (volle Ringwertung) Stechen: 5 Min. Vorbereitung mit beliebig vielen Probeschüssen, dann Einzelschüsse in je 50 Sek. mit Ausscheiden des Letzten

Waffe

  • Gewicht ≤ 1.500 g
  • Abzugswiderstand ≥ 500 g
  • Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm
  • Einzellader (Mehrlader als Einzellader)
  • Keine Kompensatoren/Rückstoßbremsen
  • Offene Visierung, keine optischen Zielhilfsmittel
  • Auflagefläche unterhalb des Griffs, höchstens 50 mm breit
  • Auflage: Rundmaterial max. 50 mm Ø oder Halbrund mit 25 mm Radius, mind. 100 mm lang (eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt)
  • Luftpistole Kaliber 4,5 mm mit max. 7,5 Joule Geschossenergie
  • Visierung nur offen (Kimme und Korn), optische und elektronische Hilfen verboten

Bekleidung und Schutz

  • Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
  • Handschuh erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; Schießarm und Handgelenk dürfen weder gestützt noch bandagiert sein
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole), 1 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • Wettkampfklassen ab Senioren I (51–60 Jahre) bis Senioren VI (ab 81)
  • Para-Sportschützen dürfen ihre eingetragenen Hilfsmittel verwenden
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
2.11.1

Luftpistole Auflage

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 DiabolosProbe laut Ausschreibung
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,5 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Luftpistole Auflage.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 45 min bzw. 55 min

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 30

Waffe

  • Kurzwaffe / Einzellader, Mehrlader als Einzellader
  • Lauflänge (cm): min. 10
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 7

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.16

10 m Mehrschüssige Luftpistole

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.3 Min. Vorbereitung + 150 Sek. Einschießen + 13 Serien à 10 Sek. mit Lademinute, geschätzt
Munition
60 Wertung + 15 ProbeEinschießen und Probeserie) = ca. 75 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
60
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Schnellfeuer mit der Luftpistole: In 10 Sekunden müssen fünf kleine Klappscheiben getroffen werden. Gezählt wird nur Treffer oder Fehler.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
  • Fertighaltung vor jeder Serie: Arm mit der Pistole um mindestens 45° aus der Waagerechten gesenkt, erst mit dem Startsignal anheben

Schießzeit

  • Jede Serie 5 Schuss in 10 Sek.
  • 3 Min. Vorbereitungszeit
  • Vor Wettkampfbeginn Einschießen auf eine stehende 10 m Pistolenscheibe in 150 Sek.
  • Vor jedem Durchgang eine Probeserie

Ablauf

  • 60-Schuss-Durchgang: 12 Serien à 5 Schuss in je 10 Sek. (30-Schuss-Durchgang: 6 Serien)
  • Jede Serie 5 Schuss auf 5 Klappscheiben
  • Kommando LADEN, nach 1 Min. ACHTUNG 3–2–1–START
  • Die Schießzeit beginnt mit dem Erlöschen der Ampel nach 3 Sek. (± 1 Sek.)
  • Treffer, wenn die Klappe innerhalb der Schießzeit fällt
  • Stechen um Platz 1–3: 10-Sekunden-Serie

Waffe

  • Mehrschüssige Luftpistolen jeder Art, max. Geschossenergie 7,5 Joule
  • Gewicht ≤ 1.500 g
  • Abzugswiderstand ≥ 500 g
  • Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm, gemessen ohne Magazin (Toleranz 0 bis +1 mm)
  • Gasentlastung und Kompensator erlaubt
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Scheibe Nr. 9 (Klappscheiben): Klappscheibe Ø 40,0 mm im Erwachsenenbereich, Ø 59,5 mm im Nachwuchsbereich
  • 1 Schuss je Klappe

Hinweise

  • Wettkampf als 60 oder 30 Schuss
  • Die SpO ordnet die beiden Programme keiner Klasse zu
  • Der Wettbewerb wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht ausgeschrieben (Übersicht 2025–2028)
  • Welches Programm geschossen wird, legt der jeweilige Veranstalter fest
  • Nachwuchs schießt auf größere Klappscheiben (Ø 59,5 mm)

Norddeutscher Schützenbund

Der Wettbewerb wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2026 und 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 4; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026)
2.17

10 m Luftpistole Mehrkampf

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.2 × 3 Min. Vorbereitung, je Durchgang Probeserie + 4 Serien, geschätzt
Munition
40 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 50 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
40 (20 Präzision + 20 Schnellfeuer)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftpistolen-Wettbewerb auf 10 m mit einer mehrschüssigen Luftpistole: Auf 20 Präzisionsschüsse folgen 20 Schnellfeuerschüsse, bei denen die Scheibe für jeden Schuss nur 3 Sekunden sichtbar ist.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
  • Frei verschiebbare Kleidungsstücke erlaubt
  • Im Schnellfeuerteil vor jedem Schuss Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt

Schießzeit

  • Präzision: 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
  • Schnellfeuer: 4 Serien à 5 Schuss im Schnellfeuermodus, Scheibe je Schuss 3 Sek. sichtbar und 7 Sek. weggedreht
  • Vorbereitungszeit 3 Min. vor dem Präzisions- und 3 Min. vor dem Schnellfeuerdurchgang
  • Vor dem Präzisions- und vor dem Schnellfeuerdurchgang je eine Probeserie von 5 Schuss

Ablauf

  • Durchgang 1 Präzision auf die Präzisionsscheibe, Durchgang 2 Schnellfeuer auf die Schnellfeuerscheibe
  • Präzision: Der Schießleiter sagt die Serie an, nach LADEN innerhalb 1 Min. laden, dann Start der Serie auf Kommando oder Signal
  • Schnellfeuer: Nach LADEN 1 Min. Ladezeit, dann ACHTUNG, nach 7 Sek. (± 1) erscheint die Scheibe erstmals
  • Je Serie erscheint die Scheibe fünfmal für 3 Sek., je Erscheinen ein Schuss
  • Bei Standscheiben: ACHTUNG, nach 7 Sek. START, nach 3 Sek. STOP, viermal wiederholt bis die Serie abgeschlossen ist
  • Anerkannte Störung: in Präzision und Schnellfeuer je einmal zulässig, die unterbrochene Serie wird mit den fehlenden Schüssen komplettiert (im Präzisionsteil 1 Min. je restlichem Schuss)
  • Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine Schnellfeuerserie

Waffe

  • Mehrschüssige Luftpistolen jeder Art im Kaliber 4,5 mm (.177), max. Geschossenergie 7,5 Joule
  • Gewicht ≤ 1.500 g
  • Abzugswiderstand ≥ 500 g
  • Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm (Toleranz 0 bis +1 mm), gemessen ohne Magazin
  • Lauflänge mindestens 100 mm, Lauflänge und Visierlinie innerhalb des Prüfkastens
  • Gasentlastung und Kompensator erlaubt
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen, abzugsauslösende Zielgeräte und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole): Zehn Ø 11,5 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ring 1 Ø 155,5 mm
  • Schnellfeuer: Scheibe Nr. 8 (10 m Pistole Schnellfeuerteil): Zehn Ø 22,0 mm, Innenzehn Ø 11,0 mm, Ring 5 Ø 154,5 mm (Ringe 10 bis 5)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

In Teil 2 heißt der Wettbewerb „10 m Pistole Mehrkampf“, in der Pistolentabelle „10 m LP Mehrkampf“

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen Herren I (ab Junioren II m/w, auch Damen), Schüler (auch Schüler weiblich) und Jugend (auch Jugend weiblich), keine MannschaftswertungQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 1
2.18

10 m Luftpistole Standard

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
40
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftpistolen-Wettbewerb auf 10 m mit einer mehrschüssigen Luftpistole: 20 Schüsse in 150-Sekunden-Serien und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien auf die normale 10-m-Pistolenscheibe.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
  • Frei verschiebbare Kleidungsstücke erlaubt
  • In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung bis zum Erscheinen der Scheibe: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt

Schießzeit

  • Teil 1: 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
  • Teil 2: 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
  • Vorbereitungszeit 3 Minuten
  • Vor dem Wettkampf eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sekunden

Ablauf

  • Der Schießleiter sagt Serie und Wettkampfzeit an
  • Nach dem Kommando LADEN innerhalb 1 Min. laden, dann Kommando ACHTUNG und Start der Anlage
  • Nach 7 Sek. (± 1) erscheint die Scheibe, nach Ablauf der Schießzeit der Fünf-Schuss-Serie wird sie weggedreht
  • Anerkannte Störung: im 150-Sekunden-Durchgang und im 20-Sekunden-Durchgang je einmal zulässig, die Serie wird wiederholt und je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte beider Serien
  • Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie

Waffe

  • Mehrschüssige Luftpistolen jeder Art im Kaliber 4,5 mm (.177), max. Geschossenergie 7,5 Joule
  • Gewicht ≤ 1.500 g
  • Abzugswiderstand ≥ 500 g
  • Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm (Toleranz 0 bis +1 mm), gemessen ohne Magazin
  • Lauflänge mindestens 100 mm, Lauflänge und Visierlinie innerhalb des Prüfkastens
  • Gasentlastung und Kompensator erlaubt
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen, abzugsauslösende Zielgeräte und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Scheibe Nr. 7 (10 m Pistole): Zehn Ø 11,5 mm, Innenzehn Ø 5,0 mm, Ring 1 Ø 155,5 mm
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

In Teil 2 heißt der Wettbewerb „10 m Pistole Standard“, in der Pistolentabelle „10 m LP Standard“

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen Herren I (ab Junioren II m/w, auch Damen), Schüler (auch Schüler weiblich), Jugend (auch Jugend weiblich) und Parasportler (ohne Hilfsmittel, Klasse 93 startet in 92), keine MannschaftswertungQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 1
2.20

50 m Pistole

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 90 Min. Wettkampf; an Zuganlagen ca. 2 Std.
Munition
60 Wertung + ca. 15 Probe = ca. 75 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Präzisionsschießen mit einer Kleinkaliberpistole auf 50 m, für die es kaum Waffenbeschränkungen gibt (Abzug, Gewicht und Griff frei).

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr

Schießzeit

  • 60 Schuss: 105 Min. bei Zuganlagen, 90 Min. bei anderen Systemen
  • Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit). 30-Schuss-Programm: empfohlen 65 bzw. 55 Min.

Ablauf

  • Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
  • Der Schießleiter sagt Anzahl der Wettkampfschüsse und die Zeit an und startet mit START
  • Max. 10 Schuss je Papierscheibe

Waffe

  • Gewicht, Abzugswiderstand, Lauflänge, Visierlinie und Prüfkasten frei (Mindestlauflänge 100 mm)
  • Einschüssig (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Abzug darf mit bloßer Hand regulierbar sein, darf aber durch Erschütterung nicht selbst auslösen
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Handschuhgriff (Formgriff) erlaubt, darf die Hand bis zur Handwurzel umschließen, aber keine Verlängerung als Handgelenkstütze haben
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm

Hinweise

  • Umgangssprachlich 'Freie Pistole' (so auch in SpO Teil 9 genannt)
  • Bei der Deutschen Meisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 60 Schuss
  • Ein Finale wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht geschossen
  • Das in der SpO vorgesehene 30-Schuss-Programm (empfohlen 65 bzw. 55 Min.) wird bei der Deutschen Meisterschaft nicht verwendet

Norddeutscher Schützenbund

  • Bei der NDSB-Landesmeisterschaft schießen alle ausgeschriebenen Klassen 60 Schuss
  • Das in der SpO vorgesehene 30-Schuss-Programm (empfohlen 65 bzw. 55 Min.) wird bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht verwendet
Quelle: NDSB-LM-Tabellen 2026 S. 5; NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 2 (PDF-Seite 5); NDSB-Ergebnislisten der Landesmeisterschaften 2022 und 2024 (2.20)
2.21

50 m Pistole Auflage

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Seniorenwettbewerb mit der Freien Pistole (Kleinkaliber) auf 50 m, bei dem die Pistole beim Zielen auf einer Auflage liegt; geschossen wird stehend oder ab Senioren III auch sitzend.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt, ab Senioren III (Klassen 74–81) auch sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
  • Pistole nur aufgelegt, nicht seitlich an der Auflage angelehnt
  • Kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage deutlich sichtbarer Abstand
  • Die nicht abziehende Hand darf Auflage und Waffe nicht umfassen
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, Handgelenk frei beweglich, Handschuh erlaubt
  • Keine sonstigen Stützen und kein Anlehnen des Körpers
  • Der ganze Wettkampf im gleichen Anschlag (stehend oder sitzend)
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 55 Min. bei Zuganlagen, 50 Min. bei anderen Systemen, jeweils einschließlich Probe
  • Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse innerhalb der Schießzeit

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse als Einzelschüsse innerhalb der Schießzeit
  • Laden und Einstechen nur mit Lauf in Richtung Geschossfang (sonst Disqualifikation)
  • Wertung in vollen Ringen, bei Ringgleichheit Vergleich der Zehnerserien rückwärts, dann Anzahl der 10er, 9er usw., dann Innenzehner, dann Zehntelwertung
  • Bei 300 Ringen Stechen in Zehntelwertung: 5 Min. Vorbereitung mit beliebig vielen Probeschüssen, 5 Schuss in je 50 Sek. auf Kommando, danach Einzelschüsse mit Ausscheiden des Letzten

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Gewicht und Abzugswiderstand frei, Abzug auch von Hand regulierbar, darf aber durch Erschütterung nicht auslösen
  • Handschuhgriff erlaubt, umschließt die Hand höchstens bis zur Handwurzel, keine Verlängerung als Handgelenkstütze
  • Lauflänge mindestens 100 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn), keine optischen Zielhilfsmittel
  • Auflagefläche unterhalb des Griffs, max. 50 mm breit, Länge parallel zur Laufachse von der Vorderkante bis zur Fingerrille (kleiner Finger) 40 mm
  • Zusatzgewichte und Anbauteile nur vor dem Abzugsbügel, nicht tiefer als die Unterkante des Griffstücks und nicht breiter als der Griff
  • Auflage: Rundmaterial max. 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang, glatt verkleidet erlaubt; eigene Auflage nur, wenn der Veranstalter keine stellt

Bekleidung und Schutz

  • Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
  • Handschuh erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; Schießarm und Handgelenk dürfen weder gestützt noch bandagiert sein
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist; geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
  • Holster sind verboten
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm

Hinweise

  • Wettkampfklassen ab Senioren I (51–60 Jahre, Klasse 70/71) über Senioren II (61–65), III (66–70), IV (71–75), V (76–80) bis Senioren VI (ab 81, Klasse 80/81)
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen Senioren I bis V (Damen jeweils mit den Herren, Senioren VI m/w in Senioren V), 30 Schuss auf Elektronikanlage, Mannschaften in den Gruppen 70 und 74Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) Auflage S. 2
2.30

25 m Schnellfeuerpistole

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.2 Durchgänge mit je 3 Min. Vorbereitung, Probeserie und 6 Serien, geschätzt
Munition
60 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 70 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer), Geschossgewicht mind. 2,53 g (39 Grain), Mündungsgeschwindigkeit mind. 250 m/s

Olympische Schnellfeuerdisziplin: Mit einer Kleinkaliberpistole werden in 8, 6 und 4 Sekunden jeweils fünf Schüsse auf fünf nebeneinanderstehende Scheiben abgegeben.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
  • Vor jeder Serie Fertighaltung: Arm mindestens 45° aus der Waagerechten gesenkt, erst beim Erscheinen der Scheiben/grünen Lichter anheben

Schießzeit

  • 2 Durchgänge à 30 Schuss
  • Je Serie 8, 6 bzw. 4 Sek.
  • Vor jedem Durchgang eine Probeserie (5 Schuss) in 8 Sek.
  • 3 Min. Vorbereitungszeit
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Je Durchgang 6 Serien à 5 Schuss: 2 Serien in je 8 Sek., 2 Serien in je 6 Sek., 2 Serien in je 4 Sek.
  • Jede Serie 5 Schuss auf 5 nebeneinanderstehende Scheiben, je Scheibe 1 Schuss
  • Nach ACHTUNG erscheinen die Scheiben/grünen Lichter nach 7 Sek. (± 0,1 Sek.) (Altanlagen: 3–2–1–START, Scheiben nach 3 Sek. ± 1)
  • Der erste Durchgang muss von allen beendet sein, bevor der zweite beginnt
  • An einem Tag zweiter Durchgang in derselben Rotte mit Platztausch im gleichen Standabschnitt, an zwei Tagen Standvergabe nach Ergebnis des ersten Durchgangs
  • Stechen um Platz 1–3: 4-Sekunden-Serie
  • Finale (Teil 15): die 6 besten
  • 8 Serien à 5 Schuss in 4 Sek., Wertung Treffer/Fehler (Treffer ab 9,7), ab der 4. Serie scheidet nach jeder Serie der Letzte aus

Waffe

  • Nur selbstladende Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.400 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
  • Lauflänge ≤ 153 mm (mind. 100 mm)
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Gasentlastung, Kompensatoren und Mündungsbremsen nicht erlaubt
  • Laden mit max. 5 Patronen und nur einem Magazin
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

  • Scheibe Nr. 10 (25 m Schnellfeuerpistole): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm
  • Fünfergruppe, Mittenabstand 75 cm

Hinweise

Nachwuchswettbewerb 2.31: nur 8- und 6-Sek.-Serien (je 3 Serien pro Durchgang), Stechen 6 Sek. Schützenstand 1,50 m breit

Schützenverband Hamburg und Umgegend

  • Zusätzlich als 2.30 HH: Pistole mit Kaliber .22 kurz nach Liste B, Lauflänge 100–153 mm
  • Einzelwertung Klassen 40/41 und 10–19, Mannschaftswertung in Klasse 10
  • Bei der Kreismeisterschaft folgt der zweite Durchgang nach 5 Min. Pause direkt auf den ersten
  • Trefferaufnahme nach jeweils 10 Schuss, kein Finale
Quelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, Schnellfeuerpistole 2.30 und 2.30 HH)
2.31

25 m Schnellfeuerpistole Nachwuchswettbewerb

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.2 Durchgänge mit je 3 Min. Vorbereitung, ggf. Probeserie und 6 Serien, geschätzt
Munition
60 Wertung + höchstens 2 Probeserien à 5 = bis 70 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
60 (2 × 30)
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Nachwuchsform der Schnellfeuerpistole: Auf fünf Scheiben wird in Serien von je fünf Schuss in 8 oder 6 Sekunden geschossen; die schnellste 4-Sekunden-Serie der Erwachsenen entfällt.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
  • Frei verschiebbare Kleidungsstücke erlaubt
  • Vor jeder Serie Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt, Heben erst beim Drehen der Scheiben bzw. beim grünen Signal

Schießzeit

  • 2 Durchgänge à 30 Schuss
  • Je Durchgang 6 Serien à 5 Schuss: 3 Serien in je 8 Sekunden und 3 Serien in je 6 Sekunden
  • Vorbereitungszeit 3 Minuten

Ablauf

  • Jede Serie 5 Schuss auf 5 nebeneinander stehende Scheiben, je Scheibe 1 Schuss
  • Der Schießleiter sagt vor LADEN die Serie an, nach LADEN 1 Min. zum Laden und Vorbereiten
  • Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
  • Nach ACHTUNG rote Lichter bzw. Scheiben in Seitenstellung, nach 7 Sek. (± 0,1) grünes Licht bzw. Scheiben in Sichtstellung, nach Ablauf der Zeit rotes Licht bzw. Scheiben weggedreht
  • Ersatzweise auf Altanlagen: ACHTUNG 3–2–1–START, Scheiben erscheinen 3 Sek. (± 1) nach START (muss in der Ausschreibung angekündigt werden)
  • Schützen im selben Stand schießen gleichzeitig, möglichst alle Stände auf ein gemeinsames Kommando
  • Erster Durchgang für alle beendet, bevor der zweite beginnt; an einem Tag gleiche Rotte mit Platztausch
  • Anerkannte Störung: in jedem 30-Schuss-Durchgang einmal, die Serie wird wiederholt und je Scheibe der niedrigere Wert gewertet
  • Stechserie: 6 Sekunden

Waffe

  • Selbstladende Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.400 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm (Toleranz 0 bis +1 mm)
  • Lauflänge 100–153 mm, Visierlinie ≤ 220 mm
  • Gasentlastung, Kompensatoren und Mündungsbremsen nicht erlaubt
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen, abzugsauslösende Zielgeräte und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

  • Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
  • 1 Schuss je Scheibe und Serie

Hinweise

  • Schützenstand für Schnellfeuerpistole 1,50 m breit und 1,50 m tief
  • Ob vor jedem Durchgang eine Probeserie erlaubt ist, regelt die SpO für den Nachwuchswettbewerb nicht ausdrücklich; die App rechnet wie bei 2.30 mit höchstens einer Probeserie je Durchgang, maßgeblich ist die Ausschreibung

Norddeutscher Schützenbund

Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschrieben, dort schießen Junioren die 25 m Schnellfeuerpistole (2.30)Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
2.32

25 m Schnellfeuerpistole .22 kurz

RHPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.2 Durchgänge mit je 3 Min. Vorbereitung, Probeserie und 6 Serien, geschätzt
Munition
60 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 70 Patronen .22 kurz
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 kurz (5,6 mm)

Die 25 m Schnellfeuerpistole im Kaliber .22 kurz: 2 Durchgänge zu 30 Schuss in Serien zu 8, 6 und 4 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
  • Vor jeder Serie Fertighaltung: Arm mindestens 45° aus der Waagerechten gesenkt, erst beim Erscheinen der Scheiben/grünen Lichter anheben

Schießzeit

  • 2 Durchgänge à 30 Schuss
  • Je Serie 8, 6 bzw. 4 Sek.
  • Vor jedem Durchgang eine Probeserie (5 Schuss) in 8 Sek.
  • 3 Min. Vorbereitungszeit
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Je Durchgang 6 Serien à 5 Schuss: 2 Serien in je 8 Sek., 2 Serien in je 6 Sek., 2 Serien in je 4 Sek.
  • Jede Serie 5 Schuss auf 5 nebeneinanderstehende Scheiben, je Scheibe 1 Schuss
  • Nach ACHTUNG erscheinen die Scheiben/grünen Lichter nach 7 Sek. (± 0,1 Sek.) (Altanlagen: 3–2–1–START, Scheiben nach 3 Sek. ± 1)
  • Der erste Durchgang muss von allen beendet sein, bevor der zweite beginnt
  • An einem Tag zweiter Durchgang in derselben Rotte mit Platztausch im gleichen Standabschnitt, an zwei Tagen Standvergabe nach Ergebnis des ersten Durchgangs
  • Stechen um Platz 1–3: 4-Sekunden-Serie
  • Finale (Teil 15): die 6 besten
  • 8 Serien à 5 Schuss in 4 Sek., Wertung Treffer/Fehler (Treffer ab 9,7), ab der 4. Serie scheidet nach jeder Serie der Letzte aus

Waffe

  • Nur selbstladende Pistolen, Kaliber .22 kurz
  • Gewicht bis 1.260 g; Abzugswiderstand frei
  • Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm; Visierlinie höchstens 220 mm
  • Laden mit höchstens 5 Patronen und nur einem Magazin
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn)

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

Scheibe Nr. 9 laut Liste B (Schnellfeuer-Duellscheibe); Fünfergruppe, je Scheibe und Serie 1 Schuss

Hinweise

  • Bei der Landesverbandsmeisterschaft des RSB 2027 landesverbandsintern (22.05.2027, Bingen, Herren I, Einzel und Mannschaft); Durchführung laut Ausschreibung wie die 25 m Schnellfeuerpistole (2.30)
  • Unscharf: Die Liste B nennt Scheibe Nr. 9, die DSB-Schnellfeuerpistole 2.30 schießt auf Scheibe Nr. 10
  • Waffenmaße außer Gewicht und Abzug aus der Liste B bzw. der Schnellfeuerpistole übernommen
2.32B

Schnellfeuerpistole .22 kurz 25 m

BLPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.
Munition
60 Wertung + 10 Probe = 70 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 kurz (5,6 mm)

Schnellfeuerpistole im Kaliber .22 kurz auf 25 m mit 8-, 6- und 4-Sekunden-Serien.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • 2 Durchgänge mit je 5 Probeschüssen in 8 Sekunden
  • je Durchgang 2 × 5 Schuss in 8, 6 und 4 Sekunden

Ablauf

  • Probeserie 5 Schuss in 8 Sek. je Durchgang, dann je 2 Serien in 8, 6 und 4 Sek.
  • Im Übrigen laut Liste B wie Schnellfeuerpistole (DSB-Wettbewerb 2.30)

Waffe

  • Mehrlader, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 27.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • In der Liste B ist die Scheibe „Nr. 9“ durchgestrichen und durch Nr. 10 ersetzt
2.35

Schnellfeuerpistole .22 kurz

HSPistole

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibungreine Schießzeit 12 Serien zu 4 bis 8 Sek.
Munition
60 Patronen .22 kurzProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
5,6 mm (.22 kurz)

Hessische Schnellfeuerpistole mit dem Kaliber .22 kurz: zwei Durchgänge zu 30 Schuss in 8-, 6- und 4-Sekunden-Serien.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • Je Durchgang: 2 Serien zu 5 Schuss in 8 Sek.
  • 2 Serien zu 5 Schuss in 6 Sek.
  • 2 Serien zu 5 Schuss in 4 Sek.

Ablauf

2 Durchgänge zu 30 Schuss

Waffe

  • Pistole (Mehrlader)
  • Lauflänge mindestens 10 cm
  • Visierung Kimme und Korn
  • Weitere Anforderungen laut Pistolentabelle

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 9

Hinweise

  • Hessischer Wettbewerb nach Liste B
  • Im Ausschreibungsheft 2026 nicht als Hessische Meisterschaft ausgeschrieben
  • Scheibennummer laut Liste B, vor dem Wettkampf mit der Ausschreibung abgleichen
2.35

NDSB-Schnellfeuerpistole

NDSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.3 Min. Vorbereitung + 2 Durchgänge mit je Probeserie und 6 Serien direkt hintereinander, geschätzt
Munition
60 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 70 Patronen .22 kurz
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 kurz

Landesverbandswettbewerb des NDSB: Schnellfeuerschießen mit dem Programm der olympischen Schnellfeuerpistole, aber mit .22-kurz-Pistolen und freieren Waffenregeln (freier Abzug, Kompensatoren erlaubt).

Anschlag

  • Stehend freihändig, die Pistole nur mit einer Hand
  • Schießarm und Handgelenk frei, ohne Stütze oder Bandage, keine Armbänder oder Uhren am Schießarm
  • Vor jeder Serie Fertighaltung: Arm mit der Waffe mindestens 45° aus der Waagerechten gesenkt, ohne sichtbare Bewegung bis zum Startsignal

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 3 Minuten vor dem Wettkampf. 2 Durchgänge à 30 Schuss, je Durchgang 2 Serien à 5 Schuss in je 8, 6 und 4 Sekunden
  • Vor jedem Durchgang eine Probeserie in 8 Sekunden
  • Vor dem Stechen eine Probeserie in 4 Sekunden
  • Laden mit 5 Patronen innerhalb 1 Minute

Ablauf

  • Je Durchgang 6 Serien à 5 Schuss: 2 in je 8 Sekunden, 2 in je 6 Sekunden, 2 in je 4 Sekunden
  • Jede der 5 Scheiben je Serie nur mit einem Schuss
  • Die beiden Durchgänge dürfen direkt hintereinander geschossen werden
  • Teilnehmer im selben Stand schießen gleichzeitig
  • Hat einer eine Störung, wird die Wiederholungsserie vor der nächsten Wettkampfserie geschossen
  • Ablauf je Serie: Der Schießleiter sagt die Serienzeit an, auf LADEN wird innerhalb 1 Minute geladen
  • Bei ACHTUNG schalten rote Lichter ein bzw. drehen die Papierscheiben weg, nach 7 Sekunden erscheinen grünes Licht bzw. die Scheiben
  • Wo die Anlage das nicht erlaubt: ACHTUNG – 3–2–1–START, Fertighaltung bei „1“, Scheiben erscheinen 3 Sekunden (± 1) nach START
  • Ohne Finale wird Gleichstand auf Platz 1–3 durch Stechen entschieden: je eine Serie 5 Schuss in 4 Sekunden bis zur Entscheidung

Waffe

  • Kurzwaffe/Mehrlader: selbstladende Pistolen
  • Abzugsgewicht frei
  • Gewicht höchstens 1.260 g
  • Muss in einen Prüfkasten 330 × 150 × 50 mm passen (Toleranz bis +5 % je Maß)
  • Gasentlastungen und Kompensatoren erlaubt
  • Handschuhgriff gestattet
  • Offene Visierung, Kimme und Korn beliebiger Form
  • Laden mit 5 Patronen

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

  • Scheibe Nr. 10 der DSB-Sportordnung (Schnellfeuerscheibe): Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 50 mm
  • 5 Scheiben nebeneinander, je Scheibe und Serie ein Schuss

Hinweise

  • Unterschiede zur DSB 25 m Schnellfeuerpistole (2.30): Kaliber .22 kurz statt .22 lfB, Abzug frei statt mindestens 1.000 g, Gewicht höchstens 1.260 g statt 1.400 g, Prüfkasten 330 statt 300 mm lang, Kompensatoren und Handschuhgriff erlaubt, Durchgänge dürfen direkt hintereinander geschossen werden
  • NDSB-Landesmeisterschaft 2027: eine offene Klasse (Kennziffer 10), nur Landesmeisterschaft, nur Einzelwertung, kein Finale – Sieger ist das höchste Gesamtergebnis, Gleichstand auf Platz 1–3 wird gestochen
  • Die Ausschreibung begrenzt die Lauflänge auf 10 bis 15,3 cm
  • Vorbereitungszeit: Die NDSB-SpO legt keine fest
  • Die 3 Minuten entsprechen der DSB-Schnellfeuerpistole 2.30, deren Regeln gelten, wo der NDSB nichts eigenes regelt
2.40

25 m Pistole

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.je 3 Min. Vorbereitung, Präzision mit Probe 6 × 5 Min., Duell mit Probe 6 Serien, geschätzt
Munition
60 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 70 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Kleinkaliber-Pistolenwettbewerb in zwei Teilen: erst langsames Präzisionsschießen, dann ein Duellteil, in dem die Scheibe für jeden Schuss nur 3 Sekunden sichtbar ist.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
  • Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt)

Schießzeit

  • Präzision: 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min.
  • Duell: 6 Serien à 5 Schuss, Scheibe je Schuss 3 Sek. sichtbar und 7 Sek. weggedreht
  • Vor dem Präzisionsteil eine Probeserie 5 Schuss in 5 Min., vor dem Duellteil eine Probeserie 5 Schuss im Duellmodus
  • Vorbereitungszeit je Durchgang 3 Min.
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Durchgang 1 Präzision: 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min. auf die Präzisionsscheibe
  • Durchgang 2 Duell: 6 Serien à 5 Schuss
  • Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 1) und dreht fünfmal für je 3 Sek. zu und für je 7 Sek. weg, je Erscheinen 1 Schuss
  • Mit nur einem Stand müssen alle den Präzisionsteil beendet haben, bevor das Duell beginnt
  • Bei Störungen wird die Serie komplettiert
  • Stechen um Platz 1–3: eine Schnellfeuerserie
  • Finale (Teil 15, Frauen): die 8 besten, 10 Serien à 5 Schuss im Schnellfeuermodus (3 Sek.) auf die Schnellfeuerscheibe, Wertung Treffer/Fehler (Treffer ab 10,2), ab der 4. Serie Ausscheiden des Letzten

Waffe

  • Revolver und selbstladende Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.400 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Laden mit max. 5 Patronen
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Nachwuchswettbewerb 2.41: 40 Schuss
  • Olympischer Wettbewerb der Frauen, dort mit Finale
2.40.01

KK-Pistole/Revolver Klappscheiben 25 m

HHPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Min. reine Schießzeit6 × 15 Sek., ohne Probe und Aufstellen der Ziele
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Hamburger KK-Wettbewerb für Pistole und Revolver auf fünf Klappziele in 15-Sekunden-Serien.

Anschlag

Stehend, freihändig oder beidhändig

Schießzeit

6 Serien zu 5 Schuss, je 15 Sek.

Ablauf

  • 6 Serien zu 5 Schuss
  • Als Treffer zählt jede abgeklappte Zielplatte

Waffe

  • Pistole oder Revolver (Mehrlader)
  • Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Visierung Kimme und Korn
  • Weitere Anforderungen laut Pistolentabelle

Scheibe

  • Klappscheibe mit 5 Zielöffnungen Ø 30,5 mm, Mittenabstand 300 mm
  • Mechanisch abklappend oder elektronisch, alternativ weiße Zielflächen vor dunklem Hintergrund

Hinweise

  • Hamburger Wettbewerb nach Liste B
  • Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
2.40.1

KK-Sportpistole -Präzision 25 m, Präzision 30 Schuss

MVPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK-Sportpistole -Präzision 25 m, Präzision 30 Schuss.

Anschlag

Stehend einhändig / zweihändig

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 5 pro Serie Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5

Waffe

  • Kurzwaffe / Mehrlader
  • Lauflänge (cm): min. 10; max. 15,3
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.41

25 m Pistole Nachwuchswettbewerb

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 55 Min.je 3 Min. Vorbereitung, Präzision und Duell mit je Probeserie, geschätzt
Munition
40 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 50 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Verkürzte Nachwuchsform der 25 m Pistole: 20 Präzisionsschüsse mit 5 Minuten je Serie und 20 Duellschüsse, bei denen die Scheibe für jeden Schuss nur 3 Sekunden sichtbar ist.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand
  • Frei verschiebbare Kleidungsstücke erlaubt
  • Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt

Schießzeit

  • Präzision: 4 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten
  • Duell: 4 Serien à 5 Schuss, Scheibe je Schuss 3 Sek. sichtbar und 7 Sek. weggedreht
  • Vorbereitungszeit 3 Min. je Durchgang
  • Vor dem Präzisionsteil eine Probeserie 5 Schuss in 5 Min., vor dem Duellteil eine Probeserie 5 Schuss im Duellmodus

Ablauf

  • Durchgang 1 Präzision auf die Präzisionsscheibe, Durchgang 2 Duell auf die Duellscheibe
  • Präzision: Der Schießleiter sagt die Serie an, nach LADEN innerhalb 1 Min. laden, Start auf Kommando oder Signal
  • Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
  • Duell: nach der Lademinute ACHTUNG, nach 7 Sek. (± 1) erscheint die Scheibe erstmals, je Serie fünfmal für 3 Sek., je Erscheinen ein Schuss
  • Bei Standscheiben: ACHTUNG, nach 7 Sek. START, nach 3 Sek. STOP, viermal wiederholt
  • Bei nur einem Stand müssen alle den Präzisionsteil beendet haben, bevor das Duell beginnt
  • Anerkannte Störung: in Präzision und Duell je einmal zulässig, die unterbrochene Serie wird komplettiert
  • Ergebnisgleichheit um die Plätze 1 bis 3: Stechen mit je einer Duellserie

Waffe

  • Revolver und selbstladende Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.400 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm (Toleranz 0 bis +1 mm)
  • Lauflänge 100–153 mm, Visierlinie ≤ 220 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen, abzugsauslösende Zielgeräte und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Duell: Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief
  • Schusszahl: Regel 2.19.2 und die Schießzeitentabelle nennen 40 Schuss (je 4 Serien Präzision und Duell); die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt abweichend 60 Schuss

Norddeutscher Schützenbund

Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschrieben, dort schießt die Jugend die 25 m Pistole (2.40) mit 60 SchussQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) S. 2
2.41.01

Sportpistole beidhändig 25 m

HHPistole

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 oder 60 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 oder 60
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Hamburger Variante der Sportpistole, beidhändig geschossen, mit 30 oder 60 Schuss.

Anschlag

Stehend beidhändig

Schießzeit

  • Präzision: Serien zu 5 Schuss in je 150 Sek.
  • Duell: Serien zu 5 Schuss im Duell-Rhythmus

Ablauf

  • 30 Schuss: 3 Serien Präzision und 3 Serien Duell
  • 60 Schuss: 6 Serien Präzision und 6 Serien Duell

Waffe

  • Sportpistole mit den Anforderungen des Wettbewerbs 2.40
  • Visierung Kimme und Korn

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4
  • Duell: Scheibe laut Liste B Nr. 9

Hinweise

  • Hamburger Wettbewerb nach Liste B
  • Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
  • Scheibennummer laut Liste B, vor dem Wettkampf mit der Ausschreibung abgleichen
2.42

25 m Sportpistole Auflage - Präzision

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min. geschätztVorbereitung, 1 Probeserie und 6 Wertungsserien à 5 Schuss in je 150 s mit Laden und Trefferaufnahme
Munition
30 Wertung + 5 Probe = ca. 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Seniorenwettbewerb mit der Kleinkaliber-Sportpistole auf 25 m, bei dem die Pistole auf einer Auflage liegt und sechs Präzisionsserien von je fünf Schuss in 150 Sekunden geschossen werden.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt, ab Senioren III (Klassen 74–81) auch sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
  • Pistole nur aufgelegt, nicht seitlich an der Auflage angelehnt
  • Kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage deutlich sichtbarer Abstand
  • Die nicht abziehende Hand darf Auflage und Waffe nicht umfassen
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, Handgelenk frei beweglich, Handschuh erlaubt
  • Keine sonstigen Stützen und kein Anlehnen des Körpers
  • Der ganze Wettkampf im gleichen Anschlag (stehend oder sitzend)
  • Die Pistole darf vor dem Startkommando aufgelegt werden
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 6 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
  • Vor den Wertungsserien eine Probeserie in 150 Sekunden

Ablauf

  • Reines Präzisionsprogramm: 6 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden
  • Laden und Einstechen nur mit Lauf in Richtung Geschossfang (sonst Disqualifikation)
  • Laden auf Kommando LADEN innerhalb 1 Minute, mehr als 5 Patronen oder mehr als ein gefülltes Magazin führen zur Disqualifikation
  • Nach dem Entladen 1 Minute Pause bis zum nächsten Kommando LADEN
  • Anerkannte Störung: unterbrochene Serie wird nicht abgeklebt und wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der zwei Serien, nur 1 Wiederholung im ganzen Programm
  • Wertung in vollen Ringen, bei Ringgleichheit Vergleich der Zehnerserien rückwärts, dann Anzahl der 10er, 9er usw., dann Innenzehner, dann Zehntelwertung

Waffe

  • Kleinkaliber-Sportpistole oder Revolver, Mehrlader
  • Gewicht ≤ 1.400 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm (Toleranz +1 mm)
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Visierlinie höchstens 220 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn), keine optischen Zielhilfsmittel, keine Kompensatoren
  • Auflagefläche unterhalb des Griffs, Breite laut Prüfkasten, Länge parallel zur Laufachse von der Vorderkante bis zur Fingerrille (kleiner Finger) 40 mm
  • Auflage: Rundmaterial max. 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang, glatt verkleidet erlaubt; eigene Auflage nur, wenn der Veranstalter keine stellt

Bekleidung und Schutz

  • Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
  • Handschuh erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; Schießarm und Handgelenk dürfen weder gestützt noch bandagiert sein
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist; geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
  • Holster sind verboten
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Wettkampfklassen ab Senioren I (51–60 Jahre, Klasse 70/71) über Senioren II (61–65), III (66–70), IV (71–75), V (76–80) bis Senioren VI (ab 81, Klasse 80/81)
  • Die Auflagetabelle der DSB-Sportordnung (Teil 9) nennt 1 Schuss je Scheibe – das ist offensichtlich aus den 10-m-Wettbewerben übernommen; auf 25 m gelten wie bei der 25 m Pistole höchstens 5 Schuss je Papierscheibe (so auch die NDSB-LM-Tabelle 2027)
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-Landesmeisterschaft 2027: Klassen Senioren I bis VI (teils Damen mit den Herren), 30 Schuss, 5 Schuss je Scheibe bzw. Serie, Mannschaften in den Gruppen 70 und 74Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026) Auflage S. 3
2.42

KK- Sportpistole Auflage

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
5,6 mm / .22 lfB

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, KK- Sportpistole Auflage.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 50 min bzw. 55 min

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5

Waffe

  • Selbstladepistole oder Revolver
  • Lauflänge (cm): min. 10, max. 15,3
  • Visierung: Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.43

25 m Pistole – stehend beidhändig

RHPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätztProbeserie und 6 Serien à 150 Sek. mit Laden
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)

Präzisionsprogramm mit der Kleinkaliberpistole, stehend beidhändig: 6 Serien zu 5 Schuss in je 150 Sekunden.

Anschlag

Stehend beidhändig

Schießzeit

  • Vorher eine Probeserie in 150 Sek.
  • 6 Serien à 5 Schuss Präzision, je Serie 150 Sek.

Ablauf

  • Reines Präzisionsprogramm: Probeserie in 150 Sek., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
  • Bei Ringgleichheit kein Stechen; die Plätze 1 bis 5 werden nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1) festgelegt

Waffe

  • Kleinkaliber-Pistole oder Revolver (Mehrlader), .22 lfB
  • Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Visierung Kimme/Korn

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Präzisionsscheibe)

Hinweise

  • Bei der Landesverbandsmeisterschaft des RSB 2027 landesverbandsintern (05.06.2027, Essen-Bergeborbeck, Klasse Senioren I laut Terminliste, Einzel und Mannschaft)
  • Die Karte folgt der LVM 2027 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
  • Unscharf: Die Liste B (RH 2.43) nennt je Serie 5 Min. statt 150 Sek.
  • Unscharf: Die Terminliste nennt nur Senioren I; ob weitere Seniorenklassen starten, ist nicht angegeben
2.43B

25 m Pistole Zweihand

BLPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Pistole beidhändig auf 25 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 2,5 Minuten.

Anschlag

Stehend, beidhändig

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 2,5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 2,5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Min.
  • Im Übrigen laut Liste B wie Sportpistole Auflage (DSB-Wettbewerb 2.42)

Waffe

  • Mehrlader, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 19.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
2.45

25 m Zentralfeuerpistole

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.je 3 Min. Vorbereitung, Präzision mit Probe 6 × 5 Min., Duell mit Probe 6 Serien, geschätzt
Munition
60 Wertung + 2 Probeserien à 5 = 70 Patronen Kal. 7,62–9,65 mm.30–.38
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
7,62–9,65 mm (.30–.38), Zentralfeuer

Großkaliber-Variante der 25 m Pistole: Präzisions- und Duellteil mit je 30 Schuss, geschossen mit Zentralfeuerpistolen oder -revolvern im Kaliber .30 bis .38.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
  • Im Duellteil vor jedem Schuss Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt)

Schießzeit

  • Präzision: 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min.
  • Duell: 6 Serien à 5 Schuss, Scheibe je Schuss 3 Sek. sichtbar und 7 Sek. weggedreht
  • Vor dem Präzisionsteil eine Probeserie 5 Schuss in 5 Min., vor dem Duellteil eine Probeserie 5 Schuss im Duellmodus
  • Vorbereitungszeit je Durchgang 3 Min.
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Durchgang 1 Präzision: 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min. auf die Präzisionsscheibe
  • Durchgang 2 Duell: 6 Serien à 5 Schuss
  • Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 1) und dreht fünfmal für je 3 Sek. zu und für je 7 Sek. weg, je Erscheinen 1 Schuss
  • Bei Störungen wird die Serie komplettiert
  • Stechen um Platz 1–3: eine Schnellfeuerserie

Waffe

  • Revolver und selbstladende Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.400 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Munition nur mit Bleigeschossen oder Geschossen aus ähnlich weichem Material, keine Mantelgeschosse, keine Munition mit verstärkter Ladung und keine Magnummunition
  • Laden mit max. 5 Patronen
  • Nur offene Visierung, Kimme und Korn müssen schwarz sein
  • Weiße Punkte sind bei 2.45 nicht zulässig (die Ausnahme für weiße Punkte gilt nur für die Großkaliberwettbewerbe mit den Nummern 2.50 bis 2.59)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 10 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

Langlochlehre für Treffer während der Drehung: 11,0 mm bei Kaliber 7,62–9,65 mm
2.45.1

Zentralfeuer-Sportpistole - Präzision 25 m, 30 Schuss

MVPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
7,62 mm - 9,65 mm

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuer-Sportpistole - Präzision 25 m, 30 Schuss.

Anschlag

Stehend einhändig / zweihändig

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: 5 pro Serie Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5

Waffe

  • Kurzwaffe / Mehrlader
  • Lauflänge (cm): min. 10; max. 15,3
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.45.2

Zentralfeuerpistole Auflage

MVAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 18 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30 (6 x 5)
Kaliber
.32 - .38

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Zentralfeuerpistole Auflage.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 6 x 5

Waffe

  • Kurzwaffe Mehrlader
  • Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.47

KK-Pistole und Revolver ab Seniorenklasse

PFPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)

Wie Großkaliberpistole und -revolver, aber im Kaliber .22 lfB für Senioren: 20 Schuss Präzision und 20 Schuss Duell auf 25 m.

Anschlag

Stehend freihändig

Schießzeit

  • Vorher eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Präzision: 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
  • Duell: 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.

Ablauf

  • 40 Schuss in zwei Durchgängen zu je 20 Schuss: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf Scheibe Nr. 4, Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf Scheibe Nr. 9
  • Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie von 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Start mit „3 – 2 – 1 – Start“

Waffe

  • Selbstladende Pistolen oder Revolver, mindestens 5 Patronen, .22 lfB
  • Lauflänge Pistole 7,62 bis 15,54 cm, Revolver ab 10 cm
  • Beliebiger mechanischer Abzug; Visierung Kimme/Korn
  • Waffen der Sportpistole 25 m (2.40) dürfen verwendet werden

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)
  • Duell: Scheibe Nr. 9 (Duellscheibe)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft des PSSB 2026: 05.07.2026, Kirchheimbolanden, ausgeschrieben für die Klassen 70–79
  • Unscharf: Die BVA-Liste B nennt nur Scheibe Nr. 4; das Regelwerk des PSSB nimmt für das Duell Scheibe Nr. 9 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
2.48

Ordonnanzpistole

NSPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min. reine SchießzeitProbe 5 Min. + 3 × 5 Min., ohne Endkampf
Munition
15 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 20 Patronen (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
15 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
.17 bis .50, dem Original entsprechend

Niedersächsischer Wettbewerb für Ordonnanzpistolen und -revolver bis 1963 auf 25 m mit 3 Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.

Anschlag

Stehend freihändig, ein- oder beidhändig, Voranschlag erlaubt

Schießzeit

  • Probe 5 Min.
  • 3 Serien zu 5 Schuss, je 5 Min.

Ablauf

  • Probe: 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
  • 3 Serien zu 5 Schuss stehend in je 5 Min.; mit 5 Patronen laden, Nachladen nicht erlaubt
  • Schuss nach „Stopp“: Der beste Treffer der Scheibe wird abgezogen
  • Nach jeder Serie Gelegenheit, die Treffer zu sehen; Scheibenwechsel nach 15 Schuss; keine Pause
  • Endkampf der besten 6 (Entscheidung vor Ort): 2 Serien zu 5 Schuss in je 60 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird addiert
  • Stechen: 1 Schuss in 30 Sek.

Waffe

  • Ordonnanzpistolen und -revolver im Originalzustand einschließlich zeitgenössischer Änderungen, bis 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe eingeführt: a) Selbstladepistolen, b) Revolver
  • Ohne Anschlagschaft (LM; die Liste B erlaubt auch c) Pistolen und Revolver mit Anschlagschaft)
  • Lauflänge 7,62 bis 15,3 cm
  • Unverstellbare Visierung, Kimme und Korn wie Original, keine optischen Zieleinrichtungen
  • Keine Laufbeschwerungen oder Mündungsbremsen
  • Griff wie Original, keine Formgriffe, Gummiüberzüge oder Sportgriffe
  • Abzugswiderstand mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Geschossenergie höchstens 1.500 J

Bekleidung und Schutz

Nach Teil 2 der DSB-SpO (Ausschreibung: „nach SpO 2.2“)

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4
  • 15 Schuss auf eine Scheibe, Zentrumswertung

Hinweise

  • Niedersächsischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesverbandsmeisterschaft ausgeschrieben (30.05.2026, Barsinghausen-Nordgoltern), keine DM
  • Alle Altersklassen starten in der offenen Klasse (Klasse 10), Einzel- und Mannschaftswertung
  • Titel nur bei mindestens 8 Teilnehmern
  • Unscharf: Die Liste B nennt als Zeitvorgabe nur „3 x 5“; die Ausschreibung legt 5 Min. je Serie fest
  • Der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen
  • Störung: keine Zeitverlängerung, Waffentausch nicht erlaubt
2.50

Großkaliberpistole/-revolver 25 m

HHPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 9 Min. reine SchießzeitProbe 150 Sek. + 2 × 150 Sek. + 4 × 20 Sek., ohne Scheibenwechsel und Finale
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 PatronenFinale: 10 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
40 (Finale der besten 8: 10 mehr)
Kaliber
größer als 9 × 19 mm bzw. größer als .357 Magnum

Hamburger Wettbewerb für großkalibrige Pistolen und Revolver nach Liste B auf 25 m mit Zeitserien und Finale der besten acht.

Anschlag

Stehend (laut Liste B)

Schießzeit

  • Probe 150 Sek.
  • 2 × 150 Sek. für je 10 Schuss
  • 4 × 20 Sek. für je 5 Schuss

Ablauf

  • Qualifikation: 5 Probeschüsse in 150 Sek.
  • 2 Serien zu 10 Schuss in je 150 Sek. (5 Schuss laden, 5 Schuss selbst nachladen)
  • 4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Trefferaufnahme nach jeweils 10 Schuss
  • Finale der besten 8 (Viertelfinal-Modus): 2 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek., gewertet erst nach Treffern, dann nach Ringen

Waffe

  • Mehrlader als Selbstladepistole oder Revolver
  • Lauflänge 10 cm bis 25,4 cm (10 Zoll)
  • Abzugsgewicht mindestens 1.000 g
  • Visierung Kimme und Korn

Scheibe

  • Qualifikation: Großkaliber-Qualifikationsscheibe (5-kreisig, Ø 250 mm, Maße laut Liste B)
  • Finale: Großkaliber-Finalscheibe (5 Trefferflächen Ø 150 mm auf schwarzer Fläche 530 × 530 mm, Maße laut Liste B)

Hinweise

  • Einzelwertung Klassen 40/41 und 10–19, Mannschaftswertung in Klasse 10
  • Hamburger Landeswettbewerb, keine DM
  • Anmeldung zur LM am Wettkampftag der Kreismeisterschaft auf der Startkarte, Startgeld gleich Reuegeld
  • Bekleidung: weder Ausschreibung noch Liste B machen Angaben
  • Unscharf: Die Liste B nennt „> 9mm Luger; > .357 Magnum“ (also über 9 mm bzw. über .357), ohne Unterstrich; gemeint ist vermutlich „ab“ – andere Verbände schreiben „≥“
Quelle: Ausschreibung LM 2026 des Schützenverbands Hamburg und Umgegend (Januar 2026, Großkaliberpistole/-revolver 2.50 HH); „Liste B“ des DSB (BVA-Bescheid vom 06.08.2026), Scheiben-Annex HH (S. 95–97)
2.51

Großkaliberpistole .30

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen Kal. 7,62–7,63 mm.30
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
7,62–7,63 mm (.30)

Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m für Pistolen im Kaliber .30 mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
  • Voranschlag erlaubt
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand

Schießzeit

  • Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
  • Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
  • Insgesamt 40 Wettkampfschüsse

Ablauf

  • Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
  • Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
  • Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
  • In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
  • Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
  • Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
  • Einzelheiten legt die Ausschreibung fest

Waffe

  • Pistole, Mehrlader
  • Kaliber 7,62–7,63 mm (.30)
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)

Hinweise

Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief

Norddeutscher Schützenbund

Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 1–3 (PDF-Seiten 4–6; Wettbewerb nicht aufgeführt)
2.52

Großkaliberpistole .32

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen Kal. 7,65 mm.32
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
7,65 mm (.32)

Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m für Pistolen im Kaliber .32 (7,65 mm) mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
  • Voranschlag erlaubt
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand

Schießzeit

  • Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
  • Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
  • Insgesamt 40 Wettkampfschüsse

Ablauf

  • Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
  • Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
  • Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
  • In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
  • Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
  • Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
  • Einzelheiten legt die Ausschreibung fest

Waffe

  • Pistole, Mehrlader
  • Kaliber 7,65 mm (.32)
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)

Hinweise

Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief

Norddeutscher Schützenbund

Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 1–3 (PDF-Seiten 4–6; Wettbewerb nicht aufgeführt)
2.53

25 m Pistole 9 mm

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt; Endkampf nicht enthalten
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen 9 mm Luger
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
9 mm Luger (9×19)

Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m mit 9-mm-Pistolen: 20 Präzisionsschüsse mit viel Zeit und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien; die sechs Besten schießen einen Endkampf.

Anschlag

  • Stehend freihändig
  • Die Waffe darf mit einer oder beiden Händen gehalten werden, Voranschlag erlaubt
  • Arm/Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage

Schießzeit

  • Vorkampf: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek., Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Vorbereitungszeit 3 Min. (auch im Endkampf 3 Min.)
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Vorkampf: Durchgang 1 = 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Durchgang 2 = 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe (Scheibe erscheint nach ACHTUNG nach 7 Sek. ± 0,1, Fertighaltung)
  • Endkampf: die 6 Besten des Vorkampfs, nach einer Probeserie in 20 Sek. 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe
  • Das Endkampfergebnis wird zum Vorkampfergebnis addiert
  • Gleichstand nach dem Endkampf: Stechen mit einer 20-Sekunden-Serie ohne weiteres Probeschießen
  • Drehanlagen oder Standscheiben möglich
  • Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt

Waffe

  • Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.500 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz; weiße Punkte bei den Großkaliberwettbewerben 2.5x zulässig)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Griff: keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
  • Griffschalen original oder dem Original in Form und Griffigkeit entsprechend
  • Munition: handelsübliche oder selbst geladene, waffentypische Munition (Pistole: Patronen ohne Rand, Revolver: Patronen mit Rand), die den Mindestimpuls erreicht
  • MIP = 0,1 × Geschossgewicht (g) × Mündungsgeschwindigkeit (m/s)
  • Kontrolle durch Entnahme von bis zu 6 Patronen, Wiegen und Messen von bis zu 3 Schüssen
  • Wird der Mindestimpuls nicht erreicht: Disqualifikation
  • Munitionswechsel nur mit Genehmigung des Schießleiters
  • Mindestimpuls 250

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Gewertet wird getrennt nach Pistole und Revolver sowie nach Kaliber (Regel 2.21: 2.53 9 mm Luger, 2.59 .45 ACP, 2.55 .357 Magnum, 2.58 .44 Magnum)
  • Wertung nach dem Endkampf: Vorkampf (40 Schuss) + Endkampf (10 Schuss)
2.53B

25 m Großkaliberpistole 9 mm Luger einhändig aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
9 mm Luger (9 × 19)

Großkaliber-Pistole einhändig aufgelegt auf 25 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 2,5 Minuten.

Anschlag

Stehend oder sitzend, einhändig aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 2,5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 2,5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Min.
  • Im Übrigen laut Liste B wie 50-m-Pistole Auflage (DSB-SpO Regel 2.21) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Mehrlader, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
2.53.1

Großkaliberpistole 9 mm Luger

MVPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
9 mm Luger (9x19)

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Großkaliberpistole 9 mm Luger.

Anschlag

Stehend beidhändig

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5

Waffe

  • Kurzwaffe, Mehrlader
  • Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.53.03

Großkaliber-Kombinationswettbewerb

HHPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 7 Min. reine Schießzeit2 × (150 Sek. + 2 × 20 Sek.), ohne Probe und Finale
Munition
40 Patronen, je 20 für Revolver und PistoleProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
Teil A Revolver über .357 Magnum, Teil B Pistole über 9 mm Luger

Hamburger Großkaliber-Wettbewerb mit Revolver und Pistole, je 20 Schuss, mit Finale.

Anschlag

Stehend beidhändig

Schießzeit

Je Teil 10 Schuss in 150 Sek., dann 2 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sek.

Ablauf

  • Teil A mit dem Revolver, Teil B mit der selbstladenden Pistole, je 20 Schuss
  • Finale auf der Großkaliber-Finalscheibe

Waffe

  • Teil A Revolver, Teil B selbstladende Pistole (Mehrlader)
  • Lauflänge mindestens 7,62 cm
  • Visierung Kimme und Korn

Scheibe

  • Qualifikation: Großkaliber-Qualifikationsscheibe (5-kreisig, Ø 250 mm)
  • Finale: Großkaliber-Finalscheibe (5 Trefferflächen Ø 150 mm)

Hinweise

  • Hamburger Wettbewerb nach Liste B
  • Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
  • Unscharf: Die Liste B nennt „> 9mm Luger; > .357 Magnum“ (also über 9 mm bzw. über .357), ohne Unterstrich; gemeint ist vermutlich „ab“ – andere Verbände schreiben „≥“
2.54

Großkaliberpistole .38

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.geschätzt mit 3 Min. Vorbereitung und einer Probeserie, laut Ausschreibung
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronen Kal. .38Probe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.38

Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m im Kaliber .38 mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
  • Voranschlag erlaubt
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand

Schießzeit

  • Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
  • Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
  • Insgesamt 40 Wettkampfschüsse

Ablauf

  • Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
  • Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
  • Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
  • In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
  • Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
  • Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie

Waffe

  • Pistole, Mehrlader
  • Kaliber .38
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)

Hinweise

  • Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief
  • Auf Landes- und Deutschen Meisterschaften nicht ausgeschrieben (NDSB 2027, Hamburg, Hessen, Bayern), auf Vereins- und Kreisebene üblicherweise ohne Endkampf
  • Gehört zur Familie der Großkaliberpistolen (.30, .32, .38), deren Einzelheiten die Ausschreibung festlegt; der Verweis der Wettbewerbsübersicht auf den Pistolenteil ist offenbar aus der Zeile der 25 m Pistole 9 mm übernommen
  • Nicht geregelt und daher von der Ausschreibung abhängig: Endkampf, Mindestimpuls der Munition, Vorbereitungszeit und Probe

Sächsischer Schützenbund

  • Beim Sächsischen Schützenbund als Landesmeisterschaft „Landesprogramm .38 Spezial“ unter der Nummer 2.54 (Revolver .38 Spezial), Klasse Herren, Einzel und Mannschaft, Endkampf nach der Sportordnung des DSB (2026: 06.06.2026, Reichenbach/Vogtl.)
  • Unscharf: Die Bezeichnung „Landesprogramm“ passt nicht zur Liste B; dort hat der SSB keinen Wettbewerb 2.54
Quelle: Ausschreibungsheft des SSB 2026 (Stand 15.12.2025)
2.55

25 m Revolver .357 Magn.

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt; Endkampf nicht enthalten
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen .357 Magnum
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.357 Magnum

Großkaliber-Revolverwettbewerb auf 25 m im Kaliber .357 Magnum: 20 Präzisionsschüsse und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien; die sechs Besten schießen einen Endkampf.

Anschlag

  • Stehend freihändig
  • Die Waffe darf mit einer oder beiden Händen gehalten werden, Voranschlag erlaubt
  • Arm/Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage

Schießzeit

  • Vorkampf: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek., Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Vorbereitungszeit 3 Min. (auch im Endkampf 3 Min.)
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Vorkampf: Durchgang 1 = 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Durchgang 2 = 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe (Scheibe erscheint nach ACHTUNG nach 7 Sek. ± 0,1, Fertighaltung)
  • Endkampf: die 6 Besten des Vorkampfs, nach einer Probeserie in 20 Sek. 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe
  • Das Endkampfergebnis wird zum Vorkampfergebnis addiert
  • Gleichstand nach dem Endkampf: Stechen mit einer 20-Sekunden-Serie ohne weiteres Probeschießen
  • Drehanlagen oder Standscheiben möglich
  • Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt

Waffe

  • Revolver
  • Gewicht ≤ 1.500 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz; weiße Punkte bei den Großkaliberwettbewerben 2.5x zulässig)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Griff: keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
  • Griffschalen original oder dem Original in Form und Griffigkeit entsprechend
  • Munition: handelsübliche oder selbst geladene, waffentypische Munition (Pistole: Patronen ohne Rand, Revolver: Patronen mit Rand), die den Mindestimpuls erreicht
  • MIP = 0,1 × Geschossgewicht (g) × Mündungsgeschwindigkeit (m/s)
  • Kontrolle durch Entnahme von bis zu 6 Patronen, Wiegen und Messen von bis zu 3 Schüssen
  • Wird der Mindestimpuls nicht erreicht: Disqualifikation
  • Munitionswechsel nur mit Genehmigung des Schießleiters
  • Mindestimpuls 350

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Gewertet wird getrennt nach Pistole und Revolver sowie nach Kaliber (Regel 2.21: 2.53 9 mm Luger, 2.59 .45 ACP, 2.55 .357 Magnum, 2.58 .44 Magnum)
  • Wertung nach dem Endkampf: Vorkampf (40 Schuss) + Endkampf (10 Schuss)
2.55B

25 m Großkaliberrevolver .357 Magnum einhändig aufgelegt

BLAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.357 Magnum

Großkaliber-Revolver einhändig aufgelegt auf 25 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 2,5 Minuten.

Anschlag

Stehend oder sitzend, einhändig aufgelegt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss in 2,5 Minuten
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Minuten

Ablauf

  • 5 Probeschüsse in 2,5 Min., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 2,5 Min.
  • Im Übrigen laut Liste B wie 50-m-Pistole Auflage (DSB-SpO Regel 2.21) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Mehrlader, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 12.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
  • Die Wettbewerbstabelle schreibt „Großkaliberrevolver“, die Liste B „Großkaliberpistole .357 Mag.“
2.55.1

Großkaliberrevolver .357 Mag

MVPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
.357 Magnum

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Großkaliberrevolver .357 Mag.

Anschlag

Stehend beidhändig

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5

Waffe

  • Kurzwaffe Mehrlader
  • Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.56

Großkaliberpistole 10 mm

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen Kal. 10 mm
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
10 mm

Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m für Pistolen im Kaliber 10 mm mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
  • Voranschlag erlaubt
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand

Schießzeit

  • Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
  • Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
  • Insgesamt 40 Wettkampfschüsse

Ablauf

  • Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
  • Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
  • Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
  • In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
  • Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
  • Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
  • Einzelheiten legt die Ausschreibung fest

Waffe

  • Pistole, Mehrlader
  • Kaliber 10 mm
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)

Hinweise

Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief

Norddeutscher Schützenbund

Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 1–3 (PDF-Seiten 4–6; Wettbewerb nicht aufgeführt)
2.57

Großkaliberrevolver .41

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen Kal. .41
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.41

Großkaliber-Revolverwettbewerb auf 25 m im Kaliber .41 mit Präzisionsserien in 150 Sekunden und schnellen Serien in 20 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend freihändig, völlig frei mit beiden Füßen auf dem Boden im Schützenstand
  • Die Waffe darf mit einer oder mit beiden Händen gehalten werden
  • Voranschlag erlaubt
  • Schießarm und Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage, kein Armband und keine Uhr an Arm und Hand der Schießhand

Schießzeit

  • Serien à 5 Schuss in 150 Sek. (Präzision)
  • Serien à 5 Schuss in 20 Sek. (Duell)
  • Insgesamt 40 Wettkampfschüsse

Ablauf

  • Präzisionsserien auf die Präzisionsscheibe, 20-Sekunden-Serien auf die Duellscheibe
  • Laden erst nach dem Kommando LADEN, innerhalb von 1 Min., mit höchstens 5 Patronen und nur einem gefüllten Magazin (sonst Disqualifikation)
  • Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 0,1)
  • In den 20-Sekunden-Serien Fertighaltung: Arm mindestens 45° gesenkt, Waffe nicht aufgestützt
  • Anerkannte Störung: Serie wird wiederholt, je Scheibe zählen die niedrigsten Schusswerte der beiden Serien
  • Stechen und Probeserie bei Ergebnisgleichheit: je eine 20-Sekunden-Serie
  • Einzelheiten legt die Ausschreibung fest

Waffe

  • Revolver, Mehrlader
  • Kaliber .41
  • Lauflänge 100–153 mm (ohne Trommel gemessen)
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz), weiße Punkte zulässig
  • Optische, Spiegel-, Laser-, fernrohrartige und elektronische Hilfen, Leuchtstäbchen und Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk im Anschlag völlig frei
  • Bei Revolvern muss die Patronenzuführung auf 12 Uhr liegen

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision (150-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 4: Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10: Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 5 Ø 500 mm (Ringe 10 bis 5)

Hinweise

Schützenstand 1,00 m breit und 1,50 m tief

Norddeutscher Schützenbund

Auf der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Pistole S. 1–3 (PDF-Seiten 4–6; Wettbewerb nicht aufgeführt)
2.58

25 m Revolver .44 Magn.

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt; Endkampf nicht enthalten
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen .44 Magnum
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.44 Magnum

Großkaliber-Revolverwettbewerb auf 25 m im Kaliber .44 Magnum: 20 Präzisionsschüsse und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien; die sechs Besten schießen einen Endkampf.

Anschlag

  • Stehend freihändig
  • Die Waffe darf mit einer oder beiden Händen gehalten werden, Voranschlag erlaubt
  • Arm/Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage

Schießzeit

  • Vorkampf: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek., Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Vorbereitungszeit 3 Min. (auch im Endkampf 3 Min.)
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Vorkampf: Durchgang 1 = 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Durchgang 2 = 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe (Scheibe erscheint nach ACHTUNG nach 7 Sek. ± 0,1, Fertighaltung)
  • Endkampf: die 6 Besten des Vorkampfs, nach einer Probeserie in 20 Sek. 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe
  • Das Endkampfergebnis wird zum Vorkampfergebnis addiert
  • Gleichstand nach dem Endkampf: Stechen mit einer 20-Sekunden-Serie ohne weiteres Probeschießen
  • Drehanlagen oder Standscheiben möglich
  • Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt

Waffe

  • Revolver
  • Gewicht ≤ 1.550 g (Sonderregel Revolver .44 Magnum)
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Lauflänge 100–166 mm
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz; weiße Punkte bei den Großkaliberwettbewerben 2.5x zulässig)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Griff: keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
  • Griffschalen original oder dem Original in Form und Griffigkeit entsprechend
  • Munition: handelsübliche oder selbst geladene, waffentypische Munition (Pistole: Patronen ohne Rand, Revolver: Patronen mit Rand), die den Mindestimpuls erreicht
  • MIP = 0,1 × Geschossgewicht (g) × Mündungsgeschwindigkeit (m/s)
  • Kontrolle durch Entnahme von bis zu 6 Patronen, Wiegen und Messen von bis zu 3 Schüssen
  • Wird der Mindestimpuls nicht erreicht: Disqualifikation
  • Munitionswechsel nur mit Genehmigung des Schießleiters
  • Mindestimpuls 450

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Gewertet wird getrennt nach Pistole und Revolver sowie nach Kaliber (Regel 2.21: 2.53 9 mm Luger, 2.59 .45 ACP, 2.55 .357 Magnum, 2.58 .44 Magnum)
  • Wertung nach dem Endkampf: Vorkampf (40 Schuss) + Endkampf (10 Schuss)
2.58.1

Großkaliberrevolver .44 Mag

MVPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
.44 Magnum

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Großkaliberrevolver .44 Mag.

Anschlag

Stehend beidhändig

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5

Waffe

  • Kurzwaffe Mehrlader
  • Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.59

25 m Pistole .45

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + 4 Serien in 150 Sek. + 4 Serien in 20 Sek., geschätzt; Endkampf nicht enthalten
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen .45 ACP
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.45 ACP

Großkaliber-Pistolenwettbewerb auf 25 m im Kaliber .45 ACP: 20 Präzisionsschüsse und 20 Schüsse in 20-Sekunden-Serien; die sechs Besten schießen einen Endkampf.

Anschlag

  • Stehend freihändig
  • Die Waffe darf mit einer oder beiden Händen gehalten werden, Voranschlag erlaubt
  • Arm/Handgelenk ohne Hilfsmittel, Stütze oder Bandage

Schießzeit

  • Vorkampf: Präzision 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek., Duell 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Vor der ersten Wettkampfserie eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Vorbereitungszeit 3 Min. (auch im Endkampf 3 Min.)
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Vorkampf: Durchgang 1 = 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek. auf die Präzisionsscheibe
  • Durchgang 2 = 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe (Scheibe erscheint nach ACHTUNG nach 7 Sek. ± 0,1, Fertighaltung)
  • Endkampf: die 6 Besten des Vorkampfs, nach einer Probeserie in 20 Sek. 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek. auf die Duellscheibe
  • Das Endkampfergebnis wird zum Vorkampfergebnis addiert
  • Gleichstand nach dem Endkampf: Stechen mit einer 20-Sekunden-Serie ohne weiteres Probeschießen
  • Drehanlagen oder Standscheiben möglich
  • Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt

Waffe

  • Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.500 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Lauflänge mindestens 100 mm
  • Höchstlänge in der Sportordnung widersprüchlich (siehe Hinweise), empfohlen höchstens 153 mm
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, schwarz; weiße Punkte bei den Großkaliberwettbewerben 2.5x zulässig)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Griff: keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
  • Griffschalen original oder dem Original in Form und Griffigkeit entsprechend
  • Munition: handelsübliche oder selbst geladene, waffentypische Munition (Pistole: Patronen ohne Rand, Revolver: Patronen mit Rand), die den Mindestimpuls erreicht
  • MIP = 0,1 × Geschossgewicht (g) × Mündungsgeschwindigkeit (m/s)
  • Kontrolle durch Entnahme von bis zu 6 Patronen, Wiegen und Messen von bis zu 3 Schüssen
  • Wird der Mindestimpuls nicht erreicht: Disqualifikation
  • Munitionswechsel nur mit Genehmigung des Schießleiters
  • Mindestimpuls 300

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt
  • Augenschutz ist Pflicht und muss das Auge mindestens von vorne und seitlich schützen

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell (20-Sek.-Serien): Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Gewertet wird getrennt nach Pistole und Revolver sowie nach Kaliber (Regel 2.21: 2.53 9 mm Luger, 2.59 .45 ACP, 2.55 .357 Magnum, 2.58 .44 Magnum)
  • Wertung nach dem Endkampf: Vorkampf (40 Schuss) + Endkampf (10 Schuss)
  • Lauflänge: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 der DSB-SpO nennt für 2.59 nur eine Mindestlänge von 100 mm, die Pistolentabelle in Teil 2 dagegen für 2.53/2.59/2.55/2.58 höchstens 153 mm
  • Empfehlung: Lauf nicht länger als 153 mm, damit die Waffe bei jeder Waffenkontrolle zugelassen wird
2.59.1

Großkaliber Pistole .45 ACP

MVPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 12 Min.Zeitvorgabe laut Liste B, ohne Probe
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (4 x 5)
Kaliber
.45

Landeswettbewerb des Landesschützenverbands Mecklenburg-Vorpommern nach Liste B, Großkaliber Pistole .45 ACP.

Anschlag

Stehend beidhändig

Schießzeit

Zeitvorgabe laut Liste B: je Serie 3 Min.

Ablauf

Wettkampfschüsse laut Liste B: 4 x 5

Waffe

  • Kurzwaffe, Mehrlader
  • Lauflänge (cm): min. 10 max. 15,3
  • Visierung: Kimme / Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 4

Hinweise

  • Mecklenburgischer Wettbewerb nach Liste B, 2026 als Landesmeisterschaft ausgeschrieben
  • Klassen laut Regel 0.7.1 der DSB-SpO, Zusammenlegungen laut Wettbewerbstabelle des LSV M-V
  • Probeschüsse, Ablauf und Wertung laut Ausschreibung
2.60

25 m Standardpistole

DSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.3 Min. Vorbereitung + Probeserie + je 4 Serien in 150, 20 und 10 Sek., geschätzt
Munition
60 Wertung + 5 Probe = 65 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Kleinkaliber-Pistolenwettbewerb mit immer kürzerer Zeit: je 20 Schuss in Serien von 150, 20 und 10 Sekunden, alles auf dieselbe Präzisionsscheibe.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Sportgerät nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr
  • Bei den 20- und 10-Sek.-Serien Fertighaltung (Arm mindestens 45° gesenkt, erst beim Erscheinen der Scheibe anheben)

Schießzeit

  • 12 Serien à 5 Schuss: 4 in je 150 Sek., 4 in je 20 Sek., 4 in je 10 Sek.
  • Vor Beginn eine Probeserie 5 Schuss in 150 Sek.
  • 3 Min. Vorbereitungszeit
  • Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Durchgang 1: 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
  • Durchgang 2: 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Durchgang 3: 4 Serien à 5 Schuss in je 10 Sek.
  • Nach ACHTUNG erscheint die Scheibe nach 7 Sek. (± 1), nach Ablauf der Zeit wird sie weggedreht
  • Bei zwei Halbprogrammen je 2 Serien in 150, 20 und 10 Sek.
  • Nach anerkannter Störung wird die Serie wiederholt
  • Stechen um Platz 1–3: 10-Sekunden-Serie

Waffe

  • Revolver und selbstladende Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.400 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Munition .22 lfB (5,6 mm Randfeuer)
  • Laden mit max. 5 Patronen
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 für alle Serien (Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Max. 10 Schuss je Papierscheibe
2.70

Ordonnanzrevolver 25 m

HHPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.6 × 5 Min.
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
bis .455

Hamburger Wettbewerb für historische Ordonnanzrevolver auf 25 m.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

6 Serien zu 5 Schuss, je 5 Min.

Ablauf

6 Serien zu 5 Schuss

Waffe

  • Unveränderte Revolver im Originalzustand, die bis 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden
  • Lauflänge 8,6 bis 18,1 cm
  • Visierung Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Pistole 25 m)

Hinweise

  • Hamburger Wettbewerb nach Liste B
  • Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
2.80

Ordonnanzpistole 25/50 m

HHPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min.10 Min. auf 25 m + 5 Min. auf 50 m
Munition
20 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m und 50 m
Schusszahl
20 (15 auf 25 m, 5 auf 50 m)
Kaliber
.17 bis .50, dem Original entsprechend

Hamburger Wettbewerb für historische Ordonnanzpistolen und -revolver auf 25 und 50 m.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • 25 m: 15 Schuss in 10 Min.
  • 50 m: 5 Schuss in 5 Min.

Ablauf

15 Schuss auf 25 m, dann 5 Schuss auf 50 m

Waffe

  • Ordonnanzpistolen und -revolver im Originalzustand, zeitgenössische Änderungen erlaubt
  • Selbstladepistolen, Revolver sowie Pistolen und Revolver mit Anschlagschaft
  • Lauflänge 7,62 bis 15,3 cm
  • Visierung Kimme und Korn

Scheibe

  • 25 m: Scheibe Nr. 4
  • 50 m: Scheibe laut Liste B Nr. 9

Hinweise

  • Hamburger Wettbewerb nach Liste B
  • Nicht im Terminplan der Landesmeisterschaften 2027
  • Scheibennummer für 50 m laut Liste B, vor dem Wettkampf mit der Ausschreibung abgleichen
2.90

NDSB Pistole

NDSBPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min.4 Min. Probe + 2 Serien à 10 Schuss in je 150 Sek., geschätzt; K.-o.-Finale nicht enthalten
Munition
20 Wertung + ca. 5 Probe = 25 Patronen Kal. .38/9 mm bis .45Probe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Finale je Runde 5–10 mehr
Entfernung
25 m
Schusszahl
20 (Qualifikation), danach K.-o.-Finale
Kaliber
.38 Special / 9 mm bis .45 (einschließlich .357 Magnum)

Großkaliberwettbewerb des NDSB auf 25 m: Nach 20 Qualifikationsschüssen treten die Besten im K.-o.-System gegeneinander an und müssen in 10 oder 20 Sekunden fünf Trefferfelder treffen.

Anschlag

  • Stehend freihändig
  • Die Waffe kann mit einer oder beiden Händen gehalten werden
  • Voranschlag erlaubt

Schießzeit

  • Probe: 4 Minuten mit beliebig vielen Probeschüssen auf die Großkaliber-5er-Ringscheibe vor der Qualifikation, vor dem Finale keine Probe
  • Qualifikation: 2 Serien à 10 Schuss in je 150 Sekunden
  • Finale: Achtel- und Viertelfinale je 5 Schuss in 20 Sekunden, Halbfinale 5 Schuss in 10 Sekunden, Finale 2 × 5 Schuss in je 10 Sekunden
  • Stechserien zur Finalteilnahme: erste und zweite in 20 Sekunden, alle weiteren in 10 Sekunden
  • Stechserie im Finale 10 Sekunden

Ablauf

  • Qualifikation: Vor jeder 10-Schuss-Serie legt der Schütze 10 Patronen auf die Ablage, Ladehilfen und vorgeladene Magazine sind nicht erlaubt
  • Auf LADEN innerhalb 1 Minute mit 5 Patronen laden, dann ACHTUNG (Scheiben drehen weg) und 3–2–1–START (Vorlaufzeit beginnt)
  • Kein Widerruf
  • Innerhalb der 150 Sekunden wird ohne Anweisung nachgeladen
  • Trefferanzeige nach jeder 10-Schuss-Serie
  • Ringwertung (keine Zentrumswertung)
  • In die Mannschaftswertung geht nur die Qualifikation ein, im Einzel dient sie nur der Finalteilnahme
  • Ringgleichheit um die Finalplätze: Stechserie à 5 Schuss auf die Finalscheibe – zuerst zählen die Treffer in den Feldern, bei Gleichheit zusätzlich die Ringe, je Feld nur ein Treffer (bei Mehrfachbeschuss der höchste Wert)
  • Finale der besten 16 im K.-o.-System, die Paare stehen nebeneinander, ein frei bleibender Platz wird nicht nachbesetzt, jede Serie wird einzeln angesagt: Achtelfinale (16) und Viertelfinale (8) je 5 Schuss in 20 Sekunden, Halbfinale (4) 5 Schuss in 10 Sekunden, kleines und großes Finale (je 2) je 2 Serien à 5 Schuss in 10 Sekunden
  • Pro Trefferfeld nur ein Schuss, Wertung zuerst nach Treffern, dann Ringen
  • Bei Gleichheit Stechserien à 5 Schuss in 10 Sekunden
  • Störungen: bei Munitionsversagen darf in der Serienzeit nachgeladen werden
  • Bei Waffenstörung bleiben nicht abgegebene Schüsse ohne Wertung
  • Keine Wiederholung
  • Schüsse vor Beginn oder nach Ende der Schießzeit gelten als Fehler

Waffe

  • Kurzwaffe/Mehrlader: Pistolen und Revolver
  • Mündungsbremsen und Kompensatoren zugelassen
  • Abzugsgewicht mindestens 1.000 g
  • Höchstgewicht 2.200 g einschließlich Zusatzgewichten
  • Kein Handschuhgriff, keine Handballen- oder Handgelenkauflagen, keine verstellbaren oder orthopädischen Griffschalen
  • Offene Visierung, Kimme und Korn beliebiger Form, Zielhilfsmittel nicht gestattet
  • Geladene Waffen dürfen nicht abgelegt werden
  • Sicherheitsverstöße führen zur sofortigen Disqualifikation, die Waffe ist sofort zu entladen und der Stand zu verlassen

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

  • Qualifikation: Großkaliber-5er-Ringscheibe: 5 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Ring 5 Ø 50 mm mit Innen-Fünf (Mouche) Ø 25 mm, Ringe 1 bis 4 je 25 mm breit
  • Je Serie eine Scheibe
  • Finale und Stechen: Großkaliber-Finalscheibe („Herdplatte“): 550 × 550 mm, schwarze Fläche 530 × 530 mm mit 5 runden weißen Trefferflächen (Spiegeln) von je Ø 150 mm
  • Jede Trefferfläche hat 3 Ringe: Ring 3 Ø 50 mm, Ringe 2 und 1 je 25 mm breit
  • Je Trefferfeld ein Schuss

Hinweise

  • NDSB-Landesmeisterschaft 2027: eine offene Klasse (Kennziffer 10) ab Junioren I männlich/weiblich, nur Landesmeisterschaft, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins, nur Qualifikationsergebnis)
  • Die besten 16 schießen das Finale, bei ausreichender Teilnehmerzahl mit Achtel-, Viertel-, Halbfinale und Finale
  • Die Ausschreibung verlangt zusätzlich eine Lauflänge von 10 bis 15,3 cm, nennt „Pistolen und Revolver ab Kaliber .38 / 9 mm“ und Munition bis Kaliber .45 und verweist für das Finale noch auf die SpO-Ausgabe 02/2023
3.01 LP

Historische Ordonnanzkurzwaffen

SCPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätzt5 Min. Vorbereitung, Probe und Wertung auf 25 m, 5 Schuss auf 50 m
Munition
15 Wertung + 5 Probe = 20 Patronen
Entfernung
25 m und 50 m
Schusszahl
15
Kaliber
Dem Original entsprechend

Präzisionsschießen mit originalen deutschen Ordonnanzpistolen und -revolvern von 1900 bis 1945 auf 25 und 50 Meter auf eine historische 12er-Ringscheibe.

Anschlag

  • Stehend, einhändig oder beidhändig
  • Waffen, die für einen Anschlagschaft vorgesehen sind, nur mit Anschlagschaft (eigene Wertungsklasse)

Schießzeit

  • 5 Min. Vorbereitungszeit
  • 25 m: 5 Schuss Probe, dann 2 × 5 Schuss Wertung; je 1 Min. Ladezeit, 3 Min. je 5er-Serie bzw. 6 Min. für 2 × 5 Schuss mit selbständigem Nachladen
  • 50 m: 5 Schuss Wertung ohne Probe

Ablauf

  • 1. Durchgang 25 m: 5 Schuss Probe, 2 × 5 Schuss Wertung; 2. Durchgang 50 m: 5 Schuss Wertung
  • Trefferbeobachtung mit Spektiv oder Fernglas nicht erlaubt; die Probescheibe darf nach dem Probedurchgang eingesehen werden
  • Wertung: Summe aller Ringe; gewertet werden nur die Ringe 12 bis 8, auf 50 m zählt ein Treffer unter Ring 8 oder auf der Hintergrundscheibe 1 Ring
  • Gleichstand: zuerst das bessere 25-m-Ergebnis, dann die Zahl der 12er, 11er, 10er, 9er und 8er; um die Plätze 1 bis 3 Stechen (1 Serie à 5 Schuss, dann einzelne Schüsse), ab Platz 4 gleiche Platzziffern

Waffe

  • Ordonnanzpistolen und -revolver, die zwischen 1900 und 1945 ordonnanzmäßig im deutschen Militär oder bei der Polizei im Gebrauch waren, z. B. Mauser C96, Selbstladepistole Modell 1904 (Marine), Lange Pistole 08, Pistole 08, Walther PP, PPK, P38, Sauer & Sohn 38, Mauser 34, HSC, Browning HP, Radom VIS-35, Reichsrevolver Mod. 93
  • Waffen aus der Einsatzzeit und unverändert; belegte zeitgenössische Anpassungen erlaubt; keine Replika
  • Anschlagschaft nur bei Waffen, die nachweislich so geschossen wurden oder die Vorrichtungen im Original haben; handelsübliche originalgetreue Nachbildungen erlaubt
  • Munition dem Waffentyp entsprechend, fabrikmäßig oder wiedergeladen

Bekleidung und Schutz

Schutzbrille und Sicherheitsbändchen sind Pflicht

Scheibe

  • 25 m: historisch nachempfundene 12er-Ringscheibe: Ring 12 Ø 10 cm weiß, jeder weitere Ring 5 cm breit, 11 und 10 schwarz; Karton bis zur 7, in den Ecken bis zur 6; Ringe quer durchnummeriert
  • 50 m: dieselbe Scheibe mit einer Hintergrundscheibe bis zum Boden; ohne 50-m-Bahn wird der 2. Durchgang auf 25 m auf die im Maßstab 1:2 verkleinerte Scheibe geschossen

Hinweise

  • 2026 als Landesbestenermittlung des SSB ausgeschrieben (keine Landesmeisterschaft): 10.10.2026, PSSG zu Dresden; Wertungsklassen ohne Anschlagschaft Herren I+II, Herren III, Herren IV, offene Damenklasse; mit Anschlagschaft offene Klasse; Reichsrevolver offene Klasse; nur Einzelwertung
  • Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
  • Unscharf: Liste B und Landessportprogramm nennen unbegrenzte Zeit, nur einhändig (Senioren über 60 und Damen auch aufgelegt bzw. beidhändig), Karton bis zur 8; das Landessportprogramm wertet nur die 25 m (50 m: mindestens 3 Treffer) und erlaubt Fernrohre
3.1

Westernschießen Revolver Großkaliber 25 m

WTPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
20
Kaliber
.30 bis .45

Single-Action-Revolver im Großkaliber auf 25 m: 4 Serien zu 5 Schuss in je 150 Sekunden.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden

Ablauf

  • 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Single-Action-Revolver ohne Sportgriff mit starrer Visierung
  • Lauflänge 10 bis 19 cm (4 bis 7,5 Zoll)
  • Kimme und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.02 LP

KK-Sportpistole 30 Schuss Präzision

SCPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.3 Min. Vorbereitung, Probeserie und 6 Serien à 5 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm)

Der Präzisionsteil der Sportpistole als eigener Wettbewerb: 30 Schuss in 6 Serien zu je 5 Minuten.

Anschlag

  • Stehend freihändig: völlig frei mit beiden Füßen im Schützenstand, Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage oder Armband/Uhr

Schießzeit

  • Probeserie 5 Schuss in 5 Min.
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min.
  • Vorbereitungszeit 3 Min.; Laden innerhalb 1 Min. nach LADEN

Ablauf

  • Nur der Präzisionsteil der Sportpistole (DSB-SpO 2.40.2.1.1): 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Min. auf die Präzisionsscheibe
  • Alle weiteren Festlegungen wie bei der Sportpistole (DSB-SpO Regel 2.40)

Waffe

  • Revolver und selbstladende Pistolen
  • Gewicht ≤ 1.400 g
  • Abzugswiderstand ≥ 1.000 g
  • Prüfkasten 300 × 150 × 50 mm
  • Lauflänge 100–153 mm
  • Visierlinie ≤ 220 mm
  • Laden mit max. 5 Patronen
  • Nur offene Visierung (Kimme und Korn, beide schwarz)
  • Optische, elektronische, Laser- oder Leuchthilfen sowie Visierschutz verboten
  • Daumenauflage und Fingerrillen erlaubt, Handgelenk muss im Anschlag völlig frei sein

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Holster sind verboten
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit Empfangs-, Funk- oder Sprecheinrichtung ist verboten, elektronisch niveauabhängig dämmende Kapseln sind erlaubt

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Präzisionsscheibe)

Hinweise

2026 beim Senioren-Landessportfest des SSB ausgeschrieben (Teilnehmer ab 41 Jahre, auch aus anderen Landesverbänden; Klassen laut Sportordnung des DSB), keine Landesmeisterschaft
3.2

Westernschießen Revolver Kleinkaliber 25 m

WTPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
20
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Single-Action-Revolver im Kleinkaliber auf 25 m: 4 Serien zu 5 Schuss in je 150 Sekunden.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden

Ablauf

  • 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sek.
  • Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Single-Action-Revolver ohne Sportgriff mit starrer Visierung
  • Lauflänge 10 bis 19 cm (4 bis 7,5 Zoll)
  • Kimme und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.3

Westernschießen Unterhebelrepetierer Kleinkaliber 50 m

WTGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min.2 × 10 Min.
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Unterhebelgewehre im Kleinkaliber stehend auf 50 m auf die Elchscheibe: 2 Serien zu 10 Schuss.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten

Ablauf

  • 2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
  • Feste Kaliber: der höhere Ring zählt, wenn das Geschoss seine äußere Ringlinie sichtbar berührt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Unterhebelrepetierer mit offener Visierung
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe mit Elchmotiv (Württemberg): 55 × 55 cm, schwarzer Tierkörper mit 3 Ringen, Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.4

Westernschießen Unterhebelrepetierer Großkaliber 50 m

WTGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min.2 × 10 Min.
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
20
Kaliber
.30 bis .45

Unterhebelgewehre im Großkaliber stehend auf 50 m auf die Bisonscheibe: 2 Serien zu 10 Schuss.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten

Ablauf

  • 2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Unterhebelrepetierer mit offener Visierung
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe mit Bisonmotiv (Württemberg): 55 × 55 cm, schwarzer Tierkörper mit 3 Ringen, Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.5

Westernschießen Unterhebelrepetierer Kurzwaffenpatrone 25 m

WTGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min. geschätzt
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
25 m
Schusszahl
20
Kaliber
.32 bis .45

Unterhebelgewehre für Kurzwaffenpatronen stehend auf 25 m auf die Bisonscheibe: 4 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden

Ablauf

  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Alle serienmäßig hergestellten Unterhebelrepetierer für Zentralfeuerpatronen, Original oder Replika
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe mit Bisonmotiv (Württemberg): 55 × 55 cm, schwarzer Tierkörper mit 3 Ringen, Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.7

Westernschießen Langwaffe Großkaliber 100 m liegend aufgelegt

WTAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min.2 × 10 Min.
Munition
20 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
100 m
Schusszahl
20
Kaliber
.30 bis .45

Westerntypische Einzellader wie Rolling Block oder Sharps liegend aufgelegt auf 100 m auf die Bisonscheibe: 2 Serien zu 10 Schuss.

Anschlag

  • Liegend aufgelegt
  • Vorderschaft darf vor dem Abzugsbügel bis 160 mm aufliegen und höchstens bis zur Hälfte seiner Höhe einsinken; höhenverstellbare und eigene Auflagen erlaubt, keine seitliche Anlage
  • Die nicht abziehende Hand darf den Vorderschaft zwischen Auflage und Abzugsbügel umfassen
  • Kolben darf die Unterlage nicht berühren; er darf mit der freien Hand gehalten werden, zwischen Hand und Unterlage muss ein Freiraum erkennbar sein
  • Mit ärztlichem Attest (Eintrag im Wettkampfpass) oder Behindertenausweis mit mindestens „G“ sitzend auf einem Hocker statt liegend (Ausschreibung)

Schießzeit

2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten

Ablauf

  • 2 Serien à 10 Schuss in je 10 Minuten
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Westerntypische Einzellader-Langwaffen (z. B. Rolling Block, Sharps)
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme/Korn oder Diopter/Korn

Scheibe

Scheibe mit Bisonmotiv (Württemberg): 55 × 55 cm, schwarzer Tierkörper mit 3 Ringen, Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ringabstand 25 mm

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Western (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
3.10

Trap

DSBFlinte

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 15 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Serien à ca. 25 Min., oft auf 1–3 Tage verteilt
Munition
125 Scheiben × bis zu 2 Schuss = 250 + 2 Funktionsschüsse = ca. 252 PatronenHöchstbedarf
Entfernung
15 m bis Graben, Wurfweite 76 m
Schusszahl
125 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 24,5 g

Olympische Wurfscheibendisziplin: Von fünf Ständen werden Tonscheiben beschossen, die aus einem Graben vor den Schützen in unbekannter Richtung weggeworfen werden.

Anschlag

Stehend, beide Füße im markierten Schützenstand (100 × 100 cm)

Schießzeit

  • Keine Gesamtzeit, Ablauf nach Rottenplan
  • Je Scheibe 12 Sekunden: Stellung einnehmen, laden und abrufen, nachdem der Vorschütze geschossen hat
  • Erster Verstoß innerhalb einer Serie: Verwarnung (gelbe Karte), jeder weitere: Scheibe gilt als Fehler

Ablauf

  • 5 Serien zu je 25 Scheiben, an 1 bis 3 Tagen
  • Rotte aus 6 Schützen auf 5 Ständen, Stand 6 ist Warteposition
  • Bis zu 2 Schüsse je Scheibe
  • Je Serie schießt jeder Schütze von jedem Stand 5 Scheiben: 2 von links, 2 von rechts, 1 von der mittleren Maschine, Reihenfolge unbekannt
  • Der Schütze ruft die Scheibe laut ab, sie wird sofort geworfen
  • Wechsel zum nächsten Stand erst, wenn der rechte Nachbar geschossen hat und das Ergebnis feststeht
  • Treffer, wenn mindestens ein sichtbares Stück abspringt
  • Höchstens 2 anerkannte Funktionsstörungen je Serie

Waffe

  • Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
  • Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät
  • Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen
  • Gewehrriemen und Kompensatoren verboten, kombinierte Waffen und mehr als zwei Läufe nicht zugelassen
  • Geportete Läufe und Chokes erlaubt, Porting höchstens 200 mm hinter der Mündung
  • Tiefster Punkt des Schafts höchstens 170 mm unter der Basküle
  • Wechsel der Flinte oder von Flintenteilen (auch Chokes) während einer Serie nicht erlaubt, außer bei anerkanntem Waffenfehler
  • Munition: Schrotladung höchstens 24,5 g, kugelförmige Schrote höchstens 2,6 mm, nur transparente Schrotbecher
  • Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten

Bekleidung und Schutz

  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Sport- und Trainingshosen, Trainingsjacken, Kleider und Röcke erlaubt
  • Bermudashorts erlaubt, wenn das Hosenbein höchstens 15 cm über der Kniescheibenmitte endet
  • Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sowie Camouflage-Bekleidung sind nicht erlaubt
  • Offene Schuhe (Sandalen) nur mit Fersenriemchen
  • Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) für Schützen während des Wettkampfs Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Seitenblenden an Brille, Mütze oder Hut höchstens 60 mm hoch und 30 mm über die Stirn, aus Kunststoff o. Ä. (kein Papier), an Brille oder Gehörschutz fixiert
  • Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz soll getragen werden

Scheibe

  • Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25 bis 26 mm, Gewicht 105 g (± 5 g)
  • Erlaubte Farben: einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange, oder Oberteil bzw. Ring weiß, gelb oder orange
  • 15 Wurfmaschinen in 5 Dreiergruppen im Graben, Einstellung nach einem von 9 ausgelosten Schemen
  • Wurfweite 76 m (± 1 m), mindestens 66 m bei begrenzter Flugweite, Wurfhöhe 1,50 bis 3,00 m in 10 m Entfernung

Hinweise

  • Schüler (Klassen 20, 21): 75 Geradeausscheiben in 3 Serien, nur 1 Schuss je Scheibe
  • Finale der besten 6 in Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: 1 Schuss je Scheibe, ab 25 Scheiben scheidet alle 5 Scheiben der Letzte aus, Sieg nach 50 Scheiben
  • Andere Klassen: Stechen bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 6
  • Wurfscheibenkosten zahlt jeder Teilnehmer vor Ort, Rotten nach Leistung

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-Landesmeisterschaft 2027: 125 Scheiben, Schüler 75 ScheibenQuelle: NDSB-Zusatzausschreibung Wurfscheiben zur Landesmeisterschaft 2027
3.12

Trap Team Mixed

DSBFlinte

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 25 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 3 Serien à ca. 25 Min.
Munition
je Teammitglied 75 Scheiben × bis zu 2 Schuss = 150 + 2 Funktionsschüsse = ca. 152 PatronenHöchstbedarf
Entfernung
15 m bis Graben, Wurfweite 76 m
Schusszahl
75 Scheiben je Teammitglied
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 24,5 g

Trap-Mannschaftswettbewerb für ein gemischtes Zweierteam aus einer Frau und einem Mann, deren Ergebnisse zusammen zählen.

Anschlag

Stehend, beide Füße im markierten Schützenstand (100 × 100 cm)

Schießzeit

  • Keine Gesamtzeit, Ablauf nach Rottenplan
  • Je Scheibe 12 Sekunden zum Einnehmen der Stellung, Laden und Abrufen

Ablauf

  • Team aus einem männlichen und einem weiblichen Mitglied
  • Jedes Teammitglied schießt 75 Scheiben in 3 Serien zu je 25 Scheiben, Ablauf wie im Trap-Einzel
  • In der Qualifikation stehen beide nebeneinander in der Rotte, zuerst schießt das männliche, danach das weibliche Mitglied
  • Bis zu 2 Schüsse je Scheibe
  • Teamergebnis ist die Summe der Treffer beider Teammitglieder
  • Danach Finale der besten 6 Teams

Waffe

  • Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
  • Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät
  • Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen
  • Gewehrriemen und Kompensatoren verboten, kombinierte Waffen und mehr als zwei Läufe nicht zugelassen
  • Geportete Läufe und Chokes erlaubt, Porting höchstens 200 mm hinter der Mündung
  • Tiefster Punkt des Schafts höchstens 170 mm unter der Basküle
  • Wechsel der Flinte oder von Flintenteilen (auch Chokes) während einer Serie nicht erlaubt, außer bei anerkanntem Waffenfehler
  • Munition: Schrotladung höchstens 24,5 g, kugelförmige Schrote höchstens 2,6 mm, nur transparente Schrotbecher
  • Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten

Bekleidung und Schutz

  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Sport- und Trainingshosen, Trainingsjacken, Kleider und Röcke erlaubt
  • Bermudashorts erlaubt, wenn das Hosenbein höchstens 15 cm über der Kniescheibenmitte endet
  • Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sowie Camouflage-Bekleidung sind nicht erlaubt
  • Offene Schuhe (Sandalen) nur mit Fersenriemchen
  • Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) für Schützen während des Wettkampfs Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Seitenblenden an Brille, Mütze oder Hut höchstens 60 mm hoch und 30 mm über die Stirn, aus Kunststoff o. Ä. (kein Papier), an Brille oder Gehörschutz fixiert
  • Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz soll getragen werden

Scheibe

  • Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25 bis 26 mm, Gewicht 105 g (± 5 g)
  • Erlaubte Farben: einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange, oder Oberteil bzw. Ring weiß, gelb oder orange
  • Trapstand mit 15 Wurfmaschinen in 5 Dreiergruppen, Wurfweite 76 m (± 1 m)

Hinweise

  • Finale (Klassen Erwachsene und Junioren): Ablauf eines Trapfinales, nach jeweils 5 Scheiben wechselt der Schütze im Team, jedes Teammitglied schießt im Finale 25 Scheiben
  • Im Finale hat jedes Team eine Auszeit von 1 Minute
  • Stechen: die Teammitglieder wechseln sich im Modus 1-2-2-1-1-2-2 ab
3.15

Doppeltrap

DSBFlinte

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 50 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Serien à ca. 20 Min., oft auf 1–3 Tage verteilt
Munition
150 Scheiben75 Doubletten) × 1 Schuss = 150 + 2 Funktionsschüsse = ca. 152 Patronen
Entfernung
15 m bis Graben, Wurfweite 55 m
Schusszahl
150 Scheiben (75 Doubletten)
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 24,5 g

Wurfscheibendisziplin, bei der auf jeden Abruf zwei gleichzeitig geworfene Scheiben mit je einem Schuss getroffen werden müssen.

Anschlag

Stehend, beide Füße im markierten Schützenstand (100 × 100 cm)

Schießzeit

  • Keine Gesamtzeit, Ablauf nach Rottenplan
  • Je Doublette 12 Sekunden zum Einnehmen der Stellung, Laden und Abrufen
  • Erster Verstoß innerhalb einer Serie: Verwarnung, jeder weitere: Doublette gilt als Fehler/Fehler

Ablauf

  • 5 Serien zu je 15 Doubletten, an 1 bis 3 Tagen
  • Zwei Scheiben werden gleichzeitig geworfen, auf jede Scheibe ein Schuss
  • Je Serie schießt jeder Schütze von jedem der 5 Stände 3 Doubletten, je eine aus Schema A, B und C in unbekannter Reihenfolge
  • Vor jeder Runde wird je eine Probedoublette aller 3 Schemen geworfen
  • Wechsel zum nächsten Stand erst, wenn der rechte Nachbar geschossen hat und das Ergebnis feststeht
  • Höchstens 2 anerkannte Funktionsstörungen je 15 Doubletten

Waffe

  • Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
  • Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät
  • Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen
  • Gewehrriemen und Kompensatoren verboten, kombinierte Waffen und mehr als zwei Läufe nicht zugelassen
  • Geportete Läufe und Chokes erlaubt, Porting höchstens 200 mm hinter der Mündung
  • Tiefster Punkt des Schafts höchstens 170 mm unter der Basküle
  • Wechsel der Flinte oder von Flintenteilen (auch Chokes) während einer Serie nicht erlaubt, außer bei anerkanntem Waffenfehler
  • Munition: Schrotladung höchstens 24,5 g, kugelförmige Schrote höchstens 2,6 mm, nur transparente Schrotbecher
  • Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten

Bekleidung und Schutz

  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Sport- und Trainingshosen, Trainingsjacken, Kleider und Röcke erlaubt
  • Bermudashorts erlaubt, wenn das Hosenbein höchstens 15 cm über der Kniescheibenmitte endet
  • Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sowie Camouflage-Bekleidung sind nicht erlaubt
  • Offene Schuhe (Sandalen) nur mit Fersenriemchen
  • Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) für Schützen während des Wettkampfs Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Seitenblenden an Brille, Mütze oder Hut höchstens 60 mm hoch und 30 mm über die Stirn, aus Kunststoff o. Ä. (kein Papier), an Brille oder Gehörschutz fixiert
  • Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz soll getragen werden

Scheibe

  • Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25 bis 26 mm, Gewicht 105 g (± 5 g)
  • Erlaubte Farben: einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange, oder Oberteil bzw. Ring weiß, gelb oder orange
  • 3 Wurfmaschinen (im olympischen Graben die mittlere Gruppe 7, 8, 9)
  • Schema A: Maschinen 7 und 8, Schema B: 8 und 9, Schema C: 7 und 9
  • Wurfrichtung 5° links, 0° und 5° rechts, Wurfhöhe 3,00 m bzw. 3,50 m (mittlere Maschine) in 10 m Entfernung, Wurfweite 55 m (± 1 m)

Hinweise

  • Wettkampfprogramm für alle Klassen: 150 Scheiben in 5 Serien zu je 15 Doubletten, kein eigenes Nachwuchsprogramm
  • Finale der besten 6 in Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: nach 15 Doubletten scheidet alle 5 Doubletten der Letzte aus, Sieg nach 40 Doubletten
  • Stechen nur mit Doublette 3 (äußere Maschinen) von Stand zu Stand
  • Wurfscheibenkosten zahlt jeder Teilnehmer vor Ort, Rotten nach Leistung

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-Landesmeisterschaft 2027: 150 ScheibenQuelle: NDSB-Zusatzausschreibung Wurfscheiben zur Landesmeisterschaft 2027
3.20

Skeet

DSBFlinte

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 50 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Serien à ca. 20 Min., oft auf 1–3 Tage verteilt
Munition
125 Scheiben × 1 Schuss = 125 + 2 Funktionsschüsse = ca. 127 Patronen
Entfernung
Halbkreis r = 19,2 m, Wurfweite 68 m
Schusszahl
125 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 24,5 g

Wurfscheibendisziplin, bei der Scheiben aus einem hohen und einem niedrigen Haus quer vor den Schützen fliegen und von acht Stationen aus einzeln und als Doublette getroffen werden müssen.

Anschlag

  • Stehend, beide Füße im Schützenstand
  • Fertighaltung bis zum Erscheinen der Scheibe: Schaft am Körper, unteres Kolbenende an oder unter der Markierung an der Schießkleidung
  • Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze

Schießzeit

  • Keine Gesamtzeit, Ablauf nach Rottenplan
  • 10 Sekunden zum Betreten der Station
  • Danach 30 Sekunden, um alle Scheiben dieser Station abzurufen
  • Die Scheibe erscheint nach dem Abruf mit zufälliger Verzögerung von 0,1 bis 3 Sekunden

Ablauf

  • 5 Serien zu je 25 Scheiben, an 1 bis 3 Tagen
  • 1 Schuss je Scheibe
  • Stationen 1 bis 7 auf einem Halbkreis, Station 8 in der Mitte zwischen Hochhaus und Niederhaus
  • Wurffolge je Serie: Station 1 bis 3 je Hochhaus-Einzel und Doublette HN, Station 4 Hochhaus und Niederhaus einzeln, Station 5 und 6 je Niederhaus-Einzel und Doublette NH, Station 7 Doublette NH, Station 4 Doubletten HN und NH, Station 8 Hochhaus und Niederhaus einzeln
  • Jeder Schütze der Rotte schießt auf einer Station, bevor gewechselt wird
  • Auf Einzelscheiben jeweils nur eine Patrone laden (Station 4: zwei), Station 8: Hochhaus und Niederhaus mit getrennt geladener Patrone
  • Scheibe muss innerhalb der Schussgrenze (40,3 m vom Haus) getroffen werden
  • Zu Beginn wird von Station 1 aus je eine Probescheibe aus jedem Haus gezeigt

Waffe

  • Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
  • Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät
  • Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen
  • Gewehrriemen und Kompensatoren verboten, kombinierte Waffen und mehr als zwei Läufe nicht zugelassen
  • Geportete Läufe und Chokes erlaubt, Porting höchstens 200 mm hinter der Mündung
  • Tiefster Punkt des Schafts höchstens 170 mm unter der Basküle
  • Wechsel der Flinte oder von Flintenteilen (auch Chokes) während einer Serie nicht erlaubt, außer bei anerkanntem Waffenfehler
  • Munition: Schrotladung höchstens 24,5 g, kugelförmige Schrote höchstens 2,6 mm, nur transparente Schrotbecher
  • Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten

Bekleidung und Schutz

  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Sport- und Trainingshosen, Trainingsjacken, Kleider und Röcke erlaubt
  • Bermudashorts erlaubt, wenn das Hosenbein höchstens 15 cm über der Kniescheibenmitte endet
  • Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sowie Camouflage-Bekleidung sind nicht erlaubt
  • Offene Schuhe (Sandalen) nur mit Fersenriemchen
  • Markierungsstreifen (25–30 cm lang, 3 cm breit) fest auf der äußeren Schießkleidung, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze, bei der Kontrolle Taschen am Oberkörper leer
  • Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) für Schützen während des Wettkampfs Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Seitenblenden an Brille, Mütze oder Hut höchstens 60 mm hoch und 30 mm über die Stirn, aus Kunststoff o. Ä. (kein Papier), an Brille oder Gehörschutz fixiert
  • Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz soll getragen werden

Scheibe

  • Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Höhe 25 bis 26 mm, Gewicht 105 g (± 5 g)
  • Erlaubte Farben: einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange, oder Oberteil bzw. Ring weiß, gelb oder orange
  • Je eine fest eingestellte Wurfmaschine im Hochhaus und im Niederhaus
  • Wurfweite 68 m (± 1 m), Schussgrenze 40,3 m von jedem Haus

Hinweise

  • Schüler (Klassen 20, 21): 75 Scheiben in 3 Serien (Schülerprogramm), bei Einzelscheiben nur einzeln laden
  • Finale der besten 6 in Herren I, Damen I, Junioren I und Juniorinnen I: nur Doubletten von den Stationen 3, 4 und 5, ab 20 Scheiben scheidet alle 10 Scheiben der Letzte aus, Sieg nach 60 Scheiben
  • Stechen von Station 4 mit wechselnden Doubletten HN und NH
  • Wurfscheibenkosten zahlt jeder Teilnehmer vor Ort, Rotten nach Leistung

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-Landesmeisterschaft 2027: 125 Scheiben, Schüler 75 ScheibenQuelle: NDSB-Zusatzausschreibung Wurfscheiben zur Landesmeisterschaft 2027
3.30

Compak-Sporting

DSBFlinte

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 50 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Durchgänge à ca. 20 Min.; bei 75 Scheiben ca. 70 Min.
Munition
125 Scheiben: je Durchgang bis zu 38 Schuss13 Einzel à 2 + 12 Doublettenscheiben à 1) = 190 + 2 Funktionsschüsse = ca. 192 Patronen (Höchstbedarf; bei 75 Scheiben ca. 116
Entfernung
Stände 4–8 m vor Flugfeld
Schusszahl
75 oder 125 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 28,5 g

Jagdnahe Wurfscheibendisziplin nach FITASC-Regeln, bei der von fünf Ständen nebeneinander abwechslungsreiche Einzelscheiben und Doubletten aus sechs Wurfmaschinen beschossen werden.

Anschlag

  • Stehend im markierten Stand (1 × 1 m) mit Schussfeldbegrenzung (Käfig)
  • Anschlag beim Abruf frei wählbar (mit oder ohne Voranschlag)
  • Geschossen wird immer mit der Flinte an der Schulter

Schießzeit

  • Keine Gesamtzeit
  • 10 Sekunden zum Abruf, nachdem der Vorschütze geschossen hat und das Ergebnis feststeht

Ablauf

  • Durchgang zu 25 Scheiben: von jedem der 5 Stände 5 Scheiben
  • Je Stand eine von 5 Layout-Gruppen: 5 Einzelscheiben, 3 Einzel und 1 Doublette auf Schuss, 3 Einzel und 1 Simultandoublette, 1 Einzel und 2 Doubletten auf Schuss oder 1 Einzel und 2 Simultandoubletten
  • Auf Einzelscheiben bis zu 2 Schüsse, bei Doubletten 1 Schuss je Scheibe
  • Rotte bis 6 Schützen, Wechsel nach jeweils 5 Scheiben einen Stand nach rechts, der sechste wartet hinter Stand 1
  • Wurfschema hängt gut lesbar an jedem Stand
  • Einzelscheiben und Simultandoubletten werden morgens der ersten Rotte vorgeworfen
  • Nur eine anerkannte Funktionsstörung je 25 Scheiben

Waffe

  • Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
  • Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät, Mikrokameras an der Flinte
  • Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen, Hülsenauswurf darf niemanden stören
  • Gewehrriemen verboten
  • Wechsel von Flinte oder Chokes während einer Runde nicht erlaubt, zwischen den Runden erlaubt
  • Munition: Schrotladung höchstens 28,5 g, kugelförmige Schrote 1,9 bis 2,6 mm, keine gemischten Schrotgrößen
  • Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten

Bekleidung und Schutz

  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Bermudashorts nur bis höchstens 5 cm über der Kniescheibenmitte
  • Hemden und T-Shirts ohne Ärmel nicht gestattet, kein nackter Oberkörper unter der Schießweste
  • Sandalen sind aus Sicherheitsgründen verboten
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) ist Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz ist Pflicht

Scheibe

  • Standard-Wurfscheiben sowie Sonderscheiben: Minischeibe 60 mm, Midischeibe 90 mm, Battue (Segelscheibe), Rollhase
  • Sonderscheiben höchstens 40 % aller Scheiben
  • Mindestens 6 Wurfmaschinen (A bis F), Flugbahnen über ein Rechteck von 25 m Tiefe und 40 m Breite
  • Pflicht-Flugbahnen: links nach rechts, rechts nach links und eine abgehende Bahn

Hinweise

  • Compak®-Sporting ist ein geschützter Begriff der FITASC
  • Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3 zuerst eine Runde über 25 Scheiben, danach KO-Stechen mit Layout-Gruppe 5 (1 Einzel, 2 Simultandoubletten)
  • Kartensystem: gelbe Karte Verwarnung, rote Karte Trefferabzug
  • Scheibenzahl: Die Regeln für Compak nennen keine Gesamtzahl; 75 oder 125 Scheiben stammen aus der Wettbewerbsübersicht, die genaue Zahl legt die Ausschreibung fest
  • Schrotgewicht: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt 24,5 g; maßgeblich sind die FITASC-Regeln des Flintenteils (höchstens 28,5 g, ausdrücklich in Regel 3.45.4) – 24,5 g gilt nur für die ISSF-Disziplinen Trap, Doppeltrap und Skeet
3.35

Parcours

DSBFlinte

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 30 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 8 Durchgänge à ca. 25 Min.
Munition
200 Scheiben: je Durchgang bis zu 40 Schuss15 Einzel à 2 + 5 Doubletten à 2 × 1) = 320 + 2 Funktionsschüsse = ca. 322 Patronen (Höchstbedarf
Entfernung
Gelände, waidgerechte Schussentfernung
Schusszahl
200 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 28,5 g

Jagdnahe Wurfscheibendisziplin im Gelände, bei der die Flugbahnen das Verhalten von Federwild und Hasen nachahmen und aus Jagdanschlag geschossen wird.

Anschlag

  • Stehend im markierten Stand (Quadrat 100 × 100 cm oder Kreis 100 cm)
  • Bis die Scheibe erscheint, liegt der höchste Punkt des Schafts unter einer Markierung 25 cm unter der Schulterachse
  • Flinte erst beim Erscheinen der Scheibe an die Schulter, immer im korrekten Anschlag
  • Bei Doubletten ist der Anschlag zwischen den Scheiben frei

Schießzeit

  • Keine Gesamtzeit
  • 15 Sekunden nach Betreten der Position bis zum Abruf, ebenso zwischen Einzelscheiben und Doubletten
  • Überschreitung: Verwarnung (gelbe Karte)

Ablauf

  • Nationaler Wettbewerb: 8 Durchgänge zu je 25 Scheiben
  • Rotten zu 6 Schützen, Startreihenfolge wechselt auf jedem Stand
  • Je Stand zuerst Einzelscheiben, dann im Wechsel Doubletten (auf Schuss, simultan oder Rafale)
  • Auf Einzelscheiben bis zu 2 Schüsse
  • Alle Flugbahnen werden dem ersten Schützen vorgeworfen, auf Wunsch ein zweites Mal
  • Layouts: 5 Maschinen auf 3 Ständen oder Linie mit 4 bzw. 5 Ständen, je 15 Einzelscheiben und 5 Doubletten
  • Ziel- und Anschlagsübungen sind nicht erlaubt
  • Nur eine anerkannte Funktionsstörung je 25 Scheiben

Waffe

  • Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
  • Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät, Mikrokameras an der Flinte
  • Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen, Hülsenauswurf darf niemanden stören
  • Gewehrriemen verboten
  • Wechsel von Flinte oder Chokes während einer Runde nicht erlaubt, zwischen den Runden erlaubt
  • Munition: Schrotladung höchstens 28,5 g, kugelförmige Schrote 1,9 bis 2,6 mm, keine gemischten Schrotgrößen
  • Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten

Bekleidung und Schutz

  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Bermudashorts nur bis höchstens 5 cm über der Kniescheibenmitte
  • Hemden und T-Shirts ohne Ärmel nicht gestattet, kein nackter Oberkörper unter der Schießweste
  • Sandalen sind aus Sicherheitsgründen verboten
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Markierte Linie an der Schießkleidung 25 cm unterhalb der Schulterachse, der Schaft muss in der Fertighaltung darunter sein
  • Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) ist Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz ist Pflicht

Scheibe

  • Standard-Wurfscheiben sowie Minischeibe 60 mm, Midischeibe 90 mm, Battue (Segelscheibe), Rollhase, Flash- oder Elektroscheiben
  • Wurfmaschinen je Stand mit A bis E von links nach rechts gekennzeichnet, Scheibentyp wird nicht angegeben
  • Flugbahnen ahmen Wild nach (z. B. Rebhuhn, Ente, Fasan, Hase), Schwierigkeitsklassen A, B und C

Hinweise

  • Die Jury kann die Scheibenzahl unter besonderen Umständen ändern
  • Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3 zuerst eine Runde über 25 Scheiben, danach KO-Stechen mit von der Jury festgelegten Scheiben
  • Wer beim Aufruf fehlt und sich nicht rechtzeitig der Rotte anschließt, erhält alle verpassten Scheiben als Fehler
  • Scheibenzahl: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt 75 oder 125 Scheiben, die Parcours-Regeln für nationale Wettbewerbe 200 Scheiben in 8 Durchgängen; die Ausschreibung kann abweichen
  • Schrotgewicht: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt 24,5 g; maßgeblich sind die FITASC-Regeln des Flintenteils (höchstens 28,5 g, ausdrücklich in Regel 3.45.4) – 24,5 g gilt nur für die ISSF-Disziplinen Trap, Doppeltrap und Skeet
3.40

Universaltrap

DSBFlinte

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 50 Min.geschätzt: ca. 10 Min. Vorbereitung + 5 Serien à ca. 20 Min.
Munition
125 Scheiben × bis zu 2 Schuss = 250 + 2 Funktionsschüsse = ca. 252 PatronenHöchstbedarf
Entfernung
15 m bis Graben, Wurfweite 60–75 m
Schusszahl
125 Scheiben
Kaliber
Kal. 12, Schrot max. 28,5 g

Trap-Variante nach FITASC-Regeln mit nur fünf Wurfmaschinen, bei der die Schützen nach jeder Scheibe den Stand wechseln.

Anschlag

Stehend, beide Füße im markierten Schützenstand

Schießzeit

  • Keine Gesamtzeit
  • 10 Sekunden zum Abruf, nachdem der Vordermann geschossen hat und das Ergebnis feststeht

Ablauf

  • Serien zu je 25 Scheiben, nationaler Wettkampf über 125 Scheiben
  • Rotte aus 3 bis 6 Schützen auf 5 Ständen, der sechste wartet hinter Stand 1
  • Bis zu 2 Schüsse je Scheibe
  • Nach jeder Scheibe wechseln alle Schützen einen Stand nach rechts
  • Je Serie erhält jeder Schütze von jeder Position eine Scheibe aus jeder der 5 Maschinen in zufälliger Reihenfolge
  • Abruf mit LOS, PULL, GO oder ähnlich über eine Sonopull-Anlage
  • Zu Beginn und nach Unterbrechungen über 5 Minuten werden die 5 Maschinen vorgeworfen
  • Funktionsschüsse nur zu Beginn des ersten Durchgangs, 1 Schuss je Lauf

Waffe

  • Flinte bis höchstens Kaliber 12, auch halbautomatisch
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Visierung über Laufschiene und Korn
  • Verboten: Vorderschaftrepetierer (Pumpguns), Unterhebelrepetierer, Release-Abzug, Leuchtpunktzielgerät, Mikrokameras an der Flinte
  • Halbautomaten dürfen nicht mehr als eine Patrone im Magazin aufnehmen, Hülsenauswurf darf niemanden stören
  • Gewehrriemen verboten
  • Wechsel von Flinte oder Chokes während einer Runde nicht erlaubt, zwischen den Runden erlaubt
  • Munition: Schrotladung höchstens 28,5 g, kugelförmige Schrote 1,9 bis 2,6 mm, keine gemischten Schrotgrößen
  • Schwarzpulver-, Leucht-, Brand- und Spezialpatronen sowie Streukreuze verboten

Bekleidung und Schutz

  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Bermudashorts nur bis höchstens 5 cm über der Kniescheibenmitte
  • Hemden und T-Shirts ohne Ärmel nicht gestattet, kein nackter Oberkörper unter der Schießweste
  • Sandalen sind aus Sicherheitsgründen verboten
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz (Kapseln, Stöpsel) ist Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Unzerbrechliche Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz ist Pflicht

Scheibe

  • Nur Standard-Wurfscheiben: Durchmesser 110 mm (± 1 mm), Gewicht 105 g (± 5 g), Höhe 25 bis 26 mm
  • 5 Wurfmaschinen in einer Linie im Graben, Einstellung nach einem von 10 ausgelosten Schemen
  • Wurfweite 60 bis 75 m (± 5 m), Wurfhöhe 1,5 bis 3,5 m in 10 m Entfernung, Winkel bis 45° links oder rechts

Hinweise

  • Im Zweifelsfall können die Regeln von Trap angewendet werden
  • Schützenstände 2,5 m von Mitte zu Mitte voneinander entfernt
  • Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3 zuerst eine Runde über 25 Scheiben, danach KO-Stechen
  • Schrotgewicht: Die Wettbewerbsübersicht in Teil 0 nennt 24,5 g; maßgeblich sind die FITASC-Regeln des Flintenteils (höchstens 28,5 g, ausdrücklich in Regel 3.45.4) – 24,5 g gilt nur für die ISSF-Disziplinen Trap, Doppeltrap und Skeet
4.1

KK-Mehrladergewehr 50 m Klappscheibe

WTGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 60 Min. geschätzt24 Serien mit Laden
Munition
120 Patronen .22 lfBProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
120 (60 / 60)
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliber-Mehrlader und -Selbstlader liegend und stehend auf die Klappscheibe in 50 m, in Serien zu 5 Schuss in 10 und 20 Sekunden.

Anschlag

  • Liegend und stehend
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)

Schießzeit

Je 12 Serien à 5 Schuss in 10 Sekunden und 12 Serien à 5 Schuss in 20 Sekunden

Ablauf

  • Liste B: Wettkampfschüsse „60 / 60“, Zeit „je 12 × 5 in 10 sek., 12 × 5 in 20 sek.“
  • Treffer ist jede abgeklappte Zielplatte
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Mehrlader mit mindestens 5 Patronen Magazinkapazität, Selbstlader zugelassen
  • Lauflänge mindestens 40 cm
  • Diopter/Korn, Zielfernrohr bis 12-fach oder Leuchtpunktvisier
  • Mündungsfeuerdämpfer (Gase zur Seite oder nach oben, unten und zur Seite) erlaubt, Kompensatoren (Gase nur nach oben) nicht (Ausschreibung)

Scheibe

Mechanische Klappscheibe: weiße Platte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm; Treffer = abgeklappte Zielplatte (auch elektronische Anlagen mit Lichtsignal)

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
  • Unscharf: Die Liste B nennt „60 / 60“ Schuss und „je 12 × 5 in 10 sek., 12 × 5 in 20 sek.“; welche Zeit für welche Stellung gilt, ist nicht angegeben
4.2

Selbstladegewehr Großkaliber 50 m

WTGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
60 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (30 / 30)
Kaliber
.223 Remington, .308 Winchester, .30-06 Springfield, 8 × 57 IS/JS, 6,5 × 55 SE

Selbstladegewehr Großkaliber liegend und stehend auf 50 m in Serien zu 5 Schuss in 10 und 20 Sekunden.

Anschlag

  • Liegend und stehend
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)

Schießzeit

6 Serien à 5 Schuss in je 10 Sekunden und 6 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden

Ablauf

  • Liste B: Wettkampfschüsse „30 / 30“, Zeit „6 × 5 in 10 sek., 6 × 5 in 20 sek.“
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Selbstladegewehr mit mindestens 5 Patronen Magazinkapazität, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Kimme und Korn, Lochkimme zulässig
  • Kaliber: .223 Remington, .308 Winchester, .30-06 Springfield, 8 × 57 IS/JS, 6,5 × 55 SE
  • Mündungsfeuerdämpfer (Gase zur Seite oder nach oben, unten und zur Seite) erlaubt, Kompensatoren (Gase nur nach oben) nicht (Ausschreibung)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
  • Die Liste B nennt 50 m und 100 m; die Ausschreibung 2026 schreibt 50 m aus
  • Unscharf: Welche Zeit (10 oder 20 Sek.) für welche Stellung gilt, nennt die Liste B nicht
4.3

Selbstladegewehr Großkaliber Zielfernrohr 50 m

WTGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
60 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (30 / 30)
Kaliber
.223 Remington, .308 Winchester, .30-06 Springfield, 8 × 57 IS/JS, 6,5 × 55 SE

Selbstladegewehr Großkaliber Zielfernrohr liegend und stehend auf 50 m in Serien zu 5 Schuss in 10 und 20 Sekunden.

Anschlag

  • Liegend und stehend
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)

Schießzeit

6 Serien à 5 Schuss in je 10 Sekunden und 6 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden

Ablauf

  • Liste B: Wettkampfschüsse „30 / 30“, Zeit „6 × 5 in 10 sek., 6 × 5 in 20 sek.“
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Selbstladegewehr mit mindestens 5 Patronen Magazinkapazität, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig
  • Kaliber: .223 Remington, .308 Winchester, .30-06 Springfield, 8 × 57 IS/JS, 6,5 × 55 SE
  • Mündungsfeuerdämpfer (Gase zur Seite oder nach oben, unten und zur Seite) erlaubt, Kompensatoren (Gase nur nach oben) nicht (Ausschreibung)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
  • Die Liste B nennt 50 m und 100 m; die Ausschreibung 2026 schreibt 50 m aus
  • Unscharf: Welche Zeit (10 oder 20 Sek.) für welche Stellung gilt, nennt die Liste B nicht
4.4

Selbstladegewehr Kurzwaffenpatronen 50 m

WTGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätzt
Munition
60 PatronenProbe nicht angegeben
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (30 / 30)
Kaliber
.30 Carbine, 9 mm Luger, .45 ACP

Selbstladegewehr Kurzwaffenpatronen liegend und stehend auf 50 m in Serien zu 5 Schuss in 10 und 20 Sekunden.

Anschlag

  • Liegend und stehend
  • Keine an der Waffe befestigten Auflagen, Ein- oder Mehrbeine (Ausschreibung)

Schießzeit

6 Serien à 5 Schuss in je 10 Sekunden und 6 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden

Ablauf

  • Liste B: Wettkampfschüsse „30 / 30“, Zeit „6 × 5 in 10 sek., 6 × 5 in 20 sek.“
  • Zentrumswertung (verschiedene Kaliber zugelassen): der höhere Ring zählt erst, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt (Ausschreibung)
  • Probeschüsse: in Liste B und Ausschreibung nicht angegeben

Waffe

  • Selbstladegewehr mit mindestens 5 Patronen Magazinkapazität, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Kimme und Korn, Lochkimme zulässig
  • Kaliber: .30 Carbine, 9 mm Luger, .45 ACP
  • Mündungsfeuerdämpfer (Gase zur Seite oder nach oben, unten und zur Seite) erlaubt, Kompensatoren (Gase nur nach oben) nicht (Ausschreibung)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Württembergische Meisterschaft 2026, Rahmenprogramm Liste B (01./02.08.2026, Schwäbisch Hall; Herren I/Damen I und Herren III/Damen III, nur Einzelwertung; Meldung über die Kreise); nur landesverbandsintern (keine DM)
  • Der Wettbewerb wird nur durchgeführt, wenn sich mehr als 30 Teilnehmer qualifiziert haben
  • Die Liste B nennt 50 m und 100 m; die Ausschreibung 2026 schreibt 50 m aus
  • Unscharf: Welche Zeit (10 oder 20 Sek.) für welche Stellung gilt, nennt die Liste B nicht
4.10

Laufende Scheibe 10 m

DSBLaufende Scheibe

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 30 Langsam- + 30 Schnellläufe mit je 4 Probeschüssen
Munition
60 Wertung + 8 Probe = ca. 68 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
60 (30 LL + 30 SL)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftgewehrdisziplin, bei der auf eine Scheibe geschossen wird, die sich in 10 m Entfernung waagerecht durch eine schmale Öffnung bewegt, zuerst langsam und dann schnell.

Anschlag

  • Stehend frei, Gewehr nur mit beiden Händen gestützt
  • Der vordere Arm darf nicht an Hüfte oder Brust anliegen, keine Stütze durch Bank, Tisch oder Wand
  • Fertighaltung, bis die Scheibe sichtbar wird: Spitze der Schaftkappe auf oder unter dem Markierungsstreifen an der Schießjacke
  • Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 2 bis 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze

Schießzeit

  • Langsamlauf: Scheibe 5 Sekunden sichtbar (Toleranz + 0,2 s)
  • Schnelllauf: Scheibe 2,5 Sekunden sichtbar (Toleranz + 0,1 s)
  • Vorbereitungszeit 2 Minuten bis zur ersten Fertigmeldung
  • Höchstens 18 Sekunden vom Ende eines Laufs bis zum nächsten

Ablauf

  • Erste Hälfte im Langsamlauf, zweite Hälfte im Schnelllauf
  • Der Langsamlauf muss von allen Teilnehmern beendet sein, bevor der Schnelllauf beginnt
  • Vor Langsam- und vor Schnelllauf je 4 Probeschüsse (2 von links, 2 von rechts)
  • Nach dem zweiten Probelauf darf die Scheibe bis 60 Sekunden zur Visierkorrektur angehalten werden
  • Der Schütze ruft FERTIG, die Scheibe erscheint spätestens nach 4 Sekunden
  • Der erste Lauf geht immer von rechts nach links, je Lauf ein Schuss
  • Wert und Lage jedes Schusses werden mindestens 4 Sekunden angezeigt
  • Kein Schuss oder Schuss vor Erscheinen der Scheibe zählt als Fehler (0)

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm, Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
  • Abzugswiderstand frei, kein Stecher
  • Visierung beliebig: offene Visierung oder Zielfernrohr
  • Schaftkappe höchstens 20 mm tief und 150 mm lang
  • Systemlänge einschließlich Verlängerung höchstens 1000 mm
  • Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm
  • Kein Gewehrwechsel und keine Veränderung an Waffe oder Zielfernrohr zwischen Langsam- und Schnelllauf

Bekleidung und Schutz

  • Übliche Schießbekleidung (z. B. Schießjacke) und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
  • Auf der äußeren Schießkleidung muss ein fest angebrachter Markierungsstreifen sein: 25–30 cm lang, mind. 2–3 cm breit, Oberkante auf Höhe der unteren Ellbogenspitze (Abzugsarm am Körper, ganz abgebogen)
  • In der Fertighaltung muss die Markierung für Jury und Standaufsicht sichtbar sein, die untere Spitze der Schaftkappe auf oder unter ihr
  • Medaillenmatch: Teilnehmer müssen bei der Vorstellung ihre komplette Schießbekleidung tragen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Scheibe Nr. 12 a: Zehn Ø 5,5 mm, Innenzehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 50,5 mm, Ringabstand 2,5 mm
  • Alternativ Scheibe Nr. 12 b (Spiegel mit zwei Schuss zu beschießen), je Klasse nur eine Scheibenart
  • Die Scheibe bewegt sich waagerecht abwechselnd in beide Richtungen über eine 2 m breite Schneise

Hinweise

  • 60 Schuss bei Landes- und Deutscher Meisterschaft, sonst 20 Langsam- und 20 Schnellläufe
  • Medaillenmatch der besten 4 in allen 10-m-Klassen außer Schüler und Jugend: Schnelllauf Schuss gegen Schuss, wer zuerst 6 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung hat, gewinnt
  • Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3 ohne Medaillenmatch: Stechen mit 2 Probe- und 2 Wettkampfschüssen im Schnelllauf, Schüler im Langsamlauf
  • Nachwuchswettbewerb 10 m mit eigener Scheibe Nr. 14/15 und 4 Probeschüssen vor der Wettkampfserie
4.11

Laufende Scheibe 10 m Auflage

NDSBLaufende Scheibe

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 2 Durchgänge mit je 4 Probe- und 20 Wettkampfschüssen im Langsamlauf
Munition
40 Wertung + 8 Probe = ca. 48 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
40 (2 × 20)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Seniorinnen und Senioren ab 51 Jahren schießen mit dem Luftgewehr auf eine 10 m entfernte, seitlich vorbeilaufende Scheibe, wobei das Gewehr auf einem Auflageschlitten aufliegt. Der Wettbewerb wird nur bei der NDSB-Landesmeisterschaft ausgetragen.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Gewehr mit dem Vorderschaft auf dem Auflageschlitten (Auflagebock)
  • Gewehr darf mit beiden Händen, der Wange und der Schulter gehalten bzw. abgestützt werden, nicht mit der Brust
  • Die nicht abziehende Hand hält den Vorderschaft von unten oder oben
  • Fertighaltung: Gewehr bereits in der Schulter und auf dem Auflageschlitten

Schießzeit

  • Nur Langsamlauf: die Scheibe läuft in 5 Sekunden durch die Schneise (Plustoleranz 0,2 Sekunden)
  • Kein Schnelllauf
  • Vorbereitungszeit 2 Minuten bis zur ersten Fertigmeldung
  • Höchstens 18 Sekunden vom Ende eines Laufs bis zum nächsten
  • Keine Gesamtschießzeit

Ablauf

  • Zwei Durchgänge mit je 4 Probeschüssen und anschließend 20 Wettkampfschüssen im Langsamlauf
  • Die Waffe darf erst ab dem Erscheinen der Scheibe in der Schneise geführt werden
  • Je Lauf nur ein Schuss
  • Der Schütze ruft FERTIG, danach startet die Scheibe
  • Die Schneise ist 2 m breit, die Scheibe läuft abwechselnd von rechts und links
  • Der erste Wettkampflauf beginnt von rechts nach links

Waffe

  • Luftgewehr für Laufende Scheibe 10 m, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
  • Abzug frei, kein Stecher
  • Schaftkappe höchstens 20 mm tief und 150 mm lang
  • Systemlänge einschließlich Verlängerung höchstens 1000 mm
  • Offene Visierung oder Zielfernrohr erlaubt
  • Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm

Bekleidung und Schutz

  • Die NDSB-SpO enthält keine eigenen Bekleidungsvorschriften für diesen Wettbewerb (nur in der Ausschreibung geregelt); es gelten die allgemeinen DSB-Regeln
  • Übliche Schießbekleidung und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Scheibe Nr. 12 a (10 m Laufende Scheibe): Zehn Ø 5,5 mm, Ring 1 Ø 50,5 mm
  • Alternativ Scheibe Nr. 12 b, deren Spiegel mit zwei Schuss beschossen wird
  • In einem Wettkampf ist je Klasse nur eine Scheibenart zugelassen

Hinweise

  • Nur NDSB-Landesmeisterschaft, keine Meldung zur Deutschen Meisterschaft
  • Eine offene Klasse ab dem 51. Lebensjahr (Gesamttabelle: Klasse 70, Senioren I)
  • Einzel- und Mannschaftswertung, Mannschaft aus 3 Teilnehmern eines Vereins
  • LM 2027 in Ahrensburg, Meldeschluss zur LM 30.03.2027
  • Gewehr, Kaliber, Scheibe und Laufzeit regelt die NDSB-Ausschreibung nicht selbst, sie stammen aus den DSB-Regeln für die Laufende Scheibe 10 m, die für alle nicht aufgeführten Punkte gelten
  • Der Wettbewerb wird nicht ausgetragen, wenn weniger als 8 Einzelteilnehmer bzw. 4 Mannschaften gemeldet werden
  • Was die Ausschreibung nicht regelt (Waffe, Scheibe, Wertung, Papier- oder elektronische Scheiben), richtet sich laut Ausschreibung nach den DSB-Regeln für die Laufende Scheibe
4.15

Laufende Scheibe 10 m Mix

DSBLaufende Scheibe

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 2 Durchgänge à 20 gemischte Läufe mit je 4 Probeschüssen
Munition
40 Wertung + 4 Probe = 44 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m
Schusszahl
40 (gemischte Läufe)
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

Luftgewehrdisziplin auf die laufende Scheibe in 10 m, bei der langsame und schnelle Läufe zufällig gemischt sind, sodass der Schütze das Tempo vorher nicht kennt.

Anschlag

  • Stehend frei, Gewehr nur mit beiden Händen gestützt
  • Der vordere Arm darf nicht an Hüfte oder Brust anliegen, keine Stütze durch Bank, Tisch oder Wand
  • Fertighaltung, bis die Scheibe sichtbar wird: Spitze der Schaftkappe auf oder unter dem Markierungsstreifen an der Schießjacke
  • Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 2 bis 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze

Schießzeit

  • Langsamlauf 5 Sekunden, Schnelllauf 2,5 Sekunden, unvorhersehbar gemischt
  • Vorbereitungszeit 2 Minuten bis zur ersten Fertigmeldung
  • Höchstens 18 Sekunden vom Ende eines Laufs bis zum nächsten

Ablauf

  • 2 Durchgänge mit je 20 gemischten Läufen
  • Insgesamt 10 Langsam- und 10 Schnellläufe von jeder Seite
  • Höchstens 5 Läufe gleicher Geschwindigkeit hintereinander
  • Probeschüsse: 2 Serien mit je 2 Schüssen, von jeder Seite ein Langsam- und ein Schnelllauf
  • Der erste Lauf geht immer von rechts nach links, je Lauf ein Schuss

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm, Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, Lauflänge mindestens 40 cm
  • Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
  • Abzugswiderstand frei, kein Stecher
  • Visierung beliebig: offene Visierung oder Zielfernrohr
  • Schaftkappe höchstens 20 mm tief und 150 mm lang
  • Systemlänge einschließlich Verlängerung höchstens 1000 mm
  • Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm
  • Kein Gewehrwechsel und keine Veränderung an Waffe oder Zielfernrohr zwischen Langsam- und Schnelllauf

Bekleidung und Schutz

  • Übliche Schießbekleidung (z. B. Schießjacke) und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
  • Auf der äußeren Schießkleidung muss ein fest angebrachter Markierungsstreifen sein: 25–30 cm lang, mind. 2–3 cm breit, Oberkante auf Höhe der unteren Ellbogenspitze (Abzugsarm am Körper, ganz abgebogen)
  • In der Fertighaltung muss die Markierung für Jury und Standaufsicht sichtbar sein, die untere Spitze der Schaftkappe auf oder unter ihr
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

  • Scheibe Nr. 12 a: Zehn Ø 5,5 mm, Innenzehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 50,5 mm, Ringabstand 2,5 mm
  • Alternativ Scheibe Nr. 12 b (Spiegel mit zwei Schuss zu beschießen), je Klasse nur eine Scheibenart
  • Die Scheibe bewegt sich waagerecht abwechselnd in beide Richtungen über eine 2 m breite Schneise

Hinweise

  • Bei einer Unterbrechung über 5 Minuten können 4 zusätzliche Probeschüsse verlangt werden
  • Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3: Stechen mit 2 Probe- und 2 Wettkampfschüssen im Schnelllauf
4.20

Laufende Scheibe 50 m

DSBLaufende Scheibe

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 30 Langsam- + 30 Schnellläufe mit je 4 Probeschüssen
Munition
60 Wertung + 8 Probe = ca. 68 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
60 (30 LL + 30 SL)
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliberdisziplin, bei der auf eine in 50 m Entfernung quer laufende Wildscheibe geschossen wird, zuerst im Langsam- und dann im Schnelllauf.

Anschlag

  • Stehend frei, Gewehr nur mit beiden Händen gestützt
  • Der vordere Arm darf nicht an Hüfte oder Brust anliegen, keine Stütze durch Bank, Tisch oder Wand
  • Fertighaltung, bis die Scheibe sichtbar wird: Spitze der Schaftkappe auf oder unter dem Markierungsstreifen an der Schießjacke
  • Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 2 bis 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze

Schießzeit

  • Langsamlauf: Scheibe 5 Sekunden sichtbar (Toleranz + 0,2 s)
  • Schnelllauf: Scheibe 2,5 Sekunden sichtbar (Toleranz + 0,1 s)
  • Vorbereitungszeit 2 Minuten bis zur ersten Fertigmeldung
  • Höchstens 18 Sekunden vom Ende eines Laufs bis zum nächsten

Ablauf

  • 30 Schuss im Langsamlauf, danach 30 Schuss im Schnelllauf
  • Der Langsamlauf muss von allen Teilnehmern beendet sein, bevor der Schnelllauf beginnt
  • Vor Langsam- und vor Schnelllauf je 4 Probeschüsse (2 von links, 2 von rechts)
  • Der Schütze ruft FERTIG, die Scheibe erscheint spätestens nach 4 Sekunden
  • Der erste Lauf geht immer von rechts nach links, je Lauf ein Schuss
  • Bei zwei Wettkampftagen startet am zweiten Tag der Schwächste des ersten Tages zuerst

Waffe

  • Kleinkalibergewehr 5,6 mm (.22 lfB), Einzellader oder Mehrlader als Einzellader
  • Lauflänge 40 bis 100 cm
  • Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
  • Abzugswiderstand mindestens 500 g, kein Stecher
  • Visierung beliebig: offene Visierung oder Zielfernrohr
  • Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm

Bekleidung und Schutz

  • Übliche Schießbekleidung (z. B. Schießjacke) und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
  • Auf der äußeren Schießkleidung muss ein fest angebrachter Markierungsstreifen sein: 25–30 cm lang, mind. 2–3 cm breit, Oberkante auf Höhe der unteren Ellbogenspitze (Abzugsarm am Körper, ganz abgebogen)
  • In der Fertighaltung muss die Markierung für Jury und Standaufsicht sichtbar sein, die untere Spitze der Schaftkappe auf oder unter ihr
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 13: Zehn Ø 60 mm, Innenzehn Ø 30 mm, Ring 1 Ø 366 mm
  • Die Scheibe bewegt sich waagerecht abwechselnd in beide Richtungen über eine 10 m breite Schneise
  • Probeschüsse auf Papierscheiben werden schwarz, Wettkampfschüsse transparent abgeklebt

Hinweise

  • Bei Gleichstand auf den Plätzen 1 bis 3: Stechen mit 2 Probe- und 2 Wettkampfschüssen im Schnelllauf
  • Bei Gleichstand auf späteren Plätzen entscheidet zuerst das bessere Schnelllaufergebnis, dann der niedrigste Schusswert, dann die Zahl der Innenzehner
4.25

Laufende Scheibe 50 m Mix

DSBLaufende Scheibe

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätzt2 Min. Vorbereitung, 2 Durchgänge à 20 gemischte Läufe mit je 4 Probeschüssen
Munition
40 Wertung + 4 Probe = 44 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (gemischte Läufe)
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kleinkaliberdisziplin auf die laufende Scheibe in 50 m, bei der langsame und schnelle Läufe zufällig gemischt werden.

Anschlag

  • Stehend frei, Gewehr nur mit beiden Händen gestützt
  • Der vordere Arm darf nicht an Hüfte oder Brust anliegen, keine Stütze durch Bank, Tisch oder Wand
  • Fertighaltung, bis die Scheibe sichtbar wird: Spitze der Schaftkappe auf oder unter dem Markierungsstreifen an der Schießjacke
  • Markierungsstreifen 25 bis 30 cm lang, 2 bis 3 cm breit, Oberkante auf Höhe der Ellbogenspitze

Schießzeit

  • Langsamlauf 5 Sekunden, Schnelllauf 2,5 Sekunden, unvorhersehbar gemischt
  • Vorbereitungszeit 2 Minuten bis zur ersten Fertigmeldung
  • Höchstens 18 Sekunden vom Ende eines Laufs bis zum nächsten

Ablauf

  • 2 Durchgänge mit je 20 gemischten Läufen
  • Insgesamt 10 Langsam- und 10 Schnellläufe von jeder Seite
  • Höchstens 5 Läufe gleicher Geschwindigkeit hintereinander
  • Probeschüsse: 2 Serien mit je 2 Schüssen, von jeder Seite ein Langsam- und ein Schnelllauf
  • Der erste Lauf geht immer von rechts nach links, je Lauf ein Schuss

Waffe

  • Kleinkalibergewehr 5,6 mm (.22 lfB), Einzellader oder Mehrlader als Einzellader
  • Lauflänge 40 bis 100 cm
  • Gewicht höchstens 5500 g einschließlich Zielfernrohr
  • Abzugswiderstand mindestens 500 g, kein Stecher
  • Visierung beliebig: offene Visierung oder Zielfernrohr
  • Laufbeschwerung radial höchstens 60 mm

Bekleidung und Schutz

  • Übliche Schießbekleidung (z. B. Schießjacke) und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
  • Auf der äußeren Schießkleidung muss ein fest angebrachter Markierungsstreifen sein: 25–30 cm lang, mind. 2–3 cm breit, Oberkante auf Höhe der unteren Ellbogenspitze (Abzugsarm am Körper, ganz abgebogen)
  • In der Fertighaltung muss die Markierung für Jury und Standaufsicht sichtbar sein, die untere Spitze der Schaftkappe auf oder unter ihr
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 13: Zehn Ø 60 mm, Innenzehn Ø 30 mm, Ring 1 Ø 366 mm
  • Die Scheibe bewegt sich waagerecht abwechselnd in beide Richtungen über eine 10 m breite Schneise
  • Probeschüsse auf Papierscheiben werden schwarz, Wettkampfschüsse transparent abgeklebt

Hinweise

Bei Gleichstand auf späteren Plätzen entscheidet zuerst das bessere Ergebnis des zweiten Durchgangs, dann der niedrigste Schusswert, dann die Zahl der Innenzehner
5.10

Armbrust 10 m

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 90 Min. Wettkampf
Munition
40 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 50 Bolzen 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
40
Kaliber
Bolzen Ø 4,5 mm (Toleranz +0/–0,05 mm)

Präzisionsschießen stehend freihändig mit einer Matchkarbonarmbrust auf 10 m, deren Bolzen 4,5 mm Durchmesser hat; die Scheibe entspricht der des Luftgewehrs.

Anschlag

  • Stehend freihändig: frei und ohne Unterstützung mit beiden Füßen auf dem Boden des Schützenstands
  • Armbrust nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Riemen verboten

Schießzeit

40 Schuss: 90 Min.

Ablauf

  • Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
  • 1 Schuss je Scheibe

Waffe

  • 10-m-Armbrust mit Pfeil-/Bolzenführungsbahn und Schlitten
  • Gewicht einschließlich Visier max. 6750 g
  • Sehnenlänge max. 608 mm (+3 %), Visierlinie max. 760 mm
  • Visierung beliebig aus zwei Zielmitteln (Diopter/Korn), Korntunnel max. 50 mm, Wasserwaage erlaubt
  • Schaftkappe höhenverstellbar, seitlich max. 15 mm verschiebbar oder um eine senkrechte Achse drehbar, ausziehbar erlaubt
  • Lochschaft, Handballenauflage, Daumenauflage und Schafterhöhung im Haltebereich erlaubt
  • Abzug beliebig, Bogenmaterial von der Technischen Kommission des DSB genehmigt

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh nach den Gewehrregeln erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
  • Schießhose höchstens 2,5 mm dick, oberer Rand höchstens 50 mm über dem Hüftknochen; Halt nur durch Gürtel (höchstens 40 mm breit, 3 mm dick) oder elastische Hosenträger
  • Statt der Schießhose ist eine normale Hose ohne Stützwirkung erlaubt; darunter nur normale, nicht stützende Unter- oder Trainingskleidung (höchstens 2,5 mm)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe erlaubt: Oberteil höchstens 4 mm stark, Sohle am Ballen biegsam wie bei einem Straßenschuh
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk hinaus, ohne Verschluss
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 1 (auch 10 m Luftgewehr): Zehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm, Spiegel Ø 30,5 mm
  • Innenzehn gilt, wenn der weiße Punkt vollständig weggeschossen ist

Hinweise

  • Scheibenunterlage aus Holz mit Bleizentrum von mind. 50 mm
  • Ab Herren II/Damen II dürfen Linsen mit Vergrößerung verwendet werden
  • Bei Armbrustdefekt bis 20 Min. Reparaturzeit und beliebig viele Probeschüsse
5.11

Armbrust 10 m Auflage

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 10 Min.Schießzeit einschließlich Probe
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Bolzen 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
Bolzen Ø 4,5 mm

Die 10-m-Armbrust wird hier für Seniorinnen und Senioren auf einer Auflage abgelegt geschossen, ab Seniorenklasse III auch im Sitzen.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt (Seniorenklassen I und II)
  • Kein Körperteil berührt die Auflage, deutlich sichtbarer Abstand zwischen Hand und Auflage
  • Armbrust nur aufgelegt, nicht seitlich angelehnt, keine weiteren Stützen
  • Gesamter Wettkampf im gleichen Anschlag
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 30 Schuss: 70 Min. einschließlich Probe, an allen Anlagen
  • Vor den Wertungsschüssen beliebig viele Probeschüsse innerhalb der Schießzeit

Ablauf

  • Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
  • 1 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Gewicht max. 6750 g, Abzug frei
  • Schaftbeschwerung unterhalb des Schaftes erlaubt
  • Wasserwaage erlaubt, Visierlänge max. 860 mm
  • Sehnenlänge max. 608 mm, Auflagenbreite am Schaft 60 mm
  • Auflagepunkt bis zum Schaftende
  • Auflage aus Rundmaterial max. Ø 50 mm oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mind. 100 mm lang

Bekleidung und Schutz

  • Schießkleidung nach den Gewehrregeln erlaubt (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe, Schießhandschuh)
  • Sitzend (ab Senioren III auf Hocker ohne Lehne): Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren
  • Jacke oder Brust dürfen die Armbrust außerhalb des Bereichs der rechten Schulter nicht zusätzlich abstützen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe erlaubt: Oberteil höchstens 4 mm stark, Sohle am Ballen biegsam wie bei einem Straßenschuh
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

Scheibe Nr. 1 (auch 10 m Luftgewehr): Zehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm, Spiegel Ø 30,5 mm

Hinweise

  • Wettkampfklassen: Senioren/Seniorinnen I bis VI (ab 51 Jahren)
  • Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Bei sitzenden Schützen muss die Jacke an der Sitzfläche enden oder über dem Hocker frei hängen
  • Die allgemeine Auflage-Regel nennt für 10-m-Wettbewerbe 55 Min. (Zuganlagen) bzw. 45 Min. (andere Systeme); für die Armbrust gilt der eigene Wert von 70 Min., einen gesonderten Wert für elektronische Anlagen nennt die SpO nicht
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
5.20

Armbrust international 30 m

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.15 Min. Vorbereitung + 90 Min. stehend + 30 Min. Umbau + 90 Min. kniend
Munition
60 Wertung + 15 Probe = ca. 75 Bolzen 6,0 mm
Entfernung
30 m
Schusszahl
60 (2 × 30)
Kaliber
Bolzen Ø 6,0 mm (Toleranz +0/–0,05 mm)

Präzisionsschießen mit der Armbrust im Freien auf 30 m, je 30 Schuss stehend und kniend auf eine kleine Zehnerringscheibe.

Anschlag

  • 30 Schuss stehend, danach 30 Schuss kniend
  • Stehend freihändig: frei und ohne Unterstützung mit beiden Füßen auf dem Boden des Schützenstands
  • Armbrust nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Im Stehendanschlag ist eine Handstütze erlaubt
  • Kniend: Bodenkontakt nur mit rechter Fußspitze, rechtem Knie und linkem Fuß (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Linker Ellbogen auf dem linken Knie abgestützt, Riemen erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Zwei Kissen oder ein Kissen und eine Kniendrolle zulässig (Kissen max. 250 × 350 × 150 mm)
  • Kniendrolle oder Kissen unter dem Rist des rechten Fußes, zweites Kissen ggf. zwischen Ferse und Gesäß (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Ab Herren II/Damen II statt kniend auch sitzend: Füße auf gleicher Höhe mit dem Gesäß, Oberarme bzw. Ellbogen auf Knie oder Oberschenkel gestützt
  • Sitzend: Armbrust mit beiden Händen und der rechten Schulter gehalten, Riemen erlaubt, keine Rollen oder Kissen, Matte als Unterlage erlaubt, Füße nicht an der Standeinfassung angestemmt (bei Linksschützen seitenverkehrt)

Schießzeit

  • Stehend 30 Schuss: 90 Min.
  • Kniend 30 Schuss: 90 Min.
  • Umbauzeit zwischen den Anschlägen 30 Min.

Ablauf

  • Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
  • 1 Schuss je Scheibe
  • Bis zu zwei eigene Geräte zur Windbeobachtung erlaubt

Waffe

  • 30-m-Armbrust mit Pfeil-/Bolzenführungsbahn und Schlitten
  • Schäftung beliebig mit Schaftkappe und Haken (Haken max. 153 mm vom tiefsten Punkt der Schaftkappe, Außenlänge max. 178 mm)
  • Griff der rechten Hand darf nicht auf dem Riemen oder dem linken Arm aufliegen (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Sehnenlänge max. 608 mm (+3 %), Visierlinie max. 760 mm
  • Visierung beliebig aus zwei Zielmitteln (Diopter/Korn), Korntunnel max. 50 mm, Wasserwaage erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh nach den Gewehrregeln erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
  • Schießhose höchstens 2,5 mm dick, oberer Rand höchstens 50 mm über dem Hüftknochen; Halt nur durch Gürtel (höchstens 40 mm breit, 3 mm dick) oder elastische Hosenträger
  • Statt der Schießhose ist eine normale Hose ohne Stützwirkung erlaubt; darunter nur normale, nicht stützende Unter- oder Trainingskleidung (höchstens 2,5 mm)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe erlaubt: Oberteil höchstens 4 mm stark, Sohle am Ballen biegsam wie bei einem Straßenschuh
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk hinaus, ohne Verschluss
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

Scheibe Nr. 16 (Armbrust international 30 m): Innenzehn Ø 2 mm, Zehn Ø 6 mm, Ring 1 Ø 114 mm, Ringabstand 6 mm, Spiegel Ø 90 mm

Hinweise

  • Ab Herren II/Damen II darf der Kniendanschlag sitzend geschossen werden
  • Scheibenunterlage aus Holz mit Bleizentrum von mind. 90 mm und 20 mm Dicke
  • Ab Herren II/Damen II dürfen Linsen mit Vergrößerung verwendet werden
5.31

Armbrust national Scheibe

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.Schießzeit einschließlich Probe; Veranstalter kann auf 40 Min. kürzen
Munition
20 Wertung + max. 10 Probe = 30 Bolzen 6,0 mm
Entfernung
30 m
Schusszahl
20
Kaliber
Bolzen Ø 6,0 mm (Toleranz 0,05 mm)

Nationaler Armbrustwettbewerb auf 30 m mit 20 Schuss stehend auf eine Scheibe mit nur sechs Ringen.

Anschlag

  • Stehend freihändig: frei und ohne Unterstützung mit beiden Füßen auf dem Boden des Schützenstands
  • Armbrust nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Riemen verboten

Schießzeit

  • 20 Schuss: 50 Min.
  • Veranstalter kann die Schießzeit um bis zu 10 Min. (auf 40 Min.) verkürzen
  • Max. 10 Probeschüsse während der gesamten Wettkampfzeit

Ablauf

  • Einzelschüsse innerhalb der Gesamtschießzeit
  • 1 Schuss je Scheibe

Waffe

  • 30-m-Armbrust mit Pfeil-/Bolzenführungsbahn und Schlitten
  • Schäftung beliebig mit Schaftkappe und Haken
  • Visierung beliebig aus zwei Zielmitteln (Diopter/Korn), Wasserwaage erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh nach den Gewehrregeln erlaubt; je Meisterschaft wird nur eine Jacke, eine Hose und ein Paar Schuhe zugelassen
  • Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
  • Schießhose höchstens 2,5 mm dick, oberer Rand höchstens 50 mm über dem Hüftknochen; Halt nur durch Gürtel (höchstens 40 mm breit, 3 mm dick) oder elastische Hosenträger
  • Statt der Schießhose ist eine normale Hose ohne Stützwirkung erlaubt; darunter nur normale, nicht stützende Unter- oder Trainingskleidung (höchstens 2,5 mm)
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe erlaubt: Oberteil höchstens 4 mm stark, Sohle am Ballen biegsam wie bei einem Straßenschuh
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk hinaus, ohne Verschluss
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

Scheibe Nr. 17 (Armbrust national 30 m): 6-kreisig, Ring 6 Ø 20 mm, 5 Ø 40 mm, 4 Ø 70 mm, 3 Ø 100 mm, 2 Ø 130 mm, 1 Ø 160 mm

Hinweise

  • Ergebnisgleichheit: weniger schlechte Schüsse, dann Schusswerte vom Ende her, dann Innensechser, dann Mouchen, zuletzt Abstand des letzten Schusses vom Zentrum
  • Bis zu zwei Geräte zur Windbeobachtung erlaubt
  • Kann mit dem Sternschießen zur Kombinationswertung verbunden werden
5.32

Armbrust national Stern

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
ohne Zeitbegrenzung; 17 Runden, Dauer hängt von der Teilnehmerzahl abbei 20 Schützen grob 4–6 Std.
Munition
15 Wertung + 2 Proberunden = 17 Bolzen mit Metallkopf
Entfernung
Vogelbaum (29 m hoch)
Schusszahl
15
Kaliber
Bolzen mit Metallkopf, rund Ø 26,8 mm oder quadratisch 24,3 mm

Traditionelles Armbrustschießen senkrecht nach oben auf einen am 29 m hohen Vogelbaum befestigten Stern, von dem kleine Holzplättchen (Plattl) der Reihe nach abgeschossen werden.

Anschlag

  • Stehend, beim Schuss in Tuchfühlung mit der Vorderkante des Schusstisches
  • Schusstisch 4,00 m vom Vogelbaum entfernt, 2,00 m breit, 0,90–1,05 m hoch

Schießzeit

Ohne Zeitbegrenzung

Ablauf

  • Ein Schuss je Durchgang in ausgeloster Reihenfolge, Platztausch vor Beginn zulässig
  • Wer nicht rechtzeitig am Stand ist, verliert den Schuss
  • Zwei Proberunden (Vereins- bis Deutsche Meisterschaft)
  • Erst der äußere, dann der innere Kranz, jeweils von links nach rechts (im Uhrzeigersinn)
  • Plattl zählt, wenn es fällt oder mind. der halbe Bolzenkopfabdruck (12 mm) sichtbar ist
  • Abpraller, Treffer am Haltestab und Plattl außerhalb der Reihenfolge zählen nicht
  • Gleichstand um Platz 1 bis 3 durch Ritterrunden (Stechen, max. 10)

Waffe

  • Vogel- oder Hocharmbrust mit beliebiger Schäftung, ohne Gewichtsbeschränkung, Zusatzgewichte und Abzug beliebig
  • Bogen aus genehmigtem Material, Sicherung gegen unbeabsichtigtes Auslösen vorgeschrieben
  • Stahlbögen (Armbrüste ab Herstellung 01.01.2005): Sehnenlänge max. 660 mm, Bogenlänge max. 670 mm, Spannung max. 195 mm
  • Bogen mit Sicherungsblech oder zwei Sicherungsbändern zu sichern
  • Als Visier nur ein Diopter, das Korn sitzt auf dem Bolzen
  • Bolzen mit Metallkopf, rund max. Ø 26,8 mm oder quadratisch max. 24,3 mm Kantenlänge, mind. 115 g
  • Bolzen frei sichtbar auf der Schiene, mit einer Feder gegen Herabfallen gesichert
  • Spannen selbst mit dem Spannbock am dafür bestimmten Platz, ab Altersklasse andere Spanngeräte oder Spannen durch andere Personen erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke oder Sakko ist am Vogelbaum Pflicht
  • Im Übrigen ist die Kleidung freigestellt, aus Tradition sollen möglichst Schützenanzüge getragen werden
  • Wer den Sicherheitsbereich unter dem Schutzgitter verlässt, muss eine geeignete Kopfbedeckung tragen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

  • Stern auf dem Vogelbaum aus 18 Plattl in zwei Kränzen zu je neun
  • Plattl 85 × 85 mm aus Schichtholz, schwarz mit weißer Kreisfläche Ø 50 mm
  • Plattlmitte außen 930 mm, innen 730 mm von der Achse des Vogelbaums

Hinweise

  • Armbrust nach dem Spannen sofort sichern und erst im Anschlag entsichern
  • Hinter dem Schützen darf nur ein Betreuer stehen, die übrigen Schützen bleiben unter dem Schutzgitter
  • Bei Versagen der Armbrust oder Bogenbruch darf der Schuss nach dem zehnten nachfolgenden Schützen nachgeholt werden
  • Kann mit dem Scheibenschießen national zur Kombinationswertung verbunden werden
  • Ab Herren II/Damen II dürfen Linsen mit Vergrößerung verwendet werden
5.33

Armbrust national – Kombiniert

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
Scheibe 50 Min. + Sternschießen ohne Zeitbegrenzungteilnehmerabhängig
Munition
Scheibe 20 Wertung + max. 10 Probe, Stern 15 + 2 Proberunden = 47 Bolzen6,0 mm und Metallkopf
Entfernung
30 m und Vogelbaum
Schusszahl
20 Scheibe + 15 Stern
Kaliber
Bolzen Ø 6,0 mm (Scheibe), Bolzenkopf Ø 26,8 mm rund oder 24,3 mm quadratisch (Stern)

Kombinationswertung aus dem nationalen 30-m-Scheibenschießen und dem Sternschießen am Vogelbaum, bei der jedes Plattl sechs Ringpunkten entspricht.

Anschlag

  • Stehend in beiden Teilen
  • Stern: in Tuchfühlung mit der Vorderkante des Schusstisches

Schießzeit

  • Scheibe: 20 Schuss in 50 Min. (verkürzbar auf 40 Min.)
  • Stern: ohne Zeitbegrenzung

Ablauf

  • Teilnahme am Scheibenschießen national 30 m und am Sternschießen
  • Jedes abgeschossene Plattl zählt 6 Punkte
  • Gesamtpunktzahl: sechsfaches Plattlergebnis plus Ringzahl der Scheibe
  • Bei Gleichstand entscheidet das bessere Scheibenergebnis

Waffe

  • Scheibe: 30-m-Armbrust mit Pfeil-/Bolzenführungsbahn und Schlitten
  • Stern: Vogel- oder Hocharmbrust, als Visier nur ein Diopter, Korn auf dem Bolzen

Bekleidung und Schutz

  • Scheibenschießen: Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuh nach den Gewehrregeln erlaubt
  • Schießjacke höchstens 2,5 mm dick (doppelt 5 mm), nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust und lose hängend (Verschluss noch um 70 mm überlappbar)
  • Sternschießen am Vogelbaum: Schießjacke oder Sakko ist Pflicht, sonst ist die Kleidung freigestellt, Schützenanzüge sind erwünscht
  • Wer den Sicherheitsbereich unter dem Schutzgitter verlässt, muss eine geeignete Kopfbedeckung tragen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 17: 6-kreisig, Ring 6 Ø 20 mm bis Ring 1 Ø 160 mm
  • Stern aus 18 Plattl 85 × 85 mm, schwarz mit weißer Kreisfläche Ø 50 mm

Hinweise

  • Die Kombinationswertung „kann“ erfolgen, Scheibe/Stern laut Übersicht entsprechend Ausschreibung
  • Schusszahl: Die Kombination fasst das Scheibenschießen (20 Schuss) und das Sternschießen (15 Schuss) zusammen; die 15 Schuss der Wettbewerbsübersicht beziehen sich nur auf den Stern
5.34

Armbrust national Adler

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
nicht festgelegt; bis der Adler abgeschossen istVeranstalter bestimmt die Schusszeit
Munition
keine Probeschüsse; Bolzenzahl offen, bis der Adler fällt
Entfernung
Vogelbaum (29 m hoch)
Schusszahl
Bis der Adler abgeschossen ist
Kaliber
Bolzen mit Metallkopf, rund Ø 26,8 mm oder quadratisch 24,3 mm

Traditionelles Adlerschießen am Vogelbaum, bei dem nacheinander Prämien und dann Holzteile von einem Holzadler geschossen werden; gewertet wird das Gewicht des abgeschossenen Holzes.

Anschlag

  • Stehend, beim Schuss in Tuchfühlung mit der Vorderkante des Schusstisches
  • Schusstisch 4,00 m vom Vogelbaum entfernt, 2,00 m breit, 0,90–1,05 m hoch

Schießzeit

Schusszeit bestimmt der Veranstalter

Ablauf

  • Reihenfolge der Schützen ausgelost, Platztausch vor Beginn zulässig
  • Keine Probeschüsse
  • Zuerst die Prämien in der Reihenfolge Krone, Schwertgewaffe, Apfelgewaffe
  • Die Prämie gewinnt, wer die Blechmarke abschießt
  • Jedes abgeschossene Holzstück wird gewogen, Sieger ist der Schütze mit dem höchsten Gesamtgewicht
  • Bei mehreren Abteilungen gleiche Schusszahl je Abteilung, festgelegt durch die erste Abteilung

Waffe

  • Vogel- oder Hocharmbrust mit beliebiger Schäftung, ohne Gewichtsbeschränkung, Zusatzgewichte und Abzug beliebig
  • Bogen aus genehmigtem Material, Sicherung gegen unbeabsichtigtes Auslösen vorgeschrieben
  • Stahlbögen (Armbrüste ab Herstellung 01.01.2005): Sehnenlänge max. 660 mm, Bogenlänge max. 670 mm, Spannung max. 195 mm
  • Bogen mit Sicherungsblech oder zwei Sicherungsbändern zu sichern
  • Als Visier nur ein Diopter, das Korn sitzt auf dem Bolzen
  • Bolzen mit Metallkopf, rund max. Ø 26,8 mm oder quadratisch max. 24,3 mm Kantenlänge, mind. 115 g
  • Bolzen frei sichtbar auf der Schiene, mit einer Feder gegen Herabfallen gesichert
  • Spannen selbst mit dem Spannbock am dafür bestimmten Platz, ab Altersklasse andere Spanngeräte oder Spannen durch andere Personen erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke oder Sakko ist am Vogelbaum Pflicht
  • Im Übrigen ist die Kleidung freigestellt, aus Tradition sollen möglichst Schützenanzüge getragen werden
  • Wer den Sicherheitsbereich unter dem Schutzgitter verlässt, muss eine geeignete Kopfbedeckung tragen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

  • Holzadler auf dem Vogelbaum, ca. 2,15 m hoch und 1,80 m breit, schwarz
  • Prämienholz (Krone, Schwertgewaffe, Apfelgewaffe) gelb/rot mit Blechmarke 30–35 mm

Hinweise

  • Armbrust nach dem Spannen sofort sichern und erst im Anschlag entsichern
  • Hinter dem Schützen darf nur ein Betreuer stehen, die übrigen Schützen bleiben unter dem Schutzgitter
  • Bei Versagen der Armbrust oder Bogenbruch darf der Schuss nach dem zehnten nachfolgenden Schützen nachgeholt werden
  • Ergebnisgleichheit: weniger Treffer zählt schlechter, dann geringeres Holzgewicht beim letzten Treffer
  • Eine feste Schusszahl gibt es nicht: Geschossen wird, bis der Adler vollständig abgeschossen ist; bei mehreren Abteilungen bestimmt die erste Abteilung die Schusszahl
5.41

Feldarmbrust IAU 600 – 18 m

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 45 Min.2 Probeserien à 5 Min. + 20 Serien à 3 Pfeile in 3 Min. mit Trefferaufnahme, geschätzt
Munition
3 Pfeile je Serie + 2–3 ErsatzpfeilePfeile werden wiederverwendet
Entfernung
18 m
Schusszahl
60
Kaliber
Pfeile 304–457 mm

Feldarmbrustschießen in der Halle auf 18 m mit 60 Pfeilen in Dreierserien auf eine Dreifachauflage.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • Je Serie 3 Pfeile in 3 Min.
  • Probeserien je 3 Pfeile in 5 Min., zwei Probeserien

Ablauf

  • Serien zu je 3 Pfeilen
  • Hallenwettbewerb an einem Tag auf 18 m
  • Zeitanzeige durch Tafeln, Lichtzeichen, Uhren oder Signaltöne

Waffe

  • Armbrust jeder Art mit mechanisch funktionierendem Abzug und Pfeilsperre (außer bei Konstruktion für aufgesetzte Nocken)
  • Gewicht max. 10000 g, Sehnenlänge max. 900 mm, Schäftung frei, Visierlinie max. 760 mm
  • Metallbögen ummantelt, Spanngewicht und Spannlänge dauerhaft auf dem Bogen markiert
  • Sehne nicht aus Metall, Nockpunkte und Marken auf dem Schaft erlaubt
  • Wasserwaage erlaubt, Visiereinrichtung mit Zubehör max. 150 mm
  • Pfeile 304–457 mm lang, Spitzenwinkel max. 65 Grad, mit den Initialen des Schützen gekennzeichnet

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießkleidung und Handschuhe sind verboten, z. B. Schießjacken, Schießwesten, stützende Unterbekleidung sowie gepolsterte oder enge Kleidung
  • Normale Schuhe oder Sportschuhe mit flexibler Sohle sind während des ganzen Wettkampfs Pflicht und dürfen nicht über die Knöchel reichen
  • Bei schlechtem Wetter sind weiche Gummistiefel oder Überschuhe ohne Stützwirkung und wasserdichte Schutzkleidung erlaubt
  • Nur ein Gürtel mit höchstens 30 mm Breite; ein Gürtelköcher muss daran befestigt sein
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz darf getragen werden

Scheibe

  • Scheibe Nr. 18: Dreifachauflage, je Spot Ringe 10 bis 6, Zehn Ø 40 mm, Innenzehn Ø 20 mm, Ringabstand 20 mm
  • Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 blau

Hinweise

  • Bei Armbrustdefekt drei zusätzliche Probeschüsse
  • Ergebnisgleichheit: mehr Treffer, dann mehr Innenzehner, dann mehr Zehner, sonst gleicher Rang
5.42

Feldarmbrust IAU 600 – 25 m

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 45 Min.angenommen 2 Probeserien à 5 Min. + 20 Serien à 3 Pfeile in 3 Min. mit Trefferaufnahme, geschätzt
Munition
3 Pfeile je Serie + 2–3 ErsatzpfeilePfeile werden wiederverwendet
Entfernung
25 m
Schusszahl
60
Kaliber
Pfeile 304–457 mm

Feldarmbrustschießen auf 25 m mit 60 Pfeilen in Dreierserien.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • Je Serie 3 Pfeile in 3 Min.
  • Probeserien je 3 Pfeile in 5 Min.; ihre Anzahl ist für 25 m nicht geregelt und richtet sich nach der Ausschreibung (auf 18 m zwei, auf 35 m und 50 m eine Probeserie)

Ablauf

  • Serien zu je 3 Pfeilen
  • Zeitanzeige durch Tafeln, Lichtzeichen, Uhren oder Signaltöne

Waffe

  • Armbrust jeder Art mit mechanisch funktionierendem Abzug und Pfeilsperre (außer bei Konstruktion für aufgesetzte Nocken)
  • Gewicht max. 10000 g, Sehnenlänge max. 900 mm, Schäftung frei, Visierlinie max. 760 mm
  • Metallbögen ummantelt, Spanngewicht und Spannlänge dauerhaft auf dem Bogen markiert
  • Sehne nicht aus Metall, Nockpunkte und Marken auf dem Schaft erlaubt
  • Wasserwaage erlaubt, Visiereinrichtung mit Zubehör max. 150 mm
  • Pfeile 304–457 mm lang, Spitzenwinkel max. 65 Grad, mit den Initialen des Schützen gekennzeichnet

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießkleidung und Handschuhe sind verboten, z. B. Schießjacken, Schießwesten, stützende Unterbekleidung sowie gepolsterte oder enge Kleidung
  • Normale Schuhe oder Sportschuhe mit flexibler Sohle sind während des ganzen Wettkampfs Pflicht und dürfen nicht über die Knöchel reichen
  • Bei schlechtem Wetter sind weiche Gummistiefel oder Überschuhe ohne Stützwirkung und wasserdichte Schutzkleidung erlaubt
  • Nur ein Gürtel mit höchstens 30 mm Breite; ein Gürtelköcher muss daran befestigt sein
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz darf getragen werden

Scheibe

  • Scheibe Nr. 21: Ringauflage 40 cm, 11-kreisig, Zehn Ø 40 mm, Innenzehn Ø 20 mm, Ringabstand 20 mm
  • Die in der Wettbewerbsübersicht genannte Scheibe Nr. 18 (Dreifachauflage) gilt für die 18-m-Variante der IAU 600, auf 25 m wird die 40-cm-Auflage geschossen

Hinweise

  • Bei Armbrustdefekt drei zusätzliche Probeschüsse
  • Ergebnisgleichheit: mehr Treffer, dann mehr Innenzehner, dann mehr Zehner, sonst gleicher Rang
5.43

Feldarmbrust IAU 900

DSBArmbrust

Auf einen Blick

Dauer
ca. 5 Std.4 Probeserien + 30 Serien à 3 Pfeile auf 65/50/35 m mit Trefferaufnahme und Distanzwechsel, geschätzt
Munition
3 Pfeile je Serie + 2–3 ErsatzpfeilePfeile werden wiederverwendet
Entfernung
65 m, 50 m, 35 m
Schusszahl
90 (3 × 30)
Kaliber
Pfeile 304–457 mm

Feldarmbrustschießen im Freien über drei Distanzen von 65, 50 und 35 m mit je 30 Pfeilen in Dreierserien.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • Je Serie 3 Pfeile in 3 Min.
  • Probeserien je 3 Pfeile in 5 Min.: zwei auf 65 m, eine auf 50 m und 35 m

Ablauf

  • An einem Tag in der Reihenfolge 65 m – 50 m – 35 m
  • 30 Pfeile je Distanz in Serien zu je 3 Pfeilen
  • Zeitanzeige durch Tafeln, Lichtzeichen, Uhren oder Signaltöne

Waffe

  • Armbrust jeder Art mit mechanisch funktionierendem Abzug und Pfeilsperre (außer bei Konstruktion für aufgesetzte Nocken)
  • Gewicht max. 10000 g, Sehnenlänge max. 900 mm, Schäftung frei, Visierlinie max. 760 mm
  • Metallbögen ummantelt, Spanngewicht und Spannlänge dauerhaft auf dem Bogen markiert
  • Sehne nicht aus Metall, Nockpunkte und Marken auf dem Schaft erlaubt
  • Wasserwaage erlaubt, Visiereinrichtung mit Zubehör max. 150 mm
  • Pfeile 304–457 mm lang, Spitzenwinkel max. 65 Grad, mit den Initialen des Schützen gekennzeichnet

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießkleidung und Handschuhe sind verboten, z. B. Schießjacken, Schießwesten, stützende Unterbekleidung sowie gepolsterte oder enge Kleidung
  • Normale Schuhe oder Sportschuhe mit flexibler Sohle sind während des ganzen Wettkampfs Pflicht und dürfen nicht über die Knöchel reichen
  • Bei schlechtem Wetter sind weiche Gummistiefel oder Überschuhe ohne Stützwirkung und wasserdichte Schutzkleidung erlaubt
  • Nur ein Gürtel mit höchstens 30 mm Breite; ein Gürtelköcher muss daran befestigt sein
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten
  • Gehörschutz darf getragen werden

Scheibe

  • Scheibe Nr. 21: Ringauflage 60 cm, 11-kreisig, Zehn Ø 60 mm, Innenzehn Ø 30 mm, Ringabstand 30 mm (65 m und 50 m)
  • Scheibe Nr. 18: Dreifachauflage, je Spot Ringe 10 bis 6, Zehn Ø 40 mm, Innenzehn Ø 20 mm, Ringabstand 20 mm, Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 blau (35 m)

Hinweise

  • Bei Wettkämpfen im Freien Windfahnen an den Scheibenständen
  • Bei Armbrustdefekt drei zusätzliche Probeschüsse
  • Ergebnisgleichheit: mehr Treffer, dann mehr Innenzehner, dann mehr Zehner, sonst gleicher Rang
6.10

Bogen WA im Freien Recurve

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 10 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 12 Passen à ca. 13 Min.
Munition
72 Wertungspfeile: 6 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
70 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Recurvebogen

Olympische Bogendisziplin im Freien: Mit dem Recurvebogen und Visier werden 72 Pfeile auf eine 122-cm-Auflage in 70 m Entfernung geschossen.

Anschlag

  • Stehend, aufrecht und ohne Stütze
  • Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
  • Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
  • Bogen mit einer Hand gehalten, die Finger der anderen Hand ziehen, halten und lösen die Sehne

Schießzeit

  • Passen zu 6 Pfeilen in 4 Minuten
  • 10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
  • Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
  • Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
  • Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil

Ablauf

  • Qualifikationsrunde mit 72 Pfeilen auf 70 m in 12 Passen zu 6 Pfeilen
  • Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
  • Trefferaufnahme nach jeder Passe, Innenzehn wird als X notiert, äußere Zehn als 10
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der X, dann die Zahl der Zehnen (einschließlich X)
  • Finalrunde ab Achtelfinale, unterhalb der Deutschen Meisterschaft auch ab Viertelfinale, auf Landesebene freigestellt
  • Finalrunde Recurve im Satzsystem: höchstens 5 Sätze zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
  • Satzgewinn 2 Satzpunkte, Ringgleichheit je 1 Satzpunkt, Sieg mit 6 Satzpunkten
  • Bei 5:5 Stechen mit einem Pfeil in 40 Sek., der Pfeil näher am Zentrum gewinnt
  • Team (3 Schützen) und Mixed Team (1 Frau, 1 Mann): höchstens 4 Sätze zu 6 bzw. 4 Pfeilen, Sieg mit 5 Satzpunkten, 20 Sek. je Pfeil

Waffe

  • Recurvebogen aus Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei Wurfarmen, gespannt mit einer einzigen Sehne
  • Ein Visier mit nur einem Zielpunkt erlaubt, ohne Linse, Prisma, Wasserwaage oder Elektronik
  • Kein Peepsight und keine Zielmarkierung auf der Sehne, Lippen- oder Nasenmarke erlaubt
  • Druckpunkt höchstens 4 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (4 cm Overdraw)
  • Auszugskontrolle (hörbar, sichtbar oder tastbar) erlaubt, nicht elektrisch oder elektronisch
  • Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer erlaubt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
  • Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
  • Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sport- oder geländeangepasste Schuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 21: 122-cm-Auflage, 11-kreisig (Ringe 1–10 und Innenzehn X)
  • Zehn Ø 122 mm, Ringbreite 61 mm
  • Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 und 5 blau, 4 und 3 schwarz, 2 und 1 weiß
  • Scheibenmitte 130 cm über dem Boden, Neigung 10 bis 15 Grad
  • Bei Wettkämpfen mit WA-Rekord oder WA-Abzeichen nur Auflagen von Herstellern mit WA-Lizenz

Hinweise

  • Recurve Junioren, Herren, Damen: 70 m, 122-cm-Auflage
  • Jugend und Masterklasse: 60 m, 122-cm-Auflage
  • Seniorenklasse: 50 m, 122-cm-Auflage
  • Schüler A: 40 m, 122-cm-Auflage
  • Schüler B (nur Landesebene, Empfehlung): 72 Pfeile auf 25 m, 80-cm-Auflage
  • Schüler C (nur Landesebene, Empfehlung): 36 Pfeile auf 15 m, 80-cm-Auflage
  • Teamfinale Masters auf 60 m und Senioren auf 50 m, Senioren dann 30 Sek. je Pfeil
  • Meisterschaften: 72 Pfeile; die zusätzlich in Teil 0 genannte 144-Pfeile-Runde auf 30 bis 90 m (1440-Runde) wird nur bei internationalen Sternturnieren geschossen
  • Weitere Turnierformen: 70-m-Runde, 60-m-Runde für Jugend und Altersklasse, 900er-Runde mit je 30 Pfeilen auf 60, 50 und 40 m
  • Olympischer Wettbewerb (70 m Bogen Runde) für Männer und Frauen
6.15

Bogen WA im Freien Compound

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 12 Passen à ca. 12,5 Min.
Munition
72 Wertungspfeile: 6 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
50 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Compoundbogen

Bogenschießen im Freien mit dem Compoundbogen, der mit Umlenkrollen, Lupenvisier und Release geschossen wird: 72 Pfeile auf eine 80-cm-Auflage mit sechs Wertungsringen in 50 m Entfernung.

Anschlag

  • Stehend, aufrecht und ohne Stütze
  • Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
  • Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
  • Lösen der Sehne mit Release (Ablasshilfe) erlaubt

Schießzeit

  • Passen zu 6 Pfeilen in 4 Minuten
  • 10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
  • Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
  • Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
  • Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil

Ablauf

  • Qualifikationsrunde mit 72 Pfeilen auf 50 m in 12 Passen zu 6 Pfeilen
  • Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
  • Trefferaufnahme nach jeder Passe, Innenzehn wird als X notiert, äußere Zehn als 10
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der X, dann die Zahl der Zehnen (einschließlich X)
  • Finalrunde ab Achtelfinale, unterhalb der Deutschen Meisterschaft auch ab Viertelfinale, auf Landesebene freigestellt
  • Finalrunde Compound kumulativ: 5 Passen zu 3 Pfeilen in je 2 Min., höchste Gesamtringzahl gewinnt
  • Bei Gleichstand Stechen mit einem Pfeil in 40 Sek., der Pfeil näher am Zentrum gewinnt
  • Team (3 Schützen) und Mixed Team (1 Frau, 1 Mann): 4 Passen zu 6 bzw. 4 Pfeilen kumulativ, 20 Sek. je Pfeil
  • Im Teamfinale Release erst auf der Schießlinie nach dem Startsignal in die Sehne einhaken

Waffe

  • Compoundbogen: Auszug wird mechanisch über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verändert, Mittelstück darf Durchschusstyp sein
  • Zuggewicht höchstens 60 lbs
  • Visier mit Seiten- und Höhenverstellung, Wasserwaage, Vergrößerungslinse und Prisma erlaubt
  • Peepsight in der Sehne erlaubt
  • Release (Ablasshilfe) erlaubt, darf nicht am Bogen befestigt sein
  • Druckpunkt höchstens 6 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (6 cm Overdraw)
  • Keinerlei elektrische oder elektronische Ausrüstung
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
  • Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
  • Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sport- oder geländeangepasste Schuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
  • Jede Art von Fingerschutz erlaubt, Ablasshilfe (Release) erlaubt, sofern nicht am Bogen befestigt, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt
  • Brille, Schießbrille oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 20: 80-cm-6-Ring-Auflage (Wertungszonen 5–10), als Mehrfachauflage zu 2, 3 oder 4 Stück auf einer Scheibe
  • Zehn Ø 80 mm, Ringbreite 40 mm, Innenzehn (X)
  • Vier Auflagen im Quadrat (A links oben, B rechts oben, C links unten, D rechts unten) oder drei im Dreieck
  • Scheibenmitte 130 cm über dem Boden, Neigung 10 bis 15 Grad
  • Toleranz im Wertungsbereich 10–8 ± 1 mm, 7–5 ± 2 mm

Hinweise

  • Alle Compound-Klassen ab Jugend: 50 m, 80-cm-6-Ring-Auflage
  • Schüler A: 40 m, 80-cm-6-Ring-Auflage (Spot, Wertungszonen 5–10, Scheibe Nr. 20)
  • Meisterschaften: 72 Pfeile; die zusätzlich in Teil 0 genannte 144-Pfeile-Runde auf 30 bis 90 m (1440-Runde) wird nur bei internationalen Sternturnieren geschossen
  • Weitere Turnierform: 50-m-Runde für Compound (Scheibennadelturnier)
  • Finale: zwei 80-cm-6-Ring-Auflagen mit mindestens 10 cm Abstand auf einer Scheibe, ab Viertelfinale möglichst eigene Scheibe
6.16

Bogen WA im Freien Blankbogen

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 72 Pfeile in Passen zu 6 bzw. 3 Pfeilen
Munition
72 Wertungspfeile: 6oder 3) Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
50 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Blankbogen

Bogenschießen im Freien mit dem Blankbogen, also einem Recurvebogen ohne Visier und ohne Stabilisatoren: 72 Pfeile auf eine 122-cm-Auflage in 50 m Entfernung.

Anschlag

  • Stehend, aufrecht und ohne Stütze
  • Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
  • Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
  • Bogen mit einer Hand gehalten, die Finger der anderen Hand ziehen, halten und lösen die Sehne

Schießzeit

  • Passen zu 6 Pfeilen in 4 Min. oder Passen zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
  • 10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
  • Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
  • Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
  • Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil

Ablauf

  • 72 Pfeile auf 50 m
  • Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
  • Trefferaufnahme nach jeder Passe, Innenzehn wird als X notiert, äußere Zehn als 10
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der X, dann die Zahl der Zehnen (einschließlich X)

Waffe

  • Blankbogen: Bogen wie Recurve, aber blank ohne Visier, Visier- oder sonstige Markierungen
  • Bogen mit allem Zubehör muss ungespannt durch einen Ring von 12,2 cm Innendurchmesser passen
  • Keine Auszugskontrolle, keine Lippen- oder Nasenmarke, kein Peepsight
  • Fingerposition an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden
  • Druckpunkt höchstens 2 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (2 cm Overdraw)
  • Tab mit einheitlichen Markierungen erlaubt, Ablasshilfe verboten
  • Gewichte und Dämpfer nur, soweit der Bogen durch den 12,2-cm-Ring passt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
  • Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
  • Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sport- oder geländeangepasste Schuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, Markierungen auf dem Tab nur einheitlich in Größe, Form und Farbe, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 21: 122-cm-Auflage, 11-kreisig (Ringe 1–10 und Innenzehn X)
  • Zehn Ø 122 mm, Ringbreite 61 mm
  • Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 und 5 blau, 4 und 3 schwarz, 2 und 1 weiß
  • Scheibenmitte 130 cm über dem Boden, Neigung 10 bis 15 Grad
  • Bei Wettkämpfen mit WA-Rekord oder WA-Abzeichen nur Auflagen von Herstellern mit WA-Lizenz

Hinweise

  • Blankbogen ab Jugend: 50 m, 122-cm-Auflage
  • Schüler A: 30 m, 122-cm-Auflage
  • Weitere Turnierform: 50-m-Runde für Blankbogen (Scheibennadelturnier)
  • Bei Feldbogen- und 3D-Meisterschaften darf die Mittelwicklung der Sehne abweichend im Blickfeld enden, im Freien nicht
6.17

Langbogen im Freien

HSBogen

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
72 Wertungspfeile, dazu Ersatzpfeile
Entfernung
laut Ausschreibung
Schusszahl
72 Pfeile (2 × 36)
Kaliber
Langbogen

Hessischer Langbogen-Wettbewerb im Freien, nur innerhalb des Landesverbands ausgetragen.

Ablauf

  • 2 Durchgänge zu 36 Pfeilen
  • Offene Klasse ab Jugend
  • Nur bis zur Hessischen Meisterschaft (landesinterner Wettbewerb)

Waffe

  • Langbogen
  • Alle Pfeilarten zugelassen, aber nur mit Naturfedern

Scheibe

Auflage laut Ausschreibung

Hinweise

  • Entfernung, Auflage und Schießzeit stehen nicht im Ausschreibungsheft
  • Nur Schützen mit einer Startnummer des Hessischen Schützenverbands
6.20

Bogen WA Halle Recurve

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 40 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 20 Passen à ca. 6,5 Min.
Munition
60 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
18 m
Schusszahl
60 Pfeile
Kaliber
Recurvebogen

Hallenwettbewerb mit dem Recurvebogen: 60 Pfeile in Passen zu drei Pfeilen auf 18 m, bei Meisterschaften meist auf drei übereinander angeordnete 40-cm-Scheibenbilder.

Anschlag

  • Stehend, aufrecht und ohne Stütze
  • Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
  • Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
  • Bogen mit einer Hand gehalten, die Finger der anderen Hand ziehen, halten und lösen die Sehne

Schießzeit

  • Passen zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
  • 10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
  • Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
  • Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
  • Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil

Ablauf

  • Qualifikationsrunde mit 60 Pfeilen auf 18 m in 20 Passen zu 3 Pfeilen
  • Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
  • Innere und äußere Zehn zählen bei Hallenmeisterschaften beide 10
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Zehnen, dann die Zahl der Neunen
  • Finalrunde ab Achtelfinale, unterhalb der Deutschen Meisterschaft auch ab Viertelfinale, auf Landesebene freigestellt
  • Finalrunde Recurve im Satzsystem: höchstens 5 Sätze zu 3 Pfeilen in 2 Min., Sieg mit 6 Satzpunkten
  • Bei 5:5 Stechen mit einem Pfeil in 40 Sek. auf das mittlere Scheibenbild
  • Im Finale je Match zwei vertikale Dreifachauflagen mit mindestens 25 cm Abstand auf einer Scheibe

Waffe

  • Recurvebogen aus Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei Wurfarmen, gespannt mit einer einzigen Sehne
  • Ein Visier mit nur einem Zielpunkt erlaubt, ohne Linse, Prisma, Wasserwaage oder Elektronik
  • Kein Peepsight und keine Zielmarkierung auf der Sehne, Lippen- oder Nasenmarke erlaubt
  • Druckpunkt höchstens 4 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (4 cm Overdraw)
  • Auszugskontrolle (hörbar, sichtbar oder tastbar) erlaubt, nicht elektrisch oder elektronisch
  • Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer erlaubt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
  • Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
  • Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sportschuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 19: vertikale Dreifachauflage, drei 40-cm-Scheibenbilder übereinander, nur Wertungszonen 6–10
  • Abstand der Zentren 22 cm, mittleres Scheibenbild 130 cm über dem Boden
  • Je Passe ein Pfeil pro Scheibenbild, Reihenfolge beliebig
  • Pfeil außerhalb der blauen Wertungszone oder zweiter Pfeil im selben Bild zählt als Fehler (M)
  • Scheibenneigung 0 bis 10 Grad

Hinweise

  • Junioren, Herren, Damen, Master: vertikale Dreifachauflage (bei Wettkämpfen außer Meisterschaften auch 40-cm-Auflage)
  • Jugend und Seniorenklasse: 40-cm-Auflage oder Las-Vegas-Dreifachauflage (Wahl bei der Deutschen Meisterschaft verpflichtend)
  • Schüler A: 60 Pfeile auf 18 m, 60-cm-Auflage
  • Schüler B (Empfehlung): 60 Pfeile auf 18 m, 80-cm-Auflage
  • Schüler C (Empfehlung): 30 Pfeile auf 10 m, 80-cm-Auflage
  • Weitere Turnierformen: 18-m-Runde und 25-m-Runde mit je 60 Pfeilen (Scheibennadelturniere)
  • Las-Vegas-Dreifachauflage: Scheibe Nr. 18, drei 40-cm-Scheibenbilder mit Wertungszonen 6–10, Toleranz 10–8 ± 1 mm und 7–6 ± 2 mm
6.25

Bogen WA Halle Compound

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 40 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 20 Passen à ca. 6,5 Min.
Munition
60 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
18 m
Schusszahl
60 Pfeile
Kaliber
Compoundbogen

Hallenwettbewerb mit dem Compoundbogen: 60 Pfeile auf 18 m auf drei übereinander angeordnete 40-cm-Scheibenbilder, bei denen nur die kleine Innenzehn volle zehn Ringe bringt.

Anschlag

  • Stehend, aufrecht und ohne Stütze
  • Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
  • Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
  • Lösen der Sehne mit Release (Ablasshilfe) erlaubt

Schießzeit

  • Passen zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
  • 10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
  • Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
  • Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
  • Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil

Ablauf

  • Qualifikationsrunde mit 60 Pfeilen auf 18 m in 20 Passen zu 3 Pfeilen
  • Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
  • Bei Hallenmeisterschaften zählt nur die innere Zehn 10, die äußere Zehn zählt 9
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Innenzehnen, dann die Zahl der Neunen
  • Finalrunde ab Achtelfinale, unterhalb der Deutschen Meisterschaft auch ab Viertelfinale, auf Landesebene freigestellt
  • Finalrunde kumulativ: 5 Passen zu 3 Pfeilen in je 2 Min., höchste Gesamtringzahl gewinnt
  • Bei Gleichstand Stechen mit einem Pfeil in 40 Sek. auf das mittlere Scheibenbild

Waffe

  • Compoundbogen: Auszug wird mechanisch über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verändert, Mittelstück darf Durchschusstyp sein
  • Zuggewicht höchstens 60 lbs
  • Visier mit Seiten- und Höhenverstellung, Wasserwaage, Vergrößerungslinse und Prisma erlaubt
  • Peepsight in der Sehne erlaubt
  • Release (Ablasshilfe) erlaubt, darf nicht am Bogen befestigt sein
  • Druckpunkt höchstens 6 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (6 cm Overdraw)
  • Keinerlei elektrische oder elektronische Ausrüstung
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
  • Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
  • Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sportschuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
  • Jede Art von Fingerschutz erlaubt, Ablasshilfe (Release) erlaubt, sofern nicht am Bogen befestigt, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt
  • Brille, Schießbrille oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 19: vertikale Dreifachauflage, drei 40-cm-Scheibenbilder übereinander, nur Wertungszonen 6–10
  • Abstand der Zentren 22 cm, mittleres Scheibenbild 130 cm über dem Boden
  • Je Passe ein Pfeil pro Scheibenbild, Reihenfolge beliebig
  • Pfeil außerhalb der blauen Wertungszone oder zweiter Pfeil im selben Bild zählt als Fehler (M)
  • Scheibenneigung 0 bis 10 Grad

Hinweise

  • Alle Compound-Klassen ab Jugend: vertikale Dreifachauflage (bei Wettkämpfen außer Meisterschaften auch 40-cm-Auflage)
  • Schüler A (Empfehlung 60 Pfeile): 18 m, 60-cm-Spot-Auflage mit Wertungszonen 6–10, X zählt 10
  • Weitere Turnierformen: 18-m-Runde und 25-m-Runde mit je 60 Pfeilen (Scheibennadelturniere)
6.26

Blankbogen Halle

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 2 Std. 40 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 20 Passen à ca. 6,5 Min.
Munition
60 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
18 m
Schusszahl
60 Pfeile
Kaliber
Blankbogen

Hallenwettbewerb mit dem Blankbogen ohne Visier: 60 Pfeile in Passen zu drei Pfeilen auf eine 40-cm-Auflage in 18 m Entfernung.

Anschlag

  • Stehend, aufrecht und ohne Stütze
  • Füße zu beiden Seiten der Schießlinie oder beide Füße auf der Schießlinie, Körper über der Schießlinie
  • Ausnahme nur für Personen mit dauernder körperlicher Behinderung
  • Bogen mit einer Hand gehalten, die Finger der anderen Hand ziehen, halten und lösen die Sehne

Schießzeit

  • Passen zu 3 Pfeilen in 2 Minuten
  • 10 Sek. Vorlaufzeit vor jeder Passe
  • Gelbes Signal 30 Sek. vor Ablauf der Schießzeit
  • Einschießen vor dem Wettkampf 20 bis 45 Min. mit beliebig vielen Pfeilen
  • Nachgeschossene Pfeile nach technischem Defekt: 40 Sek. je Pfeil

Ablauf

  • Qualifikationsrunde mit 60 Pfeilen auf 18 m in 20 Passen zu 3 Pfeilen
  • Höchstens 4 Schützen je Scheibe, die Passen werden abwechselnd in zwei Gruppen geschossen (AB-CD, CD-AB)
  • Innere und äußere Zehn zählen bei Hallenmeisterschaften beide 10
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Zehnen, dann die Zahl der Neunen

Waffe

  • Blankbogen: Bogen wie Recurve, aber blank ohne Visier, Visier- oder sonstige Markierungen
  • Bogen mit allem Zubehör muss ungespannt durch einen Ring von 12,2 cm Innendurchmesser passen
  • Keine Auszugskontrolle, keine Lippen- oder Nasenmarke, kein Peepsight
  • Fingerposition an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden
  • Druckpunkt höchstens 2 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (2 cm Overdraw)
  • Tab mit einheitlichen Markierungen erlaubt, Ablasshilfe verboten
  • Gewichte und Dämpfer nur, soweit der Bogen durch den 12,2-cm-Ring passt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Weiße Sportkleidung oder einheitliche, als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung mit lesbarem Vereinsnamen, Mannschaften einheitlich, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Straßenkleidung, blaue Jeans, Tarnkleidung (Camouflage) sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht erlaubt
  • Oberteil bedeckt Vorder- und Rückseite, mindestens Träger über beiden Schultern, bei vollem Auszug ist der Taillenbereich bedeckt
  • Fuß und Ferse vollständig bedeckende Sportschuhe, Fußerhöhung höchstens 2 cm über die Schuhsohle
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, Markierungen auf dem Tab nur einheitlich in Größe, Form und Farbe, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und Hilfsmittel zur Lärmreduzierung (Gehörschutz) sind auf dem Wettkampffeld verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 21: 40-cm-Auflage, 11-kreisig (Ringe 1–10 und Innenzehn)
  • Zehn Ø 40 mm, Ringbreite 20 mm
  • Farben: 10 und 9 gold, 8 und 7 rot, 6 und 5 blau, 4 und 3 schwarz, 2 und 1 weiß
  • Vier 40-cm-Auflagen je Scheibe (A links oben, B rechts oben, C links unten, D rechts unten)
  • Scheibenmitte 130 cm über dem Boden, Scheibenneigung 0 bis 10 Grad

Hinweise

  • Blankbogen ab Jugend: 18 m, 40-cm-Auflage
  • Schüler A (Empfehlung 60 Pfeile): 18 m, 60-cm-Auflage
  • Blankbogenklassen schießen auch bei Meisterschaften nicht auf die vertikale Dreifachauflage
6.27

Langbogen Halle

HSBogen

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
60 Wertungspfeile, dazu Ersatzpfeile
Entfernung
laut Ausschreibung
Schusszahl
60 Pfeile (2 × 30)
Kaliber
Langbogen

Hessischer Langbogen-Wettbewerb in der Halle, nur innerhalb des Landesverbands ausgetragen.

Ablauf

  • 2 Durchgänge zu 30 Pfeilen
  • Offene Klasse ab Jugend
  • Nur bis zur Hessischen Meisterschaft (landesinterner Wettbewerb)

Waffe

  • Langbogen
  • Alle Pfeilarten zugelassen, aber nur mit Naturfedern

Scheibe

Auflage laut Ausschreibung

Hinweise

  • Entfernung, Auflage und Schießzeit stehen nicht im Ausschreibungsheft
  • Nur Schützen mit einer Startnummer des Hessischen Schützenverbands
6.30

Feldbogen Recurve

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 4 Std. 30 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Scheiben à ca. 10 Min. im Parcours
Munition
72 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Scheibe + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
10–60 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Recurvebogen

Bogenschießen mit dem Recurvebogen im Gelände: Auf einem Parcours werden 24 Scheiben auf bekannte und unbekannte Entfernungen bis 60 m mit je drei Pfeilen beschossen.

Anschlag

  • Stehend oder kniend
  • Schießposition hinter einer gedachten Linie durch den Abschusspflock parallel zur Scheibe
  • Bis etwa 1 m neben oder hinter dem Pflock, je nach Gelände

Schießzeit

  • 3 Min. je Scheibe für 3 Pfeile, ab Einnahme der Position am Pflock
  • Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils der Scheibe
  • Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
  • Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung

Ablauf

  • Meisterschaftsrunde: 24 Scheiben mit je 3 Pfeilen, davon 12 Scheiben mit bekannten und 12 mit unbekannten Entfernungen
  • Möglich auch als zweimaliger Durchgang durch dieselbe Einheit von 12 Scheiben
  • Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig links und rechts des Pflocks (AB-CD, CD-AB)
  • Wertung nach allen Pfeilen der Gruppe, Schützen schreiben gegenseitig, Kampfrichter nur bei Uneinigkeit
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Sechsen, dann die Zahl der Fünfen
  • Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt

Waffe

  • Recurvebogen aus Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei Wurfarmen, gespannt mit einer einzigen Sehne
  • Ein Visier mit nur einem Zielpunkt erlaubt, ohne Linse, Prisma, Wasserwaage oder Elektronik
  • Kein Peepsight und keine Zielmarkierung auf der Sehne, Lippen- oder Nasenmarke erlaubt
  • Druckpunkt höchstens 4 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (4 cm Overdraw)
  • Auszugskontrolle (hörbar, sichtbar oder tastbar) erlaubt, nicht elektrisch oder elektronisch
  • Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer erlaubt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
  • Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
  • Rückenköcher zulässig
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten

Scheibe

  • Lizenzierte WA-Feldauflage in Ø 20, 40, 60 und 80 cm, Wertungszonen 1–6
  • 80-cm-Auflage einzeln, 60-cm-Auflagen bei bekannten Entfernungen auch zu zweit, 40-cm-Auflagen zu viert im Quadrat
  • 20-cm-Auflagen als Dreifachauflagen in vier senkrechten Reihen, je Scheibenbild ein Pfeil
  • Je Auflagengröße 2–4 Scheiben (unbekannte Entfernungen) bzw. 3 Scheiben (bekannte Entfernungen), zusammen 12 Scheiben je Einheit
  • Auflage mindestens 15 cm über dem Boden

Hinweise

  • Herren, Damen, Junioren, Master, Senioren:
  • Roter Pflock, unbekannte Entfernungen: Ø 20 cm 10–15 m, Ø 40 cm 15–25 m, Ø 60 cm 20–35 m, Ø 80 cm 35–55 m
  • Roter Pflock, bekannte Entfernungen: Ø 20 cm 10/15/20 m, Ø 40 cm 20/25/30 m, Ø 60 cm 35/40/45 m, Ø 80 cm 50/55/60 m
  • Jugend schießt vom blauen Pflock (bis 50 m), Schüler A vom gelben Pflock (bis 40 m)
  • Bekannte Entfernungen dürfen geländebedingt um ± 2 m angepasst werden, die tatsächliche Distanz steht dann am Pflock
  • Rückenköcher erlaubt
  • Weitere Turnierform: Arrowhead-Runde mit 24 oder 48 Scheiben zu je 3 Pfeilen
6.40

Feldbogen Blank

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 4 Std. 30 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Scheiben à ca. 10 Min. im Parcours
Munition
72 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Scheibe + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–50 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Blankbogen

Bogenschießen mit dem Blankbogen ohne Visier im Gelände: Auf einem Parcours werden 24 Scheiben auf bekannte und unbekannte Entfernungen bis 50 m mit je drei Pfeilen beschossen.

Anschlag

  • Stehend oder kniend
  • Schießposition hinter einer gedachten Linie durch den Abschusspflock parallel zur Scheibe
  • Bis etwa 1 m neben oder hinter dem Pflock, je nach Gelände

Schießzeit

  • 3 Min. je Scheibe für 3 Pfeile, ab Einnahme der Position am Pflock
  • Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils der Scheibe
  • Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
  • Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung

Ablauf

  • Meisterschaftsrunde: 24 Scheiben mit je 3 Pfeilen, davon 12 Scheiben mit bekannten und 12 mit unbekannten Entfernungen
  • Möglich auch als zweimaliger Durchgang durch dieselbe Einheit von 12 Scheiben
  • Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig links und rechts des Pflocks (AB-CD, CD-AB)
  • Wertung nach allen Pfeilen der Gruppe, Schützen schreiben gegenseitig, Kampfrichter nur bei Uneinigkeit
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Sechsen, dann die Zahl der Fünfen
  • Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt

Waffe

  • Blankbogen: Bogen wie Recurve, aber blank ohne Visier, Visier- oder sonstige Markierungen
  • Bogen mit allem Zubehör muss ungespannt durch einen Ring von 12,2 cm Innendurchmesser passen
  • Keine Auszugskontrolle, keine Lippen- oder Nasenmarke, kein Peepsight
  • Fingerposition an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden
  • Druckpunkt höchstens 2 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (2 cm Overdraw)
  • Tab mit einheitlichen Markierungen erlaubt, Ablasshilfe verboten
  • Gewichte und Dämpfer nur, soweit der Bogen durch den 12,2-cm-Ring passt
  • Bei Feldbogenmeisterschaften darf die Mittelwicklung der Sehne im Blickfeld enden
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
  • Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
  • Rückenköcher zulässig
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, Markierungen auf dem Tab nur einheitlich in Größe, Form und Farbe, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten

Scheibe

  • Lizenzierte WA-Feldauflage in Ø 20, 40, 60 und 80 cm, Wertungszonen 1–6
  • 80-cm-Auflage einzeln, 60-cm-Auflagen bei bekannten Entfernungen auch zu zweit, 40-cm-Auflagen zu viert im Quadrat
  • 20-cm-Auflagen als Dreifachauflagen in vier senkrechten Reihen, je Scheibenbild ein Pfeil
  • Je Auflagengröße 2–4 Scheiben (unbekannte Entfernungen) bzw. 3 Scheiben (bekannte Entfernungen), zusammen 12 Scheiben je Einheit
  • Auflage mindestens 15 cm über dem Boden

Hinweise

  • Herren, Damen, Junioren, Master, Senioren:
  • Blauer Pflock, unbekannte Entfernungen: Ø 20 cm 5–10 m, Ø 40 cm 10–20 m, Ø 60 cm 15–30 m, Ø 80 cm 30–45 m
  • Blauer Pflock, bekannte Entfernungen: Ø 20 cm 5/10/15 m, Ø 40 cm 15/20/25 m, Ø 60 cm 30/35/40 m, Ø 80 cm 40/45/50 m
  • Jugend schießt vom gelben Pflock (bis 40 m)
  • Bekannte Entfernungen dürfen geländebedingt um ± 2 m angepasst werden, die tatsächliche Distanz steht dann am Pflock
  • Rückenköcher erlaubt
  • Weitere Turnierform: Arrowhead-Runde mit 24 oder 48 Scheiben zu je 3 Pfeilen
  • Schüler A schießt vom gelben Pflock (in der Pflocktabelle nicht genannt, abgeleitet: Compound teilt in jeder Klasse den Pflock mit Recurve, Blank steht nie weiter hinten als Recurve, und Gelb ist der kürzeste Pflock)
6.41

Feldbogen Langbogen

HSBogen

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
Pfeilzahl laut Ausschreibung, dazu Ersatzpfeile
Entfernung
laut Ausschreibung
Schusszahl
laut Ausschreibung
Kaliber
Langbogen

Hessischer Feldbogen-Wettbewerb mit dem Langbogen; das Ausschreibungsheft nennt nur Nummer und Klassen.

Ablauf

Feldbogen-Wettbewerb mit dem Langbogen, Einzelheiten laut Ausschreibung

Waffe

Langbogen

Scheibe

Feldbogen-Auflagen laut Ausschreibung

Hinweise

Einzelheiten stehen nicht im Ausschreibungsheft
6.50

Feldbogen Compound

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 4 Std. 30 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Scheiben à ca. 10 Min. im Parcours
Munition
72 Wertungspfeile: 3 Pfeile je Scheibe + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
10–60 m
Schusszahl
72 Pfeile
Kaliber
Compoundbogen

Bogenschießen mit dem Compoundbogen im Gelände: Auf einem Parcours werden 24 Scheiben auf bekannte und unbekannte Entfernungen bis 60 m mit je drei Pfeilen beschossen.

Anschlag

  • Stehend oder kniend
  • Schießposition hinter einer gedachten Linie durch den Abschusspflock parallel zur Scheibe
  • Bis etwa 1 m neben oder hinter dem Pflock, je nach Gelände

Schießzeit

  • 3 Min. je Scheibe für 3 Pfeile, ab Einnahme der Position am Pflock
  • Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils der Scheibe
  • Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
  • Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung

Ablauf

  • Meisterschaftsrunde: 24 Scheiben mit je 3 Pfeilen, davon 12 Scheiben mit bekannten und 12 mit unbekannten Entfernungen
  • Möglich auch als zweimaliger Durchgang durch dieselbe Einheit von 12 Scheiben
  • Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig links und rechts des Pflocks (AB-CD, CD-AB)
  • Wertung nach allen Pfeilen der Gruppe, Schützen schreiben gegenseitig, Kampfrichter nur bei Uneinigkeit
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Sechsen, dann die Zahl der Fünfen
  • Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt

Waffe

  • Compoundbogen: Auszug wird mechanisch über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verändert, Mittelstück darf Durchschusstyp sein
  • Zuggewicht höchstens 60 lbs
  • Visier mit Seiten- und Höhenverstellung, Wasserwaage, Vergrößerungslinse und Prisma erlaubt
  • Peepsight in der Sehne erlaubt
  • Release (Ablasshilfe) erlaubt, darf nicht am Bogen befestigt sein
  • Druckpunkt höchstens 6 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (6 cm Overdraw)
  • Keinerlei elektrische oder elektronische Ausrüstung
  • Mehrere Zielpunkte und Peep-Eliminator nur auf bekannten Entfernungen
  • Auf unbekannten Entfernungen darf kein Teil des Visiers als Entfernungsmesser verändert werden
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
  • Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
  • Rückenköcher zulässig
  • Jede Art von Fingerschutz erlaubt, Ablasshilfe (Release) erlaubt, sofern nicht am Bogen befestigt, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt
  • Brille, Schießbrille oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten

Scheibe

  • Lizenzierte WA-Feldauflage in Ø 20, 40, 60 und 80 cm, Wertungszonen 1–6
  • 80-cm-Auflage einzeln, 60-cm-Auflagen bei bekannten Entfernungen auch zu zweit, 40-cm-Auflagen zu viert im Quadrat
  • 20-cm-Auflagen als Dreifachauflagen in vier senkrechten Reihen, je Scheibenbild ein Pfeil
  • Je Auflagengröße 2–4 Scheiben (unbekannte Entfernungen) bzw. 3 Scheiben (bekannte Entfernungen), zusammen 12 Scheiben je Einheit
  • Auflage mindestens 15 cm über dem Boden

Hinweise

  • Herren, Damen, Junioren, Master, Senioren:
  • Roter Pflock, unbekannte Entfernungen: Ø 20 cm 10–15 m, Ø 40 cm 15–25 m, Ø 60 cm 20–35 m, Ø 80 cm 35–55 m
  • Roter Pflock, bekannte Entfernungen: Ø 20 cm 10/15/20 m, Ø 40 cm 20/25/30 m, Ø 60 cm 35/40/45 m, Ø 80 cm 50/55/60 m
  • Jugend schießt vom blauen Pflock (bis 50 m)
  • Bekannte Entfernungen dürfen geländebedingt um ± 2 m angepasst werden, die tatsächliche Distanz steht dann am Pflock
  • Rückenköcher erlaubt
  • Weitere Turnierform: Arrowhead-Runde mit 24 oder 48 Scheiben zu je 3 Pfeilen
  • Schüler A schießt vom gelben Pflock (in der Pflocktabelle nicht genannt, abgeleitet: Compound teilt in jeder Klasse den Pflock mit Recurve, Blank steht nie weiter hinten als Recurve, und Gelb ist der kürzeste Pflock)
6.60

Bogen 3D Recurve

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–45 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Recurvebogen

Bogenschießen mit dem Recurvebogen auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen werden mit je zwei Pfeilen beschossen.

Anschlag

  • Stehend oder kniend
  • Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
  • Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen

Schießzeit

  • 120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
  • Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
  • Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
  • Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung

Ablauf

  • Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
  • Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
  • Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
  • Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
  • Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
  • Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt

Waffe

  • Recurvebogen aus Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei Wurfarmen, gespannt mit einer einzigen Sehne
  • Ein Visier mit nur einem Zielpunkt erlaubt, ohne Linse, Prisma, Wasserwaage oder Elektronik
  • Kein Peepsight und keine Zielmarkierung auf der Sehne, Lippen- oder Nasenmarke erlaubt
  • Druckpunkt höchstens 4 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (4 cm Overdraw)
  • Auszugskontrolle (hörbar, sichtbar oder tastbar) erlaubt, nicht elektrisch oder elektronisch
  • Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer erlaubt
  • Visier ohne mehrere Zielpunkte, kein Teil des Visiers als Entfernungsmesser veränderbar
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
  • Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
  • Rückenköcher zulässig
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten

Scheibe

  • Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
  • Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
  • Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
  • Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours

Hinweise

  • Deutsche Meisterschaft: roter Pflock 5–45 m
  • Bis zur Landesmeisterschaft roter Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 30–45 m, Gruppe 2 20–35 m, Gruppe 3 10–25 m, Gruppe 4 5–15 m
  • Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
  • Rückenköcher erlaubt
6.65

Bogen 3D Compound

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–45 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Compoundbogen

Bogenschießen mit dem Compoundbogen auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen werden mit je zwei Pfeilen beschossen.

Anschlag

  • Stehend oder kniend
  • Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
  • Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen
  • Lösen der Sehne mit Release erlaubt

Schießzeit

  • 120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
  • Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
  • Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
  • Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung

Ablauf

  • Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
  • Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
  • Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
  • Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
  • Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
  • Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt

Waffe

  • Compoundbogen: Auszug wird mechanisch über Flaschenzug- oder Exzenterrollen verändert, Mittelstück darf Durchschusstyp sein
  • Zuggewicht höchstens 60 lbs
  • Visier mit Seiten- und Höhenverstellung, Wasserwaage, Vergrößerungslinse und Prisma erlaubt
  • Peepsight in der Sehne erlaubt
  • Release (Ablasshilfe) erlaubt, darf nicht am Bogen befestigt sein
  • Druckpunkt höchstens 6 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (6 cm Overdraw)
  • Keinerlei elektrische oder elektronische Ausrüstung
  • Bei 3D kein Visier mit mehreren Zielpunkten und keine Peep-Eliminator-Einrichtung
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
  • Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
  • Rückenköcher zulässig
  • Jede Art von Fingerschutz erlaubt, Ablasshilfe (Release) erlaubt, sofern nicht am Bogen befestigt, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt
  • Brille, Schießbrille oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten

Scheibe

  • Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
  • Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
  • Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
  • Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours

Hinweise

  • Deutsche Meisterschaft: roter Pflock 5–45 m
  • Bis zur Landesmeisterschaft roter Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 30–45 m, Gruppe 2 20–35 m, Gruppe 3 10–25 m, Gruppe 4 5–15 m
  • Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
  • Rückenköcher erlaubt
6.66

Bogen 3D Blankbogen

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–30 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Blankbogen

Bogenschießen mit dem Blankbogen ohne Visier auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen bis 30 m werden mit je zwei Pfeilen beschossen.

Anschlag

  • Stehend oder kniend
  • Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
  • Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen

Schießzeit

  • 120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
  • Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
  • Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
  • Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung

Ablauf

  • Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
  • Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
  • Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
  • Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
  • Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
  • Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt

Waffe

  • Blankbogen: Bogen wie Recurve, aber blank ohne Visier, Visier- oder sonstige Markierungen
  • Bogen mit allem Zubehör muss ungespannt durch einen Ring von 12,2 cm Innendurchmesser passen
  • Keine Auszugskontrolle, keine Lippen- oder Nasenmarke, kein Peepsight
  • Fingerposition an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden
  • Druckpunkt höchstens 2 cm hinter dem Drehpunkt des Griffs (2 cm Overdraw)
  • Tab mit einheitlichen Markierungen erlaubt, Ablasshilfe verboten
  • Gewichte und Dämpfer nur, soweit der Bogen durch den 12,2-cm-Ring passt
  • Bei 3D-Meisterschaften darf die Mittelwicklung der Sehne im Blickfeld enden
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
  • Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
  • Rückenköcher zulässig
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, Markierungen auf dem Tab nur einheitlich in Größe, Form und Farbe, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten

Scheibe

  • Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
  • Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
  • Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
  • Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours

Hinweise

  • Deutsche Meisterschaft: blauer Pflock 5–30 m
  • Bis zur Landesmeisterschaft blauer Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 20–30 m, Gruppe 2 15–25 m, Gruppe 3 10–20 m, Gruppe 4 5–15 m
  • Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
  • Rückenköcher erlaubt
6.67

Bogen 3D Langbogen

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–30 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Langbogen

Bogenschießen mit dem Langbogen ohne Visier auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen bis 30 m werden mit je zwei Pfeilen beschossen.

Anschlag

  • Stehend oder kniend
  • Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
  • Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen

Schießzeit

  • 120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
  • Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
  • Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
  • Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung

Ablauf

  • Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
  • Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
  • Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
  • Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
  • Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
  • Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt

Waffe

  • Langbogen in traditioneller Form, Sehne berührt den gespannten Bogen nur an den Sehnennocken
  • Mindestlänge 150 cm, gemessen am gespannten Bogen
  • Kein Visier, keine Markierungen, keine Stabilisatoren oder Schwingungsdämpfer
  • Keine Auszugskontrolle, Fingerposition an der Sehne und im Gesicht unveränderlich
  • Mediterraner Griff oder Finger unter der Nocke (Zeigefinger höchstens 2 mm darunter) mit festem Ankerpunkt, keine Ankerplatte
  • Nur Holzpfeile mit Naturfedern und kugelförmigen oder konischen Feldspitzen
  • Pfeilauflage nur auf dem Shelf (Aussparung), Auskleidung erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
  • Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
  • Rückenköcher zulässig
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, keine Ankerplatte am Tab, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten

Scheibe

  • Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
  • Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
  • Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
  • Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours

Hinweise

  • Deutsche Meisterschaft: blauer Pflock 5–30 m
  • Bis zur Landesmeisterschaft blauer Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 20–30 m, Gruppe 2 15–25 m, Gruppe 3 10–20 m, Gruppe 4 5–15 m
  • Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
  • Rückenköcher erlaubt
6.68

Bogen 3D Traditioneller Bogen

DSBBogen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 3 Std. 45 Min.geschätzt: ca. 30 Min. Einschießen + 24 Ziele à ca. 8 Min. im Parcours
Munition
48 Wertungspfeile: 2 Pfeile je Ziel + 3–4 ErsatzpfeileVerlustrisiko im Gelände
Entfernung
5–30 m
Schusszahl
48 Pfeile
Kaliber
Traditioneller Bogen

Bogenschießen mit dem traditionellen Holzbogen ohne Visier auf dreidimensionale Tierziele im Gelände: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen bis 30 m werden mit je zwei Pfeilen beschossen.

Anschlag

  • Stehend oder kniend
  • Schießposition hinter einer Linie durch den Abschusspflock parallel zum Ziel, bis etwa 1 m daneben oder dahinter
  • Pfeil erst am Abschusspflock auflegen, kein Stehenbleiben kurz vor dem Pflock zum Schätzen

Schießzeit

  • 120 Sek. je Ziel für die Zweiergruppe mit je 2 Pfeilen, ab Einnahme der Position am Pflock
  • Ab der dritten Verwarnung wegen Zeitüberschreitung Abzug des höchsten Pfeils auf dem Ziel
  • Einschießen nur auf dem Trainingsplatz, nicht im Kurs
  • Technischer Defekt: bis zu 30 Min. zur Behebung

Ablauf

  • Meisterschaftsrunde: 24 Ziele auf unbekannte Entfernungen mit je 2 Pfeilen, beide Pfeile zählen
  • Gruppen von möglichst 4 (mindestens 3, höchstens 6) Schützen, je zwei schießen gleichzeitig (AB-CD, CD-AB)
  • Wertung durch die Gruppe, bei Zweifel Mehrheitsentscheid, bei Stimmengleichheit der höhere Wert
  • Abpraller oder Durchschuss ohne Einigung zählt 5
  • Treffer nur auf Horn oder Huf ohne Berührung der Körperzone zählt als Fehler (M)
  • Bei Gleichstand entscheidet die Zahl der Elfen, dann die Zahl der Zehnen
  • Weitergabe von Entfernungen und Entfernungsmesser verboten, Ferngläser ohne Skalen erlaubt

Waffe

  • Traditioneller Bogen mit Mittelstück aus Holzschichten oder einem Stück Holz, zerlegbar erlaubt
  • Kein Visier, keine Markierungen, keine Stabilisatoren oder Schwingungsdämpfer
  • Pfeilauflage nicht verstellbar: einfache aufgeklebte Plastikauflage, Federauflage oder Shelf
  • Keine Auszugskontrolle, Fingerposition an der Sehne unveränderlich, Position im Gesicht darf wechseln
  • Mediterraner Griff oder Finger unter der Nocke (Zeigefinger höchstens 3 mm darunter), keine Ankerplatte, keine eigenen Markierungen am Tab
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm Durchmesser, Pfeile mit Namen oder Initialen, alle Pfeile einer Passe identisch, keine leuchtenden Nocken

Bekleidung und Schutz

  • Angemessene Sportkleidung, bei schlechtem Wetter Schutzkleidung erlaubt
  • Blaue Jeans, Kleidung in Camouflage sowie übergroße oder sackartige Hosen und Shorts sind nicht zulässig, Camouflage an der Ausrüstung ist erlaubt
  • Vollständig geschlossene, dem Gelände angepasste Schuhe sind jederzeit zu tragen
  • Rückenköcher zulässig
  • Fingerschutz (Fingerling, Handschuh, Tab, Pflaster) nur geschmeidig und ohne Hilfsmittel zum Ziehen und Lösen, Ablasshilfe (Release) verboten, keine Ankerplatte und keine selbst angebrachten Markierungen am Tab, normaler Handschuh an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Griff verbunden
  • Brille, Schießbrille (ein Glas je Auge, Glas am Zielauge ungeteilt) oder Sonnenbrille erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Zielmarkierung, nicht zielendes Auge darf abgedeckt werden
  • Kopfhörer und geräuschdämmender Ohrenschutz sind verboten

Scheibe

  • Dreidimensionale Ziele in vielen Formen, bevorzugt Tierfiguren, unterschiedlicher Größe
  • Wertungszonen: 11 (kleiner Ring in der Zehn, etwa 25 % ihrer Fläche), 10 (größerer Ring im Vitalbereich), 8 (übriger Vitalbereich), 5 (übrige Körperzone)
  • Trennlinien zählen zur höheren Wertungszone
  • Ziele bis zur Landesmeisterschaft nach Höhe der 11/10/8-Zone in vier Gruppen (über 250 mm, 201–250 mm, 150–200 mm, unter 150 mm), zu gleichen Teilen im Parcours

Hinweise

  • Deutsche Meisterschaft: blauer Pflock 5–30 m
  • Bis zur Landesmeisterschaft blauer Pflock je Zielgruppe: Gruppe 1 20–30 m, Gruppe 2 15–25 m, Gruppe 3 10–20 m, Gruppe 4 5–15 m
  • Kurs ausschließlich mit unbekannten Entfernungen, Begehen vor Wettkampfbeginn führt zur Disqualifikation
  • Rückenköcher erlaubt
7.10

Perkussionsgewehr 50 m

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Kaliber beliebig) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig

Präzisionsschießen stehend freihändig auf 50 m mit einem historischen Perkussionsgewehr, das vor jedem Schuss von vorn mit Schwarzpulver und Blei geladen wird.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Kein Riemen

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen

Waffe

  • Perkussionsscheiben- oder Jagdgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
  • Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, seitlich verstellbar mit passendem Kornsockel erlaubt
  • Kimme: V- oder U-Kimme, höhenverstellbar, keine Rechteckkimme
  • Diopter erlaubt, wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt und dem historischen Original entspricht
  • Kein Ring- oder Balkenkorn, keine Wasserwaage und kein Pendel (bei einem Freigewehr müssen diese funktionsunfähig sein)
  • Handstütze im Stehendanschlag erlaubt, höchstens 200 mm unterhalb der Laufachse
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss beliebig, aus Blei, bei Rundkugel Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Die aufgelegte Variante ist ein eigener Wettbewerb (DSB 7.11)

Norddeutscher Schützenbund

  • NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klassen Herren I, Damen I, Herren II, Damen II (auch Damen III, IV und V), Herren III und Herren IV, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027
  • Die aufgelegte Variante ist beim NDSB ein eigener Wettbewerb (NDSB 9.70)
Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10); NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 9.70 (S. 21)
7.11

Perkussionsgewehr 50 m – Auflage

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe; an Zuganlagen 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 SchussProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Rundkugel/Geschoss + Schwarzpulver, Zündhütchen
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig

Präzisionsschießen auf 50 m mit einem historischen Perkussionsgewehr, das beim Schießen auf einer Auflage liegt; ein Wettbewerb vor allem für Senioren.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt, ab Seniorenklasse III auch sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
  • Gewehr nur aufgelegt, nicht seitlich an die Auflage angelehnt
  • Kein Körperteil berührt die Auflage, sichtbarer Abstand zwischen Hand und Auflage
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Ganzer Wettkampf im gleichen Anschlag
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 55 Min. bei Zuganlagen, 45 Min. bei anderen Systemen, jeweils einschließlich Probe
  • Beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertungsschüsse

Ablauf

  • 15 Wertungsschüsse, 7 bzw. 8 Schuss je Scheibe
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen, Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen

Waffe

  • Perkussionsgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
  • Gewicht und Abzugswiderstand frei
  • Schäftung dem Original entsprechend
  • Visierung Diopter/Korn, keine optischen Zielhilfsmittel, keine Visierhilfe
  • Laufbeschwerung nicht erlaubt
  • Auflagepunkt höchstens 550 mm von der Systemeinbettung
  • Geschoss: zur Waffe gehörend
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind nicht gestattet
  • Schießjacke, Schießhose und Schießschuhe sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Sitzend (ab Senioren III, Hocker ohne Lehne): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Augenschutz (Schutz mindestens von vorne und seitlich) und Gehörschutz sind Pflicht; Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Seniorenklassen I bis VI (ab 51 Jahre), Klassen 70–73 stehend aufgelegt, Klassen 74–81 auch sitzend
  • Auflage aus Rundmaterial bis 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mind. 100 mm lang
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen

Norddeutscher Schützenbund

Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschrieben (dort gibt es den NDSB-Wettbewerb 9.70 Perkussionsgewehr-Auflage)Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; 7.11 nicht aufgeführt, 9.70 auf S. 1); NDSB-SpO Ausgabe 04/2024, Abschnitt 9.70 (S. 21)

Rheinischer Schützenbund

  • Beim Rheinischen Schützenbund landesverbandsintern (LVM 2027: 24.04.2027, Leverkusen): Senioren I bis VI in einer gemeinsamen Einzel- und Mannschaftswertung
  • Unterlegkeile, Stopper, Ausfräsungen u. ä. sind nicht erlaubt; Schaftendungen dürfen nicht als Stopper oder Anlagepunkt dienen
  • Sind Ladestockösen vorhanden, muss auch der Ladestock angebracht sein, sonst sind die Ösen zu entfernen
  • Unscharf: Die Liste B (RH 7.11) nennt nur „stehend aufgelegt“ und 40 Min. Zeitvorgabe; die LVM schießt nach den Auflage-Regeln (Festlegung des Herausgebers 28.10.2026)
Quelle: Ausschreibung LVM 2027 des RSB, Anlage 1 (Stand 03.08.2026) und Anlage 2 (Stand 23.10.2026); „Liste B“ des DSB, RH 7.11 (S. 180)
7.11B

Perkussionsgewehr 50 m aufgelegt

BLVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.10

Perkussionsgewehr aufgelegt auf 50 m: 15 Wertungsschüsse.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

40 Minuten

Ablauf

  • 15 Wertungsschüsse
  • Im Übrigen laut Liste B wie Perkussionsgewehr (DSB-Wettbewerb 7.10) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Langwaffe, Einzellader, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Visierung und Kaliber wie Perkussionsgewehr (DSB-Wettbewerb 7.10)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
  • Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
  • Unscharf: 7.11B steht nur noch in der Liste B 2025 (BVA-Bescheid 08.07.2025), nicht mehr in der Fassung 2026, wird aber in der Ausschreibung 2027 ausgetragen
7.15

Perkussionsfreigewehr 100 m

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Kaliber beliebig) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
100 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig

Liegendschießen auf 100 m mit einem Perkussionsgewehr, bei dem im Unterschied zum Perkussionsgewehr 50 m Ringkorn, Wasserwaage und Pendel erlaubt sind.

Anschlag

  • Liegend, Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, Ellbogen auf dem Boden oder einer Matte
  • Gewehr nur durch beide Hände und eine Schulter abgestützt, Wange am Schaft erlaubt
  • Beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm mindestens 30 Grad zur Horizontalen
  • Trageriemen erlaubt: an beiden Enden am Gewehr befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert
  • Abstand zwischen hinterer und vorderer Riemenbefestigung mindestens 20,3 cm

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen

Waffe

  • Perkussionsscheiben- oder Jagdgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
  • Korn: originalgetreu, Korntunnel verstellbar, Ring- oder Balkenkorn erlaubt
  • Kimme: wie Original, verstellbar
  • Diopter erlaubt, wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt, Irisblende zulässig
  • Wasserwaage oder Pendel als zusätzliches Zielhilfsmittel erlaubt
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss beliebig, aus Blei, bei Rundkugel Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klasse Herren I (ab 18 J., mit Herren II und Damen I + II) und Herren III (mit Herren IV und Damen III + IV), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.16

Perkussionsfreigewehr 300 m

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Kaliber beliebig) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
300 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig

Liegendschießen auf 300 m mit einem Perkussionsgewehr auf die große 300-m-Scheibe, mit erlaubtem Ringkorn, Wasserwaage oder Pendel.

Anschlag

  • Liegend, Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, Ellbogen auf dem Boden oder einer Matte
  • Gewehr nur durch beide Hände und eine Schulter abgestützt, Wange am Schaft erlaubt
  • Beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm mindestens 30 Grad zur Horizontalen
  • Trageriemen erlaubt: an beiden Enden am Gewehr befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert
  • Abstand zwischen hinterer und vorderer Riemenbefestigung mindestens 20,3 cm

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen

Waffe

  • Perkussionsscheiben- oder Jagdgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
  • Korn: originalgetreu, Korntunnel verstellbar, Ring- oder Balkenkorn erlaubt
  • Kimme: wie Original, verstellbar
  • Diopter erlaubt, wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt, Irisblende zulässig
  • Wasserwaage oder Pendel als zusätzliches Zielhilfsmittel erlaubt
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss beliebig, aus Blei, bei Rundkugel Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 5 (10-kreisig): Zehn Ø 100 mm, Innenzehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 1000 mm
  • Ringabstand 50 mm, Spiegel Ø 600 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses

Norddeutscher Schützenbund

Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; Wettbewerb nicht aufgeführt)
7.20

Perkussionsdienstgewehr 100 m

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; mind. 13,5 mm) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
100 m
Schusszahl
15
Kaliber
mind. 13,5 mm

Liegendschießen auf 100 m mit einem historischen militärischen Perkussionsgewehr mit festem Originalvisier und großem Kaliber.

Anschlag

  • Liegend, Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, Ellbogen auf dem Boden oder einer Matte
  • Gewehr nur durch beide Hände und eine Schulter abgestützt, Wange am Schaft erlaubt
  • Beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm mindestens 30 Grad zur Horizontalen
  • Trageriemen erlaubt: an beiden Enden am Gewehr befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert
  • Abstand zwischen hinterer und vorderer Riemenbefestigung mindestens 20,3 cm

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen

Waffe

  • Militärisches Perkussionsdienstgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Kaliber mind. 13,5 mm
  • Schäftung originalgetreu, kein Stecher
  • Korn wie Original, fest, nur mit Werkzeug in Höhe und Seite veränderbar, Form bleibt originalgetreu
  • Kimme wie Original, höhenverstellbar
  • Kein Diopter
  • Zum Laden nur ein Trichter mit Laderohr von höchstens 100 mm Gesamthöhe
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss wie in Form und Funktion für diese Waffe üblich (z. B. Minié-Geschoss), aus Blei

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Das Dienstgewehr „Enfield Volunteer 2-Band“ (Pattern 1858, Kal. .577) ist laut TK-Mitteilung von 2015 für DSB-Wettbewerbe zugelassen

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klasse Herren I (ab 18 J., mit Herren II und Damen I + II) und Herren III (mit Herren IV und Damen III + IV), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.21

Perkussionsdienstgewehr

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; mind. 13,5 mm) mit Schwarzpulverladung und Zündhütchen
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
mind. 13,5 mm

Stehend freihändiges Schießen auf 50 m mit einem historischen militärischen Perkussionsgewehr mit festem Originalvisier und großem Kaliber.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Kein Riemen

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen

Waffe

  • Militärisches Perkussionsdienstgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Kaliber mind. 13,5 mm
  • Schäftung originalgetreu, kein Stecher
  • Korn wie Original, fest, nur mit Werkzeug in Höhe und Seite veränderbar, Form bleibt originalgetreu
  • Kimme wie Original, höhenverstellbar
  • Kein Diopter
  • Zum Laden nur ein Trichter mit Laderohr von höchstens 100 mm Gesamthöhe
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss wie in Form und Funktion für diese Waffe üblich (z. B. Minié-Geschoss), aus Blei

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Das Dienstgewehr „Enfield Volunteer 2-Band“ (Pattern 1858, Kal. .577) ist laut TK-Mitteilung von 2015 für DSB-Wettbewerbe zugelassen

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, keine Mannschaftswertung, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.30

Steinschlossgewehr

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit Schwarzpulverladung und PfannenpulverProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)

Stehend freihändiges Schießen auf 50 m mit einem Steinschlossgewehr, bei dem ein Feuerstein das Zündkraut in der Pfanne entzündet.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Kein Riemen

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
  • Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast

Waffe

  • Steinschlossgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
  • Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest, laufbündig aufgesetzter Korntunnel zulässig
  • Kimme wie Original, höhenverstellbar, nur V- oder U-Kimme, keine Rechteckkimme
  • Diopter erlaubt (laut Vorderladertabelle), wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Zündkraut nur Schwarzpulver ohne Zusätze aus kleiner Pulverflasche (max. 16,2 g) mit Verschluss
  • Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Steinschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klasse Herren I (ab 18 J., mit Herren II und Damen I + II) und Herren III (mit Herren IV und Damen III + IV), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.31

Steinschlossgewehr 100 m

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit Schwarzpulverladung und PfannenpulverProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
100 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)

Liegendschießen auf 100 m mit einem Steinschlossgewehr, das mit Rundkugel geladen und durch Feuersteinfunken gezündet wird.

Anschlag

  • Liegend, Körper ausgestreckt, Kopf zur Scheibe, Ellbogen auf dem Boden oder einer Matte
  • Gewehr nur durch beide Hände und eine Schulter abgestützt, Wange am Schaft erlaubt
  • Beide Unterarme sichtbar vom Boden abgehoben, Riemenarm mindestens 30 Grad zur Horizontalen
  • Trageriemen erlaubt: an beiden Enden am Gewehr befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert
  • Abstand zwischen hinterer und vorderer Riemenbefestigung mindestens 20,3 cm

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
  • Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast

Waffe

  • Steinschlossgewehr, Einzellader, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
  • Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest, laufbündig aufgesetzter Korntunnel zulässig
  • Kimme wie Original, verstellbar, nur V- oder U-Kimme, keine Rechteckkimme
  • Diopter erlaubt, wenn er aus derselben Zeit wie das Gewehr stammt
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Zündkraut nur Schwarzpulver ohne Zusätze aus kleiner Pulverflasche (max. 16,2 g) mit Verschluss
  • Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Steinschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, keine Mannschaftswertung, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.32

Luntenschlossgewehr

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit SchwarzpulverladungProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Zündung per Lunte
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)

Stehend freihändiges Schießen auf 50 m mit einem glattläufigen Luntenschlossgewehr, bei dem eine glimmende Lunte das Zündkraut entzündet.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Kein Riemen

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
  • Lunte nur bei geschlossener Abdeckung der Zündladung und mit Lauf in Richtung Geschossfang anbringen
  • Glimmende Lunten vorher in einem unbrennbaren, belüfteten Behältnis verwahren und gegen Wegfliegen über 50 cm sichern

Waffe

  • Luntenschlossgewehr mit glattem Lauf, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Schäftung und Stecher originalgetreu
  • Korn und Kimme originalgetreu und fest, nur Korne in Originalform
  • Rechteckkimme erlaubt, japanische Visierungen u. a. auch Lochkimme
  • Kein Diopter
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 6 (Ringe 5–10): Zehn Ø 80 mm, Ring 5 Ø 480 mm
  • Ringabstand 40 mm, Spiegel Ø 400 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Glimmende Lunten gelten nicht als offenes Feuer und dürfen auf dem Stand angezündet werden
  • Luntenschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben
  • Die Wettbewerbsübersicht nennt Scheibe Nr. 4; laut Scheibenbeschreibung ist Scheibe Nr. 6 aber ausdrücklich für Muskete und Luntenschlossgewehr bestimmt

Norddeutscher Schützenbund

Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; Wettbewerb nicht aufgeführt)
7.32B

Steinschlossgewehr 50 m aufgelegt

BLVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.30

Steinschlossgewehr aufgelegt auf 50 m: 15 Wertungsschüsse.

Anschlag

Stehend oder sitzend aufgelegt

Schießzeit

10 Minuten Vorbereitung, 40 Minuten Schießzeit

Ablauf

  • 15 Wertungsschüsse
  • Im Übrigen laut Liste B wie Steinschlossgewehr (DSB-Wettbewerb 7.30) und Auflage-Regeln (DSB-SpO Teil 9)

Waffe

  • Langwaffe, Einzellader, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Visierung und Kaliber wie Steinschlossgewehr (DSB-Wettbewerb 7.30)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Auflage: alle ab 51 Jahren starten in Senioren I (70), auch Seniorinnen
  • Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
7.35

Muskete 50 m

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 RundkugelnProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; mind. 16,5 mm) mit Schwarzpulverladung und Pfannenpulver
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
mind. 16,5 mm (Rundkugel)

Stehend freihändiges Schießen auf 50 m mit einer glattläufigen militärischen Steinschlossmuskete ohne Kimme auf eine Scheibe mit großem Zehner.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich auf der Anschlagseite (rechts bei Rechtsschützen, links bei Linksschützen) gehalten
  • Linker Oberarm und Ellbogen dürfen am Brustkorb oder an der Hüfte abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Trageriemen erlaubt: an beiden Enden befestigt, um den Haltearm geschlungen, nicht an der Kleidung fixiert, Befestigungen mind. 20,3 cm auseinander

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
  • Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast

Waffe

  • Militärische Steinschlossmuskete mit glattem Lauf, Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Kaliber mind. 16,5 mm
  • Schäftung originalgetreu, kein Stecher
  • Korn wie Original, fest
  • Keine Kimme: Musketen mit fester Kimme sind nicht zugelassen, Entfernen einer Kimme ist verboten
  • Musketen mit abnehmbarer Kimme dürfen ohne Kimme verwendet werden
  • Kein Diopter
  • Zum Laden nur ein Trichter mit Laderohr von höchstens 100 mm Gesamthöhe
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,25 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Schießjacke und Schießhose der Gewehrregeln erlaubt: geschmeidig, höchstens 2,5 mm (doppelt 5 mm) dick, Jacke höchstens bis zur geballten Faust, keine stützenden Riemen oder Verschlüsse
  • Straßen-, Turn- oder Schießschuhe mit höchstens 4 mm dickem, weichem Oberteil und am Ballen biegsamer Sohle
  • Schießhandschuh höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Trageriemen darf nicht an der Bekleidung fixiert werden
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 6 (Ringe 5–10): Zehn Ø 80 mm, Ring 5 Ø 480 mm
  • Ringabstand 40 mm, Spiegel Ø 400 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Steinschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, keine Mannschaftswertung, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.40

25 m Perkussionsrevolver

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 GeschosseProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Kaliber beliebig) mit Schwarzpulverladung, Abdichtmittel und Zündhütchen
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig

Präzisionsschießen einhändig auf 25 m mit einem historischen Perkussionsrevolver, dessen Trommelkammern von vorn mit Pulver, Kugel und Abdichtmittel geladen werden.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage, Armband oder Uhr

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
  • Revolver wird in drei Ladevorgängen geladen
  • Vor oder hinter dem Geschoss muss ein Abdichtmittel geladen werden (nicht aus undurchsichtiger Pulverflasche)
  • Alle geladenen Kammern mit Zündhütchen versehen
  • Trommel darf ausgebaut geladen werden (ganz hinter dem Schützen), Zündhütchen erst nach dem Wiedereinsetzen

Waffe

  • Perkussionsrevolver, Lauflänge mind. 10 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn wie Original, fest, nur mit Werkzeug in Höhe und Seite veränderbar, Form bleibt erhalten
  • Nicht originale Schwalbenschwanzführung muss laufbündig beigefeilt sein
  • Kimme wie Original
  • Max. 7 Züge, kein Polygonlauf
  • Ladehilfe erlaubt
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss beliebig, aus Blei
  • Griff (Schäftung): nur glatt
  • Kein Stecher

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, Knöchel völlig frei
  • Keine Armbänder, Uhren oder Bandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Holster sind verboten
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Seitenblenden zwischen den Ständen sollen vorhanden sein

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klassen Herren I (ab 18 J., mit Herren II und Damen I + II), Herren III (mit Damen III), Herren IV (mit Damen IV), Herren V (mit Damen V), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.41B

Perkussionsrevolver 25 m Zweihand

BLVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.40

Perkussionsrevolver beidhändig auf 25 m: 15 Wertungsschüsse.

Anschlag

Stehend, beidhändig

Schießzeit

10 Minuten Vorbereitung, 40 Minuten Schießzeit

Ablauf

  • 15 Wertungsschüsse
  • Im Übrigen laut Liste B wie Perkussionsrevolver (DSB-Wettbewerb 7.40)

Waffe

  • Kurzwaffe, Mehrlader, mindestens fünfschüssig, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 10 cm
  • Visierung und Kaliber wie Perkussionsrevolver (DSB-Wettbewerb 7.40)

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
  • Die Wettbewerbstabelle nennt den Wettbewerb „Perkussionsrevolver Duell“, die Liste B „Zweihand“
7.45

Vorderlader-Drehscheibe

HSVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
laut AusschreibungLaden bis 4 Min. je Serie
Munition
15 KugelnProbe laut Ausschreibung
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
.36 oder .45 (Perkussionsrevolver)

Hessischer Vorderlader-Wettbewerb: Perkussionsrevolver auf 25 m, drei Serien zu fünf Schuss auf die Drehscheibe.

Anschlag

Stehend

Schießzeit

  • Zeitvorgabe laut Liste B: 3 Sek. (ob je Schuss oder je Serie, ist nicht angegeben)
  • Laden innerhalb von 4 Min. nach dem Kommando „LADEN“, danach „ACHTUNG“

Ablauf

  • Der Schießleiter sagt die Serie an
  • 5 Schuss je Scheibe
  • Hessische Meisterschaft in der offenen Klasse

Waffe

  • Perkussionsrevolver
  • Lauflänge mindestens 10 cm, wie Original
  • Visierung Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe laut Liste B: Nr. 9

Hinweise

  • Hessischer Wettbewerb nach Liste B, bei der Hessischen Meisterschaft als 7.45 „Revolver-Drehscheibe“
  • Den Sprengstoffschein bei der Waffenkontrolle im Original vorlegen
  • Scheibennummer laut Liste B, vor dem Wettkampf mit der Ausschreibung abgleichen
7.50

25 m Perkussionspistole

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit Schwarzpulverladung und ZündhütchenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)

Präzisionsschießen einhändig auf 25 m mit einer einschüssigen Perkussionspistole, die vor jedem Schuss mit Pulver und Rundkugel von vorn geladen wird.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage, Armband oder Uhr

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen

Waffe

  • Perkussionspistole, Einzellader, Lauflänge mind. 10 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
  • Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest, höchstens 5 mm hoch (bei verjüngtem Lauf gemessen an der dicksten Stelle)
  • Abflachung des Dachkorns bzw. Blattkornbreite max. 2 mm
  • Kimme: V- oder U-Kimme, höhenverstellbar, keine Rechteckkimme
  • Kein Diopter
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, Knöchel völlig frei
  • Keine Armbänder, Uhren oder Bandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Holster sind verboten
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Die aufgelegte Variante ist der eigene Wettbewerb 7.51

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klassen Herren I, Damen I (alle Damen), Herren II, III, IV und V, 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 1 (PDF-Seite 10)
7.51

25 m Perkussionspistole – Auflage

DSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe; an Zuganlagen 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 SchussProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Rundkugel + Schwarzpulver, Zündhütchen
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)

Präzisionsschießen auf 25 m mit einer Perkussionspistole, die beim Schießen auf einer Auflage liegt; ein Wettbewerb vor allem für Senioren.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt, ab Seniorenklasse III auch sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne
  • Pistole nur aufgelegt, nicht seitlich an die Auflage angelehnt, darf vor dem Startkommando aufgelegt werden
  • Kein Körperteil berührt die Auflage, sichtbarer Abstand zwischen Hand und Auflage
  • Die nicht abziehende Hand umfasst weder Auflage noch Waffe
  • Schießarm und Handgelenk weder gehalten noch gestützt oder bandagiert, Handschuh erlaubt
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 55 Min. bei Zuganlagen, 45 Min. bei anderen Systemen, jeweils einschließlich Probe
  • Beliebig viele Probeschüsse vor Beginn der Wertungsschüsse

Ablauf

  • 15 Wertungsschüsse, 7 bzw. 8 Schuss je Scheibe
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen, Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen

Waffe

  • Perkussionspistole, Einzellader, Lauflänge mind. 10 cm
  • Gewicht und Abzugswiderstand frei
  • Schäftung dem Original entsprechend
  • Offene Visierung Kimme/Korn, keine optischen Zielhilfsmittel, keine Visierhilfe
  • Korn höchstens 5 mm hoch, nur Dach-, Perl-, Buckel- oder Blattkorn, nur V- oder U-Kimme
  • Laufbeschwerung nicht erlaubt
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss Rundkugel aus Blei

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind nicht gestattet
  • Keine Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist; geschlossenes Schuhwerk ist Pflicht
  • Holster sind verboten
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Augenschutz (Schutz mindestens von vorne und seitlich) und Gehörschutz sind Pflicht; Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Seniorenklassen I bis VI (ab 51 Jahre), Klassen 70–73 stehend aufgelegt, Klassen 74–81 auch sitzend
  • Auflage aus Rundmaterial bis 50 mm Ø oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mind. 100 mm lang
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen

Norddeutscher Schützenbund

Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; Wettbewerb nicht aufgeführt)
7.51B

Perkussionspistole 25 m Zweihand

BLVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.50

Perkussionspistole beidhändig auf 25 m: 15 Wertungsschüsse.

Anschlag

Stehend, beidhändig

Schießzeit

10 Minuten Vorbereitung, 40 Minuten Schießzeit

Ablauf

  • 15 Wertungsschüsse
  • Im Übrigen laut Liste B wie Perkussionspistole (DSB-Wettbewerb 7.50)

Waffe

  • Kurzwaffe, Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 10 cm
  • Visierung und Kaliber wie Perkussionspistole (DSB-Wettbewerb 7.50)

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
7.60

25 m Steinschlosspistole

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 Rundkugeln mit Schwarzpulverladung und PfannenpulverProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Rundkugel)

Präzisionsschießen einhändig auf 25 m mit einer einschüssigen Steinschlosspistole, bei der ein Feuerstein das Zündkraut entzündet.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage, Armband oder Uhr

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
  • Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast

Waffe

  • Steinschlosspistole, Einzellader, Lauflänge mind. 10 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Schäftung originalgetreu, Stecher erlaubt
  • Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest, höchstens 5 mm hoch
  • Abflachung des Dachkorns bzw. Blattkornbreite max. 2 mm
  • Kimme: V- oder U-Kimme, fest, keine Rechteckkimme
  • Kein Diopter
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, Knöchel völlig frei
  • Keine Armbänder, Uhren oder Bandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Holster sind verboten
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Steinschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Quickborn: Klassen Herren I (ab 18 J., mit Damen I + II und Herren II), Herren III (mit Damen III), Herren IV (mit Damen IV + V und Herren V), 15 Schuss, 7/8 Schuss je Scheibe, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 2 (PDF-Seite 11)
7.61

Luntenschlosspistole

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 51 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 1 Min. Pause + 40 Min. Wettkampf; an Anlagen ohne Wechseleinrichtung bis 55 Min.
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 RundkugelnProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; mind. 8,6 mm) mit Schwarzpulverladung (Zündung per Lunte
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
mind. 8,6 mm (Rundkugel)

Präzisionsschießen einhändig auf 25 m mit einer glattläufigen Luntenschlosspistole, bei der eine glimmende Lunte das Zündkraut entzündet.

Anschlag

  • Stehend freihändig, frei mit beiden Füßen auf dem Boden
  • Waffe nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert
  • Schießarm und Handgelenk ohne Stütze, Bandage, Armband oder Uhr

Schießzeit

  • Vorbereitungszeit 10 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen, Signal 30 Sek. vor Ablauf
  • Danach Pause bis zu 5 Min. (1 Min. bei Zuganlagen, Scheibenwechselanlagen oder elektronischen Scheiben)
  • Schießzeit für die 15 Wertungsschüsse 40 Min.

Ablauf

  • Kommandos per Pfiff oder Ton: zwei kurze = Feuerfreigabe, mehrere kurze = Unterbrechung, ein langer = Feuereinstellung
  • Jeder Schuss wird vom Schützen selbst von vorn geladen, erst nach Beginn der Wettkampfzeit
  • Laden hinter dem Schützen (vor dem Schützen nur mit Erlaubnis der Schießleitung), Pulver immer hinter dem Schützen einfüllen
  • Zündmittel nur auf dem Schützenstand und mit Waffe in Schussrichtung aufbringen
  • Lauf vom ersten Probeschuss bis zum letzten Wettkampfschuss nicht reinigen oder wischen
  • Vorzeitig eingebrachte Ladung muss entfernt werden, 2 Ringe Abzug (Grüne Karte)
  • Nicht sofort behebbare Waffenstörung: fehlende Schüsse später nachholen (2,5 Min. je Schuss), 2 Ringe Abzug je Unterbrechung
  • Fehlladung darf nach Anmeldung auf den Kugelfang abgeschossen werden und zählt nicht als Wettkampfschuss
  • Ein Wettkampf wird mit nur einer Waffe geschossen
  • Lunte nur bei geschlossener Abdeckung der Zündladung und mit Lauf in Richtung Geschossfang anbringen
  • Glimmende Lunten vorher in einem unbrennbaren, belüfteten Behältnis verwahren und gegen Wegfliegen über 50 cm sichern

Waffe

  • Luntenschlosspistole mit glattem Lauf, Lauflänge mind. 10 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika), Nachweis der Originaltreue durch den Schützen
  • Abzugsgewicht beliebig, Abzug darf nicht durch Eigengewicht oder Erschütterung auslösen
  • Keine zusätzliche Laufbeschwerung, keine Ausfräsungen oder zusätzlichen Teile
  • Keine Zielfernrohre oder optischen Visierungen, Form der Visierung wie beim Original
  • Korn nur auf dem Lauf oder einem Laufring
  • Kaliber mind. 8,6 mm
  • Schäftung und Stecher originalgetreu
  • Korn und Kimme wie Original und fest, nur Korne in Originalform
  • Rechteckkimme erlaubt, japanische Visierungen zulässig
  • Kein Diopter
  • Treibladung nur Schwarzpulver ohne Zusätze, einzeln abgemessen, Richtwert 0,1 g je mm Laufinnendurchmesser
  • Geschoss Rundkugel aus Blei, Pflaster erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten
  • Nur geschlossene Halbschuhe, Knöchel völlig frei
  • Keine Armbänder, Uhren oder Bandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Holster sind verboten
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Angeschossener Ring zählt, wenn die Einschussmitte auf der Ringlinie liegt
  • Ringgleichheit: mehr Zehner, Neuner usw., danach die geringere Ablage des am weitesten außen liegenden Schusses
  • Glimmende Lunten gelten nicht als offenes Feuer und dürfen auf dem Stand angezündet werden
  • Luntenschlossstände müssen undurchlässige Seitenblenden haben
  • Die Luntenschlosspistole der Firma Artax ist laut TK-Mitteilung (MLAIC-Entscheidung 2013) nicht zugelassen

Norddeutscher Schützenbund

Bei der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 nicht ausgeschriebenQuelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 (Stand Juli 2026), Vorderlader S. 1–2 (PDF-Seiten 10–11; Wettbewerb nicht aufgeführt)
7.61B

Steinschlosspistole 25 m Zweihand

BLVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.
Munition
15 Wertungsschüsse plus Probe in der VorbereitungszeitPulver, Kugeln, Zündmittel
Entfernung
25 m
Schusszahl
15
Kaliber
Laut DSB-Wettbewerb 7.60

Steinschlosspistole beidhändig auf 25 m: 15 Wertungsschüsse.

Anschlag

Stehend, beidhändig

Schießzeit

40 Minuten

Ablauf

  • 15 Wertungsschüsse
  • Im Übrigen laut Liste B wie Steinschlosspistole (DSB-Wettbewerb 7.60)

Waffe

  • Kurzwaffe, Einzellader oder Mehrlader als Einzellader, nur im Originalzustand ohne Veränderungen oder Repliken, Lauflänge mindestens 10 cm
  • Visierung und Kaliber wie Steinschlosspistole (DSB-Wettbewerb 7.60)

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 (10-kreisig): Zehn Ø 50 mm, Innenzehn Ø 25 mm, Ring 1 Ø 500 mm
  • Ringabstand 25 mm, Spiegel Ø 200 mm

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: 06.06.2027, PSV Olympia, Kirschweg 23, Berlin
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
7.71

Perkussionsflinte

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 5 Min.5 Min. Vorbereiten der Waffen + 60 Min. Wettkampfzeit je Rotte; bei 6 Schützen 10 Min. mehr
Munition
25 Wurfscheiben × 1 Schuss = ca. 25 Schrotladungen mit Schwarzpulver und Zündhütchenkeine Probe; DM: 50
Entfernung
Wurfscheiben, Wurfweite 60 m
Schusszahl
25 Wurfscheiben
Kaliber
beliebig (Schrot max. 2,6 mm)

Wurfscheibenschießen mit einer historischen Perkussionsflinte, die vor jedem Schuss von vorn mit Schwarzpulver und Schrot geladen wird.

Anschlag

  • Stehend
  • Sportlicher Voranschlag oder jagdlicher Anschlag erlaubt

Schießzeit

  • Wettkampfzeit je Rotte 60 Min. (5 Schützen, bei 6 Schützen 10 Min. mehr)
  • Vorbereiten der Waffen 5 Min. direkt vor dem Wurf der Probescheibe, unter Aufsicht des Hauptrichters
  • Zeit für den Durchgang beginnt mit dem Wurf der Probescheibe

Ablauf

  • Einmaschinenstand mit 5 Ständen (Stationen), je Stand 5 Wurfscheiben
  • Wurfrichtung gerade in Linie von Stand 3 über die Wurfmaschine, 10 m vor dem Aufschlagpunkt 2 m über Standniveau, Wurfweite 60 m ± 5 m
  • Eine für alle sichtbare Probescheibe wird geworfen, Probeschießen gibt es nicht
  • Erster Schuss auf dem zugelosten Stand, die weiteren auf den folgenden Ständen, sobald der Schütze geladen hat
  • Scheiben vom falschen Stand gelten als NO TARGET und werden vom richtigen Stand wiederholt
  • Erlaubt ist eine Funktionsstörung je Durchgang (Wiederholung als NO TARGET auf demselben Stand), jede weitere gilt als Fehler
  • Nach maximal 6 Störungen beendet der Schütze seinen Durchgang
  • Eine zusätzliche Störung bei mechanischem Versagen der Waffe (nicht bei Zündproblemen)
  • Waffe erst nach Beginn der Wettkampfzeit laden, vorzeitiges Laden: 1 Scheibe Abzug
  • Zündhütchen abschlagen oder Ölschuss erst nach Freigabe und mit Waffe in Schussrichtung
  • Leerschießen und Reparaturen nur am Reparaturtisch, nie mit geladener Waffe zurück zum Ladetisch
  • Abwesenheit zu Beginn des Durchgangs: 3 Scheiben Abzug

Waffe

  • Perkussionsflinte
  • Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika)
  • Schäftung originalgetreu, kein Stecher, Schaftkappe aus Leder erlaubt (nicht gepolstert)
  • Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest
  • Kimme: V- oder U-Kimme, fest
  • Kein Diopter
  • Pulverladung max. 6,2 g Schwarzpulver ohne Zusätze
  • Schrot aus Blei oder nicht-toxischem Monometall, Ø max. 2,6 mm, Schrotgewicht max. 35 g
  • Doppelflinte: je Wurfscheibe nur ein Lauf geladen

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sind nicht erlaubt
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Ø 110 mm, Höhe 25–26 mm, Gewicht 105 g
  • Farbe einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange oder mit so gefärbtem Oberteil bzw. Ring

Hinweise

  • Deutsche Meisterschaft: 50 Wurfscheiben in zwei getrennten Durchgängen
  • Perkussionsflinte und Steinschlossflinte sind zwei selbstständige Wettbewerbe mit getrennter Wertung
  • Ergebnisgleichheit auf Platz 1–6: Stechen über 5 Scheiben (je eine von jedem Stand), danach bis zum ersten Fehler
  • Ab Platz 7 gleiche Platzierung bei Treffergleichheit
  • Ergänzend gelten sinngemäß die allgemeinen Regeln für das Flintenschießen

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Kaltenkirchen: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, 25 Scheiben, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 2 (PDF-Seite 11)
7.72

Steinschlossflinte

DSBVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 20 Min.5 Min. Vorbereiten der Waffen + 75 Min. Wettkampfzeit je Rotte
Munition
25 Wurfscheiben × 1 Schuss = ca. 25 Schrotladungen mit Schwarzpulver und Pfannenpulverkeine Probe; DM: 50
Entfernung
Wurfscheiben, Wurfweite 60 m
Schusszahl
25 Wurfscheiben
Kaliber
beliebig (Schrot max. 2,6 mm)

Wurfscheibenschießen mit einer historischen Steinschlossflinte, bei der ein Feuerstein das Pulver in der Pfanne entzündet.

Anschlag

  • Stehend
  • Sportlicher Voranschlag oder jagdlicher Anschlag erlaubt

Schießzeit

  • Wettkampfzeit je Rotte 75 Min. (5 Schützen)
  • Vorbereiten der Waffen 5 Min. direkt vor dem Wurf der Probescheibe, unter Aufsicht des Hauptrichters
  • Zeit für den Durchgang beginnt mit dem Wurf der Probescheibe

Ablauf

  • Einmaschinenstand mit 5 Ständen (Stationen), je Stand 5 Wurfscheiben
  • Wurfrichtung gerade in Linie von Stand 3 über die Wurfmaschine, 10 m vor dem Aufschlagpunkt 2 m über Standniveau, Wurfweite 60 m ± 5 m
  • Eine für alle sichtbare Probescheibe wird geworfen, Probeschießen gibt es nicht
  • Erster Schuss auf dem zugelosten Stand, die weiteren auf den folgenden Ständen, sobald der Schütze geladen hat
  • Scheiben vom falschen Stand gelten als NO TARGET und werden vom richtigen Stand wiederholt
  • Erlaubt sind drei Funktionsstörungen je Durchgang (Wiederholung als NO TARGET auf demselben Stand), jede weitere gilt als Fehler
  • Nach maximal 6 Störungen beendet der Schütze seinen Durchgang
  • Eine zusätzliche Störung bei mechanischem Versagen der Waffe (nicht bei Zündproblemen)
  • Waffe erst nach Beginn der Wettkampfzeit laden, vorzeitiges Laden: 1 Scheibe Abzug
  • Laden nur bei offener Batterie und Hahn in Ruherast
  • Pfannenpulver abbrennen oder Ölschuss erst nach Freigabe und mit Waffe in Schussrichtung
  • Leerschießen und Reparaturen nur am Reparaturtisch, nie mit geladener Waffe zurück zum Ladetisch
  • Abwesenheit zu Beginn des Durchgangs: 3 Scheiben Abzug

Waffe

  • Steinschlossflinte oder glattes Steinschlossgewehr, auch Steinschlossmuskete
  • Lauflänge mind. 40 cm
  • Original oder originalgetreuer Nachbau (Replika)
  • Schäftung originalgetreu, kein Stecher, Schaftkappe aus Leder erlaubt (nicht gepolstert)
  • Korn: Dach-, Perl-, Blatt- oder Buckelkorn, fest
  • Kimme: V- oder U-Kimme, fest
  • Kein Diopter
  • Pulverladung max. 6,2 g Schwarzpulver ohne Zusätze
  • Schrot aus Blei oder nicht-toxischem Monometall, Ø max. 2,6 mm, Schrotgewicht max. 35 g
  • Doppelflinte: je Wurfscheibe nur ein Lauf geladen

Bekleidung und Schutz

  • Traditions- und Tarnkleidung oder Teile davon sind bei DSB-Wettkämpfen nicht erlaubt
  • Der öffentlichen Veranstaltung angemessene Kleidung, Hemden und T-Shirts ohne Ärmel sind nicht erlaubt
  • Gehörschutz ist stets Pflicht, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Schutzbrille ist Pflicht (Schutz von vorn und seitlich), Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Wurfscheibe (Scheibe Nr. 11): Ø 110 mm, Höhe 25–26 mm, Gewicht 105 g
  • Farbe einheitlich schwarz, weiß, gelb oder orange oder mit so gefärbtem Oberteil bzw. Ring

Hinweise

  • Deutsche Meisterschaft: 50 Wurfscheiben in zwei getrennten Durchgängen
  • Perkussionsflinte und Steinschlossflinte sind zwei selbstständige Wettbewerbe mit getrennter Wertung
  • Ergebnisgleichheit auf Platz 1–6: Stechen über 5 Scheiben (je eine von jedem Stand), danach bis zum ersten Fehler
  • Ab Platz 7 gleiche Platzierung bei Treffergleichheit
  • Ergänzend gelten sinngemäß die allgemeinen Regeln für das Flintenschießen

Norddeutscher Schützenbund

NDSB-LM 2027 in Kaltenkirchen: offene Klasse m/w ab 18 Jahre, 25 Scheiben, Meldung zur LM bis 30.03.2027Quelle: NDSB LM-Gesamttabelle 2027 S. 2 (PDF-Seite 11)
7.91B

Modellkanone Klasse 1

BLVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 55 Min.
Munition
10 SchussBleirundkugeln, Schwarzpulver, Zündmittel), keine Probe
Entfernung
25 m
Schusszahl
10
Kaliber
Laufbohrung glatt 12 bis 20 mm

Schwarzpulver-Modellkanonen der Klasse 1 auf 25 m.

Anschlag

Kanone auf dem Schießtisch

Schießzeit

10 Minuten Vorbereitung (ohne Probeschüsse), 45 Minuten Schießzeit

Ablauf

  • 10 Wertungsschüsse ohne Probe
  • Keine Markierungen auf dem Schießtisch; Versager: Kanone mindestens 30 Sek. im Anschlag lassen, dann Störung selbst beseitigen
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Ringgleichheit: mehr 100er, 90er, 80er usw.
  • Kein Schuss auf fremde Scheiben, keine Mehrabgabe

Waffe

  • Einschüssige Schwarzpulver-Vorderlader-Modellkanone eines Feld-, Schiffs- oder Festungsgeschützes, maßstabsgetreu nach einem Vorderlader-Original vor 1871, vom Beschussamt beschossen
  • Nur Bleirundkugeln, Schwarzpulver und zugelassene Zündmittel; zulässige Bewegungsenergie des Standes einhalten
  • Die Kanone steht auf mindestens 2 Rädern und einem Auflagepunkt; Sicherungsseile lose
  • Rohrlänge höchstens 80 cm, Laufbohrung glatt 12 bis 20 mm

Scheibe

DMKV-Doppelscheibe 1a (2 Spiegel diagonal)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: noch offen
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
  • Termin laut Ausschreibung: wird noch bekannt gegeben
7.94B

Modellkanone Klasse 5

BLVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 70 Min.
Munition
10 SchussBleirundkugeln, Schwarzpulver, Zündmittel), keine Probe
Entfernung
50 m
Schusszahl
10
Kaliber
Laufbohrung glatt 12 bis 20 mm

Schwarzpulver-Modellkanonen der Klasse 5 auf 50 m.

Anschlag

Kanone auf dem Schießtisch

Schießzeit

10 Minuten Vorbereitung (ohne Probeschüsse), 60 Minuten Schießzeit

Ablauf

  • 10 Wertungsschüsse ohne Probe
  • Keine Markierungen auf dem Schießtisch; Versager: Kanone mindestens 30 Sek. im Anschlag lassen, dann Störung selbst beseitigen
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Ringgleichheit: mehr 100er, 90er, 80er usw.
  • Kein Schuss auf fremde Scheiben, keine Mehrabgabe

Waffe

  • Einschüssige Schwarzpulver-Vorderlader-Modellkanone eines Feld-, Schiffs- oder Festungsgeschützes, maßstabsgetreu nach einem Vorderlader-Original vor 1871, vom Beschussamt beschossen
  • Nur Bleirundkugeln, Schwarzpulver und zugelassene Zündmittel; zulässige Bewegungsenergie des Standes einhalten
  • Die Kanone steht auf mindestens 2 Rädern und einem Auflagepunkt; Sicherungsseile lose
  • Rohrlänge höchstens 80 cm, Laufbohrung glatt 12 bis 20 mm

Scheibe

DMKV-Scheibe 1

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: noch offen
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
  • Termin laut Ausschreibung: wird noch bekannt gegeben
7.95B

Modellkanone Klasse 6

BLVorderlader

Auf einen Blick

Dauer
ca. 70 Min.
Munition
7 SchussBleirundkugeln, Schwarzpulver, Zündmittel), keine Probe
Entfernung
50 m
Schusszahl
7
Kaliber
Laufbohrung glatt 21 bis 35,9 mm

Schwarzpulver-Modellkanonen der Klasse 6 auf 50 m.

Anschlag

Kanone auf dem Schießtisch

Schießzeit

10 Minuten Vorbereitung (ohne Probeschüsse), 60 Minuten Schießzeit

Ablauf

  • 7 Schuss, die besten 5 werden gewertet
  • Keine Markierungen auf dem Schießtisch; Versager: Kanone mindestens 30 Sek. im Anschlag lassen, dann Störung selbst beseitigen
  • Zentrumswertung (DSB-SpO Regel 1.8.5)
  • Ringgleichheit: mehr 100er, 90er, 80er usw.
  • Kein Schuss auf fremde Scheiben, keine Mehrabgabe

Waffe

  • Einschüssige Schwarzpulver-Vorderlader-Modellkanone eines Feld-, Schiffs- oder Festungsgeschützes, maßstabsgetreu nach einem Vorderlader-Original vor 1871, vom Beschussamt beschossen
  • Nur Bleirundkugeln, Schwarzpulver und zugelassene Zündmittel; zulässige Bewegungsenergie des Standes einhalten
  • Die Kanone steht auf mindestens 2 Rädern und einem Auflagepunkt; Sicherungsseile lose
  • Rohrlänge höchstens 80 cm, Laufbohrung glatt 21 bis 35,9 mm

Scheibe

Scheibe Nr. 6; das Zentrum darf mit einem weißen Schusspflaster abgeklebt werden

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2027 des Schützenverbands Berlin-Brandenburg: noch offen
  • Nur Einzelwertung, nur bis zur Landesmeisterschaft (keine DM)
  • Klasse laut Wettbewerbstabelle Freihand: alle ab 21 Jahren starten in Herren I (10), auch Damen; Junioren nicht startberechtigt
  • Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz vorlegen (Wettbewerbstabelle)
  • Termin laut Ausschreibung: wird noch bekannt gegeben
  • In der Liste B ist die Schusszahl 5 durchgestrichen und durch 7 ersetzt, von denen die besten 5 gewertet werden
8.10

Sommerbiathlon LG Sprint

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 15 Min. Rennen über 3 km mit 2 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
10 Wertung + 5 Anschießen = ca. 15 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 3 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Kürzeste Einzeldisziplin des Sommerbiathlons: Laufen im Wechsel mit je einer Schießeinlage liegend und stehend, Fehlschüsse kosten Strafrunden.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Einzelstart im Abstand von 30 Sekunden oder 1 Minute (Gruppen- oder Doppelstart möglich)
  • 3 Laufrunden zu je 1,0 km
  • Schießen nach 1,0 km liegend und nach 2,0 km stehend, je 5 Schuss auf 5 Ziele
  • Für jeden Fehlschuss sofort eine Strafrunde von 70 m
  • Freie Wahl der Schießbahn, liegend auf der rechten, stehend auf der linken Standhälfte
  • Wettkampfzeit vom Start bis zum Ziel
  • Schussentfernung 10 m

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
  • Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Jugend: 3 km (3 × 1,0 km)
  • Schüler: 2,4 km (3 × 0,8 km)
  • Die beiden jüngeren Schülerjahrgänge schießen nur liegend und werden getrennt gewertet
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
  • Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.11

Sommerbiathlon LG Massenstart

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen über 5 km mit 4 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Anschießen = ca. 25 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 5 km)
Schusszahl
4 × 5 Schuss
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Sommerbiathlon mit gemeinsamem Start aller Teilnehmer und vier Schießeinlagen, bei dem die Reihenfolge des Zieleinlaufs zählt.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Simultanstart aller Teilnehmer, ggf. in mehreren Startgruppen
  • 5 Laufrunden zu je 1,0 km
  • Schießen nach 1,0, 2,0, 3,0 und 4,0 km in der Reihenfolge liegend, liegend, stehend, stehend
  • Schießbahnen der Reihe nach ab Bahn 1 belegen
  • Für jeden Fehlschuss sofort eine Strafrunde von 70 m
  • Wer zuerst die Ziellinie überquert, gewinnt
  • Schussentfernung 10 m

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
  • Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Jugend: 4 km (5 × 0,8 km, 4 Schießeinlagen)
  • Schüler: 3,2 km (4 × 0,8 km, 3 Schießeinlagen liegend, liegend, stehend)
  • Bei Deutschen Meisterschaften werden überrundete Teilnehmer aus dem Rennen genommen
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
  • Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.12

Sommerbiathlon LG Einzel

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen über 5 km mit 4 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Anschießen = ca. 25 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 5 km)
Schusszahl
4 × 5 Schuss
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Längste Einzeldisziplin des Sommerbiathlons mit vier Schießeinlagen, bei der jeder Fehlschuss eine Zeitstrafe statt einer Strafrunde bringt.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Einzelstart im Abstand von 30 Sekunden oder 1 Minute
  • 5 Laufrunden zu je 1,0 km
  • Schießen nach 1,0, 2,0, 3,0 und 4,0 km in der Reihenfolge liegend, stehend, liegend, stehend
  • Für jeden Fehlschuss 30 Sekunden Zeitstrafe statt einer Strafrunde
  • Wettkampfzeit vom Start bis zum Ziel plus Zeitstrafen
  • Schussentfernung 10 m

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
  • Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Jugend und Schüler: 4 km (5 × 0,8 km)
  • Die beiden jüngeren Schülerjahrgänge schießen nur liegend und werden getrennt gewertet
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
  • Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.13

Sommerbiathlon LG Staffel / Mannschaft

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 40 Min. Staffelrennen (3 Läufer à ca. 12 Min.), geschätzt
Munition
je Läufer 10 Wertung + bis 6 Nachlader + 5 Anschießen = max. 21 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 3 × 2,4 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss je Läufer
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Sommerbiathlon für Dreierteams, bei der die Läufer nacheinander laufen und schießen und Fehlschüsse mit Reservepatronen ausgleichen können.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Staffel: Simultanstart der ersten Läufer, Übergabe durch Berühren in der 15 m langen Wechselzone
  • Jeder der 3 Läufer läuft 3 Runden zu je 0,8 km
  • Je Läufer 2 Schießeinlagen, liegend und stehend
  • Je Schießeinlage 5 Schuss aus dem Magazin, für stehen gebliebene Ziele bis zu 3 Reservepatronen einzeln von Hand laden
  • Für jedes nach 8 Schuss noch stehende Ziel sofort eine Strafrunde von 70 m
  • Mannschaft: die Mitglieder laufen ihren Einzelwettkampf (z. B. Sprint) nach Startliste, die Zeiten werden addiert
  • Schussentfernung 10 m

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
  • Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Jugend: 3 × 2,4 km
  • Schüler: 3 × 1,5 km (3 × 0,5 km je Läufer), beide Schießeinlagen liegend
  • Mehr als 8 Schuss je Schießeinlage führt zur Disqualifikation
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
  • Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.14

Sommerbiathlon LG Single Mixed-Staffel

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen (2 Teilnehmer im Wechsel), geschätzt
Munition
je Teilnehmer 10 Wertung + bis 6 Nachlader + 5 Anschießen = max. 21 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 2 × 2,4 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss je Einsatz
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Staffelwettbewerb des Sommerbiathlons für ein gemischtes Zweierteam, bei dem Frau und Mann abwechselnd laufen und schießen.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Team aus einer Frau und einem Mann
  • Simultanstart, Übergabe durch Berühren in der Wechselzone
  • Je Teilnehmer 3 Runden zu je 0,8 km mit 2 Schießeinlagen, liegend und stehend
  • Je Schießeinlage 5 Schuss aus dem Magazin, dazu bis zu 3 Reservepatronen einzeln von Hand
  • Für jedes nach 8 Schuss noch stehende Ziel sofort eine Strafrunde von 70 m
  • Schussentfernung 10 m

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177), Mehrlader mit 5er-Magazin bzw. Ladestreifen oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine bzw. Ladestreifen fassen höchstens 5 Diabolos und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Diabolos 4,5 mm Flachkopf aus Blei, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Pressluft- oder CO2-Kartusche darf nicht abgelaufen sein

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 23: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 35 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 15 mm, stehend Ø 35 mm
  • Mittenabstand der Ziele 78 bis 85 mm, Scheibenmitte liegend 0,35 m, stehend 1,40 m über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Laut Tabelle nur für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen vorgesehen
  • Mehr als 8 Schuss je Schießeinlage führt zur Disqualifikation
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
  • Für LG-Wettkämpfe kann der Ausrichter von der Aufteilung des Standes in Liegend- und Stehendhälfte abweichen
8.20

Sommerbiathlon KK Sprint

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 15 Min. Rennen über 3 km mit 2 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
10 Wertung + 5 Anschießen = ca. 15 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m (Lauf 3 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Kürzeste Einzeldisziplin des Sommerbiathlons: Laufen im Wechsel mit je einer Schießeinlage liegend und stehend, Fehlschüsse kosten Strafrunden.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Einzelstart im Abstand von 30 Sekunden oder 1 Minute (Gruppen- oder Doppelstart möglich)
  • 3 Laufrunden zu je 1,0 km
  • Schießen nach 1,0 km liegend und nach 2,0 km stehend, je 5 Schuss auf 5 Ziele
  • Für jeden Fehlschuss sofort eine Strafrunde von 70 m
  • Freie Wahl der Schießbahn, liegend auf der rechten, stehend auf der linken Standhälfte
  • Wettkampfzeit vom Start bis zum Ziel
  • Schussentfernung 50 m

Waffe

  • Kleinkaliber-Biathlongewehr 5,6 mm (.22 lfB), Mehrlader mit 5-Schuss-Magazin oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine fassen höchstens 5 Patronen und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Nur Standard-Randfeuerpatronen mit Bleigeschoss, Mündungsgeschwindigkeit höchstens 360 m/s

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz beim Schießen vorgeschrieben (Stöpsel, Kapseln o. Ä.), ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 22: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 115 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 45 mm, stehend Ø 115 mm
  • Mittenabstand der Ziele 215 bis 260 mm, Scheibenmitte 80 bis 100 cm über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Jugend: 3 km (3 × 1,0 km)
  • Schüler: 2,4 km (3 × 0,8 km)
  • Die beiden jüngeren Schülerjahrgänge schießen nur liegend und werden getrennt gewertet
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
8.21

Sommerbiathlon KK Massenstart

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen über 5 km mit 4 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Anschießen = ca. 25 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m (Lauf 5 km)
Schusszahl
4 × 5 Schuss
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Sommerbiathlon mit gemeinsamem Start aller Teilnehmer und vier Schießeinlagen, bei dem die Reihenfolge des Zieleinlaufs zählt.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Simultanstart aller Teilnehmer, ggf. in mehreren Startgruppen
  • 5 Laufrunden zu je 1,0 km
  • Schießen nach 1,0, 2,0, 3,0 und 4,0 km in der Reihenfolge liegend, liegend, stehend, stehend
  • Schießbahnen der Reihe nach ab Bahn 1 belegen
  • Für jeden Fehlschuss sofort eine Strafrunde von 70 m
  • Wer zuerst die Ziellinie überquert, gewinnt
  • Schussentfernung 50 m

Waffe

  • Kleinkaliber-Biathlongewehr 5,6 mm (.22 lfB), Mehrlader mit 5-Schuss-Magazin oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine fassen höchstens 5 Patronen und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Nur Standard-Randfeuerpatronen mit Bleigeschoss, Mündungsgeschwindigkeit höchstens 360 m/s

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz beim Schießen vorgeschrieben (Stöpsel, Kapseln o. Ä.), ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 22: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 115 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 45 mm, stehend Ø 115 mm
  • Mittenabstand der Ziele 215 bis 260 mm, Scheibenmitte 80 bis 100 cm über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Jugend: 4 km (5 × 0,8 km, 4 Schießeinlagen)
  • Schüler: 3,2 km (4 × 0,8 km, 3 Schießeinlagen liegend, liegend, stehend)
  • Bei Deutschen Meisterschaften werden überrundete Teilnehmer aus dem Rennen genommen
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
8.22

Sommerbiathlon KK Einzel

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen über 5 km mit 4 Schießeinlagen, geschätzt
Munition
20 Wertung + 5 Anschießen = ca. 25 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m (Lauf 5 km)
Schusszahl
4 × 5 Schuss
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Längste Einzeldisziplin des Sommerbiathlons mit vier Schießeinlagen, bei der jeder Fehlschuss eine Zeitstrafe statt einer Strafrunde bringt.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Einzelstart im Abstand von 30 Sekunden oder 1 Minute
  • 5 Laufrunden zu je 1,0 km
  • Schießen nach 1,0, 2,0, 3,0 und 4,0 km in der Reihenfolge liegend, stehend, liegend, stehend
  • Für jeden Fehlschuss 30 Sekunden Zeitstrafe statt einer Strafrunde
  • Wettkampfzeit vom Start bis zum Ziel plus Zeitstrafen
  • Schussentfernung 50 m

Waffe

  • Kleinkaliber-Biathlongewehr 5,6 mm (.22 lfB), Mehrlader mit 5-Schuss-Magazin oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine fassen höchstens 5 Patronen und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Nur Standard-Randfeuerpatronen mit Bleigeschoss, Mündungsgeschwindigkeit höchstens 360 m/s

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz beim Schießen vorgeschrieben (Stöpsel, Kapseln o. Ä.), ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 22: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 115 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 45 mm, stehend Ø 115 mm
  • Mittenabstand der Ziele 215 bis 260 mm, Scheibenmitte 80 bis 100 cm über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Jugend und Schüler: 4 km (5 × 0,8 km)
  • Die beiden jüngeren Schülerjahrgänge schießen nur liegend und werden getrennt gewertet
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
8.23

Sommerbiathlon KK Staffel / Mannschaft

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 40 Min. Staffelrennen (3 Läufer à ca. 12 Min.), geschätzt
Munition
je Läufer 10 Wertung + bis 6 Nachlader + 5 Anschießen = max. 21 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m (Lauf 3 × 2,4 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss je Läufer
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Sommerbiathlon für Dreierteams, bei der die Läufer nacheinander laufen und schießen und Fehlschüsse mit Reservepatronen ausgleichen können.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Staffel: Simultanstart der ersten Läufer, Übergabe durch Berühren in der 15 m langen Wechselzone
  • Jeder der 3 Läufer läuft 3 Runden zu je 0,8 km
  • Je Läufer 2 Schießeinlagen, liegend und stehend
  • Je Schießeinlage 5 Schuss aus dem Magazin, für stehen gebliebene Ziele bis zu 3 Reservepatronen einzeln von Hand laden
  • Für jedes nach 8 Schuss noch stehende Ziel sofort eine Strafrunde von 70 m
  • Mannschaft: die Mitglieder laufen ihren Einzelwettkampf (z. B. Sprint) nach Startliste, die Zeiten werden addiert
  • Schussentfernung 50 m

Waffe

  • Kleinkaliber-Biathlongewehr 5,6 mm (.22 lfB), Mehrlader mit 5-Schuss-Magazin oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine fassen höchstens 5 Patronen und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Nur Standard-Randfeuerpatronen mit Bleigeschoss, Mündungsgeschwindigkeit höchstens 360 m/s

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz beim Schießen vorgeschrieben (Stöpsel, Kapseln o. Ä.), ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 22: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 115 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 45 mm, stehend Ø 115 mm
  • Mittenabstand der Ziele 215 bis 260 mm, Scheibenmitte 80 bis 100 cm über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Jugend: 3 × 2,4 km
  • Schüler: 3 × 1,5 km (3 × 0,5 km je Läufer), beide Schießeinlagen liegend
  • Mehr als 8 Schuss je Schießeinlage führt zur Disqualifikation
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
8.24

Sommerbiathlon KK Single Mixed-Staffel

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.ca. 10 Min. Anschießen + ca. 25 Min. Rennen (2 Teilnehmer im Wechsel), geschätzt
Munition
je Teilnehmer 10 Wertung + bis 6 Nachlader + 5 Anschießen = max. 21 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m (Lauf 2 × 2,4 km)
Schusszahl
2 × 5 Schuss je Einsatz
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Staffelwettbewerb des Sommerbiathlons für ein gemischtes Zweierteam, bei dem Frau und Mann abwechselnd laufen und schießen.

Anschlag

  • Liegend und stehend im Wechsel je Schießeinlage
  • Liegend: Gewehr berührt nur Hände, Schulter und Wange, Handgelenk des Stützarms deutlich vom Boden abgehoben, Handstopp und Riemen erlaubt
  • Stehend: frei ohne Unterstützung, Stützarm darf an der Brust oder auf der Hüfte aufliegen, Schießriemen und Handstopp erlaubt
  • Mündung muss über die Schießlinie hinausragen

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit einschließlich Laufen und Strafen
  • Zeitnahme auf 1/10 Sekunde, bei elektronischer Zeitnahme auf 1/100 Sekunde entschieden

Ablauf

  • Team aus einer Frau und einem Mann
  • Simultanstart, Übergabe durch Berühren in der Wechselzone
  • Je Teilnehmer 3 Runden zu je 0,8 km mit 2 Schießeinlagen, liegend und stehend
  • Je Schießeinlage 5 Schuss aus dem Magazin, dazu bis zu 3 Reservepatronen einzeln von Hand
  • Für jedes nach 8 Schuss noch stehende Ziel sofort eine Strafrunde von 70 m
  • Schussentfernung 50 m

Waffe

  • Kleinkaliber-Biathlongewehr 5,6 mm (.22 lfB), Mehrlader mit 5-Schuss-Magazin oder Einzellader
  • Lauflänge mindestens 40 cm, Diopter und Korn, keine Optik
  • Keine automatische oder halbautomatische Konstruktion, Laden nur mit Muskelkraft
  • Abzugsgewicht bei Mehrladern mindestens 500 g, bei Einzelladern frei
  • Magazine fassen höchstens 5 Patronen und sind am Gewehr angebracht
  • Laufachse bis Unterkante Vorderschaft höchstens 140 mm, Schaftbacke höchstens 40 mm, Korntunnel höchstens 60 mm
  • Schieß- und Armriemen höchstens 40 mm breit, Tragegestelle nicht erlaubt
  • Nur Standard-Randfeuerpatronen mit Bleigeschoss, Mündungsgeschwindigkeit höchstens 360 m/s

Bekleidung und Schutz

  • Bei DSB-Veranstaltungen nur vom DSB genehmigte Bekleidung und Ausrüstung, Kontrolle vor dem Start und nach dem Zieleinlauf möglich
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Start ohne Startnummer oder mit regelwidriger Bekleidung führt zum Startverbot
  • Beim Schießen darf kein Teil von Körper, Kleidung oder Ausrüstung über die Begrenzungslinien der Schießbahn ragen
  • Gehörschutz beim Schießen vorgeschrieben (Stöpsel, Kapseln o. Ä.), ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Scheibe Nr. 22: Metall-Klappscheibe mit 5 Zielen, Zielfläche Ø 115 mm
  • Trefferfläche liegend Ø 45 mm, stehend Ø 115 mm
  • Mittenabstand der Ziele 215 bis 260 mm, Scheibenmitte 80 bis 100 cm über der Schießrampe
  • Getroffene Ziele werden weiß, nur eindeutig weiße Ziele zählen als Treffer

Hinweise

  • Strecken gelten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen
  • Laut Tabelle nur für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen vorgesehen
  • Mehr als 8 Schuss je Schießeinlage führt zur Disqualifikation
  • Eine nicht gelaufene Strafrunde kostet 2 Minuten Zeitstrafe
  • Anschießen der Gewehre in den 45 Minuten vor dem ersten Start
8.30

Target Sprint Einzel

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min.5 Min. Vorbereitung mit Anschießen + ca. 8 Min. Lauf (3 × 0,4 km, 2 Schießeinlagen), geschätzt; Finale nicht enthalten
Munition
2 × max. 15 Schuss + 5 Anschießen = max. 35 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 3 × 0,4 km)
Schusszahl
2 × 5 Ziele, max. 15 Schuss je Serie
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Kombination aus Mittelstreckenlauf und Luftgewehrschießen: Nach jeder 400-m-Runde müssen stehend fünf Klappziele getroffen werden.

Anschlag

  • Nur stehend: frei, ohne jede Unterstützung, beide Füße auf der Schießbahn oder Matte
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich neben der Schulter gehalten
  • Handstopp und Schießriemen sind verboten
  • Der Fuß darf die Feuerlinie nicht berühren

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Start bis zum Ziel
  • Vorbereitungszeit vor dem Start mit Anschießen

Ablauf

  • Massenstart aller Läufer eines Laufs, 5 Minuten Vorbereitungszeit
  • Laufen 0,4 km, Schießen stehend, Laufen 0,4 km, Schießen stehend, Laufen 0,4 km ins Ziel
  • Je Schießeinlage alle 5 Ziele treffen, höchstens 15 Schuss (5 plus 10 Reserve)
  • Für jedes nach 15 Schuss stehende Ziel 15 Sekunden Wartezeit in der Penalty-Box
  • Gewehr bleibt beim Laufen im Gewehrständer an der eigenen Schießbahn

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177) mit Pressluft oder CO2, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Einzellader oder Mehrlader mit Einzelmagazin, vor jedem Schuss von Hand laden
  • Nur ein Gewehr je Wettkampf, Ersatz nur mit Genehmigung der Jury
  • Keine optischen oder lichtverstärkenden Visiere, Diopter mit Korn
  • Korntunnel höchstens 60 mm lang und 25 mm Durchmesser, Vorderschafthöhe höchstens 140 mm, Systemlänge höchstens 850 mm
  • Abzugsgewicht frei, elektronische Abzüge unter Bedingungen erlaubt
  • Keine schwingungsdämpfenden Systeme, kein Daumenloch, keine Handballenauflage
  • Munition: Diabolos 4,5 mm Flachkopf

Bekleidung und Schutz

  • Handelsübliche Sportsocken, -schuhe, -shorts, -hemden und -westen, spezielle Schießkleidung ist nicht erlaubt
  • Schießhandschuh erlaubt: höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kinesiotape o. Ä. nur an den Beinen, nicht an Armen oder anderen Körperteilen, die Halt bieten könnten
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Kappe oder Stirnband erlaubt, Seitenblenden höchstens 40 mm hoch, Schirm höchstens 80 mm über die Stirn
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Klappscheibe mit 5 Zielen, schwarz auf weißer Frontplatte, Abstand von Mitte zu Mitte 78 bis 85 mm
  • Zielfläche Ø 35 mm, Trefferzone stehend Ø 35 mm
  • Scheibenhöhe 1,40 m (± 0,10 m) über der Feuerlinie
  • Nur gefallene Ziele mit sichtbarem Signal zählen als Treffer

Hinweise

  • Qualifikationsläufe, danach Finale der besten 10 nach Qualifikationszeit, Platzierung nach Zieleinlauf
  • Gibt es in einer Klasse weniger Athleten als Schießbahnen, werden 2 Finalrennen gelaufen und die Zeiten addiert
  • Mehr als 15 Schuss oder Weiterlaufen mit weniger als 15 Schuss bei stehenden Zielen führt zur Disqualifikation
  • Schießen auf fremde Scheiben oder von einer fremden Bahn führt zur Disqualifikation
  • Laufabschnitte 400 bis 500 m einschließlich Schießstandbereich
  • Zugelassene jüngere Schülerjahrgänge schießen nur liegend
8.31

Target Sprint Team m/w

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.10 Min. Vorbereitung mit Anschießen + ca. 20 Min. Teamrennen (3 Läufer), geschätzt
Munition
je Läufer 2 × max. 15 Schuss + 5 Anschießen = max. 35 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 3 × 1,2 km)
Schusszahl
2 × 5 Ziele je Läufer
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Target-Sprint-Staffel für drei Athleten gleichen Geschlechts, die nacheinander je einen kompletten Einzellauf absolvieren.

Anschlag

  • Nur stehend: frei, ohne jede Unterstützung, beide Füße auf der Schießbahn oder Matte
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich neben der Schulter gehalten
  • Handstopp und Schießriemen sind verboten
  • Der Fuß darf die Feuerlinie nicht berühren

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Start bis zum Ziel
  • Vorbereitungszeit vor dem Start mit Anschießen

Ablauf

  • Team aus 3 Athleten gleichen Geschlechts
  • Simultanstart, 10 Minuten Vorbereitungszeit
  • Jeder Athlet läuft nacheinander 3 × 0,4 km mit 2 Schießeinlagen stehend
  • Übergabe durch Abschlagen in der Wechselzone
  • Je Schießeinlage alle 5 Ziele treffen, höchstens 15 Schuss (5 plus 10 Reserve)
  • Für jedes nach 15 Schuss stehende Ziel 15 Sekunden Wartezeit in der Penalty-Box
  • Gewehr bleibt beim Laufen im Gewehrständer an der eigenen Schießbahn

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177) mit Pressluft oder CO2, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Einzellader oder Mehrlader mit Einzelmagazin, vor jedem Schuss von Hand laden
  • Nur ein Gewehr je Wettkampf, Ersatz nur mit Genehmigung der Jury
  • Keine optischen oder lichtverstärkenden Visiere, Diopter mit Korn
  • Korntunnel höchstens 60 mm lang und 25 mm Durchmesser, Vorderschafthöhe höchstens 140 mm, Systemlänge höchstens 850 mm
  • Abzugsgewicht frei, elektronische Abzüge unter Bedingungen erlaubt
  • Keine schwingungsdämpfenden Systeme, kein Daumenloch, keine Handballenauflage
  • Munition: Diabolos 4,5 mm Flachkopf

Bekleidung und Schutz

  • Handelsübliche Sportsocken, -schuhe, -shorts, -hemden und -westen, spezielle Schießkleidung ist nicht erlaubt
  • Schießhandschuh erlaubt: höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kinesiotape o. Ä. nur an den Beinen, nicht an Armen oder anderen Körperteilen, die Halt bieten könnten
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Kappe oder Stirnband erlaubt, Seitenblenden höchstens 40 mm hoch, Schirm höchstens 80 mm über die Stirn
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Klappscheibe mit 5 Zielen, schwarz auf weißer Frontplatte, Abstand von Mitte zu Mitte 78 bis 85 mm
  • Zielfläche Ø 35 mm, Trefferzone stehend Ø 35 mm
  • Scheibenhöhe 1,40 m (± 0,10 m) über der Feuerlinie
  • Nur gefallene Ziele mit sichtbarem Signal zählen als Treffer

Hinweise

  • Ohne Berührung in der Wechselzone wird das Team disqualifiziert
  • Mehr als 15 Schuss oder Weiterlaufen mit weniger als 15 Schuss bei stehenden Zielen führt zur Disqualifikation
  • Schießen auf fremde Scheiben oder von einer fremden Bahn führt zur Disqualifikation
  • Laufabschnitte 400 bis 500 m einschließlich Schießstandbereich
  • Zugelassene jüngere Schülerjahrgänge schießen nur liegend
8.32

Target Sprint Single Mixed

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.10 Min. Vorbereitung mit Anschießen + ca. 15 Min. Rennen (4 Schießeinlagen im Wechsel), geschätzt
Munition
je Läufer 2 × max. 15 Schuss + 5 Anschießen = max. 35 Diabolos 4,5 mmTeam 70
Entfernung
10 m (Lauf 5 × 0,4 km)
Schusszahl
4 × 5 Ziele je Team
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Target-Sprint-Wettbewerb für ein gemischtes Paar, das sich nach jeder Schießeinlage abwechselt.

Anschlag

  • Nur stehend: frei, ohne jede Unterstützung, beide Füße auf der Schießbahn oder Matte
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich neben der Schulter gehalten
  • Handstopp und Schießriemen sind verboten
  • Der Fuß darf die Feuerlinie nicht berühren

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Start bis zum Ziel
  • Vorbereitungszeit vor dem Start mit Anschießen

Ablauf

  • Team aus einer Frau und einem Mann aus demselben Landesverband
  • Simultanstart, 10 Minuten Vorbereitungszeit
  • Wechsel nach jedem Schießen: Läufer 1 laufen und schießen, Läufer 2 laufen und schießen, Läufer 1 laufen und schießen, Läufer 2 laufen, schießen und ins Ziel laufen
  • Die Frau läuft 2 × 0,4 km, der Mann 3 × 0,4 km
  • Je Schießeinlage alle 5 Ziele treffen, höchstens 15 Schuss (5 plus 10 Reserve)
  • Für jedes nach 15 Schuss stehende Ziel 15 Sekunden Wartezeit in der Penalty-Box
  • Gewehr bleibt beim Laufen im Gewehrständer an der eigenen Schießbahn

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177) mit Pressluft oder CO2, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Einzellader oder Mehrlader mit Einzelmagazin, vor jedem Schuss von Hand laden
  • Nur ein Gewehr je Wettkampf, Ersatz nur mit Genehmigung der Jury
  • Keine optischen oder lichtverstärkenden Visiere, Diopter mit Korn
  • Korntunnel höchstens 60 mm lang und 25 mm Durchmesser, Vorderschafthöhe höchstens 140 mm, Systemlänge höchstens 850 mm
  • Abzugsgewicht frei, elektronische Abzüge unter Bedingungen erlaubt
  • Keine schwingungsdämpfenden Systeme, kein Daumenloch, keine Handballenauflage
  • Munition: Diabolos 4,5 mm Flachkopf

Bekleidung und Schutz

  • Handelsübliche Sportsocken, -schuhe, -shorts, -hemden und -westen, spezielle Schießkleidung ist nicht erlaubt
  • Schießhandschuh erlaubt: höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kinesiotape o. Ä. nur an den Beinen, nicht an Armen oder anderen Körperteilen, die Halt bieten könnten
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Kappe oder Stirnband erlaubt, Seitenblenden höchstens 40 mm hoch, Schirm höchstens 80 mm über die Stirn
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Klappscheibe mit 5 Zielen, schwarz auf weißer Frontplatte, Abstand von Mitte zu Mitte 78 bis 85 mm
  • Zielfläche Ø 35 mm, Trefferzone stehend Ø 35 mm
  • Scheibenhöhe 1,40 m (± 0,10 m) über der Feuerlinie
  • Nur gefallene Ziele mit sichtbarem Signal zählen als Treffer

Hinweise

  • Ob Frau oder Mann beginnt, legt der Ausrichter in der Mannschaftsführersitzung für alle Teams fest
  • Mehr als 15 Schuss oder Weiterlaufen mit weniger als 15 Schuss bei stehenden Zielen führt zur Disqualifikation
  • Schießen auf fremde Scheiben oder von einer fremden Bahn führt zur Disqualifikation
  • Laufabschnitte 400 bis 500 m einschließlich Schießstandbereich
  • Zugelassene jüngere Schülerjahrgänge schießen nur liegend
8.33

Target Sprint Mixed Team

DSBSommerbiathlon

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.10 Min. Vorbereitung mit Anschießen + ca. 20 Min. Teamrennen (3 Läufer), geschätzt
Munition
je Läufer 2 × max. 15 Schuss + 5 Anschießen = max. 35 Diabolos 4,5 mm
Entfernung
10 m (Lauf 3 × 1,2 km)
Schusszahl
2 × 5 Ziele je Läufer
Kaliber
4,5 mm (.177) Diabolo

Target-Sprint-Staffel für ein gemischtes Dreierteam, in dem jede Person nacheinander einen kompletten Einzellauf absolviert.

Anschlag

  • Nur stehend: frei, ohne jede Unterstützung, beide Füße auf der Schießbahn oder Matte
  • Gewehr nur mit beiden Händen, Schulter, Wange und dem Brustbereich neben der Schulter gehalten
  • Handstopp und Schießriemen sind verboten
  • Der Fuß darf die Feuerlinie nicht berühren

Schießzeit

  • Keine eigene Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Start bis zum Ziel
  • Vorbereitungszeit vor dem Start mit Anschießen

Ablauf

  • Team aus 3 Athleten: erste Person weiblich, zweite weiblich oder männlich, dritte männlich
  • Simultanstart, 10 Minuten Vorbereitungszeit
  • Jeder Athlet läuft nacheinander 3 × 0,4 km mit 2 Schießeinlagen stehend
  • Übergabe durch Abschlagen in der Wechselzone
  • Je Schießeinlage alle 5 Ziele treffen, höchstens 15 Schuss (5 plus 10 Reserve)
  • Für jedes nach 15 Schuss stehende Ziel 15 Sekunden Wartezeit in der Penalty-Box
  • Gewehr bleibt beim Laufen im Gewehrständer an der eigenen Schießbahn

Waffe

  • Luftgewehr 4,5 mm (.177) mit Pressluft oder CO2, Mündungsgeschwindigkeit unter 175 m/s
  • Einzellader oder Mehrlader mit Einzelmagazin, vor jedem Schuss von Hand laden
  • Nur ein Gewehr je Wettkampf, Ersatz nur mit Genehmigung der Jury
  • Keine optischen oder lichtverstärkenden Visiere, Diopter mit Korn
  • Korntunnel höchstens 60 mm lang und 25 mm Durchmesser, Vorderschafthöhe höchstens 140 mm, Systemlänge höchstens 850 mm
  • Abzugsgewicht frei, elektronische Abzüge unter Bedingungen erlaubt
  • Keine schwingungsdämpfenden Systeme, kein Daumenloch, keine Handballenauflage
  • Munition: Diabolos 4,5 mm Flachkopf

Bekleidung und Schutz

  • Handelsübliche Sportsocken, -schuhe, -shorts, -hemden und -westen, spezielle Schießkleidung ist nicht erlaubt
  • Schießhandschuh erlaubt: höchstens 12 mm dick, höchstens 50 mm über das Handgelenk, ohne Verschluss
  • Kinesiotape o. Ä. nur an den Beinen, nicht an Armen oder anderen Körperteilen, die Halt bieten könnten
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Kappe oder Stirnband erlaubt, Seitenblenden höchstens 40 mm hoch, Schirm höchstens 80 mm über die Stirn
  • Gehörschutz (Stöpsel, Kapseln o. Ä.) erlaubt, aber nicht vorgeschrieben, ohne Funk- oder Empfangseinrichtung
  • Bruchsichere Schießbrille oder ähnlicher Augenschutz wird empfohlen

Scheibe

  • Klappscheibe mit 5 Zielen, schwarz auf weißer Frontplatte, Abstand von Mitte zu Mitte 78 bis 85 mm
  • Zielfläche Ø 35 mm, Trefferzone stehend Ø 35 mm
  • Scheibenhöhe 1,40 m (± 0,10 m) über der Feuerlinie
  • Nur gefallene Ziele mit sichtbarem Signal zählen als Treffer

Hinweise

  • Höchstens zwei Athleten gleichen Geschlechts je Team
  • Mehr als 15 Schuss oder Weiterlaufen mit weniger als 15 Schuss bei stehenden Zielen führt zur Disqualifikation
  • Schießen auf fremde Scheiben oder von einer fremden Bahn führt zur Disqualifikation
  • Laufabschnitte 400 bis 500 m einschließlich Schießstandbereich
  • Zugelassene jüngere Schülerjahrgänge schießen nur liegend
9.10

KK-Sportkarabiner 50 m liegend offene Visierung

BRGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Karabiner mit offener Visierung liegend auf 50 m: 30 Schuss in 45 Minuten.

Anschlag

Liegend

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 45 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse

Ablauf

30 Schuss liegend, 5 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Mehrlader, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (Gewehr 50 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 20.06.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 02.06.2026)
  • Einzel: offene Herren I und offene Damen I (alle Altersklassen); Mannschaft: offene Herren I
9.10

Luftgewehr-Auflage 10 m

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.45 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Diabolos 4,5 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
10 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,5 mm (.177), Diabolo

NDSB-Auflagewettbewerb: LG Auflage auf 10 m, das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, 30 Schuss mit Zehntelwertung.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 45 Minuten bei elektronischen Anlagen, jeweils inklusive beliebig vieler Probeschüsse vor Beginn der Wertung

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Vorher beliebig viele Probeschüsse (nur vor Beginn der Wertung)
  • Wertung in Zehntelringen
  • Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 weitere Probeschüsse
  • Kein Finale geregelt

Waffe

  • Druckluft-, Pressluft- oder CO2-Gewehr, Einzellader (Mehrlader nur als Einzellader)
  • Auflagepunkt höchstens 550 mm vor der Systemeinbettung, Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, Unterlegkeile erlaubt, keine Stopper/Ausfräsungen am Schaftunterteil
  • Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
  • Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
  • Visierung Diopter und Korn (Korntunnel höchstens 80 mm lang, Ø höchstens 25 mm, darf die Mündung höchstens 50 mm überragen; Visierlinienrückverlagerung höchstens 200 mm)
  • Kein Zielfernrohr
  • Erlaubt sind Korrekturgläser, Farbgläser und eine vergrößernde Hilfe im oder am Diopter oder im Korntunnel (Adlerauge), Letztere beim NDSB ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69)
  • Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
  • Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust
  • Hakenkappe beim Luftgewehr nicht erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist bei Luftdruckwettbewerben nicht vorgeschrieben

Scheibe

Luftgewehrscheibe 10 m (Scheibe Nr. 1 der DSB-Sportordnung, Zehn Ø 0,5 mm, Ring 1 Ø 45,5 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Seit der NDSB-SpO 04/2024 nicht mehr eigens geregelt (Nummer nur noch in der Überschrift von Teil 9)
  • Bei den NDSB-Landesmeisterschaften wird der Wettbewerb als DSB 1.11 Luftgewehr Auflage 10 m geschossen, mit den NDSB-Zusatzklassen 1.11.68 Herren Alt und 1.11.69 Damen Alt (Mannschaft in .68; Gewehranschlag der DSB-Auflagewettbewerbe, nur Landeswettbewerb, keine DM) neben den DSB-Klassen Senioren I–VI (70–81)
  • 30 Schuss auf Elektronikanlagen, LLZ Kellinghusen
  • Herren Alt (68) und Damen Alt (69) sind NDSB-Klassen für 36- bis 50-Jährige (Klasseneinteilung 2026: Jahrgänge 1976–1990), nur bis zur Landesmeisterschaft
  • Senioren I 51–60, II 61–65, III 66–70, IV 71–75, V 76–80, VI ab 81 Jahre
  • Bisherige Regeln (Stand 02/2023): Ab Senioren III darf sitzend aufgelegt geschossen werden
  • Ein Adlerauge ist ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
  • Klassifizierte Para-Schützen dürfen ihren bewilligten Schießstuhl/Hocker nutzen
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.11

KK-Gewehr aufgelegt 50 m Diopter

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 65 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Gewehre mit Diopter aufgelegt auf 50 m: 30 Schuss in 50 Minuten.

Anschlag

Stehend aufgelegt (DSB-SpO Teil 9), ab Senioren III auch sitzend auf einem Hocker aufgelegt

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 50 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse

Ablauf

30 Schuss aufgelegt, 10 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Diopter und Korn

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (Gewehr 50 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: Senioren I–II: 04.07.2026; Senioren III–VI: 05.07.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 16.06.2026)
  • Einzel: Senioren I–VI, getrennt nach Männern und Frauen; Mannschaft: Senioren I und III
  • Unscharf: Die Liste B nennt 45 Minuten, die Ausschreibung 15 Minuten Vorbereitung und 50 Minuten Wettkampfzeit; die Karte folgt der Ausschreibung
  • Unscharf: Die Liste B nennt nur „stehend aufgelegt“, die Ausschreibung erlaubt ab Senioren III auch sitzend aufgelegt
9.12

KK-Gewehr aufgelegt 50 m Zielfernrohr

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 65 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr aufgelegt auf 50 m: 30 Schuss in 50 Minuten.

Anschlag

Stehend aufgelegt (DSB-SpO Teil 9), ab Senioren III auch sitzend auf einem Hocker aufgelegt

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 50 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse

Ablauf

30 Schuss aufgelegt, 10 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (Gewehr 50 m)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: Senioren I–II: 04.07.2026; Senioren III–VI: 05.07.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 16.06.2026)
  • Einzel: Senioren I–VI, getrennt nach Männern und Frauen; Mannschaft: Senioren I und III
  • Unscharf: Die Liste B nennt 45 Minuten, die Ausschreibung 15 Minuten Vorbereitung und 50 Minuten Wettkampfzeit; die Karte folgt der Ausschreibung
  • Unscharf: Die Liste B nennt nur „stehend aufgelegt“, die Ausschreibung erlaubt ab Senioren III auch sitzend aufgelegt
9.14

KK-Gewehr aufgelegt 100 m Diopter

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 70 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Gewehre mit Diopter aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 55 Minuten.

Anschlag

Stehend aufgelegt (DSB-SpO Teil 9), ab Senioren III auch sitzend auf einem Hocker aufgelegt

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 55 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse

Ablauf

30 Schuss aufgelegt, 5 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Diopter

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: Senioren III–VI: 04.07.2026; Senioren I–II: 05.07.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 16.06.2026)
  • Einzel: Senioren I–VI, getrennt nach Männern und Frauen; Mannschaft: Senioren I und III
  • Unscharf: Die Liste B nennt 55 (Seilzuganlagen) bzw. 50 Minuten, die Ausschreibung 15 Minuten Vorbereitung und 55 Minuten Wettkampfzeit; die Karte folgt der Ausschreibung
9.15

KK-Gewehr aufgelegt 100 m Zielfernrohr

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 70 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Gewehre mit Zielfernrohr aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss in 55 Minuten.

Anschlag

Stehend aufgelegt (DSB-SpO Teil 9), ab Senioren III auch sitzend auf einem Hocker aufgelegt

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 55 Minuten einschließlich beliebig vieler Probeschüsse

Ablauf

30 Schuss aufgelegt, 5 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr bis 12-fach

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: Senioren III–VI: 04.07.2026; Senioren I–II: 05.07.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 16.06.2026)
  • Einzel: Senioren I–VI, getrennt nach Männern und Frauen; Mannschaft: Senioren I und III
  • Unscharf: Die Liste B nennt 55 (Seilzuganlagen) bzw. 50 Minuten, die Ausschreibung 15 Minuten Vorbereitung und 55 Minuten Wettkampfzeit; die Karte folgt der Ausschreibung
9.18

GK-Gewehr 100 m sitzend aufgelegt Zielfernrohr

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)

GK-Gewehr sitzend auf dem Sandsack aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss.

Anschlag

  • Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
  • Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
  • Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 45 Minuten einschließlich 5 Minuten Probe

Ablauf

  • 30 Schuss sitzend aufgelegt, 10 Schuss je Scheibe
  • Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1

Waffe

  • Einzellader oder Mehrlader (Repetierer, Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig, kein Leuchtabsehen; Leuchtpunktvisiere nicht gestattet

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 18.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 30.06.2026)
  • Einzel: Senioren I und III (Senioren II starten in I, Senioren IV–VI in III); Mannschaft: offene Seniorenklasse
9.19

Ordonnanzgewehr 100 m sitzend aufgelegt geschlossene Visierung

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6 mm bis einschließlich 8 mm

Ordonnanzgewehr sitzend auf dem Sandsack aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss.

Anschlag

  • Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
  • Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
  • Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 45 Minuten einschließlich 5 Minuten Probe

Ablauf

  • 30 Schuss sitzend aufgelegt, 10 Schuss je Scheibe
  • Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1

Waffe

  • Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden; keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten; Lauflänge mindestens 42 cm
  • Geschlossene Visierung: Diopter und Korn; zugelassen sind Standkorn und diopterähnliche Visierungen (Pramm, Söderin, Elit, Spindel-Enfield)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 12.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 23.06.2026)
  • Einzel: Senioren I und III (Senioren II starten in I, Senioren IV–VI in III); Mannschaft: offene Seniorenklasse
9.20

Ordonnanzgewehr 100 m sitzend aufgelegt offene Visierung

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 6 mm bis unter 8 mm (Liste B ohne Unterstrich)

Ordonnanzgewehr sitzend auf dem Sandsack aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss.

Anschlag

  • Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
  • Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
  • Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 45 Minuten einschließlich 5 Minuten Probe

Ablauf

  • 30 Schuss sitzend aufgelegt, 10 Schuss je Scheibe
  • Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1

Waffe

  • Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe geführt wurden; keine Unterhebelrepetierer und Halbautomaten; Lauflänge mindestens 42 cm
  • Offene Visierung mit Standkorn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 11.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 23.06.2026)
  • Einzel: Senioren I und III (Senioren II starten in I, Senioren IV–VI in III); Mannschaft: offene Seniorenklasse
  • Unscharf: Bei 9.20 steht „6 mm < 8 mm“ ohne Unterstrich (unter 8 mm), bei 9.19 „6mm ≤ 8mm“; die Liste B nennt bei der Visierung „Diopter / Korn – offene Visierung“
9.21

GK-Freigewehr 100 m sitzend aufgelegt

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)

GK-Freigewehr sitzend auf dem Sandsack aufgelegt auf 100 m: 30 Schuss.

Anschlag

  • Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
  • Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
  • Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen

Schießzeit

Zeitvorgabe 45 Minuten (Liste B)

Ablauf

  • 30 Schuss sitzend aufgelegt, 10 Schuss je Scheibe
  • Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1

Waffe

  • Einzellader (Mehrlader als Einzellader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Diopter und Korn

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 19.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 30.06.2026)
  • Einzel: Senioren I und III (Senioren II starten in I, Senioren IV–VI in III); Mannschaft: offene Seniorenklasse
  • Die Ausschreibung nennt bei 9.21 keine Zeit; Zeit laut Liste B
9.22

GK-Gewehr 100 m liegend Diopter oder Zielfernrohr

BRGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 60 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)

Großkaliber-Gewehre liegend auf 100 m mit Diopter oder Zielfernrohr: 30 Schuss in 45 Minuten.

Anschlag

Liegend

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Wettkampfzeit 45 Minuten einschließlich 5 Minuten Probe

Ablauf

  • 30 Schuss liegend, 10 Schuss je Scheibe
  • Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1

Waffe

  • Einzellader oder Mehrlader, Lauflänge mindestens 42 cm
  • Diopter oder Zielfernrohr (Vergrößerung beliebig, kein Leuchtabsehen, keine Leuchtpunktvisiere)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 19.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 30.06.2026)
  • Einzel und Mannschaft: offene Herren I (Damen starten in Herren I)
  • Unscharf: Die Liste B nennt im Titel nur Zielfernrohr, die Ausschreibung „Diopter oder Zielfernrohr“
9.23

GK-Selbstladegewehr 100 m sitzend aufgelegt – offene Visierung

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)

Großkaliber-Selbstlader mit offene Visierung sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 60 Sekunden.

Anschlag

  • Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
  • Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
  • Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Probe: 5 Schuss in 60 Sekunden
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sekunden

Ablauf

Probeserie 5 Schuss in 60 Sek., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sek., 10 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Halbautomat (Mehrlader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Offene Kimme (Rechteck, Dreieck, U-Form) und Standkorn ohne Loch (Balken- oder Dreieckskorn)

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 25.07.2026, Templin (Meldeschluss 07.07.2026)
  • Einzel: offene Herren I (Damen starten in Herren I)
  • In der Ausschreibung als „Rahmenwettbewerb (bis 2026)“ gekennzeichnet
9.24

GK-Selbstladegewehr 100 m sitzend aufgelegt – geschlossene Visierung

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)

Großkaliber-Selbstlader mit geschlossene Visierung sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 60 Sekunden.

Anschlag

  • Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
  • Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
  • Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Probe: 5 Schuss in 60 Sekunden
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sekunden

Ablauf

Probeserie 5 Schuss in 60 Sek., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sek., 10 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Halbautomat (Mehrlader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Geschlossene Visierung: alle Visierungen, die keine offene Visierung sind; Leuchtpunktvisierung verboten

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 25.07.2026, Templin (Meldeschluss 07.07.2026)
  • Einzel: offene Herren I (Damen starten in Herren I)
  • In der Ausschreibung als „Rahmenwettbewerb (bis 2026)“ gekennzeichnet
9.25

GK-Selbstladegewehr 100 m sitzend aufgelegt – Zielfernrohr

BRAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 5,56 mm bis einschließlich 8 mm (inkl. .222)

Großkaliber-Selbstlader mit Zielfernrohr sitzend aufgelegt auf 100 m: 6 Serien zu 5 Schuss in je 60 Sekunden.

Anschlag

  • Sitzend auf einem Hocker, das Gewehr mit dem Vorderschaft auf einem Sandsack
  • Die Waffe mit beiden Händen halten; beide Ellenbogen nicht auf dem Tisch; kein Körperteil berührt die Auflage, zwischen Hand und Auflage ein deutlich sichtbarer Abstand
  • Gewehr nur auflegen, nicht seitlich anlehnen; keine sonstigen Stützen

Schießzeit

  • 15 Minuten Vorbereitung
  • Probe: 5 Schuss in 60 Sekunden
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sekunden

Ablauf

Probeserie 5 Schuss in 60 Sek., dann 6 Serien à 5 Schuss in je 60 Sek., 10 Schuss je Scheibe

Waffe

  • Halbautomat (Mehrlader), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Zielfernrohr, Vergrößerung beliebig, kein Leuchtabsehen; Leuchtpunktvisiere nicht gestattet

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 25.07.2026, Templin (Meldeschluss 07.07.2026)
  • Einzel: offene Herren I und III; Mannschaft: offene Herren I
9.30

Zimmerstutzen-Auflage 15 m

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen Zimmerstutzen 4,65 mmProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
15 m
Schusszahl
30
Kaliber
4,65 mm (Randfeuer)

Auflagewettbewerb mit dem Zimmerstutzen auf 15 m: Das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, 30 Schuss mit Zehntelwertung.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

55 Minuten bei Scheibenzuganlagen, 50 Minuten bei elektronischen Anlagen, jeweils einschließlich beliebig vieler Probeschüsse vor der Wertung (Zeiten der DSB-Zimmerstutzen-Auflage 1.31, nach der ab der Landesmeisterschaft 2027 geschossen wird)

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Innerhalb der Wettkampfzeit vor Beginn der Wertung beliebig viele Probeschüsse
  • Ringwertung in Zehntelringen
  • Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 Probeschüsse
  • Kein Finale geregelt

Waffe

  • Zimmerstutzen, Gewicht höchstens 7.500 g
  • Abzug frei, Stecher erlaubt
  • Laufbeschwerung höchstens 60 mm unter der Laufachse und nicht über die Mündung
  • Schäftung: Unterlegkeile zum Ausgleich der Schaftschräge erlaubt
  • Auflagepunkt höchstens 550 mm vor der Systemeinbettung (bei längeren Schäften markiert die Waffenkontrolle den Punkt)
  • Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm
  • Keine Stopper oder Ausfräsungen am Schaftunterteil oder Auflagekeil
  • Haltegriffe unter dem Schaft nur, wenn sie dem Schaftverlauf folgen
  • Schaftkappe darf nicht auf Schulter/Schlüsselbein aufgelegt werden, Sehnenlänge mindestens 70 mm
  • Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
  • Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Visierung Diopter und Korn (Korntunnel höchstens 80 mm lang, Ø höchstens 25 mm, darf die Mündung höchstens 50 mm überragen; Visierlinienrückverlagerung höchstens 200 mm)
  • Kein Zielfernrohr
  • Erlaubt sind Korrekturgläser, Farbgläser und eine vergrößernde Hilfe im oder am Diopter oder im Korntunnel (Adlerauge), Letztere beim NDSB ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69)
  • Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
  • Wer sitzend schießt, muss die Jacke an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen lassen

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießbekleidung (Schießjacke, -hose, -schuhe) ist erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 2 der DSB-Sportordnung (Zimmerstutzenscheibe 15 m): Zehn Ø 4,5 mm, jeder Ring 9 mm größer bis Ring 1 Ø 85,5 mm
  • Bzw. elektronische Scheibe
  • Auf Papier ein Schuss je Spiegel

Hinweise

  • Ab 2027 wird Zimmerstutzen-Auflage bei der NDSB-Landesmeisterschaft nicht mehr als 9.30, sondern als DSB 1.31 Zimmerstutzen Auflage geschossen (LM-Gesamttabelle 2027: nur Landesmeisterschaft, keine weitere Meldung zur DM)
  • Die Auflage-Sonderausschreibung 2027 führt N 9.30 nicht mehr
  • Klassen 2027: 1.31.68 Herren Alt (auch Damen Alt), 1.31.70 Senioren I (auch Senioren II und Seniorinnen I/II), 1.31.74 Senioren III (auch Senioren III–VI und Seniorinnen III–VI)
  • Mannschaft in 68
  • 30 Schuss auf Elektronikanlagen, Zehntelwertung, Elmenhorst
  • Herren Alt (68) und Damen Alt (69) sind NDSB-Klassen für 36- bis 50-Jährige (Klasseneinteilung 2026: Jahrgänge 1976–1990), nur bis zur Landesmeisterschaft
  • Die LM-Ausschreibung 2026 nannte für 9.30 noch die Klassen 68, 70 und 74, 1 Schuss je Spiegel, 45 Minuten (Zuganlagen 55)
  • Para-Schützen dürfen in ihrer Altersklasse die im Hilfsmittelnachweis eingetragenen Hilfsmittel nutzen
  • Bis 2026 galten beim NDSB an elektronischen Anlagen 45 Minuten
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.35

Kleinkaliber-Auflage 100 m

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

NDSB-Auflagewettbewerb: KK Auflage 100 m auf 100 m, das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, 30 Schuss mit Zehntelwertung.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 50 Minuten bei elektronischen Anlagen, jeweils inklusive beliebig vieler Probeschüsse vor Beginn der Wertung

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Vorher beliebig viele Probeschüsse (nur vor Beginn der Wertung)
  • Wertung in Zehntelringen
  • Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 weitere Probeschüsse
  • Kein Finale geregelt

Waffe

  • Kleinkalibergewehr, Mehrlader nur als Einzellader
  • Auflagepunkt höchstens 550 mm vor der Systemeinbettung, Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, Unterlegkeile erlaubt, keine Stopper/Ausfräsungen am Schaftunterteil
  • Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
  • Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
  • Visierung wahlweise Diopter und Korn oder Zielfernrohr (höchstens 12-fach, unbeleuchtetes Absehen)
  • Innerhalb eines Wettbewerbs nur ein Zielmittel
  • Gewicht höchstens 7.500 g ohne bzw. 8.000 g mit Zielfernrohr
  • Ein Adlerauge ist beim NDSB ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
  • Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
  • Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (Scheibe Nr. 4 der DSB-Sportordnung, Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Seit der NDSB-SpO 04/2024 nicht mehr eigens geregelt (Nummer nur noch in der Überschrift von Teil 9)
  • Bei den NDSB-Landesmeisterschaften wird der Wettbewerb als DSB 1.36 KK Gewehr Auflage 100 m geschossen, mit den NDSB-Zusatzklassen 1.36.68 Herren Alt und 1.36.69 Damen Alt (Mannschaft in .68; Gewehranschlag der DSB-Auflagewettbewerbe, nur Landeswettbewerb, keine DM) neben den DSB-Klassen Senioren I–VI (70–81)
  • 30 Schuss auf Elektronikanlagen, LLZ Kellinghusen
  • Herren Alt (68) und Damen Alt (69) sind NDSB-Klassen für 36- bis 50-Jährige (Klasseneinteilung 2026: Jahrgänge 1976–1990), nur bis zur Landesmeisterschaft
  • Senioren I 51–60, II 61–65, III 66–70, IV 71–75, V 76–80, VI ab 81 Jahre
  • Die LM-Tabelle 2027 nennt dafür ausdrücklich „Diopter oder Zielfernrohr“
  • Die NDSB-SpO 04/2024 setzt in den allgemeinen Auflageregeln für Kleinkalibergewehr bei Elektronikanlagen 50 statt 45 Minuten an
  • Bisherige Regeln (Stand 02/2023): Ab Senioren III darf sitzend aufgelegt geschossen werden
  • Ein Adlerauge ist ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
  • Klassifizierte Para-Schützen dürfen ihren bewilligten Schießstuhl/Hocker nutzen
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.40

KK-Pistole/Revolver 8 × 5 Schuss

BRPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.
Munition
40 Wertung + 5 Probe = 45 Patronen
Entfernung
50 m (Liste B)
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB

Kleinkaliber-Pistolen und -Revolver: 20 Schuss in 150-Sekunden-Serien und 20 Schuss in 20-Sekunden-Serien.

Anschlag

Stehend, ein- oder beidhändig

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden (Scheibe Nr. 4)
  • 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden (Duellscheibe Nr. 10)

Ablauf

5 Probeschüsse, dann 20 Schuss in 150-Sekunden-Serien und 20 Schuss in 20-Sekunden-Serien

Waffe

  • Pistole oder Revolver, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

150-Sekunden-Serien: Scheibe Nr. 4; 20-Sekunden-Serien: Scheibe Nr. 10 (Pistole 25 m Schnellfeuer/Duell)

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 04.07.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 16.06.2026)
  • Einzel: Herren I und III, Damen I und III; Mannschaft: offene Herren I
  • Unscharf: Die Liste B nennt 50 m und für das Duell „0.20 Nr. 9“, die Ausschreibung nennt keine Entfernung und die Duellscheibe Nr. 10
9.40

KK-Gewehr Auflage 50 m

HHAuflage

Auf einen Blick

Dauer
laut Ausschreibung
Munition
30 PatronenProbe laut Ausschreibung
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

Hamburger Auflage-Wettbewerb mit dem KK-Gewehr auf 50 m, getrennt von der DSB-Landesmeisterschaft 1.41.

Anschlag

  • Stehend oder sitzend aufgelegt
  • Abweichend vom DSB-Teil 9 darf die Nichtschusshand die Auflage berühren
  • Das Gewehr darf seitlich an der Auflage angelehnt werden

Schießzeit

laut Ausschreibung

Ablauf

30 Wettkampfschüsse

Waffe

  • Einzellader, Mehrlader nur als Einzellader
  • Lauflänge mindestens 42 cm
  • Diopter oder Zielfernrohr bis 12-fach, kein beleuchtetes Absehen
  • Weitere Anforderungen laut Gewehrtabelle

Scheibe

Scheibe Nr. 3 (KK-Gewehr 50 m)

Hinweise

  • Hamburger Landeswettbewerb nach Liste B mit eigener Landesmeisterschaft
  • Für die Schießzeit und die Klassen gilt die Ausschreibung des Schützenverbands Hamburg
9.40

Kleinkaliber-Auflage 50 m

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.50 Min. inkl. Probe; an Zuganlagen ca. 55 Min.
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 Patronen .22 lfBProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
5,6 mm (.22 lfB)

NDSB-Auflagewettbewerb: KK Auflage 50 m auf 50 m, das Gewehr liegt vorn auf einer Auflage, 30 Schuss mit Zehntelwertung.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

55 Minuten bei Scheibenzuganlagen bzw. 50 Minuten bei elektronischen Anlagen, jeweils inklusive beliebig vieler Probeschüsse vor Beginn der Wertung

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in einem Durchgang
  • Vorher beliebig viele Probeschüsse (nur vor Beginn der Wertung)
  • Wertung in Zehntelringen
  • Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 weitere Probeschüsse
  • Kein Finale geregelt

Waffe

  • Kleinkalibergewehr, Mehrlader nur als Einzellader
  • Auflagepunkt höchstens 550 mm vor der Systemeinbettung, Auflagenbreite am Schaft höchstens 60 mm, Unterlegkeile erlaubt, keine Stopper/Ausfräsungen am Schaftunterteil
  • Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
  • Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
  • Visierung wahlweise Diopter und Korn oder Zielfernrohr (höchstens 12-fach, unbeleuchtetes Absehen)
  • Innerhalb eines Wettbewerbs nur ein Zielmittel
  • Gewicht höchstens 7.500 g ohne bzw. 8.000 g mit Zielfernrohr
  • Ein Adlerauge ist beim NDSB ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
  • Haltegriffe unter dem Schaft nur im Verlauf des Schafts
  • Schaft- oder Hakenkappe darf nicht auf Schulter oder Schlüsselbein aufgelegt werden, Schaftkappe mit mindestens 70 mm Sehnenlänge vollflächig an Schulter oder Brust

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

KK-Gewehrscheibe 50 m (Scheibe Nr. 3 der DSB-Sportordnung, Zehn Ø 10,4 mm, Ring 1 Ø 154,4 mm) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Seit der NDSB-SpO 04/2024 nicht mehr eigens geregelt (Nummer nur noch in der Überschrift von Teil 9)
  • Bei den NDSB-Landesmeisterschaften wird der Wettbewerb als DSB 1.41 KK-Sportgewehr Auflage 50 m geschossen, mit den NDSB-Zusatzklassen 1.41.68 Herren Alt und 1.41.69 Damen Alt (Mannschaft in .68; Gewehranschlag der DSB-Auflagewettbewerbe, nur Landeswettbewerb, keine DM) neben den DSB-Klassen Senioren I–VI (70–81)
  • 30 Schuss auf Elektronikanlagen, LLZ Kellinghusen
  • Herren Alt (68) und Damen Alt (69) sind NDSB-Klassen für 36- bis 50-Jährige (Klasseneinteilung 2026: Jahrgänge 1976–1990), nur bis zur Landesmeisterschaft
  • Senioren I 51–60, II 61–65, III 66–70, IV 71–75, V 76–80, VI ab 81 Jahre
  • Die LM-Tabelle 2027 nennt dafür ausdrücklich „Diopter oder Zielfernrohr“
  • Die NDSB-SpO 04/2024 setzt in den allgemeinen Auflageregeln für Kleinkalibergewehr bei Elektronikanlagen 50 statt 45 Minuten an
  • Bisherige Regeln (Stand 02/2023): Ab Senioren III darf sitzend aufgelegt geschossen werden
  • Ein Adlerauge ist ab Herren Alt (68)/Damen Alt (69) erlaubt
  • Klassifizierte Para-Schützen dürfen ihren bewilligten Schießstuhl/Hocker nutzen
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.50

KK-Sportpistole 30 Schuss Präzision

BRPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
.22 lfB

KK-Sportpistole auf 25 m: 30 Schuss Präzision in 6 Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.

Anschlag

Stehend, nur einhändig

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten

Ablauf

5 Probeschüsse, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten

Waffe

  • Pistole, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 04.07.2026, Frankfurt (Oder) (Meldeschluss 16.06.2026)
  • Einzel: Herren I und III, Damen I und III; Mannschaft: offene Herren I
9.58 O

Ordonnanzgewehr-Auflage 50 m – offene Visierung

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; 6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm Zentralfeuer, handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition

Historische Ordonnanzgewehre (bis 1963 im Militärdienst) werden auf 50 m stehend aufgelegt geschossen, wahlweise mit offener (O) oder geschlossener (G) Visierung.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • In der NDSB-SpO nicht ausdrücklich geregelt: Die allgemeine Auflage-Regel nennt nur Luftgewehr und Kleinkaliber (Scheibenzug 55 Minuten, Elektronik 45 bzw. 50 Minuten, jeweils einschließlich Probe)
  • Bei der Landesmeisterschaft 2027: 45 Minuten einschließlich Probe

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse, auf Papier 3 Scheiben mit je 10 Schuss, oder alle Schüsse auf Elektronikscheiben
  • Vorher beliebig viele Probeschüsse in der Wettkampfzeit
  • Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt, gewertet in ganzen Ringen
  • Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 Probeschüsse
  • Kein Finale geregelt

Waffe

  • Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden, in ordonnanzmäßiger Ausführung
  • Unterhebelrepetierer und Halbautomaten nicht zugelassen
  • Abzugswiderstand mindestens 1.500 g
  • Schäftung wie Original, keine Handballenauflagen oder Handstützen
  • Flimmerband höchstens 60 mm
  • Visierung originalgetreu, keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
  • Zielhilfsmittel nicht erlaubt
  • Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
  • Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
  • Offene Visierung (O): originalgetreue Kimme und Korn des jeweiligen Waffenmodells
  • Ausnahmen: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die schwedischen Feinvisiere zugelassen; beim Mauser K98k ist neben V-Kimme/Dachkorn auch U-Kimme/Balkenkorn erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Reduzierte Ordonnanzgewehrscheibe Krüger 2200 (halb so groß wie die 100-m-Gewehrscheibe): Scheibe 34 × 34 cm, 10 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Spiegel (Ringe 7–10) Ø 100 mm, Zehn Ø 25 mm mit Mouche Ø 12,5 mm, jeder Ring 12,5 mm breit
  • Oder elektronische Scheibe
  • Auf Papier 10 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • Eigene Wertung mit offener Visierung; mit geschlossener Visierung gibt es 9.58 G
  • NDSB-Landesmeisterschaft 2027 (Sonderausschreibung Ordonnanzgewehr-Auflage): eine offene Klasse ab dem 46. Lebensjahr, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins), 30 Schuss (3 × 10) auf die reduzierte Scheibe Krüger 2200, 45 Minuten einschließlich Probe, keine Zielhilfsmittel
  • Zusätzlich gibt es 9.59 auf 100 m
  • Die allgemeine NDSB-Auflage-Ausschreibung 2027 nennt außerdem Zehntelwertung und ein Adlerauge ab Klasse 68/69 – das widerspricht der SpO (ganze Ringe, keine Zielhilfsmittel) und der Ordonnanz-Ausschreibung (keine Zielhilfsmittel)
  • Das DSB-Gegenstück 1.58 O/G wird auf 100 m liegend und stehend frei geschossen
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.58 G

Ordonnanzgewehr-Auflage 50 m – geschlossene Visierung

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe
Munition
30 Wertung + ca. 10 Probe = ca. 40 PatronenProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; 6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
50 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm Zentralfeuer, handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition

Historische Ordonnanzgewehre (bis 1963 im Militärdienst) werden auf 50 m stehend aufgelegt geschossen, wahlweise mit offener (O) oder geschlossener (G) Visierung.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • In der NDSB-SpO nicht ausdrücklich geregelt: Die allgemeine Auflage-Regel nennt nur Luftgewehr und Kleinkaliber (Scheibenzug 55 Minuten, Elektronik 45 bzw. 50 Minuten, jeweils einschließlich Probe)
  • Bei der Landesmeisterschaft 2027: 45 Minuten einschließlich Probe

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse, auf Papier 3 Scheiben mit je 10 Schuss, oder alle Schüsse auf Elektronikscheiben
  • Vorher beliebig viele Probeschüsse in der Wettkampfzeit
  • Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt, gewertet in ganzen Ringen
  • Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 Probeschüsse
  • Kein Finale geregelt

Waffe

  • Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden, in ordonnanzmäßiger Ausführung
  • Unterhebelrepetierer und Halbautomaten nicht zugelassen
  • Abzugswiderstand mindestens 1.500 g
  • Schäftung wie Original, keine Handballenauflagen oder Handstützen
  • Flimmerband höchstens 60 mm
  • Visierung originalgetreu, keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen
  • Zielhilfsmittel nicht erlaubt
  • Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
  • Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt
  • Blende höchstens 30 mm hoch und 100 mm lang, nur auf der Seite des nicht zielenden Auges
  • Geschlossene Visierung (G): originalgetreue Lochkimme (fest oder verstellbar) mit Korn, wie für das jeweilige Waffenmodell vorgesehen; zusätzliche Einsätze oder Veränderungen sind nicht erlaubt
  • Ausnahme: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die Diopter Pramm und Söderin zugelassen

Bekleidung und Schutz

  • Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Handschuh sind erlaubt (Jacke und Hose max. 2,5 mm stark, Jacke nicht länger als bis zum unteren Ende der geballten Faust)
  • Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Das Gewehr darf außerhalb von rechter Schulter und Brust nicht zusätzlich durch die Jacke abgestützt werden (bei Linksschützen seitenverkehrt)
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Reduzierte Ordonnanzgewehrscheibe Krüger 2200 (halb so groß wie die 100-m-Gewehrscheibe): Scheibe 34 × 34 cm, 10 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Spiegel (Ringe 7–10) Ø 100 mm, Zehn Ø 25 mm mit Mouche Ø 12,5 mm, jeder Ring 12,5 mm breit
  • Oder elektronische Scheibe
  • Auf Papier 10 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • Eigene Wertung mit geschlossener Visierung; mit offener Visierung gibt es 9.58 O
  • NDSB-Landesmeisterschaft 2027 (Sonderausschreibung Ordonnanzgewehr-Auflage): eine offene Klasse ab dem 46. Lebensjahr, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins), 30 Schuss (3 × 10) auf die reduzierte Scheibe Krüger 2200, 45 Minuten einschließlich Probe, keine Zielhilfsmittel
  • Zusätzlich gibt es 9.59 auf 100 m
  • Die allgemeine NDSB-Auflage-Ausschreibung 2027 nennt außerdem Zehntelwertung und ein Adlerauge ab Klasse 68/69 – das widerspricht der SpO (ganze Ringe, keine Zielhilfsmittel) und der Ordonnanz-Ausschreibung (keine Zielhilfsmittel)
  • Das DSB-Gegenstück 1.58 O/G wird auf 100 m liegend und stehend frei geschossen
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.59 O

Ordonnanzgewehr-Auflage 100 m – offene Visierung

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm Zentralfeuer, handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition

Historische Ordonnanzgewehre (bis 1963 im Militärdienst) stehend aufgelegt auf 100 m, wahlweise mit offener (O) oder geschlossener (G) Visierung.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Die nicht abziehende Hand hält den Vorderschaft von unten oder oben
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

45 Minuten einschließlich Probe

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in 3 Serien à 10 Schuss (10 Schuss je Papierscheibe) oder alle Schüsse auf Elektronikscheiben
  • Vorher Probeschüsse innerhalb der Wettkampfzeit
  • Die Wertungsart (ganze Ringe oder Zehntel) legt die Ausschreibung nicht fest

Waffe

  • Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden
  • Unterhebelrepetierer und Halbautomaten nicht zugelassen
  • Abzug mindestens 1.500 g
  • Keine Mündungsbremse, keine Laufbeschwerung, nur ein Magazin
  • Gewicht und Schäftung wie Original
  • Visierung originaltreu, keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen und keine Zielhilfsmittel
  • Gewehrriemen darf an der Waffe sein, aber nicht benutzt werden
  • Keine Flimmerbänder
  • Offene Visierung (O): originalgetreue Kimme und Korn des jeweiligen Waffenmodells
  • Ausnahmen: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die schwedischen Feinvisiere zugelassen; beim Mauser K98k ist neben V-Kimme/Dachkorn auch U-Kimme/Balkenkorn erlaubt

Bekleidung und Schutz

  • Die NDSB-SpO enthält keine eigenen Bekleidungsvorschriften für diesen Wettbewerb (nur in der Ausschreibung geregelt); es gelten die allgemeinen DSB-Regeln
  • Übliche Schießbekleidung und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Reduzierte Ordonnanzgewehrscheibe Krüger 2200 (halb so groß wie die 100-m-Gewehrscheibe): Scheibe 34 × 34 cm, 10 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Spiegel (Ringe 7–10) Ø 100 mm, Zehn Ø 25 mm mit Mouche Ø 12,5 mm, jeder Ring 12,5 mm breit
  • Laut Ausschreibung wird dieselbe Scheibe auch auf 100 m verwendet, oder eine elektronische Scheibe
  • Auf Papier 10 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • Nur in der Ausschreibung der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 geregelt, nicht in der NDSB-Sportordnung
  • Eine offene Klasse ab dem 46. Lebensjahr, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins)
  • Eigene Wertung mit offener Visierung; mit geschlossener Visierung gibt es 9.59 G
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.59 G

Ordonnanzgewehr-Auflage 100 m – geschlossene Visierung

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.inkl. Probe
Munition
30 Wertung + 10 Probe = ca. 40 Patronen6–8 mm Zentralfeuer
Entfernung
100 m
Schusszahl
30
Kaliber
6–8 mm Zentralfeuer, handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition

Historische Ordonnanzgewehre (bis 1963 im Militärdienst) stehend aufgelegt auf 100 m, wahlweise mit offener (O) oder geschlossener (G) Visierung.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Die nicht abziehende Hand hält den Vorderschaft von unten oder oben
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

45 Minuten einschließlich Probe

Ablauf

  • 30 Wertungsschüsse in 3 Serien à 10 Schuss (10 Schuss je Papierscheibe) oder alle Schüsse auf Elektronikscheiben
  • Vorher Probeschüsse innerhalb der Wettkampfzeit
  • Die Wertungsart (ganze Ringe oder Zehntel) legt die Ausschreibung nicht fest

Waffe

  • Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden
  • Unterhebelrepetierer und Halbautomaten nicht zugelassen
  • Abzug mindestens 1.500 g
  • Keine Mündungsbremse, keine Laufbeschwerung, nur ein Magazin
  • Gewicht und Schäftung wie Original
  • Visierung originaltreu, keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen und keine Zielhilfsmittel
  • Gewehrriemen darf an der Waffe sein, aber nicht benutzt werden
  • Keine Flimmerbänder
  • Geschlossene Visierung (G): originalgetreue Lochkimme (fest oder verstellbar) mit Korn, wie für das jeweilige Waffenmodell vorgesehen; zusätzliche Einsätze oder Veränderungen sind nicht erlaubt
  • Ausnahme: Für die Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B sind die Diopter Pramm und Söderin zugelassen

Bekleidung und Schutz

  • Die NDSB-SpO enthält keine eigenen Bekleidungsvorschriften für diesen Wettbewerb (nur in der Ausschreibung geregelt); es gelten die allgemeinen DSB-Regeln
  • Übliche Schießbekleidung und allgemein übliche Kleidung sind zugelassen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Gehörschutz ist Pflicht; Gehörschutz mit eingebauten Empfangsvorrichtungen (Funk, Sprache) ist verboten

Scheibe

  • Reduzierte Ordonnanzgewehrscheibe Krüger 2200 (halb so groß wie die 100-m-Gewehrscheibe): Scheibe 34 × 34 cm, 10 Ringe, Gesamtdurchmesser 250 mm, Spiegel (Ringe 7–10) Ø 100 mm, Zehn Ø 25 mm mit Mouche Ø 12,5 mm, jeder Ring 12,5 mm breit
  • Laut Ausschreibung wird dieselbe Scheibe auch auf 100 m verwendet, oder eine elektronische Scheibe
  • Auf Papier 10 Schuss je Scheibe

Hinweise

  • Nur in der Ausschreibung der NDSB-Landesmeisterschaft 2027 geregelt, nicht in der NDSB-Sportordnung
  • Eine offene Klasse ab dem 46. Lebensjahr, Einzel- und Mannschaftswertung (3 Schützen eines Vereins)
  • Eigene Wertung mit geschlossener Visierung; mit offener Visierung gibt es 9.59 O
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
9.60

GK-Sportpistole 30 Schuss Präzision (7,62–9,65 mm)

BRPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer 7,62 mm bis einschließlich 9,65 mm, nur Bleigeschosse

GK-Sportpistole auf 25 m: 30 Schuss Präzision in 6 Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.

Anschlag

Stehend, nur einhändig

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten

Ablauf

5 Probeschüsse, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten

Waffe

  • Pistole, Lauflänge 10 bis 15,3 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 11.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 23.06.2026)
  • Einzel: Herren I und III (Damen starten bei den Herren ihrer Altersklasse); Mannschaft: offene Herren I
9.63

GK-Sportpistole/Revolver 30 Schuss Präzision (.30–.45)

BRPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min.
Munition
30 Wertung + 5 Probe = 35 Patronen
Entfernung
25 m
Schusszahl
30
Kaliber
Zentralfeuer .30 bis .45 (7,62 mm bis unter 11,58 mm), nur Kaliber, die auch laut DSB-SpO zugelassen sind

GK-Sportpistole/Revolver auf 25 m: 30 Schuss Präzision in 6 Serien zu 5 Schuss in je 5 Minuten.

Anschlag

Stehend, beidhändig erlaubt

Schießzeit

  • Probe: 5 Schuss
  • 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten

Ablauf

5 Probeschüsse, dann 6 Serien à 5 Schuss in je 5 Minuten

Waffe

  • Halbautomatische Pistolen und Revolver, Lauflänge mindestens 10 cm, bei Revolvern höchstens 15,3 cm, bei .44 Magnum höchstens 16,6 cm
  • Kimme und Korn

Scheibe

  • Präzision: Scheibe Nr. 4 (Zehn Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm)
  • Duell: Scheibe Nr. 10 (Zehn Ø 100 mm, Ring 5 Ø 500 mm)
  • Max. 5 Schuss je Papierscheibe

Hinweise

  • Landesmeisterschaft 2026 des Brandenburgischen Schützenbunds: 11.07.2026, Jüterbog (Meldeschluss 23.06.2026)
  • Einzel: offene Herren I und III (Damen starten bei den Herren ihrer Altersklasse); Mannschaft: offene Herren I
  • Zentrumswertung (Ausschreibung)
  • Unscharf: Kaliber in der Liste B „7,62 mm < 11,58 mm“ ohne Unterstrich, .45 entspricht 11,43 mm
9.70

Perkussionsgewehr-Auflage 50 m

NDSBAuflage

Auf einen Blick

Dauer
ca. 50 Min.10 Min. Vorbereitung mit Probe + 40 Min. Wettkampf; an Zuganlagen 50 Min. inkl. Probe
Munition
15 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 20 SchussProbe: Richtwert, beliebig viele erlaubt; Rundkugel/Geschoss + Schwarzpulver, Zündhütchen
Entfernung
50 m
Schusszahl
15
Kaliber
beliebig (Original oder originalgetreue Replik)

Vorderlader-Wettbewerb für Ältere: Perkussionsgewehre werden auf 50 m stehend aufgelegt geschossen, 15 Wertungsschüsse.

Anschlag

  • Stehend aufgelegt: Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der dafür vorgesehenen Auflage und darf keinen seitlich begrenzenden Teil der Auflage berühren
  • Die Auflage darf mit einer Hand berührt werden
  • Gehalten bzw. abgestützt wird mit beiden Händen, Wange und Schulter (nicht mit der Brust)
  • Federbock oder Schlinge sind nicht zugelassen
  • Ab Senioren III (Klassen 74–81) wahlweise sitzend aufgelegt auf einem Hocker ohne Lehne

Schießzeit

  • 50 Minuten für Probe- und Wertungsschüsse bei Scheibenzuganlagen
  • Bei Elektronikanlagen kann die Zeit verkürzt werden (Festlegung in der NDSB-Meisterschaftsausschreibung)
  • Landesmeisterschaft 2027: 10 Minuten Vorbereitung mit Probe, danach 40 Minuten Wettkampfzeit

Ablauf

  • 15 Wertungsschüsse auf Papier- oder Elektronikscheiben
  • Vorher beliebig viele Probeschüsse in der Wettkampfzeit
  • Zentrumswertung: Ein angeschossener Ring zählt nur, wenn die Mitte des Einschusses auf der Linie liegt, die den Ring begrenzt, gewertet in ganzen Ringen
  • Bei Waffendefekt Waffenwechsel ohne Zeitgutschrift, höchstens 5 Probeschüsse
  • Kein Finale geregelt
  • Augen- und Gehörschutz sind Pflicht
  • Pulver nur einzeln abgemessen, nur fabrikmäßiges Schwarzpulver, Geschosse aus Blei

Waffe

  • Perkussionsscheiben- und Jagdgewehre als Original oder originalgetreue Replik (Nachbau im Stil von Visierung, Schloss, Abzug, Lauf und Schaft; zeitgenössische Abweichungen erlaubt; Nachweis durch den Schützen)
  • Abzug frei, Stecher erlaubt
  • Schäftung wie Original, keine zusätzliche Laufbeschwerung
  • Visierung Kimme und Korn oder Diopter in der Form der Originalwaffe: Dach-, Perl-, Buckel- oder Blattkorn auf Lauf oder Laufring, seitlich verstellbar
  • V- oder U-Kimme (U höchstens so tief wie breit), höhenverstellbar, keine Rechteckkimme
  • Diopter aus der Zeit des Gewehrs, originalgetreu verstellbar, Irisblende erlaubt
  • Zielfernrohre, optische Visierungen, Wasserwaage und sonstige Zielhilfsmittel nicht erlaubt
  • Ladung höchstens 0,25 g Schwarzpulver je Millimeter Laufinnendurchmesser
  • Auflage aus Rundmaterial mit höchstens 50 mm Durchmesser oder Halbrundmaterial mit 25 mm Radius, mindestens 100 mm lang
  • Eigene Auflagen nur, wenn der Veranstalter keine stellt

Bekleidung und Schutz

  • Keine Traditions- oder Tarnkleidung (auch keine Teile davon)
  • Schießbekleidung erlaubt
  • Handschuh an der Abzugshand erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt und nicht stützt
  • Sitzend (ab Senioren III): Die Jacke muss an der Sitzfläche enden oder frei über dem Hocker hängen
  • Beim Sitzen müssen die Schuhsohlen den Boden vollflächig berühren; Füße nicht an Hocker oder Bahnabgrenzung anstemmen oder einhaken
  • Augenschutz (Schutz mindestens von vorne und seitlich) und Gehörschutz sind Pflicht; Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille

Scheibe

  • Scheibe Nr. 4 der DSB-Sportordnung (Gewehrscheibe 100 m, 10 Ringe): Zehn Ø 50 mm, Neun Ø 100 mm, jeder weitere Ring 50 mm größer bis Ring 1 Ø 500 mm, Innenzehn Ø 25 mm
  • Bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • NDSB-Landesmeisterschaft 2027: eine offene Seniorenklasse ab dem 51. Lebensjahr (Kennziffer 70), nur Einzelwertung, 15 Schuss auf Scheibe Nr. 4, verteilt auf zwei Papierscheiben mit 7 bzw. 8 Schuss, keine Mannschaftswertung, nur Landesmeisterschaft, Quickborn
  • Der DSB hat einen eigenen Wettbewerb 7.11 Perkussionsgewehr Auflage (50 m, 15 Schuss, 55 Minuten Zuganlagen bzw. 45 Minuten andere Systeme, Auflagepunkt höchstens 550 mm)
  • Hocker: mindestens 3 Füße, waagerechte Sitzfläche, Sitzpolster höchstens 10 mm, kein Stehhocker; Sitzhöhe bis 45 cm, höher nur abhängig von der Kniehöhe im Sitzen
11.10

Lichtgewehr

DSBLichtschießen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 30 Min. Wettkampf
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
10 m
Schusszahl
20
Kaliber
Lichtpunkt

Wettkampforientiertes Schießen für Kinder mit einem Lichtgewehr, das statt eines Geschosses einen Lichtpunkt auf die Scheibe wirft, stehend freihändig auf 10 m.

Anschlag

Stehend freihändig

Schießzeit

  • 20 Schuss: 30 Min.
  • Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit)

Ablauf

Wettkampforientierte Veranstaltung mit Einzelschüssen innerhalb der Gesamtschießzeit

Waffe

  • Lichtgewehr mit max. 3000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
  • Systemlänge max. 850 mm
  • Schaftkappe max. 30 mm seitlich aus der Hinterschaftmitte versetzbar
  • Keine Visierhilfen und keine optischen Zielhilfsmittel
  • Laufbeschwerungen radial max. 30 mm, nicht über die Mündung

Bekleidung und Schutz

  • Schießkleidung der Schülerklassen erlaubt (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe, Schießhandschuh nach den Gewehrregeln)
  • Statt der Schießjacke darf ein Nierengurt getragen werden, aber nicht beides zusammen
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

  • Zielbild der Luftgewehrscheibe 10 m (DSB-Scheibe Nr. 1) auf dem Lichtsystem
  • Wertung wie im Luftgewehr der Schülerklassen

Hinweise

  • Klassen: Schüler III und Schüler II (10 m)
  • Standerhöhungen in den Schülerklassen erlaubt
  • Scheibe und Wertung regelt die SpO für das Lichtschießen nicht ausdrücklich; abgeleitet aus der Vorgabe, dass der wettkampforientierte Wettbewerb wie die Kugelwettbewerbe der Schüler ausgetragen wird – maßgeblich ist das verwendete Lichtsystem bzw. die Ausschreibung

Norddeutscher Schützenbund

Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3 (Sonderausschreibungen, u. a. Faszination Lichtschießen)
11.11

Faszination Lichtgewehr

DSBLichtschießen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 30 Min. Wettkampf
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
5–10 m
Schusszahl
20
Kaliber
Lichtpunkt

Spielerischer Wettbewerb „Faszination Lichtschießen“ für Kinder, bei dem aufgelegt mit dem Lichtgewehr geschossen und mit Bewegungs- und Konzentrationsaufgaben kombiniert wird.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

  • 20 Schuss: 30 Min.
  • Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit)

Ablauf

  • Lichtschießen als Teil eines Wettkampfs mit Kondition, Koordination, Schnelligkeit und Konzentration
  • Die übrigen Wettkampfteile wählt der Veranstalter frei

Waffe

  • Lichtgewehr mit max. 3000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
  • Systemlänge max. 850 mm
  • Schaftkappe max. 30 mm seitlich aus der Hinterschaftmitte versetzbar
  • Keine Visierhilfen und keine optischen Zielhilfsmittel
  • Laufbeschwerungen radial max. 30 mm, nicht über die Mündung

Bekleidung und Schutz

  • Keine Schießkleidung, nur übliche Sport- oder Vereinskleidung
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

Scheibe, Wertung und die weiteren Wettkampfteile (Kondition, Koordination, Schnelligkeit, Konzentration) legt der Veranstalter fest

Hinweise

  • Klassen: Schüler IV, III und II, Entfernung 5–10 m
  • Standerhöhungen in den Schülerklassen erlaubt
  • Arbeitshilfen bietet die Deutsche Schützenjugend

Norddeutscher Schützenbund

Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB-Ausschreibung Landesmeisterschaft Lichtschießen Auflage 2027; NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3
11.20

Lichtgewehr 3-Stellung

DSBLichtschießen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 15 Min.25 Min. kniend + 20 Min. liegend + 30 Min. stehend, jeweils inkl. Vorbereitung und Probe
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
10 m
Schusszahl
30 (3 × 10)
Kaliber
Lichtpunkt

Dreistellungswettbewerb mit dem Lichtgewehr für Kinder mit je zehn Schuss kniend, liegend und stehend.

Anschlag

  • Je 10 Schuss kniend, liegend, stehend
  • Alle Anschläge freihändig
  • Liegend und kniend Riemen erlaubt, stehend Riemen verboten
  • Kniend Kniendrolle unter dem Rist des rechten Fußes erlaubt (bei Linksschützen seitenverkehrt)

Schießzeit

  • 30 Schuss: 75 Min.
  • Einzelzeiten kniend 25 Min., liegend 20 Min., stehend 30 Min. einschließlich Probe/Vorbereitung
  • 15 Min. Vorbereitungs-/Probezeit vor dem Kniendanschlag
  • Probeschießen vor liegend und stehend liegt im Ermessen des Schützen

Ablauf

Reihenfolge kniend, liegend, stehend

Waffe

  • Lichtgewehr mit max. 3000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
  • Systemlänge max. 850 mm
  • Schaftkappe max. 30 mm seitlich aus der Hinterschaftmitte versetzbar
  • Keine Visierhilfen und keine optischen Zielhilfsmittel
  • Laufbeschwerungen radial max. 30 mm, nicht über die Mündung

Bekleidung und Schutz

  • Schießkleidung der Schülerklassen erlaubt (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe, Schießhandschuh nach den Gewehrregeln)
  • Statt der Schießjacke darf ein Nierengurt getragen werden, aber nicht beides zusammen
  • Im Kniendanschlag dürfen zwischen Gesäß und Ferse nur Hose und Unterbekleidung sein, die Jacke nicht
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

  • Zielbild der Luftgewehrscheibe 10 m (DSB-Scheibe Nr. 1) auf dem Lichtsystem
  • Wertung wie im Luftgewehr der Schülerklassen

Hinweise

  • Klassen: Schüler III und Schüler II (10 m)
  • Scheibe und Wertung regelt die SpO für das Lichtschießen nicht ausdrücklich; abgeleitet aus der Vorgabe, dass der wettkampforientierte Wettbewerb wie die Kugelwettbewerbe der Schüler ausgetragen wird – maßgeblich ist das verwendete Lichtsystem bzw. die Ausschreibung

Norddeutscher Schützenbund

Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3 (Sonderausschreibungen, u. a. Faszination Lichtschießen)
11.50

Lichtpistole

DSBLichtschießen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 30 Min. Wettkampf
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
10 m
Schusszahl
20
Kaliber
Lichtpunkt

Wettkampforientiertes Schießen für Kinder mit einer Lichtpistole, die einen Lichtpunkt statt eines Geschosses abgibt, stehend freihändig auf 10 m.

Anschlag

  • Stehend freihändig
  • Lichtpistole nur mit einer Hand gehalten und abgefeuert

Schießzeit

  • 20 Schuss: 30 Min.
  • Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit)

Ablauf

Wettkampforientierte Veranstaltung mit Einzelschüssen innerhalb der Gesamtschießzeit

Waffe

  • Lichtpistole mit max. 1000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
  • Muss in den Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm passen (Lauflänge und Visierlinie innerhalb des Prüfkastens)
  • Nur offene Visierung, optische, Laser- und elektronische Zielhilfen verboten

Bekleidung und Schutz

  • Spezialkleidung, die Beine, Körper oder Arme stützt, ist verboten, frei verschiebbare Kleidungsstücke sind erlaubt
  • Ein Handschuh ist erlaubt, wenn er das Handgelenk nicht verdeckt; keine Armbänder, Armbanduhren oder Handgelenksbandagen an Arm und Hand, die die Waffe halten
  • Nur Halbschuhe, bei denen der Knöchel völlig frei ist
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

  • Zielbild der Luftpistolenscheibe 10 m (DSB-Scheibe Nr. 7) auf dem Lichtsystem
  • Wertung wie in der Luftpistole der Schülerklassen

Hinweise

  • Klassen: Schüler III und Schüler II (10 m)
  • Standerhöhungen in den Schülerklassen erlaubt
  • Scheibe und Wertung regelt die SpO für das Lichtschießen nicht ausdrücklich; abgeleitet aus der Vorgabe, dass der wettkampforientierte Wettbewerb wie die Kugelwettbewerbe der Schüler ausgetragen wird – maßgeblich ist das verwendete Lichtsystem bzw. die Ausschreibung

Norddeutscher Schützenbund

Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3 (Sonderausschreibungen, u. a. Faszination Lichtschießen)
11.51

Faszination Lichtpistole

DSBLichtschießen

Auf einen Blick

Dauer
ca. 45 Min.15 Min. Vorbereitung mit Probe + 30 Min. Wettkampf
Munition
keine MunitionLichtsignal
Entfernung
5–10 m
Schusszahl
20
Kaliber
Lichtpunkt

Spielerischer Wettbewerb „Faszination Lichtschießen“ für Kinder mit aufgelegter Lichtpistole, kombiniert mit Bewegungs- und Konzentrationsaufgaben.

Anschlag

Stehend aufgelegt

Schießzeit

  • 20 Schuss: 30 Min.
  • Zusätzlich gemeinsame Vorbereitungszeit 15 Min. mit beliebig vielen Probeschüssen vor dem Start (nicht in der Schießzeit)

Ablauf

  • Lichtschießen als Teil eines Wettkampfs mit Kondition, Koordination, Schnelligkeit und Konzentration
  • Die übrigen Wettkampfteile wählt der Veranstalter frei

Waffe

  • Lichtpistole mit max. 1000 g Gesamtgewicht, Abzugsgewicht frei
  • Muss in den Prüfkasten 420 × 200 × 50 mm passen (Lauflänge und Visierlinie innerhalb des Prüfkastens)

Bekleidung und Schutz

  • Keine Schießkleidung, nur übliche Sport- oder Vereinskleidung
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

Scheibe, Wertung und die weiteren Wettkampfteile (Kondition, Koordination, Schnelligkeit, Konzentration) legt der Veranstalter fest

Hinweise

  • Klassen: Schüler IV, III und II, Entfernung 5–10 m
  • Arbeitshilfen bietet die Deutsche Schützenjugend

Norddeutscher Schützenbund

Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführtQuelle: NDSB-Ausschreibung Landesmeisterschaft Lichtschießen Auflage 2027; NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3
12

Unterhebelgewehr Großkaliber 100 m

OPGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min. geschätztProbe 5 Min., 8 Serien mit Laden auf Kommando, ohne Endkampf
Munition
40 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 45 Patronen (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
100 m
Schusszahl
40 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
Zentralfeuer bis 11,63 mm (.45), Impuls ab 550

Großkalibrige Unterhebelgewehre auf 100 m: 8 Serien zu 5 Schuss in je 75 Sekunden, wahlweise kniend oder stehend, Zentrumswertung.

Anschlag

Entweder kniend oder stehend, ohne Riemen

Schießzeit

  • Probe 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
  • 8 Serien à 5 Schuss in je 75 Sek.

Ablauf

  • Probe 5 Min., dann 8 Serien à 5 Schuss in je 75 Sek., Schießen auf Kommando, Laden auf Kommando
  • Schüsse vor Beginn oder nach Ende der Schießzeit gelten als Fehler
  • Wertung: Zentrumswertung; Trefferbeobachtung mit Fernglas erlaubt, keine Anzeige
  • Endkampf der besten 6: 2 Serien à 5 Schuss in je 75 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird zum Vorkampf addiert
  • Gleichstand im Vorkampf: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1); im Endkampf sofort je eine Stechserie bis zur Entscheidung, ohne Probe
  • Störungen nur innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung
  • Ganzes Programm mit derselben Waffe; Wechsel nur bei Waffendefekt mit Erlaubnis des Schießleiters, ohne zusätzliche Probe
  • Falsche Munition oder falscher Impuls: Disqualifikation

Waffe

  • Unterhebelrepetierer für Zentralfeuerpatronen, Kaliber bis 11,63 mm (.45), Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen
  • Abzug mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen; Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte
  • Kein Flimmerband; Schäftung wie Original, kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
  • Visierung originaltreu; keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen, keine Zielhilfsmittel
  • Kein Gewehrriemen
  • Munition: handelsübliche oder selbst geladene Zentralfeuermunition; der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

  • Bei der Bayerischen Meisterschaft des OSB 2026 (Landesmeisterschaft, Amberg, Mai 2026, Meldetermin 26.03.2026) als „GK-Unterhebelrepetierer“ unter der Nummer 1.57 ausgetragen
  • Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 27.10.2026)
  • Die Liste B (OP 12) nennt „kniend; stehend“, pro Serie 75 Sek., Kimme/Korn, Lauflänge mindestens 42 cm; Impuls nicht genannt
  • Der Wettbewerb wird nur ausgetragen, wenn sich mindestens 5 Einzelschützen melden
  • Impuls: 0,1 × Geschossgewicht (g) × Mündungsgeschwindigkeit (m/s)
  • Unscharf: Die Übersicht 2026 nennt für den GK-Unterhebel keine Klassen
12.10

Blasrohr

DSBBlasrohr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 1 Std. 30 Min.2 Einschießpassen + 10 Passen à 6 Pfeile in 180 Sek. mit Trefferaufnahme + mind. 10 Min. Pause, geschätzt
Munition
6 Pfeile je Passe + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
7 m
Schusszahl
60 Pfeile (2 × 30)
Kaliber
Pfeile max. Ø 4 mm

Beim Blasrohrsport werden kleine Pfeile mit der eigenen Atemluft durch ein bis zu 1,70 m langes Rohr auf eine Mehrfachauflage in 7 m Entfernung geblasen.

Anschlag

  • Stehend, aufrecht ohne Stütze unmittelbar hinter der Schießlinie
  • Schießlinie darf nicht betreten oder berührt werden (Ausnahme: dauerhafte Behinderung)

Schießzeit

  • 10 Passen zu je 6 Pfeilen in je 180 Sekunden
  • Vorher 2 Passen zum Einschießen
  • Nach der Trefferaufnahme der 5. Passe Pause von mind. 10 Min.

Ablauf

  • Signale: zweimal = zur Schießlinie, einmal nach 10 Sekunden = Schießbeginn, dreimal = Ende und Trefferaufnahme
  • Gelblicht 30 Sekunden vor Ablauf der Schießzeit
  • Je Spot ein Pfeil in beliebiger Reihenfolge, stecken mehrere im selben Spot, zählt nur der niedrigere
  • Trefferaufnahme nach jeder Passe durch die Schützen selbst, immer zu zweit
  • Berührt der Pfeilschaft die Trennlinie, zählt der höhere Ring
  • Pfeile, die in die 3-m-Zone vor der Schießlinie fallen, gelten als nicht geschossen
  • Höchstens 2 Schützen je Scheibe

Waffe

  • Rundes Rohr mit Mundstück, Gesamtlänge 100–170 cm
  • Innendurchmesser max. 16 mm, Gewicht max. 2500 g
  • Zielhilfsmittel jeder Art verboten
  • Griffe, Kompensatoren und Laufgewichte erlaubt, wenn sie zentrisch um das Rohr gehen und nicht als Visier nutzbar sind
  • Griffstück glatt, zylindrisch, ohne Anschlag, max. 20 cm lang und max. doppelter Rohrdurchmesser
  • Umwicklungen und Pistolengriffe verboten
  • Pfeil mit eigener Atemluft geschossen
  • Pfeile mit Schaft, Spitze, Konus und Kennzeichnung, max. Ø 4 mm, in einer Passe identisch
  • Jagd-, Stöpsel-, Multi-, Soft-, Helikopter-, Folien- und Leuchtpfeile sowie angespitzte Carbonpfeile verboten

Bekleidung und Schutz

  • Oberbekleidung muss Vorder- und Rückseite bedecken, über beide Schultern Träger haben und den Taillenbereich bedecken
  • Shorts und Röcke mindestens so lang, wie die Fingerspitzen bei seitlich ausgestreckten Armen reichen
  • Sportschuhe, die Fuß und Ferse vollständig bedecken, sind jederzeit Pflicht
  • Normale Brillen, Schießbrillen und Sonnenbrillen sind erlaubt, ohne Mikrolochlinse oder Markierung als Zielhilfe
  • Tarnkleidung, Camouflage-Zubehör und Kleidung mit militärischem Aussehen sind verboten

Scheibe

  • Scheibe Nr. 24 (Blasrohrscheibe DSB, Sechsfachauflage): Ringe 10 bis 6, Abstand der Spotzentren 22 cm
  • Toleranz Ringe 10–8 ± 1 mm, Ringe 7–6 ± 2 mm
  • Alternativ Dreifachauflage Scheibe Nr. 19 (senkrecht, Abstand der Zentren 22 cm)

Hinweise

  • Wettkampfklassen wie bei den Kugelwettbewerben, Schülerklassen abweichend
  • Schüler III: 5 m Entfernung und Blasrohr max. 130 cm, Zentrumshöhe 115 cm
  • Entfernungstoleranz ± 10 cm
  • Reinigung mit Druckluft verboten, Reinigung nur im Geräte- oder Aufenthaltsbereich
  • Ergebnisgleichheit: mehr Zehner, dann mehr Neuner usw., sonst gleicher Rang

Norddeutscher Schützenbund

Beim NDSB als eigene Sonderausschreibung zur Landesmeisterschaft geführt (auch für Parasportler)Quelle: NDSB-Ausschreibung offene Landesmeisterschaft Blasrohr 2027; NDSB Allgemeine Ausschreibung Landesmeisterschaften 2027, Ziffer 1.3 (Sonderausschreibungen Blasrohr und Blasrohr Parasportler)
13

Unterhebelgewehr Großkaliber 50 m

OPGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min. geschätztProbe 5 Min., 8 Serien mit Laden auf Kommando, ohne Endkampf
Munition
40 Wertung + ca. 5 ProbeRichtwert) = ca. 45 Patronen (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
Zentralfeuer bis 11,63 mm (.45), Impuls unter 550

Großkalibrige Unterhebelgewehre auf 50 m: 8 Serien zu 5 Schuss in je 50 Sekunden stehend, Zentrumswertung.

Anschlag

Stehend, ohne Riemen

Schießzeit

  • Probe 5 Min. mit beliebig vielen Schüssen, die letzten 30 Sek. werden angesagt
  • 8 Serien à 5 Schuss in je 50 Sek.

Ablauf

  • Probe 5 Min., dann 8 Serien à 5 Schuss in je 50 Sek., Schießen auf Kommando, Laden auf Kommando
  • Schüsse vor Beginn oder nach Ende der Schießzeit gelten als Fehler
  • Wertung: Zentrumswertung; Trefferbeobachtung mit Fernglas erlaubt, keine Anzeige
  • Endkampf der besten 6: 2 Serien à 5 Schuss in je 50 Sek. ohne Probe, das Ergebnis wird zum Vorkampf addiert
  • Gleichstand im Vorkampf: Entscheidung nach Teil 0 der SpO (Regel 0.12.1); im Endkampf sofort je eine Stechserie bis zur Entscheidung, ohne Probe
  • Störungen nur innerhalb der Serienzeit beheben, keine Zeitverlängerung
  • Ganzes Programm mit derselben Waffe; Wechsel nur bei Waffendefekt mit Erlaubnis des Schießleiters, ohne zusätzliche Probe
  • Falsche Munition oder falscher Impuls: Disqualifikation

Waffe

  • Unterhebelrepetierer für Zentralfeuerpatronen, Kaliber bis 11,63 mm (.45), Röhrenmagazin für mindestens 5 Patronen
  • Abzug mindestens 1.000 g, nicht mit bloßer Hand regulierbar
  • Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen; Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte
  • Kein Flimmerband; Schäftung wie Original, kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
  • Visierung originaltreu; keine speziellen Diopter- oder Scharfschützenvisierungen, keine Zielhilfsmittel
  • Kein Gewehrriemen
  • Munition: handelsübliche oder selbst geladene Zentralfeuermunition; der Schießleiter darf bis zu 6 Patronen zur Kontrolle entnehmen

Scheibe

Scheibe Nr. 4 (Gewehr 100 m)

Hinweise

  • Bei der Bayerischen Meisterschaft des OSB 2026 (Landesmeisterschaft, Amberg, Mai 2026, Meldetermin 26.03.2026) als „GK-Unterhebelrepetierer“ unter der Nummer 1.56 ausgetragen
  • Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 27.10.2026)
  • Die Liste B (OP 13) weicht deutlich ab: kniend und stehend, 4 × 5 Schuss in 75 Sek. und 4 × 5 Schuss in 50 Sek., Großkaliber-Qualifikationsscheibe (Ø 250 mm, Ring 5 Ø 50 mm, Mouche Ø 25 mm, Ringe 1–4 je 25 mm), Lauflänge mindestens 42 cm
  • Impuls: 0,1 × Geschossgewicht (g) × Mündungsgeschwindigkeit (m/s)
  • Unscharf: Die Übersicht 2026 nennt für den GK-Unterhebel keine Klassen
13 Kurz

Bogenlauf Einzelwettbewerb Kurzdistanz

DSBBogenlauf

Auf einen Blick

Dauer
ca. 18 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 13 Min. Rennen über ca. 1,4 km mit 3 Schießphasen
Munition
9 Pfeile mitführen3 × 3) + 2–3 Ersatzpfeile in der Schießzone
Entfernung
10 m
Schusszahl
9 Pfeile (3 × 3)
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen

Bogenlaufen für Kinder bis 10 Jahre: Viermal 300 bis 400 m Laufen, dazwischen dreimal drei Pfeile stehend auf 10 m.

Anschlag

Nur stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie

Schießzeit

  • Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
  • Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
  • Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen

Ablauf

  • Vier Laufphasen von je 300–400 m und drei Schießphasen, Start und Ende mit einer Laufphase
  • Je Schießphase 3 Pfeile auf eine einzige Auflage
  • Es zählt nur Treffer oder Fehler, für jeden Fehler eine Strafrunde (etwa 15 % der Laufstrecke) vor der nächsten Laufphase
  • Sieger ist, wer mit der besten Gesamtzeit ins Ziel kommt

Waffe

  • Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
  • Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
  • Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
  • Compoundbögen nicht zugelassen
  • Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
  • Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
  • Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich

Bekleidung und Schutz

  • Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
  • Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
  • Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
  • Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
  • Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein

Scheibe

  • Standardbogen: eine 40-cm-Auflage
  • Traditionell: eine 60-cm-Auflage
  • Papierauflage auf fester Scheibe, Zentrum 130 cm über dem Boden
  • Berührt der Pfeilschaft die Begrenzungslinie, zählt er als Treffer

Hinweise

  • Altersklasse U10 (bis 10 Jahre), nur bis zur Landesmeisterschaft
  • Getrennte Wertung für Mädchen und Jungen sowie für die Bogenarten Standard und Traditionell
  • Zeitstrafen bis U15: je nicht gelaufener Strafrunde oder nicht geschossenem Pfeil 45 Sek., die dritte Zeitstrafe führt zur Disqualifikation
  • Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Kurz“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.1.4.1 beschrieben)
13 Lang

Bogenlauf Einzelwettbewerb Langdistanz

DSBBogenlauf

Auf einen Blick

Dauer
ca. 35 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 30 Min. Rennen über ca. 3,6 km mit 3 Schießphasen
Munition
12 Pfeile mitführen3 × 4) + 2–3 Ersatzpfeile in der Schießzone
Entfernung
20 m
Schusszahl
12 Pfeile (3 × 4)
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen

Bogenlaufen verbindet Laufen und Bogenschießen ähnlich dem Biathlon: Auf der Langdistanz werden viermal 800 bis 1000 m gelaufen und dazwischen dreimal je vier Pfeile auf 20 m geschossen, jeder Fehlschuss kostet eine Strafrunde.

Anschlag

  • Erste Schießphase stehend, zweite kniend, dritte stehend (U18 bis Ü50)
  • Ü65 schießt nur stehend
  • Stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
  • Kniend: genau ein Knie auf dem Boden oder der Unterlage, Knie oder Fuß darf vor der Schießlinie stehen
  • Unterlage oder gepolsterter Knieschoner für das Knien erlaubt

Schießzeit

  • Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
  • Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
  • Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen

Ablauf

  • Vier Laufphasen von je 800–1000 m und drei Schießphasen, Start und Ende mit einer Laufphase
  • Je Schießphase 4 Pfeile auf vier Trefferzonen, je Zone genau ein Pfeil
  • Es zählt nur Treffer oder Fehler, für jeden Fehler eine Strafrunde (etwa 15 % der Laufstrecke) vor der nächsten Laufphase
  • Zwei Pfeile in derselben Zone: einer gilt als Fehler
  • Scheibenrichter sagt jeden Schuss an und zeigt nach der Schießphase die Zahl der Strafrunden
  • Bei zu vielen Meldungen Vorläufe mit drei Laufphasen und zwei Schießphasen (stehend, kniend), die Schnellsten erreichen den Finallauf
  • Sieger ist, wer mit der besten Gesamtzeit ins Ziel kommt

Waffe

  • Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
  • Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
  • Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
  • Compoundbögen nicht zugelassen
  • Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
  • Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
  • Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich

Bekleidung und Schutz

  • Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
  • Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
  • Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
  • Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
  • Für das kniende Schießen ist ein gepolsterter Knieschoner oder eine Unterlage erlaubt
  • Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein

Scheibe

  • Standardbogen: vier kreisrunde Trefferzonen Ø 20 cm (± 2 mm) nebeneinander, Abstand 2 cm, beschriftet A bis D
  • Traditionell: vier 40-cm-Auflagen im Quadrat
  • Papierauflagen auf festen Scheiben, Mitte etwa 130 cm (± 5 cm) über dem Boden
  • Berührt der Pfeilschaft die Begrenzungslinie, zählt er als Treffer

Hinweise

  • Altersklassen ab U18 (16–18 Jahre), Damen/Herren 19–35 Jahre, Ü35, Ü50, Ü65
  • Getrennte Wertung für Frauen und Männer sowie für die Bogenarten Standard und Traditionell
  • Klassen werden ab drei Meldungen eröffnet, sonst Zusammenlegung (erst Geschlecht, dann Bogenart, dann Altersklasse)
  • Zeitstrafen: je nicht gelaufener Strafrunde oder nicht geschossenem Pfeil 90 Sek., Nichtbeachtung oder falsche Ausführung der knienden Position 90 Sekunden
  • Höchstens zwei Zeitstrafen, die dritte führt zur Disqualifikation
  • Die tatsächliche Laufstrecke und die Zahl der Scheiben stehen in der Ausschreibung
  • Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Lang“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.1.4.1 beschrieben)
13 Mittel

Bogenlauf Einzelwettbewerb Mitteldistanz

DSBBogenlauf

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 15 Min. Rennen über ca. 2 km mit 3 Schießphasen
Munition
9 Pfeile mitführen3 × 3) + 2–3 Ersatzpfeile in der Schießzone
Entfernung
20 m
Schusszahl
9 Pfeile (3 × 3)
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen

Bogenlaufen für Kinder und Jugendliche der Klassen U12 und U15: Viermal 400 bis 600 m Laufen, dazwischen dreimal drei Pfeile stehend auf 20 m.

Anschlag

Nur stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie

Schießzeit

  • Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
  • Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
  • Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen

Ablauf

  • Vier Laufphasen von je 400–600 m und drei Schießphasen, Start und Ende mit einer Laufphase
  • Je Schießphase 3 Pfeile auf eine einzige Auflage
  • Es zählt nur Treffer oder Fehler, für jeden Fehler eine Strafrunde (etwa 15 % der Laufstrecke) vor der nächsten Laufphase
  • Sieger ist, wer mit der besten Gesamtzeit ins Ziel kommt

Waffe

  • Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
  • Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
  • Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
  • Compoundbögen nicht zugelassen
  • Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
  • Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
  • Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich

Bekleidung und Schutz

  • Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
  • Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
  • Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
  • Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
  • Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein

Scheibe

  • Standardbogen: eine 40-cm-Auflage
  • Traditionell: eine 60-cm-Auflage
  • Papierauflage auf fester Scheibe, Zentrum 130 cm über dem Boden
  • Berührt der Pfeilschaft die Begrenzungslinie, zählt er als Treffer

Hinweise

  • Altersklassen U12 (11–12 Jahre) und U15 (13–15 Jahre)
  • Getrennte Wertung für Mädchen und Jungen sowie für die Bogenarten Standard und Traditionell
  • Zeitstrafen bis U15: je nicht gelaufener Strafrunde oder nicht geschossenem Pfeil 45 Sek., die dritte Zeitstrafe führt zur Disqualifikation
  • Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Mittel“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.1.4.1 beschrieben)
13 Mixed

Bogenlauf Mannschaftswettbewerb Mixed-Team

DSBBogenlauf

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 25 Min. Rennen mit 5 Laufphasen und 4 Schießphasen
Munition
je Athlet 12 Pfeile mitführen2 × 4 + je 2 Zusatzpfeile; U12/U15: 2 × 3) + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
20 m
Schusszahl
4 × 4 Pfeile + je 2 Zusatzpfeile
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen

Staffelwettbewerb im Bogenlaufen für eine Frau und einen Mann, die sich abwechselnd laufen und schießen, bis jeder zweimal auf 20 m geschossen hat.

Anschlag

  • Ab U18: erste Runde beider Athleten stehend, zweite Runde kniend
  • U12/U15: laut Tabelle 3 alle stehend
  • Stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
  • Kniend: genau ein Knie auf dem Boden oder der Unterlage, Knie oder Fuß darf vor der Schießlinie stehen
  • Unterlage oder gepolsterter Knieschoner für das Knien erlaubt

Schießzeit

  • Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
  • Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
  • Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen

Ablauf

  • Mannschaft aus einer Athletin und einem Athleten, Reihenfolge frei
  • Athlet A läuft und schießt, Wechsel auf Athlet B, B läuft und schießt, wieder A, dann B mit Schlussrunde ins Ziel
  • A absolviert zwei, B drei Laufphasen, jeder zwei Schießphasen
  • Schießen jeweils wie im Team-Sprint der Altersklasse (ab U18 4 + 2 Zusatzpfeile, U12/U15 3 Pfeile)
  • Wechselbereich nach dem Ende der Strafrunde, mindestens 15 m lang und 4 m breit

Waffe

  • Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
  • Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
  • Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
  • Compoundbögen nicht zugelassen
  • Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
  • Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
  • Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich

Bekleidung und Schutz

  • Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
  • Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
  • Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
  • Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
  • Für das kniende Schießen ist ein gepolsterter Knieschoner oder eine Unterlage erlaubt
  • Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein

Scheibe

Je Athlet eine eigene Auflage seiner Bogenart, nebeneinander auf einer Scheibe (erster Athlet links, zweiter rechts)

Hinweise

  • Getrennte Wertung U12/U15 und ab U18
  • Alle Staffeln laufen auf der Strecke der Klassen U12/U15 (400–600 m)
  • Bei Deutschen Meisterschaften nur Mannschaften aus einem Verein in der Wertung
  • Zeitstrafen für Mannschaften wie im Einzel U10 bis U15 (45 Sek.), die dritte führt zur Disqualifikation
  • Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Mixed“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.2.3.2 beschrieben)
13 Sprint

Bogenlauf Einzelwettbewerb Sprint

DSBBogenlauf

Auf einen Blick

Dauer
ca. 15 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 10 Min. Rennen über ca. 1 km mit 2 Schießphasen
Munition
12 Pfeile mitführen2 × 4 + bis zu 4 Zusatzpfeile) + 2–3 Ersatzpfeile in der Schießzone
Entfernung
20 m
Schusszahl
8 Pfeile (2 × 4) + bis zu 4 Zusatzpfeile
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen

Kurze Form des Bogenlaufens für Altersklassen ab U18: Dreimal 300 bis 400 m Laufen, dazwischen zweimal vier Pfeile auf 20 m, mit zwei Zusatzpfeilen je Schießphase.

Anschlag

  • Erste Schießphase stehend, zweite kniend (U18 bis Ü50)
  • Ü65 schießt nur stehend
  • Stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
  • Kniend: genau ein Knie auf dem Boden oder der Unterlage, Knie oder Fuß darf vor der Schießlinie stehen
  • Unterlage oder gepolsterter Knieschoner für das Knien erlaubt

Schießzeit

  • Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
  • Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
  • Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen

Ablauf

  • Drei Laufphasen von je 300–400 m und zwei Schießphasen
  • Je Schießphase 4 Pfeile auf vier Trefferzonen, bei Fehlern bis zu 2 Zusatzpfeile
  • Jede nach 6 Pfeilen nicht getroffene Zone ist ein Fehler, für jeden Fehler eine Strafrunde
  • Alle Pfeile einschließlich benötigter Zusatzpfeile müssen geschossen werden
  • Sieger ist, wer mit der besten Gesamtzeit ins Ziel kommt

Waffe

  • Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
  • Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
  • Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
  • Compoundbögen nicht zugelassen
  • Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
  • Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
  • Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich

Bekleidung und Schutz

  • Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
  • Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
  • Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
  • Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
  • Für das kniende Schießen ist ein gepolsterter Knieschoner oder eine Unterlage erlaubt
  • Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein

Scheibe

  • Standardbogen: vier kreisrunde Trefferzonen Ø 20 cm (± 2 mm) nebeneinander, Abstand 2 cm, beschriftet A bis D
  • Traditionell: vier 40-cm-Auflagen im Quadrat
  • Papierauflagen auf festen Scheiben, Mitte etwa 130 cm (± 5 cm) über dem Boden

Hinweise

  • Altersklassen ab U18 (16–18 Jahre), Damen/Herren 19–35 Jahre, Ü35, Ü50, Ü65
  • Getrennte Wertung für Frauen und Männer sowie für die Bogenarten Standard und Traditionell
  • Zeitstrafen: je nicht gelaufener Strafrunde oder nicht geschossenem Pfeil 45 Sek., kniende Position nicht beachtet oder falsch ausgeführt 90 Sekunden
  • Höchstens zwei Zeitstrafen, die dritte führt zur Disqualifikation
  • Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Sprint“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.1.4.1 beschrieben)
13 Team

Bogenlauf Mannschaftswettbewerb Team-Sprint

DSBBogenlauf

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.geschätzt: ca. 5 Min. Einschießen + ca. 25 Min. Staffel mit 3 Athleten; je Athlet ca. 8 Min. Rennen
Munition
je Athlet 6 Pfeile mitführen4 + 2 Zusatzpfeile; U12/U15: 3) + 2–3 Ersatzpfeile
Entfernung
20 m
Schusszahl
3 × 4 Pfeile + je 2 Zusatzpfeile
Kaliber
Standard- oder Traditioneller Bogen

Staffelwettbewerb im Bogenlaufen: Drei Athleten eines Vereins laufen nacheinander je zwei Runden und schießen dazwischen einmal auf 20 m, gewertet wird die Gesamtzeit der Mannschaft.

Anschlag

  • Ab U18: erster Athlet stehend, zweiter kniend, dritter stehend
  • U12/U15: alle stehend
  • Stehend: aus dem Stand ohne Abstützen, höchstens ein Fuß vor der Schießlinie
  • Kniend: genau ein Knie auf dem Boden oder der Unterlage, Knie oder Fuß darf vor der Schießlinie stehen
  • Unterlage oder gepolsterter Knieschoner für das Knien erlaubt

Schießzeit

  • Keine feste Schießzeit, gewertet wird die Gesamtzeit vom Startsignal bis zum Ziel einschließlich Schießen und Strafrunden
  • Zeitmessung auf 0,1 Sek. genau
  • Einschießen direkt vor dem Start 2 × 120 Sek. auf den Wettkampfscheiben mit beliebig vielen Pfeilen

Ablauf

  • Staffel aus drei Athleten beliebigen Geschlechts, jeder läuft zwei Laufphasen mit einer Schießphase dazwischen
  • Ab U18 je Athlet 4 Pfeile auf seine Auflage, bei Fehlern 2 Zusatzpfeile, je fehlendem Treffer eine Strafrunde
  • U12/U15 je Athlet 3 Pfeile, je Fehler eine Strafrunde
  • Wechsel durch Berühren des nächsten Läufers im Wechselbereich (mindestens 15 m lang, 4 m breit) an der Zeitmesslinie
  • Die Zeit läuft vom Startsignal bis zum Zieleinlauf des dritten Athleten

Waffe

  • Bogenart Standard: Recurvebogen (Visier mit einem Zielpunkt erlaubt, keine Stabilisatoren, Zusatzgewichte höchstens 10 cm überstehend) oder Blankbogen
  • Bogenart Traditionell: Langbogen, Traditioneller Bogen, Blankbogen traditionell, Primitivbogen, Jagdbogen, Kompositbogen, jeweils ohne Visier
  • Traditionell nur mediterraner Griff oder Untergriff, Ausnahme Bögen mit Daumenring
  • Compoundbögen nicht zugelassen
  • Bogen in der Hand, im Bogenrucksack oder am Tragegurt auf dem Rücken getragen
  • Pfeile im Rückenköcher, im Köcher am Bogen oder Tragegurt oder in der Athleten-Schießzone hinterlegt
  • Pfeilschaft höchstens 9,3 mm, Pfeile mit Namen oder Initialen, keine leuchtenden Nocken
  • Ersatzbogen und Ersatzpfeile dürfen bereitliegen, für den Tausch gibt es keinen Zeitausgleich

Bekleidung und Schutz

  • Laufschuhe und den Wetterbedingungen angepasste Laufkleidung, auch Shorts und Tanktops, gilt auch bei der Siegerehrung
  • Nackter Oberkörper ist auf dem gesamten Wettkampffeld untersagt
  • Tarnkleidung (Camouflage) und Kleidung mit militärischem Aussehen sind nicht zulässig
  • Als Schutzausrüstung erlaubt: Brustschutz, Armschutz und der Fingerschutz der jeweiligen Bogenart
  • Fingerschutz (Tab, Handschuh, Fingerling, Pflaster, bei einigen traditionellen Bogenarten auch Daumenring) ohne Hilfsmittel zum Lösen, keine Ablasshilfe
  • Normaler Handschuh oder Fäustling an der Bogenhand erlaubt, nicht fest mit dem Bogengriff verbunden
  • Für das kniende Schießen ist ein gepolsterter Knieschoner oder eine Unterlage erlaubt
  • Rückenköcher, Bogenrucksack oder Tragegurt erlaubt, die Ausrüstung darf nicht breiter als die Schultern sein

Scheibe

  • Je Athlet eine Auflage in der Größe seiner Bogenart, dreieckig angeordnet (oben links, oben rechts, unten mittig)
  • U12/U15 mit verschiedenen Bogenarten: Auflagen links und rechts, bei nur traditionellen Bögen eine gemeinsame Auflage

Hinweise

  • Getrennte Wertung U12/U15 und ab U18
  • Alle Staffeln laufen auf der Strecke der Klassen U12/U15 (400–600 m)
  • In einer Mannschaft dürfen verschiedene Bogenarten starten
  • Bei Deutschen Meisterschaften nur Mannschaften aus einem Verein in der Wertung, vereinsübergreifende Mannschaften außer Wertung
  • Zeitstrafen für Mannschaften wie im Einzel U10 bis U15 (45 Sek.), die dritte führt zur Disqualifikation
  • Wechselfehler führt zur Disqualifikation
  • Die DSB-Sportordnung vergibt für den Bogenlauf keine Wettbewerbsnummern; „13 Team“ ist eine App-interne Kennung (die Wettkampfart ist in Regel 13.2.3.1 beschrieben)
15

KK-Mehrlader / Halbautomat 50 m

OPGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 20 Min. geschätzt2 Probeserien, 8 Serien mit Laden nach Ansage und Aufstellen der Klappen
Munition
40 Wertung + 10 Probe2 Probeserien) = ca. 50 Patronen .22 lfB (Endkampf: 10 mehr
Entfernung
50 m
Schusszahl
40 (Endkampf der besten 6: 10 mehr)
Kaliber
.22 lfB (5,6 mm Randfeuer)

Schnellfeuer mit Kleinkalibergewehren auf Klappscheiben: je 20 Schuss liegend in Serien zu 10 Sekunden und stehend in Serien zu 20 Sekunden.

Anschlag

  • Liegend und stehend, je 20 Schuss
  • Kein Gewehrriemen

Schießzeit

  • Vor jedem Durchgang eine Probeserie
  • Liegend 4 Serien à 5 Schuss in je 10 Sek., stehend 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sek.

Ablauf

  • Je Durchgang (zuerst liegend, dann stehend) eine Probeserie, dann 4 Serien à 5 Schuss auf die Klappscheibe, Schüsse nach Ansage, Laden nach Ansage
  • Wertung: Ein Ziel gilt als getroffen, wenn es nach dem Schuss innerhalb der Schießzeit umklappt; Schüsse vor „Start“ oder nach „Stop“ gelten als Fehler
  • Trefferbeobachtung mit Fernglas erlaubt, keine Anzeige
  • Anerkannte Waffenstörung: je Durchgang (10 Sek. und 20 Sek.) eine Wiederholungsserie; Störung bei der Probe wird nicht notiert
  • Endkampf der besten 6: 2 Serien à 5 Schuss in 20 Sek. stehend ohne Probe, das Ergebnis wird zum Vorkampf addiert
  • Gleichstand ohne Finale: Stechen mit 5 Schuss in 20 Sek. stehend, bei Gleichheit Wiederholung; im Endkampf sofort je eine Stechserie ohne Probe
  • Ganzes Programm mit derselben Waffe; Wechsel nur bei anerkanntem Defekt mit Erlaubnis des Schießleiters

Waffe

  • Langwaffen: Mehrlader, Halbautomaten und Einzellader, .22 lfB
  • Magazin mit höchstens 5 Patronen
  • Keine Mündungsbremsen, keine Laufbeschwerungen, kein Flimmerband; Gewicht höchstens 7.500 g
  • Keine Handballenauflage, keine Handstütze
  • Visierung: Diopter, Kimme und Korn oder Zielfernrohr
  • Kein Gewehrriemen

Bekleidung und Schutz

Ohne Schießbekleidung (keine Schießhose, Schießjacke, Schießschuhe, kein Schießhandschuh)

Scheibe

  • Mechanische Klappscheibe laut Liste B: weiße Zielflächenplatte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm, dahinter 5 abklappbare schwarze Platten
  • Als Treffer gilt jede abgeklappte Zielplatte; zugelassen sind auch elektronische Anlagen, bei denen das Ziel nach hinten gedrückt wird und ein Lichtsignal anzeigt

Hinweise

  • Bei der Bayerischen Meisterschaft des OSB 2026 (Landesmeisterschaft, Amberg, Mai 2026, Meldetermin 26.03.2026) als „KK-Mehrlader“ unter der Nummer 1.45 ausgetragen, Klasse Herren I (Damen I starten in Herren I)
  • Nicht zu verwechseln mit DSB 1.45 KK-Sportgewehr 50 m Mehrlader
  • Die Karte folgt der Ausschreibung 2026 (Festlegung des Herausgebers 27.10.2026)
  • Die Liste B (OP 15) weicht ab: Magazin mindestens 5 Patronen (Ausschreibung: höchstens 5), Diopter/Korn, Zielfernrohr oder Leuchtpunkt, Lauflänge mindestens 40 cm, Gesamtlänge mindestens 60 cm
B.11

Bayerisches Ordonnanzgewehr 100 m

BYGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 70 Min.8 Serien mit Pausen, 20 Min. zwischen den Durchgängen
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronen
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer ab 6,5 mm, Geschossform beliebig

Historische Repetier-Ordonnanzgewehre auf 100 m: je 20 Schuss liegend (90-Sekunden-Serien) und stehend (150-Sekunden-Serien).

Anschlag

  • Teil 1 liegend: beliebiger Liegendanschlag, nur mit dem ordonnanzmäßigen Riemen, an zwei Punkten befestigt (Vorderschaft und Kolben)
  • Teil 2 stehend freihändig

Schießzeit

  • Probe: 5 Minuten vor Teil 1; vor Teil 2 keine Probe
  • Teil 1 liegend: 2 Durchgänge à 2 Serien à 5 Schuss, je Serie 90 Sekunden
  • Teil 2 stehend: 2 Durchgänge à 2 Serien à 5 Schuss, je Serie 150 Sekunden
  • 2 Minuten Pause zwischen den Serien, 20 Minuten zwischen den Durchgängen

Ablauf

  • Auf Anweisung mit 5 Patronen laden; auf „Sind Sie bereit?“ ohne Widerruf startet nach etwa 5 Sek. ein Signalton die Serie; bei Widerruf einmalig 15 Sek. Zeit, danach gilt die Waffe als gestört
  • Zentrumswertung; sind mehr Treffer auf einer Scheibe als zulässig und ist ihre Herkunft unklar, zählen die schlechtesten
  • Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Fünf-Schuss-Serien in je 75 Sek. im Play-off, Vorkampf zählt nicht
  • Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz

Waffe

  • Repetiergewehre, die bis 31.12.1963 als Ordonnanzwaffe eingeführt wurden, Magazin für mindestens 5 Patronen (Nachweis im Zweifel durch den Schützen); keine Ladegurte
  • Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte; Originalabzug, mindestens 1500 g, nur mit Werkzeug verstellbar
  • Keine Mündungsbremsen; Schäftung wie Original, keine Handballenauflage oder Handstütze
  • Nur offene Visierung wie Original, Lochkimme erlaubt, wenn original; keine modellspezifischen Diopter, keine Optik

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
  • Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
  • Schießbrille erlaubt

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Bayerische Meisterschaft 2026: 17.05.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
  • Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Junioren I (19 Jahre)
  • Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
  • Bis zur Gaumeisterschaft darf (nach Rücksprache mit dem Bezirk) alles auf 50 m geschossen werden, dann auf eine reduzierte 100-m-Scheibe (z. B. Krüger 2200)
  • Unscharf: Die Liste B nennt nur „Kimme / Korn“, das Regelwerk erlaubt eine originale Lochkimme
B.12

Unterhebelgewehr A (Lever-Action) 100 m

BYGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.8 Serien mit Laden und Pausen
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronenplus Reserve für die Energieprüfung
Entfernung
100 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer, Impulswert über 550; bis einschließlich 11,63 mm (.45) laut Liste B

Unterhebelgewehre im Großkaliber auf 100 m: 20 Schuss kniend oder stehend und 20 Schuss stehend in Fünf-Schuss-Serien.

Anschlag

  • Teil 1 kniend oder stehend freihändig
  • Teil 2 stehend freihändig
  • Kein Schießriemen

Schießzeit

  • Probe: 5 Minuten vor Teil 1
  • Teil 1: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 75 Sekunden
  • Teil 2: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 75 Sekunden
  • Nach 2 Serien soll eine Pause von 2 Minuten sein; 1 Minute Ladezeit

Ablauf

  • Auf Anweisung mit 5 Patronen laden; auf „Sind Sie bereit?“ ohne Widerruf startet nach etwa 5 Sek. ein Signalton die Serie; bei Widerruf einmalig 15 Sek. Zeit, danach gilt die Waffe als gestört
  • Zentrumswertung; sind mehr Treffer auf einer Scheibe als zulässig und ist ihre Herkunft unklar, zählen die schlechtesten; Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1.2
  • Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Serien à 5 Schuss in höchstens 30 Sek., ohne Probe
  • Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz

Waffe

  • Unterhebelgewehre mit Magazin für mindestens 5 Patronen
  • Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte; Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
  • Nur offene Visierung, Kimme und Korn schwarz; keine Leuchtkorne, fluoreszierenden oder farbigen Visierungen, keine modellspezifischen Diopter, keine Optik
  • Zentralfeuerpatronen mit einem Impulswert über 550 (eine Unterschreitung führt zur Disqualifikation); keine Spitz- und Hohlspitzgeschosse; genug Patronen für eine Energieprüfung mitbringen

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
  • Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
  • Schießbrille erlaubt

Scheibe

Gewehrscheibe 100 m (DSB Scheibe Nr. 4, Zehnerring Ø 50 mm, Ring 1 Ø 500 mm; dieselbe Scheibe wie 25-m-Pistole Präzision/50-m-Pistole) bzw. elektronische Scheibe

Hinweise

  • Bayerische Meisterschaft 2026: 24.10.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
  • Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Junioren I (19 Jahre)
  • Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
  • Unscharf: Das Regelwerk regelt die Munition nur über den Impulswert; das Kaliber „bis einschließlich 11,63 mm (.45)“ steht nur in der Liste B
B.13

Unterhebelgewehr B (Lever-Action) 50 m

BYGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.8 Serien mit Laden und Pausen
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronenplus Reserve für die Energieprüfung
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
Zentralfeuer, Impulswert unter 550; bis einschließlich 11,63 mm (.45) laut Liste B

Unterhebelgewehre im Großkaliber auf 50 m: 20 Schuss kniend oder stehend und 20 Schuss stehend in Fünf-Schuss-Serien.

Anschlag

  • Teil 1 kniend oder stehend freihändig
  • Teil 2 stehend freihändig
  • Kein Schießriemen

Schießzeit

  • Probe: 5 Minuten vor Teil 1
  • Teil 1: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 75 Sekunden
  • Teil 2: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 50 Sekunden
  • Nach 2 Serien soll eine Pause von 2 Minuten sein; 1 Minute Ladezeit

Ablauf

  • Auf Anweisung mit 5 Patronen laden; auf „Sind Sie bereit?“ ohne Widerruf startet nach etwa 5 Sek. ein Signalton die Serie; bei Widerruf einmalig 15 Sek. Zeit, danach gilt die Waffe als gestört
  • Zentrumswertung; sind mehr Treffer auf einer Scheibe als zulässig und ist ihre Herkunft unklar, zählen die schlechtesten; Ringgleichheit: DSB-SpO Regel 0.12.1
  • Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Serien à 5 Schuss in höchstens 30 Sek., ohne Probe
  • Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz

Waffe

  • Unterhebelgewehre mit Magazin für mindestens 5 Patronen
  • Gewicht wie Original, keine Zusatzgewichte; Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
  • Nur offene Visierung, Kimme und Korn schwarz; keine Leuchtkorne, fluoreszierenden oder farbigen Visierungen, keine modellspezifischen Diopter, keine Optik
  • Zentralfeuerpatronen mit einem Impulswert unter 550 (eine Überschreitung führt zur Disqualifikation); keine Spitz- und Hohlspitzgeschosse; genug Patronen für eine Energieprüfung mitbringen

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
  • Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
  • Schießbrille erlaubt

Scheibe

Großkaliber-Qualifikationsscheibe: 5 Ringe, Ø 250 mm, Ring 5 Ø 50 mm mit Mouche Ø 25 mm, Ringbreite 25 mm

Hinweise

  • Bayerische Meisterschaft 2026: 24.10.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
  • Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Junioren I (19 Jahre)
  • Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
  • Unscharf: Das Regelwerk regelt die Munition nur über den Impulswert; das Kaliber „bis einschließlich 11,63 mm (.45)“ steht nur in der Liste B
  • Unscharf: Im Ausschreibungsheft steht bei B.13 und B.21 der 04.05.2026 in der Meldespalte, bei B.12 (gleicher Termin) der 04.10.2026
B.14

Unterhebelgewehr C (Lever-Action) 25 m Klappscheibe

BYGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 30 Min.8 Serien mit Laden und Beobachtung
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (Randfeuer)

Kleinkaliber-Unterhebelgewehre stehend auf 25 m auf die Klappscheibe: 8 Serien zu 5 Schuss in je 20 Sekunden.

Anschlag

  • Stehend freihändig
  • Kein Schießriemen

Schießzeit

  • Probe: 5 Minuten vor Beginn
  • 8 Serien à 5 Schuss, je Serie 20 Sekunden

Ablauf

  • Auf „LADEN“ 1 Minute zum Laden von 5 Patronen, auf „ACHTUNG“ in Anschlag, nach 7 Sek. „START“ (Licht, Ton oder Ansage), auf „ENTLADEN“ entladen und ablegen; danach 1 Minute Ergebnisbeobachtung
  • Treffer: die Klappe fällt innerhalb der Schießzeit; auf Papierscheiben zählen nur Innentreffer
  • Gleichstand: die Fünfer-Serien rückwärts vergleichen
  • Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Serien à 5 Schuss in höchstens 10 Sek.
  • Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz

Waffe

  • Unterhebelgewehre für Randfeuerpatronen bis .22 lfB, Magazin für mindestens 5 Patronen
  • Keine Zusatzgewichte; Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
  • Kein Lochschaft, keine Handballenauflage oder Handstütze
  • Nur offene Visierung, Kimme und Korn schwarz; keine Leuchtkorne oder farbigen Visierungen, keine Optik
  • Nur Randfeuerpatronen .22 lfB; Geschoss höchstens 2,6 g (40 grain), nur Blei-Rundkopf, keine Hohlspitz- und keine beschichteten Geschosse; höchstens 350 m/s an der Mündung (Nachweis durch den Schützen)

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
  • Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
  • Schießbrille erlaubt

Scheibe

Mechanische Klappscheibe: weiße Platte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm; Treffer = Zielplatte klappt innerhalb der Schießzeit um

Hinweise

  • Bayerische Meisterschaft 2026: 13.09.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
  • Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Jugend (15 Jahre)
  • Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
B.15

KK-Mehrladergewehr 50 m Klappscheibe

BYGewehr

Auf einen Blick

Dauer
ca. 25 Min.8 Serien mit Laden und Beobachtung
Munition
40 Wertung + ca. 5 Probe = ca. 45 Patronen .22 lfB
Entfernung
50 m
Schusszahl
40
Kaliber
.22 lfB (Randfeuer)

Kleinkaliber-Halbautomaten auf 50 m auf die Klappscheibe: 20 Schuss liegend in 10-Sekunden-Serien und 20 Schuss stehend in 20-Sekunden-Serien.

Anschlag

  • Teil 1 liegend
  • Teil 2 stehend freihändig
  • Kein Schießriemen

Schießzeit

  • Probe: 5 Minuten vor Teil 1
  • Teil 1 liegend: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 10 Sekunden
  • Teil 2 stehend: 4 Serien à 5 Schuss, je Serie 20 Sekunden

Ablauf

  • Auf „LADEN“ 1 Minute zum Laden von 5 Patronen, auf „ACHTUNG“ in Anschlag, nach 7 Sek. „START“ (Licht, Ton oder Ansage), auf „ENTLADEN“ entladen und ablegen; danach 1 Minute Ergebnisbeobachtung
  • Treffer: die Klappe fällt innerhalb der Schießzeit; Gleichstand: die Fünfer-Serien rückwärts vergleichen
  • Finale (wenn ausgeschrieben): stehend, Fünf-Schuss-Serien in je 10 Sek. im Play-off
  • Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz

Waffe

  • Halbautomaten für Randfeuerpatronen bis .22 lfB, Lauflänge mindestens 40 cm, Gesamtlänge über 60 cm, Magazin für mindestens 5 Patronen, in oder vor der Abzugseinheit
  • Schaft sportlich oder jagdlich ohne Anbauten: kein separater Handschutz, kein Lochschaft, kein klapp- oder schiebbarer Hinterschaft
  • Kein militärisches Aussehen (laut BSSB z. B. Pistolengriff mit Magazin davor, Magazin über 10 Schuss)
  • Offene Visierung, Diopter oder Zielfernrohr bis 12-fach ohne Leuchtabsehen; keine Reflexvisiere
  • Nur Randfeuerpatronen .22 lfB; Geschoss höchstens 2,6 g (40 grain), nur Blei-Rundkopf, keine Hohlspitz- und keine beschichteten Geschosse; höchstens 350 m/s an der Mündung (Nachweis durch den Schützen)

Bekleidung und Schutz

  • Spezielle Schießkleidung und Westernkleidung verboten, nur normale Straßenkleidung
  • Keine Schießschuhe; Straßenschuhe, die nicht über den Knöchel reichen, mit biegsamer Sohle
  • Schießbrille erlaubt

Scheibe

Mechanische Klappscheibe: weiße Platte mit 5 Zielöffnungen Ø 85 mm, Abstand der Mitten 300 mm; Treffer = Zielplatte klappt innerhalb der Schießzeit um

Hinweise

  • Bayerische Meisterschaft 2026: 12.09.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
  • Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Jugend (15 Jahre)
  • Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
  • Unscharf: Die Liste B nennt nur Diopter oder Zielfernrohr; das Regelwerk erlaubt auch offene Visierung
B.21

BSSB Großkaliber-Kombinationswettbewerb 25 m

BYPistole

Auf einen Blick

Dauer
ca. 40 Min. geschätzt2 Teile mit Probe
Munition
40 Wertung + 10 Probe = 50 Patronenje 25 Revolver und Pistole
Entfernung
25 m
Schusszahl
40
Kaliber
Teil A Revolver ab .357, Teil B Pistole ab 9 mm; Zentralfeuer bis .45

Revolver ab .357 und Pistole ab 9 mm auf 25 m: je 10 Schuss in 150 Sekunden und 10 Schuss in schnellen Duellserien.

Anschlag

  • Stehend freihändig, ein- oder beidhändig
  • In den Duellserien Fertighaltung: Arm(e) mit der Waffe zwischen waagerecht und 45 Grad gesenkt

Schießzeit

  • Je Teil vorher eine Probeserie: 5 Schuss in 150 Sekunden
  • Teil A Revolver: 10 Schuss in 150 Sekunden (mit Nachladen), dann 2 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden
  • Teil B Pistole: 10 Schuss in 150 Sekunden (mit Magazinwechsel), dann 2 Serien à 5 Schuss in je 10 Sekunden

Ablauf

  • Für die 10-Schuss-Serie liegen 10 Patronen (Revolver, Speedloader erlaubt) bzw. zwei Magazine mit je 5 Patronen sichtbar bereit
  • Die kurzen Serien werden einzeln angesagt; nach „Sind Sie bereit?“ wird die Scheibe nach etwa 5 Sek. für 7 Sek. weggedreht, dann beginnt die Serie
  • Ringwertung: ein angeschossener Ring zählt nach oben; um Finalplätze entscheidet ein Stechen (eine Serie in 10 Sek. mit einer Waffe nach Wahl)
  • Finale (wenn ausgeschrieben): Play-off, Serie 1 Revolver in 20 Sek., Serie 2 Pistole in 10 Sek., Serie 3 Waffe nach Wahl in 10 Sek.; jedes Trefferfeld nur einmal
  • Waffenstörung innerhalb der Serienzeit beheben, nicht abgegebene Schüsse sind verloren; bei Munitionsversagen kein Nachladen als Ersatz

Waffe

  • Teil A: Revolver ab .357; Teil B: selbstladende Pistole ab 9 mm; Lauflänge mindestens 4 Zoll; höchstens 1500 Joule
  • Mindestimpulswerte: Pistole 250, Revolver 350
  • Kein Prüfkasten; Abzug mindestens 1000 g, nur mit Werkzeug verstellbar
  • Keine Mündungsbremsen; nur offene Visierung, keine Optik

Bekleidung und Schutz

Kleidung laut DSB-SpO Teil 2 (Pistole)

Scheibe

Qualifikation: Großkaliber-Qualifikationsscheibe (5 Ringe, Ø 250 mm, Ring 5 Ø 50 mm); Finale: Großkaliber-Finalscheibe (5 Trefferflächen Ø 150 mm auf schwarzer Platte 550 × 550 mm)

Hinweise

  • Bayerische Meisterschaft 2026: 24.10.2026; der Wettbewerb endet auf Landesebene (keine DM)
  • Ausgeschrieben ist nur Herren I (Einzel und Mannschaft); alle anderen Klassen, auch Damen, starten in Herren I; startberechtigt ab Junioren I (19 Jahre)
  • Ein Finale (die besten 8, Play-off in Paaren) gibt es nur, wenn die Ausschreibung es ankündigt
  • Stand muss für mindestens 1500 Joule zugelassen sein
  • Unscharf: Im Ausschreibungsheft steht bei B.13 und B.21 der 04.05.2026 in der Meldespalte, bei B.12 (gleicher Termin) der 04.10.2026

Stand der Daten: Oktober 2026 – alle Wettbewerbe der DSB-Sportordnung (Stand 01.01.2027) und der NDSB-Sportordnung (Ausgabe 04/2024), ergänzt um die NDSB-Meisterschaftsausschreibungen 2026/2027. Ohne Gewähr – verbindlich sind die jeweils gültige Sportordnung des DSB sowie die Regelwerke und Ausschreibungen der Landesverbände.